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 Musikalisches Holz

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Senju Taro
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BeitragThema: Musikalisches Holz   Musikalisches Holz Icon_minitimeFr 11 Dez 2020, 13:42


 
Früher Nachmittag 13:30
Samstag der 27.06.02
Konoha To & Wohnung der Hoshis
Hoshi Mira & Senju Taro

Vor einiger Zeit waren Mira und Taro etwas unternehmen und der Genin sagte ihr zu, dass sie sie einen Stück Holz für eine Violine bekommen würde. Also hat er sich nicht lumpen lassen und gibt sich nun mühe sein versprechen einzuhalten. Das er dafür zu Mira muss passt ihm natürlich gar nicht, aber was sein muss muss sein.
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BeitragThema: Re: Musikalisches Holz   Musikalisches Holz Icon_minitimeFr 11 Dez 2020, 15:18



Taro ging trotz der prallen Sonne der Arsch auf Grundeis. Von seinem letzten treffen mit Mira wusste er wo sie etwa wohnte und das Haus zu finden war dann nicht mehr so schwer. Er hatte am Tag ihrer Verabredung gleich versucht so ein Korpus ding zu bauen. Das war aber gar nicht so easy peasy wie es sein sollte. Die Dinger waren irgendwie anders, musste ne sichere Form haben und mehr mist. Dann hatte er noch null Plan von diesen  Musiksachen und musste erst mal blicken wie da was warum und wie groß war. Zur Unterhaltung seiner Familie hatte er sich Bücher aus der Bib geholt und sich Bilder angeschaut. Obwohls nur um nen Instrument ging war da viel blabla und wenig mit dem er was anfangen konnte. So richtig klug war er jetzt immer noch nicht, aber er trug so nen Violinenteil über der Schulter. Besonders elegant sah er nicht aus. Kurze grüne Shorts, ein schwarzes Top und ohne Mütze. Die Art wie der das Holz trug ließ eher daran erinnern wie er seinen Baseballschläger vor sich her schleppte. An seiner Hose baumelten die üblichen Würfel und mi der freien Hand spielte er an einer Münze rum. Obwohl er betont lässig ging schlotterten ihm die Knie. Er hatte nix gesagt, keinen Zettel oder sowas. Er marschierte einfach los und hoffte das wer da war. Wenn nicht – naja Arschkarte. Über seiner Schulter baumelte noch ne Tasche mit so Saiten zeugs die da noch irgendwie drauf musste. Außerdem schleppte er die drei Bücher mit. Mira müsste das schon selbst zusammen basteln, dafür war er irgendwie zu doof. Nervös zappelnd blieb er vor der Tür stehen und hämmerte dreimal laut gegen das Holz. Dann ging er etwas zurück und starrte etwas vor sich hin. Mit einmal ging die Tür auf und er blickte in das Gesicht einer Frau. Ehhh also, stammelte er und starrte auf den Boden. Er hatte gewusst das es sein konnte das es nicht ihr Vater war. Er wusste nicht mal ob sie ne Schwester oder Bruder oder so hatte. Alsooooo, meinte er gedehnt und wackelte auf den Füßen herum. Ehh Mira also ufff ich meine. Zappelte er sich ab und konnte nicht still stehen. Also iss Mira vielleicht, also eventuell heute zu Hause. Also eh nur wenn sie Zeit hat und so also ne? Schloss er ab und blickt kurz mit einem schiefen Lächeln auf. Er spürte die kalte Haus, die Schwitzigen Finger ihm prallen Sonnenschein. Was musste auch ne Frau die Tür auch machen. Hin und her wippte er auf den Füßen in der Hoffnung das Mira super fix bei ihm sein würde. Wenn sie nicht da war wärs richtig mies. Aber vor allem wärs super peinlich für ihn. Sheet was sollte er tun wenn sie nicht da war, oder ihn nicht sehen wollte. Super peinlich wäre das, aber sowas von!
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BeitragThema: Re: Musikalisches Holz   Musikalisches Holz Icon_minitimeFr 11 Dez 2020, 15:42

In ihrer Alltagskleidung saß Mira in ihrem Zimmer. Kurze Jeansshorts, ein luftiges schwarzes Band Top und Turnschuhe. Sie hielt einen Bleistift in der Hand, war über einen Zettel gebeugt und machte sich Notizen, für eine neue Technik, die sie entwerfen wollte. Eine Technik, die die Emotionen beeinflussen sollte. Der Papierkorb, der neben ihr stand, war voll von zusammengeknüllten Zetteln und ihre Haare waren leicht zerzaust. Ihr war die Idee gekommen, da Taro in der Gegenwart von Frauen immer so unglaublich tollpatschig und zurückhaltend rüberkam. Woran das genau lag, kam ihr erst einige Tage, nachdem sie sich zum Kino verabredet hatten.
Ihr war der Gedanke das ein oder andere Mal durch den Kopf geschossen, aber irgendwie hatte sie ihn immer wieder verdrängt. Letztlich schien er schlichtweg Angst vor dem weiblichen Geschlecht zu haben. Mira war völlig unklar, warum man Angst vor einem Geschlecht haben konnte. Sie selbst fürchtete sich ja auch nicht vor Männer. Wieso sollte sie auch – sie wurde von klein auf dazu erzogen, dass alle Menschen gleich waren. Ganz gleich, welches Geschlecht man hatte, ob man dick oder dünn war.

Die bisherigen Ansätze hatten ihr allesamt missfallen, daher war der Papierkorb bereits so voll. Jetzt hatte sie nur irgendwelche Schriftzeichen aufs Papier gebracht und wollte es nicht schon wieder zerknüllen.
Es klingelte. Mira sah nur kurz zu ihrer Zimmertür und rief dann: “Ich geh nicht!“ Sogleich vernahm sie Schritte, die sich in Richtung Tür bewegten. Die Schritte klangen, wie die ihrer Mutter Setsuna, da sie häufiger Schuhe mit Absätzen trug – anders als Ajisai.

Die brünette Frau ging zur Tür, öffnete diese und sah mit ihren blauen Augen durch die Brille auf den jungen Burschen, der vor der Tür hin und her wippte. “Nanu? Wer bist du denn?“, erkundigte sie sich, überlegte ein paar Sekunden, in denen der Junge sich stammelnd mitzuteilen versuchte und lächelte ihn dann freundlich an. “Ach – du willst zu Mira? Dann bist du bestimmt einer ihrer beiden Team-Kollegen!“, rief sie erfreut auf, öffnete die Türe zur Gänze und bat Taro herein. “Ich bin Setsuna. Du bist dann Kenji oder Taro? Bestimmt bist du Taro! Mira hat erzählt, dass Kenji immer in Trainingskleidung herumlaufen würde.“, begann sie zu erzählen und deutete auf eine kleine Treppe, die zu Miras Zimmer hinauf führte. “Mira-chan? Du hast Besuch! Ich glaube es ist Taro-kun!“ danach bedeutete Setsuna, dass er die Treppe hinauf gehen durfte.

Etwas verwirrt blinzelte Mira. Hatte ihre Mutter gerade gesagt, dass Taro da war? “Eh?!“ Sie warf einen Blick über die Schulter. Ihr Zimmer war vieles – aber nicht vorzeigbar! Innerhalb eines Wimpernschlages beschloss sie, dass Taro ihr Zimmer so NICHT sehen durfte. Mit einem Satz war sie aus dem Zimmer gehechtet und schloss die Tür hinter sich. “Taro! Was machst du denn hier?“, meinte sie leicht nervös lachend und strich sich eine ihrer schwarzen Strähnen hinters Ohr.
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BeitragThema: Re: Musikalisches Holz   Musikalisches Holz Icon_minitimeMo 21 Dez 2020, 13:43



Frauen, sein Drama mit den Frauen würde kein Ende nehmen. Die Frau an der Tür schien ihn durch die Brille zu Tode starren zu wollen. Seine Finger waren schwitzig, sein Herz raste. Wenn sie ihre Haare jetzt noch zu einem Dutt oder sowas hatte wäre er wohl in Ohnmacht gefallen. Eh eh? brachte er hervor. Er und Kenji sahen sich gar nicht ähnlich. Wie sollte man sie nur auch im Ansatz verwechseln. Dann ließ sie ihn ein und deutete eine Treppe hinauf. Taro schüttelte den Kopf, bevor er mit kleinen steifen Schritten in das Haus eintrat. Beim Versuch die Schuhe auszuziehen fiel er fast gegen die Wand, fing sich jedoch gerade so ab. So ein Korpi dings war eben anders als sein Schläger. Mühselig nickte er, schob sich aus seinen Schuhen raus und stolperte schwer die Treppe hoch, als Mira schon aus ihrem Zimmer stürmte. Sie riss ihn beinahe die Treppe wieder hinunter, dabei war er doch erst hinauf gekommen. Etwas kompliziert schob er den Körper der Violine von seiner Schulter und hielt ihn ihr hin. Du meintest doch ehm diese Fideldings da. Er drückte ihr das Holz in die Hände und kratze sich am Kopf. Also ehm naja ich habs versucht und so. Aber ich habs nich so geblickt weist du? Man könnte meinen er müsste sich wirklich an sie gewöhnt haben und normal mit ihr reden können. Dem geübten Kerl fiel bestimmt auf das seine Sätze länger waren. Aber wen juckte es wirklich? Er schob ihr also das Ding entgegen und hoffte das sie es nehmen würde. Da Taro Taro war und den Blick ihrer Mutter wie ein bohrendes etwas im Nacken spürte schob er sich einfach an ihr vorbei und ging in ihr Zimmer. Fragen war keine Option, er musste nur weg von diesem Blick. Also trat er die Flucht nach vorne an und stolperte in Miras Zimmer, um sich vor diesem Blick zu verstecken. Ein paar mal blinzelte er, als ihn die Sonne direkt ins Gesicht strahlte. Einige mal blinzelte er, bevor er mit den Füßen über ein paar Klamotten stolperte und sich darin verfing. Mühsam strampelte er sich los, trat auf Papier bevor ihm die Panik ins Gesicht geschrieben stand. Uffff machte er und räumte sich mit den Füßen etwas Platz frei. Überall war alles voll, aber richtig voll nicht nur so unordentlich wie bei ihm. Es gabs keine Wand, nur Poster von Leuten die er nicht kannte. Waren das die Dinge die Mädchen toll fanden? Er konnte sich nicht richtig bewegen, alles war eng – irgendwie voll eben. Wie ein unfähiger Tänzer tippelte er mit der Stofftasche über der Schulter zu dem Sitzsack und warf sich einfach in diesen rein. Besser, brummte er und streckte die Beine von sich, als wäre er hier zu Hause. Heilige wieso tat er sich das überhaupt an? Schwer setzte er sich irgendwie gerade hin und legte die Stoffbeutel auf den Boden in dem die Bücher und so zeugs waren. Ob sie sich noch an sein Versprechen erinnerte?
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BeitragThema: Re: Musikalisches Holz   Musikalisches Holz Icon_minitimeMi 23 Dez 2020, 19:59

Sie war vollkommen überfordert. Etwas, was sie nie offen zugeben würde. Dass Taro jetzt einfach vor ihrer Zimmertür aufgetaucht war kam sehr unerwartet. Innerlich verteufelte sie ihre Mutter, dass sie Taro direkt zu ihr hinaufgeschickt hatte. Ihr war klar, warum sie das getan hatte. Immer wieder hatte Ajisai sie dazu ermahnt, dass sie ihr Zimmer aufgeräumt halten sollte. Man wusste ja nie, wer plötzlich vorbei kam … das war wohl dieser „wer“, von dem sie immer gemahnt hatte. Und jetzt war Taro hier, trug etwas über seine Schulter und sah so verloren im Flur aus. Eigentlich hätte sie ihn lieber wieder hinunter geschickt und sich mit ihm in den Garten gesetzt – doch Taro kam ihr zuvor.
Er begrüßte sie damit, dass er ein hölzernes Objekt von seiner Schulter hob und es Mira überreichte. Mira machte große Augen. “Du hast die wirklich gemacht? Ich mein … ist die echt für mich?“, faselte sie etwas unsicher vor sich hin und nahm die Violine entgegen. Mit ihren stechend gelben Augen, musterte sie die Violine und strich zärtlich, fast schon liebevoll über das Holz. “Wow … danke!“, hauchte sie und sah nach Taro, der mittlerweile schon den Flur verlassen und das Zimmer betreten hatte.

“Oh Kami!“, stieß sie sofort auf, folgte Taro und platzierte die Violine vorerst sanft auf ihrem Bett. Zumindest das war halbwegs gemacht. Nervös strich sie sich eine Strähne hinters Ohr und begann Klamotten aufzuheben und in eine Wäschetonne zu schmeißen. “Ich hab nicht mit Besuch gerechnet, deswegen sieht es hier so unordentlich aus.“ Ihr Gesicht errötete und sie versuchte sich vorerst von Taro abzuwenden, wandte ihm das Hinterteil zu, um zumindest ein bisschen Klarschiff zu machen.
Seufzend warf sie die letzten Dinge in eine Ecke, sodass sie außerhalb von Taros Sichtfeld waren und ließ sich auf den Bettrand nieder. “Ich war gerade dabei ein paar Notizen zu einem neuen Jutsu zu machen… da vergess ich irgendwie alles um mich herum.“ Nervös kratzte sie sich am Hinterkopf und erinnerte sich, warum Taro zu ihr gekommen war. Sie griff hinter sich und zog die Violine liebevoll auf ihren Schoß. “Die ist wirklich schön …“, murmelte sie und fuhr erneut mit den Fingern über das Holz und lächelte glücklich. “Das war doch bestimmt fürchterlich anstrengend, oder? Wie lange hast du daran bitte gesessen?“, erkundigte sie sich und sah etwas Schuldbewusst drein.

“Wollt ihr vielleicht was zu Trinken?“, erklang die Stimme von Ajisai von der unteren Etwage und Mira verzog unglücklich das Gesicht. “Danke, Ma – aber ich kümmre mich schon selbst um meinen Besuch!“, rief sie ihr entgegen und kratzte sich erneut am Kopf. “Tut mir leid – sie ist die Fürsorgliche …“
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BeitragThema: Re: Musikalisches Holz   Musikalisches Holz Icon_minitimeMi 30 Dez 2020, 11:32



Wie ein frisch gefällter Baum hing Taro in dem Sitzsack und dachte nur an zwei Dinge. Das erste war, dass ihre Mutter weg war und ihn nicht mehr anstarrte, ansprach oder in seinem Sauerstoffkreis stand. Die zweite Sache war, das er dieses Korpdings nicht mehr in der Hand hielt. Wenns nun zu Bruch ging, wars Miras Schuld. Was tat die eigentlich? Herumstehen und nicht wissen was sie so richtig tun sollte. Irgendwas von Danke hatte sie gefaselt, als er schon fernab war.  Jetzt fing sie an wie ein aufgescheuchtes etwas durch ihr Zimmer zu tingeln. Seine Augen blickten auf den Boden wo Zeuges herum lag, dann zuckte er die Schultern. Ein bisschen als wäre er hier zu Hause, er konnte sitzen und keiner starrte ihn an. Mira schien sich große Mühe zu geben Ordnung zu schaffen, während seine Füße über den Boden wischten. Nachdem sie ihr treiben unterbrochen hatte reckte er sich und sah zu Mira. Yoa nicht so  nen Desaster. Is ja nur zeugs ne? Er war ja selbst nicht so der ordentlichste und da störte ihn das hier auch nicht. War ja nicht sein Zimmer, sondern ihres. Während er sich auf dem Sitzsack herum warf um sie besser anzusehen tätschelte sie auf dem Holz herum. Uf was ihn das gekostet hatte? Eh naja, meinte er und reckte sich nach seiner Stofftasche. Sorgsam fiel er dabei von seinem Sack herunter und lag einen Moment auf der Nase. Ach ne, nölte er, zog die Füße ran und ging in die Hocke. Wieder grabschte er nach der Tasche und räumte mit seinen Händen einen Bereich vor seinen und ihren Füßen frei. Dann kippte er die Tasche aus. Da landeten Seile auf dem Boden, Bücher und kleines Metallzeug. Also ne ich musste das da und ehhhhm das blicken. Der Braunhaarige deutete auf zu Bücher wo es nur um die Dinger ging die sie lernen wollte. Holz, Herstellung und zeug das er nicht verstand. Wenn man mehr Ahnung von hatte war das bestimmt kein Text voller Blabla. Dann zog er die Bücher raus und hielt sie ihr hin. Dann war sie wieder da, diese andere Frau. Vor Schreck zuckte er zusammen und ließ das Buch fallen. Alter warum muss sie was wollen WARUm. Unglücklich verzog er das Gesicht, sammelte das Buch wieder auf und warf es auf das Bett, das zweite nach. Auf ihre Entschuldigung starrte er nur zur Tür. Sein Blick sagte „bleib draußen oder ich spring aus dem Fenster“, oder etwas ähnlich Drastisches. Wahrscheinlich würde er sofort in die nächste Ecke springen, wenn sie rein kam oder hinter den Sitzsack kriechen oder sowas dummes. Alsoooo das da, das da und das da und es macht klingeling oder so. Seine Finger deuteten abwechselnd auf Buch, die Saiten, das Holzding und das Werkzeug das er angeschleppt hatte. Die Bücher hatten einen Stempel der Bücherei, bis auf eins. Dort prangte der stolze Preis von 158,99 Ryo. Geld das er in den fettesten Schinken investiert hatte. In dem Stand, laut Buchkerl, alles was man so wissen musste zum spielen und stimmen von dem Dingsens das sie lernen wollte. Es gab so elektrische Gerätedinger die das hören konnten, aber dann wäre er ganz blank gewesen. Außerdem musste er ja nochmal Essen für sie kaufen oder sowas und er drückte seinen Eltern Geld ab, damit er nicht so ganz wie ein Lappen wirkte. Dafür gabs im Blumenladen kein Geld aber hin und wieder ein Danke oder kein Buch auf den Hinterkopf.
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BeitragThema: Re: Musikalisches Holz   Musikalisches Holz Icon_minitimeDo 31 Dez 2020, 16:09

Sie war ziemlich beeindruckt, über die Mühe, die sich Taro mit der Violine gegeben hatte. “Bei Kami! Das klingt, als wenn du dir mehrere Nächte um die Ohren geschlagen hättest, um das für mich zu machen.“ Eigentlich hatte sie sagen wollen, dass sie es ja nur als Scherz gemeint hatte – aber das würde bedeuten, dass Taro sich ganz um sonst angestrengt hätte. Und das wollte sie ihm bei aller Liebe nicht vermitteln. Sie freute sich – und zwar sehr! Aber irgendwie hatte sie nicht erwartet, dass Taro sich tatsächlich dahinterklemmen würde, um ihr so ein teures Geschenk zu machen.
Ganz gleich, ob es nun gut klang oder nicht – es war Zeitintensiv gewesen und sie würde sich erkenntlich zeigen. Indem sie das Instrument zu spielen lernte und indem sie diese Technik wirklich entwarf, um ihm zu helfen.
Sie platzierte die Violine wieder behutsam neben sich auf das Bett und nahm das Buch entgegen. Ihre Augen weiteten sich. “Bist du wahnsinnig?! Du hast nicht ernsthaft so viel Geld ausgegeben, um mir das zu schenken?!“, rief sie erstaunt auf und starrte ihn ungläubig, aber dankbar an. “Lass mich dir das Geld geben – oder sag mir, wie ich das sonst wieder gut machen kann.“

Langsam rutschte Mira vom Bett herunter und kniete sich neben Taro – mit gebührendem Abstand. Sie verstand langsam sein Problem. “Ich verschon dich davor, dass ich jetzt übe und die Violine stimme – werde bestimmt einige Zeit brauchen, bis ich das richtig draufhabe… oder mich zumindest nicht mehr allzu sehr schämen muss.“ Sie lachte und strich sich eine der schwarzen Strähnen hinters Ohr.

Langsam schürzte sie die Lippen und grübelte. Ob es bereits der richtige Zeitpunkt war, um ihn auf ihre Idee aufmerksam zu machen? Sie war noch nicht weit genug. Aber vielleicht war er interessiert an ihren Künsten und Techniken. “Was hältst du davon – ich hol uns was zu Trinken und ein bisschen was zum Knabbern und dann erzähl ich dir, woran ich die letzten Tage dran gearbeitet habe?“, erkundigte sie sich und lächelte ihn freudig an. “Und dann überlegen wir uns, wie wir mit unserer hoch heiligen Sensei in Zukunft besser zurecht kommen.“
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BeitragThema: Re: Musikalisches Holz   Musikalisches Holz Icon_minitimeMo 11 Jan 2021, 11:34


Nächte um die Ohren geschlagen? Was waren das für nen komischer Satz? Konnte man so auch nicht sagen, naja nicht so ganz ne? Wenn er Zeit hatte war er mit dem Ding zu gange gewesen. Die üblichen Dinge wie der Blumendienst im Laden oder Baseball hatten ihn da zwar schwer zurück gesetzt – aber er war hier nech? Sie war zufrieden, das hieß kein böser Blick der ihm in den Nacken stach von der doofen Prinzessin. Nicht das er der doofen Kuh ein Wort gesagt hatte neeee! Aber sie war trotzdem wie ein Parasit in seinem Hirn und meckerte nur rum und das nervte tierisch. Wie ein Ohrwurm der nicht weg ging. Als sie die Bücher zur Hand nahm wich sein entspanntest auf dem Boden lungern jedoch Panik. Ihre Stimme wurde lauert und er schwörte da war ein heller Ton der ihm das Blut gefrieren lies. Nich hauen, sagte er reflexartig, riss die Hände hoch und machte sich so klein es ging. Eh was? Sie wollte ihm das Geld geben? Ne ne passt schon – eh wirklich alles okay, versuchte er sie abzuwürgen. Wenn sie hörte das er Geld von einem Mädchen nahm – ne nee da hatte er so gar keinen Bock drauf. Aber wahrscheinlich wollte sie ihn trotzdem irgendwie entschädigen. Frauen – so kompliziert! Echt lästig, was sollte er den jetzt sagen? Einfach nicht vermodern lassen kay? War doch ne akzeptable bitte oder nicht? Er hoffte es, sonst sah eher echt düster. Jetzt kam sie auch noch vom Bett runter zu ihm auf den Boden. Heilige – wieso WIESO! Wie ein verstörtes Kind schielt er auf seine Füße und wippte hin und her. Mira saß jetzt in seiner Nähe und erzählte das sie ihn nicht mit Musik nerven würde. Kluges Mädel, dann musste er nicht versuchen zu lügen und sich was kluges ausdenken damit es nett klang! Yoa wies nich? bestätigte er ihre Anfrage. Es war brütend heiß draußen und Frauen ließen ihn eh leiden. Ständig war ihm heiß, dann wieder Kalt und zwischendurch Angschweiß. Uchiha nimmt man und ersetzt sie – ich schwör. Die spinnen bestimmt alle. Der eine hat ne komische Frau geheiratete. Jetzt feiern sie alle und seitdem der andere Drache weg ist sagen sie alle die wäre voll nett. Ich schwöre Frauen spinnen – vor allem die mit den hellen Haaren, ja er hatte gerade nicht nur über die alte Hokage geschimpft deren Blick ihn getötet hatte. Nein er meckerte auch über die neue Sannin, von der er auf Fotos schon Schweißausbrüche bekam. Das er sich als Senju über Uchiha aufregte war irgendwie so ein Ding. Das kam ganz natürlich und jetzt wo Shidori ihm so zusetzte wurde es nicht so richtig besser. Er merkte gar nicht das er dabei auch auf Mira rumgehackt hatte. Die löste bei ihm immerhin nur in 9 von 10 Fällen eine Angststörung aus. Außerdem war sie helle genug nicht wieder mit seinem Arm zu kuscheln. Der würde sich auch nicht toll anfühlen. Feucht und Salzig von dem Marsch mit dem holz hierher und unnötigerweise bekam er so dumme stoppeln auf den Armen die nervig waren. Weich wie ein Kopfkissen und unglaublich nutzlos. Damit schwitze er  nur noch mehr! Trinken und was zu Futtern war also wirklich ne gute Idee. Muss ich helfen gehen? Neeeee Gefahr auf Mutter. Abgelehnt ne nada njet. Also blieb er stumpf sitzen und fummelte an seiner Hose herum. Irgendwie war die dreckig geworden, sodass er sich intensiv dem abkratzen des Drecks widmen konnte bis sie zurück war.
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BeitragThema: Re: Musikalisches Holz   Musikalisches Holz Icon_minitimeDo 14 Jan 2021, 16:23

Taro tat sein Tun als „normal“ oder „nicht weiter besonders“ ab. Sie konnte nur leicht ungläubig den Kopf schütteln. Irgendwie war er schon ja ganz nett. Unter seiner Schale … oder in seinem Fall vielleicht eher unter seiner Rinde … schlummerte ein aufmerksamer netter Junge, der sich viel Mühe in dem gab, was er tat. Und trotzdem wirkte er so häufig so unsicher und blockte ab. Mit Worten oder mit Gesten.
Sie nickte kurz, strich lächelnd über die Buchumschläge. “Na gut, aber dafür hast du trotzdem was gut bei mir!“, bestimmte sie mit gespielter Autorität und zwinkerte ihm zu. “Kann ja nicht sein, dass du mir hier so ein riesiges Geschenk machst und ich das einfach so hinnehmen soll.“ Mira musste schmunzeln und erinnerte sich an einen Spruch, den ihre Mütter sich gerne gegenseitig drückten. “Wobei – man sagt ja immer, das Leben sei ein ständiges Geben und Nehmen. Du gibst und ich nehme.“ Sie streckte ihm frech die Zunge heraus und erhob sich, um sich auf den Weg in die Küche zu machen, um ein bisschen was zusammenzutragen.

Wäre Mira nicht ihr Leben lang bereits diese Treppe gelaufen, hätte sie sich bei ihrem halsbrecherischen Tempo vermutlich den Hals und sämtliche Knochen gebrochen. Sie übersprang, beim hinabsteigen jeder zweite Stufe, landete jedoch immer sicher auf der darauf folgenden und schaffte so ohne Anstrengung und in Windeseile das Erdgeschoss. In der Küche nahm sie zwei Schüsseln – eine mit Obst, eine mit Knabberkram – zwei Gläser und klemmte sich ein paar Flaschen unter die Arme. Beladen wie sie war, dackelte sie wieder in Richtung der Treppe und hinauf in ihr Zimmer. Von ihrer Mutter Ajisai erntete sie nur belustigte Blicke bei dem Anblick. Mira streckte ihr die Zunge heraus.

“So – ich hoffe, dass da was bei ist, was du magst. Die dunkleren Chips sind die mit Bacon Geschmack – Bacon an sich mochtest du ja, oder? Wasser und Pfirsicheistee hab ich auch mit dabei. Falls du noch was anderes willst, müssten wir noch mal runter gehen.“, teilte sie mit und ließ sich in gebührendem Abstand zu Taro auf den Boden sinken und lehnte sich an den Bettkasten an.
“So! Und jetzt wollte ich dir ja erzählen, woran ich die letzten Tage gearbeitet habe, richtig?“, begann sie und sah leicht missmutig zu ihrem Papierkorb. “Ich möchte eigentlich in letzter Zeit ein Genjutsu entwickeln, um … tja, wie beschreib ich das am Besten … um Emotionen zu beeinflussen. Das ist jetzt nichts weiter bedeutendes, denn mit Genjutsu beeinflusst man den Geist und Verstand des Ziels ja permanent. Ich will aber nur eine Emotion der Person beeinflussen, ohne dass sie weitere Nebeneffekte betrifft.“ Sie kratzte sich am Kinn und schnappte sich ein paar Trauben, die in der einen Schüssel waren.

Mit einer Traube zwischen den Fingern sprach sie weiter. “Normaler Weise nutzen die meisten Genjutsuka die Techniken so, dass sie dir irgendwelche Horrorvorstellungen vor dein inneres Auge rufen und dich damit einschüchtern wollen. Aber das ist irgendwie so … plump? Jemand, der aufmerksam genug ist, wird schnell bemerken, dass es sich um eine Illusion handelt und damit hat sich der ganze Zauber verflüchtigt. Stell dir zum Beispiel vor, dass ich mit einer Technik jemanden mutiger machen kann, ihn sonst aber nicht beeinflusse. Oder ich nehme ihm ein Stück weit die Angst.“ Sie schob sich die Traube in den Mund und sah ihn erwartungsvoll an. “Verständlich oder zu viel durcheinander erzählt?“
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BeitragThema: Re: Musikalisches Holz   Musikalisches Holz Icon_minitimeSo 17 Jan 2021, 15:05


Was hieß es was „gut zu haben“ und dann auch noch bei nem Mädel? Würde sie ihm im Trainingskrampf gewinnen lassen? Oder würde sie aufpassen das Sensei nervig das nich tat? So oder so, er konnte bestimmt irgendwann danach verlangen und dann wäre sie bestimmt richtig böse aus ihn. Wieso? Frauen waren immer böse auf ihn ohne, dass er verstand was schief war. Immerhin war Mira nicht böse auf ihn, sie machte sogar einen Scherz worauf er etwas unsicher lachte. Geben war er nicht schlecht mit, Leute schlagen noch besser. Verlegen kratze er sich am Kopf und dann war Mira aus der Tür raus. Tausend Holzblöcke fielen von seiner Schulter und er seufzte, bevor er sich wieder in den Sitzsack warf. Der war richtig bequem und gemütlich. Wie eine unsexy Wasserleich streckte er alle vier von sich und horchte einfach nur. Jedes Haus lebte, das war irgendwie cool. Das half ihm zu hören wann Sisi kam und sich zu verstecken. Hier wars aber anders. Oben ging nicht wirklich was ab. Was auch immer hier war, es war nichts das ultra wichtig war. Also streckte er sich und ließ sich die Sonne durch die Scheibe ins Gesicht braten. Ungelenk wischte er den Schweiß von seiner Stirn und kam langsam wieder zu ner Atmung die normal war. Wann hatte er überhaupt ne Gänsehaut bekommen? Lästiger scheiße, alles ihre Schuld. Einen Moment blieb er noch liegen, bevor er Schritte hörte und die Tür wieder auf ging. Gekonnt rollte er aus dem Sitzsack zurück auf den Boden und fummelte an seiner Hosenkette herum. Dann kam Mira auch schon rein und stellte ihm das Essen vor die Nase. Sie musste gar nicht sagen was es für Chips waren, hatte er sofort gerochen. BACON, sagte er begeistert und langte ungeniert zu um sich eine Hand in den Mund zu stopfen. Gott waren die geil! Schwer am kauen, versuchte er Mira zuzuhören die jetzt begann von ihrem Jutsu zu sprechen. Wollte er schon hören, aber die Chips waren der hammer. Nickend bestätigte er zumindest kurz das sie was sagen wollte. Dann zog er die Schüssel mit den Chips ran und klemmte sie zwischen die Knie um weiter zu essen. Kauend goss er sich was vom Eistee ein und versuchte zu verstehen was sie da genau wollte. Emotionen war schon mal nicht so nice für ihn, aber er gab sich Mühe. Mira sprach davon das Genjutsu sonst eher fies waren und sie das nicht sein wollte. Ul-tra eh doof, schmatze er und war sich weiter Chips in den Mund. Ob er blickte wenn es so ein jutsu war? Ne er war richtig mies mit denen und bekam schon nen Horror bei jeder Frau, da konnte nen Jutsu nicht viel mehr Mist machen. Also wie auch? Mit Chips in der Hand klopft er sich an die Brust. Ich bin voll mutig, erklärt er so selbstbewusst wie das eben ging wenn er mit einer Frau sprach. Er sah nämlich auf die leckeren Chips und nicht auf sie oder gar in ihre Richtung. Während er den Rest davon kaute nickte er trotzdem langsam. Denke habs geblickt. Du könntest machen das die Prinzessin nich mehr wegen jeder dummen Spinne den krieg erklärt. Das war nämlich echt lästig. Dann schrie sie wie dumm, lief durch die Wohnung, bis irgendwer das Ding tot machte. Da wars auch egal ob wer bock hatte, ne dann musste die dumme Spinne tot sein. Wenn man das abstellen könnte wäre schon genial. War ja echt lästig das sie ihn aus dem Bett warf bis er mit dem Schuh kam. Was konnte die doofe überhaupt? Nichts, war ja super offensichtlich.

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