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 Blutige Sande [abgeschlossen]

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Hozuki Kimiko
Chigiri Necromancer
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Hozuki Kimiko

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BeitragThema: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeSo Dez 22 2019, 22:25

Blutige Sande [abgeschlossen] 2024017-bigthumbnail
01.04.02
Terumî Yoko & Hôzuki Kimiko
[Codename: Sennyo & Ningyo[Nymphe & Nixe])
Beschreibung:
Gerüchte wurden von der großen Wüste über das Meer getragen. Chikyu war gefallen oder hatte Schwierigkeiten? Vor einiger Zeit wurden schon mal ein paar Spione in die Wüste geschickt. Leider ohne Erfolg. Waren sie Tod? Hatten sie Probleme? Oder war der Kontakt lediglich unmöglich? Egal was es war, es war wichtig genug um ein erneutes Team in die Wüste zu schicken. Dieses Mal bestand das Team aus der Oinin Hôzuki Kimiko und der Oinin SQL Terumî Yoko. Dieses Team soll die Mission erfolgreich beenden und für die Informationen sorgen, die der Mizukage gerne hätte.

_______________________________________________________________________________

Der Tag begann ziemlich früh für Kimiko. Sie bekam eine Mission die außerhalb ihrer Komfortzone lag. Fernweg von Zuhause und ihrem geliebten Labor. Das Ziel war auch noch der natürliche Feind der Hozuki. Eine Wüste? Perfekt für ein Wesen, dessen Fähigkeiten auf Wasserreserven basieren. Davon abgesehen war es eine Spionage Mission. Wenigstens war dieses Gebiet ihre Spezialisierung. Infiltration und Spionage. Noch in ihrer Wohnung räumte sie alle nötigen Sachen zusammen. Dabei sah sie sich eine Weltkarte an. Wie würden sie wohl den Weg wählen? Mit dem Schiff nach Süden um Konoha zu umgehen? Dabei würden sie aber durch das große Wüstenland müssen. Viele Gefahren könnte die beiden dort erwarten. Oder würden sie über das Alte Kumo-gakure reisen? Auch hier bestand die Gefahr, dass Konoha Wind davon bekam. Dafür war der Weg in Chikyu leichter zu bestreiten. Die Entfernung war geringer. Aber sind deshalb die Sicherheitskontrollen verstärkt worden? Es war lästig keine Informationen zu haben. Blind mussten die beiden in feindliches Gebiet. Sie waren der Aufklärungstrupp und mussten so gar noch ihre Kameraden da rausholen oder eben ihren Tod feststellen.

Kimiko machte sich frisch, packte alles ein, was sie gebrauchen konnte und versiegelte es in ihre Schriftrollen. Einzig eine Ausnahme machte sie. Sie versiegelte die vierfache Menge an Wasser in ihren Schriftrollen. Normal hatte sie genug Liter für 5 Tage dabei. Da aber niemand wusste, wie lange sie weg waren und ihr Einsatzgebiet eine Wüste war, musste Kimiko schon vorab reagieren. Ansonsten würde es ein starker Fehler sein, der sie eventuell beeinträchtigen würde. Ihre Sachen waren gepackt und ihre Kleidung angelegt. Im Spiegel betrachtete sich die Oinin. Selten trug sie diese Sachen, da sie viel öfter ihren Laborkittel trug. Trotzdem war es immer wieder etwas Besonderes diese Art der Rüstung anzulegen. Kimiko trug ein eng anliegendes, langärmliges schwarzes Oberteil. Darüber die blaue Weste der Oinin. Ihre Hose war etwas weiter, doch ebenfalls Schwarz und ihre Maske war weiß mit Rot-Braunen Elementen. Im Dorf setzte sie die Maske auf. Sicher würden sie ab und an diese Uniform ablegen müssen. Gerade, wenn es um die Spionage ging. Da war etwas unauffälliges essenziell. Doch solange sie in Chigiri waren, trug sie diese mit Stolz.
Ein kurzer Blick auf die an der Wand hängenden Uhr genügte. Es war so weit. Der Treffpunkt war das Tor zum Dorf. So verließ die Oinin ihr Haus und bewegte sich über die Dächer des Dorfes zum Treffpunkt. Sie lief nicht durch die Menschen, blieb unentdeckt um Panik zu verhindern. Was würde das Dorf wohl denken, wenn zu dieser Stunde die Oinin ausrückten? Der Weg war weit, deshalb mussten sie viel Strecke gut machen, um dann genug Zeit in Chikyu zu haben. Sie hatten immerhin eine Aufgabe. Infiltration war für die Hozuki kaum ein Problem mehr. Denn sie konnte sich das Gesicht eines Toten zu eigen machen. Waren solche Mittel nötig? Waren sie gar essenziell um alle möglichen Informationen zu bekommen, die sie kriegen konnten? Kimiko forschte an einer verbotenen Technik und lernte auf den Weg dahin viele Fähigkeiten, die damit in Verbindung standen. Waren sie aber Notwendig? Immerhin forschte Kimiko nur wegen einem Ziel in diese Richtung.

Endlich am Stadttor angekommen, sprang sie über eine Mauer und wartete auf der anderen Seite. So konnte kein normaler Bürger sie verfolgen und niemand würde erkannt haben, dass sie hier war. Außer ihrer Leaderin. Kimiko schloss kurz die Augen und machte sich Gedanken über diese Mission. Dabei lehnte sie sich an die Stadtmauer an und verschränkte ihre Arme unter der Brust. Terumi Yoko wurde als Squadleader eingesetzt. Obwohl sie dieses Mal nur als Duo fungierten. Ihre Fähigkeiten waren unter den Oinin bekannt. Sicher war jedoch auch, dass nicht alles über ihr Arsenal bekannt war. Dementsprechend war die Hozuki gespannt wie dieses Team harmonierte. Während Yoko auf Lava und ätzenden Nebel zurückgreifen konnte, würde Kimiko auf Wasser und das Manipulieren der Toten zurückgreifen. Ein ungleiches Team, doch es musste einen Grund geben, warum sie in die Wüste geschickt wurden.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeMo Dez 23 2019, 02:41

Hozuki Kimiko..... Nein Yoko hatte nicht das Gefühl diesen Namen schon einmal in einem relevanten Faktor gelesen zu haben. Zumindest bis zum heutigen Tag. Doch dies hatte ja nicht viel zu bedeuten. Grade unter den Oi-nin von Chigiri war es üblich seine Privatsphäre zu wahren. Aus verschiedenen Gründen. Sei es zur Sicherheit, sei es weil man im Privaten Leben nicht als Blutrünstige Killermaschineoder dergleichen bekannt seien wollte oder aus irgendeinem anderen Grund. Die Terumi kannte dies nur zu gut. Sie selbst behielt einige ihrer Fähigkeiten für sich, nicht etwa weil sie sich selbst schlecht machen wollte, doch man wusste nie ob nicht doch mal jemand zum Feind überlief oder das Dorf hinter gehen würde. Sich um so etwas zu kümmern, einen abtrünnigen Oi-nin zu jagen und auszuschalten, war immer eine ermüdende Arbeit. Und je weniger derjenige dann über seine Häscher wusste um so besser. Weniger Druck und Risiko. Eventuell war dies bei der Hozuki ebenfalls so, vielleicht war sie auch nur so in ihre Forschungen vertieft das sie einfach keine Zeit hatte, groß für wirbel zu sorgen. Genau erfahren konnte man so etwas aus einer Akte ja sowieso nie. Was man jedoch erfahren konnte, war dennoch äußerst wertvoll. Insbesondere wen man Zugriff auf geheim Akten besaß, so wie Yoko es tat. Und was sie so über ihre Partnerin für ihre kommende Mission las, war wirklich Interessant. Sie forschte an einem Verbotenen Jutsu und war bekannt für ihre sehr guten Verkleidungskünste die über jedes einfache Verwandlungsjutsu hinaus gingen. Kein Wunder also das sie für eine Infiltration ausgewählt wurde. Frauen waren so wieso schon besser zu so etwas geeignet als Männer und wen man dann noch solche Fähigkeiten besaß, umso besser. Doch weshalb wurde die Blondine selbst da mit rein gezogen? Nicht das sie etwas gegen diese Mission hätte oder sie verweigern würde, um Himmels willen NEIN!. Sie freute sich darauf endlich mal wieder aus dem Dorf heraus zu kommen und sich so richtig austoben zu können. Doch ihre Fähigkeiten lagen eher im Ausschalten von Leben als dem Retten eben dieser...... Und noch während sie so darüber nach dachte huschte ein leichtes Lächeln über ihre Lippen...... So war das also.... Nun gut auch bei einer Infiltration brauchte man jene die aufräumten sollte dies notwendig werden.....

Mittlerweile war der Morgen angebrochen und sie ließ die Akte in einer kleinen Aschewolke aufgehend, verschwinden, bevor sie sich erhob und an ihrem Schrank zu schaffen machte. So langsam aber sicher sollte sie sich anziehen und einsatzbereit machen. Schließlich lag das Treffen keine Stunde mehr entfernt. Also traf sie ihre wichtigsten Vorbereitungen. Verpflegung und Wasser für mehrerer Tage, eine Handvoll Ziviler Kleidung verschiedenster Sorte. Unter anderem ein elegantes Ballkleid und einfache Shorts und Shirts. Wer wusste schon wo sie ihre Informanten würden treffen können, wen sie sie den Überhaupt lebend antrafen. All dies Versiegelte sie in ihren Schriftrollen und verstautet sie in den Verschiedenen Fächern und Orten ihrer Rüstung. Nicht umsonst waren die Unterkleider der Oi-nin einerseits Eng Anliegend und Funktional, doch anderer Seits auch Weitläufig. So verbargen sie die Waffentaschen, welche zur Standart Ausrüstung dazu gehörten. Insgesamt 5 Schriftrollen würde sie dabei haben. Eine Bestückt mit dem was sie zum Überleben auf Reisen benötigte, Proviant, Decke, Zelt, das übliche was man auch auf einer Camping Tour finden würde. Dann natürlich eine mit Ersatz-, und Wechsel-, Kleidung aller Art. Die anderen Drei beherbergten Ersatzwaffen, Seile, Drähte, Kunai, Shuriken usw.... Die wichtigste jedoch war die 5te Rolle, ganz Rechts im Halfter, welche mit einer Schwarzen Schleife versiegelt war. Sie enthielt alles was sie brauchte um das Kekkei Genkai eines Shinobi zu entnehmen oder zu zerstören. Sterelisiertes Werkzeug wie Skalpelle, Kanister und Gefäße, eine Liste aller Dorfbekannten Eigenschaften und sogar einen großen Kanister mit Benzin. Dieser war nun nicht wirklich absolut Notwendig für diese Arbeit, doch eine stark brennbare Flüssigkeit war schon oft von Vorteil. Eine gute Halbe Stunde brauchte Yoko bis sie alles zusammen hatte, bevor sie den letzen Arm Protektor überzog und sich die weiße Porzellanmaske auf das Gesicht setze. Terumi Yoko gab es nun nicht mehr, nun war sie Sennyo. Einen kurzen Augenblick musste sie selbst Lachen. Die Nymphe und die Nixe begaben sich gemeinsam auf Mission. Ob dies wohl so geplant war? Lag ja schon eine gewisse Ironie drin nicht wahr..........

Mit dem Aufwehen der Vorhänge ihres Fensters, war sie vom einen auf den anderen Moment auch Verschwunden. Hinaus ins Freie, auf die Dächer. Den wen gleich ein jeder im Dorf von den Oi-Nin wusste, wusste was sie waren und was sie taten, ihr Auftauchen sorgte stets für große Unruhe in der Bevölkerung, und dies auch zu recht, schließlich waren ihre Missionen etwas von dem nie jemand anderes erfahren sollte und entsprechend gefährlich für die Öffentliche Sicherheit. Um also dies zu Vermeiden entschloss Sennyo sich dazu die Wege über die Dächer zu nehmen. Hier oben konnte sie sich vollkommen Unerkannt und auf einem wesentlich direkteren Weg zum Treffpunkt bewegen. Dem Dorftor. Doch selbst als sie dieses nach einer guten Halben Stunde erreichte, kam sie nicht von den Dächern hinunter. Mit einem kurzen Nicken beim Sprung über die Mauer, verabschiedetet sie sich von einem ihrer Kollegen der Wache hielt. Natürlich befanden sich auf den Mauern nicht nur Normale Shinobi auch der ein oder andere Oi-Nin war dabei und überwachte das Ein und Aus des Dorfes. So wussten sie auch das Sennyo und Ningyo ausgeschickt worden waren eine Mission zu erledigen. Auch wen sie vermutlich keine Details wussten. Was sie jedoch nicht gedacht hätte war, das ihre Partnerin bereits auf sie warten würde. Mit leicht flatternden Blondem Haar landete sie, ohne einen Laut von sich zugeben, neben der Dunkelhaarigen Frau.Natürlich war auch sie ein paar Köpfe größer, wie so eigentlich jeder Erwachsene Mensch. Die Terumi hatte inzwischen aufgehört sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Gegen ihre Größe konnte sie vermutlich so wie so nichts tun. "Ningyo, verzeih die wartezeit, ich hoffe du bist Start bereit?" Entschuldigte und erkundigte sie sich so zur gleichen Zeit, während sie durch die weiße Maske hindurch zu ihrer deutlich größeren Kollegin hinauf sah.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeDi Dez 24 2019, 23:59

Die Hozuki machte sich keine Gedanken darüber, ob sie nun ein paar Minuten zu früh war und warten musste. Es machte ihr in diesem Zusammenhang keine Probleme. Sie war nur eine "einfache" Oinin und hatte sicher nicht so viel zu tun, wie ihre Leaderin. Sie hatte viele Dinge, die man vorbereiten musste. Den Reiseplan, die allgemeine Vorgehensweise und natürlich auch den abschließenden Bericht. Da war es kein Wunder. So dachte zumindest Ningyo. Die Wachen wussten bescheid und somit konnte sie auch ohne weiteres über die Mauer aus dem Dorf springen. Dabei waren ihre Informationen nicht mal die einzigen. Auch hier waren Oinin eingesetzt. Man sah sie nicht aber man wusste, dass sie so gesehen als "Grenzschutz" fungierten. Sie behielten die Stadtmauern im Blick und sorgten für die interne Sicherheit. Auch sie waren darüber informiert, dass zwei Oinin entsendet werden. Wofür genau sie eingesetzt wurden, blieb jedoch unter Dach und Fach. In diesem Moment wussten nur drei Personen davon. Sennyo, Ningyo und der Mizukage.

Lange dauerte es aber nicht und sie spürte etwas. Es schien so, als könnte sie die Luftströme spüren, die Sennyo von sich gab. Leichtfüßig landete sie neben ihr. Leise und Tödlich. So wie sie es in ihrer Ausbildung gelernt hatte. Irgendwie war eine gewisse Spannung da. Sie konnte nun mit eigenem Auge sehen, wozu Sennyo in der Lage war. Ihre Fähigkeiten waren brachial und dazu gemacht, um Leute auf möglichst Schmerzvolle weise zu vernichten. Tod durch Lava hörte sich genauso Schmerzhaft an, wie Tod durch ätzenden Nebel. Da war es doch deutlich angenehmer, durch eine Wasserpistole zu sterben und danach als Willenloses Spielzeug zurück in die Welt geholt zu werden. Oder etwa nicht? Respektvoll ließ Ningyo die Arme hängen. Sie wollte nicht mehr so dastehen, als würde auf etwas warten. Denn plötzlich, drang die Stimme der Leaderin in ihre Ohren. Deutlich gedämmt schallte sie durch die weiße Maske, die ihrer Glich. Vorsichtig legte sie die Hand auf ihre Brust, die von einer Weste bedeckt wurde. Diese respektvolle Geste brachte sie Sennyo entgegen, ehe sie ihr zunickte. "Jawohl Sennyo. Ich bin bereit, sofern sie es sind" sagte sie kurz und knapp. Sie brauchte kaum Anweisungen und hinterfragte keine Befehle. Das tat sie noch nie. Nicht während ihrer Ausbildung und schon gar nicht während ihrer Forschungen. Alles hatte eine Daseinsberechtigung und darum war sie sich auch für gar nichts zu Schade. Selbst wenn sie einen ganzen Friedhof umgraben müsste, um an ihr Ziel zu kommen, würde sie diesen Befehl ausführen, ohne auch nur eine Sekunde zu verschwenden. Und genau so sah es auch auf dieser Mission aus. Sollten sie die zwei Leichen ihrer Spione entdecken, musste man dafür sorgen, dass sie verschwanden. Man konnte sie nicht zurückbringen. Dazu war es schlichtweg zu gefährlich. Selbst wenn sie lebten, musste man abwägen, ob es nicht mehr Sinn hatte, sie zurückzulassen und zu vernichten. Diese Mission war streng geheim und unterlag dem direkten Befehl des Mizukage. Scheitern gab es nicht! Selbst, wenn man dafür seine Kameraden aus dem Weg räumen musste.
Nun drehte sich aber auch Ningyo um und sah die deutlich kleinere Leaderin an. Ihre Sicht war erschwert, doch nicht verdeckt. Sofort versuchte Ningyo ihre eigenen Stärken anzupassen. Wer sagte überhaupt, dass kleine Menschen einen Nachteil hatten? Sie waren deutlich mobiler und konnten sicher durch Öffnungen Klettern, die ein großer Mensch nur erschwert erklimmen konnte. Ningyo war da eine Ausnahme, da sie sich komplett verflüssigen konnte. Die perfekte Infiltrantin. Vielleicht kam deshalb ihr Deckname zustande. Sie kam einfach aus dem nichts, verführte den Informanten, den man danach nie wieder gesehen hatte. Alte Seeleute glaubten es an alte Mythen zu knöpfen, dabei war es so einfach! Aber die Unwissenden mussten gar nicht wissen, wozu Shinobi und speziell Oinin fähig waren. Da sie aber die Zeit nutzen sollten, um so viel vom Weg hinter sich zu lassen, wie es ihnen nur möglich war, verlagerte sie das Briefing auf die Reise. "Haben wir ein Grundgerüst bis wir am Zielort angekommen sind. Oder werden wir spontan reagieren?" fragte die Oinin und war bereit sich in Bewegung zu setzen. Die Antwort würde sie sicher auf dem Weg bekommen.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeMi Dez 25 2019, 19:47

Respektvoll und Höfflich war ihre Partnerin ja schon mal. Sie brachte die leichte Verspätung ihrer Truppenführerin nicht einmal zu Wort. Nun ließe sich natürlich verargumentieren das sie auf die Sekunde Pünktlich gewesen war, doch dieses Argument hätte die Terumi nicht gelten lassen. Nicht wen es um sie selbst ging. Pünktlichkeit war für sie bereits dann mit voller Stärke und Konzentration reagieren zu können, wen die anderen erst eintrafen. Selbstverständlich verstieß es nicht gegen die Regeln auf die Sekunde genau an einem Vereinbarten Treffpunkt zu erscheinen, doch für Sennyo stand effizient und effektivität eben auf einer anderen Sprosse der Leiter als sie es für die Regeln taten. Entsprechend hinterließ ihre neue Partnerin auch einen guten ersten Eindruck, wo viele andere vielleicht in das Fettnäpfchen des "Verzeihens" oder gar "Lamentieren" getreten wären. Zudem war sie selbst auch früher vor Ort als es nötig gewesen wäre. Ein guter erster Eindruck für eine Oi-Nin. Dies würde sie sich merken.

Gemeinsam setzen die beiden sich wie Schatten in Bewegung. Sehen würde man sie für eine lange Zeit nicht mehr. Zumindest nicht so lang es nicht ihr eigener Wunsch war. Sie waren Oi-Nin, sie waren die Unsichtbare Gefahr die sich im Dunkeln auf die Lauer legte, im Schatten des Dorfes lebte und es vor all dem Schütze das es oder ihren Kage bedrohte. Sie waren die Befürchtungen und Ängste ihrer Feinde. Das unwohlige Gefühl welches einem manch einmal einen Schauer den Rücken hinunter laufen ließ, während man sich fühlte als wurde man beobachtet. Sie waren Polizei, Richter und Henker in einem. Eine kleine Truppe ausgewählter Menschen, welche man ohne auch nur den kleinsten Zweifel an ihrer Loyalität, die dreckigsten und schlimmsten Missionen auftragen konnte. Und sie würden auch diese Mission erfüllen, auch wen es sie ihr Leben kosten würde. Und genau deshalb mussten sie sich auch über ihr Vorgehen unterhalten. Den auch wen jeder von ihnen beiden bereit war sein Leben für den Erfolg der Mission zu geben, so wollte doch natürlich niemand von ihnen einfach so sterben. Es wäre nicht nur Dumm es wäre auch eine Verschwendung ihrer Fähigkeiten. Und wer sich als Mitglied einer Elite wähnen durfte, sollte niemals seine Fähigkeiten Verschwenden. Entsprechend war Ningyo´s Frage auch nicht ansatzweise fehl am Platz. Es mochte wie eine einfache Frage klingen und für die meisten Shinobi wäre sie dies auch, nicht jedoch für die Oi-nin. Ihr Vorgehen war Komplexer und konnte zu viel mehr Problemen führen. Niemand wollte Fremde in seinem Land haben, die eine Gefahr darstellen konnten, doch einen Attentäter zu entdecken, war noch einmal eine ganz andere Politische Geschichte. Entsprechend musste ihr vorgehen gut durchdacht seien. "In der Tat, jedoch müssen wir weiterhin adaptiv agieren und versuchen Kollateralschäden zu vermeiden. Zumindest so lange es sich um Konoha handelt. Es wäre nicht gut wen sie heraus finden das wir ihr Land überhaupt betreten haben oder noch schlimmer aus unseren Bewegungen Rückschlüsse ziehen was unser Ziel ist. Aus diesem Grund wäre ich auch am Liebsten über das Alte Suna ins Land gereist und hätte die Wüste durchquert. Jedoch wissen wir kaum etwas über die Geschehnisse der Wüste oder wie sich das Land und die Natur verändert haben, nach dem es nicht mehr von den Suna-Nin im Zaum gehalten wird. Genau so wenig wissen wir, wer oder was dort Zurück gelassen wurde. Wen Chikyu wirklich von irgendwem oder etwas Angegriffen wurde könnte es gut möglich seien das die Überlebenden dorthin geflohen sind. Natürlich sind das nur Vermutungen, immerhin wurden wir ausgesandt um Informationen zu beschaffen. Doch meinem Kentnissstand nach haben unsere Informanten uns bisher nie im Stich gelasssen, weshalb wir davon ausgehen können das etwas größeres passiert ist. Ich glaube nicht das sie Entdeckt wurden, sonst hätte Chikyu bereits in irgendeiner Form reagiert. Kein Land mag es Spione in ihren Reihen vorzufinden. Dennoch durch das Suna Teretorium zureisen würde ich wen möglich gern Vermeiden. Jedoch könnten wir es als Fluchtweg im Hinterkopf behalten, wen es nicht anders möglich ist. Wir bewegen uns nach Norden und über die vielen kleineren Inseln des ehemaligen Kumogakure. Das Land ist Bergig und Schroff doch nicht so dicht Bewohnt wie der Hauptkontinent und nicht so Gefährlich wie die Lebende Wüste, ich denke dort liegen unsere besten Chancen. Mit Schiffen von Fischern, Bauern oder auf andere Art werden wir uns bis in den Nord Osten von Chikyu vorkämpfen und zum Dorf aufmachen. Ich hoffe du hast an ein paar Möglichkeiten zur Verkleidung gedacht, falls diese Notwendig seien sollten, den für diese Mission wäre es zu Gefährlich gewesen Schlepper oder dergleichen Vorab zu beauftragen, weshalb wir sie Persönlich treffen werden müssen." Schloß sie dann erst einmal die Erklärung ihres Planes ab, während sie just in diesem Moment am Waldrand an kam und auf einen hohen Ast in den Bäumen sprang. Fern ab vom Boden würden sie sich schneller und sicherer bewegen können, warum dies also nicht tun.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeDi Jan 07 2020, 20:23

Die Reise konnte also beginnen. Vorher gab es aber noch ein paar Sachen zu klären. Wie konnte man ein Land ausspionieren, welches so groß war, wie Chikyu To. Es wäre jetzt doch der perfekte Moment um abzuschweifen, oder nicht? Nein. Eben nicht für die Oinin. Aufmerksam lauschte sie ihrer Anführerin und wie erwartet, hatte sie einen Plan wie sie die Reise strukturieren wollte. Beide Wege waren keine optimalen Ruten. Entweder karges Bergland oder ewige Wüste. Eine Entscheidung zwischen dünner Luft, durch hohe Bergpässe und eine Staubtrockene Luft, durch ewige Wüstenlandschaften. Für die Hozuki wählte Sennyo den angenehmeren Weg aus. Lieber Berge als Hitze. Hitze würde sie schnell austrocknen und zusätzlich schwächen. Dabei musste man auch vorsichtig sein, wie man ihre Techniken einsetzen sollte. Immerhin würde sie das Edo Tensei gern vor der Welt geheim halten. Und ihre Wasser Jutsus werden in der Wüste weniger Effizienz zeigen. Daher war es wichtig einen guten Plan zu haben. Aber was war Priorität Nummer 2 auf dieser Liste? Das Zuhören, einprägen und umsetzen dieses Planes. Genau deswegen saugte Kimiko, die unter dem Decknamen Ningyo arbeitete, alle Informationen auf. Der Plan hörte sich einfach an aber spielte natürlich auf einer sehr hohen Gefahrenstufe. Von der Geheimhaltung mal abgesehen. Innerlich kribbelte ihr Wasserreicher Körper. Was war in der Wüste nur passiert? Wurden sie wirklich überrannt? Übernommen? Egal was passiert war. Eines war sicher. Chikyu wurde zerschlagen, denn so wie Sennyo schon eben sagte. Ihre Informationen haben sie noch nie im Stich gelassen. Trotzdem waren es vage Vermutungen, leise Gerüchte. Um diesen Fakt zu bestätigen, fegten die beiden Oinin durch den Schatten. Ungesehen, leise, Tödlich! Ab und an wollte die Hozuki mal eine Spezialeinheit der anderen Dörfer treffen. Die eine hatte wohl versagt. Ihr Dorf ist untergegangen. Doch wie sah es mit Konoha? Waren sie genauso gut wie die Oinin? Kaum vorstellbar.

Der Weg war bestimmt. Über das ehemalige Kumo-Gakure würden sie zwischen kargen Berglandschaften und kleineren Inseln reisen. Sie mussten sich bis nach Chikyu vorkämpfen. Unbemerkt. Niemand durfte Erfahren, wer sie waren und wo sie hin wollten. Das war für sie aber kein Problem. Auf ihre Frage bezüglich der Verkleidung, nickte sie kurz. Doch generell machte sich Kimiko darüber nie Gedanken. Frauen hatten es da meist etwas einfacher. Fischer, die lange Weg vom Festland waren, fungierten ab einer gewissen Zeit eher als eine Art Sklave. Natürlich musste man das auch ausspielen und wurde er zu aufmüpfig, wurde er in seine Schranken gewiesen. "Natürlich habe ich daran gedacht. Sofern wir die Grenze verlassen haben, sollten wir überlegen die Uniform abzulegen. Meine allgemeinen Erfahrungen mit Fischern ist durchweg positiv. Als Frau kann man diese armen Opfer sehr leicht um den Finger wickeln. Bisher hatte ich kaum Probleme. Die Reise ist aber lang. Daher sollten wir unsere Kraft schonen, denn wie sie schon sagten, niemand weiß was in Chikyu auf uns wartet. Zerstreute Armeen. Restliche Überbleibsel der Bewohner Shinobi und wer weiß was für Tiere dort ihre Heimat finden. Dazu habe ich einen kleinen Nachteil bei Hitze. Mein Wasserhaushalt ist enorm und sollte bei 100 % liegen. Ansonsten kann ich schlechter auf meine Fähigkeiten zugreifen." damit hatte sie ihrer Einsatzleiterin ihre größte Schwäche offenbart. Sollte sie es nicht schon Wissen, wusste sie es jetzt. Als sie diesen Gedanken aufgriff, sprang sie ihr hinterher und sah durch die Maske, auf die viel kleinere Einsatzleiterin. Sie wird die Akte der Hozuki gelesen haben. Da war sie sich sicher und genau aus dem Grund fuhr sie fort. "Sollten alle Stränge reißen, besitze ich auch andere Fähigkeiten. Eine Fähigkeit davon beinhaltet die perfekte Verwandlung durch Gesichts raub. Diese Technik würde in Chikyu am meisten Sinn ergeben." schlug sie vor. Von Ast zu Ast rauschten sie durch den Wald. Ihre Sinne waren geschärft und auch hier in ihrem eigenen Land noch auf Gefahr aus. Das war es, was einen Oinin ausmachte. Immer vorbereitet und einsatzbereit. Pause brauchte Ningyo selten. Wichtig war, dass sie sich genug Wasser zuführen konnte. Aber genau deshalb trug sie eine Flasche am Gürtel. Sie waren nicht lange unterwegs, doch trotzdem spürte sie die ersten Anzeichen. Trockene Lippen und das Bedürfnis einen Schluck zu nehmen.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeFr Jan 10 2020, 16:30

Mit einer Reisegeschwindigkeit die jeden Warentranspoteur vor Neid erblassen lassen würde, bewegten sich die beiden Schatten durch den Wald und über das Land von Mizu no Kuni. Wen sie diese Geschwindigkeit beibehalten konnten, würden sie es schon am Abend zum Meer geschaft haben und sich eine Unterkunft für die Nacht suchen können, die etwas komfortabler als der Waldboden seien dürfte. Eventuell konnten sie sogar noch ein letzes Bad oder eine Dusche nehmen, bevor sie sich in feindliches Gebiet schlichen. Einmal dort angekommen würden sie diese Möglichkeit vermutlich nicht so schnell bekommen. Nicht das die Terumi sich darüber beschweren würde, schließlich waren sie auf einer geheimen Mission und wussten worauf sie sich einließen, doch ein bisschen Komfort durfte es schon seien wen den möglich. Während sie sich so leicht in ihrer Hoffnung auf ein gemütliches Bett verlor, hörte sie jedoch weiter aufmerksam ihrer Kollegin zu, die ihre eigene Einschätzung der Dinge preis gab. Was die Squadleaderin nur befürworten konnte. Etwas das man von ihr im ersten Moment gar nicht vermuten würde. Bestand sie doch darauf das man Befehlen folge leistet. Doch hielt sie nichts von Blindem Stumpfsinnigen Gehorsam. Zwar hatte dieser ebenso seine Vorzüge und war in gewissen Situationen angebracht, insbesondere in solchen, in denen es keine Zeit gab Diskussionen zu führen oder eine tiefergehende Analyse durchzuführen, doch war dies hier nicht der Fall. Alles was ihrer Mission zu gute kam und das sie nun besprechen konnten sollte besprochen werden. So war es gut zu erfahren das Ningyo keine Probleme damit hatte auch ihre Vorteile als Frau einzusetzen um die Mission zum Erfolg zu bringen. Und von dem was Yoko in ihrer Akte gelesen hatte, dürfte ihr dies auch wesentlich leichter fallen, als der Squadleaderin selbst. Nun gut sie hatte ihren eigenen Weg ihre Kindliche Weiblichkeit einzusetzen, doch manch einmal, das musste sie einfach zugeben, wäre es für ihre Missionen auch einfacher gewesen, wen ihr äußerliches mehr dem Entsprechen würde, was man als Durchschnitt für ihr alter, ansehen konnte. "Gut ich schätze mal bei den meisten Fischern wirst du eher zum Einsatz kommen. Die wenigsten von diesen alt eingesessenen Kerlen lassen sich von einem Kind beeinflussen. Zumindest nicht in der Form in welcher es für unsere Zwecke nötig wäre. Gut also das du bereits darauf vorbereitet bist. Deinem Vorschlag was das ablegen unserer Uniform angeht kann ich nur zustimmen. Bevor wir eines der Dörfer an den Küsten betreten sollten wir dies tun." Über ihre Schwäche in der Wüste und das sie einen sehr hoch angesiedelten Wasserverbrauch besaß, verlor die Oi-nin allerdings kein Wort. Sie hatte es vernommen und ganz gleich was sie dazu hätte sagen können, es würde an der Situation eh nichts ändern. Zudem wusste Ningyo selbst ja bereits darüber bescheid. Also würden sie schon irgendwie damit zurecht kommen. Viel wichtiger war sowieso etwas anderes. Sie erzählte auch von ihrer Fähigkeit. Darüber hatte Yoko auch schon in ihrer Akte gelesen, doch die genaue Technik kannte sie nicht. Weder ihre Vorteile, noch was zur Ausführung nötig war oder ob es Möglichkeiten gab sie zu enttarnen und wen ja welche. All dies konnte noch wichtig werden, weshalb die Squadleaderin entschied lieber jetzt darüber sprechen zu wollen, wo sie sich unter sich und an einem vermeintlich sicheren Ort befanden, statt dies auf Später zu verschieben. "Von dieser Technik habe ich bereits in deiner Akte gelesen, allerdings ist sie dort nur grob Zusammen gefasst, was bedeutet das sie aus gutem Grund unter Verschluss gehalten wird. Was benötigt du also um sie anzuwenden? Da du es selbst mit Gesichtsraub bezeichnest, vermute ich einmal du benötigst ein Opfer welchem du es stehlen kannst. So viel ist mir durchaus bewusst. Doch muss dein Opfer danach vollständig Verschwinden? Welche Komplikationen könnten sich für uns ergeben falls du diese Technik anwenden musst? Und ausserdem....." kurz machte sie eine Pause und ließ eine ihrer Hände zu dem Schriftrollen Halter an ihrem Bein gleiten. Mit leichtem Schwung war das Stück Pergament hinaus gezogen und entfaltet ohne das die beiden ihr Vorankommen stoppten. "....wen wir getrennt werden, sollten wir uns Überlegen wie wir uns wieder erkennen und wo wir uns treffen sollten. Für Chikyu habe ich bereits eine Idee.." erklärte sie und deutet auf der Karte welche sie vor sich hielt auf einen in ihr Verzeichneten Berg nahe der südlichen Grenze zu Konoha. Von dort aus hatten sie die Möglichkeit über das ehemalige Kumogakure, Suna aber auch durch Konoha direkt zu fliehen sollte dies nötig werden. "...Dies wird, in Chikyu unser erster Anlauf Punkt, finden wir uns 24 Stunden nachdem wir getrennt wurden, dort nicht zusammen oder werden wir zuvor oder später getrennt, würde ich je nach Situation diesen oder diesen Ort empfehlen." Dabei deutet sie nun auf zwei Verschiedene andere Orte, einmal einem kleinen Dorf im Land des Donners und einer kleinen Oase mitten in der Wüste, während sie Konoha vollkommen aus ließ. Würden sie sich durch das Feuerreich schlagen müssen, würde ihnen kein Plan helfen. Den dort würden sie mit Shinobi und Anbu rechnen müssen, die ein viel besseres Bild über ihr Land besaßen. So zumindest Empfand Sennyo das sie dort absolut Flexibel und Willkürlich würden agieren müssen und ein zuvor festgelegte Plan könnte sie davon abhalten. "....Zu dem Punkt wie wir uns erkennen. Leider bin ich da etwas Ideen los. Codes schreiben war immer mehr das Privat Vergnügen meiner Schwester, eventuell eines der Zeichen für das Kirigakure no Jutsu? Was meinst du?" hakte sie nach und wollte dabei nicht nur eine Antwort auf ihre zuletzt gestellte Frage sondern eine Einschätzung ihres gesamten Planes haben und was Ningyo davon hielt. Würde sie nichts weiter dazu sagen, würde Sennyo davon ausgehen das sie alles Verstanden hatte und es ohne murren befolgen würde.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeMi Jan 15 2020, 20:05

Ningyo sah das ganze sehr rational an. Die meisten Oinin würden ihre Meinung vor dem Leader verstecken und blind gehorchen. Natürlich folgte Ningyo auch jedem Befehl, ohne den Sinn dahinter zu erfragen. Sollte sie aber eine Idee haben, nur einen kleinen Aspekt von sich geben, der dem Team einen kleinen Vorteil bringen könnte. Ja dann würde sie es tun. Sollte der Leader davon abgeneigt sein, war es auch für Ningyo kein weiteres Problem. Sie würde ihre Sicht, ihren Plan verwerfen und sich zu 100 % auf den Plan des Leaders konzentrieren. Dieser war nämlich ein ungeschriebenes Gesetz. Zumindest in den Augen der Hozuki. Dadurch kam aber auch ein Thema auf den Tisch, worüber sie sich erst später Gedanken gemacht hätte. Sennyo war kleiner als sie und sicher auch nicht so "weiblich" wie es eben Ningyo war. Deshalb wurde ihr schlussendlich die Aufgabe übermittelt sich darum zu kümmern. Denn von einem "Kind" würden sie sich nicht so um den Finger wickeln lassen. Emotionslos sah sie ihre Leaderin an. Manche würden vielleicht einen Witz machen. Andere würden sich vielleicht auf aufspielen, weil sie ja so weiblich waren. Nicht aber Ningyo, denn dieses Thema warf eine neue Frage auf. Nämlich wie würde ihre Konstellation genannt werden? "Geht klar. Ich werde mich um die Seeleute kümmern. Laut meinen Erfahrungen sollte das kaum ein Problem darstellen. Da gibt es aber noch etwas was wir klären sollten. Wie betiteln wir uns Sennyo? Sind wir Geschwister? Einfache Freunde? Oder eine andere Konstellation?" fragte sie durch ihre Maske hindurch. Diese Frage würde sicher kommen. Und dann mussten sie antworten können, ohne sich zuerst anzusehen und den fragenden Blick des anderen zu lesen. Um den Moment der Stille zur nutzen, klärte Ningyo ihre Leaderin auf. Was waren ihre Schwächen und worauf sie achten musste. Dabei ging es weniger darum seine Schwächen offenzulegen, sondern eher darum seine Reiseroute anzupassen. Während die Sonne hoch in der Wüste stand, war Ningyo wohl eine schlechte Wahl. Jeder Wasserverbrauch würde sie Kraft kosten. Solange sie noch Wasser hatte, war es weniger schlimm. Trotzdem wollte sie das beide keinerlei Überraschungen überwinden mussten, die man nicht vorher hätte klären können. Genau dieses Thema wurde auch aufgegriffen, denn nun war ihre verbotene Fähigkeit zum Thema geworden. Und es ergab definitiv Sinn darüber zu reden. Natürlich war sie auch stolz diese Techniken zu besitzen. Man konnte sagen, dass sie nicht an die irdischen Gesetze gebunden war. Mit dieser Fähigkeit standen ihr viele Türen offen.

"Diese Technik bedient sich an Opfern. Ich muss jemanden die Haut vom Gesicht ziehen, um es genau zu sagen. Diese "Maske" lege ich an und mit diesem Jutsu wird diese Haut zu meiner. Jedoch ist sie sehr empfindlich und übersteht keine Kämpfe. Mein Opfer muss nicht verschwinden. Man wird lediglich eine gehäutete Person vorfinden." erklärte sie kurz und überlegte kurz welche Komplikationen auftreten könnten. Da es sich lediglich um eine Maskerade handelt, gibt es kaum negative Punkte. Die einzigen davon waren sicher diejenigen, die offensichtlich waren. "Nun zum einen haben wir eine Leiche, da Menschen diese Prozedur nicht überleben. Dabei kann diese Fähigkeit eben auch nicht schnell eingesetzt werden. Zum anderen könnte der kleinste Treffer die Maske zum Reißen bringen. Daher muss ich sehr vorsichtig damit umgehen. Ansonsten habe ich kaum nennenswerte Komplikationen feststellen können. Da ich diese Technik aber gern geheim halte, nutze ich sie auch nicht oft. Ich finde, es sollte seinen nutzen für Chigiri finden. Sollte der Feind davon Wind bekommen, dann können sie sich dagegen rüsten." erklärte sie zusätzlich. Die Dörfer befanden sich im kalten Krieg und deshalb wollte Kimiko diese Fähigkeiten am liebsten erst dann zeigen, wenn die Gemüter aufkochen. Sollte Chikyu gefallen sein, würden sich sicher starke Shinobi abkapseln. Sollten sie sich Konoha anschließen, hatten sie ein paar Probleme mehr.

Beide Oinin setzten ihre Reise ohne Pause fort. Während Sennyo eine Karte herausholte, holte Ningyo ihre Wasserflasche hervor, die sie am Gürtel trug. Sie hatte einen längeren Strohhalm, den sie unter die Maske zu ihren Lippen führte. Während Sennyo ihren Plan eröffnete, trank sie gefühlte 2 Liter in kürzester Zeit. Sie hatte den Plan sich bei einer Trennung zu treffen. 24 Stunden gab sie sich Zeit, um diese Punkte zu erreichen. Deswegen prägte sich die Hozuki diese Punkte ein. Dank ihres fotografischen Gedächtnisses hatte sie damit absolut keine Probleme. Schließlich fragte sie aber auch nach der Meinung der trinkenden. Diese setzte nun ab und verstaute die Flasche wieder an ihrem Gürtel. "Ich habe mir diese Treffpunkte eingeprägt. 24 Stunden sollte ebenfalls völlig ausreichen. Sollten wir in Schwierigkeiten geraten, sollte eine Trennung auch in Erwägung gezogen werden. Um spuren zu verwischen und der nachkommenden Unterstützung die Entscheidung zu erschweren. Zur Erkennung stimme ich ihnen zu, das wir uns ein schnelles Fingerzeichen zeigen sollten. Da das Kirigakure no Jutsu normal mit einem einhändigen Tora geformt wird, würde ich eher auf das Fingerzeichen Hitsuji plädieren. Man verwenden es im Wassergefängnis und ist dem Tora ähnlich." gab Ningyo nun zur ihrem besten. Der Plan hatte Hand und Fuß. Sie würde ihn lückenlos befolgen bei einer Trennung. Auch, wenn man sicher, dass eine oder andere mal Improvisieren muss.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeSo Jan 19 2020, 15:31

Eine Gute Frage! Welche Beziehung sollten die beiden zueinander haben. Geschwister? Liebhaber? Was wäre hier wohl das glaubhafteste. Am naheliegensten war hier wohl wirklich das sie beide Schwestern waren. Hmm..... "Ich denke Geschwister sollte passen. Und du bist die ältere, ich dürfte auf die meisten sowieso wie eine 8 bis 10 Jährige wirken. Heißt falls nötig öffentlich übernimmst du das Kommando und entscheidest wie wir vor gehen, insofern wir unsere Tarnung wahren müssen. Ich hoffe das bereitet dir keine Probleme. Irgendwelche Ideen für den Grund unserer Reise? Gibt es irgendwelche Sehenswürdigkeiten in Chikyu oder dem alten Kumo zu dem zwei junge Schwestern allein reisen würden?" legte sie dann einfach ihr Vorgehen in dieser Hinsicht fest und führte das Gespräch weiter um ihren Plan mit Details zu füllen. Es war immer gut wen man ein Paar Grundlegende Dinge aus dem steh greif heraus beantworten konnte. So erschien man in erster Linie Glaubwürdiger und es war auch weitaus weniger Auffällig als sich um eine Antwort drücken zu müssen oder Zeit zum Überlegen zu erspielen. Kurz blickte die Oi-Nin auch von ihrer Karte auf während sie sich weiter über die Bäume schwang. Sie kamen ihrem Ziel einem kleinen Fischer und Urlaubsdorf immer näher.

"Dann sollten wir eventuell überlegen ob wir die Leiche nicht gleich mitnehmen, falls wir eine Weile am selben Ort verweilen müssen. Es wäre wirklich nicht gut wen wir eine Untersuchung nach einem Mörder oder ähnliches anstrengen, falls wir deine Technik in so einer Situation nutzen müssen. Da sollen die Polizeilichen Einheiten vor Ort doch lieber nach einem Verschwundenen suchen statt nach einem Mörder. Könnte uns ein paar unangenehme Frage vom Hals halten. Auch wen ich nicht glaube das wir lange am selben Ort bleiben werden." schloß sie dann das Thema über die Fähigkeiten der Hozuki ab. Sie hatte alle relevanten Informationen bekommen, wusste worauf sie sich einstellen mussten, im Grunde war es nicht wirklich anders wie bei anderen Infiltrationsmissionen, lediglich die Technik ihrer Begleiterin war um Welten besser als nur irgendwelche Schminke und Make Up. Da könnte man ja beinahe schon Neidisch werden, wen man den auf solch ein Versteck spiel abfuhr zumindest. Yoko selbst nutze lieber ihre eigene Präsenz und das was ihr die Natur gegeben hatte, wen gleich das was sie von ihr bekommen hatte, doch eher unüblich für Mädchen ihres alters war, so hatte sie gelernt den Körper eines Kindes für sich zu nutzen. Und manch einmal war dies weitaus nützlicher als mit weiblichen Reizen zu spielen. Doch sich äußerlich gänzlich verändern, nein das war nicht so ganz ihr Stil, wen gleich sie es für eine Mission natürlich tun würde und als äußerst nützlich empfand.
"Dann verwenden wir das Hitsuji. Ein guter Einwand..." lobte sie kurz ihre aktuelle Untergebene bevor sie weiter sprach "...ja eine Trennung wäre auch möglich, ich würde dies aber gern Vermeiden. Wir sind nur zu zweit, Hunderte Kilometer von unserer Heimat entfernt und haben keine Möglichkeiten in einem annehmbaren Zeitraum Unterstützung selbst anzufordern. Wen diese den Überhaupt gewährt werden würde. Heist im Klartext wir können uns nur auf uns Verlassen. Sollte also etwas schief gehen, werden wir es im schlimmsten Fall nicht mehr Heim schaffen. Ich hoffe dir wurde während deiner Ausbildung das Gekimetsu no Nikukai und die Grundlagen des Kekkei Genkai der Terumi beigebracht. Den wen wir in die Enge gedrängt werden und eine Flucht aussichtslos wird dürfen unsere Fähigkeiten dem Feind unter keinen Umständen in die Hände fallen und alle Spuren und Hindernisse müssen so gut wie möglich Vernichtet werden." Während ihrer letzen Sätze nahm die Stimme der Squadleaderin einen etwas düstereren und ernsteren Ton an als noch zu vor. Sie waren Oi-nin sich Gefangennehmen lassen, außer es war Teil eines Plan´s, war undenkbar und unmöglich. Yoko würde dies nicht zulassen, doch auch ihr Land würde dies sicher nicht wollen und dies musste auch Ningyo vollstenst bewusst seien.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeSo Jan 26 2020, 03:15

"Schwestern also...." bestätigte Ningyo nochmals die bestehende Beziehung während der Mission. Teil eins war also schon geklärt. Wie würde es nun also mit dem zweiten Teil laufen? Weshalb wollten sie in die Wüste? Was gab es dort zu sehen? Kimiko war sich sicher, dass die Fischer genau solche Gerüchte kannten, wie sie erforschen sollten. Sie würden wissen, dass Chikyu im Moment ein heißes Pflaster war. Deshalb nahm sich die Hozuki einen Moment, um zu überlegen. Zwei Schwestern auf reisen. Aber weshalb gerade Chikyu? Auf die schnelle erkannte Kimiko nicht, wieso man so eine Reise auf sich nahm, um in die Wüste zu gehen? Deshalb gab es nur eine plausible Wahl einfach und banal. Vielleicht etwas zu einfach aber man musste es abwägen. "Geld!" schoss es aus ihrem Mund, gedämmt durch ihre Maske. "Ich würde vorschlagen wir geben uns als Wander Artisten. Wir reisen von Dorf zu Dorf, um unser Geld zu verdienen. Das wäre mein Vorschlag" schlug Ningyo vor. Es war ein einfaches Unterfangen, mit Taschenspielertricks solche Fischer zu beeindrucken. Sie hatten genug Tricks auf lager, um sie zu überzeugen.
Weiter ging es um den Vorgang ihrer Verkleidung. Sie musste eine Person töten, um ihnen die Identität zu rauben. Übrig würde eine Leiche bleiben, verstümmelt und dessen Gesichts beraubt. Ihre Leaderin schlug vor, dass sie die Leiche aus dem Weg räumen müssten, wenn sie wirklich mal Länger an einem Ort bleiben sollten. "Ich würde einen anderen Weg nehmen. Wir sollten die Leichen direkt aus dem Weg räumen. Ob wir sie verbrennen oder vergraben können wir immer noch entscheiden. Wir könnten sie verschleppen und eliminieren und danach auch direkt verschwinden lassen. Eine andere variante wäre ein belast. Oder sehen sie das anders Sennyo?" fragte sie um die Meinung ihrer Leaderin einzuholen oder hatte Kimiko es falsch verstanden. Sie würde es ebenfalls bevorzugen, wenn die verantwortlichen nach einer vermissten Person suchten und nicht nach einem Mörder. Nicht, wenn es stimmt, dass Chikyu übernommen wurde. Sie waren nicht mehr so weit entfernt. Das erste Fischerdorf würde bald hinter den Baumkronen zum Vorschein kommen. Der Moment der Maskerade würde also bald auch zum Ende kommen. Zum Glück stimmte ihre Leaderin ihrem Vorschlag zu und im nächsten Moment auch wieder nicht. Eine Trennung war zwar möglich aber nicht zu bevorzugen. Sennyo wollte es verhindern sich zu trennen. Sie waren weit weg von ihrer Heimat und sie konnten sich nur auf sich selbst verlassen. Dazu musste man aber auch noch eine einzige Sache klarstellen. Bei einem Fehlversuch durften die Techniken des jeweils anderen nicht übrig bleiben. Nicht in die Hände des feindes gelangen. Ningyo wusste was es bedeutete. Weder Terumii, noch das Hozuki Erbe würden in Chikyu eine Heimat finden. Nicht durch sie. Passend dazu, sprach sie die Technik an, die Kimiko im Kopf hatte. Ein kurzes Nicken folgte. Sie wusste ganz genau was Sennyo meinte und sie würde nicht zögern es anzuwenden. Betteln würde wohl keine der beiden Frauen. "Ich habe verstanden und ich bin mir sehr sicher, dass niemand von uns beiden zögern würde. Wir haben eine Pflicht und mit dieser Pflicht haben wir uns für eine Richtung entschieden." antwortete Kimiko trocken. Niemand von beiden würde zögern. Und sollten sie auch nicht.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeMi Jan 29 2020, 13:10

Fahrende Artisten also.... Nun mit ihren Fähigkeiten als Shinobi wären sie sicherlich in der Lage das einfache Fußvolk zu beeindrucken und das ganz ohne ihr Chakra zu erschöpfen oder sich selbst als Kunoichi zu Verraten. Eine ganz gute Idee eigentlich. Sie war selbstsüchtig genug um Glaubhaft zu seien aber auch nicht so Interessant oder Ausgefallen das Leute einfach weitere Nachforschungen anstellen würden und doch bot es genug um Sponntan ein paar Geschichten drumherum zu spinnen, die aus spontantät geboren werden konnten. "Sehr gut dann wäre dies Entschieden" erwiderte Sennyo nur kurz zur bestätigung während sie sich weiter durch die Bäume schwang. Bald würden sie in dem kleinen Fischerdorf ankommen welches ihr Ziel war, doch zuvor würden sie noch einmal rasten und eine Nacht im Freien verbringen. Dies hatte Sennyo bereits entschieden nach dem die ersten Ideen bezüglich ihres Vorgehens feststanden. Und bald würde sie auch ihre Kollegin darüber einweihen, doch zu erst standen noch andere Themen an die geklärt werden mussten. Und die kleine Squadleaderin staunte nicht schlecht. Wobei staunen wohl ein zu großer Emotionsausdruck ihrer Seits gewesen wäre, den sie niemals zu lassen würde, doch sie war beeindruckt. Diese Kalte Berechnende Effektivität mit welcher Ningyo jeden ihrer Vorschläge durchdachte und vortrug. Das Kalkühl hinter ihren Worten. Wäre sie nicht schon längst Bürgerin von Chigiri und Mitglied der Oi-Nin Einheiten, die Terumi würde alles dafür tun sie zu ihrer Untergebenen und ihrem Lehrling zu machen. Doch selbst diese Stufe hatte sie bereits gemeistert, war selbst eine Oi-Nin geworden. Wen gleich Ningyo natürlich nicht ganz mit dem Genie das Terumi, Yoko war mithalten konnte, so überstieg sie doch bei weitem die trotz allem sehr Hohe Messlatte die Yoko bei allen anderen ansetzte. Und das war etwas wirklich beeindruckendes. Und auch das sie sofort und ohne zu zögern bereit war sich selbst und ihrer Partnerin nicht nur das Leben sondern auch all ihre Fähigkeiten zu nehmen, zeigte wie gut ihre Ausbildung gewesen war. Nun blieb nur noch zu sehen ob sie ihren Worten auch taten folgen lassen konnte. "Ningyo du beeindruckst mich wirklich, nur wenige schaffen es meinen Ansprüchen gerecht zu werden. Ich hoffe du kannst den nun wachsenden Ansprüchen die ich in dich setze auch erfüllen." Meinte sie fast schon beiläufig jedoch mit einem kurzen zuckersüßen Lächeln versehen, so niedlich, das es nur gespielt seien konnte und viel mehr von einer beinahe schon Wahnsinnigen hätte kommen können. Nun manch einer mochte auch sagen das Yoko dem Wahnsinn anheim gefallen war. Ihre Art Dinge anzupacken, ihre absolute Rücksichtslosigkeit gegenüber ihren eigenen Gefühlen oder denen aller anderen, ihr rein auf Logik basierendes Vorgehen, bei nahezu allem was sie tut, die kalte Berechnung wie sie zu ihrem Ziel gelangte. Nur selten gab es einen Moment in dem sie etwas tat oder sagte wo mit sie keine Absicht verfolgte, die keine Manipulation war oder dazu diente ihr eigenes "Wachstum" zu steigern. Ja für manch einen mag sie dabei wirklich Verrückt wirken, wie jemand der keinerlei Kontrolle über das besaß was er tat und damit würde er ihr genau in die Karten spielen. Sennyo war gespannt wie ihre Partnerin mit ihr Umgehen würde. Den natürlich war auch diese Mission, nicht nur eine Mission, sondern auch eine persönliche Musterung ihrer seits. Eine Musterung über eine Potenzielle starke Verbündete, mit welcher sich die Position und Macht von ihr, doch auch ihrer Heimat würde ausbauen lassen. Schließlich und Schlussendlich war Yoko´s erklärtes Ziel doch nur, den Blutnebel über die gesamte Shinobi Welt zu bringen.

Noch gute 10 Kilometer legten die beiden gemeinsam zurück, bevor es langsam anfing zu dämmern und Sennyo einen Stop einlegte in dem sie von ihrer erhöhten Position auf den Baumkronen hinunter sprang. "Also gut, wir werden heute nicht ins Fischerdorf gehen. Wen wir uns wirklich als Fahrende Artisten ausgeben wollen, sollten wir schon hier damit anfangen...." begann sie und entfernte die Porzellan Maske von ihrem Haupt, entblößte so mit ihr hübsches Junges Gesicht und blickte mit ihren Runden Himmelblauen Augen zu ihrer Partnerin.".....wir sollten wenigstens eine Nacht im Freien Verbringen um ein wenig Staub und Dreck anzusetzen, damit es natürlicher wirkt, als wären wir auch wirklich ständig unterwegs und wir sollten uns um weitere Dinge unserer Tarnung kümmern, so wie um ein Nachtlager.... Irgendwelche Einwände?"

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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeMo Feb 10 2020, 03:04

Es war ein einfaches, das unwissende Volk mit ihren Taschenspielertricks zu verwirren. Kannte man Wanderartisten, dann wusste man auch was sie taten. Im Grunde war es genau das Gleiche. Sie schmiedeten ihr Chakra, um schöne Effekte zu gestalten oder andere Dinge, die viele für schön empfinden. Daher war es also eine Möglichkeit durch die Länder zu reisen. Das Sennyo damit einverstanden war, freute sie natürlich. Es war immer ein sehr gutes Zeichen, wenn die Leaderin einen Vorschlag gut fand. Es zeigte ihr auch, dass sie ihren Job richtig machte. Auch, wenn er an manchen Teilen immer sehr düster und kalt wurde. Ihre Leaderin wollte wissen, ob sie eingewiesen war in den dunklen Künsten der Oinin. Immerhin gab es dinge zu tun, die man eigentlich nicht wollte. Alles war jedoch besser, als seinen Körper dem Feind zu überlassen. Ningyo allein wusste, was man alles aus einer DNA machen konnte. Sie zum Beispiel konnte diese DNA wieder zum Leben erwecken. Deshalb lernten die Oinin, nichts aber auch wirklich gar nichts, von anderen Körpern übrigzulassen. Ein düsteres Thema. Trotzdem wusste sie was es zu tun gab. Keine Beweise für die Feinde. Lieber würde sie zur Asche zerfallen, als dem Gegner nur einen Hautfetzen übrigzulassen. Das sah Ningyo so und sie war sie sehr sicher, dass auch ihre Leaderin keine Sekunde zögern würde, ihren Körper zu pulverisieren. Das machte auch Ningyo deutlich klar. Die Mission hatte immer Vorrang und sollte sie scheitern, dann würde sicher nicht Chigiri dafür gerade stehen.
Es war ein Grundprinzip dieses Jobs. Eine Voraussetzung um diese kalte Welt im Schatten. Hier waren Gefühle meist fehl am Platz. Missionen waren hart und können immer wieder tödlich enden. Für solche Situationen waren sie ausgebildet. Sie lernten mit dem Tod umzugehen, unabhängig was sie in ihrem privaten Umfeld zu tun hatten. Plötzlich erhob Sennyo aber das Wort. Sie war beeindruckt von ihrer Denkweise. Nur wenige schaffen es sie zu überzeugen und fortan musste Ningyo den weiter steigenden Ansprüchen gerecht werden. Unter ihrer Maske lächelte die dunkelhaarige. "Ich werde weiter mein Bestes geben." erklärte sie mit einem fügsamen Unterton. Sie wollte sich einfach dieser Aufgabe stellen. Wobei es ihr hier nicht um die Anerkennung ging, sondern um die Erfüllung dieser Pflicht, die ihnen auf ertragen worden ist. Für einen Moment reisten sie weiter durch die Stille. Ast zu Ast sprang die Oinin durch den Wald. Das Knacken des Holzes und der frische Wind des Waldes entspannte sie etwas. Die Ruhe vor dem Sturm könnte man sagen. Das ging so weiter bis Sennyo stoppte und sich auf dem Boden begab. Die Dämmerung trat ein und sie folgte ihrer Leaderin. Diese erklärte auch ihre Aktion. Sollten sie die Fassade, der Wanderartisten aufrecht halten, würden sie nun hier anfangen. Neugierig sah sie die kleinere an. Langsam musste die Porzellanmaske weichen. Und schon folgte die Erklärung. Sie wollte im Freien übernachten, um auch den Anschein zu erwecken, ständig unterwegs zu sein. Staub und Dreck sollte ihre Kleidung benetzen, um es noch glaubwürdig zu machen. "Okay" Ningyo hatte verstanden und nahm ihrerseits nun die Maske ab und hing sie seitlich an ihren Gürtel. "Ich habe keine Einwände. Wollen sie genau hier das Lager errichten?" fragte sie um Nummer sicherzugehen. Sollte sie zustimmen, würde sie sich darum kümmern einen Platz zum Schlafen zu haben. Zusätzlich könnte sie Holz besorgen oder sich um das Essen kümmern.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeMo Feb 10 2020, 20:48

Kurz nickte die kleine Blondine nur. Dieser Ort hier mitten im Wald war genau so gut wie jeder andere für ein Nachtlager. Er lag nicht direkt auf der Straße und auch nicht auf irgendeiner großen Lichtung, doch auch nicht im Tiefen Unterholz, welcher voller Wurzeln, Äste, Gestein und ähnliches war. Es war eher eine erdige Rasenfläche zwischen einzelnen Baumstämmen. Also wie geschaffen um ein Nachtlager aufzuschlagen. Und auch ohne sich noch groß mit Worten aufzuhalten begann sie mit den Üblichen arbeiten. Sie war sich sicher das sie Ningyo nicht würde Anweisen müssen. Ein jeder Oi-Nin lernte schon in seiner Ausbildung wie man ein einfaches Lager aufschlug. Wie man Feuerholz sammelte und gutes von schlechtem Unterschied. Wie man die Richtigen Steine und Äste fand um aus ihnen eine Provisorische Koch und Feuerstelle aufzubauen und auch wie man, falls notwendig, mit den erträgen des Waldes einen Schlafplatz herrichtete. Doch letzeres wäre dieses mal nicht notwendig. Während sich ihre Partnerin um das Feuer kümmerte, zog Sennyo eine Schriftrolle aus ihrer Beintasche und breitet diese vor sich aus. Sie hatte sich schon einigermaßen gut Vorbereitet. Ein kleines Zelt, Wasser und auch Schlafsäcke hatte sie dabei. Ebenso wie Notrationen und generelle Verpflegung für ein paar Tage. Sie wären zumindest vorerst nicht darauf Angewiesen zu Jagen, auch wen sie niemanden davon abhalten würde, seinem Hobby nach zu gehen. Schon gar nicht wen es ihr zum eigenen Vorteil gereichte. So machte sie sich also daran das Zelt aufzubauen und das Lage zu befestigen.....

Die Sonne war nur noch Schwach am Horizont zu erkennen als die Arbeiten an ihrem Nachtlager abgeschlossen waren. Doch die Terumi war noch nicht fertig. Diente dies alles doch ihrer Tarnung, so war es natürlich auch Notwendig sich umzuziehen. Ohne größere Scheu legte sie also mitten im Wald, am Feuer, ihre Ausrüstung ab. Fein Säuberlich faltete sie sie zusammen und sortierte sie auf einer Schritrolle bevor sie die Sachen darin verschwinden ließ und sich einer anderen bediente. Ihre neuen Gewänder entsprachen dabei nicht so ganz ihrer Persönlichen Vorliebe. Da bevorzugte sie doch eher Millitärische Kleidung, doch ein Hemd samt Weste, war nun auch nichts wirklich ungewöhnliches für ein jüngeres Kind. Natürlich ein Mädchen würde man doch eher in einem hübschen Kleidchen erwarten, doch dann, wen man bedachte das sie wandernde Artisten miemten, wäre praktische Kleidung, bei langen Reisen, durchaus glaubwürdig. Dennoch bereute sie ihre Wahl fast schon. Das Hemd kratzte wirklich Unangenehm am Hals und den Handgelenken. Aber da musste sie jetz einfach durch. Wirklich passendere Kleidung, zumindest um eine Reisende zu mimen besaß sie nicht. Als sie sich fertig umgezogen hatte, verstaute sie die Letze Schriftrolle in ihrer Tasche und setze sich mit einer Schere in der Hand ans Feuer. Einen kurzen Moment strich sie sich über ihr langes Strohblondes Haar. Ein tiefer seufzer entrang ihrer Kehle. Sie mochte ihr Haar, eine Schande dieses nun zu verstümmeln, doch war es für die Mission und es würde ja nachwachsen. "Ningyo, würdest du mir die Haare schneiden, als Teil der Tarnung stellst du ja die ältere Schwester dar, ich denke es wäre nur Profitabel für uns, wen wir diesen Teil unserer Identitäten also auch so detailgetreu wie nur möglich ausleben" sprach sie dann und hielt der jungen Frau die Schere entgegen.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeDi März 03 2020, 00:25

Eine kurze Geste in Form eines nicken stellte alles nötige klar. Hier würden sie ihr Lager aufschlagen. Es war mehr oder weniger egal wo sie es taten. Gefahren könnten immer überall vorhanden sein. Dafür waren sie allerdings ausgebildet. Ohne ein weiteres Wort machte sich Ningyo daran, das Holz für ein Feuer zu sammeln. Dabei machte sie es sich ziemlich einfach. Sie achtete nicht darauf, ob Holz nass oder trocken war. Lediglich der zustand, spielte eine Rolle. Ein verrotteter Holzstamm wäre nichts wert. selbst, wenn er trocken wäre. Lange würde dieser nicht brennen. Mit dem Suiton: Hai o ageru entzog sie jedem Holzstück die Flüssigkeit. Dadurch vereinfachte sie sich selbst die Suche und vergeudete keine wertvolle Zeit mit dem ewigen Suchen. Sie hatte genug gesammelt um das Feuer eine Weile lang aufrecht zu halten. Ihre gesamte Beute trug sie unter den Armen und so kehrte sie auch erfolgreich zurück. Sie warf das Holz erstmal auf den Boden. Es fehlten nämlich noch Steine und ein leicht entzündliches Material. Wie man das alles herrichten konnte, wusste sie natürlich. Das gehörte zur Ausbildung dazu und war eben für solche Situationen unabdingbar. Man hatte halt nicht immer ein schönes Hotel mit einem weichen Bett zur Verfügung. Alle Punkte auf ihrer Liste waren abgearbeitet und so machte sie sich auch direkt daran, das Feuer zu entzünden. Ihr Fotografisches Gedächtnis half ihr dabei eine Feuerstelle zu erstellen, die aus einem Lehrbuch hätte sein können. Mit ein paar Handgriffen sprang der funke über und feuerte das trockene Material an. Wenige Augenblicke Später, hatte sie das Lagerfeuer entzündet. So musste man nur noch Holz nachlegen.

Während sie damit beschäftigt war, sah sie ihre Leaderin an. Sie wartete nicht lange ab, holte eine Schriftrolle aus ihrer Tasche und beschwor allerlei Kram. Damit war es aber noch nicht getan. Sie zog auch ihre Ausrüstung aus und verstaute sie fein säuberlich auf ihrer Schriftrolle. Schon allein daran konnte man erkennen, dass Sauberkeit und Ordnung eine große Sache spielen mussten. Unordnung in ihren persönlichen Sachen? Das würde Sennyo wohl nicht akzeptieren. Ohne ein Wort zu sagen, bestätigte die Leaderin all das, was Kimiko von ihr erwartet hätte. Jetzt da das feuer aber brannte, wollte auch Ningyo anfangen sich umzuziehen. Auch sie holte eine Schriftrolle heraus und breitete sie aus. Eine Handbewegung reichte aus um Ersatzkleidung und zeug, welches sie für Mission brauchte, zum Vorschein zu bringen. Sie nahm heraus was sie für diese Nacht brauchen würde und legte auch die Wechselkleidung heraus. Sie selbst entschied sich für etwas, was ihrem alter entsprechend war. Nun fing sie aber an ihre Kleidung auszuziehen. Sie war Stolz auf diese Uniform, fühlte sich aber auch in normaler Kleidung sehr sicher. Deshalb fiel es ihr auch einfach die "Kampfausrüstung" abzulegen. Vorsichtig legte sie alles ab. Mit penibler Präzision räumte auch sie alles auf die Schriftrolle und verstaute die Kleidung wieder. Kurz atmete sie durch und zog sich ihr Outfit an. Casual könnte man es betiteln. Jedoch passte es zu ihrem alter und so gar noch zu ihrer Rolle. Ohne weiter darüber nachzudenken, zog sie ihre Kleidung an, bestehend aus einer schwarzen, blickdichten Leggings, normalen Schuhen, einen Rock und ein langärmliges Oberteil. Bevor Ningyo hier "Camp" herrichten konnte, sprach ihre Leaderin sie an. Um die Tarnung zu wahren, wollte sie sich ihre Haare kürzen? Etwas erstaunt war sie schon, jedoch nicht überrascht. Oinin waren nun mal dafür ausgebildet. Da Sennyo auch den jugendlicheren Körper hatte, gab es wohl keine andere Wahl. "Natürlich", antwortete sie knapp und ergriff die Schere. Üblicher weise hätte mal wohl ein Zögern erwartet aber nicht von Ningyo. Sie verflüssigte ihre Hand und fuhr ihrer Leaderin damit durch die Haare. So konnte sie wenigstens einen guten Haarschnitt erreichen. Auch hier wurde ihr Gedächtnis auf die Probe gestellt. Sie erinnerte sich detailgetreu an eine Frisur, die passend zum Thema sein könnte. Sie war deutlich kürzer aber sicher nichts, wofür man sich schämen musste. Schnipp schnapp da, Schnipp Schnapp hier. Die ganze Prozedur dauerte nicht wirklich lang. Mit einer gnadenlosen Konzentration und auch Präzision, erschuf sie eine Frisur, die sie selbst für passend empfand. Erneut nutzte sie ihr Jutsu, um Sennyo die restliche Flüssigkeit aus den Haaren zu ziehen. "Ich bin fertig!", gestand Ningyo und besah sich Yoko. Innerlich hoffte sie, dass ihr ihre neue Frisur wenigstens gefiel.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeFr März 06 2020, 15:54

Sich umzuziehen in mehr oder weniger aller Öffentlichkeit war für die Terumi kein Problem und für die Hozuki wie es schien auch nicht. Dabei blieb natürlich nicht aus, das man etwas mehr von dem jeweils anderen zu Gesicht bekam, als es vielleicht in einem anderen Beruf normal hätte seien können. Und für einen kurzen Moment erwischte Yoko sich wie sie über den Körperbau ihrer Begleiterin nachdachte. Einen Körper den sie so wohl nie haben wird. Nun könnte man ihr Neid unterstellen oder gar Eifersucht und vielleicht war dies auch ein klitze kleines Bisschen wahr, doch würde die Terumi dies nie zu geben. Viel mehr jedoch dachte sie einfach darüber nach wie nützlich ein Normal Entwickelter Körper für sie wäre. Natürlich auch als Kind konnte sie Erwachsene und Männer manipulieren und auf ihre Seite ziehen. Menschliche Emotionen waren weitaus Komplexer und Vielfältiger als der alleinige Reproduktionstrieb. Dennoch war es ungleich aufwändiger in vielen Situationen als Kind an Informationen zu kommen oder überhaupt beachtet zu werden. Man war eben noch klein und süß und niedlich und über viele Dinge sprach man mit Kindern nicht, man erzählte ihnen nicht davon und auch ihre Meinung oder Ideen waren etwas das man eher mit einem Händewinken abtat. Einer der Gründe in welchen Yoko die Vorteile des Systems des Blutnebels sah. Sie waren eine Leistungsgesselschaft. Natürlich hatten es Kinder in dieser immer noch schwerer als zum beispiel ein etablierter Erwachsener mit guter Reputation. Doch zumindest konnte jeder eine solche Reputation erhalten und sich erarbeiten. Wer gut in etwas war oder wusste wovon er sprach dem wurde gehör geschenkt ganz unabhängig von seinem Alter, seiner Herkunft oder den Persönlichen Gefühlen zueinander. Und dies waren einige der Werte die die Terumi hoch halten wollte, die ihr eingebrannt wurden und für die sie kämpfen würde. Und doch war ihr bewusst, hätte sie einfach einen Weiblicheren Körper, sie könnte ihn viel Effektiver nutzen und sei es nur um während einer Mission einen Mann zu verführen und um den Finger zu wickeln. Daher war sie durchaus froh Kimiko bei sich zu haben, sie konnte diese Aufgabe einfach übernehmen und die ganze Sache wäre erledigt.


Ob es wirklich eine so gute Idee war eine Oi-Nin damit zu beauftragen ihr die Haare zu schneiden? Sie war jetzt nicht wirklich grob oder ähnliches, es fühlte sich nur einfach komisch an, beinahe merkwürdig. Es war schwer zu beschreiben und wen sollte es wundern. Das Ningyo einen teil ihrer Fähigkeiten dazu nutze ihre neu gewonnen Aufgabe nachzugehen wusste nur sie und jene die sie von außen hätten beobachten können. Kein Wunder also das sich der Haarschnitt für Yoko, die ihre Haare eh immer sehr wichtig waren, merkwürdig anfühlte. Aber doch schien sie zumindest nichts esentielles Falsch zu machen. Mit einem leicht mulmigen Gefühl strich sie sich deshalb auch durchs Haar als ihre Partnerin verkündete das sie ihre Arbeit beendet hatte. Immer wieder glitt sie dabei viel zu weit und griff früher oder später ins leere. "So kurz..." seufzte sie ein klein wenig wehleidig. Es war nicht so das ihr das Ergebniss nicht gefiel, das war ja was sie wollte, dennoch stimmte es sie nicht unbedingt fröhlich. "...danke, gute Arbeit, an die Länge muss ich mich aber wohl erst noch gewöhnen". Dem war tatsächlich so Ningyo hatte ihr sicher 10 cm Haar weggeschnitten. Haar das sie seid vielen Jahren schon immer so trug und pflegte. Hoffentlich würde sie so ein kleiner Fehler nicht schlussendlich Verraten. Da musste sie wirklich auf der Hut seien. "Wen du nicht noch etwas besprechen möchtest würde ich mich jetzt schlafen legen und ab morgen übernimmst du dann, entsprechend unserer Tarnung die Führung okay?" schloss sie noch, während sie sich langsam daran machte eine Decke um sich zu wickeln.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeDo März 19 2020, 22:20

Ihre Leaderin forderte drastische Maßnahmen. Hätte man nach Kimiko´s Meinung gefragt, hätte der natürliche Altersunterschied maßgeblich gereicht. Immerhin war Yoko kleiner und ihre Körper wiesen einen offensichtlichen Unterschied auf. Trotzdem wollte sie sich die Diskussionen für wichtige Dinge aufheben. Solange Yokos Wunsch klar war, sollte auch Kimiko nichts dagegen haben. Deshalb setzte sie sich an die Frisur. Frei nach dem Bild, welches sie stetig vor Augen hatte, arbeitete Kimiko schnell und präzise. Als sie selber zufrieden mit diesem Bild war, bestätigte sie ihrer Leaderin den Abschluss ihrer Tätigkeit. Ohne ein weiteres Wort zu verschwenden, sah sie wie die Blonde mehrere Male durch ihre Haare fuhr. War sie unzufrieden? War es einfach nur ungewöhnlich? Oder war es so gar Schlecht? Wehleidig seufzte sie über die Länge ihrer Haare aber trotzdem gab es das Lob für die gute Arbeit. Auch wenn die Forscherin eher von der gefühlskalten Seite kam, wusste sie nicht wie sie darauf reagieren würde. Lange Haare waren für sie auch ein Stück weit ihrer Weiblichkeit. Jeder würde hier wohl anders reagieren. Sicher war nur eines. Für eine Mission war es wohl ein kleines, unbedeutendes Opfer.
"Dieser Schritt war drastisch. Das respektiere ich und ich hoffe das sie wenigstens damit Leben können bis die Originale Länge zurückgewachsen ist" sagte sie Monoton und sah sie genauso kalt an. Ob das ganze nötig war, würden sie schon am nächsten Morgen sehen. Die Dämmerung zog zu und es wurde Nacht. Das Lagerfeuer war nun die einzige Licht und Wärmequelle. Yoko wollte sich ausruhen und sich schlafen legen. Kimiko nickte schnell. "In Ordnung. Ich werde mir einen Plan zurechtlegen und sehen, wo wir aufschlagen sollten". Mit diesem Satz holte sie ihre Karte heraus und prägte sie sich ein. Das war wichtig, denn sie konnte nicht ständig die Karte aus der Tasche holen. Obwohl das ebenfalls eine sehr gute Tarnung bieten konnte.
Ihre Augen wanderten über das faltbare Papier. Ja sie analysierte förmlich jedes Dort, welches sich an der Küste befand. Jedes Dorf bot ein potenzielles Reiseziel, doch ein Dorf schlug ihr sofort ins Auge. Shirakawa. Ein Dorf welches zwei Frauen wohl meiden sollten. Viele Gerüchte umgaben dieses Dorf, selbst war sie allerdings nie dort. Verruchte Häfen und eine Anlaufstelle für kriminelle. Piraterie und ähnliches stand hier an der Tagesordnung. Jedoch bot dieses Dorf die oberflächlichste Angriffsfläche. Junge Frauen waren rar und fielen auf wie bunte vögel. Würde Kimiko also nun das unwissende Dummchen spielen, welches alles machen würde für eine Fahrt.....? Nein! Das wäre der falsche Weg. Man würde sie verarschen und sie könnten ihr Ziel verfehlen. Kurz schloss sie die Augen und setzte sich auf den Boden. Die bessere variante wäre die starke Frau. Sie waren Artisten, die durch die Welt reisten, um sich Geld zu verdienen. Dort naiv zu sein? Ein großer Fehler. Nein sie hatten viel gesehen, viel durchgemacht und sich somit ein dickes Fell erarbeitet. So konnte Kimiko besser mit den Trieben dieser Halunken spielen. Sich selbst als Preis aussetzen für denjenigen, der sie zwei Sicher an den Zielhafen bringt? Das klang nach einem traumhaften Deal, oder etwa nicht? Diesen Plan wollte sie verfolgen und ausbauen.

Die Stunden vergingen, in denen sich auch Kimiko zur Ruhe legte. Dabei konnte man es aber keinen Schlaf nennen. Jedes Geräusch konnte sie wahrnehmen und einordnen. So konnte sie eine Art Wachschutz gewährleisten und gerade als sie die ersten Vögel zwitschern hörte, schlug sie entgütig die Augen auf. Noch etwas Müde richtete sie sich auf und sah sich um. Das Feuer war erloschen und die Sonne noch nicht ganz aufgegangen. Kurz streckte sich die Oinin die anfing ihr Zeug zusammenzuräumen. Sie hatten noch ein paar Kilometer vor sich aber sicher mussten sie nicht all zu Früh im Fischerdorf ankommen. Immerhin erwartete sie einen Empfang von betrunkenen Seefahrern. Sie packte ihre Wasserflasche und trank diese aus. Waren es 2? 3? 4 Liter? Sicher konnte es die Hozuki nicht bestimmen aber es fühlte sich einfach nur fantastisch an ihren Wasserhaushalt aufzufüllen. Nun verstaute sie nämlich auch ihre große Wasserflasche und wusch sich noch anschließend das Gesicht. In dieser Zeit wachte auch Yoko auf und begann mit ihrer Morgen Routine.
"Guten Morgen." kam es knapp zur Begrüßung. Einen Moment der Ruhe wollte Ningyo noch verstreichen lassen. Auch ihre Leaderin sollte diesen Moment haben. Danach reichte ein Nicken und die beiden Shinobi machten sich endlich auf den Weg. Genau jetzt wollte die Hozuki auch ihren Plan offenbaren.
"Als Zielort würde ich Shirakawa nennen. Viele Gerüchte umgeben diesen Ort. Sollten diese stimmen sollten wir ein sehr einfaches Spiel haben. Wir sind Artisten, reisen durch die Welt und haben schon viel gesehen. Als Naiv würde ich uns nicht beschreiben. Eher als vorlaut und selbstsicher. Kratzen wir an ihrer Ehre, haben wir ein leichtes spiel. Als beispiel könnte man eine einfache Wette setzen. Derjenige der uns sicher an den Zielort bringt, bekommt mich. Ich denke, der interne Konkurrenzkampf wird uns dabei selbstständig den besten Fahrer herausfiltern. Sollte es so weit klappen, haben wir sicher ein Ticket für diese Reise. Sollte es nicht funktionieren, müssen wir eben improvisieren" sagte Kimiko und sah die kleinere Leaderin dabei an. Sie waren Oinin und somit in allen Ausgebildet. Zur not könnten sie diesen Mammut weg auch über Wasser laufen. Jedoch war das übertrieben und würde ihre Kraft unnötig strapazieren. Wer weiß wie es in Chikyu aussehen würde. War es ein Schlachtfeld oder ein Friedhof? Egal was es war, man musste immer auf der Hut sein.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeSa März 21 2020, 03:08

Der erste Augenblick ließ ihr tatsächlich einen Schreck durch die Glieder fahren. Wie jeden morgen wen sie aufwachte fuhr sie sich mit ihren Händen durchs Haar und erschrak. Für diesen Bruchteil einer Sekunde hatte sie doch tatsächlich Vergessen was sie gestern getan und worum sie Ningyo gebeten hatte. So schnell der kleine Schock jedoch kam so schnell verschwand er auch wieder und Yoko fand zu ihrem üblichen selbst zurück. Immerhin hatte das ganze für sie auch etwas gutes, ihr Herz und Körper waren sofort wach und sie brauchte sich nur noch den Schlaf aus den Augen reiben um voll da zu seien und den Tag beginnen zu können. " Guten Morgen " grüßte sie ebenso und erhob sich dann von ihrem Schlafplatz um alles zusammen zu packen und sich langsam aber stetig auf den Weg zu machen.
Kaum Aufgebrochen setze Kimiko dann auch die Blondine über ihren Plan in Kenntnis. Sehr gut, effizient und akkurat. Sie ließ kein Detail aus und kam gleich zum Punkt ohne unnötiges drumherum. Yoko schätze solche Eigenschaften. Und sie würde sie sicher gut bei den Forschungseinheiten gebrauchen können. Eventuell sollte sie nach dieser Mission die Hozuki einmal genauer unter die Lupe nehmen. Das hieß natürlich nur, wen sie beide diese Mission auch überlebten. "Sehr gut, du hast dem ganzen weit aus mehr Aufmerksamkeit gewidmet als es viele deiner Kollegen getan hätten. Bemerkenswert. Ich denke nicht das wir mit dir als Preis ein größeres Problem haben sollten um einen passenden Kapitän zu finden. Dennoch wäre es mir lieber wen wir, nach dem dieser seine Arbeit erledigt hat, dafür sorgen das er keine Hand an dich anlegt. Auf die eine oder andere Weise. Eine solche Belohnung würde keiner dieser Schlepper und Schmuggler verdienen." Bestätigte sie nur noch ein wenig lächelnd den Plan ihrer Partnerin und äußerte dabei jedoch auch gleich was ihr daran missfiel. Nein sie hatte kein Problem die Oi-Nin als Puppe und Preis zu benutzen oder ihren Körper herzugeben. Sie würde ja auch ihren eigenen her geben. Wen es für die Mission unerlässlich war, dann war dies nun einmal notwendig und sie würden es beide mit Freuden tun. Es war tatsächlich einfach so wie sie sagte, diese Leute, die in ihrem Land lebten und sich von jeglicher Form der Ordnung und Regeln selbst ausschlossen, die sich der Macht der Kage und Führung des Landes widersetzen oder entgegenstellten. Sie Verdienten es in den Augen der Terumi einfach nicht auch noch mit einer so guten Untergebenen belohnt zu werden. Und diese Untergebene verdiente es auch nicht das Kind eines solchen Mannes austragen zu müssen. Auch wen es wohl die Reihen Chigiri´s weiter füllen würde. Doch solch schlechtes Blut wollte Yoko gar nicht erst ins Dorf bringen. Und zudem war es einfacher einen Mann auf See los zu werden, als einen Verliebten. Doch wie weit sie diesbezüglich schließlich gehen würden, das musste sich noch zeigen. Erst einmal hieß es im Dorf Shirakawa ankommen und sich einen Überblick zu verschaffen. Und dafür hatten sie noch einen kleinen Marsch von ein oder zwei Stunden vor sich. War dieser Geschafft würden sie sich in einer der Tavernen oder gleich am Hafen einfinden und ihre Künste feilbieten um so den ganzen Plan in Bewegung zu setzen. So hieß es nun also einfach nur weiter laufen.

(Am besten machst du einfach am Dorf weiter und gibst danach dann Midana bescheid sie sagte ja sie wollte für uns für ein paar kleine Post einen der Schmuggler spielen^^ da kann man ihn ja nun gut einbauen)
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeMi Apr 08 2020, 00:11

Früh begann der neue Abschnitt ihres planes. Sie waren ab jetzt Wanderartisten, die nur durch die Welt pendeln, um sich ihren Lebensstandard zu finanzieren. Ein schmaler Grat würde Kimiko vermuten. Würden sie aussehen wie verdreckte Gassenkinder, würde sie wohl niemand beachten. Auf der anderen Seite jedoch, würden sie aussehen wie zwei Kinder einer reichen Familie, wer würde ihnen dann noch ihre Tarnung abnehmen. Dumme Fragen, die den Hintergrund in Erfahrung bringen sollten, könnten zu Problemen führen. Die beiden Frauen packten ihre Sachen zusammen und verstauten alles Ordnungsgemäß. Man musste nicht in Yokos Tasche gucken um zu wissen, dass sie ihre Sachen genau so Platzsparend verpackt hat, wie sie selbst. Das war eine der Tugenden, die man bei den Oinin lernte. Ordnung und Disziplin. Beides waren große Bestandteile des Lebens. Dabei liegen sie so nah aneinander.
Die restliche Strecke, die sie zurücklegen mussten, sollte für sie kein Problem darstellen. Im normalen Tempo, ohne Pausen und anderweitigen Unterbrechungen, sollten sie es in ein paar Stunden geschafft haben. Um alles vorher angesprochen zu haben, legte Ningyo ihren Plan offen. Kühl, trocken, effizient. Persönliche Gefühle stellte sie stets hinten an. Praktisch wollte sie es so leicht wie möglich machen. Fehlgriffe verhindern und dabei das beste Angebot herausschlagen. Ihr Ziel war ein verschlagenes Pflaster. Eine Grauzone. Wieso diese Kriminalität geduldet wurde, wusste Kimiko nicht. Und genau deswegen wollte sie sich da auch nicht einmischen. Für sie hatte es eben auch gewisse Vorzüge. Die Reise verlief still und konzentriert. Es gab kaum etwas zu erzählen. Was Yoko dachte, konnte Kimiko nur erahnen. Sie selbst versuchte 1001 Möglichkeiten durchzuspielen. Wie würde es wohl enden? Wohin würde der Weg führen und wie lange blieb ihre Tarnung aufrecht. Da blieb noch die Frage, was sollten sie mit den Seeleuten machen. Immerhin wollte Sennyo nicht, dass man dieses Angebot wirklich einlösen sollte. Daher musste ein Plan B her. Es würde wohl schlichtweg auf ein Klaren K.O. gehen. Sie werden sie ausschalten müssen. Aber sie mussten auch immer noch den Rückweg bedenken. Seeleute tratschten genau so, wie alte Klatschweiber.
Am Horizont konnte sie nun das Fischerdorf erkennen. Der fischige Geruch des Meeres zog durch ihre Nase. Weit waren sie nicht mehr entfernt. Hörte man genau hin, konnte man die grölenden Seeleute schon hören. Wer wusste, schon was sie taten. Stritten sie? Tranken sie Alkohol oder waren es nur Anweisungen beim Verladen. Es wurde lauter mit jedem Schritt, den sie weiter auf das Dorf zu kamen, als plötzlich eine Gruppe von Männern auftauchten. Natürlich nicht unbemerkt. Trotzdem tat Kimiko so. Sie sah sich um und sah einen Mann an, der ihnen nun direkt im Weg stand. 5 Typen waren es total. Keine große Aufgabe aber kämpfen wollten sie nicht. "Was treibt zwei kleine Mädels hier her?", fragte er unter dem Gelächter der anderen. Kurz legte sie sich die Wörter zurecht und auch die dazu passende Tonlage. "Bitte tun Sie uns nichts. Wir sind Wanderartisten und wir möchten hier ein Schiff finden, welches uns an unser Ziel bringt. Mein Name ist Sakura und das ist meine kleine Schwester Yuna" sie ergriff Allerweltsnamen. Diese Namen waren weit verbreitet und keine Besonderheiten. Abschätzend sah der große, ungepflegte Typ beide an. Was dachte er wohl. "Wir wollen wirklich unbedingt ein neues Leben anfangen. Dafür müssen wir aber durch das Ehemalige Kumo, denn unser Ziel wird Chikyu To sein. Deshalb brauchen wir starke, furchtlose Männer" mit dieser Aussage wollte die ältere den Stolz der Männer packen und als hätte sie es erwartet, fragte er: "Was habt ihr zu bieten?". Diese Frage hat Ningyo schon erwartet. Spielerisch hielt sie den Zeigefinger unter ihr Kinn. So als würde sie sich gerade tatsächlich Gedanken machen. Der Plan stand fest und an diesem wollte sie festhalten. Es blieb lediglich die Frage, wie sie es am besten verständlich machen sollte. "Ich habe sicher viel anzubieten. Jedoch kein Geld, falls ihr davon etwas wollt. Aber ich könnte etwas anderes anbieten. Und das geht für jeden von euch! Derjenige, der uns Gesund und Munter über See bringt, hat einen Wunsch bei mir frei." kurz stoppte sie um den Abstand zwischen ihm und ihr zu verringern. "Und ich schrecke vor keinem Wunsch zurück!" und diese Worte sprach sie mit einer Selbstsicherheit, dass selbst die Typen anfingen zu kichern, denn sie wussten genau wie Kimiko, was der Wunsch sein würde. "Also Jungs! Bringen wir sie zum Boss!" sagte er und lief vor. Die ältere sah kurz zu Yoko und zuckte mit den Schultern. Still schweigend folgte sie diesen Typen und war gespannt, wo es hinging.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeDo Apr 23 2020, 09:16

Taro saß auf einer Kiste am Pier und blickte auf die unruhigen Wellen des dunklen Meeres hinaus. Heute war ein guter Tag, das konnte er riechen. Der Wind würde sie schnell auf das Meer treiben und mit Glück würde er sein Ziel schneller erreichen als gewollt. Der Meergeruch war kräftig, er konnte den Fisch riechen den seine Mannschaft für die heutige Überfahrt räucherte, sah wie die Gicht auf die mit Tang bedeckten Felswände traf. Unter ihm lief seien Mannschaft hin und her und sie erinnerten ihn an aufgescheuchte Hühner. Ehhhh! Tai du faule Landratte – beweg deinen hässlichen Arsch schneller und hol den Fisch! Der junge gebräunte Mann brummte etwas vor sich hin und machte dann einen kurzen Satz voran und scharrte sich zu den anderen Männern die Fisch von den Bratvorrichtungen rissen und in Kisten warfen. HEHEEEE seid ihr weich in der Birne! Das wollen wir essen Idioten ESSEN! Alles muss man selbst machen. Armleuchter. Taro sah sich gerne als denjenigen der hier alle herum scheuchte, auch wenn es nicht sein Dorf war und er auch sonst wenig zu melden hatte. Er war einer von drei Männern mit Schiff und Mannschaft. Der Rest hatte nur lächerliche Schüsseln, mit denen sie Fische für sich fangen konnten um zu überleben. Seitdem der Winter so hart gewesen war litten die Leute hier und er gehörte dazu. Wer kein Essen hatte konnte die Mannschaft nicht versorgen und dann war es nicht so einfach mit den Überfahrten. Außerdem hatten diese ganzen herum springen Leute mit ihren Zahnstochern einen Sicherheitsknall. Sie kontrollierten beinahe jeden Weg, egal ob er nützlich war oder nicht, suchten nach bösen Jungs und blickten nicht, dass sie es waren die hier alles durcheinanderbrachten. Ehhhh Taro TARO! Was los Dummkopf? Die Jungs habe Mitfahrer eh gefindet. Oi ich hoffe die zahlen gut was. Mit diesen Worten sprang er von seinen Kisten und stemmte die muskulösen Arme in die Seite und sah zu wie einige älteren seiner Truppe zwei Kinder vor sich her zu ihm ans Pier brachten. Ehhh Kinders? Missmutig trat er gegen eine Kiste und fuhr sich durch das angefettete blassgraue Haar. Wahrscheinlich hätte er vor Tagen einmal duschen müssen, oder sich einfach kurz ins Meer legen sollen. Doch das war ihm alles viel zu bescheuert und er hatte ja besseres zu tun. Die hübsche Tochter vom Bäcker war ganz scharf nach ihm, das konnte er sich nicht entgehen lassen! Eh Sato das sind keine zahlenden Kinder aus Gold. Mit was wollen die Zahlen heee? Die Gruppe kam am Pier zum Stehen. Einen Moment besah sich der Schrank von 1,90 Meter die kleine Blonde, bevor er sich an die hübsche Rothaarige wand und sich zu ihr hinab beugte. So jung un hübsch und ganz allein hier! Schande auf eure Eltern. Einen Moment lang ging er in die Hocke und besah sich die jüngere und tätschelte ihr grobmotorisch mit seiner breiten Hand den Kopf. Ob die kleine das wollte oder nicht interessierte ihn herzlich wenig. Ganz schön mutig von euch hier so rum zu streunen, stellte er fest und erhob sich um die Arme kurz zu strecken bevor er wieder den Rotschopf ansah. Sie zahlen mit einem Wunsch, meinte jetzt einer seiner Männer was Taro dazu veranlasste die Schultern zu zucken. Nen Wunsch? Was kann ich mir den von dir wünschen Rotschopf? Im Gegensatz zu den anderen war er weniger von einem einfach Wunsch angetan. Der musste immerhin ihr essen mit planen, auf sie aufpassen und es musste sich lohnen ohne das sein Blondie etwas mitbekam. Was konnten ihm zwei Kinder schon groß bieten?
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeDo Apr 23 2020, 14:08

Mit welcher Sicherheit und Selbstvertrauen Ningyo ihre Rolle spielte, war fast schon inspirierend. Ohne auch nur den Anschein einer Farce zu erwecken, konnte sie eine einfache Junge Frau von der Straße spielen, die dazu bereit war alles zu tun um ihre kleine Schwester und sich selbst am Leben zu erhalten. Ihre zuvor gezeigte bereitwilligkeit zu solchen Taten hatte Yoko schon imponiert, doch das sie auch im moment der Wahrheit nicht zurück schreckte war etwas das nur selten zu erblicken war. Andererseits, sie war eine Ausgebildete Oi-Nin des Dorfes, man konnte es also erwarten das sie dies tat. Sennyo selbst hingegen mimte die kleine Schwester und wollte in ihrer Rolle natürlich auch nicht auffallen. So hatte sie sich die ganze Zeit hinter ihrer Großen Schwester versteckt, eine Hand in ihren Rock gekrallt und nur kurz mit leicht ängstlicher Stimme das Wort erhoben. "Nee-san, wer sind diese Männer?". Natürlich wurde ihr von den Fremden Kerlen kaum beachtung geschenkt. Schweine die sie waren, hätte es die Terumi zwar nicht gewundert, wen sie auch ein Interesse an kleinen Mädchen gehabt hätten, doch schien ihnen Kimiko wesentlich mehr zuzusagen. Eine Reaktion dieser musste es dann natürlich doch geben. Ein kurzes Tätscheln ihres Kopfes und ein paar beruhigende Worte wurden von ihr gesprochen bevor es dann also los gehen konnte.
(Hab nur noch mal die Situation vor Taro kurz aufgreifen wollen für Yoko, muss nicht weiter drauf eingegangen werden)

Und Tatsächlich führten diese Kerle sie direkt ins Dorf und zu dem was der Hafen eben jenes zuseien schien. An dem kleinen Dorf war wirklich nichts besonderes. Zumindest die ersten verstohlenen Blicke, die die Blondine auf es selbst und seine Bewohner werfen konnte, ließen nichts davon erblicken. Die meisten Menschen schienen vom einfachen Fischfang zu leben, so sich selbst und ihre Familien zu versorgen. Dann gab es hier und da noch einen Handwerker und an einer Kreuzung ein paar Straßen zuvor hatten sie ein Haus passiert in dessen Garten Konstruktionen mit Tierhäuten standen, um sie in der Sonne zu trocknen. Vermutlich also ein Jäger der Versuchte so viel von seiner Beute zu verarbeiten wie nur möglich. Alles in allem also ein übliches kleines Dorf im Reich des Wassers und eines jener die eher unter der Militanten und Strikten Führung leiden würden. Insbesondere jetzt in Zeiten der Ressourcen Knappheit. Es wäre von Vorteil wen nie jemand erfährt das sich Shinobi in diesem Dorf befinden. Beliebt dürften sie hier nicht seien. Für einen einfachen Dorfbewohner musste Chigiri nämlich wirken als würden sie im absoluten Überfluss leben, während es seine Bewohner & Landsleute Verhungern ließ. Und für die Reichen stimmte dies sicher auch doch wie es Politisch Aussah, was alles in den großen Dörfern und Städten vorging um die Versorgung zu verbessern, so etwas bekamen die Menschen an einem so weit außen stehenden Fleckchen Erde gar nicht mit. Ihr Marsch durchs Dorf dauerte auch ein paar Minuten bis sie an ihrem Ziel ankamen und schon von weitem konnte Yoko erkennen wer hier das sagen hatte. Zumindest über die Kerle die sie führten. In solchen Dörfern war es nämlich nur den wenigsten vergönnt leger auf einer Kiste herumzulungern, während alle anderen um ihn herum zu arbeiten hatten. Außerdem wirkte nicht grade so als würde er sich um irgendetwas sorgen machen. Viel mehr schien er sehr von sich selbst Überzeugt zu seien und strahlte eine Präsenz aus, als wäre er der große Boss. Ob diese Präsenz auf wahren Begebenheiten fußte oder ob er nur ein weiterer Rabauke war, das würde sich erst zeigen müssen.

Als Taro´s Männer begannen laut nach ihm zu rufen, schreckte Yoko kurz hoch und krallte sich wieder in den Rock ihrer Falschen Schwester. Sie war nun mal ein kleines Mädchen, vielleicht 7 oder 8 Jahre alt. Besser auch weiterhin in dieser Rolle zu bleiben. So blickte sie auch leicht Ängstlich gen Boden als der Weißhaarige Mann auf sie zu kam und begann die beiden zu mustern. Innerlich konnte sie über seinen Kommentar nur lachen. Wen er wüsste wen genau er da vor sich hatte und wie fürstlich er hätte belohnt werden können er würde wohl ganz anders reagieren, dessen war sich Yoko sicher. Doch in ihrer aktuellen Situation war Geld, zumindest zu viel Geld, kein Faktor auf den sie Bauen konnten. "W...wi...wir haben keine Eltern. Ich kenne nur Yumi-nee" wagte sie dann doch eine etwas Frechen Kommentar zu den Worten des Mannes abzulassen, duckte sich sofort nach ihnen jedoch wieder hinter die Beine ihrer Schwester und Versteckte ihr Gesicht im Rock eben jener. Hier war nicht sie die Führungspersönlichkeit und die Verhandlungen lagen an Kimiko. Sie würde schließlich und schlussendlich die Entscheidung darüber treffen, welchen Weg sie nahmen und wie sie diesen beschritten.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeDo Apr 23 2020, 23:45

Für sie gab es zwei Varianten in diesem Szenario, welche sie wählen musste, lag ganz an dem Kapitän. Ningyo wusste nicht was sie erwarten konnte, wusste auch nicht wie die Struktur dieses Dorfes war. Gab es einen Boss? Oder war derjenige mit dem meisten Geld der Anführer? Womöglich war es auch eine eisenharte Gemeinschaft. "Das sind die Männer, die uns an unser Ziel bringen" erklärte sie mit einer sanften Stimme um die Tarnung aufrecht zu halten. Sennyo krallte sich an ihren Rock und spielte ihre Rolle faszinierend gut. Kein Wunder. Nichts anderes hätte sie erwartet.

Wie erwartet ging es nun los. Das Dorf kam immer dichter und die Struktur wurde am Horizont erkennbar. Die Straßen waren mit Schotter ausgelegt, um praktisch zu sein. Auch die Häuser schienen selber gebaut zu sein. Kein massiver Stein, meist Holzhütten, die einfach und günstig waren. Sie schienen sich selbst um ihr überleben zu kümmern. Kimiko seufzte kurz während sie sich umsah. Sie wusste nun, welch einen enormen Wert Geld hatte. Hier wohl mehr als über all anders. Die Kunst der Improvisation wurde ihr aber in die Wiege gelegt. Daher wollte sie mit der Welle schwimmen. Ihre Grenzen austesten und den Anführer Kennenlernen. Über den gesamten weg sprach Kimiko nicht. Zu sehr war sie damit beschäftigt sich alles einzuprägen. Jede Werkstatt, jede Bäckerei, jede Gerberei und auch die große Halle, in der wohl die Schiffe repariert werden konnten. Sie spielten die Kinder von der Straße, die ebenfalls auf der Suche nach dem großen Geld waren. Also hatten sie dementsprechend denselben Hintergrund wie jeder hier. Aber warum sollte sie zwei Kindern helfen. Diese Gedanken wurden zerschlagen, als die älteren einen Namen riefen. Taro! Das war wohl der Kapitän. Wenige Augenblicke später sah Ningyo den Typen namens Taro auch. Ein großer, muskulöser Mann, der sich seiner sehr sicher war. Ein wahrer Kotzbrocken. Sofort fing er an sie herunterzuspielen. Die beiden Kinder, die nicht aus Gold waren, was wollten sie hier. Wären sie nur offiziell hier. Er würde sich vor Ehrfurcht die Hosen nässen. Allein die Uniform der Oinin würde ihn den Schock ins Gesicht zaubern. Leider konnten sie darauf nicht zurückgreifen. Also mussten sie es mit einer reifen Leistung schaffen. Yoko stieg wieder einmal gut auf Taro ein. Sie hatten keine Eltern mehr! Richtig und genau da setzte Kimiko an, anders als erwartet. Taro war ein Kotzbrocken. Und was mochten diese Typen meistens? Eine Frau, die genau so war. Auf sein Kompliment fuhr sie sich durch die Haare. "Vielen Dank. Hätte ich gewusst, dass ich auf so einen Mann treffe, hätte ich mich neu eingekleidet." So schmierte sie diesem Typen den Honig ums Maul. So würden sie aber nicht weit kommen. Deshalb kam die zweite Frage wie gerufen. "Alles!" das kam so selbstsicher, dass wohl selbst Taro schlucken musste.
"Wie ihr nun wisst, haben wir keine Eltern mehr. Unser Ziel ist die Wüste und wir würden gern durch das alte Kumo reisen. Eine gefährliche Route, ich bin mir nicht sicher ob sie dafür geeignet sind" jetzt spielte sie mit dem Feuer und wie erwartet, trat ein Mitstreiter für seinen Boss ein. "WAS FÄLLT...", mehr konnte er nicht sagen, denn Kimiko hob den Finger in seine Richtung und machte ihm seinen Platz klar. "Ich rede nicht mit dir Dummkopf!" "Also zurück zu dir. Wir sind Wanderartisten und wollen einfach nur Geld verdienen. Deshalb kann ich dir kein Geld anbieten. Was ich aber kann, ist dir meine Dienste anzubieten. Brauchst du Hilfe beim Fischen? Ich helfe dir! Hast du vielleicht Probleme mit jemanden, ich helfe dir!" dieses Mal wurde sie von schallenden Gelächter unterbrochen. Sie zögerte dieses Mal nicht, holte aus und trat dem erstbesten Typen so hart gegen sein Schienbein, dass dieser vor Schreck ins Taumeln kam, mit einem geschickten griff, nutzte, sie seien Situation aus und schubste ihn vor, sodass er ohne weiteres sein Gleichgewicht verlor und im Matsch landete. Immerhin musste sie sich beweisen. "Und solltest du sonstige Wünsche haben, sag sie mir einfach! Solange wir die Route halten, gehöre ich dir. Nur lasst meine kleine Schwester daraus. Wir profitieren voneinander. Deal!" fragte sie und streckte dem Mann einfach ihre Hand entgegen. Sie waren Waise, so mussten sie sich sicher schon öfter durch die Welt schlagen. Damit würde sie ihre verschlagene Art erklären. Sie hoffte, dass sie Taro genug amüsiert hatte. Das Ziel war nicht einen Deal zu machen, sondern ihn so zu manipulieren, dass er sie interessant fand. Wissen wollte, wer dieser Rotschopf war und wobei sie noch helfen konnte. Er sollte das große Geld riechen. Erst dann, würden sie sich sicher sein können, dass Taro und seine Crew alles dafür tun würden, sie ans Ziel zu bringen. Sie wollte mit dieser ganzen Aktion einfach nur erreichen, dass Taro sich etwas in Kimiko sehen konnte. So würde er nicht nein sagen können.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeMi Apr 29 2020, 23:04

Die grauen Augen des Mannes huschten nicht häufig von dem Rotschopf fort. Sie war älter, eindeutig interessanter und obwohl sie jung war, hatte sie, ebenso wie ihre Schwester ein ziemlich loses Mundwerk. Das keine Eltern hier waren hatte er auch gesehen, war ja immerhin doch noch der klügste von den Männer, oder bildete es sich zumindest ein. Leise brummte er vor sich hin, trat in einer großen Geste zurück und hob die Hände gen Himmel. Bin schon ein wahres Gottesgeschenk ja ja, bestätigte er zufrieden und lächelte ein wenig schleimig. Wenn seine Liebste das auch endlich einsehen würde, ach und ihr Vater erst! Wie sie darauf kam ihm alles bieten zu können? Keiner konnte ihm einen Stern für seine hübsche vom Himmel holen. Wenn er das könnte würde ihr Vater bestimmt ja sagen. Aber leider nein. Stattdessen wollte sie ihn nieder machen, anstrengendes kleines Gör und ganz schön vorlaut für ihr Alter. Wie jung sie wohl waren? 16 und 8? Ach was kümmerte ihn das überhaupt? Waren ja nur Kinder und er hatte keine Lust sich von denen auf der Nase herum tanzen zu lassen. Das gab nur stress und wenn sie verloren gingen gabs auch noch Leute die sagen würde er konnte nicht auf die Wänste aufpassen. Ist ja schön un jut großes Mundwerk hin oder her. Aber ich brauche keine frechen Kinder die sich mit meinen Männern anlegen. Der arme Schwachkopf hat zwar nichts zwischen den Ohre, aber er kann immerhin nen Schiff auf Kurs halten. Seine blassen Augen fixierten das kleine blonde Mädchen, bevor er verächtlich ausspuckte. Was sollte er mit den Kindern anfangen? Sie konnte dem armen Kai noch fünf mal gegen das Bei treten oder wild um sich schlagen aber von ihrem Sturkopf hatte er nichts. Wenn sie unzufrieden war trat und schlug sie und dann würde sie verdammt viel treten und wenn er Pech hatte würde sie ihm noch das Schiff vollkotzen. Ne ne das kam ihm gar nicht recht. Nachher würde er das Ding dreimal schrubben müssen bevor er Ware laden konnte. Bei dem Gedanken stöhnte er laut auf. Die Männer wurden unruhig. Sie waren von der Selbstsicherheit des Mädels ganz schön angetan doch Taro sah nur alles was ihn daran störte. Deswegen hatte er auch hier das sagen und nicht diese Schwachköpfe. Aber er konnte sie auch nicht hierlassen, wenn sein Goldlökchen das hörte würde sie ein Drama machen, immerhin wollte sie Kinder. Wieder brummte er und sah auf die Hand des Mädchens.  Also spitz deine hübschen Öhrchen. Ihr schlaft da wo Platz ist und steht meinen Männern nicht im weg. Ihr schrubbt das Deck, kümmert euch ums Essen. Ich hab eigentlich gar keinen Platz für euch klar? Wenn ihr aus der Koje geworfen werdet müsst ihr was anderes freies finden. Sein Blick wurde finster und missmutig. Und denk nicht das ich euch die Lökchen halte wenn ihr über die Reling kotzt klar? Ihr fahrt nur mit, den Rest müsst ihr selbst hinbekommen. War immerhin nett genug von ihm, dass er sie mitnahm. Sie konnten ihm nichts bieten und würden seinen Männern nur vor den Füßen rumlaufen und sie ablenken. Wenn einer von den Jungs was von dir will, haste zu hören klar? Das ihr das Probleme machen würde juckte ihn nicht, was trat sie großspurig auf und musste seine Jungs angehen. Bissel unfreundlich für jemanden der was wollte. Alles tun wollen und dann auf zickig machen, da stand er ja gar nicht drauf. Wenn er seine Männer ansah wusste er das einige sie ziemlich toll fanden. Zu wie vielen sie sich wohl ins Bett legen musste? Zu ihm nicht das war klar. Er ignorierte ihre Hand und klatsche kräftig in seine. Genug gegafft, ladet den Rest ein, wir wollen los.  Seine Männer liefe sofort los, schleppten unter stöhnen die letzten Kisten an Board. Taro selbst blieb einen Moment an seinem mardoden Pier stehen und blickte auf das Meer hinaus, bevor er die Planken hinauf ging und auf dem alten dreimaster verschwand. Er hatte gesagt was er zu sagen hatte und suchte jetzt erst einmal seine Navigationsgeräte. Neumodischen Schnickschnack konnte er sich nicht leisten.  
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Hozuki Kimiko
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeSo Mai 03 2020, 20:29

Was für ein selbstverliebter Mensch stand gerade vor ihr? Kimiko hasste Menschen wie ihn. Unter seinesgleichen mag er vielleicht etwas Besonderes sein. Etwas schlauer als die anderen und schon durfte man sich Kapitän nennen. Im Vergleich zu ihr, war er jedoch nichts. Hätte sie ihn nur 5 Tage beschatten können, hätte sie jemanden gefunden der ihm wichtig war. Vielleicht ein Mädchen? Sie hätte sie umgebracht, ihr das Gesicht genommen und sich als diese Person ausgegeben. So kam er relativ unbestraft davon. Na gut, wer wusste schon, was sie auf der Rückfahrt mit ihm tun würde. Ihre aufdringliche Art wurde bemerkt und schlug sofort an. Nicht so wie sie es sich erhofft hätte. Da schien wohl jemand wirklich verliebt zu sein. Dabei schlug diese Taktik fehl. Fehlgeschlagen hieß aber nicht gescheitert, denn irgendwas musste Kimiko erreicht haben. Er wollte sie nämlich mitnehmen. Sie sollten den Fischern zuarbeiten und keine Widerworte stellen. Sie sollten genau das tun, was diese Crew von ihr wollte. Dazu waren sie für das Essen verantwortlich. Damit könnten sie sich auf der Reise einen Vorteil verschaffen. Zumindest glaubte die Hozuki es. Ein gutes, ausreichendes Mahl könnte die Crew irgendwie auf ihre Seite ziehen. Nun wollte die Crew los und die beiden Shinobi aus Chigiri gingen an Board. Sofort wurde Kimiko dazu verdonnert, die Sachen hinunterzutragen, worauf die Crew keine Lust hatte. Das könnten witzige Tage werden. Kimiko lächelte aber Yoko ins Gesicht. Eine komische Geste aber sie sollte der blonden zeigen, dass es für sie keinerlei Probleme gab. Sie würde das Essen machen, das Deck schrubben und was man noch so von ihr verlangte. Immerhin mussten sie an das Dorf denken. Dafür war ihr eben nichts zu Schade. Und so lichtete dieses Boot auch den Anker und die Reise in die Wüste begann!
Den restlichen Tag verbrachte die Hozuki fast ausschließlich damit, die Bardame zu spielen. Sie machte das Essen, räumte auf und brachte jedem Essen und Trinken an den gewünschten Platz. Solange, bis der letzte von ihnen sich in die Koje warf. Der Schlafplatz von Kimiko war weniger bequem aber darüber machte sie sich keinerlei Sorgen. Und so verstrichen auch die Tage. Manchmal musste die Rothaarige beim Fischen helfen oder bei anderen Dingen. Dabei schlug aber bisher nichts über die Stränge. Während der Fahrt aber meistens alles ganz normal. Vor allem die Aussieht war fantastisch. Sie liebte das Meer und auch die karge, bergige Landschaft war genial. Das ehemalige Kumo sah fantastisch aus. Felsen so Hoch, dass Nebel ihre spitzen verbergen konnten. Je länger die Überfahrt ging, je mehr hatte Kimiko genug davon. Ein Leben auf dem Meer wäre ein Traum für sie aber nicht so, wie sie es jetzt taten. Während dieser Zeit kam ihr oft der Gedanke, den Kapitän zu meutern und ihr eigenes Ding zu starten. Jedoch würde das Aufsehen erregen, welche sie nicht haben wollte.
Die Reise ging so langsam zu Ende. Sie konnte in der ferne die Küste der Wüste sehen! Den Temperaturanstieg hatte sie natürlich schon deutlich früher erkannt. Entspannt stand sie an der Reling und sah zu Yoko. Ihre Gedanken waren schnell geordnet. Der harte Teil dieser Mission würde jetzt kommen. Die lange Reise hatte sich aber auch bezahlt gemacht. Die Hozuki ist oftmals "jagen" gegangen und hat genug Essen für die Crew herangeholt, dadurch machte sie sich einen guten Ruf. Die Crew war ihrerseits so freundlich wie sie sein konnte. Immerhin sollte man die Hand nicht beißen, die einen fütterte. Damit hatten sie sich auch schon eine Rückfahrkarte gelöst. Verhalten stiegen die zwei Shinobi nun vom Schiff und ein Handzeichen zum Abschied reichte. Kimiko zückte ihre Wasserflasche und schüttete fast 3 Liter in sich hinein. Man wusste immerhin nicht was auf sie warten würde. "Ziel erreicht. Ab hier würde ich die Führung gern wieder übergeben. Verzeiht die Unannehmlichkeiten. Sollte etwas nicht nach ihrem Plan gelaufen sein, tut es mir leid." lies Kimiko verlauten, nachdem sie weit genug weg waren. Die Reise war etwas anders verlaufen wie sie sich gedacht hätte. Fakt war aber, dass sie wohlbehalten hier angekommen waren. Nun mussten sie in der Wüste überleben. Still agieren und so viele Informationen herausfiltern, wie nur möglich. Was war in diesem Land nur los. Diese kleine Hafenstadt, in der sie angekommen waren, schien ganz normal zu sein. Natürlich sah sie auf den ersten Blick keine Shinobi. Aber es war in Chigiri nicht anders. Trotzdem versuchte sie alles mögliche zu speichern. Jedes Gesicht, jede Straße und jeder Laden. Ob es später nützlich war, würde man sehen.
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Terumi Yoko
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeSo Mai 03 2020, 21:14

Eingebildet, Aufgeblasen, Selbstverliebt, zu sehr von sich Überzeugt, Arrogant und auch noch Dumm. Dieser Mann verkörperte wirklich all das was die Terumi an einem Menschen verabscheuen konnte. Nur weil er eine eher mäßige Intelligenz besaß führte er sich wie ein Anführer auf. Weil er ein Halbwegs annehmbares Aussehen besaß bildete er sich ein der Mann unter Männern zu seien. Und weil er durch seine Arbeit und dem Land in welchem er lebte das ein oder andere Aufgeschnappt hatte, hielt er sich für Unschlagbar und Unterschätze dabei vermutlich so jedem anderen, der nicht seinem Klischee bild von "Gefährlich" entsprach. Nein Yoko unterschätze ihn, trotz ihrer Abneigungen, nicht. Ganz im Gegenteil. Je mehr sie eine Person verabscheute um so genauer behielt sie diese im Auge. So war es auch während ihrer Überfahrt. Sie stellte und spielte weiter das eher kleine Kind, welches nicht auf sich selbst aufpassen konnte. Zumindest zu einem gewissen Grad. Ein wenig gab sie dann doch schon mit ihren Fähigkeiten an. War ja auch nur natürlich für eine Artistin. So verbrachte sie die ersten Tage damit das Deck zu schrubben oder die Männer, welche von Ningyo bekocht und bewirtet wurden, mit kleineren Artistischen Einlagen und Kunststücken zu erheitern. Jonglieren, Salti, Radschläge, Balanceakte auf der Reeling. In Kurzer Zeit hatten ihr diese kleinen Akrobatischen Einlagen doch eine gewisse Beliebtheit bei den Seefahrern gebracht. Schließlich sahen sie so etwas nicht jeden Tag und auch wen Kimiko als ausgewachsene Frau, weitaus mehr Aufmerksamkeit auf sich zog, so waren sie doch Froh für diese willkommene Ablenkung vom Alltag. Die Letzen Tage ging es sogar so weit, das einer der Männer Yoko erlaubte ihn in seinen Ausguck auf dem Hauptmast zu begleiten. Eine Wunderbare Option, von hier oben konnte das kleine Mädchen ihre Pläne spinnen und Informationen einsammeln, an die keiner dieser Holzköpfe jemals gedacht haben würde. Nein, sie war diesen Männern in keinster weise Dankbar für ihre Hilfe, sie sah in ihnen ein Notwendiges Übel. Auch das Chaos hatte einen Platz in der Ordnunng. Und kleine "kontrollierte" Banden waren ihr alle mal Lieber als Illegale Syndikate und Gangs die wirklich schalten und walten konnten wie es ihnen gefiel. So vergingen die Tage, langsam wurde es Wärme und schon bald konnten sie die Grenzen der Wüste am Horizont erkennen. Es würde bald Zeit werden von Board zu gehen.

"Ich hoffe wir sehen uns ganz ganz gaaaaaaaaaaanz bald wieder!!!" rief sie mit kindlicher Stimme, dem langsam davon fahrend Schiff und seiner Mannschaft mit freude strahlendem Gesicht, winkend hinterher. Sie würde ihre Maskerade nicht fallen lassen, bis sie am Horizont Verschwunden waren. Nicht für eine Sekunde. Weshalb sie sich auch schon langsam in Bewegung setze, als das Schiff eine gewisse Entfernung hinter sich gebracht hatte. Sie wollte so schnell so viel Distanz zwischen sich und diese Männer bringen wie nur möglich. Diese ganze Maskerade hatte ihr kein Spaß gemacht. Es machte einfach keinen Spaß jemanden hinters Licht zu führen, der zu Dumm wäre dies zu Verstehen, selbst wen man es ihm ausführlich erklären würde. Eine Person zu manipulieren von der man keinen Vorteil erhielt, war einfach nur die Pflicht eines OI-Nin. Es war Arbeit. "Mach dir keine Sorgen, sie haben nichts gemerkt und sind dir auch nicht zu nahe gekommen, wie ich hoffe. Ausserdem sind wir an unserem Ziel angelangt, also haben sie ihre Aufgabe erfüllt." winkte sie den Kommentar der Hozuki nur ab und sah sich selbst ein wenig in dem Dorf um, welches sie hier erreicht hatten. Wie schon auf der anderen Seite waren keine Shinobi oder dergleichen zusehen. Wen man ehrlich war, sah es fast genau so aus wie in ihrer Heimat. Wen wunderte dies auch, schließlich war es ebenfalls nur ein Fischerdorf. Hier würden sie die Informationen welche sie benötigten sowieso nicht bekommen. "Wir sollten uns gar nicht lang hier aufhalten. Lass uns also aufbrechen, sobald du dich vorbereitet hast. Unser Ziel ist immer noch ein gutes Stück entfernt. Wir treffen uns am Dorfrand im Norden in Zwei Stunden, ich werde sehen ob ich noch etwas nützliches in Erfahrung bringen kann." Mit diesen Worten machte sie sich dann allein auf den Weg und stromerte durch das Dorf. Lief auf die ein oder andere ältere Frau zu und sprach sie Lächelnd an. Fragte ob es irgendwo Arbeit für Artisten gäbe, wo die nächste große Stadt wäre oder ob es irgendwo in der Nähe Soldaten oder eine Garnision des Landes gab, schließlich zahlten diese immer gut für gute Unterhaltung. Alles in allem wirkte sie sehr Unschuldig bei ihren Fragen und so wie sie durchs Dorf lief, ganz ohne offensichtliche Vorsicht oder Zurückhaltung, wirkte sie so Auffällig, das es schon wieder unauffällig war. Das Typische zu erwartende Verhalten eines Aufgeregten Kindes in neuer Umgebung eben.
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeDo Mai 07 2020, 00:16

Ein zwei Stunden Zeitfenster öffnete Sennyo. Sie wollte sehen was sie in dieser Zeit so in Erfahrung bringen konnte. Ein kurzes Nicken bestätigte der blonden, dass Ningyo verstanden hatte. Und so trennte sich vorerst der Weg der beiden Frauen. Kimiko lief durch die staubigen Straßen dieses Dorfes. Die Menschen schienen hier wirklich entspannt zu sein. Nichts war zu sehen, von einer Revolte. Sicher hatten sie sonst weniger Kontakt zu den Shinobi, doch mit wem handelten sie? Sollten die Gerüchte stimmen, musste es einen neuen Ansprechpartner geben. Deshalb versuchte Kimiko etwas in diese Richtung herauszufinden. Ihr erstes Ziel war ein kleiner Kiosk. Freundlich wurde sie begrüßt und auch die normalen Bürger begrüßten sie Herz erwärmend. Neugierig fragten sie auch sofort, ob sie neu hier war, da man ihr Gesicht hier noch nie gesehen hatte. Sie setzte ihr freundlichstes Lächeln auf und antwortete ihnen Teilweise ehrlich. Sie bestätigte, dass sie das erste Mal hier war. Ohne einen Moment ihrer Zeit zu verschwenden, stellte sie ihnen direkt die Frage, ob sie ihr behilflich sein würden. Sie war eine Wanderartistin und wollte wissen, wo man hier coole und gute Auftritte buchen könnte. Während die älteren Männer sofort ihr eigenes Dorf nannten und sie daraus direkt ein großes Event planen wollten, kam jedoch die Besitzerin des Ladens hervor. Im Schlepptau eine Landkarte. Perfekt! Sofort breitete sie diese Karte auf ihrem Tresen aus. Sofort zeigte sie ihr ein paar Orte. Die, die man mal gesehen haben muss und auch die Orte, wo man mit Shinobi oder Samurai rechnen konnte. Der gute alte Tratsch kam ihr hierbei auch noch zugute, denn die älteren Männer warfen den einen oder anderen Ort hinzu, den man am besten meiden sollte. Gefahren wie wilde Tiere, Treibsand, Sandstürme. Ihr Gedächtnis speicherte all die interessanten Informationen ab. Sofort fragte Kimiko auch, ob sie die Karte haben dürfte, so konnte sie sich die Orte aufzeichnen und später besser zurechtfinden. Freundlich wie sie war, willigte sie ein und zeichnete fröhlich darauf los. Immer mehr Informationen wurden zusammen getragen und schlussendlich hatte sie eine Landkarte mit eingezeichneten Informationen. Diese Karte steckte sie ein und kaufte einfach nur aus Nettigkeit, ein paar nützliche Sachen ein. Dabei waren auch ein paar Sachen, die wie ein Luxus wirkten, aber ein wenig nutz voller waren. Zumindest auf ihrer Mission. Dazu gehörten z. B. Sachen mit viel Zucker. Natürlich hatten sie ihre Nahrung dabei. Aber eine solche Hitze würde den Körper an seine Grenze treiben. Vor allem ihrem eigenen Körper. Der Wasserverlust würde ihre eigenen Mineralien förmlich heraus Spülen.
Freundlich bedankte sich Kimiko, die nun die nächste Station anpeilte. Sie wollte ein paar Tücher kaufen, die für die Wüste perfekt waren. Sicher konnte sie von zu Hause welche mitnehmen, doch welchen Produkten traute man eher? Die, die in der Wüste verwendet werden oder die, die an der kalten Küste angeboten werden. Diese wollte sie aus zwei gründen. Zum einen als Tarnung und zum anderen als Schutz vor der prallen Sonne. Passiv schützte es auch vor dem Sand, der durch die Gegend gepustet wurde. Die Zeit, die sie hatte, neigte sich langsam dem Ende und sie lief Zielsicher zum Treffpunkt. Sie sah Yoko und sie trafen fast zeitgleich am Ziel an. Man könnte sagen, perfektes Zeitmanagement. Beide waren eben Oinin. Eine Spezialeinheit. Das darf man niemals vergessen. Beide kamen nebeneinander zum Stehen. "Wie sieht der Plan aus Sennyo? Ich habe bei einem Kiosk eine Plaudertasche gefunden. Sie gab mir eine Landkarte und zeichnete Dinge ein. Manche sollte man meiden, manche könnten gut bewacht sein. Jedoch habe ich nichts zur aktuellen Lage dieses Dorfes herausfinden können." sagte sie und sah die kleine Oinin an. Sie war gespannt, wie Sennyo das ganze hier angehen wollte. "Ich habe übrigens noch etwas für uns besorgt." mit diesen Worten reichte sie Yoko ein helles Tuch. Man brauchte es nicht erklären, sie würde wissen, wozu es nützlich war. So machte sich auch Kimiko daran ihr Gesicht zu vermummen. Dabei schützte sie natürlich auch ihren gesamten Kopf vor Sand und Sonne. Nun war sie bereit ihrer Leaderin zu folgen.
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Terumi Yoko
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BeitragThema: Re: Blutige Sande [abgeschlossen]   Blutige Sande [abgeschlossen] Icon_minitimeFr Mai 22 2020, 09:58

(kleiner Skip von 2-3 Tagen um nicht konstant Wiederholungen einer Reise zu schreiben)

Inzwischen waren die beiden Oi-Nin tief in das Feindliche Kernland von Chikyu To eingedrungen. Wirklich viel gab es hier wirklich nicht. Gestein und Karge Landschaft. Kaum Flora oder Fauna. Das ganze Land bestand wirklich nur aus einer Einöde an Fels. Das hier überhaupt Shinobi oder Menschen lebten war schon fast ein Wunder und man musste sich fragen wie sich aus diesem eine ganze Nation erheben konnte. Im Südwesten hatte das ehemalige Tsuchigakure irgendwann einmal die Wüste Suna´s ihrem Territorium hinzu gefügt, doch selbst wen man das Sandige Land des ehemaligen Windreiches als Fruchtbarer wie diese Felslandschaft bezeichnen konnte, so war es doch immer noch kein Vergleich zu den Böden und Anlagen welche es im Feuerreich gab. So langsam aber sicher konnte sich die junge Terumi ein Bild davon machen, weshalb es in ihrer Welt so viele Kriege und Kämpfe um Territorien gab. Wen das Wasserreich bereits mit Hungersnöten und Ressourcenknapheit zu kämpfen hatte, wie musste es dann erst um einige der Länder auf dem Fest land stehen? Besonders wen sie selbst solche Orte aufwiesen. Natürlich war nicht alles reiner Stein und Fels, immer wieder gab es auch mal Oasen, kleine Waldstücke oder Land das von einzelnen Menschen bewirtschaftet wurde, doch all dies mochte vielleicht 20%-30% der gesamt Fläche ausmachen. Jedoch waren sie nicht hier um sich Gedanken darüber zu machen ob und wie man diesem Land helfen konnte. Sie waren hier um heraus zu finden was es mit der Anwesenheit der Samurai in diesem Land auf sich hat und wie sie es geschafft haben eines der drei Großreiche zu stürzen.

Mittlerweile war es Dunkel geworden und Yoko lag flach auf den Boden gepresst auf der Kante eines Felsen. Mehr durch Glück hatten sie Erfahren das vor kurzem zwei Männer aufgegriffen worden seien sollen, die das Land Fluchtartig verlassen wollten. Die Beschreibungen der beiden passten auf die Beschreibungen der Spione welche sie zu beginn ihrer Mission erhalten hatten. So hatte sie ihr Weg hierher zu diesem kleinen Außenposten irgendwo im nirgendwo geführt. Von oben herab hatten sie bereits den Tag damit verbracht den Ort auszukundschaften. In verschiedenen Schichten patrolierten die Samurai zwischen den Zelten und einfachen Holsgebäuden hin und her. Eingerahmt von einer einfachen, aber nicht uneefektiven Holzpallisade, befand sich ein Lager für knapp 20 Mann mit allem was dazu gehörte. Ein großer Hölzerner Turm wachte in der Mitte des Platzes über das Gebiet und schien alle 5 Stunden einen Wechsel an Besatzung zu durchleben. Auf der Ost Seite befand sich ein größerer bewachter durchlass, im Norden ein großes Pompöses Zelt, welches wohl dem Garnisionskommandanten gehören dürfte. Des weiteren waren noch ein paar andere Orte von Oben auszumachen. Einen den viele Samurai gleichzeitig betratten und verließen. Vermutlich das Versorgungszelt. Ein Ort bei dem es sich Offensichtlich um das Lebensmittellager handelte, ebenso wie ein kleines Waffenlager und ein Trainingsplatz. Alles in allem, eine gut Organisiertes kleines Feld oder Zwischenlager. Nichts jedoch in das sie es nicht schaffen würden hinein zu kommen. Wen die Gerüchte stimmten waren die Spione bereits tot. Dies zu bestätigen und ihre Körper verschwinden zu lassen oder sie zu befreien wen dies möglich wäre, würde ihre Hauptaufgabe seien. "Also gut, die Mission ist klar Ningyo, wir holen unsere Leute daraus und wen dies nicht möglich ist löschen wir all ihre Geheimnisse und Spuren die zu uns führen. Zudem hätte ich gerne die Möglichkeit mit dem Kommandanten dieser Truppe unter vier Augen zu sprechen, er hat sicher nützliche Informationen" erklärte sie nur kurz und knapp ihrer Partnerin, während sie die weiße Maske aus Porzellan aus ihrer Tasche zog und sich auf das kleine kindliche Gesicht setze. "Wir beginnen nun die Mission" gab sie schließlich den Befehl und zog ihren kleinen Körper über den Felsspalt um sich diesen hinab in die Dunkelheit fallen zu lassen.
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