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 Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken

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Kurozawa Haruka
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Kurozawa Haruka

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BeitragThema: Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken   Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken Icon_minitimeSo Nov 03, 2019 7:50 pm


Obwohl Konoha als sicher und friedlich gilt bekommt man doch immer wieder eine Gänsehaut, wenn man sich zu später Stunden allein durch die Gassen zwängt. Nicht überall funktioniert das licht so wie es soll und das heulen eines Hundes tut mit dem Schrei einer Katze gerne sein Übriges. Seit einer Woche ich Haruka nun schon dabei ihr Opfer zu verfolgen. Der arme Hatake ahnt von nichts, oder wiegt sich vielleicht nur in schlechten Fantasien seiner Bücher. Immerhin ist nicht klar warum man ihn und seinen Schützling verfolgen und ausspionieren sollte. Das Haruka tatsächlich aufrechte Absichten hat ist wohl nicht das, was einem als erstes in den Sinn kommt, wenn man von einer Frau aus dem nichts zu einem Gespräch genötigt wird. Ob die beiden wohl auf einen grünen Zweig kommen und Haruka – wie häufig – ihren Willen durchsetzen kann?
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Kurozawa Haruka
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BeitragThema: Re: Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken   Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken Icon_minitimeMo Nov 04, 2019 10:13 pm

Sie sah bezaubernd aus, wirklich wunderschön. Ihre Schuhe waren frisch poliert, das Licht tanzte wie ein Funke darüber, wenn sie in den Schein einer Laterne trat. Die Hose war locker geschnitten, ohne sie dick wirken zu lassen. Ihr neue weiße Bluse war mit einer Schleife verziert und lag eng an, was man unter dem schwarzen Blazer mit goldenem Akzenten jedoch nur dezent sah. Das rote Haar hatte sie gebändigt und hoch gebunden, immerhin war es nicht klug mit wehendem Haar einen Mann zu verfolgen. Als sie damit begonnen hatte ihn zu verfolgen – von Stalking wollte sie nicht sprechen – war ihr das noch sinniger vor gekommen. Seit Tagen war sie erst dem Mädchen, das ihre Tochter hätte sein können, und dann ihm nach gelaufen. Ihre Ergebnisse waren mager aber ausreichend. Er war für sie verantwortlich und sie war besonders, sie war der Wirt des Kiyuubi. Nicht, das sie es je geheim gehalten hatte, aber dennoch war Haruka dazu gezwungen gewesen sich zu konzentrieren. Das Schlimmste waren die belanglosen Gespräche gewesen, die sie belauscht hatte und das ständige verstecken war ihr auf die Knie gegangen. Langsam hatte sie wirklich keine Lust mehr. Warum mussten Spinner auch solche mächtigen Wesen versiegeln? Warum musste man gerade ihr erzählen das wahnsinnige Spinner versuchen wollten diese zu missbrauchen? Nicht das sie glaubte ein Dorf wäre besser als ein wahnsinniger Spinner, aber ein Dorf war das kleiner Übel. Da konnte sie sich einschleichen, verkleiden und Leuten Lügen auftischen oder die Wahrheit – je nachdem eben. Außerdem war hier alles ohnehin einfacher. Immerhin lebte Yamato hier und Sakura war aktuell bei ihm. Ein guter Vorwand um nicht einfach zu verschwinden und hier zu bleiben. Dafür vermisste sie Kuraiko ungemein. Ihr Haut war immer so weich und sie kümmerte sich liebevoll um ihre Göttin. Ob Kuraiko sie je so nennen würde? Wie war sie noch mal zu Kuraiko gekommen? Frustriert verkniff sie sich ein Seufzen und schlich weiter über das Dach um dem Hatake ganz nahe zu sein. Mittlerweile kannte sie seine Wohnung, seine einfachen Gewohnheiten und eigentlich vergaß sie auch genau das regelmäßig wieder. War er die letzten Tage auch schon hier lang gegangen? Hirn was kannst du dir merken außer wie schön Kuraiko sich anfühlt mhmmm? Nichts – ich wusste es doch. Aber sie ist so schön warm – hach wenn ich sie nur hier hätte. Ahhh halt Stopp, weiter dem Kerl nach. Die Kurozawa hüpfte über ein Dach, blickte sich suchend um, bevor sie den Grauhaarigen wieder fand. Irgendwie wollte sie lieber zu ihrer Freundin zurück als ihm noch Ewigkeiten nach zu laufen. Hier ist so schlecht wie überall oder? Also stieß sie sich ab, drehte sich elegant durch die Luft, was zu ihrem Leidwesen niemand sah, und landete vor ihm auf der Straße. Wunderbare Figur, super Timing – ja das kann sich sehen lassen! Einen Moment schwieg sie, hob die Hand um ihm Schweigen zu gebieten bevor sie die Arme ausbreite und einen eleganten Knicks machte. Ihr fragt euch sicher welcher glücklichen Fügung ihr meine bezaubernde Präsenz zu verdanken habt. Nun das will ich euch sagen arbeitswütiger Mann. ICH – die heiligste der heiligen Dienerin Helias - habe EUCH – was auch immer euch ausmacht – dazu auserkoren meiner edlen Mission zu folgen. Ich weiß das euch diese Ehre überwältigen wird. Ihr dürft gerne sofort ja sagen – ich muss nur kurz – also gaaaanz kurz in euren Kopf schauen und dann ist alles geritzt. Sie stand da, das Gesicht freudig strahlend und bot ihm die Hand an, als würde sie versuchen ihn irgendwo hin zu ziehen. Nicht das sie die Kraft dazu gehabt hätte, aber wer benahm sich so? Im Ernst wer sprang aus einem Schatten hervor um von einer Mission zu reden die keiner kannte? Eine Verrückte? Nein so etwas herausragendes konnte nur von ihr allein, der einzig Wahren und mittlerweile auserwählten Dienerin Helias vollbracht werden. Er musste nur noch annehmen, war auch ein wunderbares Angebot. Wer ließ sich nicht gerne von einer schönen Frau in den Kopf schauen?
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Hatake Akio
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BeitragThema: Re: Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken   Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken Icon_minitimeDi Nov 05, 2019 1:43 am

Sollte man ein passendes Wort für diesen Tag suchen, würden viele Wörter passen. Nutzlos, langweilig, alltäglich waren nur ein paar Beispiele. Der Hatake tat das, was er jeden Tag machte. Er half der Hokage den riesigen Berg an papieren abzuarbeiten, stand ihr mit Rat zur Seite und machte Feierabend, als sie endlich alle Papiere abgestempelt hatten. Danach aß er was und traf sich mit seiner Schülerin auf dem Trainingsplatz. Sie machte Fortschritte und das war alles, was er wissen musste. Es war eine Aufgabe den Wirt des Kyuubis zu trainieren, doch als solchen sah er Yuna nicht. Sie war eine Uzumaki mit einem schwierigen Schicksal. Wer traute sich aber Yuna zu verurteilen? Ihr weg könnte ein neues Zeitalter einleiten.

Nach dem Training brachte er Yuna nach Hause und begann seiner liebsten Beschäftigung nachzugehen. Er las einfach für ein paar Stunden. Sollte er wissen das jemand ein Auge auf ihn geworfen hatte? Woher auch! Er war in seinem Dorf. Dort gab es normal keine Gefahren und selbst wenn, waren andere nicht weit entfernt. Wozu also seine Sinne ausstrecken um nach Gefahren zu suchen? Das kam gar nicht infrage. Vertieft wie eh und je, vergaß er vollkommen die Zeit. Er sollte sich auf den Weg machen! Sonst müsste er wohl hungrig ins Bett gehen und das war wirklich nicht nötig. Langsam und gemächlich schlenderte er in seiner typischen Haltung durch die Straßen. Seine gewohnte Haltung war immer gleich, machte einen Müden Eindruck und vermittelte jedem, der Akio nicht kannte, dass er etwas Faul war. Dem war natürlich nicht so aber wer 90 % des Tages, seine Hände in seine Hosentaschen verstaute, der konnte doch kein Arbeitstier sein, oder? Gemächlich lief er durch die Straßen, bis sich doch etwas tat. Seine Sinne warnten ihm vor einer gewissen Spannung in der Luft. Er blieb stehen und erahnte plötzlich folgende Aktion. Plötzlich stand eine junge, attraktive Frau vor ihm. Ihre roten hochgebundenen Haare fielen etwas hinunter. Ihre Landung war sanft und ihre Handbewegung deutete sehr schnell an, dass er noch nicht sprechen sollte. Mit Müden blick beobachtete er sie und auch ihr Spektakel. Gekonnt verbeugte sie sich. Wie eine königliche, die zu ihrem Volk sprechen wollte....und genau so sollte es auch sein.

Aufmerksam hörte sie ihr zu. Auf gequollen richtete sie ihr Wort an ihn, sprach von einer Mission, einer heiligen Dienerin Helias und zur guter Letzt, sollte er ihr erlauben in seinem Kopf herumspuken zu dürfen? Kurz wollte er lächeln und dieses Theaterstück mit ein paar Münzen entlohnen. Aber eines weckte dann doch sein Interesse. Sie hielt ihm die Hand hin, um anzudeuten, dass sie ihn irgendwo hinziehen wollte. "Tolle Vorstellung Miss" sprach er sachlich. "Aber solche Aktionen sollte eine junge Frau mit bedacht vollführen." mahnte er noch ein mal an, ehe er einen Schritt vorsetzte. "Ich habe leider zu tun. Vielleicht finden sie jemanden, der ihnen bei ihren Plänen hilft. Bis dann!" sagte Akio und hob die Hand um sich zu verabschieden. Wie sollte er reagieren. Eine völlig Fremde sprang in sein Gesicht, sprach in Rätseln und ging davon aus, dass er bei einer Mission teil nehmen würde und dafür seine Gedanken preisgeben würde? Nur jemand verrücktes würde so etwas verlangen. Vielleicht hätte er anders reagiert, wenn es direkt auf den Punkt gebracht worden wäre. Yuna war seine Schülerin und schon allein der Name hätte etwas bewirkt. So dachte er einfach an eine junge, verrückte Schauspielerin, die vielleicht ein paar Übungen machen wollte. Es funktionierte gut, also gab es nichts, wofür sie sich etwas vorwerfen könnte.
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Kurozawa Haruka
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BeitragThema: Re: Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken   Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken Icon_minitimeDi Nov 05, 2019 12:23 pm

Er hatte kaum ein Wort gesagt und Haruka starrte ihn bereits mit offenem Munde an. Bitte was? war alles was sie heraus brachte. Eine tolle Vorstellung? Sie? Einen Moment lang fühlte sie sich gelobt, wusste sie doch ohnehin, das sie bezaubernd war, aber sie genoss es diese Dinge noch einmal zu hören. Junge Dame? Wollt ihr mich beleidigen oder was? Heeeey ihr könnt doch nicht einfach. Haruka stampfte protestierend mit dem Fuß auf den Boden. Er wollte wirklich schon wieder davon laufen! All die Mühe - ganz umsonst. Mit einem Hechtsprung war sie an seiner Seite, hüpfte wie ein Kind an ihm vorbei und streckte die Arme von sich. Halt! kommandierte sie und versperrte ihm den Weg. Das alle immer denken ich würde das nur zum Spaß machen. Dabei ist doch bekannt, dass mein musikalisches Talent - ach vergesst es. Sie seufzte theatralisch und reckte die Hand in die Luft also würde sie auf Hilfe von oben warten, doch die Nacht blieb finster. Dann eben ernst mhm? Ihre Mimik änderte sich, bekam etwas verschwörerisches und sie trat dichter an ihn erahnen, die Stimme nur ein leises flüstern. Hört mir zu es ist wichtig. Ich habe euch und Yuna nicht umsonst verfolgt. Ich weiß, dass sie den Kiyuubi in sich trägt nicht das sie damit vorsichtig wäre, aber darum geht es auch nicht. Ich will ihr helfen, euch helfen. Ihr seid in Gefahr. Nicht wegen mir, schob sie sofort nach, trat einen Schritt zurück und stemmte die Hände in die Hüfte. Ich weiß das ihr denkt ich sei ein wenig komisch - ABER ich bin WIRKLICH nur hier um euch zu helfen. Das ist quasi meine Aufgabe wisst ihr? Wenn das Kind in die falschen Hände gerät, wenn es emotional instabil wird oder ihr sonst etwas passiert - sie brach ab um die Spannung zu erhöhen und durchbohrte ihn mit einem ernsten Blick. Ich KANN und darf euch zum Schutz des Mädchens nicht mehr sagen, BEVOR ich nicht weiß, dass ihr nichts böses von ihr wollt. Ein Training reichte nicht, die Hand des Kage zu sein reichte nicht. Sie musste wissen, dass er gute Absichten hatte. Ich weiß das ihr beide trainiert, das ihr noch für die Kage arbeitet - alles schön und gut. Aber ich muss den Kern eures Wesens sehen bevor ich euch unterstützen kann. Wie konnte sie ihm begreiflich machen, dass sie es war mit dem er zusammenarbeiten musste. Ihm Bilder zeigen? Ein bild von dem fiesen Nukenin der sie nicht schön fand? Die Worte der Drohung? Vielleicht, aber dafür musste er erst einmal zuhören wollen. Bei Ao war das viel einfacher gewesen. Er wusste in welcher Gefahr Forest schwebt und er wäre wohl von jeder Klippe gesprungen um seine Frau zu retten. Aber der Grauhaarige war nicht mit Yuna verwandt, er liebte sie nicht, vielleicht nicht mal als Tochter. Die beiden hatten ein Lehrer Schüler Verhältnis nicht mehr oder weniger. Hatten ihre Worte gereicht um ihm klar zu machen wie wichtig ihre Mission war? Würde er jetzt endlich verstehen um wie viel es ging? Er konnte doch nicht ernsthaft glauben das eine Schauspielerin in so einer Gasse auf ihn lauern würde um etwas vorzuführen, das widersprach jeder Logik. Außerdem sollte er sich beeilen, immerhin stand sie hier einfach nur herum und wollte eigentlich zurück zu Kuraiko. Seit wann vermisste sie die Frau so sehr? An sich sollte sie ihr auch einen Ring geben, damit sie besser sprechen konnten, wenn sie sich vermissten. Dabei musste sie sich noch um eine andere Sache kümmern, aber das würde sie tun, wenn in Konoha jeder Jinchuriki jemanden hatte der auf ihn acht gab. Wie sie das mit Yamato machen konnte, wollte oder sollte war ihr noch nicht ganz klar. Sie konnte einen Sanninkollegen fragen, aber seine Familie würde ständig um ihn herum laufen. sie selbst konnte nicht auf ihn aufpassen - war sie emotional doch irgendwie noch immer in einem ewigen Konflikt mit ihm. Wenn er sie nicht raus geworfen hätte! Ach dann wäre sie wahrscheinlich gegangen, also war am Ende doch ohnehin alles wieder so gut wie es aktuell war.
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Hatake Akio
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BeitragThema: Re: Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken   Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken Icon_minitimeDo Nov 07, 2019 10:06 pm

Es war eine Reaktion, die er erwartet hatte. Wie sonst sollte man reagieren, wenn man kurz davor war, einfach stehen gelassen zu werden. Ihre Theatralik hatte einen Preis verdient. Akio war aber ein Shinobi und kein Juror einer Talentshow. Er musste auf keinen Buzzer hauen, um seine Meinung zu sagen. Warum sie sich aber als Alt ansah, verstand Akio nicht. Sie hatte das Aussehen einer Frau, die zwischen sich zwischen 20 und 30 bewegte. Wieso sollte er sie also damit beleidigt haben? Frauen! Er verstand sie einfach nicht! Da konnte wohl auch keine neue Staffel seines Lieblingsbuchs helfen. Wie ein Flummi sprang sie aber nun an ihm vorbei und breitete die Arme aus. Das "Halt" war nur noch mal die Bestätigung ihrer Körpersprache. Sofort sprach sie wieder von ihrem musikalischen Talent und davon, dass sie es doch nicht nur zum Spaß machte. "Hören sie, ich habe wirklich keine Zeit für weitere Showeinlagen." mahnte der Jonin erneut an. Gerade als er erneut zum Schritt ansetzen wollte, bat sie um sein Ohr. "Dann bin ich mal gespannt!". Es war also wichtig. Da war der Grauhaarige wirklich mal gespannt, was die Rothaarige zu sagen hatte. Ihr auftreten war komisch, doch wenn sie wirklich etwas Wichtiges auf der Zunge hatte, dann könnte dieses Schauspiel auch verstehen. Sie beobachtete die beiden und fand heraus, dass Yuna der Jinchuriki des Kyuubi war. Das hätte ihr auch jeder Bürger sagen können. Das Dorf hatte eben Angst vor der Kraft. Er selbst hörte nur Gerüchte, doch diese Frau schien wirklich etwas zu wissen. Ihre Hilfe könnte natürlich immer gebraucht werden, doch zu welchem Preis und welche Gefahr stand ihnen bevor. Akio sah sie um, so als wollte er seine Umgebung beobachten. Auf einen Schlag wurde der Hatake ernst. Ja so gar Todernst. Er war Jonin, ehemaliger ANBU und nun die rechte Hand der Kage. Es war seine verdammte Pflicht alles in seiner Macht Stehende zu tun, um Konoha zu beschützen. Und dazu gehörte auch Yuna. Er war ihr Lehrer und somit hatte er eine Fürsorgepflicht für sie. Er war ihr Vorbild und sollte sie in Gefahr geraten, würde Akio jederzeit sein Leben aufs Spiel setzen.

"Also gut!" fing er an und hob die Hände aus seinen Hosentaschen um der Frau zu zeigen, das er bereit war mit ihr zu reden. "Sie scheinen sich wirklich viel Mühe gegeben zu haben. Aber sie sprechen auch von einer Gefahr. Woher soll ich wissen, dass sie nicht die Gefahr für meine Schülerin sind?" eine berechtigte Frage. Sie schien immerhin genau zu wissen was sie da Sprach, deshalb trat Akio einen Schritt auf Haruka zu, um die alte Distanz wieder herzustellen. "Werfen sie einen Blick in mein Wesen und erklären sie mir dieses Spektakel. Versuchen sie aber ein Spiel zu spielen, werde auch ich nicht zögern!" Akio war ein Nahkämpfer und auf dieser Distanz wohl einer der besten. Sein Raikiri machte ihn Gefährlich und aus dieser Entfernung, konnte er nicht verfehlen. Akio sah sie mit einem bohrenden Blick an. Angespannt und neugierig was gleich passieren wird. Danach würde er eine Erklärung verlangen. Immerhin wusste er nichts, von einer Organisation, die Jinchuriki jagte und auch nichts, von einer die sich eben dem Schutz dieser verschrieben.
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BeitragThema: Re: Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken   Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken Icon_minitimeMo Nov 11, 2019 6:34 pm

Haruka schüttelte den Kopf als wäre er ein Irrer - sie war doch keine Gefahr. Also wirklich ICH sehe doch nicht gefährlich aus. Ich meine hallo schaut nur dieses hübsch Gesicht, die perfekt Haut - reden wir ein anderes mal darüber. Ich meine ich wäre ja wohl nicht so geistig verwirrt euch zu zeigen wer ich bin und dann die Gefahr zu sein. Gefahr heißt etwas nicht zu kennen und im Dunkeln zu tappen - okay wir stehen im Dunkel - ABER es ist ein Halbdunkel. Ihr versteht das gleich also her mit den Patschepfötchen wie Saku-chan sagen würde. Einen Moment lachte sie bei dem Gedanken an ihre Tochter und ergriff dann ohne zu zögern seine Hände. Bei Leuten die sich nicht in einem Zustand von Verwirrtheit befanden war es zwar einfacher den Kern zu finden, aber riskanter eins drüber zu bekommen. Dennoch schloss sie die Augen und sandte ihren Geist nach ihm aus. Es war nicht schwer den Gedanken an Yuna zu finden, er war eben erst angestoßen worden und nun waberte er in seinem Verstand. Die Synapsen leiteten sie weiter, ließen sie Fragmente von Bildern aufschnappen und sie ließ sich Zeit einen Moment zu beobachten. Die beiden verbrachten viel Zeit zusammen und obwohl sie neugierig war wie er so am Arbeiten war, drang sie in den Teil seines Verstandes der umfasste wie er zu ihr stand. Waren seine Absichten schädlicher oder aggressiver Natur? Doch sie fand nichts außer lieber zum Dorf - etwas das Ao nicht besaß - und den Wunsch auf sie acht zu geben. Er würde sie nicht ausnutzen oder Missbrauchen und sie auch nicht verraten. Das sollte ihre genügen. Ihr Geist erlosch für einen Moment, auch wenn sie ihn nicht los ließ. Haut auf Haut war nötig um sorgsam zu sein. Er hatte Erklärung verlangt, also zwang sie ihm nun Fragmente ihrer Erinnerung auf. Eine Gestalt mit fieser Fratze die im Wahn zu sprechen schien. Er erklärte das er die Biju aufwiegeln würde, dass er die Absicht hatte der Welt etwas gutes tun wollte. Chaos und Zerstörung würden sich aus seinem Plan ergeben, eine neue verstörende Weltordnung. Haruka ließ den Teil aus in dem er sie beleidigt hatte und brach dann die Bilder ab. Ebenso schnell ließ sie seine Hände los und trat einen Schritt zurück. Sie fasste Kuraiko gerne an aber mit Männern hatte sie es nicht mehr so, seitdem Yamato ein wenig am Rad gedreht hatte. Seht ihr ich bin nicht die böse. Ich bin da rein gestolpert und kann Leute nicht sich selbst überlassen. Ich bin durchaus edel müsst ihr wissen. Aber nichts anderes sollte man von Helias Gesandter erwarten. Also nehmt ihre eure Aufgabe an und schließt euch meinem Vorhaben an? Ihr bekommt sogar ein Geschenk, versprach sie ein wenig verschwörerisch und zwinkerte eindeutig zweideutig. So musste sie ihn doch überzeugt haben oder nicht? Immerhin gab es da nicht viel mehr zu erzählen. Sie war ehrlich gewesen, denn offensichtlich hatte sie ihm Bilder eines Spinners in den Kopf werfen könne. Nun werfen war falsch, aber zeigen traf es doch ganz gut. Mein Name ist übrigens Haruka, Hime-sama ist auch in Ordnung, oder eure Heiligkeit oder ihr nennt mich - ach egal ihr werdet schon einen passenden Namen finden. Die Kurozawa lächelte ein bezauberndes Lächeln und vergrub die Hände in den Taschen. Immerhin würde sie etwas für ihn haben, wenn er sich entschied bei ihr zu bleiben und mir ihr gegen diese arroganten Affen zu arbeiten. Niemand nannte sie hässlich und gefährdete ihre Möglichkeit in jedem Reich hin und her zu wandern wie sie wollte! Wenn hier alles in Flammen stand würde es Saku schlecht gehen und sie könnte weniger mit Kuraiko kuscheln. Was für ein Leben wäre es wenn man nichts schönes mehr hatte an das man sich anschmiegen konnte.
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BeitragThema: Re: Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken   Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken Icon_minitimeSo Nov 17, 2019 4:00 pm

Wahrlich stand eine interessante Persönlichkeit vor ihm. Aufgedreht mit einem Hang zur Theatralik. Ihre permanenten Anspielungen auf ihr äußeres oder ihren Hintergrund als Helias Abgesandte waren nur ein Teil davon. Die Rothaarige wies einen Charakter auf, der Akio auf Dauer wohl ziemliche Kopfschmerzen bereiten würde. Da es aber um seine Schülerin ging und er dafür verantwortlich war sie zu beschützen, musste Akio diesen Schritt gehen. Deshalb stimmte er ihr zu, warnte sie aber noch im selben Satz. Daraufhin schüttelte sie eifrig den Kopf. Als, wenn sie eine Böse Persönlichkeit war. Das wusste der Hatake natürlich nicht und wer wusste schon, was sie mit einem machen konnte. Die Vielfalt mancher Jutsu waren riesig. Daher konnte man nie vorsichtig genug sein. Eifrig versuchte sie sich zu erklären. Dass sie doch nicht so verwirrt gewesen wäre, sich zu zeigen. Das sollte doch Beweis genug gewesen sein, oder? "Man kann nie vorsichtig genug sein. Das verstehen sie sicher!" sagte er nur trocken bevor sie auch schon zum Punkt kam. Sie nahm seine Hände und konzentrierte sich. Nur einen Moment lang und plötzlich spielten sich vor seinem inneren Auge ein paar Bilder ab. Ein verrückter der davon Sprach, sich die Biju einzuverleiben und sie zu missbrauchen. Er wollte eine neue Weltordnung erschaffen, eine die mit seiner Vorstellung rein gar nichts gemeinsam hatte. Wie ein Schwamm sog, er diese Gedanken auf bis das Bild plötzlich abriss. Das war auch der Moment, indem Haruka seine Hände schon fast panisch wieder losgelassen hatte. Fast so als mochte sie es nicht die Hände von Männern zu halten. Darüber machte sich der Grauhaarige keine Sorge. Er verstand, das dieses Problem seine eigene Macht höchstwahrscheinlich übersteigen würde. Nicht umsonst suchte Haruka Mitstreiter. Zusammen war man immer etwas stärker als allein. Deshalb konnte er nicht ablehnen. "Nehmen wir an ich nehme an. Was wären meine Aufgaben. Was erwartest du von mir?" fragte er kurz. Die Voraussetzungen schien er ja zu erfüllen, ansonsten hätte sie sich ja nicht die Mühe gemacht ihn aufzusuchen, oder? Langsam ließ er seine Hände sinken ehe sie dann doch vor der Brust verschränkte. Ihr Angebot konnte er nicht ablehnen. Das Geschenk ließ er dabei außer Auge. Es ging hier um Yuna und ihrer dunklen Seite. Sollte der Kyuubi in die falschen Hände geraten, wäre nicht nur Yuna in Gefahr, sondern auch das Dorf. Allerdings konnten diese Bilder auch nur eine Täuschung sein. Auch, wenn es sich mehr als nur echt anfühlte. Sein misstrauischer Blick traf die Rothaarige. Deutlich konnte man erkennen, dass es hinter seinem Blick ratterte. Er überlegte und wog Gut und Schlecht ab. Nach ihrer eigenen Vorstellung atmete der Hatake tief ein ehe ein Seufzen folgte. "Ich nehme an. Und ich bleibe wohl bei Haruka-san. Dieser Typ, was wissen sie darüber? Und wie wollen sie dagegen vorgehen. Wollt ihr nur zusehen und warten bis etwas geschieht oder gibt es einen Plan damit seiner Scheitert?" fragte Akio der sich nicht sicher war, ob seine Entscheidung so okay war. Er konnte Konoha nicht einfach verlassen das war klar. Also wie stellte sie sich die Verteidigung der Bijuu vor. Das galt es noch zu klären, zumindest in den Augen des Hatake.
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BeitragThema: Re: Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken   Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken Icon_minitimeMo Nov 18, 2019 4:16 pm

Von Vorsicht musste er ihr ganz sicher nichts erzählen. Aber davon wollte sie ihm jetzt wirklich nichts erzählen, das würde sie ja nur verraten. Es gab Gründe warum sie ihr Alter verbarg, nicht von ihrem Clan sprach oder ihren Nachnamen verriet. Da hatte er deutlich weniger Geheimnis, nur die wenigen des Dorfes während sie hunderte von Jahre in sich trug die sie hin und wieder vergaß. Immerhin schienen die Bilder ihn zu überzeugen und sein Misstrauen fiel ein wenig. So mochte sie das! Es ging immerhin um ihr Aussehen und die Rettung der Welt vor den Jinchuriki. Was ich erwarte? Oh das ist ganz einfach muss ich sagen. Du bleibst hier und tust was du immer tust. Trainiere sie, sein für sie da – sei ihre Familie. Die größte Gefahr besteht darin, dass unsere Träger sich selbst nicht mehr ertragen, Schuldgefühle haben und zum schlechten Wandern. Du sollst sie schützen falls Gefahr droht ist es wichtig – sehr wichtig – das du mich rufst. Freudig klatschte sie in die Hände, als er zustimmte und kramte in ihrer Jackentasche nach ihrem Armband um es ihm hin zuhalten. Das er sich weigerte sie Hime-sama zu nennen war tragisch, aber nicht besonders schrecklich. Nicht so über schnell. Halt halt ich erkläre den Plan – ich leite den Spaß ja immerhin jaaaa?! Wie ein verärgertes Kind zog sie einen Schmollmund und stemmte die Hände in die Hüfte und schwieg einen Moment. Er sollte begreifen das sein Übereifer hier zwar ganz okay war, aber das sie entschied was zu tun und zu lassen war. Nach einer Minuten schweigen hörte sie auf grimmig drein zu blicken und Lächelte wieder. Zuerst legte sie ihm das Armband um das Handgelenk und hob den Finger wie eine Lehrerin. Erstens, dieses Armband hilft dir mich zu erreichen. Konzentrier dich auf das Chakra im Stein und ruf nach mir, dann höre ich dich. Das Jutsu dazu bringe ich dir bei. Ein zweiter Finger spreizte sich von ihrer Hand ab. Zweitens, das hier bleibt unter uns. Du erzählst nicht deiner Kage davon, nicht deinen Freunden, nicht Yuna KEINEM. Sonst muss ich dein Erinnerungen diesbezüglich auslöschen. Drittens, du wirst die anderen noch kennen lernen. Mit deinem Partner in Konoha ist Kontakt okay – aber Yuna hat Priorität. Mit drei erhobenen Fingern sah sie ihn eindringlich an. Sie würde schon einen Weg finden ihm mächtig das Leben schwer zu machen, wenn er ihr in den Rücken fallen würde. Er wusste ja nicht, dass sie nicht kämpfen durfte oder kämpfen würde. Dennoch war er neugierig, was sie machen würde. Wir wissen faktisch nichts über ihn – nur wie er aussieht. Da ich nicht weiß wo er ist können wir nur warten und dafür sorgen, dass es den Trägern gut geht. Du bleibst also hier, wartest und passt auf. Ich erwarte regelmäßige Nachrichten wie es ihr geht. Mehr musst du eigentlich nicht tun. Nachlässig zuckte sie die Schultern, machte ein paar Schritte zurück und drehte sich einmal um sich selbst. Mehr gab es da eigentlich nicht zu sagen oder? Sie hatte die Regeln fest gelegt und würde ihn tierisch Auflaufen lassen, wenn er Probleme machen würde. Aber solange es um Yuna ging wäre wohl alles in bester Ordnung mit ihnen beiden. Irgendwann würde sie ihm von dem Haus erzählen, von dem Dorf das ihres war und alles weitere. Aber für den ersten Kontakt reichte das. Es war spät und er musste sich ohnehin erst einmal damit beschäftigen was genau er da eigentlich versprochen hatte. Sie würde ihn finden solange er das Armband trug. Aber warum sollte er ihr in den Rücken fallen? Es ging immerhin um Yuna. Es würde ein wenig dauern bis sie sich alle gut verstanden und vertrauten. Aber Zeit hatte sie ja und davon mehr als genug – vorerst.
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BeitragThema: Re: Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken   Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken Icon_minitimeMo Nov 25, 2019 9:15 pm

Was er zu tun hatte, war also ganz einfach? Na da war der Grauhaarige Hatake mal gespannt und lauschte ihrer Ausführung. Wie genau hatte sie es sich vorgestellt. Im ersten Moment hörte es sich sicher einfach an. Er sollte einfach alles so weiter machen, wie bisher. So sollte er sie weiter trainieren und für sie da sein. Haruka trieb es noch eine Stufe weiter und behauptete, dass er ihre Familie sein sollte. Aber kurz darauf kam direkt der Harken an der ganzen Sache. Das vermeintlich einfache war eben doch nicht so leicht. Sie durfte niemals an sich zweifeln. Die Gefahr war groß, dass sie sich irgendwann nicht mehr selber ausstehen konnten, an sich zweifelten und ihren Körper aufgaben. Egal was passierte, drohte Gefahr, musste er sie rufen! Ansonsten musste er einfach für ihre Sicherheit sorgen, was er so oder so tun hätte müssen. Schwach nickte Akio, um ihr zu zeigen, dass er verstanden hatte. Daraufhin klatschte sie in die Hände. Fröhlich über diese Situation. Genauso schnell schwankte die Situation auch wieder um! Haruka stoppte seinen Schritt nach vorn. Er wollte mehr wissen und wollte dieses passive verhalten nicht akzeptieren, doch dagegen hatte Haruka etwas. Wie ein kleines Kind schmollte sie für eine gesamte Minute. Während dieser Minute tat Akio nichts, außer sie mit einem Müden blick anzusehen. Wie lange wollte sie diese Sprünge noch machen, denn plötzlich lächelte sie wieder und ergriff seinen Arm. Schnell legte sie ihm ein Armband um. Verdutzt sah er sich dieses Schmuckstück an, doch die Erklärung folgte direkt. Er musste einfach nur sein Chakra in dieses Teil leiten und ihren Namen rufen. Dafür war ein bestimmtes Jutsu nötig, welches Haruka ihm beibringen wollte. Die Zweite Regel war aber Simpel. Niemand durfte von dieser Sache erfahren. Weder die Hokage, noch seine Freunde, Familie und schon gar nicht Yuna! Ansonsten müsste sie seine Gedanken auslöschen. Schließlich folgte die dritte Ansprache. Die anderen würde er noch kennenlernen und der einzige den er auf diese Sache ansprechen darf ist sein Partner aus Konoha. Es gab schon jemanden der sich um die Jinchuriki kümmert? Aber wer? Diese Frage behielt er erstmal für sich. Immerhin würde er die Chance bekommen alle kennenzulernen. Auf die Frage mit welchem Gegner sie es zu tun hatten, bekam er eine schwammige Antwort. Fakten die eigentlich nicht da waren. Man baute einen Trupp aus Shinobi, um die Jinchuriki zu beschützen und wusste so gut wie nichts? Irgendwie glaubte Akio das nicht so leicht. Trotzdem blieb die Tatsache gleich, dass er eigentlich so weiter machte wie bisher. Nur in dem Wissen, dass es Leute gab, die Yuna schaden wollten. Akio nickte erneut und sah Haruka an. "Ich habe verstanden. Ich werde sie weiterhin auf die Welt vorbereiten und ihr zur Seite stehen. Ich werde ihnen Berichte über ihr wohl überbringen und dafür Sorgen das ihr niemand zu nahe kommt. " Bestätigte er nochmals ihre Forderungen. Damit war ihr anliegen doch geklärt oder gab es noch etwas, was er wissen musste? Respektvoll wartete er ab, ob die beiden nun getrennte wege gingen und so taten, als wäre nichts geschehen.
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Kurozawa Haruka
Kurozawa Querkopf | Helias Stimme
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BeitragThema: Re: Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken   Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken Icon_minitimeDi Nov 26, 2019 4:53 pm

Wirklich begeistert war er ja nicht – wie grausam! Dabei hatte sie sich wirklich so viel Mühe gegeben. Alles über ihn heraus finden, ihn verfolgen und ihn beschatten nur um ihn zu überraschen, alles war irgendwie umsonst gewesen. Soooo gemein wie kann man nur so langweilig sein. Haruka tänzelte von einem Fuß auf den anderen, sah ihn an während er versprach zu tun was sie von ihm erwartete. Trotzdem fehlte ihm da irgendwie der Elan, die Freude der Spaß. Du bist nicht so der euphorische oder? Ich hoffe du bist nur zu mir so – ich meine zu Yuna warst du irgendwie netter. Schlimm das nicht jeder meinem Charme erliegt! Wie kannst du nur, schniefte sie fast ein wenig und griff sich theatralisch mit der Hand an die Stirn. Mein armes altes Herz wie kann ich nur so an Ausstrahlung verloren haben, sinnierte sie noch einen Moment, bevor sie den Kopf neigte und ihn ansah. Naja dann ist das eben so. Ich melde mich bei dir, erkläre dir dann noch das Jutsu und deinem neuen Freund dann auch. Ich hoffe du verstehst dich mit deinem Partner. Habt euch ja lieb! drohte sie spielerisch und schenkte ihm noch ein breites Lächeln. Zwei Schritte zurück und schon stand sie ihm Halbdunkeln. Eine Ernsthaftigkeit kehrte in ihre Züge bevor sie eine leichte Verbeugung machte. Auf gute Zusammenarbeit Hatake Akio, rechte Hand der Kage, White Fang – wir sehen uns bald wieder und das ist ein Versprechen. Einen Moment starrten ihre blauen Augen ihn intensiv an, dann dachte sie an Kuraiko und wurde wehmütig. Ihr Blick wurde beinahe sofort weich und sie blickte an ihm vorbei, den Kopf nur bei ihr. Ein letztes kurzes Winken, bevor sie Rückwärts immer weiter in die Dunkelheit der Straße verschwand und bald nicht mehr zu sehen war. Sie machte sich auf den Weg zu ihrer Freundin um sich in deren Arme zu flüchten und darüber nach zu denken, wie sie die nächste Person ansprechen konnte und musste. Sakura hatte ihr diesbezüglich Hinweise gegeben, die sie jetzt nur schnell umsetzen musste. Es würden anstrengende nächste Tage und sie freute sich bereits jetzt darauf zu schlafen und das bis sie sich wieder fit fühlte. Der Gedanke sich wieder an Kuraiko zu kuscheln begleitete sie den ganzen Weg zurück zu ihrem Zimmer. Der Schritt den sie gemacht hatte war klein und doch hoffte sie damit Sicherheit in die Dörfer zu bringen. Dabei fühlte sie sich so, als würde sie die Shinobi dazu bringen  ihren Kage zu hintergehen. Am Ende des Tages musste sie darauf hoffen, dass alles gut ging und sich niemand regte um die Jinchuriki aufzuwiegeln.  Ob sie so viel Glück hatte würde sich auf kurz oder lang zeigen. Erst einmal musste sie ihren zweiten Wächter finden und davon überzeugen, dass es gut war sie da plante und durchführen wollte. Ob sie auch so viel reden musste und ob ihre andere Partei auch so wortkarg war? Hoffentlich nicht, schlimmer hätte es mit ihm nicht laufen können.
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