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Hatake Akio
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Hatake Akio

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BeitragThema: New Life, New Story   New Life, New Story Icon_minitimeSa Jan 11 2020, 18:50

Büro im Kage Gebäude

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07.04  |  9:00 Uhr

Zusammen mit der neuen Hokage Sheena Yumiko, machte er einen Deal. Während sie mit den Männern sprach, die in ihrem Umfeld waren, so übernahm er Sayuri selbst. Er war der beste Freund ihres Mannes und schließlich kannten sie sich schon etwas. Dazu glaubte der Hatake, dass seine ruhige Art zu mehr Erfolg führen würde, wie Yumikos rationale Art alles anzugehen. Akio wollte schließlich einige Punkte abarbeiten. Nur so konnten alle Geschützt werden. Das Dorf und auch Sayuri selbst.
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BeitragThema: Re: New Life, New Story   New Life, New Story Icon_minitimeSo Jan 12 2020, 19:46

Alles war vorbereitet für das kommende Gespräch. Akio, der selbst kein eigenes Büro besessen hatte, reservierte sich eines derjenigen, die im unteren Stockwerk waren. So konnten Sayuri und er das Gespräch in Ruhe und hinter verschlossenen Türen besprechen. Keine Fremden Ohren. Nur sie und er. Auf dem Schreibtisch lag die Akte der eingeheirateten Uchiha. Dort befand sich im Moment nicht mehr, als die Fakten. Fakten, die man über die frühere Oinin wusste und später nur noch als Top Secret eingestuft werden würde. So konnten nur noch äußerst hohe oder auserwählte Shinobi einen Blick auf ihre wahre Vergangenheit werfen. Yumiko sicherte sich die Einschätzungen der Männer, die eine große Rolle in ihrem Leben spielen. Zum einen ihr Ziehvater und Sannin, Kohaku Senju! Ein ehrenvoller Mann, dessen Einschätzung wohl zu 100 % glaubwürdig war. In seiner Obhut glaubte Akio, würde nichts passieren, was dem Dorf Schaden konnte. Zum anderen war da aber noch ihre große Liebe, ihr neuer Mann, Uchiha Hachiko. Sein bester Freund und Teamkamerad seit vielen Jahren. Auch seine Einschätzung würde zu 100 % der Wahrheit entsprechen. Doch beide hatten ein emotionales Band, welches Akio nicht besaß. Er beurteilte Neutral. Zusätzlich hatte er aber auch noch einen Block zum Schreiben bereitgelegt. Sie wollten nämlich Stichpunkte zum Lebenslauf aufnehmen. Akio wollte ihre Sicht sehen. Ihre Wünsche und auch ihre Geschichte. Sie sollte mitbestimmen und nicht einfach einen Ausweiß bekommen und eine Geschichte. So als wäre sie ein Charakter eines Videospiels.

Akio selbst war natürlich schon länger hier im Büro. So versuchte er sich selbst ein Bild zu schmieden. Meist kam es immer anders als man sich vorgestellt hatte, doch irgendwie musste er ja eine Richtung vorgeben können. Es ging hier ja schließlich nicht nur um die eigene Meinung. Der Hatake wollte ihre Version hören. Hatte sie sich darüber überhaupt jemals einen Gedanken gemacht? Durch Amnesie hatte sie ihre Erinnerungen verloren. Nur langsam erinnerte sie sich an manche Dinge. Teile, Bruchstücke ihrer Vergangenheit. Wohin sollte diese Reise gehen? Die Wichtigkeit dieses Gespräches war enorm. Immerhin war sie nun die Frau des Uchiha Oberhaupts. Sie war im Rampenlicht, genau wie er. Vor seinem inneren Auge spielte sich ein dämliches Szenario ab. Ein sinnloser Vergleich, der seine Stimmung aber etwas anhob. Fast so als wären sie König und Königin. Und das Volk schaute nun ganz genau auf die Königin, nur um etwas zu finden, um den König zu stürzen. Leider konnte man diese Metapher gut anwenden. Sollten andere Oberhäupter, wie z. B. die Hyuuga, davon Wind bekommen, würde Yumiko sicher, dass eine oder andere nervige Gespräch führen müssen.

Akio erhob sich von seinem Stuhl und lief ein paar Runden durch die großzügigen Räumlichkeiten dieses Büros. Nichts war unmöglich. Sayuri würde mit ihnen zusammenarbeiten und so eine Geschichte erfinden, die sie jedem mit beruhigten Gewissen sagen konnte. Man könnte es als eine Mission ansehen. Die Mission, dass niemand erfahren durfte, woher sie kam. Spätestens ihre Fähigkeiten werden auf ihren Clan zurückweisen. Auch dafür brauchten sie eine Entscheidung. Waise oder doch was anderes? Darum war Sayuri eingeladen! Zusammen würden sie einen Platz finden. Auch, wenn sie diesen Platz erst erschaffen müssten. Konoha würde keine Menschen ihrem Schicksal überlassen, wenn sie doch so sichtbare Hilfe benötigten. Nach ein paar Runden, die der Hatake im Kreis lief, setzte er sich wieder. Die Akte schloss er um sie genau neben seinem Schreibblock zu Platzieren. Ab jetzt wollte er warten. Ein kleiner Blick reichte aus, um zu sehen, dass noch gute 20 Minuten Zeit waren. Auch die würden schnell vorbeigehen.
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Uchiha Sayuri
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BeitragThema: Re: New Life, New Story   New Life, New Story Icon_minitimeFr Jan 24 2020, 14:58

Der Brief von Akio hatte sie verunsichert und das obwohl sie nicht sagen konnte warum. Er hatte sie zu einem Gespräch gebeten, ein Gespräch ohne Hachiko, nur er und sie. Was hatte die neue Kage damit zu tun? Sie hatte sich selbst mit Hachiko getroffen und sie wusste wie sehr ihr das Missfallen hatte. Was Akio nun von ihr wollte konnte man jedoch nur mutmaßen. Wahrscheinlich stand das Gespräch von ihrem Mann und der Hexe von Hokage miteinander in Verbindung. Vom ersten Tag an hatte sie die blasshaarige Frau nicht gemocht und das sie jetzt scheinbar in ihrem Leben herum wühlte missfiel ihr. Kohaku hätte ihr zu Geduld und Ruhe geraten, doch wer ohne sie mit Hachiko sprach konnte nicht mit ihrer Gnade rechnen. Dennoch war sie an diesem Morgen nicht ruhig oder zuversichtlich. Wenn Akio sie rief, weil er und die Kage etwas beschlossen hatten war es etwas Schweres. Sie war nur widerwillig ohne Hachiko gegangen hatte dafür Snow auf der Schulter und kraulte die kleine Pantherdame. Für das Gespräch hatte sie sich in ihre üblichen weißen hohen Schuhe gesteckt, eine Bluse, eine dunkelblaue Jeans, das Haar fiel ihr locker über den Schultern. Die gewohnte Steifheit ihrer Bewegung würde wohl nicht mehr so schnell von ihr weichen. Irgendwie war ihr übel und sie wusste nicht ob sie unruhig war oder ob es an dem Kind in ihr lag.  Da die Uchiha nicht zu über Pünktlichkeit neigte war sie nur rechtzeitig von ihrem Mann los gelaufen und schob ihre Gedanken vor sich her. Was ist wichtig, dass man jetzt noch klären müsste. Was hat die Kage damit zu tun, warum jetzt? Was war ihre Sicht, ihre Sicht von was? Mit leerem Blick ging sie die Straßen entlang, neigte hin und wieder den Kopf und streichelte Snow. Als Sie im Gebäude ankam war es einige Minuten vor neun. Sie suchte den Empfang und dann der Wegbeschreibung zu Büro fünf. Immerhin traf sie nicht Yumiko, immerhin waren sie nicht in ihrem Büro. Als sie den Weg gefunden hatte war sie beinahe zu spät und schaffte es nur noch gerade so rechtzeitig an die Tür zu klopfen. Sie wartete auf ein herein, bevor sie eintrat und sie die Räumlichkeit besah. Ein Glastisch, zwei dunkel Couchgarnituren, ein breiter massiver Schreibtisch am Kopf des Raumes, Schreibtische, Bücher und eine Fensterfront. Sorgsam nahm sie Snow von ihrer Schulter und verneigte sich leicht vor Akio. Sie wusste nicht wie sie ihm begegnen sollte. Vor kurzem hatten sie zusammen gegessen und jetzt war sie hier für ein förmliches Gespräch. Der Panther zappelte kurz, bis Sayuri sie wieder auf die Schulter setzte. Guten Tag, kam es ruhig von ihr und sie blieb einen Moment verloren im Raum stehen. Sie hatte es nicht mit Führungspersonen, sie neigte zu einem natürlichen Desinteresse daran und folgte nur einer Person bedingungslos. Diese Person war Hachiko und der war nun einmal nicht hier. Hatake-sama, schob sie nach. Dies war ein offizielles Gespräch und auch wenn Hachiko ihn Akio genannt hätte, dann hieß es nicht das sie das jetzt durfte. Außerdem pochte die Förmlichkeit des Briefs noch in ihr. Ich muss gestehen ich bin aus dem Schreiben nicht ganz schlau geworden. Um welche Sicht genau geht es und auf was? Snow begann auf ihrer Schulter herum zu  tapsen und sich an ihre Wange zu schmiegen, womit sie Sayuri zwang sich dem kleinen Wesen einen Moment lang zuzuwenden. Sorgsam kraulte sie die Kleine zwischen den Ohren und wartete das Akio ihr erklärte um was es ging.
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BeitragThema: Re: New Life, New Story   New Life, New Story Icon_minitimeSo Feb 09 2020, 01:27

Eine komische Situation machte sich gerade breit. Hachiko war sein bester Freund und das Thema, welches er heute behandeln musste, war seine Ehefrau. Dieses Gespräch hätte man genauso gut in einem Cafe abhalten können. Leider hatte Akio abseits seines Privatlebens auch eine Aufgabe. Und diese galt es heute auch gerecht zu werden. Deshalb auch der Brief. Wie dieses Gespräch verlaufen würde, ahnte der Grauhaarige Hatake zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Solange er noch allein war, versuchte er sich die richtigen Sätze in den Mund zu legen. Es war schwer. Man konnte schnell etwas Falsches sagen, schnell auch eine Information zu viel ausplaudern. Es ging hier einzig und allein um die Vergangenheit. Um genau zu sein, um eine alternative Vergangenheit. Es sollte so gut wie niemand wissen, dass sie eine Shinobi aus Chigiri aufgenommen haben. Auch wenn da immer noch das Problem blieb, mit ihren Fähigkeiten. Niemand aus Konoha würde das Eiselement steuern können. Also würde man sie eindeutig als Yuki identifizieren können. Trotzdem sah Akio es als Schutzmaßnahme. Er wollte sich gar nicht ausmalen, was die Uchihas davon halten würden. Oder wussten sie schon Bescheid? Hätte, wenn und Aber! Es brachte nichts sich jetzt den Kopf darüber zu zerbrechen. Er könnte es immer noch im Laufe des Gesprächs erfragen. Ihre Begrüßung nickte Akio nur kurz. Zusätzlich nannte sie ihm beim Nachnamen und setzte die höflichste Form aller hinter diesen. Kurz lächelte er unter der Maske. "Guten Tag Uchiha-san. Ich biete ihnen das Du an. Nennen Sie mich einfach Akio" natürlich wusste sie seinen Namen. Trotzdem musste er es Ihr ja auch anbieten. Dasselbe ging auch für ihn. Würde sie ihm nicht das "Du" anbieten, würde er auch beim Sie bleiben. Immerhin hatten sie nun Geschäftlich miteinander zu tun. Was ihm aber gefiel war, dass Sayuri direkt auf den Punkt kam und auch das ansprechen wollte. Sie hatte seine Nachricht nicht ganz verstanden. Innerlich belächelte er das. Es war auch eine seiner ersten Amtshandlungen. Daher glaubte er ihr diese Tatsache so gar, ohne große Fragen zu stellen. "Setzen sie sich doch, dann kann ich ihnen alles in Ruhe erklären." bot er an und setzte sich an das andere Ende des Tisches. Seine Augen folgten ihr so lange bis sie sich hingesetzt hatte. Danach lehnte er sich zurück. Er versuchte einen passenden Anfang zu finden. "Also dann beginne ich mal von vorn. Wie Du vielleicht mitbekommen hast, hat die Hokage Deinen Mann zum Gespräch gebeten. Dieses Gespräch betraf in den meisten Zügen Deinen Aufenthalt in Konoha. Die Hokage und ich kamen zu dem entschloss uns um Deine Vergangenheit kümmern zu müssen." Er machte eine kurze Pause und lehnte sich wieder vor um nun aufrecht zu sitzen. "Nicht das sie uns falsch verstehen. Wir wollen lediglich den Stress vermeiden, dass sie sich jedes Mal eine neue Geschichte in diesem Thema ausdenken müssen. Daher haben wir uns gedacht, wir laden Euch ein und Pfeilen an einem Steckbrief für Euch, Uchiha-san. Immerhin werden sie uns hoffentlich nicht so schnell wieder verlassen." und diesen Satz sprach er tatsächlich mit einer Gewissen Freude aus. Es war so, wie er es auch Yumiko gesagt hatte. Sie hatte hier ein Zuhause gefunden. Sie sollte sich nicht mehr hinter der Vergangenheit verstecken müssen. "Warum wir diesen Schritt gehen wollen, erkläre ich ihnen auch sofort. Wir haben die bedenken, dass die Menschen dieses Dorfes, eventuell Panik bekommen könnten. Ihre Hochzeit schlägt wellen und da möchten wir so eine Offenbarung gern verhindern. Deshalb habe ich sie herbestellt. In der Hoffnung das wir auf ein Ergebnis kommen können." damit endete er erstmal. Diese Sätze wollte er auf Sayuri erstmal wirken lassen. Vielleicht konnte sie es verstehen aber vielleicht wollte sie Ihre Vergangenheit auch nicht ausradieren. Irgendwie könnte er es verstehen, trotzdem brauchten sie eine Lösung zum Wohle des Dorfes. Viele Kagewechsel sorgten für Unruhen, da brauchten sie so eine Tatsache nicht auch noch.
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BeitragThema: Re: New Life, New Story   New Life, New Story Icon_minitimeFr März 20 2020, 23:17

Politik für Anfänger, war das erste was Sayuri in den Sinn kam also Akio  ihr förmliche anrede erwiderte. Musste es so sein? Mit ihm beim Essen zu sitzen war etwas vollkommen anderes gewesen. Doch jetzt ging es um sie, um ihre Sicht auf die Dinge. Sollte sie erklären was sie hier im Dorf tun wollte oder etwas ähnliches? Es war nicht ihre Stärke Dinge in die Hand zu nehmen. Ihr Leben hatte auf einen strengen Hierarchie gefußt und sie hatte nie darüber nachdenken müssen etwa kreativ zu lösen. Einem Befehl hatte sie immer folge geleistet, egal was es gekostet hatte. Doch diese Befehle waren von Michiru gekommen, von niemandem sonst. Jetzt bat Akio sie darum ihn doch mit dem Vornamen anzusprechen. Wie ging sie mit dieser Aufforderung um? Etwas steif folgte sie seiner Aufforderung und nahm Platz, während Snow den kleinen Kopf an ihrer Wange rieb und schnurrte. Sayuri spürte die Unsicherheit in ihrem inneren und musste doch feststellen, dass sie wie immer tadellos in ihrem Stuhl saß, nicht zitterte und auch sonst nicht nervös zu wirken schien. Sie suchte nach einer Lösung für ein Problem, das sie nicht kannte. Allein mit ihm, ohne Hachiko – das fühlte sich einfach falsch an. Sie wollte zurück zu ihrem Mann und nicht daran erinnert werden, dass er mit dieser Frau alleine gesprochen hatte. Sofort spürte sie den bebenden hass in ihrem inneren, allein der Gedanke das sie allein gewesen waren und das so lange. Die Finger in ihrem Schoß gruben sich beinahe augenblicklich in ihr Bein, während sie weiterhin stumpf lächelte. Sie hasste diese Frau, hasste jeder Frau die ihm zu nahe kam. Wenn sie hören würde das sie – nein sie würde durchdrehen. Daran zu denken war Gift und doch konnte sie nicht anders. Etwas steif nickte sie zum Zeichen das sie verstanden hatte. Als er den Brief bekommen hatte war sie außer sich gewesen und obwohl sie die Kage war, obwohl sie über ihr Leben bestimmen konnte, würde sie ihr nicht trauen, nicht einen winzigen Moment.  Was wäre, wenn sie Hachiko mochte, ihn begehrte und sie gegeneinander aufhetzen wollte? Der Gedanke fing sie beinahe vollständig ein und es fiel ihr schwer Akio zu folgen, der davon sprach, dass es um ihre Vergangenheit ging. Wollte man sie aus dem öffentlichen Leben ziehen? Sie verstecken, sodass man vergaß das Hachiko ihr und nur ihr gehörte? Das würde sie nicht über sich ergehen lassen, niemals! Das leichte schmerzen ihrer eigenen Nägel, die sich tiefer in den Stoff ihrer Hose gruben, hinderten sie daran weiter abzudriften. konzentrier dich, du willst Hachiko behalten um alles in der Welt. Er ist mein Mann, nur mein Mann! Einen kurzen Moment flackerte ihr Blick und das stumpfe Lächeln wurde von einem Blick abgelöst den Man nur als todernst bezeichnen konnte. Ich werde nirgends ohne Hachiko hingehen, sprach sie mit einer unheimlichen Grabesstimme. Als hätte Akio sie darum gebeten die Abschiedsrede für eine geliebte Person zu halten, oder einen unpassenden Scherz gemacht. Im Gegensatz zu der Freude die Akio dabei an den Tag legte wirkte sie wie ein Monster das jeden zerfleischen würde, der versuchte sie von ihrem Ehemann zu trennen. Niemand würde sie auseinander bringen, niemand. Wäre Snow in diesem Moment nicht von ihrer Schulter hinab gerollt um ihr in die Hände zu fallen, hätte sie wohl noch eine ganze weile mit todernster Mine vor sich hin gestarrt. So fing sie das kleine Wesen jedoch auf und kraulte ihm liebevoll den Kopf. Sorgsam drapierte sie den Panther nun in ihrem Schoß, damit sie nicht wieder davon hüpfte und versuchte zu begreifen was Akio nun wirklich von ihr wollte. Es klang nicht nach einem Befehl und so legte sie einen Moment den Kopf schief, als hätte man ihr versucht eben jenen einzuschlagen. Ich verstehe den Befehl nicht Akio-san, murmelte sie halblaut und setze sich wieder aufrecht hin, als könnte sie so besser denken. Kohaku hatte ihr erklärt, dass dieses Dorf anders funktioniert als Chigiri, dass war offensichtlich den niemand trug hier ein Ärgernis mit einem Kampf aus. Auch wenn sie diese Dinge schätzen, waren sie ihr dennoch fremd. Sie durfte niemanden angehen, nur weil er Hachiko anstarrte. In Chgiri hatte sie genau das nur nicht tun dürfen, weil Iori ihr Blut gewesen war. Doch in Chigiri hätte sie jede Frau herausgefordert und in die Flucht getrieben. Verbot man ihr gerade sich mit anderen Frauen anzulegen? Hatte sie bis jetzt Stress verursacht? Ihr Verstand versuchte zu verstehen wo ihr Fehler war, worin die Rüge bestand und was sie ändern musste. Sie hatte nicht über ihre Vergangenheit gesprochen, hatte es auch nicht groß vor – wieso musste dieses Problem, das nicht existierte, dann gelöst werden. Ich verstehe das Problem nicht. Ich habe keinen Steckbrief – muss ich einen haben? Oder reicht mein Ansehen nicht aus, um bei Hachiko zu bleiben? Muss ich mich beweisen? Einen Moment lang funkelten ihren Augen vor Freude auf. Durfte sie vielleicht um Hachiko kämpfen, durfte sie der Welt zeigen das sie würdig war seine Frau zu sein? Bis jetzt war ihr Konoha nicht so vorgekommen und doch reizte sie die Idee ihre Fähigkeiten zu erproben. Ihr größtes Problem bestand wohl darin, dass Akio ihr keine klaren Anweisungen gab, sondern sie um Mitarbeit bat. Ihr leben hatte bei Kohaku daraus bestanden sie nützlich zu machen, ein tief verwurzelter Drang nach Anerkennung hatte sie dazu bewegte und diese hatte sie bekommen. Nach der Anerkennung von Akio sehnte sie sich nicht, er stand im Rang über ihr und sie würde seinen befehlen folgen, aber da er keine gab wusste sie nicht was er von ihr verlangte. Nicht zu vergessen das ihre Gedanken von der Angst dominiert gewesen waren ihn zu verlieren und im schlimmsten Fall an dieses kleine Monster von Kage!
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BeitragThema: Re: New Life, New Story   New Life, New Story Icon_minitimeMo März 30 2020, 00:47

Es war nicht schwer zu erkennen, dass dieses Gespräch, dieser Plan eben doch nicht so einfach werden würde. In seinen Künsten Träumen hatte er nämlich einen anderen Plan. Einen viel besseren Plan ohne sonderbare Abschweifungen. Der Hatake war ein geübter Shinobi mit viel Übung. Immer wieder versuchte er sie zu deuten, sie zu Lesen. Jedoch war auch Sayuri sehr elegant, wenn es darum ging, seine Gefühle zu verstecken. Eiskalt starrte sie durch die Gegend. Ihre Antwort kam dieses Mal Prompt. Sie würde nirgends ohne ihren Ehemann hingehen. Das Ganze wurde von einer unheimlichen Grabesstimme begleitet. Damit machte sie ihren Standpunkt eindeutig klar. Auch wenn Sayuri vielleicht etwas verstimmt war, nahm sich Akio einen Zettel und notierte sich dieses Verhalten. So studierte er die Yuki. In ihr sah er keine Gefahr, doch trotzdem bleibt die potenzielle Gefährdung.
Diese Ansicht bestätigte sich auch zumindest ein bisschen. Immerhin war ihre Reaktion sehr eindeutig. Und wie wäre es wohl nur gewesen, wenn er eine Frau gewesen wäre? Das empfand er als kritisch, nicht aber als schlimm. Eifersucht nahm auch unter anderen Personen einen großen Teil ein. Das hatte rein gar nichts mit der Herkunft zu tun. Akio blieb in diesem Moment still und wollte Sayuri die Chance geben sich zu dieser Situation zu äußern. Leider vergaß er einen sehr wichtigen Punkt, den die Ehefrau seines besten Freundes ihm aufzeigte. Sie verstand diesen Befehl nicht. Wohl musste es gang und gäbe gewesen sein nur nach Aufträgen zu handeln. Klare Befehle, die befolgt werden sollte. Dieses Spiel kannte natürlich auch der Grauhaarige.
Als ANBU wusste er wie man stumpf nach Befehlen handelte. Da gab es keine wirkliche Zusammenarbeit. Ein Plan wurde ausgearbeitet und jeder sollte sich sehr stark daran halten. Eine Aufgabe die es zu erfüllen gab. Entspannt lehnte er sich zurück und sah sie für einen Moment an. Wie sollte er mit dieser Situation umgehen. Im ersten Moment glaubte Akio, dass sie sehr überfordert war. Sie stellte Fragen, ob sie einen Steckbrief brauchte? Ob ihr ansehen nicht ausreichte oder ob sie sich beweisen musste. Hier sah er aber ein Grinsen. Wollte sie sich etwa beweisen? Hmm da könnte man sicher etwas machen. Vorerst musste er aber einen Plan finden, der sich ihren Ansichten anpassen konnte. Kurz zog er die Büroluft ein und sah seine Gegenüber an. "Wenn du es so sehen möchtest, dann musst du dich beweisen, ja. Aber nicht deine Kampfkünste, sondern eher deine sozialen Künste. Wir müssen richtig stellen, dass du nicht aus Konoha kommst. Sehen wir es als Undercover Mission an. Der Befehl ist Simpel wie komplex. Du musst dir eine Tarnung ausdenken. Eine die Zeitgleich deine Herkunft verbirgt und perfekt für leichtgläubige Bürger gemacht wurde." so versuchte er es irgendwie zu verdeutlichen. Es war kein großes Drama, konnte aber zu einem werden. Viele Kagewechsel besorgten das Dorf. Wie würde Yumiko also angesehen werden, wenn man erfuhr das sie Fremde Shinobi ins Dorf ließ. Die Art von Shinobie, die etliche Bürger dieses Dorfes schon auf dem Gewissen hatten. Wer wusste schon, wo solche Informationen hinführen würden. Attentate auf Sayuri waren dabei nicht ausgeschlossen.
"Euer Ansehen ist für uns nicht von belangen. Wir akzeptieren sie so, wie sie sind Sayuri-san. Durch eure Hochzeit mit dem Clan Oberhaupt der Uchiha, werdet ihr von der Presse förmlich in die Öffentlichkeit getrieben. Jeder ist interessiert an eurer Person. Woher kommen sie und wer sind sie überhaupt. Und diese Fragen müssen wir geklärt haben, bevor es zu Unstimmigkeiten kommt." Vielleicht würde sie seine Ansicht verstehen. Vielleicht hatte Chigiri aber auch das Herangehen an solchen Sachen, sehr schwer geschädigt. Hier wurden Konflikte nie mit Gewalt gelöst. Das allein sollte schon eine unglaubliche Umstellung sein. "Somit würdet ihr auch Hachiko entlasten." fügte er noch hinzu um damit etwas zu erreichen. Sayuri schien alles für ihn tun zu wollen. Warum dann also nicht eine Geschichte erfinden, um ihre Herkunft so gut es ging zu verbergen.
Vorerst wollte der Hatake abwarten. Er glaubte das System verstanden zu haben und wollte testen, ob dem auch wirklich so war. So dachte er selber schon mal weiter. Wie konnte man es beschreiben. Sayuri könnte aus einem Dorf im Feuerreich entsprungen sein. Nun zog es sie aber in das große Dorf, wo sie Hachiko kennenlernen durfte. Er zeigte ihr die Stadt und auf einmal führte eines zum anderen. Einfach und es waren kaum Fragen möglich, die noch weiter nach harken konnten.
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BeitragThema: Re: New Life, New Story   New Life, New Story Icon_minitimeMi Apr 08 2020, 02:33

Warum hatte er die Dinge nicht gleich so gesagt sondern versucht sie in seltsame kryptische Sachverhalte zu biegen die ihr nicht halfen. Sie musste tun was sie schon immer tat, wenn sie mit Menschen sprach die sie nicht sehen sollte. Ihr Mann war zu wichtig, zu bekannt und angesehen. Dem Dorf lag also daran sie in das richtige Licht zu rücken. Etwas das sie selbst bereits von sich aus getan hatte sollte jetzt unter Dach und Fach sein, oder wie auch immer man es nennen wollte. Eine Geschichte die lang und komplex war erschien ihr nicht besonders schwer oder gar anstrengend. Einen Moment lang ließ sie sich die Dinge durch den Kopf gehen, welche sie sich schon ausgedacht hatte. Sie würde einige große Lügen brauchen und sich soweit wie möglich an der Wahrheit halten, nur eben in einer anderen Welt, wenn man es so wollte. Ich werde alles tun um meinen Mann zu entlasten, sprach sie mit fester Stimme und setzte sich so aufrecht hin wie es ihr nur möglich war. Geboren wurde ich unter dem Namen Shiro Hana in einem Dorf am Rand des Feuerreiches. Meine Vater war Verräter im Blutnebel, ein Spross der Yuki und entfloh dem Reich als eine Mission scheiterte und man ihn für tot hielt. Soweit der erste Teil und damit eine vollständige Lüge. Er verschwieg meiner Mutter sein altes Leben bis zu der Geburt meines Bruders und mir. Als wir etwa zwölf waren brach unser Erbe aus uns hervor, meine Familie wurde gejagt und in einem Feuer starben alle bis auf ich. Noch heute trage ich deswegen die Narben. Dieser Teil war nicht vollständig gelogen aber nicht wirklich wahr. Ihre Mutter lebte wahrscheinlich noch,  ihren Vater hatte sie vor vielen Jahren in einem Duell ermordet, wenn das wirklich der Wahrheit entsprach. Ihr Bruder war wirklich tot, ihre Nichte auch und seine Ehefrau – sie wusste es nicht. Ein Frau fand mich und half mir mein Erbe zu beherrschen, ließ mich aus Angst vor dem Dorf jedoch nicht nach Konoha. Man hatte mich einmal töten wollen und sie wollte mich diesem Stress nicht erneut aussetzen. Jahre später trafen wir auf unserer Reise auf eine Gruppe feindlicher Shinobi. Ich verteidigte sie so gut es ging, doch wir wurden zurück geschlagen. In einer Explosion verlor ich meine Erinnerungen, wurde von dem Sannin Senju Kohaku gefunden, der mich aufnahm und ins Krankenhaus brachte. Seitdem leben ich hier. Es war nicht gelogen, wenn man sagte das diese Geschichte sehr fertig wirkte. Das einzige was ein wenig abstrus war mochte diese Frau sein. Aber in Sayuris Geschichte war sie tot, ebenso das Dorf in dem sie angeblich gelebt hatte und auch sonst jeder. Es gab bestimmt eine Vielzahl von kleinen Dörfern die bei Überfällen vernichtet worden waren und genug Menschen die in diesem Reich nicht erfasst waren. Hier in diesem Dorf war alles geregelt, ordentlich und klar, doch außerhalb dieser Mauern war es wild, unruhig und rau. Sie kannte die Welt dort draußen nicht, nur aus den Büchern die sie bei Kohaku gelesen hatte. Es gab eine Vielzahl von kleinen Kriegen und Aufständen. Jeder davon hätte der aus ihrem Lebenslauf sein können. Ihre Augen lagen nun groß und blass auf Akio, damit er ihre Geschichte absegnen konnte. Reicht das für die leichtgläubigen Bürger oder muss es mehr sein? schob sie ohne große Regung nach. Sie kannte hier noch immer nicht viele Menschen und in letzter Zeit war sie ohnehin bei Hachiko. Auf kurz oder lang würde sie vielleicht wirklich einmal ein interview geben müssen und sich erklären, sich sogar vorstellen. Sie sprach nicht gerne über sich selbst, über ihre wirkliche Vergangenheit schon gar nicht. Am liebsten trank sie kalten Kaffee und sah ihren Mann an, egal was er tat. Schlafen, Essen, Rauchen oder einfach nur trainieren. Dann musste sie zwar immer die Nachbarin verjagen, aber das war sie beinahe gewöhnt. Doch am liebsten flüchtete sie sich in seine Muskulösen Arme, ließ zu das er ihr gut tat und zeigte sich erkenntlich, wann immer es ihr möglich war. Sie konnte ihn beinahe schmecken, seine Lippen auf ihren, das Gefühl seiner Haut unter ihren Fingern und wie er sie an sich drückte, vollkommen von ihr Besitz ergriff. Keine Sekunde würde sie vergessen, dass sie nur ihm gehörte, nur ihm allein. Niemand würde sie jemals so halten dürfe, oder sie gar so ansehen. Einen Moment zuckten ihre Lippen zu einem wohlwollenden Lächeln, ohne das sie etwas gesagt oder getan hatte. Einen langen Moment gab sie sich den Erinnerungen hin und dem Gedanken das sie alles für ihn tun würde was nötig war, um für immer an seiner Seite zu bleiben. Das sie ihre Abhängigkeit von Michiru auf ihn verlagert hatte hinterfragte sie nicht, es störte sie nicht einmal, denn wenn sie etwas liebte, für jemanden lebte, dann tat sie es mit allem was sie besaß.
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BeitragThema: Re: New Life, New Story   New Life, New Story Icon_minitimeDo Apr 23 2020, 23:01

Es war schon erstaunlich wie stark man sein eigenes Leben anpassen konnte. Sayuri war ein Shinobi durch und durch. Wozu lange um den heißen Brei herum reden, wenn es doch klare Anweisungen gab. Unter seiner Maske konnte er kein lächeln verbergen. Er sah sich selber in dieser Situation und musste zugeben, dass das Leben als Sensei und Jounin ihn wohl etwas einrosten lassen haben. Früher wäre er wohl nie auf die Idee gekommen jemanden eine "freie Hand" zu lassen. Dabei bog er oft die Gespräche so, wie er sie wollte. Eifrig griff er den Stift und fing sofort an, die Nachricht aufzuschreiben. Dabei hielt er sich kurz und behielt mehr die Eckpunkte im Auge. Abtrünniger Vater aus dem Yuki Clan, verschweigt seine Identität um unentdeckt zu bleiben. Den Ausführlichen Bericht würde er später schreiben und Yumiko zukommen lassen.
So startete er ein neues Leben und brachte zwei Kinder auf die Welt. Dabei übermittelte er auch sein Bluterbe, das Hyouton. Mit dem 12 Lebensjahr brach die Scharade in sich zusammen, da bei den Kindern das Erbe ausbrach. Verängstigte Bürger jagten sie und brannten ihr Haus nieder. Familie kam ums Leben. Shiro Hana war die einzige überlebende. Narben als Beweis. Eine unbekannte nahm sie auf und pflegte sie Gesund. Doch Spione jagten sie weiter, deshalb kein Kontakt zu Konoha. Jegliche Identität sollte verdeckt gehalten werden. Dieser Versuch scheiterte und sie wurden in einem Kampf verwickelt. Shiro Hana erlitt durch diesen Kampf eine Amnesie. Sannin Senju Kohaku fand sie, nahm sie auf und brachte sie ins Dorf. Bürgt für sie. Ein großer Stein im Brett der jungen Dame. Er nahm sie vorerst auf und gab ihr den Namen Sayuri.
Akio legte den Stift weg und hob den Blick. Es war fast als würde er in einen Spiegel blicken. Während Sayuri ihn eher emotionslos ansah, war es bei ihm eher ein schläfriger, ja fast schon ein gelangweilter blick. Diesen trug er immer, wenn er trockene Arbeit verrichten musste. Dabei überraschte ihn Sayuri dennoch. Er war beeindruckt. Sie baute eine Geschichte auf. Drama würde sinnlose Fragen verhindern. Niemand würde in solch einer traumatischen Vergangenheit nachbohren.
"Sehr gut!" Antwortete er ihr als sie noch mal nachfragte, ob diese Version reichen würde. Sie würde zum Symbol werden. Die schöne Frau des Oberhaupts. Er musste sich fortan auf Festen blicken lassen, seinen Einfluss einfließen lassen. Zeigen das die Uchihas sich nicht versteckten. Und dabei würde Sayuri ihn begleiten. Deshalb war das hier wichtig. Aber er hatte noch etwas anderes. "Ich habe diese Geschichte aufgeschrieben. So würde ich sie überbringen und wir halten uns an diesen Plan, Sayuri-san. Eine Sache wäre da noch." sagte er und legte Stift und Block wieder zur Seite. "Womöglich bin ich nicht in der Situation einen Rat zu verteilen. Aber ich sehe eine Art Eifersucht in ihren Augen. Glauben Sie mir, ich kenne Hachiko schon mein ganzes Leben. Er hätte sie nicht geheiratet, wenn er sich für andere Frauen interessieren würde. Ich erzähle ihnen das, um womöglichen Ärger zu verhindern. Bitte denken Sie das nächste Mal daran, wenn eine Dame ihren Mann anstarrt" das sagte er mit einem lächeln. Immerhin wusste Akio, dass Hachiko sich rein gar nichts daraus machte.
"Die Geschichte haben wir nun. Eine letzte Frage müssten sie mir noch beantworten Sayuri-san. Sie leben nun in Konoha. Sind akzeptierter Konoha Bürger mit allen Vorzügen, rechten und pflichten. Da möchte ich dieses Thema gern aufgreifen. Könnten sie sich vorstellen ihre Fähigkeiten für Konoha einzusetzen. Als Lehrerin in der Akademie zum Beispiel?" fragte Akio direkt. Auch wenn es nicht seine Aufgabe war, wollte er diese Gelegenheit am Schopf packen. Er hatte die Auffassung, dass man sie integrieren musste. Eine Aufgabe musste her, nur so konnte Konoha ihr ans Herz wachsen.
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Uchiha Sayuri

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Shinobi Akte
Alter: 30
Größe: 1,76
Besonderheiten: Gedächtnisprobleme; Brandnarben Links

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BeitragThema: Re: New Life, New Story   New Life, New Story Icon_minitimeMo Apr 27 2020, 21:34

Akio schien zufrieden zu sein, sprach es genau so aus auf ihre Nachfrage hin. War sie mit sich zufrieden? Sayuri musste feststellen, dass diese falsche Geschichte ihr nicht viel abverlangt hatte und obwohl sie sich häufiger an viele Dinge der Vergangenheiten erinnerte, so war es dennoch sonderbar. Die Dinge, die sie einfach so tat waren ihr fremd und doch log sie ohne große Mühe, hier - damals im Krankenhaus. Um so länger sie hier war, um so mehr würde sie lügen müssen. Gegenüber ihren Freunden, den Kindern, die sie vielleicht haben würde. Ihr altes Leben war im Schatten gewesen und dieses war im Rampenlicht, voller Lügen und Heimlichkeiten. Doch sie hatte ihren Mann und sie hatte Snow bei sich, zusammen würden sie diese Dinge hinter sich bringen und wenn ihr einmal die Worte fehlen sollte, so würde sie noch immer ihren Panther als Ablenkung haben. Ruhig strich sie dem kleinen Wesen zwischen den Ohren entlang und hörte Akio zu, der diese Geschichte so an Yumiko weitergab. Als er jedoch weiter sprach musste sie den Blick heben und ihn streng mustern. Es war nichts das sie bewusst tat und als sie die Anspannung in ihrem Blick bemerkte zwang sie sich, wieder milde zu lächeln als wäre alles in Ordnung. Danke für eure Sorge Akio-san. Mehr wollte sie zu seiner Spekulation über ihre Eifersucht nicht sagen. Sie wollte nicht mehr lügen als es notwendig war, also galt hier das Thema zu ignorieren und so zu tun als wäre alles in Ordnung. Wie er auf die Idee kam, dass er eifersüchtig war? Es ging ihr nicht darum, dass sie Angst hatte Hachiko an eine andere zu verlieren. Wenn er ihr das Herz brach würde sie – ein Bild zuckte durch ihre Gedanken als sie versucht hatte ihn für sein Treffen mit der dämlichen Uchiha Schnepfe zu bestrafen. Wahrscheinlich würde er es nicht überleben und sie würde es ebenso wenig überleben. Diese Beziehung würde nicht Ende oder sie wäre tödlich. Sie konnte nicht noch eine Person in ihrem Leben verlieren. Voller Zärtlichkeit dachte sie an ihren toten Bruder und auch an die Kage des Blutnebels. Ein weiterer Tod würde sie entzweireißen und sie vollkommen entwurzeln. Nachdem Ihr Bruder fort gegangen war hatte sie nur noch diese dumpfe Leere in sich gespürt die nur von dem Schmerz in ihrem Körper abgelöst wurde. Es waren winzige schmerze Rissen überall in ihrem Körper gewesen, die sie schwer und träge gemacht hatten, bevor Michiru sie aufgenommen hatte. Mittlerweile glaubte sie die Frau auf eine seltsame Art und Weise geliebt zu haben, so wie sie es bei ihrem Bruder getan hatte und so wie sie es jetzt bei Hachiko tat. Ihr Leben wäre sinnlos ohne einen Anker, einen Pfeiler in ihrem Leben. Hiernach würde noch tiefe Finsternis folge und nichts weiter. Eine seltsame Unruhe ergriff sie, Hachiko würde nicht gehen und sie ebenso wenig. Sie gehörten zusammen, bis sie starben. Bis zu ihrem letzten Atemzug würde sie ihn beschützen und das Kind in ihrem Bauch. Zaghaft fuhr sie von Snows Kopf zu ihrem Bauch bevor sie die Finger ineinander verschränkte und Snow zwischen ihren Händen und dem Bauch behielt. Ich werde all meine Fähigkeiten in den Erhalt meiner neuen Heimat investieren. Wenn es der Wunsch meiner Kage ist werde ich diesem nachkommen. Die Worte hinterließen eine bitteren Beigeschmack in ihrem Mund. Yumiko war die Wächterin dieses Dorfes und doch konnte sie nicht sagen was diese Frau ausmachen sollte. Sie war klein, nicht besonders hübsch und kam aus keinem mächtigen Clan. Was konnte sie wohl das sie wichtig genug war dieses Dorf zu führen? Eigentlich konnte es ihr egal sein. Am Ende würde sie alles tun was sie tun musste um bei Hachiko und ihrem Kind zu bleiben. Der Rest war ein notwendiges übel, dem sie nicht entgehen konnte. Ich danke euch für diese Chance und werde sie gerne annehmen. Bitte kontaktiert mich, sobald ich Anfangen darf. Mit diesen Worten hob sie Snow auf ihre Schulter zurück, welche sich murrend streckte und neigte den Kopf vor Akio. Ich werde mich nun verabschieden und mich auf meine Schüler vorbereiten. Damit wand sie dem besten Freund ihres Mannes den rücke zu und verließ das Büro. Wer war Shiro Hana wohl gewesen? Etwas das sie nie erkunden würde, denn sie war nun Sayuri und die musste lächelnd durch die Straßen flanieren um sich ihre Gedanken nicht anmerken zu lassen. Es war nicht schwer diese Dinge fort zu schieben, denn sie schien nun wirklich hier angekommen zu sein. Sie war eine ehrbare Frau, werdende Mutter und bald Lehrerin an der Akademie.



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