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 It has begun!

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Hatake Akio
Rechte Hand | White Fang of the Leaf
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Hatake Akio

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BeitragThema: It has begun!   It has begun! Icon_minitimeMo Nov 04, 2019 11:01 pm

Wer hätte gedacht das sein bester Freund wirklich mal recht behalten würde. Immer wieder versuchte er es, immer wieder erfolglos. Und plötzlich stellte er Akio seine Kollegin klar. Ein Familienmitglied des Uchiha Clans, ebenso Clanoberhaupt und als wäre das noch nicht genug wäre, ist sie auch noch eine der drei Sannin. Und seit Jahren hatte Akio mal wieder das Bedürfnis etwas mehr Zeit außerhalb der Arbeit zu verbringen. Komischerweise wollte er diese aber nicht alleine nutzen. Akio lächelte. Gerade Hachiko hatte es geschafft! Seine penetrante Art konnte also doch etwas bewirken.

Dieses Mal wollte der Hatake aber keinen Aufriss veranstalten. Er konnte nicht jeden Tag wie ein Geschäftsmann herumlaufen. Das konnte Kazumi sicher verstehen. Als Sannin kannte sie das Business nur zu gut. Auch wenn es ein Fest der Freude war, wollte er sich nicht wieder in so einen Fummel stecken. Deshalb zog er sich relativ normal an. (So wie auf dem Avatar) während er durch die gefüllten Straßen Konohas lief, dachte er an seinen besten Freund. Auch diese Situation hatte er eingeleitet. Er wies Akio darauf hin, dass ein Gentleman die Dame nach Hause brachte. Das wusste der Jonin natürlich. Auch wenn er davon ausging, dass eine Sannin sich verteidigen konnte. Er wusste, aber warum er es tun sollte und mittlerweile war er auch froh darüber. Denn an der Haustür verabredeten sie sich genau für diesen Tag. Innerlich hoffte er, seinem Kumpel nicht über den wegzulaufen, denn er betrat natürlich das Gelände des Uchiha Clans. Hier fiel er auf wie ein bunter Hund. Alle hatten dunkle Haare und auch dunkle Augen. Hier waren weiße Haare wirklich eine Seltenheit. Dazu noch die Maske, die er im Gesicht trägt. Aber wie dem auch sei. Er musste hier durch, wenn er zu Kazumi gelangen wollte. Respektvoll grüßte er jeden einzelnen Uchiha der seinen Weg kreuzte. Man kannte Akio hier natürlich. Zum einen durch Hachiko, zum anderen durch seinen Job. Als rechte Hand des Kage war sein Gesicht eben so bekannt. Und plötzlich kam er zum Stehen. Er war da! Er stand vor dem Haus der Sannin. Natürlich würden die Uchiha jetzt die Gerüchteküche anheizen. Solche dinge, waren ihm aber schon immer egal.

Für einen Moment sammelte er seine Gedanken und auch seinen Atem. Wieso er das Tat konnte er gar nicht genau sagen. Immerhin blieb er als Shinobi in allen Situationen eiskalt. Warum also nun nervös sein. Dreimal schlug er sanft seine Faust gegen die Tür des Hauses. Das dumpfe Geräusch sollte ausreichen, um Kazumi zu alarmieren. Vor allem, nachdem sie ausgemacht haben, dass er sie abholen würde. Sie erwartete ihn wahrscheinlich schon. Es dauerte einen Moment, bis die Tür aufging. Aufmerksam beobachtete er die Tür, die mehr und mehr einen Blick auf Kazumi ermöglichte. "Hey, bist du bereit?", fragte er mit einem lächeln. Höflich wartete er die Antwort ab und ging etwas von der Haustür weg um ihr ausreichend Platz zu lassen. Seine Augen folgten ihr ehe er eine andere Frage stellen wollte. "Wie geht es dir heute?" auch wenn er Kazumi nur ein mal gesprochen hatte, interessierte er sich wirklich. Irgendwie war ihm ihr wohl befinden wichtig. Komisch aber wahr. Schlussendlich wartete der Hatake aber nun auf Kazumi. Wenn sie fertig war, würde er sich langsam in Bewegung setzen.
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Uchiha Kazumi
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BeitragThema: Re: It has begun!   It has begun! Icon_minitimeDi Nov 05, 2019 9:14 pm

Hätte irgendjemand Kazumi gesagt, dass sie sich jemals in so einer Situation befinden würde, hätte sie denjenigen für einen Träumer oder Wahnsinnigen gehalten. Kazumi und eine Verabredung? Sie hätte nicht mal gedacht, dass es möglich war sich selbst und eine Verabredung jemals in einem Satz verwenden zu können. Außer man verneinte immer die Tatsache, dass Kazumi jemals eine Verabredung haben würde, die mal nicht beruflich war. Sie wusste immer noch nicht, ob sie Hachiko für seine Aktion eine Schellen oder dankbar sein sollte. Sie hatte eigentlich eher erwartet, dass sie durch ihre ganzen beruflichen und clantechnischen Positionen eher noch abgeschiedener Leben würde. Schutz des Dorfes, Neustrukturierung des Clans und die Arbeit, die damit verbunden war, hatten es ordentlich in sich.
Die Uchiha erwischte sich selbst dabei, dass sie die ganze Verabredung ernster und wichtiger nahm, als sie sich das eigentlich vorgenommen hatte. Sie hatte sich vorgenommen das Treffen wie ein kollegiales Treffen zu sehen. In etwa so, wie sie sich beim überraschenden, eingefädelten Doppeldate hatte einreden müssen um sich von dieser unangenehmen Situation abzulenken, dass sie sich mit drei Menschen getroffen hatte, von denen einer ihr Partner als Clanoberhaupt war und zwei dementsprechend vollkommen Fremde für sie. Was das Soziale bei ihr anging, da wusste sie, dass sie die Dinge ziemlich dramatisch sah. Sie war immer darauf bedacht, auch im Privatleben so professionell zu sein, damit es sich nicht irgendwie negativ auf ihr berufliches Leben auswirkte. Und Sozial war Kazumi eben einfach auch keine große Leuchte. Sie war einfühlsam und alles und sie liebte es mit Menschen zutun zu haben, denen sie helfen konnte. Aber es gab auch Menschen, die ihre Hilfe nicht benötigten und da machte sie sich immer Gedanken, wie sie auftreten sollte.

Wie gesagt, Kazumi hatte versucht das Treffen mit Akio als ganz normal zu betrachten und kein Drama draus zu machen. Ein normaler Besuch zum Kirschblütenfest mit einem Mann, den sie nur durch Hachikos Kuppelaktion kennengelernt hatte…
Sie war aufgeregt und nervös. Etwas. Und sie hasste das.
Sie erwischte sich immer wieder dabei dass sie sich an den Haaren oder ihrem hellblauen Rock herumzupfte. Sie durfte echt keiner Menschenseele erzählen, wie lange sie überlegen musste, was sie heute tragen sollte. Um sich selbst locker zu machen, hätte sie gerne irgendwas lockeres, Trainingsmäßiges angezogen. In Anbetracht dessen, dass Akio aber auch ein Shinobi war, wollte sie aber auch nicht als schludrig rüberkommen. Aber in ihren typischen, relativ körperbetonten, halbschulterfreien und bauchfreien Klamotten, wollte sie auch nicht zum Fest. Letztendlich entschied sie sich für etwas, was man im Grunde nur zu einem romantischen Date anziehen würde. Letztendlich aber bestand dasOutfit, das sie trug aus einem weißen, kurzärmligen Oberteil und einem himmelblauen, langen Rock.
Bevor sich Kazumi aber noch weiter Gedanken machen konnte, ob sie für das Treffen zu over- oder underdressed war, riss ein Klopfen an der Haustür sie aus den Gedanken. Eilig schnappte sie sich ihre Sachen, bestehend aus eigentlich nur einer Jacke, die sie sich sofort überwarf und ging zur Tür. Bevor sie die Tür öffnete, atmete sie noch einmal ein paar Mal rief durch. Sie öffnete die Tür erst einen Spalt breit und als sie ihre Verabredung erblickte, öffnete sie die Tür ganz.
Als sie das Lächeln des Anderen sah, konnte sie nicht anders, als auch zu lächeln. Hey Akio-san, grüßte sie höflich zurück. Ja bin ich, beantwortete sie seine Frage, trat aus der Tür, als Akio ihr den Freiraum gab und schloss sie hinter sich.
Sie war sich ehrlich gesagt, gar nicht sicher, wie sie Akio ansprechen sollte. Nur Akio war irgendwie zu persönlich, empfand sie. Da Hachiko Akio zu ihrem Kennenlernen immer schon so vertraut angesprochen hatte, was keine Überraschung war, lag ihr das freundschaftliche Akio auch schon eher auf der Zunge. Aber dann wollte sie auch nicht schon zu vertraut mit ihm sprechen. Sie konnte nicht einschätzen, wie sie ihn ansprechen sollte. Also machte sie es eben mit Respekt, wie man es von ihr erwarten konnte.
Mir geht’s sehr gut, danke der Nachfrage. Und dir?, erkundigte sie sich freundlich lächelnd. Tatsächlich ging es ihr heute besser, als sonst. Sie war nicht mehr ganz so alleine, seitdem Miyu wieder Zuhause war, ihrer kleinen Schwester ging es heute morgen, als sie sie im Krankenhaus besucht hatte, auch viel besser und bisher gab es noch nichts, was den Tag irgendwie ins Negative zog. Sie wartete bis sie sich in Bewegung setzten um zum Fest zu kommen, als Kazumi die Stille zwischen ihnen relativ schnell wieder brach. Es ist ewig her, dass ich auf dem Festival war. Hin und wieder habe ich mal aus der Ferne das Treiben beobachtet. Aber wirklich besucht habe ich es bestimmt schon seit 10 Jahren nicht mehr. Ich hatte irgendwie nicht den Elan. Arbeit und Training war mir in dem Moment immr wichtiger., gestand sie ein wenig verlegen. Sie wusste zwar, wie das Fest allgemein aufgebaut war aber es selbst zu besuchen, war da eine ganz andere Sache.

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Hatake Akio
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BeitragThema: Re: It has begun!   It has begun! Icon_minitimeMi Nov 06, 2019 1:35 am

Es war schon ein ungewohntes Gefühl. Fast schon komisch. Eine Verabredung unter Kollegen hätte er nicht so vorbereitet wie dieses Treffen. Auch wenn er ungern zugab, dass Hachiko eine gute Idee hatte. Er musste neidlos anerkennen, dass er hier irgendwo den goldenen Riecher hatte. Auch, wenn man es sich nicht vorstellen konnte, aber der Grauhaarige dachte im Laufe der letzten Zeit öfter an das Doppeldate. Kazumi und er hatten dieselben "Hobbys". Arbeiten und Trainieren. Pflichten waren das Wichtigste am Tag. Vielleicht war das auch der Grund für dieses blinde Verständnis und die Tatsache, dass dieses Treffen veranstaltet wurde. Er nahm sich vor mehr über die Uchiha zu erfahren. Dazu waren doch solche Treffen da, oder etwa nicht? Ruhig, als wäre er in einer anderen Zeitebene, lief er auf das Haus zu, klopfte und wartete ab. Die Tür öffnete sich und irgendwie setzte sein Herz eine Sekunde aus. Die Tür öffnete sich. Kazumi schaute erst durch einen kleinen Spalt, lange spannte sie den Hatake aber nicht auf die Folter. Sie öffnete die Tür. Aus Reflex heraus lächelte Akio und sah auch ihr lächeln. Innerlich hegte er den Wunsch es öfter zu sehen.

Sofort brach er die Stille. Mit ein paar simplen Standard Fragen wollte er sich um ihr wohl erkundigen und auch ihren Status erfahren. War sie bereit? All seine Fragen beantwortete sie mit einem Ja. Ihr ging es gut und sie war fertig. Besser konnte es doch nicht laufen. "Mir geht es ebenfalls gut. Danke! Aber belassen wir es doch bei Akio, bitte?" beantwortete er auch ihre Gegenfrage und bot ihr direkt an, ihn bei seinem Namen zu nennen. Es brauchte hier keine respektvollen Floskeln. Immerhin gingen sie doch als Freunde dort hin, oder?. Mit ruhigem Blick sah er sie an. Auch wenn er diesen Moment der Ruhe nutzte, um sich alles einzuprägen, konnte er keinen Mangel erkennen. Sie sah umwerfend aus. Zum Glück las Akio ständig diese Bücher. Liebes Novellen aus denen er sich sein Wissen aneignete. "Du siehst umwerfend aus." so komplimentierte er das Outfit der Uchiha. "Da hätte ich mir doch etwas anderes anziehen sollen" so erklärte er sich. Immerhin sah Kazumi schicker aus als er. Akio konnte man den Alltag förmlich ansehen. "Also lass uns gehen!" bestätigte Akio und lief langsam los. Dabei bedachte er sein Tempo anzupassen. Er wollte weder hetzen, noch einschlafen. Ein gemütlicher Schritt sollte doch perfekt ausreichen, oder? Immerhin wollte er dieses Treffen nutzen und nicht unbedingt schnell zu Ende bringen.

Unbeschwert gingen die beiden Shinobi durch die Straßen und würden wenige Augenblicke später das Anwesen des Uchiha Clans verlassen. Dabei brach Kazumi die kurze aber dennoch unangenehme Stille. Aufmerksam hörte er zu und drehte den Kopf in ihre Richtung. Sie erzählte ihm davon, dass sie schon seit ca. 10 Jahren nicht mehr auf diesem Fest war. Training und ihre Pflichten waren wichtiger. Zumindest zu dieser Zeit. Akio lachte kurz auf. Wer kannte es besser als er selbst. Vor 10 Jahren war Akio noch bei den ANBU und hatte absolut gar kein Privatleben. Zu dieser Zeit führte er etwas, was er heute als Beziehung beschreiben würde. Damals wusste er es aber nicht besser. Als ANBU war es schwer ein Privatleben zu führen. Immerhin durfte man rein gar nichts erzählen. Das sollte heute aber nicht das Thema sein. "Wem sagst du das. Das letzte Mal wo ich auf so einem Fest war.....da müsste ich lange zurückdenken. Wahrscheinlich war ich da noch ein Genin und wurde von Hachiko gezwungen." und dem war sicher so. Akio war nie ein Mann gewesen, der den Tumult gebrauchen konnte. Dafür brauchte er immer einen Grund und den hatte er heute. "Aber sehen wir das ganze positiv Kazumi-san. Dann können wir beide diese Erfahrung machen. Neutral und unvoreingenommen!" dieses Mal sprach er sie respektvoll an. Immerhin bot sie ihm nicht die freundschaftliche Abkürzung an. Vorher wollte er sie nicht so ansprechen. Es war unangebracht und sicher in dieser Situation war der Hatake sicher nicht. Um die Stille aber keine Überhand gewinnen zu lassen, wollte er sie direkt wieder unter den Teppich kehren. "Wie ist es eigentlich so, Clanoberhaupt zu sein. Es nimmt sicher viel Zeit und Kraft in Anspruch, oder?" fragte er Kazumi direkt. Er konnte es sich vorstellen. Viele Clanmitglieder und dann noch den fairen Überblick zu behalten? Das war schon eine Aufgabe!
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BeitragThema: Re: It has begun!   It has begun! Icon_minitimeMi Nov 06, 2019 6:05 am

Die Uchiha würde sich wohl schneller an das Reden mit Akio gewöhnen, als sie am Anfang Sorge gehabt hatte. Auch, wenn sie etwas unsicher war, wie sie den Anderen ansprechen sollte, so hatte sie dennoch das Gefühl, dass ihr das Sprechen bei ihm einfacher fiel als sonst. Selbst bei Hachiko, den sie ja auch noch nicht allzu gut kannte, aber dennoch schon länger als den Hatake, fiel ihr das Unterhaltung führen nicht ganz so einfach wie bei ihrer heutigen Begleitung. Vielleicht lag es auch einfach an der Aufregung. Hauptsache sie quasselte vor Aufregung dem Anderen kein Ohr ab.
Dass Akio ihr, kurz nachdem sie sich zum Fest aufgemacht hatten, schon sagte, dass sie ihr ruhig Akio nennen konnte, erwischte sie jetzt nicht eiskalt. Überraschend und unerwartet. Ein bisschen verlegen blickte sie zu dem Anderen auf und lächelte leicht. Liebend gerne, Akio.  Kaum hatte sie seinen Namen ohne sämtliche Suffixe ausgesprochen, fühlte sich die Uchiha, als würde ihr Gesicht schrecklich warm werden. Für den Fall, dass sie wirklich rot werden würde, was sie fast schon befürchtete, senkte sie etwas den Blick und begann etwas verlegen mit einigen Haarsträhnen zu spielen. In einem kurzen Moment wusste sie gar nicht, wieso sie so verlegen wurde. Ob es einfach an dieser, fast schon banalen, Tatsache lag, dass Akio ihr diese Vertrauensbasis anbot oder, ob es daran lag, dass sie einen minimalen ‚Fehler‘ gemacht hatte. Akio mit einem Suffix anzusprechen, würde man nicht unbedingt als Fehler sehen. Aber Kazumi, als perfektionistische Person mochte es nicht, wenn sie sich irrte. Auch wenn es sich dabei nur um die Banalität der Anrede handelte.

Selbst wenn Kazumi durch die vorherigen bisherigen Smalltalk-Unterhaltung noch nicht leicht rot gewesen wäre, so war sie es spätestens dann, als Akio ihr Outfit komplimentierte. Sie blinzelte, blickte ihn überrascht an und wurde etwas rot. Verlegen lächelte sie. Kurz wusste sie nicht, wie sie reagieren sollte. Ein einfaches ‚Danke’war ihr zu einfach. Sie wusste generell nicht, wie man reagieren konnte, wenn man in irgendeiner weise komplimentiert oder gelobt wurde. V-Vielen Dank, meinte sie fast schon flüsternd und normalerweise würde sie sich wahrscheinlich selbst ermahnen, dass sie nicht wie ein Teenager rumstottern sollte. Aber Akio gab ihr gerade noch eine Vorlage, wie sie das Gespräch erhalten konnte. Sie lächelte ihn an und schüttelte den Kopf. Hättest du nicht, Akio, begann sie und kratzte sich nachdenklich an der Wange. Wenn du dich in den Sachen wohl fühlst, dann ist das gut so. Ich habe auch nur das angezogen, was mir im Moment am meisten zugesagt hat. Mich stört es nicht, was du trägst. Sie glaubte nicht, dass das irgendwie von Bedeutung war, aber die Art wie Akio angezogen war, hatte ein bisschen was beruhigendes. Dadurch, dass er etwas lockerer gekleidet war, nahm es irgendwie etwas Anspannung und Nervosität aus Kazumi. Wenn man zu förmlich angezogen war, dann konnte man die Verabredung, die man hatte, schon in eine etwas ernstere (Beziehungs)Richtung lenken. Zumindest so, dass man das Gefühl hatte, die Verabredung wäre super wichtig und ausschlaggebend für Kazumis Zukunft. Da Akio nicht zu schick angezogen war, war die Verabredung mehr ein ‚Freundschaft‘-Aufbauen-Treffen als ein ‚potentielles Date‘-Treffen.
Mal ganz davon abgesehen, dass Kazumi Akio auch in diesen lockeren Klamotten schick fand. Wenn sie ganz ehrlich war, konnte sie sich Akio einfach nicht in formellen Kleidungen vorstellen. Er machte irgendwie den Eindruck wie einer der Mensch, der am besten aussah, wenn er seine Freizeit oder Trainingsklamotten trug. Allein bei dem Gedanken stieg ihr schon wieder die Hitze ins Gesicht und sie kämpfte gegen den Drang an, sich die Hand gegen die Stirn zu klatschen und über sich selbst den Kopf zu schütteln. Sie hatte die dumme Angewohnheit alles zu überdenken, was sie sagte, dachte oder machte.

Dementsprechend grübelte sie kurz auch darüber nach, ob es so gut war, dass Kazumi offen gestanden hatte, dass sie schon Jahre nicht mehr beim Fest war. Es war nichts Großes oder Überraschendes. Letztendlich war sie sich sicher, dass Akio sie mehr als nur verstehen konnte. Zumindest sah er sie nicht skeptisch an. Er lachte kurz, aber nicht so, als würde er sie auslachen. Es war eher so ein Lachen, dass Kazumi entweichen würde, wenn sie merkte, dass sie mit jemandem sprach, der ähnlich tickte wie sie selbst. Wahrscheinlich ging es Akio genauso. Kazumi kicherte selbst, als Akio ihr offenbarte, dass Hachiko ihn damals zwingen musste, mit auf das Fest zu gehen. Oh Gott. Das kenn ich nur zu gut. Damals hat mich meine ältere Schwester auch jedes Jahr immer gezwungen und mich mitgeschleift. Und wenn ich nicht wollte, hat sie entweder kurzen Prozess gemacht, mich gepackt und hinter sich her geschleift oder mich zum Trainingskampf gezwungen. Wenn ich gewonnen hätte, hätte ich Zuhause bleiben können. Wenn ich verloren hätte, hätte ich mit zum Fest kommen müssen. Während sie daran dachte, schüttelte sie belustigt den Kopf. Es war merkwürdig, dass sie jetzt über Yume sprechen konnte, ohne diese sonst so bekannte Welle der Trauer, Wut und Verzweiflung zu spüren. Immer, wenn sie von ihrer Familie sprach, wurde sie traurig. Komisch, dass es diesmal nicht der Fall war. Sie blickte Akio lächelnd an. Natürlich habe ich damals immer verloren. Wenn meine Schwester etwas wollte, kannte sie keine Gnade. Sie war fürchterlich streng.

Sie hatte kaum wieder nach vorn geschaut um zu sehen, wo sie langlief, da schaffte es Akio schon wieder, dass sie ihre Augen von der Straße riss und ihr Blick wieder bei ihm landete. Sie schmunzelte. Wenn ich dich Akio nennen darf, ist es nur fair, wenn du mich auch nur Kazumi nennst. Sie hatte total verschwitzt ihm auch diese vertraute Anrede anzubeten. Leicht peinlich, aber nicht weiter schlimm. Es ist das erste Mal, dass ich mit jemand anderes mal was unternehme. Sonst waren es immer nur Familienmitglieder. Es ist wirklich eine nette Abwechslung. Irgendwie bin ich froh, dass Hachiko das Fest angesprochen hat, als wir uns kennen gelernt haben. Sie schmunzelte kurz. Es würde mich nicht wundern, wenn er einen auf Spion machen würde und uns beobachten würde, nachdem er schon diese ganzen offensichtlichen Andeutungen gemacht hatte. Dass sie sich jetzt einen Hachiko, den sie eigentlich als sehr professionell und bedeckt halten würde, im Kopf hatte, der sich hinter Laternen oder Ständen verstecken würde, um Akios und Kazumis Verabredung zu beobachten, machte den ganzen Gedanken nur noch witziger.
Irgendwie fand sie Hachikos Bemühungen für seinen Freund goldig. Zwar wurde sie da mehr oder minder mit reingezogen und ins eisig kalte Wasser geschmissen, aber bisher hatte sie nichts bereut und sie bezweifelte, dass sie das überhaupt bereuen würde. Im ersten Moment war es etwas unangenehm, dass Hachiko Kazumi und Akio einander bekannt gemacht hatte, während er beinah schon penetrant offenbarte, dass die beiden Single waren. Also offensichtlicher ging der Verkummplungsversuch nicht.
Es ist etwas anstrengend, bestätigte sie, als Akio sie fragte, wie es als Clanoberhaupt war. Ich bin froh, dass Hachiko auch Oberhaupt mit mir zusammen ist. Es ist eine Sache einen Clan, wie unseren, zusammen zu halten. Nach allem, was so in unser Clangeschichte so passiert ist. Aber es ist noch eine ganz andere Sache in so einem alten Clan ein weibliches Oberhaupt zu sein. Ich bin sicherlich nicht die Erste aber du musst bedenken, dass es ältere Clanmitglieder gibt, die noch nach den ganz alten Regeln denken. Frauen sollten keine Führungspositionen haben. Esgibt im Clan wirklich einige Mitglieder, die sind mit allem unzufrieden. Es passt ihnen nicht, dass eine Frau Oberhaupt des Clans ist. Aber natürlich meckern sie auch über die Kage. Kazumi zuckte mit den Schultern. Es ist hart diese ‚speziellen‘ Familienmitglieder zufrieden zu stellen. Zumal Hachiko und ich auch vorhaben mehr auf die einzelnen Mitglieder einzugehen und nicht nur darauf zu achten, dass der Clan wohl bekannt oder dergleichen ist. Derzeit ist der Clan für mich gespalten in die einzelnen Gruppen der kleinen Familien. Keine ganze Einheit. Ich würde eigentlich alle Uchiha richtig kennen lernen. Ich kenne sie nur flüchtig, da ich nie das Zwischenmenschliche im Kopf hatte. Ich habe sie immer gegrüßt und war höflich, wie ich eben erzogen wurde. Aber anders als mein Vater und meine Mutter, habe ich nie versucht, mit allen klar zu kommen.Ich war eher immer relativ zurückhaltend. Sie lächelte entschuldigend. Wenn ich zu sehr abschweife, sag es bitte. Es ist wirklich schwer und nimmt viel Zeit in Anspruch. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich es mit Hachiko schaffen kann, dass der Clan nach einen Umschwung macht, der sowohl jung als auch alt gefällt, dann kann ich meine Euphorie kaum zurückhalten. Sie kratzte sich verlegen am Hinterkopf und strahlte Akio regelrecht an. Ich sehe es gerne, wie ein Hokage. Ich kann unsere neue Kage besser verstehen. Yumiko-san ist eine alte… Kameradin…Ich würde sie fast als Freundin sehen… Aber auf professioneller Basis. Das, was für einen Kage das Dorf ist, ist für mich mein Clan. Ich habe Verantwortung über ihn, muss ihn schützen und vor Unheil bewahren. Auch wenn die einzelnen Mitglieder zwischendurch malspeziell sind, so liebe ich sie dennoch alle. Ich will nur das Beste für meinen Clan. Und natürlich mein Dorf. Wie sie so vor sich hin schwärmte,fiel ihr erst jetzt auf wie viel sie geredet hatte. Mehr als man es von ihr kannte und viel viel mehr, als das, was sie von sich gewohnt war. Dementsprechend sah sie Akio verlegen an. Entschuldige. Ich bin total abgeschweift. Dabei bin ich normalerweise nicht so eine Quatschtante…
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BeitragThema: Re: It has begun!   It has begun! Icon_minitimeDo Nov 07, 2019 11:38 pm

Auch wenn er ein Hochrangiger Shinobi war, hasste Akio es formal angesprochen zu werden. Kazumi war etwas älter als er und dazu noch eine der Drei Sannin. Er hatte unglaublichen Respekt vor ihr und daraus rührte sich auch seine Abneigung gegenüber dieser Formalitäten. Deshalb bot er ihr die persönliche anrede an. Sie gingen doch auf ein Date, oder? Ausgesprochen hatte es Akio zwar nicht, doch so sah er es an. Hachiko hatte recht, als er vermutet hatte, dass er seine Bücher auswendig konnte. Und so wie sie startete fast jedes Buch. Beide erlebten zum ersten Mal allein ein Abenteuer, denn nichts anderes war es, oder? Darauf baute Akio jedoch nichts auf. Er freute sich einfach nur auf einen schönen Tag, mit einer schönen Frau. Dieses Kompliment musste er Kazumi machen. Sie war wunderschön, keine Frage. Sofort sah er aber ihre Verlegenheit. Um ihr den Druck zu nehmen, lächelte er es einfach weg. Es gab nichts, worüber sie sich Gedanken machen musste, genauso wenig wie er. Kazumi bestätigte, dass er genau das Richtige anhatte. Er sollte das anziehen, worauf er Lust hatte und worin er sich wohlfühlte. Es hob natürlich auch die Stimmung und lockerte das Verhältnis. So sah es nicht danach aus, als würde die rechte Hand ein Date mit der Sannin haben.

"Dann haben wir beide wohl die passende Wahl getroffen. Vielleicht sieht man mich jetzt tauch als deinen Bodyguard an?" scherzte er und sah sie an. Wer wusste schon was sich die Bürger Konohas einbildeten. Er für seinen Teil hoffte einfach, dass sie einen schönen Tag haben würden. Anders als sein bester Freund, versuchte Akio keine Beziehung zu erzwingen. Wenn er eines aus seinen Büchern gelernt hatte, dann das Frauen erobert werden mussten auch wenn er nicht wusste wie man das meinte. Egal was passierte. Akio hatte eine neue Freundin dazu gewonnen und das war eben auch schon sehr viel Wert.

Gemütlich liefen sie durch die Straßen. Das Ziel war das Kirschblütenfest und zum Glück wussten die beiden, wie sie die Zeit am besten von der Uhr spielten. Sie unterhielten sich und das auch ohne einen Schubs von Hachiko. Kazumi erzählte ihm davon, dass sie ewig nicht mehr da war. Das konnte Akio nur bestätigen und beide wurden damals mehr oder weniger gezwungen. In dieser Situation konnte er gar nicht anders, als zu lachen. Nicht weil er Kazumi in irgendeiner Art auslachen wollte, sondern eher weil er diese Situation ganz genau kannte. Er war selber kein Mensch, der wirklich gern unter die Menschen ging. Wenn er es tat, dann nur mit einem Grund. Damals war es eben Hachiko und dieses Mal war es Kazumi. Sie erzählte von ihrer älteren Schwester, welche sie immer wieder zu Duellen herausforderte und sie meistens auch gewann. Somit wurde sie gezwungen ihren Weg auf diese Feste zu finden. "Ich kenne das nur zu gut. Zu oft musste ich mich damals beugen. Bevor ich Chuunin geworden bin, galt es immer als "Teamaktivität" und 3 mal darfst du raten, wer immer Feuer und Flamme war!" sicher nicht Akio! Meist war es der Uchiha, sein bester Freund und Rivale. Auch wenn sie so verschieden waren, war Akio froh ihn an seiner Seite zu wissen. Ohne ihn wäre er niemals auf Kazumi zugegangen und nun? Sie waren auf einer Wellenlänge, spürten immer mehr dieses Band. Ein roter Faden der sich durch ihre Erinnerungen zog und irgendwie immer dieselben Punkte erreichte. Lange kannten sie sich noch nicht aber schon jetzt hatten sie einiges Gemeinsam.

Langsam füllten sich die Straßen. Das Fest war nur noch wenige hundert Meter vor ihnen. Gerade als er ihr sagte, dass man alles im Leben positiv sehen sollte, bot auch sie ihm die freundschaftliche Anrede an. "Gern, Kazumi", antwortete er und untermalte das ganze kurz mit einem schüchternen kichern. Er musste lügen, falls er sagen würde, dass es ihm nicht gefiel. Allein diese Tatsache baute eine Art vertrauen auf. Und aus welchen Gründen auch immer wollte Akio die Zeit anhalten. Und während der Hatake noch mit seiner eigenen Euphorie kämpfte, versetzte ihm Kazumi einen erneuten schock. Im positiven Sinne natürlich. Sie war froh, dass Hachiko das Fest angesprochen hatte? Natürlich räusperte sich der Hatake kurz. Gott sei Dank trug er eine Maske! Sie verdeckte eine roten Wangen und ersparten ihm eine peinliche Situation. Kurz darauf fing er sich aber wieder. Das hatte er Kazumi zu verdanken. Sie sprach Hachiko an, der im Spionen Modus hinter einem Baum Schutz suchte. "Ich teile deine Meinung. Es ist toll so ein Fest zu nutzen, um jemanden besser kennenzulernen. Und bitte nehme Hachiko es nicht übel. Ich versuche ihn schon seit Jahren ihn davon abzuhalten. Es bleibt aber unverbesserlich. Vielleicht sollten wir einfach eine Beziehung vorspielen. Nach dieser offensichtlichen Aktion, würde er vielleicht mal Ruhe geben." die letzten Wörter sprach er etwas leiser aus, da ihm direkt nach dieser Glorreichen Idee, das schlechte Gewissen plagte. Hatte er gerade vorgeschlagen eine Beziehung vorzutäuschen? Dieses mal könnte er sich an die Stirn hauen.

Um schnell von diesem Thema abzulenken, fragte er Kazumi, wie es war ein Clanoberhaupt zu sein. Er wollte ihr nicht zu nahe treten aber trotzdem folgte er seiner Neugier. Während sie erzählte, sah Akio sie einfach nur an. Leider konnte er nicht anders und verlor sich in ihrer Stimme, sie beruhigte sein Wesen und ihre Schönheit verzauberte ihn und nahm ihn voll und ganz ein. Er konnte nicht anders, als sie einfach anzusehen und ihrer zarten Stimme zu lauschen. Sie erzählte ihm davor, dass es alte Clanmitglieder gab. Frauen akzeptieren fiel ihnen sicher Schwer. Auch die Kage war nicht zufriedenstellend. Dieses Problem kannte er. Akio war aber anderer Meinung. Deshalb hörte er weiter zu bis zu dem Punkt an dem sie sich bei ihm entschuldigte. Das war auch der Moment, wo er die Kontrolle über seinen Geist zurückeroberte. "Ich bin mir sicher, dass ihr es schaffen könnt. Ihr müsst es schaffen die alten Ansichten zu brechen und die alten Clanmitglieder zu erreichen. Ist das geschafft, habt ihr die größte Hürde genommen. Sollte ich dir irgendwann, irgendwo mal helfen können, dann scheue dich nicht zu fragen. Ich werde dir helfen, wo ich nur kann" bot Akio mit einem lächeln an. "Höre einfach auf den Herz. Es gibt nichts anderes, was du tun kannst" sagte er mit einem lächeln. Durch ihr Gespräch, bekam Akio erst jetzt mit, das sie schon auf dem Fest waren. "Oh. Da waren wir wohl im Gespräch vertieft" sagte er und kratzte sich am Hinterkopf. "Also Kazumi, was sollen wir als Erstes machen?", fragte er seine Begleitung und wartete gespannt ab.
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BeitragThema: Re: It has begun!   It has begun! Icon_minitimeDi Nov 12, 2019 5:56 pm

Auch wenn Akio nur scherzte, was seine Worte betraf, dass er vielleicht aussah wie Kazumis Bodyguard und Kazumi das sehr wohl als Scherz auffasste, so schmunzelte sie zwar, doch überlegte sie ernsthaft, wie sie darauf antworten konnte. Ihr fiel spontan keine Möglichkeit ein ebenfalls scherzhaft auf die Worte des Hatake zu kontern. Sie schüttelte lächelnd den Kopf. Ich glaube, es ist besser, wenn wir gar nicht wissen, was die Leute denken, wenn sie uns sehen. Ich habe schon regelrecht die Blicke gespürt, als wir durchs Uchiha-Viertel gegangen sind., erwiderte sie und blickte Akio an. Du fielst auf wie ein bunter Hund. Es würde mich nicht wundern, wenn ich mich beim nächsten Clantreffen auf ein paar Anschuldigungen und Fragen gefasst machen kann. In den letzten Monaten hat man doch öfter als gewohnt was vom Uchiha-Clan gehört. Erst Hachikos und meine Oberhaupternennung und dann Hachikos und Sayuris Hochzeit… Kazumi schüttelte den Kopf und seufzte. Dass ich, jemand, der sich in den letzten Jahren eigentlich nur um den Clan und ihr Training gekümmert hat, ausgerechnet zu einem Festival mit einem Mann ausgeht, der rein zufällig auch noch die rechte Hand der Kage ist, werden wohl die Tratschinteressenten nicht loslassen und sich die wildesten Gedanken darüber machen. Auch wenn sie den Clan eigentlich immer als sehr korrekt, diskret und manchmal etwas egoistisch einschätzte,so gab es natürlich auch Menschen, die komplett aus der Rolle fielen. So hatte sie im Uchiha-Clan auch einige Pappenheimer, die es liebten, sich das Maul über andere zu zerreißen. Und Kazumi, als Mitclanoberhaupt hatte da natürlich eine Zielscheibe auf ihrem Rücken. Es gibt einige, die schwärmen für diesen ganzen Tratsch. Egal, ob positiv oder negativ, solange man sich vom Uchiha-Clan erzählt. Es würde mich nicht überraschen, wenn man dich bald als meinen Verlobten bezeichnen würde. Traurigerweise stelle ich mir Hachiko vor, wie er bei dem Gerücht auch Feuer und Flamme wäre. In erster Linie fand Kazumi den Gedanken amüsierend. Sowohl, dass man sich über Akio und sie das Maul zerreißen könnte, als auch dass sie Hachiko im Kopf hatte, wie er sie und den Hatake verkuppeln wollte. Ganz ehrlich, ich hätte Hachiko nie so eingeschätzt, wie du ihn kennst. Für mich macht er eigentlich immer so einen reservierten Eindruck. Dass er so penetrant versucht, dich unter die Haube zu kriegen, kann ich mir kaum vorstellen, wenn ich das nicht am eigenen Leib gesehen hätte.

Aber dennoch wollte sie etwas Spaß in der Unterhaltung bewahren. Also grinste sie den Hatake an. Wasglaubst du? Als was wird man dich bezeichnen? Als Bodyguard? Oder als Verlobten? Der ‚Verlierer‘ könnte dem ‚Gewinner‘ zu einer Nudelsuppe einladen… Wetten waren schlecht. Genauso wie Glücksspiel. Aber da der Gedanke, dass man Akio fälschlicherweise als jemanden betrachten konnte, der er (noch) nicht war, war Kazumi peinlich. Die Möglichkeit, dass jemand aus dem Uchiha-Clan vielleicht so oberflächliche Schlüsse ziehen könnte, war für Kazumi als Oberhaupt teilweise unangenehm und peinlich. Man könnte auch sagen, sie sorgte sich, dass sie sich wohl fremdschämen müsste. Daher versuchte sie die ganze mögliche szenerie etwas Belustigendes abzugewinnen.
Im Laufe des Gespräches kamen die beiden früher oder später zu dem Thema, dass sie Beide nicht unbedingt freiwillig zu solchen Festen gegangen waren. Als Akio ihr dann auch noch schilderte, wer ihn in der Vergangenheit dazu genötigt hatte, blinzelte sie skeptisch, eh sie ungläubig die Arme vor der Brust verschränkte. Doch nicht etwa Hachiko-san?, rutschte es ihr ungläubig heraus und sie starrte den Hatake auch ziemlich ungläubig an. Um Himmels willen… So hätte ich ihn überhaupt nicht eingeschätzt. Ich hätte mir eher vorstellen können, dass Hachiko immer eher ein zurückhaltender Typ gewesen wäre. Also was zwischenmenschliche Unternehmungen angeht. Aber dass er sowas früher so gemocht hat… Das hätte ich echt nicht erwartet, gestand sie. Aber ihrer Meinung nach sprachen sie wirklich gerade zu viel über Hachiko. Es war nicht langweilig und es war für sie auch nur vom Vorteil. So lernte sie ihrem Kameraden besser kennen, als sie es sich hätte träumen können. Sie konnte den Anderen nicht ganz einschätzen, beziehungsweise sah sie immer nur das Äußerliche, was Hachiko andere sehen lassen wollte. Mit Akios Hilfe konnte sie sich ein ganz neues Bild machen. Aber sollte sie nicht eher Akio besser kennen lernen als mehr über seinen besten Freund zu erfahren.
Ein bisschen beneidend lächelte Kazumi den Jüngeren an, eh sie die Hände in die Luft riss und sich streckte. Ich beneide dich so sehr. So jemanden wie Hachiko zu haben, muss wirklich schön sein. Vielleicht etwas anstrengend und peinlich in manchen Momenten. Aber wenn man bedenkt, dass ihr beide immer ein Team wart und immer noch beste Freunde seid, dann kann man euch nur beneiden. Sie schmunzelte etwas. Sie hatte sowas wie einen besten Freund oder beste Freundin nicht. Gut, sie hatte Miyu aber sie war für sie auch mehr eine geliebte kleine Schwester. Zumal sie bei der Anderen auch wusste, dass sie Geheimnisse hatte. Nicht, welche oder was sie expliziet betrafen, aber sie wusste, dass Miyu nicht ganz ehrlich zu ihr war. Und beste Freunde erzählten sich alles, nicht?

Als Akio sie einfach nur bei ihrem Namen nannte, bekam sie sofort eine ungewohnte aber auch schrecklich angenehme Gänsehaut. Egal, wie das sich so entwickeln würde,vielleicht war sie ja gerade auf dem besten Weg so einen Freund zu gewinnen, wie sie es bei Hachiko und Akio beneidete. Ich nehme Hachiko eigentlich gar nichts übel., sagte sie weiter und zuckte etwas mit den Schultern. Ich muss gestehen ganz am Anfang, als er mit Sayuri-san aufgetaucht ist und mal so verkündet hatte, dass er mich einfach so mit eingeladen hatte, da war ich etwas…sauer? Ich meine, er hat mich wirklich eiskalt erwischt. Wahrscheinlich hätte ich mehr nachharken sollen, als er mich gebeten hat zu diesem teuren Restaurant zu kommen. Hätte es wahrscheinlich ahnen sollen. Ich kann ihn, als deinen besten Freund, aber auch verstehen. Besonders, wo er sein Glück gefunden hat, ist es nur verständlich, dass er das Gleiche für dich auch will. Auch wenn er nicht den Eindruck macht, als sei er ein Matchmaker. Der Vorschlag, den der Hellhaarige machte, war fast schon zu verlockend. Aber sie schüttelte ablehnend den Kopf. Lass uns das lieber nicht machen. Sicherlich wäre es ein Fest Hachiko total überrumpelt zu sehen und alles. Aber ich habe drei Gründe, wieso wir das nicht tun sollten, begann sie und blickte Akio ernst an. Erstens: Es wäre eine Lüge. Wir sollten unsere Kameraden nicht belügen. Ich hasse Unwahrheiten und ich lüge nie, wenn es sich vermeiden lässt. Zweitens: Stell dir vor, wir würden das durchziehen. Eine kleine Flunkerei ist wie Glut. Sie mag im Grunde nicht viel anzurichten. Aber durch den richtigen Katalysator kann die Glut zu einer Flamme wachsen oder gar einem unkontrollierbarem Feuer und einen riesigen Schaden anrichten. Im schlimmsten Fall, könnte Hachiko diese Flunkerei falsch aufnehmen und denken, dass dich seine Sorge um dich nervt. Eure Freundschaft könnte darunter leiden. Und drittens: Sie holte kurz Luft und lächelte. Ich bin ein fürchterlicher Schauspieler. Hachiko müsste mich nicht mal kennen, um herauszufinden, dass ich etwas vorspiele. Ach ja, wie sie es liebte sich drei Begründungen aus den Rippen zu schneiden. Gut, der letzte Grund war etwas schwammig gewesen. Aber sie wollte, dass Akio sie besser kennenlernte. Und das würde er nicht ordentlich, wenn sie ihm nach dem Mund reden würde. Also musste sie ehrlich zu ihm sein, auch wenn sie vielleicht mal nicht die gleiche Meinung teilten.
Glaub mir, vielleicht nervt dich Hachikos Verkupplungsaktion wirklich. Aber wenn er von einem auf den anderen Tag damit aufhören würde, meinst du nicht, irgendein Teil von dir würde das vermissen?

Sie redete viel zu viel! Zumindest kam das der Älteren so vor. Erst über die ganze Clanangelegenheit, dann konnte sie nicht aufhören die Themen über Hachiko anzusprechen und dann hielt sie ihrer Begleitung noch einen halben Vortrag, wieso eine kleine Flunkerei schlecht war oder sein konnte. Als würde sie mit einem Kind reden. Sie führte sich etwas blöd auf, so empfand sie zumindest. Sie war das Reden so einfach nicht gewohnt.
Sie hörte sich die ganze Zeit nur reden und sie sorgte sich, dass sie es übertrieb und Akio mit ihrem Geplapper nervte. Es sah zwar nicht so aus, aber da sie durch die Maske auch nicht viel von seiner Mimik lesen konnte, konnte sie einfach nur hoffen, dass sie es nicht übertrieb und, dass der Hatake schon noch ein Machtwort sprechen würde, wenn sie ihn auf die Palme brachte. So offen über die ganze Clanangelegenheit zu reden, hatte etwas befreiendes. Auch Akios Worte schenkten ihr noch mehr Bestätigung und Zuversicht. Wenn ich jemals eine zweite Meinung brauche, werde ich auf jeden Fall Rat bei dir einholen, versicherte sie ihm und strahlte ihn regelrecht dankbar an. Vielen Dank fürs Zuhören.

Sie hätte den ganzen Tag und Abend mit Akio so durchs Dorf spazieren gehen können. Einfach nebeneinander her gehen und über das Reden, was ihnen so in den Sinn kam. Hätte der Andere nicht darauf hingewiesen, dass sie auf dem Festival angekommen waren, dann wäre Kazumi wahrscheinlich entweder daran vorbei spaziert oder sie wäre an den ganzen Ständen vorbei gegangen ohne zu realisieren, wo sie war.
Während Akio sich am Hinterkopf kratzte, blickte Kazumi sich überrascht um und grübelte schon, was sie als nächstes machen sollten. Und als hätte Akio das geahnt, fragte er sie schon. Ohne groß nachzudenken, drehte sich die Uchiha ruckartig ganz zu ihm, ergriff eine seiner Hände mit ihren eigenen Beiden und strahlte ihn an, als wäre sie ein kleines Kind, dass irgendein Spielzeiug gesehen hatte und nun den besten Hundeblick aufsetzte um sich das Spielzeug zu erbetteln.
Lass uns Nudelsuppe essen gehen. Ich habe gelesen, dass es hier den ein oder anderen Stand mit Nudelsuppe gibt. Das Fest ist schön. Aber ich würde so gerne mit dir irgendwo sitzen und dich noch viel mehr kennen lernen! Sie blickte zu dem Größeren auf und blinzelte ihn lieb an. Ist das okay? Sie konnte, und würde später auch noch, froh sein, was sie sich für Klamotten zum Tragen ausgesucht hatte. Kazumi, so ehrgeizig sie auch war, Akio besser kennenzulernen und jede Minute des Tages dafür zu nutzen, konnte manche Situationen nicht lesen. Besonders keine zwischenmenschlichen. Sie hatte Miyus Wink mit dem Zaunpfahl nicht verstanden, als sie der Uchiha verkündet hatte, dass sie gerne einen Partner finden würde, der genauso war wie Kazumi. So verstand sie auch jetzt nicht, dass es gut möglich war, dass ihre ‚Ich ergreife einfach mal Akios Hand ohne dass er es erwarten kann‘-Aktion den Hatake komplett aus der Bahn warf. Hätte sie das gleiche Kleid heute Abend getragen wie an dem Tag, als sie Akio kennengelernt hatte, dann hätte sie dem Weißhaarigen unbeabsichtigt womöglich einen ordentlichen Einblick in ihren Ausschnitt gegeben. Aber Gott sei Dank, trug sie kein Oberteil mit tiefem oder überhaupt einem Ausschnitt.

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Hatake Akio
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BeitragThema: Re: It has begun!   It has begun! Icon_minitimeDo Nov 14, 2019 9:16 pm

"Um ehrlich zu sein ist es mir egal was die Leute über mich denken. War es mir auch schon immer. Ich mache mir nichts aus Titel und Spitznamen. Ich will meinem Dorf dienen und dabei gibt es für mich keine Grenzen" erklärte der maskierte mit einer fröhlichen Miene. Schon allein seine Maske würde zeigen, dass ihm die Meinungen andere egal waren. Zeitgleich mit Kazumi, drehte er seinen Kopf und sah ihr in die Augen. Er kannte ihr Problem. Schon öfter hörte er von solchen Tratschereien und Hierarchien. Dass sie als Clanoberhaupt nun mit der rechten Hand ausging, war nur noch weiteres Futter für das Feuer. Schon öfter konnte er in der Zeitung lesen, was die Leute über seinen besten Freund und seine Frau schrieben. Verstehen konnte er es aber nicht. Warum durfte sich eine Erwachsene Frau nicht mal aus dem Haus bewegen? Akio lächelte und ihr diesen Brocken irgendwie abzunehmen. Zusätzlich versuchte er es herunter zu spielen, um ihre Sorgen etwas aufzulockern. "Das kann ich wohl nur als Kompliment nehmen, oder? Immerhin habe ich es geschafft eine Legendäre Sannin aus dem Haus zu holen und sie so gar noch dazu zu bringen, dass sie Freiwillig mit mir auf das Fest geht" kurz lachte er und kniff fröhlich seine Augen zusammen. Aber um zum ernsten Thema zurückzukommen, wollte er auch noch eine wirkliche Antwort abgeben. "Sicher bin ich aufgefallen. Ich habe die Blicke gespürt. Aber selbst wenn sie mich bald als deinen verlobten Betiteln, ist es für mich eine Ehre. Leute bilden sich viele Sachen ein und bestimmen Sachen, die irgendwann übernommen werden. Wichtig ist nur, dass man sich selbst nie auf solche Sachen einlässt und sie getrost unkommentiert lässt" erklärte der Hatake. Damals als ANBU wurde er als "Weißer Fangzahn aus Konoha" bekannt. Seine Brutalität und seine fast 100 % Erfolgsquote machten ihn für fremde Länder gefährlich, da man seinen Namen nicht kannte, bildete man diesen Spitznamen. Ob Kazumi diesen Beinamen kannte? Trotzdem war es das perfekte Beispiel. Denn diesen Beinamen hat Akio niemals selber in den Mund genommen. Er war Hatake Akio, nicht mehr, nicht weniger! Als sie aber sagte, dass sie Hachiko niemals so eingeschätzt hätte, lächelte Akio nur. Er war auch ein eigener Charakter. "Ich denke er distanziert sich gut genug. Für seine Familie und seine Freunde tut er aber alles. Und dabei meine ich wirklich alles" Akio lachte kurz und sah nach vorn. Ja in seinen Augen war vielleicht auch etwas Träumerei zu sehen. Immerhin hatte er seinem Freund viel zu verdanken. Bevor er aber einen weiteren Punkt aufgreifen konnte, stellte ihm Kazumi eine ungewöhnliche Frage. Was war seine Meinung. Verlobter oder Bodyguard. Spielerisch legte er seinen Daumen und seinen Zeigefinger ans Kinn. Die perfekte Denker pose. Sofort fing er an seine Informationen auseinander zu nehmen. "Also da ich der Auffassung bin, dass eine Sannin sicher keinen Geleitschutz auf so einem Fest braucht. Und falls doch, es sicher nicht von einem Jonin übernommen wird. Da denke ich werden sie mich wohl als verlobten Abstellen. Oder vielleicht doch nur als einen kurzen Flirt?" Akio sah sie an um ihre Reaktion einfangen zu können und in diesem Moment bemerkte er etwas. Seit wann war er so locker? Fast schon erschrocken über sich selbst, sah er sich etwas um. Schlussendlich entschied er sich aber diese Schiene weiterzufahren. Er wollte sich nicht Krampfhaft verstellen und solange Kazumi damit keine Probleme hatte, war doch alles gut oder? "Die Nudelsuppe gehört so gut wie mir!", antwortete er und nahm damit natürlich die Wette an. Auch, wenn Glücksspiele nicht seine Rubrik war. Eine Nudelsuppe würde er verkraften und sollte er gewinnen, würde er sicher nicht zulassen das Kazumi für ihn zahlen würde. Immer mehr vertieften sie sich in die verschiedensten Themen. So kam kurz auf, dass Hachiko immer feuer und Flamme für solche Aktivitäten war. Dazu musste er aber auch etwas erklären, da Kazumi wohl bald daran zweifeln würde, wen sie da kannte. Er konnte ihr nicht eine Story nach der anderen Erzählen. Immerhin waren sie doch hier um sich kennen zulernen und nicht um den Charakter von Hachiko zu erfinden. "Dazu muss ich was erklären. Wir waren immer ein ungleiches Team. Ich war als Kind ein anderer. Mein Vater starb kurz nachdem ich Genin geworden bin. Ich hasste diese Welt. Ich stürzte mich in die Dunkelheit. Unser drittes Teammitglied, die ehemalige Hokage, war ebenso versteift darin nur ihre Arbeit zu machen. Hachiko übernahm die Rolle des Aktivator. Er wurde förmlich dazu gezwungen. Wenn ich über mich spreche, dann hätte ich wohl ohne ihn niemals dieses Leben gehabt. Durch seine Aktionen hat er mir gezeigt, dass es mehr dinge, im Leben gibt und dafür werde ich ihm auf ewig Dankbar sein" erklärte er mit einem lächeln. Hachiko war der Bruder, den er niemals hatte. Und das würde er seinem Freund auch ins Gesicht sagen. Kazumi erkannte es nämlich sehr schnell. Solch eine Freundschaft konnte man nur beneiden. Pech und Schwefel und das seit Jahren. Somit erklärte er auch wieso er so etwas gemocht hatte. Er wurde gezwungen, um seine Teammitglieder zu unterstützen. Und durch den heutigen Tag wurde ihm bewusst, dass er es immer noch tat.

Danach hörte er ihr aber zu. Sie hatte viel zu sagen. Erzählte, wie sie zuerst Sauer war und das sie vielleicht mehr hätte nachfragen sollen. Schlussendlich konnte sie ihn verstehen. Seinen Drang ihn so zu verkuppeln war schon immer da und sollte auch einfach so akzeptiert werden. Worauf er aber nicht gefasst war, dass seine kleine Spielerei, sein einfacher Einwand nun so aufgefasst wurde. Aufmerksam hörte er ihren Worten zu, denn sie wollte ihm 3 Gründe nennen, wieso sie es nicht durchziehen konnten. Ihre Gründe machten natürlich Sinn, obwohl Akio niemals eine Scheinehe eingehen würde. Ihre Ehrlichkeit dabei war aber schön zu sehen. Es zeigte ihren Charakter und genau den wollte er doch kennenlernen. Damit Kazumi auch ihn besser kennenlernen konnte, antwortete er ebenso ehrlich. "Ich gebe dir recht!" bestätigte er sie kurz und sah sie an. "Ich würde niemals eine Scheinehe eingehen nur, um den Aktionen meines besten Freundes auszuweichen. Eine Ehe sollte ein Zusammenschluss zweier Menschen sein, die sich Lieben. Alles andere hat für mich keine Basis. Und auch wenn er mich nervt, muss ich natürlich zugeben, dass ich dich wohl niemals angesprochen hätte. Und das nur, weil ich meinen Kopf in Akten gesteckt hätte. Ich muss zugeben, dass ich lieber mit dir auf dieses Fest gehe, als im Büro zu hocken. Und das sage ich wirklich nicht oft!" so erklärte der Hatake seine Meinung zum Thema. Auch auf ihren dank hin, winkte er nur ab. "Das kann ich eben am besten!" bestätigte er lächeln und beantwortete unbewusst auch ihre Sorge. Ihm machte es gar nichts aus. Akio liebte es so viel über sie zu erfahren. Jedes einzelne Gespräch machte sie interessanter. Jeder ihrer Meinungen wollte er aufsaugen und sich selbst ein Bild davon machen.

Und plötzlich warf Kazumi all seine Ruhe über einen Haufen. Wie schaffte sie es ihn so einzunehmen. Sie drehte sich nämlich schnell in seine Richtung und ergriff ohne erkenntliche Gründe einfach seine Hand. Nicht das er damit ein Problem hatte, aber er war überrascht und verwirrt gleichermaßen. Ihr Blick war treu und voller Hoffnung. So als würde sie sich über etwas freuen. So als wollte sie etwas erbetteln. Seine Vorahnung täuschte ihn nicht. Sie wollte eine Nudelsuppe essen gehen und sich am besten irgendwo hinsetzen um ihn einfach besser kennenlernen zu können. Mit der einen Hand fuhr er sich fast schon schüchtern über ihren Hinterkopf. Er lächelte und wollte ihr Antworten, doch da sahen seine Augen etwas, wo er nicht einfach wegsehen konnte. Durch ihre Haltung drückten sich nämlich ihre Brüste in den Vordergrund. Als Mann war es schwer an ihren Kurven vorbeizugucken. Vor allem, wenn sie sich so sanft an den dünnen Stoff ihrer Bluse schmiegten. Kurz räusperte sich Akio und sah zur Seite, so als würde er auf das Fest sehen. Dabei tat er es nur, um nicht wie ein Perversling auf ihre perfekte Oberweite zu starren. Einen kurzen Moment stellte er sich das rote Kleid vor und..... Zum Glück verdeckte seine Maske sein knallrotes Gesicht. "Ehem...... klar. Lass uns einfach einen Stand suchen oder? Wenn du sagst, das es genug gibt, dann finden wir sicher was tolles" antwortete Akio und war in diesem Moment etwas verwirrt. Sollte er ihre Hand behalten? Sollte er sie ergreifen und sie mit sich ziehen? Wie würde sie darauf reagieren? Er entschied sich diese Entscheidung ihr zu überlassen.
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BeitragThema: Re: It has begun!   It has begun! Icon_minitimeDo Nov 14, 2019 11:15 pm

Kazumi schmunzelte und seufzte etwas erleichtert auf. Es ist eigentlich auch nicht wichtig, was andere von einem halten. Solange du dich selbst so akzeptierst, wie du bist, kann dir alles andere egal sein. Akio war in dem Punkt willensstärker und selbstbewusster als sie. Sie war kein unsicherer Mensch. Allerdings konnte sie nicht sagen, dass es sie nicht interessierte, was Menschen von ihr dachten. Dafür war sie viel zu sehr darauf aus es allen recht zu machen und alle zufrieden zu stellen. Ich sehe es nicht ganz so. Beziehungsweise ich kann es nicht so sehen, wie du. Ich bin zwar so wie ich bin. Aber einem Teil von mir, ist es wichtig zu wissen, was man von mir denkt. Ich will nicht gefürchtet werden. Nicht von meinem Clan und nicht von meinem Dorf. Ich gebe mich immer so, als wäre ich emotional unnahbar. Zum Schutz. Ich habe die Gutmütigkeit meiner Eltern. Ich liebe diese Eigenschaft. Aber dadurch bin ich so angreifbar. Sie schüttelte lachend den Kopf. Eigentlich widerspreche ich mir selbst. Ich sage, ich hasse Unwahrheiten und Lügen. Dabei lüge ich eigentlich über das, was ich bin, oder nicht? Auch wenn es in ihren Augen eigentlich ein ernstes Thema war, belächelte sie es. Sie rutschte von ihrer anvertrauenden Seite sofort wieder zu der Kazumi, die alles hinterfragte und sich selbst ermahnte, den Schein der kontrollierten, perfektionistischen und ordentlichen Uchiha/Oberhaupt/Sannin zu wahrern.

Egal, ob es Akio bewusst war oder nicht, der Hatake sagte genau die richtigen Worte um Kazumi wieder auf positiveres aufmerksam zu machen. Sie kicherte belustigt, als er davon sprach, dass er stolz sein konnte, sie, einen ‚legendären‘ Sannin, aus dem Haus zu kriegen. Sie schüttelte den Kopf und schlug dem Anderen neckisch gegen die Schulter. Du übertreibst etwas. Ich bin gerade kein Sannin. Ich bin einfach nur Kazumi. Kazumi, die Privatperson und Kazumi, die Sannin, sind zwei ganz unterschiedliche Persönlichkeiten. Ich will dich als Freund, nicht als Kollege oder Shinobi kennen lernen. Eswar vielleicht untypisch aber Kazumi half es sehr, sich als ‚Kazumi‘ und ‚Sannin Kazumi‘ zu sehen. So schaffte sie es einfach privat und beruflich auseinander zu halten und so eine gewisse Professionalität zu wahren. Und was meinst du mit ‚dazu zu bringen, dass sie freiwillig mit mir auf das Fest geht‘? Sie grinste den Hatake sanft an. Das klingt ja fast so, als wäre es sooooo fürchterlich mit dir was zu unternehmen.

Ich hoffe einfach, dass die paar Tratschtanten, die dich gesehen haben, dich mehr oder weniger aus dem Spiel lassen. Sie übertreiben schon bei Hachiko und Sayuri-san. Ich wünschte man könnte diesen Tratsch irgendwie verbieten. Ich habe am Anfang gedacht, dass Sayuri-san mich hasst. Im Nachhinein war sie vielleicht einfach nur gestresst wegen dem ganzen Klatsch und Tratsch um sie und Hachiko. Nein wirklich, Sayuris erster Blick, den die Schwarzhaarige abgekriegt hatte, hatte ihr schon einen eiskalten Schauer über den Rücken gejagt. Zumindest würde es mich nicht wundern… Aber ich kenne sie nicht gut genug, um sie richtig einzuschätzen Teilweise konnte sie sich gar nicht vorstellen, wie es wäre, Sayuri besser kennen zu lernen. Nicht, weil sie nicht wollte. Aber der Gedanke, dass sie irgendwas getan hatte, was Sayuris Unmut auf Kazumi gezogen hatte, ließ sie nicht los. Aber direkt, ohne jegliche Hinweise,wollte Uchiha die andere, frisch eingeheiratete, Uchiha auch nicht mit den Sorgen konfrontieren.
Letztendluch würde sie warten müssen, ob sich eine Gelegenheit ergab, in der sich die beiden Frauen vielleicht besser kennen lernen könnten. Und glaub mir, du bist kein kurzer Flirt, begann sie, merkte aber schnell, dass man in ihre Worte mehr hinein interpretieren konnte, als sie bisher meinen konnte. Deswegen blickte sie verlegen zu Akio auf und sie wurde noch nervöser, weil er sie auch ansah. Sie hob etwas die Arme um mit den Händen abzuwinken. I-Ich mein gar kein Flirt… Ah nein warte… das nicht… Ich mein… A-Also… eigentlich… Weißt du… Um sich selbst zum Schweigen zu bringen und wenigstens etwas Ehre zu bewahren, schlug sie sich mit ihren Händen gegen die Stirn und vergrub danach ihr Gesicht in den Handflächen, um ihr knallrotes Gesicht zu verbergen, das vor Scham schrecklich warm wurde. Bitte vergiss einfach, dass ich überhaupt irgendwas gesagt habe... Sie seufzte schwer und versuchte sich kurz zu sammeln, um das Thema ordentlich abzuschließen. Ich betrachte dich nicht als irgendeinen Flirt oder sowas. Du bist interessant und sympathisch. Und ich möchte dich besser kennenlernen.

Sie hätte nicht erwartet, dass sie schon so schnell so viel von Akio erfahren würde. Sie freute sich unheimlich. Doch konnte sie sich vorstellen, dass es so, während sie an den Ständen entlangspazierten, nicht die angenehmste Art war, irgendetwas von seiner Vergangenheit Preis zu geben. Zumindest würde es Kazumi unangenehm sein. Sie hatte zwar das Gefühl, als würden gerade nur sie und er auf diesem Festival existieren, doch die Straßen waren belebt und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand ihr Gespräch mithören konnte, war unangenehm. Sie blickte Akio besorgt und mitfühlend an. Sanft legte sie ihm eine Hand an den Arm, auch wenn sie gerade eher den Wunsch gehabt hätte, ihn zu umarmen. Es tut mir leid, hauchte sie leise. Akio stand sicher über seiner Vergangenheit. Aber es schmerzte Kazumi immer wenn sie daran erinnert wurde, dass es immer Menschen gab, die das Leid des Verlustes genauso gut kannten, wie sie selbst. Wenn Akio seinen Vater verloren hatte, als er Genin geworden war, dann war er damals sicherlich noch jünger gewesen als Kazumi, als sie ihren Vater verloren hatte. Sie biss sich auf die Unterlippe und umklammerte das Erinnerungsstück ihres Vaters, die Phönixtränenhalskette, um ihren Hals fest mit ihrer Hand. Ich… verstehe…, sagte sie lediglich. Sie hätte mehr sagen wollen. Dass sie ihn verstand, wusste, wie er sich gefühlt hatte. Sie wusste von welchem Hass und welcher Dunkelheit er sprach auch wenn sie diese Dunkelheit erst viel später zuspüren  bekam. Sie sollte auch nicht davon reden, dass sie auch Verluste erlitten hatte. Das war in der heutigen Zeit keine Überraschung und niemand wollte, wenn man offenbarte, dass man einen geliebten Menschen verloren hatte, von anderen hören, dass sie auch jemanden verloren hatten. Vielleicht offenbarte Akio ihr das auch nur, damit sie verstand, wer er damals war. Oder er wollte, dass sie ihn besser kennen lernte. Egal, was es war, sie würde zuhören und es Akio später gleich tun und von ihrer Vergangenheit sprechen.
So konnte sie letztendlich dankbar sein, dass Akio damals Hachiko hatte. Wer konnte ahnen, wo Akio jetzt wäre, wenn Hachiko ihm nicht zur Seite gestanden hätte.

Letztendlich mussten die Beiden überlegen, was sie nun als Nächstes tun sollten. Kazumi sprach das an, was ihr gerade in den Sinn kam, doch war sie etwas körperlicher, als sie es von sich selbst gewohnt war. Immernoch hielt sie Akios Hand fest in ihren und blickte zu ihm auf. Der Andere verhielt sich etwas merkwürdig. Merkwürdig auf eine Art, die Kazumi in ihrer Euphorie auf Nudelsuppe und der Tatsache, dass sie Akio besser kennen lernen würde, einfach nicht deuten konnte. Verlegen rieb er sich den Hinterkopf und als er zum Antworten ansetzte und die Uchiha ansah, stockte er. Kazumi legte fragend den Kopf schief. Bevor sie den Mund öffnen und fragen konnte, was der Andere hatte, räusperte er sich schon und drehte den Kopf zum Fest, eh er ihr antwortete. Immernoch etwasverwundert über die Reaktion beugte sich die Kleinere etwas näher zu Akio und drückte seine Hand etwas mehr. Alles okay?fragte sie besorgt. Akios Worte klangen jetzt nicht genervt oder dergleichen. Aber, weil er vorschlug ‚einfach‘ einen Stand zu suchen, hatte Kazumi Sorge, dass sie irgendetwas Falsches gesagt hatte. Aber dann lächeöte sie aufmunternd. Ich habe mich n bisschen erkundigt… Sie untertrieb… sehr. Eigentlich hatte sie alle möglichen Informationsquellen zum Festival aufgesucht und Informationen zu den Ständen, Veranstaltungen und dergleichen aufgesogen wie ein trockener Schwamm das Wasser. Hier in der Nähe gibt es einen richtig guten Nudelsuppenstand. Komm ich zeigs dir, vorfreudig, wie ein Kind, ging Kazumi voran. Dabei hielt sie immer noch Akios Hand und sie lockerte ihren Griff auch nicht, als ihr das Händchenhalten nach wenigen Schritten auffiel. Innerlich zuckte sie mit den Schultern. Wenn es Akio missfiel ihre Hand zu halten, hätte er sich von Kazumis Griff sicherlich schon befreit.Vorsichtshalber würde sie sich aber nachher noch entschuldigen wenn ihr ‚plötzlich‘ auffiel,dass sie die ganze Zeit die Hand des Hatake gehalten hatte.
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BeitragThema: Re: It has begun!   It has begun! Icon_minitimeSo Nov 17, 2019 5:11 am

Natürlich hörte Akio aufmerksam zu. Immerhin hatte er ihr ja angeboten immer ein offenes Ohr für sie zu haben. Und dafür durfte er kein einziges Detail verpassen. Nur so konnte er auch eine gute Meinung abgeben, die helfen konnte. Dadurch fiel ihm sofort auch ein kleiner Punkt auf, wo sie ansetzen sollte. Akio selbst war kein Mann der Gefühle. Kein Romantiker und sicher auch kein Charmeure. Wenn er eines wusste, dann war es die Tatsache, dass Gefühle ein unglaublicher Katalysator war. Sollte man sich selbst nicht akzeptieren, dann konnte man auch nichts zulassen. Dass sie aber anders war, hatte je ebenfalls seine guten und schlechten Sachen. Als Lüge über sich selbst würde er es allerdings nicht bezeichnen. Das war der falsche Ansatz. "So würde ich es nicht sehen Kazumi. Du magst keine Unwahrheiten. Das ist legitim. Ich finde, du solltest offener damit umgehen. Ich selbst bin den ganzen Weg gegangen und sicher hatten viele Leute vor mir Angst. Mein Hass auf fremde Shinobi machte mich Eiskalt und Emotionslos. Ich voll richtete meinen Job, ohne Zeugen zu hinterlassen" erklärte er ruhig und ließ das Wort "töten" absichtlich aus seiner Erklärung. Dann deutete er mit seinem Zeigefinger auf sein linkes Auge. Eine senkrechte Narbe zierte sein Auge und man konnte nur erahnen, wie viel Glück er bei dieser Aktion hatte. "Als es dann aber darauf ankam mal über den Tellerrand zu gucken, spürte ich etwas, was ich vorher nie kannte. Ich schickte meine Kameraden weg, um ihr Leben zu verschonen. Ich kämpfte weiter, verletzt, ohne verbleibendes Chakra als plötzlich genau diese Kameraden mit Verstärkung kamen und mein Leben retteten." so endete die Geschichte um seine Narbe und genau diese Geschichte drehte sein Leben. "Gefühle sorgen nicht nur für Schwäche Kazumi. Sie bringen dich in Schwierigkeiten aber sie holen dich da auch wieder heraus. Wenn du barmherzig sein willst, dann sei so! Verschwende keine Energie dabei, um auf andere zu gucken. Sei du selbst, das ist die stärkste Version deiner selbst!" und das erkannte Akio auch sehr spät in seinem Leben.

Egal ob sie jetzt schon seinen Rat angenommen hatte oder sie es intuitiv tat. Genau das meinte er eben! Sie machte nämlich einen Unterschied zwischen Kazumi und der Kazumi als Sannin. Obwohl es nicht ganz das widerspiegelt, was er ihr sagen wollte. Spielerisch schlug sie ihm gegen die Schulter. Zum Glück trat sein Ausweich Reflex nicht ein. Es wäre doch sicher eine komische Situation gewesen, wenn er ihr ausgewichen wäre, oder etwa nicht? In diesem Moment konnte er aber nicht anders, als zu lächeln. Sicher war es einfacher sich selbst als Kazumi und als Sannin Kazumi zu bezeichnen. Doch das war nicht der Deal. "Ich gehe da einen Schritt weiter Kazumi. Ich will DICH kennenlernen. Und dazu gehört auch dein Beruf. Das bist du. Du hast keine zwei Persönlichkeiten. Zumindest solltest du keine haben." damit betonte er noch einmal das, was er in seinen Zeilen zuvor schon versucht hatte, klarzumachen. "Ich habe keine Ahnung. Ich habe selten etwas mit jemanden unternommen. Daher weiß ich nicht wie es ist mit mir was zu Unternehmen" erklärte er lächelnd. Er war kein geselliger Typ, außer seine Begleitung machte ihm das ganze Schmackhaft. Mit Kazumi war es definitiv der Fall. Aus welchen Gründen auch immer, schwammen sie auf einer Wellenlänge, was das ganze noch einfacher machte. Als er sich aber schon als Sieger ihrer kleinen Wette sah, öffnete sich Kazumi erneut. Immerhin hoffte sie darauf, das die Tratscher den Hatake in Ruhe lassen würden. Hachiko und Sayuri waren schon Thema genug. Ja da hatte sie recht. Auch er hatte mal etwas über sie gelesen und da war nicht nur schönes dabei. Kein Wunder das Sayuri vielleicht nicht direkt den besten Umgang mit fremden an den Tag legte. Man sollte ihr einfach Zeit geben. Da war sich Akio sicher. Sie hatte ihre Liebe gefunden und brauchte jetzt nur noch die Zeit sich an ihr neues Zuhause gewöhnen zu können. Das alles fegte sich aber aus seinem Gedächtnis, denn Kazumi antwortete auf seine vorherige Vermutung. Sein Blick war wohl genau so verwirrt wie ihrer! Sie verstand sofort was sie gesagt hatte und versuchte sich aus dieser Situation zu retten. Akio verkniff sich zu lachen. Es war einfach zu göttlich wie sie versuchte aus dieser Schlinge zu kommen. Schlussendlich schaffte sie es auch und Akio winkte ab. "Da haben wir etwas gemeinsam!" bestätigte er und wollte ihr damit sagen, dass es nicht weiter schlimm war. Er verstand was sie sagen wollte, trotzdem war es lustig. Danach wurde das Thema leider auf ein negatives Thema gelenkt. Aber auch das gehörte zu Akio. Es war nur fair, wenn er ihr auch diese Geschichte erzählen würde. Kazumi bekundete ihr Mitleid, doch darum ging es gar nicht, auch wenn er es begrüßte. Sie sollte einfach nur etwas über ihren Partner erfahren und das Hachiko eben das Leben von Akio gerettet hatte. Zumindest auf eine bestimmte weise. Durch ihre ganzen Geschichten bemerkten sie aber erst spät, dass sie schon längst auf dem Fest waren. Deshalb wollte Akio lediglich wissen ob Kazumi einen Wunsch hatte. Sie ergriff seine Hand und brachte ihn damit direkt aus der Bahn. Nicht nur das sie seine Hand nahm, nein sie beugte sich auch noch so nach vorn das Akio direkt mit ihrem Perfekten Körper konfrontiert wurde. Darüber machte er sich noch keine Gedanken, doch nun hatte er keine Chance! Er blieb einfach ein Mann. Er spürte, dass sie seine Hand fester drückte, als sie sich erkundigen wollte, ob alles okay war. Brav winkte er ab. "Natürlich Kazumi. Alles ist in Ordnung." mehr konnte er gar nicht sagen. Immerhin stellte er sich gerade diesen Ausblick vor, als sie das rote Kleid trug. Ob er wollte der nicht! "Okay, dann folge ich dir.", sagte er bevor er merkte, dass er keine andere Wahl hatte. Kazumi behielt seine Hand und lief mit ihm durch das Fest. Für einen Moment starrte er auf die Verbindung ihrer Hände, doch schlussendlich sah er nach vorn und akzeptierte es. Es gab schlimmeres, als eine schöne Frau an der Hand zu haben. Solange sie kein Problem damit hatte, war doch alles in Ordnung oder?
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