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Uchiha Hachiko
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BeitragThema: Briefing   Briefing Icon_minitimeMi Dez 11 2019, 17:04

Zitat :
Sehr geehrter Uchiha Hachiko,
ich bitte Euch hiermit förmlich um ein Gespräch unter zwei Augen in meinem Büro.
Bitte findet euch am 05.04 um exakt 11:30 in diesem ein.
SY



Versendet am: 2.April 1002
v. Ankunft: 3.April 1002


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BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeMi Dez 11 2019, 17:20

05.04., 11:00 Uhr

Es war ein später Morgen an diesem Tag als Uchiha Hachiko das Haus verließ. Er verabschiedete seine Ehefrau mit einem Kuss und flüsterte ihr noch ein paar anzügliche Dinge ins Ohr, bevor es für ihn zu dem Hokage-Gebäude ging. Vor einigen Tagen bekam er die Post von der derzeitigen Hokage, dass er am 05.04. um 11:30 Uhr sich mit Yumiko treffen sollte. Als Sayuri den Brief von der Frau sah, schien sie fast vor einer Eifersuchtsattacke zu sein. Schnell versicherte er seiner Ehefrau, dass es sich bei dem Brief um rein geschäftliche Dinge handelte und verführte sie mit einem Kuss für den Abend. Seitdem überlegte er, was Yumiko wichtiges von ihm wollte. Es kam äußerst selten vor, dass man ihn Mal persönlich sprechen wollte. Mit einer Zigarette im Mundwinkel und einem schlichten, schwarzen Trainingsanzug bewegte er sich in die Innenstadt weiter. Dort würde er den kürzesten Weg zum Hokage-Gebäude nehmen damit er nicht zu spät kam. Er wusste, dass Yumiko ihn nicht ausstehen konnte, wobei er nicht wusste, welche Gründe sie hegte. Zumindest erinnerte er sich nicht daran, dass er ihr übertrieben viele Probleme bereitete. Normalerweise machte er seine Arbeit gut und war tatsächlich ein begnadeter Kämpfer. Über ihn gab es kaum Beschwerden – Mal abgesehen davon, dass einige sich beschwerten, wenn er auf der Mission rauchte. Vor ihm tauchte das Hokage-Gebäude auf und erstrahlte in seiner vollsten Pracht. Hachiko betrachtete für einen Moment die Außenmauern und fragte sich tatsächlich, ob er jemals in der Lage gewesen wäre die Position als Hokage zu besetzen. In den letzten Jahren beobachtete er doch recht häufig, dass zumeist seine Bekanntschaften in seiner Umgebung die höheren Positionen abgriffen, während er irgendwo als Aushilfslehrer seine Zeiten fristete. Vielleicht wurde es an der Zeit, dass er andere Aufgaben übernahm?

Hachiko trat mit der Zigarette im Mundwinkel in die Eingangshalle des Hokage-Gebäudes. Er schritt geradewegs an dem ‚Rauchen verboten‘ Schild vorbei und nahm dann die Treppe in Angriff. Hin und wieder verlor er dabei etwas Asche und hinterließ einen rauen Gestank von Zigaretten bei jedem Schritt. Tatsächlich versuchte er inzwischen weniger zu rauchen damit Sayuri und sein Kind nichts abbekam. Es wurde inzwischen nicht einmal mehr in der Wohnung geraucht. Er wollte nämlich nicht schuld sein, wenn sein Zigarettenkonsum sich negativ auf das Wesen in Sayus Bauch auswirkte. Vor der Bürotür von Yumiko blieb er stehen, zog die Zigarette heraus und drückte sie dann an seiner Schuhsohle aus. Gleich danach steckte er sich den Zigarettenstummel in die Tasche und klopfte mit dem Fingerknöchel fest an die Tür. Er würde warten bis man ihn hereinrief und dann auch sofort dieser Bitte nachkommen. Zwar gab es dann keine große Verbeugung, aber zumindest ein respektvolles Nicken würde seinerseits für Yumiko geopfert werden. Die beiden kämen vermutlich nie auf ein grünen Zweig und schlussendlich gefiel es Hachiko eigentlich nicht, dass sie jetzt in einer höheren Position war als er selbst. Damit würde sie ihn herumschubbsen können, wie sie wollte.

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BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeSa Dez 14 2019, 18:29

Aussehen
Nachdem man sie vor wenigen Tagen über die wichtigsten Dinge im Dorf unterrichtet war Yumiko rastlos gewesen und ihre Tage hatten einem strengen Muster gefolgte. Sie war beinahe immer mit Akio in diesem Raum, von morgens um halb acht bis spät in den Abend. Hin und wieder ging einer von ihnen um etwas zu Essen oder weil Yumiko den Raum für andere Termine brauchte. Aber sie waren meist hier, sodass die Blasshaarige ihre Tai-Chi Übungen meist daheim machte und weniger Ballett tanzte. Es war ihr erster Sonntag als Kage und sie saß in ihrem Büro und hatte Hachiko dazu genötigt auch hierher zu kommen. Wer arbeitete schon gerne an seinem freien Tag? Aber es war besser diesen Tag zu nehmen als unter der Woche im laufenden betrieb dafür zu sorgen das er hierher kam. Wahrscheinlich würde er ohnehin zu spät kommen, aber damit sollte sie falsch liegen. Da sie nur ihn am heutigen Tag erwartete hatte sie sich den Termin für 11:30 notiert und saß um 11 Uhr noch über der Liste von Sayuri und ihrem künstlichen Lebenslauf. Wie sollte sie sich etwas zu einer Frau ausdenken, wenn sie nicht einmal wusste wie sie so dachte, was sie mochte oder wofür sie gelebt hatte. Neben ihr lag das was Shina zu Sayuri aufgeschrieben hatte. Ihre Eltern waren Yuki gewesen, sie hatte dem Dorf lange gedient, ihren Bruder verloren, dann für Michiru gelebt und mutmaßte das man ihren Tod mit dem Sturz der Frau gewollt hatte. Nichts über das was sie dachte oder fühlte, nur das sie sich dem urteil der Kage beugen wollte. Noch eine Person in der man nicht lesen konnte. Wobei sie bei Sayuri Potenzial zu einer Gefahr spürte konnte sie nicht sagen wie stark sie war. Wahrscheinlich würde sie dafür Sorgen müssen das sie gegen jemanden kämpfte und wenn sie Schadenroh sein wollte würde sie dafür sorgen, dass sie gegen Hachiko kämpfte. Kohaku wollte sie so etwas nicht antun und Hachiko zu ärgern war ein befreiender Gedanken. Während sie in unruhiger Manieren mit ihrem Stift auf dem Tisch herum klopfte und die Familienbilder anstarrte die über den Bildschirm huschten wurde ihr bewusst das sie nicht einmal mehr genau wusste warum sie ihn nicht mochte. Es war einfach seit jeher eine Antipathie gewesen. Er war viel größer als sie, hatte eine bedrohliche Ausstrahlung, die sie im ersten Moment angezogen hatte bevor der Geruch nach Tabak sie erreicht hatte. Diese Mischung aus einer unbekannten Anziehung, die er nur wenig Sekunden auf sie ausgeübt hatte war genug gewesen um ihn jetzt nicht leiden zu können. Es war schon schlimm genug, dass sie immer diese Idee von Sympathie für Akio empfunden hatte. Immerhin war diese in ihrer letzten Diskussion oder vielmehr dem Gespräch erstickt worden. Sie hatte sich in eine Idee verrannt, die so nicht mehr existierte, eine Welt die sie sich geschaffen und mit der sie sich gequält hatte. Das sie damit vollkommen falsch gelegen hatte und es klug gewesen wäre die Dinger früher zu klären wusste sie jetzt. Vielleicht hatte sie diese ganzen Jahre auch einfach gebraucht, um ihn vollständig zu vergessen. Zeit hatte ihre Sehnsucht was den Mann betraf geheilt, aber nicht die tiefe Sehnsucht nach jemandem der sie in den Arm nahm, hielt und beschützte. Was für ein Lächerlicher und unlogischer Gedanke, wenn man bedachte, dass sie die letzte Instanz dieses Dorfes war. ich wünschte mir es gäbe jemanden der mich nicht kennt, mich begehrt, ohne zu wissen wer ich bin oder sein will. Einfach einmal – Sie wurde aus ihren Gedanken geholt als es an der Tür klopfte. Ihre türkisenen Augen huschten zu ihrer Taschenuhr, die auf dem Schreibtisch über der Akte von Sayuri und ihren Notizen lag. Herein, rief sie laut genug, das er sie hören würde. Die Tür schwang auf und Hachiko trat ein. Sie spürte einen seltsamen Stich in ihrer Brust den sie nicht einordnen konnte. War sie neidisch darauf das dieser Grobmotoriker eine Frau hatte und noch dazu eine Mörderin aus Chigiri? Sie wusste es nicht und es war auch nicht der Moment, um darüber nachzudenken. Die nächste Frage, die sich ihr aufdrängte war warum er zu früh war und nicht nur ein paar Minuten sondern eine halbe Stunde? Einen Moment sah sie missmutig aus, bevor sie ihm bedeutete die Tür hinter sich zu schließen. Danke das ihr meinem Schreiben gefolgt seid. Ihr fragt euch sicher um was es geht und ich möchte euch nicht länger als nötig aufhalten. Sie zog das Bild von Sayuri aus der Akte und schob es über den Tisch sodass er es sehen konnte. Wir müssen über eure Ehefrau sprechen, eröffnete sie nun und ließ das Bild an der Tischkante liegen und zog ihren Block näher heran um den Stift zur Hand zu nehmen. Wir müssen darüber sprechen wie sie in den nächsten Jahren im Dorf integriert wird. Damit war das wichtigste erst einmal gesagt. Wer wusste schon ob er sich jetzt aufregen würde oder nicht. So wirklich gut kannte sie ihn nicht, nur seine Akte und sein Rauchgeruch, der ihr jetzt schon in der Nase juckte.
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BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeDi Dez 17 2019, 21:31

Kaum sagte Yumiko herein, öffnete der Uchiha bereits die Tür und trat in den Raum hinein. Mit einem relativ gleichgültigen Blick sah er zu der Hokage und deutete ihr mit einem fragenden Gesichtsausdruck an, ob er die Tür schließen sollte. Vielleicht handelte es sich bei dem Gespräch um nichts Relevantes? Als Antwort bekam er jedoch die Andeutung, dass er die Tür schließen sollte, sodass er mit einem Schulterzucken diese auch wieder ins Schloss fallen ließ. Nachdem er sich wieder zu der Frau herumdrehte, versenkte er seine Hände in den Taschen und trat gemächlich näher für ein Gespräch. Setzen tat er sich jedoch nicht, sondern zog es vor einfach zu stehen, auch wenn er wusste das es verdammt unhöflich war. Bei seiner Größe musste man immer den Kopf etwas in den Nacken legen, um zu ihm hinaufzusehen. Hachiko wollte vermutlich im stillen damit ausdrücken, dass er nicht glaubte länger als 10 Minuten hier zu bleiben, um sich zu setzen.
Wachsam verfolgte sein Blick jede ihrer Bewegung und im stillen gestand er sich ein, dass er schon dachte das es sich um Sayuri handelte, weswegen er hier her bestellt wurde. Mit langsamen Schritten trat er an den Schreibtisch heran und nahm das Bild seiner Frau vom Tisch. Obwohl er sie bereits in und auswendig kannte, starrte er ungewöhnlich lange auf ihre Erscheinung. Dann senkte er das Bild und blickte zurück zu der Hokage. Mit einem misstrauischen Blick musterte er die Frau eingehend und fragte sich inwiefern man Sayuri hier integrieren wollte? War sie das nicht längst? Oder ging es rein um ihre Arbeit?
„So?“, sagte er dann und legte das Bild wieder auf dem Tisch ab. Mit zwei Fingern streifte er über das Bild, so als würde er die Person auf diesem streicheln. Dann trat er gemächlich ein paar Schritte vom Tisch wieder Weg und setzte sich dann tatsächlich auf den Stuhl vor dem Schreibtisch der Hokage. Nach wie vor hatte er die Hände in den Taschen versenkt, lehnte sich zurück und überschlug leicht die Beine. Die Haltung war absolut lässig. Er ging wohl davon aus, dass es doch länger als 10 Minuten dauerte.
„Wäre es nicht sinnvoller gewesen, dass ganze direkt mit meiner Ehefrau zu besprechen, statt mit mir?“, stellte er mit brummiger Stimme fest und blickte fragend zu der Frau rüber. Dann sah er langsam beiseite und blickte hinaus aus dem Fenster so als überlege er, was er als nächstes sagen sollte. „Gibt es keine Standardverfahren für die Integrierung von Menschen aus anderen Dörfern?“ Sein Blick schwang langsam wieder zurück zu Yumiko und er sah sie sehr lange für einen Moment an. Wirklich weigern tat sich Hachiko nicht, dass man Sayuri integrieren wollte. Ihm war es vor allem wichtig, dass es korrekt und fair ablief.
„Ich weiß nicht, ob es bedenken bei Sayuri gibt. Aber ich würde meine Hand für sie ins Feuer legen, dass sie keine Gefahr darstellt.“ Gedanklich fügte er noch hinzu: dafür würde ich immer Sorgen.

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BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeFr Jan 03 2020, 14:21

Es war ihr immer wieder eine besondere Freude diesen Mann zu sehen. Die Welt schien ihm vollkommen egal zu sein, er besaß nicht einen Funken anstand, neigte nicht einmal den Kopf, begrüßte sie nicht. Aber hatte sie etwas anderes erwartet? Nein nicht im Geringsten. Es gab Gründe warum sie ihn nicht mochte, nie mögen würde. Er war eben wie er war und seine Größe, seine nachlässige Art – wer hatte diesen Mann in den Anbudienst gelassen? Es kam nichts von ihm außer einem stumpfen „so“. So was? Wollte er das sie aus ihrem Stuhl heraus sprang und ihn anschrie? Ihren Rang ausübte? Ganz gewiss nicht auf diese Weise. Also blickte sie auf ihre Papiere, die Akte von Sayuri. Er hinterfragte sogar dieses treffen, das sie hätte mit Sayuri selbst sprechen sollen. Ihm fehlte der Blick für alles, für das große ganze. Anders konnte es nicht sein. Ihr seid nicht hier um mir zu erzählen wie sehr ihre eure Ehefrau liebt.  Menschen heiraten in diesem Dorf zu einem hohen Prozentsatz aus Liebe und seltener aus Verpflichtungen. Sayuri hat hier niemanden außer Kohaku und ich glaube nicht, dass dieser euch zu einer Hochzeit genötigt hat. Also benötige ich diese Liebesschwüre nicht. Er war ihr bereits jetzt anstrengend geworden und der Rauch schien sich wie ein Nebel in den Raum zu legen. Einen Moment hob sie den Blick, starrte beinahe zurück. Er würde sie nicht klein bekommen, niemals. Ihr habt euch sicher bereits Gedanken gemacht was ihr euren Kindern erzählte, was eurer Ehrenwerten Familie und dem Clan. Wenn ihr heraus rutschen würde woher sie wirklich stammt, wer sie wirklich war - nun ihr solltet einsehen, dass sie damit keine Sympathie gewinnen wird. Nicht bei ihr, vielleicht bei anderen, aber darum ging es nicht. Sayuri war hier aufgetaucht und das lag nicht an einem Flüchtlingsstrom aus Chigiri. Natürlich gab es gewisse Dinge, die es zu beachten galt, aber eine Yuki war nicht irgendein Flüchtling, sondern eine Gefahrenquelle, jemand der Morden konnte. Euch sollte klar sein das eure Frau kein gewöhnlicher Flüchtling ist, erst recht nicht nachdem sie Fragmente ihrer Erinnerung zurück gewonnen hat. Deswegen möchte ich euch eine Idee unterbreiten. Ihr kennt sie besser als ich. Einen Moment schwieg sie, dann schlug sie die Akte zu, schob sie bei Seite und drehte ihren Kugelschreiber zwischen den Fingern. Zuerst möchte ich jedoch eure vollständige einschätzung zu eurer Frau hören, bevor ich meine Idee vortrage. Was macht sie aus, wie kommt ihr rational betrachtet zu der Annahme, dass sie hier bleiben will und euch nicht hintergeht? Sie wollte sie an sich nicht in der Akademie haben, aber ihre Fähigkeiten zu verschwenden wäre schade. Eine gute und starke Frau die einst bei den Oinin gewesen war. Was hatte sie Hachiko alles erzählt? Vielleicht mehr als sie oder Shina gewusst hatten? Eigentlich wollte sie nicht wirklich etwas über das Privatleben der beiden hören, wer wusste was ihm über die Lippen kommen würde. Wenn sie das Bild von Sayuri sah erinnerte sie sich an eine große blasse Frau und er war ein Schrank von einem Mann, der sie leicht zerbrechen konnte. Was diese beiden aneinander fanden wusste sie nicht und sie würde es wohl auch nicht so schnell verstehen. Ich kann nicht einmal sagen, dass ich eifersüchtig wäre. Er scheint mir nicht der Mann fürs Leben zu sein. Sie muss eine verwirrte Seele sein um ihn anziehend zu finden. Etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen, bei weitem nicht. Der Kugelschreiber in ihrer Hand stoppte, als er begann zu sprechen. Immerhin wollte sie so viele seiner Argumente behalten, wie es notwendig war um die Situation korrekt einzuschätzen.
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BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeSa Jan 11 2020, 12:50

In der Zeit, wo Yumiko sprach, fragte sich Hachiko, ob es jemals einen Hokage gab, den er mochte. Selbst der letzte Uchiha, der hier regierte, besaß zu ihm kein besonderes Verhältnis. Lag es womöglich an seiner Art sehr direkt zu sein? Er konnte sich nur schwer unterordnen und versuchte meistens seinen eignen sturen Kopf durchzusetzen. Am heutigen Tag würde es sich aber nicht um ihn drehen, sondern um seine Ehefrau. Obwohl sie sich erst seit kurzer Zeit wirklich kannten, war es doch so, dass sie eine innige – fast kranke – Bindung zueinander hatten. Zwei gestörte Persönlichkeiten, die sich anzogen? Würde er selbst definieren müssen, warum er sie so abgrundtief liebte, hätte er es nicht ergründen können. Da war etwas, dass ihm sagte, dass sie zu ihm gehörte. Wie ein Puzzelteil, dass sein ganzes Leben fehlte. Deswegen gefiel es ihm auch nicht, dass er hier her zitierte wurde, um über seine Frau zu sprechen. Er kannte ein paar dunkle Geheimnisse von Sayuri und vielleicht gab es auch Dinge die er nicht wusste, aber er würde sie wohl niemals willentlich ans Messer ausliefern. Würde sie hier in Konoha To ein Mord begehen, würde er ihn wohl versuchen zu vertuschen. Seltsamer Gedanke.
Hachikos Augen lagen durchweg auf Yumiko. Er hatte die Arme vor der Brust verschränkt und schien sie voller Geduld einfach aussprechen zu lassen. Man konnte seinem Gesicht nicht ansehen, ob ihn die Worte wütend machten oder ob er einverstanden war. Das war wohl etwas, dass viele Menschen an ihn irritierten. Dieses stetige Gefühl, dass ihm alles egal war. Als Yumiko darüber sprach, was er seinen Kindern erzählte, seiner Familie und seinem Clan, musste er tatsächlich nicht lange nachdenken. Seine Kinder würden das Geheimnis ihrer Mutter als Familiengeheimnis in sich tragen, zumal sie vermutlich das Element von ihr bekommen würden. Er sah niemand sonst als seine Familie an außer seine Frau, seine zukünftigen Kinder und vielleicht noch Akio – und der wusste ganz genau was Sache war. Die Familie in der er aufgewachsen war, hatte ihn nur aufgenommen, um so zu tun als wären sie besonders großzügig und seit her Clanoberhaupt war, taten sie so als wäre es ihr Verdienst das aus dem verkorksten Jungen, doch noch etwas wurde. Und was den Clan anging, würde der zunächst einmal unbehelligt bleiben. Es ging niemand an, woher Sayuri kam, geschweige denn was für eine Herkunft sie besaß. Die Augen des Mannes lagen auf Yumiko, wobei er nicht aussprach, was er gerade dachte. Er entschloss innerlich einfach, dass er die Aussage ignorierte, was er seinen Kindern, dem Clan oder der Familie sagte. Zumindest war er nicht so blöd rum zu plaudern, dass eine eiskalte Chirigin Mörderin hier rumlief. Yumiko wollte eine Einschätzung zu Sayuri, was kurz für Stille in den Raum brachte. In seinen Augen grenzte diese Forderung stark an dem Gefühl seine Ehefrau gerade zu Hintergehen in dem er freudig all das ausplauderte, was sie ihm anvertraute. In diesem Augenblick zuckten die Augen von Hachiko leicht und wurden schmaler. Die erste wirkliche Regung, die er zeigte.
„Sie ist Schwanger“, sagte er geradeaus – so als wäre das die Antwort auf alle Fragen. „Eine Frau, die vor hat jemand zu hintergehen, würde sich nicht Schwängern lassen. Es sei den sie hat einen wirklich perfiden kranken Charakter.“ Für einen kleinen Moment schwieg er und legte sich die weiteren Worte zurecht: „Ich vermute sie wissen, wie viele Nuke-Nin in Konoha To derzeit gesucht werden oder? Hätten sie eine der Familie diese Frage gestellt, ob sie rational einschätzen könnten, ob der geliebte Mensch bleiben will oder einen hintergeht, wären alle davon überzeugt gewesen, dass dieser Mensch niemals das Dorf hintergehen würde. Ich kann ihnen jetzt scheinheilig vorlügen, dass ich der festen Überzeugung bin, dass sie nicht das Dorf verrät, aber es wäre nur eine weitere Farce. Ich kann ihnen jedoch sagen, dass Sayuri sich zu damals verändert hat. Ich mag sie zwar aus ihrem früheren Leben nicht kennen, aber ich bin ihr vor Jahren das erste Mal begegnet als sie mich fast umgebracht hatte. Nachdem sie sich daran erinnern konnte, ist sie zusammengebrochen. Aber wenn es hier um Rationalität geht, kann ich ihnen sagen, dass sie das Dorf nicht hintergehen wird.“ Hachiko sah für einen Moment in die Augen von Yumiko. Er konnte jetzt all die guten Taten aufzählen, die Sayuri tat, aber das würde nichts nutzen. Wenn man es so betrachtete, konnte er sagen was er wollte. Selbst wenn er zu 100 % überzeugt wäre, sie würde das Dorf nicht hintergehen, gab es eine kleine Chance, dass er sich täuschte. Genauso, wie bei jedem anderen Bewohner im Dorf.
„Was die Einschätzung angeht, was sie ausmacht… sie ist eine sehr willensstarke Frau und begnadete Kämpferin. Soweit ich das einschätzen kann, würde sie vieles für Konoha To machen, um zu beweisen, dass sie hierhergehört. Sie kann außerdem überhaupt nicht kochen… und ist ziemlich eifersüchtig, wenn Frauen in meiner Nähe sind.“ Die letzten Worte wirkten seltsam. Er wandte dabei seinen Blick ab und blickte überlegend nach oben. Man konnte nicht sehen, ob er das gerade wirklich ernst meinte oder ob er die Aussauge von ihr extra Spitz beantwortete, um sie zur Weißglut zu bringen. „Die Nachbarin sollten sie auf jeden Fall nicht fragen, ob sie dem Dorf gegenüber treu bleibt. Sie ist glaube ich ein wenig verstört von ihr.“ Hachiko grinste nicht.

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BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeDo März 19 2020, 13:28


Rational war eines von Yumikos Lieblingswörtern, etwas das sie hegte und pflegte wie andere ihre Kindern, Blumen oder sonst etwas. Sie liebte die korrekten Ablagen, die vollständigen Akten und vor allem wenn Dinge prägnant und ohne Schnickschnack vorgetragen wurden. Das was sie in diesem Moment wollte waren antworten, kurze und präzise. Der Schrift war gezückt und das erst was er sagte, dass seine eiskalte, mordende Ehefrau, die dem Blutnebel ihr Leben verschrieben hatte Schwanger war. Ihr Verstand wusste nicht wohin mit dieser Information. Normalerweise beglückwünschte man jemanden zu diesem Umstand. Aber ihn? Sie konnte ihn nicht leiden und seine Frau war ein unberechenbarer Faktor und jetzt auch noch schwanger. Schwanger, das Wort hallte in ihrem Kopf der wie leer gefegt schien. Das war nun wirklich nicht rational. Als hätte sie Kopfschmerzen legte sie die Hand an die Schläfe, während die andere ihren Kugelschreiber noch immer umklammerte. Qualifizierte sie der Umstand das sie schwanger war für einen Job? Die Antwort war nicht zufrieden stellend. Außerdem hatte sie auch gar nicht danach gefragt. War eine Schwangerschaft ein rationaler Grund, um einem Dorf treu zu bleiben? Sie konnte es daran nicht fest machen, schrieb das Wort langsam und beinahe ordentlich auf ihren Zettel. Einen Moment dominierte nur das Kratzen ihres Stiftes, bevor Hachiko weiter sprach. Er versuchte sie offensichtlich aufzuziehen, stellte ihr rhetorische Fragen ob Angehörige glaubten, das ihre Liebsten das Dorf verrieten. Das brachte sie nicht voran, nicht ein winziges bisschen. Sie könnte sehen wenn Menschen gingen, sie konnte so viel sehen wenn sie es wollte. Doch sie durfte nicht. Warum ist sie schwanger? Nichts schien ihr diesen Umstand sinnig erscheinen zu lassen. Sie war neu hier, hatte bei Kohaku gelebt, gekellnert, nichts getan außer hier und da ein paar Freunde zu finden. Nun sie wusste nur von der Nara, dann hatte sie Kontakt zu der Jinchuriki des Kyuubi gehabt. Aber sonst gab es nur diesen Mann in ihrem Leben, sie war seine Frau und sie würde ihn wohl für jedes höhere wohl heiraten. War sie wirklich so perfide? Das Wort Perfide, fand seinen weg auf ihre Papiere und sie sah einen Moment lang diese beiden Worte an, bevor sie den Blick hob. Jede Farbe schien aus ihrem Gesicht gewichen zu sein. Wie ging man mit solchen Informationen rational um und was war der gesellschaftliche Konsens? Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft eurer Ehefrau und alles gut. Ihr werdet bestimmt ein gutes Elternpaar, sprach sie als würde sie jeden Tag genau diese Dinge sagen müssen. Wirklich freudig wirkte sie dabei jedoch nicht, das künstliche Lächeln erreichte ihre Augen nicht.  Es ist beruhigend das ihr das Bett mit einer Frau teilt die euch das Leben aushauchen wollte. Ich erkenne in Eurer Offenheit das ihr es ernst meint. Euer Vertrauen ist bewundernswert und das sie euch einen solchen umstand offenbart hat spricht für sie und auch für euch, vielleicht sogar für eine wirklich tiefe und innige Beziehung. Aber was interessierte sie eine eifersüchtige Nachbarin oder das seine Ehefrau andere Frauen nicht mochte? Hatte sie deswegen so missmutig und vor allem feindselig gestarrt? War sie so auf diesen rauchenden Mann fixiert sie nicht tolerieren konnte ihn zu verlieren? Wenn sie wirklich so an ihm hing, war es sein höchstes gut sie glücklich zu machen. Zusammenfassend kann ich also festhalten das eure Ehefrau eifersüchtig, willensstark, eine schlechte Köchin und gute Kämpferin ist?  Außerdem eruiert ihr die Möglichkeit, dass sie perfide genug ist um diese Schwangerschaft als teil ihres Plans umzusetzen? Nun in Anbetracht dieser Fakten ist es von oberster Priorität, dass ihr euch von anderen Frauen fernhaltet, um ihre Eifersucht nicht zu entflammen. Eine wildgewordene Yuki ist nichts das unserem Dorf gut tun wird. All das klang vollkommen nüchtern und nicht so, als würde sie wirklich emotional involviert sein. Sie schätzte nichts an diesem Mann, schon gar nicht diesen permanenten Geruch nach Rauch. Ob es ihr gefiel, wenn er so roch? Bei dem Gedanken wurde ihr unwohl. Meine Befehle werden euch nur noch per Nachricht ereilen oder durch Akio. Wir müssen sicher gehen, dass wir sie nicht aufbringen. Ich werde veranlassen, dass sie einer Fähigkeitsprüfung unterzogen wird. Wir stellen die Überlegung an ihre eine Position als Lehrerin in der Akademie anzubieten. Was haltet ihr selbst von dieser Idee? Nichts freute sie mehr als ihn weniger zu sehen. Dabei gab sie Dinge ungerne ab, doch wenn es um ihn ging war sie wirklich froh, ihn weniger sehen zu müssen. Akio würde sich hervorragend mit ihm beschäftigen können und sie traute ihm zu, dass er in ihrem Willen handeln würde. Akio hatte immerhin auch die Idee angestoßen, sie in die Lehre zu schicken. Wenn sie wirklich so stark war, konnte das einen gewinnen für das Dorf bedeuten. Doch war sie so stark? Sie wusste wem sie diese Aufgabe übertragen würde. Aber das würde später kommen.
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BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeMi März 25 2020, 21:19

Ehrlichkeit. War Ehrlichkeit angebracht gewesen? Hachiko war ein Meister dadrinnen zu lügen, aber er gab sich meistens nicht sehr viel Mühe das auch gut zu tun. Er sah es nicht ein, dass er die Welt um seine Ehrlichkeit brachte. Deswegen sprach er in sehr wohl offenen und ehrlichen Worten Yumiko gegenüber über die Schwangerschaft von Sayuri. Obwohl er nicht damit rechnete, dass die neue Hokage besonders begeistert war, konnte er nicht wirklich einschätzen, wie ihre Gefühlslage nach seiner Offenbarung sein würde. Statt einen erwarteten Anschiss zu bekommen, brachte sie ihm ein herzlichen Glückwunsch entgegen. Der grimmige Ausdruck von Hachiko wich nicht aus seinem Gesicht. Ob sie es ernst meinte oder nur eine gewisse Höflichkeit vorgaukelte?
Der Uchiha griff in seine Seitentasche und zog sein Zippo hervor. Es war mehr Gewohnheit als das er sich wirklich hier eine Zigarette anzünden wollte. Kurz klappte er das Zippo auf und blickte dann Yumiko an, die gerade eine Zusammenfassung über Sayuri runterbetete. Hachiko ließ hörbar sein Zippo wieder zuklappen als die Hokage davon sprach, dass es die oberste Priorität war ihn von Frauen fernzuhalten. Alles nur, damit das Dorf nicht mit einer wildgewordenen Yuki zu tun bekam. Fast hätte der Mann laut gelacht. Stattdessen zeichnete sich langsam ein Grinsen auf seinen Lippen ab, dass jedoch kein bisschen freundlich wirkte. Es sah irgendwie aus als würde er den Gedanken sogar lustig finden, wenn Sayuri ihren frostigen Charakter über die Welt ergoss.
„Verstehe“, sagte er nur nüchtern zu ihren Worten und steckte das Zippo in seine Tasche zurück. Das breite Grinsen war augenblicklich aus seinem Gesicht gewichen. Er nahm seine Arbeit als Shinobi sie ernst, sodass er nicht lange über solche Gedanken Grinsen konnte – oder nein, er durfte nicht länger darüber Grinsen als nötig. Das Ganze hatte aber auch etwas Gutes. Er würde vermutlich Yumiko nur noch sehen, wenn es nötig war. Das tat vermutlich Konoha To viel mehr gut als das Sayuri nicht eifersüchtig wurde. Sie wurden einfach beide nicht warm miteinander.
„Ich denke es ist das Beste, dass unser Kontakt nur noch auf das nötigste beschränkt wird“, bestätigte er die Aussage der Frau ohne weiteres. Interessanterweise hätte Hachiko nie wirklich sagen können, warum er mit Yumiko nicht klar kam, wenn man ihn danach fragte. Er verschränkte die Arme vor der Brust und schien für einen Moment nachzudenken. Bisweilen äußerte er sich noch nicht zu der Fähigkeitsprüfung, die sie vorschlug.
„Ich halte die Position als Lehrerin für keine schlechte Idee. Ich arbeite zeitweise ebenfalls an der Akademie, sodass ich ein Auge auf sie haben kann, sollte es gewünscht sein“, erklärte er und blickte dann mit leicht dunklen Augen zu Yumiko hoch. Der bohrenden Blick eines Mannes, der wohl alles für seine Geliebte tun würde.
„Ich weiß nicht, was Sie sich unter der Fähigkeitsprüfung vorstellen. Allerdings sollte es nicht das Wohl des Kindes gefährden. Ich halte es für fast unnötig ihre Fähigkeiten überhaupt überprüfen zu müssen. Sie ist eine brillante Kämpferin und ohne Frage muss das nicht erst beweisen.“ Hachiko behagte der Gedanke nicht, dass Sayuri möglicherweise kämpfen sollte. Immerhin war sie Schwanger und unnötiger Stress konnte durchaus dazu führen, dass sie das Kind unnötig in Gefahr brachte.
„Solltet Ihr wirklich eine Fähigkeitsprüfung in Betracht ziehen, sollte es so früh wie möglich passieren.“


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BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeSa März 28 2020, 13:46

Hatte sie sich nicht wirklich alle Mühe gegeben ihr aufzuziehen, ihn zu provozieren damit er aus der Haut fuhr und sie einen Grund hatte ihn zurecht zu weisen? Doch alles was er tat war mit diesem Feuerzeug herum zu spielen, wie sie mit ihrer Uhr herumspielte. Das er etwas ähnliches tat ließ sie sofort die Lust daran verlieren die Zeit zu kontrollieren. Alles was er tat oder tun würde hätte nur zur Folge, dass sie diese Dinge nicht tun wollte oder konnte. Ihm schien es viel zu sehr zu gefallen, dass Yumiko nicht das Bedürfnis danach hatte die Yuki bekämpfen zu müssen weil sie einen Anfall hatte. Er stimmt ihrer Idee der Kontaktbeschränkung zu und Glücklicherweise mussten sie nicht darüber sprechen warum sie sich nicht hören oder sehen wollten. Warum er sie nicht mochte verstand sie ohnehin nicht, sie hatte ihm nichts getan während er immer nach Rauch roch und das war belästigend genug. Wie sehr es ihm wohl nicht passte sie jetzt hier zu sehen? Die Frau kniff die Augen zusammen, als wüsste sie nicht was er alles tat oder nicht tat. Sie kannte sein ganzes Leben auswendig und es war ihr nicht schwer gefallen sich diese Dinge zu behalten. Er war kein Feind und doch wollte sie ihn nicht aus den Augen lassen. Doch ihm gefiel es nicht sehr, dass sie eine Prüfung wollte. Das war nur verständlich und doch ging es hier nicht um seinen Willen, sondern um ihren.  Ihre Hand ließ den Stift los, mit dem sie gespielt hatte und griff zu der Maus, damit sie am Rechner ihren Kalender öffnen konnte. Ich werde Eurem Wunsch nachkommen. Eure Frau erhält einen entsprechenden Brief. Der Termin findet am 12 dieses Monats statt. Sie notierte sich den Termin in ihrem Kalender und blickte dann wieder zu dem Uchiha. Sie wird einen Trainingskampf gegen eine ausgewählte Person  absolvieren. So gut sie Eurer Meinung auch sein mag, wir müssen sicher gehen, dass sie keinen Schaden mit ihrem Talent anrichtet. Egal aus welchen Gründen. Sie kannte Sayuri nicht und ein direkt Gespräch mit ihr würde wohl nur auf Antipathie stoßen und das von beiden Seiten aus. Langfristig würde sie vielleicht gar nicht um so etwas herum kommen, doch jetzt war es noch zu früh um sich mit ihr zu beschäftigen. Sayuri war lange hier und hatte bis jetzt keinen Schaden gerichtet. Aber das hieß nicht, dass sie sich zurücklehnen konnte. Sie hatte das Amt noch nicht lange genug unter ihrer Kontrolle, als das sie sich viel zeit für private Gespräche nehmen konnte oder wollte. Wenn sie Hachiko auch ungern zuhörte, so war die Idee das es sich dabei um ein perfides Spiel handelte doch in ihrem Kopf verankert. Sie selbst hätte nicht die Energie oder die Lust sich mit einem Mann abzugeben um ein höheres Ziel vielleicht zu erreichen. Mit ihren Fähigkeiten wäre es sicher möglich dieses Ziel voraus zu sehen und doch missfiel ihr der Gedanken, das irgendjemand sie anfasste.  Vielleicht wurde ihr deswegen auch nur unwohl, weil sie Hachiko vor sich hatte. Einen viel zu großen Mann, dessen Hände sie mit Leichtigkeit zerdrücken konnten, wenn sie nicht auf sich acht gab.  Gibt es noch etwas das ihr besprechen möchtest. Sonst wäre es das an dieser Stelle. Dann wäre er endlich wieder aus ihrem Büro und würde aufhören es mit dem Geruch von Tabak zu verseuchen. Gleich würde sie erst einmal lange lüften und sich Gedanken darüber machen was sie alles von Sayuri verlangen würde.
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BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeDi Mai 05 2020, 19:26

Der Uchiha konnte noch nie wirklich sagen, warum er sich mit Yumiko nicht wirklich verstand. Er konnte zwar nicht behaupten, dass er sie wirklich kannte, aber es gab immer wieder Spannungen zwischen ihnen beiden. Natürlich passte es ihm deswegen auch nicht, dass ausgerechnet diese Frau den Posten des Hokage bekleidete und daneben auch noch sein bester Freund als Berater stand. Ob Akio sich besser mit ihr verstehen würde? Seine dunkelgrünen Augen richteten sich auf die Frau zurück als sie darüber sprach, dass Sayuri den Trainingskampf mit einer ausgewählten Person absolvieren würde. Offensichtlich vertraute man seiner Meinung nicht. Zugegeben wusste Hachiko ach nur aus den Kämpfen gegen sie, was für ein Potenzial in ihrem Inneren schlummerte. Sie war es gewesen, die beinahe dazu führte, dass er getötet wurde. Die feine Narbe saß nach wie vor unterhalb seines Halses. Hell und verblichen, wie eine schlechte Erinnerung. Für einen Moment verzog das Gesicht von Hachiko zu einer missmutigen und viel grimmigeren Mimik. Es schien ihm nach wie vor nicht zu passen, dass man Sayuri einer solchen Gefahr aussetzen würde. Aus der Seitentasche seiner Jacke holte er eine Zigarettenpackung hervor und steckte sie sich seitlich in den Mundwinkel. Seine Mundwinkel zuckten ein wenig als sie davon sprach, ob er noch etwas besprechen wollte.
„Ich will wissen, wann dieser Test ist. Es geht hier immerhin nicht nur um sie, sondern um mein Kind“, sagte er dann mit brummiger, fast befehlender Stimme. Zugegeben war dieser Tonfall nicht ungewöhnlich für Hachiko. Im bösen Volksmund würde man ihn wohl als unfreundlichen Rüpel betiteln. Dann wandte er sich herum und ging zu der Tür, damit er dieses verlassen konnte. Trotz der Tatsache, dass er sich hier nicht gerade, wie ein wohlerzogener Mensch benahm, blieb er an der Tür stehen und drehte sich nochmals zu Yumiko herum. Er zeigte eine respektvolle, leicht angedeutete Verbeugung an.
„Auf Wiedersehen, Hokage-sama“, sagte er barsch, während seine Augen leicht aufblitzten. Langsam wandte er sich von dem Dorfoberhaupt ab und zündete sich in der gleichen Bewegung noch eine Zigarette mit seinem Zippo an. Wenn der Uchiha nicht ein so begnadeter Kämpfer wäre, hätte er sich vermutlich ein solches Verhalten gar nicht erlaubt. Dennoch wusste er, dass er sehr gute Leistungen ablieferte. Man konnte sich immer auf ihn verlassen und wenn es ihn an Freundlichkeit mangelte, machte er das Ganze durch sein Kampfgeschick wieder wett. Bei den meisten Menschen hinterließ er ein sehr schlechtes Bild von sich und zusätzlich vermutlich eine Rauchwolke aus Tabak.
Hachiko steuerte geradewegs über die Treppe wieder hinab in die Eingangshalle. Er hatte eine Hand in der Tasche versenkt und rauchte bereits seine Zigarette. Gedanklich ging er das Gespräch noch einmal mit Yumiko durch, wodurch er nur erneut grimmig die Lippen zu einer Grimasse verzog. Niemand würde sich jemals zwischen ihn und Sayuri stellen. Es war fast so als brauchte er diese Frau zum Atmen, ohne sie machte einfach das Leben keinen Sinn mehr. Während Hachiko sich innerlich über das Gespräch aufregte, kaufte er auf dem Weg nach Hause – grimmig und böse – eine weiße Rose und ein Glas Schokoladencreme – die sie heute Morgen beim Frühstück vermisste. Die Rose war ein Geschenk der Besänftigung und die Schokoladencreme ein Sahnehäufchen darauf. Er würde mit ihr über das Gespräch sprechen und schlussendlich wohl einen bösen Blick geschenkt bekommen, wenn sie herfuhr, dass Yumiko mit ihm alleine in einem Zimmer war.
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BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeFr Mai 15 2020, 23:01


Der intensive Drang diesen Mann zu einem Kampf heraus zu fordern und ihn Demut zu lehren. Doch sie hatte keine Zeit sich darum zu kümmern, dass er sich wie ein bockiges Kind benahm. Was er wollte und was sie ihm zugestehen würde waren zwei unterschiedliche Dinge. Ich werde über eure Bitte nachdenken, erwiderte sie still, während Hachiko sich abwand. Sie hörte das klicken seines Zippos wie sie das klicken ihrere Kugelschreiber kannte. Dann blickte er sie einen Moment an. Vielleicht sollte sie Angst vor ihm haben, doch sie war die Kage dieses Dorfes. Yumiko kannte keine Angst und vor allem nicht vor einem Uchiha der kein Benehmen hatte. Er liebte seine Frau und wenn die Sheena einen Hang zu Gefühlen gehabt hätte wäre sie vielleicht romantisch davon angetan gewesen. Doch sie pflegte keine Beziehungen zu keinem der Männer in diesem Dorf. Schnell würde sich daran auch nichts ändern, dafür brauchte sie viel zu viel Kontrolle. Schwer fiel die Tür ins Schloss und sie roch den abartigen Tabaka der hinter ihm her glitt. Missmutig nahm sie einen Stift zur Hand und schrieb einige Änderungen zum Gesundheitswesen in Konoha nieder. Sie würde sich an Ishida Yamato wenden um seine Meinung einzuholen. Er würde bestimmt nichts dagegen  haben Kinder und krank vor der Willkür eines jeden Rauchers zu schützen. Dieser Mann würde sie schon anfangen zu respektieren, ob er es wollte oder nicht. Sie würde ihm den Spaß am rauchen schon nehmen und sicher keine Nachricht für ihn hinterlassen, wen Sayuri hierher kommen würde. Missmutig schrieb sie ihren Bericht zu Sayuri zu ende. Warum liebte er diese Frau und warum liebte sie ihn? Die beiden waren durchaus seltsam. Wie konnte man sich überhaupt so ineinander verlieren? Seine Gefühle würden ihm die Sicht vernebeln. Um so zufriedener war sie ihre Probleme mit Akio geklärt zu haben. Sie konnte sich auf ihre Arbeit konzentrieren und ließ sich nicht von Gefühlen verklären - niemals.

Während Yumiko sich ihren Racheplänen hingab harrte Sayuri in ihrerem zu Hause aus. Hachiko war ohne eine wirkliche Erklärung gegangen und hatte sie mit einem süßen Versprechen zurück gelassen. Es war nicht übertrieben zu sagen, dass die Frau auf ihren Mann lauerte, lediglich eingehüllt in ein leichtes weißes Kleid das mehr enthüllte als es verdeckte. Als ihr werter Mann sich erklärte und von der Hokage sprach fauchte die Yuki in gewohnter weise. Warum er überhaupt zu ihr gehen musste. Mit der Zusicherung das er sie in naher Zukunft nicht mehr sehen würde nahm sie seine Blume an und forderte ein was er ihr beim gehen versprochen hatte. Für sie war klar, dass die Hokage sie von ihrem Mann trennen wollte und versuchte sie los zu werden. Da konnte wohl Hachiko sagen was er wollte und ebenso Kohaku. Seitdem diese Frau an der Macht war hatte sie ein Problem mit Sayuri. Dennoch würde sie sich nicht die blöße geben und einen Fehler machen. Hachiko war ihr ein und alles, sie würde alles tun um bei ihm zu bleiben.
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