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Hokusai Tenzou
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Hokusai Tenzou

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BeitragThema: A long way home   A long way home Icon_minitimeDi Okt 29, 2019 8:46 pm

Spieler: Hayato x Tenzou
Datum: 04.04.02

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Chikyu war den Samurai in die Hände gefallen. Einige Wochen zogen daraufhin ins Land, während sich die Lage augenscheinlich beruhigte und unter „Kontrolle“ war. So waren zumindest die Worte gewählt als man den Chikyu-Einwohnern eine Rede vor die Füße warf, darüber das Shinobi nicht mehr an der Macht waren. Als klar war, dass man den Sitz des Kages nicht mehr halten konnte, waren die meisten Shinobis geflohen. Sie hatten ihre Familien geschnappt und waren verschwunden. Zu den Leuten die flohen gehörte auch der ehemalige Shura Captain Hokusai Tenzou, sein Sohn Hayato und die Frau des bestes Freundes, Forest. Gemeinsam waren sie zu einem Treffpunkt getürmt und warteten dort jeden Tag auf die Ankunft des Mannes.
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BeitragThema: Re: A long way home   A long way home Icon_minitimeSa Nov 02, 2019 10:23 am


Innerhalb von wenigen Stunden konnte sich nicht nur das Leben eines einzelnen verändern, sondern ganze Geschichten über Länder umgeschrieben werden. Die Geschichte von Chikyu erlebte einen tiefen Einschnitt und würde wohl noch in tausenden von Jahren erzählt werden. Die Samurai waren in das Land eingefallen und übernahmen innerhalb weniger Zeit die Kontrolle. Es war die beispielslose Arbeit eines Plans, den niemand so richtig begreifen konnte. Hokusai Tenzou war einer der Männer, die nach wie vor versuchten zu verstehen, wie die Samurai das ganze bewerkstelligen konnten. Es war ca. der 90 Tag nach der Übernahme des Dorfes und der Flucht aus der Heimat. Die Bilder brannten in seinem Gedächtnis als wäre es erst gestern gewesen. Als die ersten Angriffe geschahen, befand er sich im Büro und las ein paar Berichte über Grenzüberschreitungen durch. Sie hatten längst erkannt, dass die Grenzen an manchen Stellen schlecht geschützt waren, sodass sie neue Methoden erarbeiteten wollten, die vielversprechenderen Schutz versprachen. Aber zu diesem Zeitpunkt war es bereits zu spät gewesen. Nachdem Tenzou bemerkte, dass sie angegriffen wurden, rief er alle Shura zusammen. Er hatte nicht Mal die Zeit gehabt zum Kage-Gebäude zu kommen, um sich mit Asgar auszutauschen. Stattdessen nahm er ein 4-Wege-Plan die Bevölkerung zu schützen. Dieser sah vor, dass sie die Stadt für einen Kampf wieder festigten. Bereits in der kurzen Besprechung bemerkte Tenzou, dass ein paar Shura fehlten. Einige Shura wurden zum Kagegebäude geschickt, die restlichen mussten sich verteilen, um die Feinde wieder aus der Stadt zu drängen. Der Hokusai selbst befand sich auf den Weg zum Kage-Gebäude. Dort war ein zentraler Punkt. Mit seiner Sensorfähigkeit wäre er in der Lage gewesen sich ein Überblick in der Stadt zu machen, um weiter zu handeln. Die Erkenntnis blieb aus. Als sie am Kage-Gebäude ankamen, waren bereits Feinde überall gewesen. Sie hatten einen Schutzwall um das Gebäude errichtet, so als wussten sie über die Wichtigkeit Bescheid. Tenzou versuchte über seine Sensorfähigkeit Asgar ausfindig zu machen, aber er konnte ihn nicht spüren.

Der großgewachsene Mann saß am Rand der Küste im Schneidersitz. Eine kalte Meeresbrise wehte ihm ins Gesicht. Sein rechter Arm steckte in einer Schlinge, um ihn so etwas besser an den Körper zu stützen. Da er in den letzten Wochen keine richtige medizinische Versorgung bekam, waren seine Verletzung schlecht verheilt und bereitete ihn nach wie vor Schmerzen. Der Mann öffnete die Augen und blickte dem Sonnenaufgang entgegen. Der Himmel verfärbte sich langsam Blutrot. Genauso rot, wie der Platz vor dem Kagegebäude.

Tenzou hatte auf dem Platz vor dem Kagegebäude einen Kampf losgerissen, der schwere Verluste bei den Samurai bedeutete. Gleichermaßen verlor er einige seiner Shura-Leute. Mit seinen Doton-Techniken war fast in der Lage gewesen in das Gebäude vorzudringen, um dort wieder aufzuräumen. Allerdings rechnete er nicht mit dem guten, taktischen Verständnis der Samurai. Sie mussten schnell verstanden haben, dass seine Angriffe auf die Ferne äußerst unpräzise waren. Bald schon war ein Hagel aus Pfeil auf seine Stellung niedergerasselt. Zwei der Pfeile trafen ihn. Der eine durchschlug seinen Oberarm, der andere blieb in seiner Schulter stecken. Die Zeit, die er brauchte, um die Pfeile los zu werden, nutzten die Samurai näher zu kommen. Bald schon befand er sich in einem blutigen Zweikampf wieder. Die Klingen der Samurai waren gefährlich gewesen. Beim Versuch die Klinge davon abzuhalten in seine Brust zu rammen, durchschlug sie seine rechte Hand. Es war ein sauberer Schnitt gewesen. Er konnte von Glück sprechen, dass scheinbar nichts gebrochen wurde. Tenzou hätte vermutlich noch länger dort gekämpft, aber immer mehr wurde klar, dass er unterlegen war. Obwohl sein inneres sagte, dass er seinem Dorf bis in den Tod folgte, kratzte dort ein wenig Zweifel an seiner Haltung. Asgar war längst weg gewesen. Selbst der Raikage war nicht hiergeblieben, um die Stellung zu halten. Ihm schossen weitere Gedanken und Unterhaltungen durch seinen Kopf. Plötzlich musste er daran denken, dass sein Sohn in zwei Wochen hätte verhört werden sollen. Warum ihn ausgerechnet dieser Gedanke kam? Er wusste es zu diesem Zeitpunkt nicht selbst, aber es führte dazu, dass er einen Rückzug einleitete. Was brachte es das Dorf zu retten, wenn er am Ende ohne Hayato hier war? Seine Sensorfähigkeiten halfen ihn dabei seinen Sohn schnell zu finden. Auf dem Weg zu ihm, traf er auch auf Ao. Danach war alles nur noch ein Überlebenskampf. Tenzou erinnerte sich nicht sehr gut an den letzten Teil der Flucht. Er hatte Hayato gefunden, Forest mit Ao bewusstlos geschlagen und war zu diesem Ort hier geflohen.

Die erste Nacht hier war grässlich gewesen. Seine blutenden Wunden musste er eigenständig säubern und nebenbei noch darauf achten, dass Forest keine Dummheiten begann. Sein Sohn wirkte auf ihn verstört. Er war allgemein empfindlich, wenn man ihn aus der gewohnten Umgebung zog. Obwohl er sich auch noch um ihn kümmern wollte, gewann am Ende sein Körper. Der Blutverlust, die Schmerzen, der Stress und die auslaugenden Kämpfe, hatten ihn in einen tiefen Schlaf geworfen. 12 Stunden schlief er daraufhin durch.

Inzwischen ging es Tenzou besser. Seine Hand und der Arm schmerzten noch immer. Vermutlich weil der Heilungsprozess einfach unsäglich schlecht war. Nach einer gefühlten Ewigkeit stand der Mann dann von seinem Platz auf und wandte sich dem Haus wieder zu. Er wollte nach Hayato sehen.

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BeitragThema: Re: A long way home   A long way home Icon_minitimeSa Nov 02, 2019 5:03 pm


Hayato wusste nicht mehr ob seine Realität ein Alptraum war oder ob er einfach nicht mehr am aufwachen war. Jedes Mal wenn er die Augen schloss träumte er von schreienden Menschen, davon sich in winzigen Zimmern zu verstecken und das er alleine war. Sein Vater war fort, Menschen schrien und er wusste das etwas falsch war, etwas das er nicht einmal bestimmen konnte. Die ersten Wellen waren an ihm vorbei gegangen, so unempfindlich war er für alles gewesen. Vielleicht hatte man ihn auch im Dunkeln gelassen. Er erinnerte sich jedoch viel zu gut an eine Frau, die geflüchtet war und die man vor seinen Augen ermordet hatte. Ein sauberer Schnitt mit der Klinge – das Blut war bis in sein Gesicht getropft. Das Bild des Mannes in Rüstung hatte sich in seinen Verstand eingebrannt. Verängstigt hatte er dagestanden, nicht gewusst wo er hinsollte. Zuerst hatte man ihn für einen einfachen Jungen gehalten, versucht ihn zu beruhigen und erzählt das die Samurai alles wieder richten würden. Mit der ersten Hand auf der Schulter war er jedoch hysterisch geworden, hatte um sich geschlagen und war gerannt. Ab da hatte man gewusst das er nicht irgendein Junge sein konnte. Über die Dächer war er gesprungen hatte sich mit seinen Schwingen in die Luft erhoben. Ein seltsamer Wahn hatte ihn erfasst, der drang zu fliehen, aber er hatte nicht gewusst wohin. Snuggly hatte ihn herum kommandiert ihn dazu getrieben andere Dorfbewohner zu retten, wenn er konnte. Im Sturzflug hatte er Kindern von ihren toten Müttern fortgezerrt, ohne zu wissen wieso.  Einzig und alleine dem Glück war es zu verdanken gewesen, dass er nicht an einen oberen Befehlshaber geraten war und sich nur mit kleinen Truppen herum schlagen musste. Gegen einzelne war er zurechtgekommen, irgendwie zumindest. Doch die Truppen wurden mehr, das Dorf schien im Dreck der Felsen zu ersticken und als sein Vater ihn gefunden hatte war er verstört dabei gewesen seine Kleidung immer und immer wieder auszuklopfen. Ein wirklich nutzloses Unterfangen bei den Kieseln die von weit über ihm herab regnete und ihn immer wieder einstaubten. Nach der stimme seines Raben war es die seines Vaters gewesen die ihn durch das plötzlich unbekannte Dorf trieb. Häuser waren eingestürzt, die Luft war verhangen von Staub und erfüllt mit schreien die in seinem Kopf hin und her sprangen.  Sie hatten Ao gefunden und ihn dann verlassen, sie waren auf Forest los gegangen und diese Moment hatte ihn so verstört, das er nichts mehr begriffen hatte. Aus Angst er wäre der nächsten den die beiden holen würden war er getürmt, bis auch er einen schlag bekommen hatte. Irgendwo außerhalb war er aufgewacht und Snuggly hatte ihm alles erklärt, ihn dazu motiviert selbst zu laufen, da sein Vater Forest tragen musste. An diesem Tag hatte er nichts verstanden und war unfähig gewesen nachzufragen. Die Nacht hatte er auf der Couch in einem unbekannten Haus geschlafen, Forest direkt gegenüber. Kein Auge hatte er zu getan und mit dem Morgen war er unfähig gewesen etwas zu verstehen. Wie ein geschlagener Hund hatte er stundenlag auf der Couch gesessen, die Blonde Frau angestarrt und sich hin und her gewogen ohne Ruhe zu finden. Sein Vater hatte ihm versucht alles zu erklären. Das Ao dort bleiben musste um sie zu schützen, das er wollte das Forest lebt aber nie freiwillig gegangen war. Das es wichtig war das sie alle zusammen hier waren, auf sich aufpassten. Sie mussten sich jetzt beschützen. Hayato hatte nur das verdreckte Haar geschüttelt und war irgendwann duschen gegangen. Das Wasser war eisig gewesen und er fror, aber er hatte weniger Angst empfunden. Seit diesem Tag funktionierte er jedoch nicht mehr richtig, wenn er das denn überhaupt jemals getan hatte.

An diesem Morgen wurde er aus einem Alptraum wach und lag eine lange Zeit wie paralysiert einfach nur auf der Couch und starrte an die Decke. Seitdem er hier war konnte nicht einmal mehr Snuggly viel für ihn besprechen, er schien gar nicht mehr zu kommunizieren, wenn es sich vermeiden ließ. Beinahe jeden Tag träumte er von toten Menschen, die er nicht kannte und erwachte mit der gleichen Schockstarre. Er hatte nicht einen wirklich retten können. Sein Selbsthass wuchs beinahe mit jedem Tag und er konnte sich nicht vorstellen, dass er je enden würde. Er sprach nicht darüber, mit niemanden. Was sollte er auch erklären, was sollte er dem Raben sagen, der ihn dazu angetrieben hatte, Leute zu retten. Allein hätte er nichts hinbekommen, rein gar nichts. Wie ferngesteuert kletterte er von der Couch und verließ das winzige Haus, um sich auf die Morschen Stühle zu setzen. Er sah wie sein Vater vom Wasser zurückkam und vielleicht hätte er an einem normalen Tag Hunger gehabt, doch er starrte dem Mann nur entgegen. Was würde heute wohl passieren?
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BeitragThema: Re: A long way home   A long way home Icon_minitimeDi Nov 05, 2019 6:20 pm

Seit sie Chikyu hinter sich ließen, war alles anders gewesen. Sein Sohn wirkte auf ihn verstörte den je und Forest lief herum als wäre sie von einer Biene gestochen worden. Die Räumlichkeiten waren so klein hier, dass sie sich regelrecht auf der Pelle saßen. Tenzou spürte, dass es vor allem Hayato mitnahm. Er wirkte in sich gekehrt, sein Rabe sprach weniger als sonst und die meiste Zeit blickte er ihn nicht an. Vermutlich nahm er ihn noch immer die Situation in Chikyu übel. Auf der Flucht aus der Stadt war Hayato verschwunden. Kein Wort von Tenzou hielt ihn auf, sodass er schlussendlich den Weg wählen musste, auch ihn bewusstlos zu schlagen. Es war wahrlich eine Qual gewesen die bewusstlose Forest und gleichzeitig auch seinen Sohn zu tragen. Irgendwann außerhalb war sein Sohn dann wieder zu sich gekommen und Snuggly konnte ihn – irgendwie – überzeugen, dass er selbst laufen konnte. Die nächsten Stunden verbrachten sie mit Schweigen. Tenzou war konzentriert darauf zum Unterschlupf zu kommen und dafür Sorge zu tragen, dass alle dort ankamen, auch wenn er dabei durchaus forsch gewesen war. Sie machten keine Pause und er achtete darauf, dass sie ihre Spuren verwischten.
Angekommen in dem kleinen Haus kehrte zwar Ruhe ein, aber die verstörenden Bilder blieben trotzdem. Jede Nacht schob Tenzou wache. Er saß dafür auf der schmalen Terrasse vor der Tür, wo er gleichzeitig auch schlief. Die kühle Luft brannte an manchen Abenden auf seiner Haut, aber er blieb eisern draußen sitzen. An diesem Morgen dachte der Mann darüber nach, was sie für Vorbereitung treffen konnten, falls irgendetwas schieflief. Um Forest machte er sich nicht wirklich Sorgen, sondern viel mehr um seinen Sohn. Würde es nochmals zu einem Kampf kommen, wüsste er nicht, ob sich Hayato anständig verteidigen konnte. Er hätte am liebsten mit dem Raben von Shigeko gesprochen. Normalerweise half es ihm seine Sorgen von der Seele zu sprechen und das Gefühl zu haben, dass seine Frau ihm zuhörte. Doch er entschloss dagegen und baute seine eigene Mauer um sich auf. Er durfte keine Schwäche zeigen. Sein Sohn brauchte jemand, der nicht zweifelte, der stark war und ihm eine Richtung gab.

Bereits von weiten sah Tenzou das sein Sohn auf dem alten Stuhl vor dem Haus saß. Mit schweren Schritten nährte er sich ihm und blieb dann schlussendlich vor ihm stehen. Da er nicht wusste, ob Forest noch schlief, zeigte er ihm mit einem Arm – und einem halben Arm ein paar Fingerzeichen. Hunger? Gut geschlafen? Heute trainieren wir.
Die Worte sahen abgehackt aus, weil er nicht in der Lage war seine rechte Hand ordentlich zu verwenden, sodass ein paar Buchstaben etwas krüppelig wahrgenommen werden konnten.
„Ich werde in den nächsten Monaten dein Lehrer sein“, sagte er dann, obwohl er sich gerade vorgenommen hatte, dass er kein Wort sagen wollte, um Forest zu wecken. „Wir werden den normalen Unterricht weitermachen.“ Natürlich konnte Tenzou den Unterrichtsplan nicht aus dem Kopf, aber er konnte sich in etwa noch erinnern, was sein Lehrer mit ihm durchnahm. Das gleiche bekam jetzt auch sein Sohn zu hören. Außerdem würden ihn die Übungen vielleicht ablenken und langsam zurück in die Realität bringen? Ein geregelter Ablauf tat ihm mit Sicherheit gut! Oder machte er das ganze noch schlimmer? Wie konnte er sich ein guter Vater nennen, wenn er seinen Sohn einfach niederschlug, weil er ihm nicht genug vertraute um aus eigenen Stücken mitzukommen?
„Komm.“ Sie würden Essen holen und vor dem Haus dann anfangen etwas zu lernen.
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BeitragThema: Re: A long way home   A long way home Icon_minitimeDo Nov 07, 2019 10:39 am



Hayato saß da bis sein Vater bei ihm war. Er saß einfach nur und starrte vor sich hin, bewegte keinen Muskel und sah erst auf, als sein Vater begann Zeichen zu machen. Doch er blieb stumm, drehte den Kopf nach Snuggly der krächzend auf seine Schulter flog und den Kopf an seinen schmiegte. Ein seltenes kurzes Lächeln zuckte über seine Lippen, verschwand jedoch sofort wieder. Dennoch hob er die Hand und strich übe das Federkleid des Raben, der für ihn sprach, obwohl Hayato nichts gedacht hatte. Er hat wieder schlecht geschlafen - müsste hunger haben - ich weiß nicht ober er wirklich trainieren wird. Hayato strich noch immer über die Federn, sah seinen Vater jedoch nicht an. Er nahm es ihm nicht übel, dass er versuchte etwas mit ihm zu machen, aber er wollte nicht. Seitdem er hier war wollte er nur diese Bilder loswerden. Sie verfolgten ihn Nacht für Nacht. Das Blut die Schreie, der Schlag damit er nicht auch noch durchdrehte. Er nahm es seinem Vater nicht übel, wirklich nicht. Es war das beste gewesen um sie alle fort zu bekommen und nur deswegen lebten sie wahrscheinlich noch. Dennoch seufzte er leise. Wollte er trainieren? Eigentlich nicht - aber er war so nutzlos gewesen. Wenn ich lerne - vielleicht bin ich dann nicht mehr nutzlos. Die Leute in Chikyu - vielleicht gibt es Hoffnung? Er war sich unsicher, denn seit dem Tod seiner Mutter war Verlust ein allzu bekanntes Gefühl. Das sie jetzt noch mehr verloren hatten war so unwirklich. Seine Mutter war alles gewesen mit seinen Vater, dass er jetzt nicht mal mehr ein richtiges zu Hause hatte erschien wie eine schlechter Scherz, ein böser Traum - aber eben nicht wahr. Er hob den Blick um an seinem Vater vorbei auf das Wasser zu blicken. Sie würden trainieren, jeden Tag wahrscheinlich und dann gab es etwas zu Essen. Fisch, jeden Tag ein wenig mehr Fisch. Ab und an holten Snuggly und Hana Obst, Gemüse und Brote aus den Dörfer, stahlen an diesem und jenen Orten. Dann waren einer der beiden lange fort. Meist flog Hana die langen strecken, sollte Snuggly doch bei Hayato bleiben, falls dieser wieder Gesprächiger wurde. Ein Ruck ergriff ihn und er stand auf, schob sich an seinem Vater vorbei und ging Richtung Wasser. Snuggly hob ab und landete auf der Schulter von Tenzou. Er redet auch nicht mehr mit mir, krächzte der Rabe und starrte Hayato nach. Dieser ließ sich auf den Boden sinken und starrte einen Moment auf das Meer. Er redet auch nicht mit Hana. Er ist ganz still. Ich weiß nicht was er denkt. Der Rabe schwieg einen Moment, flatterte von der Schulter auf die Lehne des Stuhles und tänzelte hin und her. Ich weiß wie er denkt - ich glaube er fühlt sich schuldig - mach Machtlos? Es war mehr eine Frage als Gewissheit. Die letzten Gespräche waren die gewesen auf dem Weg hierher. Hayato hatte sich schlecht gefühlt das er nicht mehr hatte tun können. Es schien ihn zu plagen auch wenn keiner sagen konnte wie sehr. Dafür sprach er hin und wieder mit dem Vogel von Forest, pfiff mit ihm und es schienen die wenigen Momente im Leben in denen er Spaß hatte. Wenn er merkt das er verändert etwas. Aufgabe hilft ihm vielleicht. Seitdem Hayato schwieg sprach auch Snuggly nicht mehr viel und das war in diesem Moment mehr als deutlich. Seine Stimme war kratzig, seine Worte schwer gewählt. Mit Hana kommunizierte er ganz anders, da musste er keine Worte suchen und wenn er niemandem zum zuhören hatte wurde seine Erinnerung schlechter. Alleine Essen holen - versuchen Arm zu helfen. Wieder tänzelte das Tier auf der Lehne herum, als versuchte er sich an etwas zu Erinnern. Ha - ru - ra? ri ? Heilt - helfen könnte. Unruhig zuckten seine Flügel durch die Luft und er schlug damit, krächzte erneut und hoffte das Tenzou ihn verstand. Welch ein Paradoxon, dass der Raben sprechen wollte und es nicht schaffte und Hayato schwieg obwohl er reden konnte. Snuggly war sich sicher, dass Hayato aus sich herauskommen würde, wenn er eine wirkliche Aufgabe oder ein Ziel hatte. Dann würde es ihm sicher gelingen zu trainieren und sich aufzuraffen. Aber dafür würde man ihm wohl etwas vorschießen müssen an das er selbst nicht glaubte und zwar Können und die Idee das er als Teil etwas bewegen konnte, wenn er es nur stark genug wollte. Hayato war inzwischen von seinem Stein aufgestanden und hielt die Hand ausgestreckt über dem Wasser während er auf diesem Stand. Wellen schwappten über seine nackten Füße während er Feder in das Wasser jagte und Fische an den Strand warf. Es waren nur vier Stück, aber so trug er immerhin ein wenig zum Frühstück bei. Als er den fünften an Land geworfen hatte drehte er sich um und schleppte sie zu seinem Vater. Forest konnte nicht immer alleine für das Essen sorgen. Irgendwann würde er sich eingliedern müssen, egal wie schwer es ihm fiel.
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BeitragThema: Re: A long way home   A long way home Icon_minitimeSo Nov 10, 2019 6:41 pm

Die Augen von Tenzou lagen dunkel auf seinem Sohn. Obwohl seine große Gestalt und sein Gesichtsausdruck, die eines Mannes waren, der jeden Schmerz der Welt auszuhalten schien, fühlte sich sein inneres trostlos und bedrückt an. Unter seinen Augen waren dunkle Ringe, die man nur sah, wenn man ihm lange genug forschend anblickte. Er war müde, seine Hand schmerzte und in seinem Kopf herrschte Chaos. Die ganze Zeit spielte er mit dem Gedanken zurück nach Chikyu zu gehen, um nach Ao zu sehen oder seiner Mutter, die etwas außerhalb von Chikyu lebte. Jeder Plan in seinem Kopf klang töricht. Immer wieder versuchte er sich vorzustellen, was Shigeko ihm sagen würde, wenn er Hayato hier alleine ließ. Doch ihre Stimme verklang immer mehr in seinem Kopf und das machte ihn verrückt. Inzwischen glaubte er sogar vergessen zu haben, wie ihre Stimme klang oder wie sie duftete. Ob ihr Haus überhaupt noch stand?
Tenzou blickte langsam zu dem Raben rüber, der auf die Schulter des Jungen landete und mit den Flügeln flatterte. Sein Sohn blickte ihm bei dem Gespräch nicht an. Er schien sich vollkommen von der Welt abzuschotten. Was würde Shigeko sagen?
Als der Rabe davon sprach, dass Hayato wieder schlecht schlief, Hunger hatte und vermutlich nicht trainierte, fühlte der Mann für einen Moment den Impuls laut werden zu wollen. Aber er wusste, dass es nicht richtig war. Die Aggression, die er verspürte, waren für die Samurai bestimmt, nicht für sein Sohn. Die Vaterrolle war für ihn schon damals neu gewesen und auch jetzt versetzte sie ihn in eine Position in der er keine Ahnung hatte, wie man mit einem verstörten Kind umgehen sollte. Tenzou atmete tief durch und hockte sich zuerst einmal hin, sodass er etwas tiefer saß als sein Sohn. Die große Gestalt von ihm konnte sehr einschüchternd sein. Die Augen des Mannes richteten sich dann zurück auf den Raben, der weiterhin sprach. Eine Aufgabe sollte Hayato helfen? Im Moment wusste Tenzou nicht einmal, ob sein Sohn alleine überhaupt klar kam. Die Augenbrauen von ihm zogen sich tief zusammen, während er darüber nachdachte, ob er wirklich seinen Sohn alleine irgendwo hinschicken wollte. Nachdem Hayato aufstand, blieb der ehemalige Shura Captain noch eine Weile am Boden knien. Er rieb sich mit der Hand über die Stirn und beobachtete den Jungen einen Moment bei seiner „Jagd“. Snuggly hatte vorhin von Haruka vermutlich gesprochen – zumindest konnte sich der Mann sonst kein Reim aus den abgehackten Worten machen. Nachdem Hayato wieder in seine Richtung kam, stand er gemächlich auf.
„Okay, hör zu…“, fing der Mann dann mit ernster Mimik an. „Du bist jetzt in einer Situation bei dem Chikyu auf jeden Mann zählt. Dazu zählen auch unsere Genin“, erklärte er ihm und verschränkte gemächlich die Arme vor seiner Brust. „Wir können für unser Dorf nicht aufgeben.“ Die große Hand von Tenzou legte sich auf die Schulter von Hayato. „Wir müssen dafür kämpfen wieder nach Chikyu zu kommen.“ Er atmete tief durch. „Möchte, dass du dafür Sorge trägst, dass wir von den Fischen täglich 5 Stück haben. Jeden Morgen wirst du pünktlich mit mir aufstehen und eine Runde laufen gehen. Danach kümmerst du dich um die Fische und am Abend werden wir trainieren.“ Tenzou wusste nicht, ob Hayato Lust auf trainieren hatte, aber er würde ihm keine Wahl lassen. Für einen Moment schwieg der Mann dann bei den Gedanken an Haruka und betrachtete seine Hand, die noch immer scheußlich schmerzte. „Ich weiß nicht, ob du Haruka wirklich erreichen wirst… aber ihre Hilfe wäre hier mit Sicherheit nicht schlecht.“ Sie weiß sicher, wie man mit verstörten Kindern umgeht.


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BeitragThema: Re: A long way home   A long way home Icon_minitimeDi Nov 12, 2019 4:05 pm


Freute sein Vater sich über den Fisch? Wenn er ihr reden hörte und das ernste Gesicht sag wohl weniger. Snuggly flatterte auf seine Schulter und er suchte nach Hana, fand sie jedoch nicht. Wahrscheinlich suchte sie Essen, oder etwas ähnliches. Vielleicht war sie auch nur müde und wollte ihre Ruhe. Es fiel ihm schwer die Worte seines Vater zu hören oder sie richtig zu verstehen. Es klang wie eine dieser militärischen Reden die man Schwang um Leute zu motivieren und die Hayato verwirrten. Er musste sich für sein Dorf einsetzten, dafür kämpfen und auch als Genin sollte er seinen Teil dazu beitragen. War das ein Lob oder die AUssagen das er etwas bewegen konnte? Noch während er darüber nachdachte stellte sein Vater schon Pläne auf. Morgens früh aufstehen und laufen, dann sollte er fische Fangen und Abends sollte er mehr trainieren. Was sollte er mit der restlichen Zeit machen? Er machte Zeichen und es waren die ersten Worte die er seit langem von sich gab, wenn Taijin sprach. “Darf ich dazwischen machen was ich will?” fragte er und blickte auf das Wasser. er wollte fliegen und schauen wie weit er kam, er wollte sehen ob am Ende des Wasser etwas war, etwas das ihm Spaß machte. Er vermisste den Wind beim fliegen, seine Blumen und Kräuter die er immer wieder gefunden hatte, er vermisste das Gefühl schwerelos zu sein. “Ich will fliegen,” zeigte er als nächstes indem er auf den Himmel deutete. Er konnte fliegen und das hier wäre etwas anderes als es in Chikyu der Fall war. Dieses mal deutete er auf sich, dann in den Himmel und nickte. Wenn er fliegen durfte, dann würde er sich bereits erklären die Dinge zu machen. Vielleicht konnte er etwas für sein Dorf erreichen, vielleicht konnte er etwas ändern und sein Zimmer zurück bekommen? Wenn er nur sein Zimmer wieder haben könnte wäre das schön. Dann schwieg er wieder auf seine Art und blickte zu seinem Vater. “Was werde ich lernen?” formte er nun. Sein Vater konnte ihm nichts aus seinem Clan beibringen, alles was er dazu hatte war aus dem Buch seiner Mutter oder aus dem was SNuggly ihm versuchte beizubringen. Er flog weil ihm genau das spaß machte. Denk an Haruka erinnerte Snuggly in seinem Kopf und Hayato nickte. Er schob sein nicht mehr ganz so weißes Hemd hoch und zog sich das Amband vom Handgelenk. Bestimmend bog er es auseinander und drückte es um das viel breite Handgelenk seines Vaters. Als das Band die Haut berührte wurde sofort ein Impuls losgeschickt der Haruka mitten in der Wüste zum seufzen brachte.

Der Rotschopf hatte sich nach ihrem Gespräch in Konoha auf gemacht um zu sehen was sie In Chikyu bewegen konnte. Der pochende Schmerz der ihr an den Kopf flog, als das Armband aktiv wurde ließ sie kurz straucheln und theatralisch gegen Kuraiko sinken. Diese hielt sie fest, wusste sie doch nach Ao was passieren würde, wenn ihr Handgelenk und damit primär ihr schmuck begann zu glühen. Sie fokussierte sich auf ihren Schmuck wie sie es bei Ao getan hatte und es brauchte nicht lange bis ihre Stimme im Kopf des Trägers klar zu hören war. Hayato was hast du getan! Warum habt ihr euch nicht gemeldet. Wie schwer ist die Wunde? Ich bin in der Wüste, lass das Band an und ich finde euch. Sie wusste ja nicht, dass Hayato nicht sprach, hatte sie ihn zuletzt als Kind gesehen und sie wusste auch nicht das sie gerade dabei war Tenzou anzukeifen, den sie vor ein paar Wochen gesehen hatte um ihm schon damals den Hintern zu retten.


Zuletzt von Hokusai Hayato am Do Nov 14, 2019 9:54 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: A long way home   A long way home Icon_minitimeDi Nov 12, 2019 6:21 pm

Vielleicht waren es nicht die Worte eines Vaters, aber zumindest die eines Anführers. Er wusste nicht, ob die Worte seinen Sohn wirklich erreichen würden, aber er gab sich große Mühe, dass er zumindest ihn ein wenig aufmunterte. Nachdem sein Satz endete, formte sein Sohn nach langer Zeit ein paar Handzeichen. Tenzou verfolgte mit einem Auge die Finger und blickte ihn dann an. Da er selbst nur eine Hand derzeit nutzen konnte, entschloss er sich zu sprechen.
„Ja, du darfst machen was du willst. Pass aber auf, dass du für dich bleibst. Vertraue niemanden außer uns. Selbst wenn du weißt, dass er aus Chikyu kommt“, erklärte der Mann ruhig. Im inneren fühlte sich dieser Satz jedoch nicht richtig an. Er wollte eigentlich nicht, dass sein Sohn sich weit von dem Haus entfernte und sein eignes „Ding“ machte. Viel lieber hätte er ihn ständig im Blick gehabt, aber es kam wohl immer ein Moment bei dem sich ein Vater klar werden musste, dass sein Sohn ein eignes Leben führen konnte. Vielleicht war genau dieser Augenblick der richtige, damit sich Hayato entfalten konnte. „Du kannst so viel Fliegen wie du magst“, sprach Tenzou dann die Worte aus, die er sich am liebsten verkniff. Der Mann rieb sich über den Nacken hinweg. Die Muskeln dort waren so verspannt, dass er Kopfschmerzen bekam. Auf die Frage von Hayato, was er lernen würde, lächelte der Mann nur geheimnisvoll.
„Das wirst du dann sehen, wenn es soweit ist.“ Zugegeben musste Tenzou erst einmal strategisch darüber nachdenken, was er seinem Sohn als nächstes beibrachte. Am liebsten hätte er tief in die Palette seiner Erdjutsu gegriffen und seinem Sohn die Mächtigkeit des Dotons gezeigt. Allerdings wusste er, dass es auf die längere Sicht nicht klug war ihn diese Palette an Jutsus beizubringen. Es wäre optimaler gewesen ihn die Kohada-Jutsu beizubringen, die er zu ihm passten. Warum ist Shigeko nicht hier?
Geistesabwesend bemerkte Tenzou nicht, dass Hayato derweilen sein Armband von seinem Handgelenk zog und es gleich darauf um das Handgelenk von ihm selbst drückte. Ein kurzes Kribbeln war zu spüren und der Mann blickte hinab. Er wusste, dass es sich bei dem Armband um ein Geschenk von Haruka handelte, auch wenn er noch nie wirklich durchblickte, was dieses Armband wirklich alles konnte.
„Äh, Danke“, räusperte sich der Mann, noch nichts ahnend, dass gleich die Stimme der Frau in seinem Kopf erklingen würde. Nur wenige Sekunden später war Haruka in seinem Kopf zu hören.
Ich hatte vergessen, wie herrisch sie sein kann, schoss es dem Mann unweigerlich durch den Kopf, wobei er im nächsten Moment stutzte. Kann sie meine Gedanken hören? Sie hat eine klare Frage formuliert… ob sie eine Antwort erwartet? Tenzou starrte zu Hayato hinab.
„Bilde ich mir das ein, oder höre ich Haruka? Kann sie mich hören?“, fragte er seinen Sohn in der Hoffnung, dass er verneinte. Ansonsten müsste er nämlich versuchen sich ein paar Gedanken zu verkneifen, was mit Sicherheit nicht leicht war. In solchen Situationen dachte man immer das falsche und schon gar nicht das, was man wollte.

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BeitragThema: Re: A long way home   A long way home Icon_minitimeDo Nov 14, 2019 10:26 am


Sein Vater nahm seine Bedingungen, wenn man sie den so nennen konnte an. Hayato lächelte ein wenig dämlich und freute sich über das okay von seinem Vater. Er wollte zwar nicht wirklich viel trainieren, flog er doch lieber, aber er sah ein das es so nicht weiter ging. Vertrauen würde er ohnehin niemandem wem auch? Er sprach schon nicht mit Leuten in seinem Dorf, als diese alle noch auf seiner Seite gewesen waren. Irgendwo im nirgendwo würde er sicher keinen Freund fürs Leben finden oder jemanden der er sehr mochte. Also nickte er und versprach in Handzeichen keinem zu trauen. Das würde er ohne Probleme einhalten können, da war er sich sicher. Was sein Vater ihm beibringen würde blieb jedoch erst einmal unter Verschluss. Was er mit dem Armband zu tun hatte schien er jedoch nicht wirklich zu wissen, weswegen Hayato schief lächelte. Haruka hatte ihm gesagt das sie in damit rufen konnte, aber es war lange her und er hatte es nicht versucht. Das Band sollte ihn schützen so viel wusste er jedoch noch. Etwas amüsiert sah er zu seinem Vater der fragte ob auch er Haruka gehört hatte, Hayato schüttelte den Kopf, er hörte nichts, doch Haruka hatte ihn gehört und ließ nicht lange auf einen Antwort warten.

Was bin ich - herrisch? Ich glaube du spinnst Tenzou. Ohne mit hätten diese Leute dich sonst wohin gebracht. Hätte ICH sie nicht aufgehalten wären Forest und Ao nie pünktlich gekommen. Was bildest du dir eigentlich - Ihre Worte brachen abrupt ab, da Kuraiko sie umarmte. Die Schwertmeisterin hatte einen sicheren Sinn dafür, wenn der Rotschopf sich zu sehr in Rage redete und rot im ganzen Gesicht wurde. Einen Moment lang blieb es still Im Kopf des Mannes bevor die Stimme Harukas wieder erklang, dieses mal jedoch ein wenig ruhiger. Seih froh das Kuraiko so eine nette Frau ist. Da offensichtlich du das Band trägst und nicht Hayato. WEHE IHM GEHT ES NICHT GUT, fauchte sie mit einmal wieder, bevor es still wurde. Ihre Worte hatten etwas seltsam aufrichtiges, als wäre es unmöglich falsch zu verstehen was sie damit ausdrücken wollte. Ihre Sorge um den Jungen war aufrichtig, immerhin hatte sie seine Mutter gekannt. Wie schlimm ist deine Wunde, soll ich sie mir ansehen kommen? Ich weiß das ihr geflüchtet seid, ich hoffe auch Forest geht es gut. Ao hat mir den Großteil berichtet. Das wie würde sich Tenzou wohl denken können.

Hayato hatte sich derweil auf den Stuhl gehockt und begann den Fisch zu säubern und aus zunehmen, so gut er es eben konnte. Er wusste nicht was sein Vater mit Haruka besprechen würde, aber er konnte nicht mithören, solange er keinen Armreif hatte. Er fühlte sich ausgegrenzt, was ihm seltsam vorkam. Normalerweise konnte er alles hören und sprach nicht, aber zu wissen das jemand Sprach ohne das er ihn hören konnte verstörte ihn ein wenig. Das Band war so wie er mit Snuggly und Hana sprach, niemand hatte zugriff zu diesen Worten. Was für eine Ausgrenzung er damit betrieb wurde ihm erst jetzt klar. Aber er sprach ja - immerhin in Zeichensprache. Dennoch fühlte sich sein Arm ein wenig nackt an ohne den Armreif, immerhin trug er ihn schon seit Jahren am Arm ohne ihn je wirklich abgelegt zu haben. dabei hatte er ihn noch nie wirklich benutzt, was ein wenig seltsam wirken konnte. Es war einfach sein Glücksbringer, ein ständiger Begleiter wie Snuggly es war.
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BeitragThema: Re: A long way home   A long way home Icon_minitimeSo Nov 17, 2019 7:25 pm

Der Kopf von Tenzou schmerzte etwas, während er in die Stille seiner Gehirnwindungen lauschte. Bereits nach ein paar Sekunden der Stille, konnte er die Stimme von Haruka wieder hören. Sie musste ihn gehört haben. In seinem Kopf wetterte die Frau bereits los und Tenzou sah langsam zu seinem Sohn rüber.
„Willst du das Armband nicht tragen?“, erkundigte er sich bei Hayato, während die hochangesehene Heilerin darüber sprach, dass er froh sein konnte das Kuraiko so eine nette Frau war. Auch als sie fauchend feststellte, dass er das Band trug und nicht Hayato, besaß er den Impuls das Armband am liebsten abzuziehen und es seinen Sohn zu übertragen. Er legte seine gesunde Hand an die Stirn und rieb sich über die schmerzenden Schläfen hinweg.
Ich würde mein Leben für Hayato lassen und da ich offensichtlich noch Lebe muss es ihm gut gehen, beantwortete er die Frage gedanklich von Haruka. Kurz ging er ein paar Schritte auf und ab. Es kam ihm seltsam vor über Gedanken mit jemand zu sprechen. Meistens wusste er nicht einmal, ob Haruka das wirklich hörte oder nicht. Tatsächlich schaffte er es einfach nicht, dass seine Gedanken still blieben.
Was soll ich zu meiner Wunde sagen? Ich will nicht, dass sie unnötig den Weg hier her aufnehmen muss für etwas, dass vermutlich einfach Zeit braucht… wenn ich mich irre, kann ich vermutlich meine Hand nicht mehr verwenden. Sollte ich mein Stolz runterschlucken? Zugegeben… es wäre gut meine Hand wieder benutzen zu können, schossen ihn die Gedanken durch den Kopf, während sein Auge den Arm musterte. Halt Moment… sie sie das auch? Ich sollte das Armband wohl gleich wieder an Hayato abdrücken. … Haruka? Ich liege nicht im Sterben, falls die Fragen zu meinen Wunden darauf abzielte. Allerdings verläuft die Heilung der Wunden nicht besonders gut. Ich habe zwei Schussverletzungen von Pfeilen und ein Schwert, dass durch meine Hand durch ist. Die Hand kann ich derzeit nicht bewegen. Die Schussverletzungen scheinen zu heilen, aber sie bereiten Schmerzen. Die Worte waren ehrlich gewählt, was sollte er schon dazu noch sagen? Vielleicht sollte er Hayato das Armband gleich geben? Er wusste bisweilen noch nicht, dass das Armband heilte, wobei er derzeit zumindest spürte, dass die Schmerzen etwas abnahmen. Er beobachtete inzwischen Hayato der den Fisch ausnahm und kam etwas näher.
„Wenn du noch ein paar mehr fängst, können wir Räucherfisch machen. Es kann außerdem sein, dass Haruka und Kuraiko kommen… ich glaube dann bräuchten wir noch mehr.“
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BeitragThema: Re: A long way home   A long way home Icon_minitimeDi Nov 19, 2019 12:25 pm


Hayato hätte wohl schadenfroh gegrinst, wenn er gehört hätte wie Haruka von seinem Vater angemeckert wurde. Eigentlich hatte sein Vater das nicht verdient, dennoch wäre das lustig gewesen. Scheinbar quälte sie ihn, rieb er sich die Stirn musste ihn schon etwas beschäftigen. Hayato blickte seinen Vater an, schüttelte nur leicht den Kopf. Sein Vater musste diese Dinge klären, nicht er. Außerdem erschreckte Haruka auch ihn immer einmal wieder. Sie war so dominant und einnehmend, er mochte sie, aber sie war ihm zu laut. Es war immer als würde etwas neben ihm in die Luft gehen, wenn sie sich aufregte, vielleicht rieb sein Vater sich deswegen den Kopf?
Haruka wurde indessen von Tenzou für ihre Verhältnisse gemaßregelt und blähte die Wangen auf während sie mit Kuraiko durch die Wüste stampfte. Tenzou war nicht der beste Gesprächspartner, war er doch chronisch von seinen eigenen Gedanken abgelenkt. Besser nachfragen als blind vertrauen, kommentierte sie beleidigt und zog einen Schmollmund, den er natürlich nicht sehen konnte. Du bist ganz schön schlecht damit muss ich sagen. Also ich spüre wie schlecht es dir geht. Behalt das Armband noch etwas an – es sollte das gröbste Heilen. Ich mache mich auf den Weg Mister – ich bin nicht am Sterben. ABER das kann ein bisschen dauern, also pass mit dem Arm auf. Ich melde mich dann. Damit verschwand sie aus seinem Kopf und ließ wohl nur ein paar Kopfschmerzen zurück.
Hayato blickte von seinen Fischen auf, als sein Vater ihn ansprach und nickte. Er konnte so immerhin Forest helfen und irgendwie bestimmt auch seinem Vater. Sollte er sich freuen, dass Haruka kam und auch Kuraiko? Er hatte die beiden ewig nicht mehr gesehen. Wie sahen sie überhaupt aus? Er kannte Haruka weil sie ihn gerettet hatte, aber das war Jahre her, viele Jahre. Kuraiko musste also ihre Begleitung sein, eine an die sie sich nicht erinnerte. Aber sein Vater tat es und er hatte die beiden immerhin kurz gesehen, als sie im Dorf gewesen waren. Dabei war das alles schon ewig her gewesen, zumindest jetzt wo er wusste das sein Dorf gefallen war, dass nichts mehr so sein würde wie es gewesen war. Ob Haruka die Welt wieder zurecht rücken konnte? Er kümmerte sich um den Rest des Fisches und machte sich dann auf weitere zu fange. Er war unruhig, weil er wusste, dass die beiden kamen. Was würden sie tun oder sagen, konnten sie sich gegen die Samurai zur Wehr setzen? Vielleicht, aber wahrscheinlich nicht. Er merkte gar nicht wie er wieder in sein Muster fiel, stumpf dabei war Fische zu fangen, während sein Vater von dem Armband geheilt wurde. Hätte er nur früher gesagt, dass Haruka zum helfen kommen sollte. Vielleicht wäre dann alles besser geworden? Aber was konnten die beiden Frauen schon tun? Er wusste es nicht und sein Vater wahrscheinlich ebenso wenig. Der restliche Tage schlich dahin. Irgendwann bekam er sein Armband wieder, irgendwann ging er ins Bett und war seltsam aufgeregt, dass sie hier etwas ändern würde. Ab morgen sollte er trainieren, ab morgen durfte er laufen und würde weiter trainieren. Was wohl alles für ihn auf dem Plan stand? Außerdem musste er ab morgen regelmäßig Fische sammeln. War er fähig jeden Tag so viele heran zu schaffen? War er überhaupt zu irgendetwas fähig? Mit dieser Unruhe im Kopf schlief er irgendwann ein.

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