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 Die leidenschaft des Kampfes

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Ketsueki Joichiro
Yuki Genin
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Ketsueki Joichiro

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BeitragThema: Die leidenschaft des Kampfes   Die leidenschaft des Kampfes Icon_minitimeMo Dez 23, 2019 12:09 pm

Der Wald war für Joichiro wie ein zweites zu Hause. Früher, als er Obdachlos war, trieb es ihn oft in das Geäst, um dort Schutz vor Regen oder unangenehmen Wetter zu suchen. Er kannte das Gebiet wie seine Westentasche und streifte auch heute noch oft hier entlang. Obwohl er inzwischen in dem Haus des Mizukage wohnte und dort auch mit Yukino immer wieder trainierte, gab es in seinem inneren ein Gefühl… ein Gefühl von Rastlosigkeit. Er beobachtete sehr oft, wie Akio oder Yukino trainierten. Die beiden waren meisterhafte Schwertkämpfer, während er selbst noch mit Anfängerfehlern und seiner neuen, gewonnen Kraft zu kämpfen hatte. Für ihn war es nicht ganz so einfach sich in der neuen Welt zu Recht zu finden. Vom absoluten Loser entwickelte er sich zu jemand, dem man auf den Straßen begrüßte und offensichtlich auch Respekt schenkte. Der ganze Trubel auf den Straßen und die plötzliche Aufmerksamkeit, trieb ihn heute in den Wald hinein. Er brauchte Ruhe zum Nachdenken. Zudem freundete er sich vor allem mit einer Sache noch nicht wirklich an: Blut trinken. Akio hatte ihn darüber aufgeklärt, was das alles bedeutete, aber das ganze auch umzusetzen, war dann nochmal eine andere Geschichte. Er wollte in dem Wald heute versuchen seinen gedanklichen Ekel dafür zu überwinden. Vielleicht fand er ein wildes Tier oder ein wildes totes Tier!
Der junge Mann stieg über ein paar Bäume hinweg. Auf seinem Rücken war ein Katana geschnürt, dass einen gewissen neuen Wert besaß. Auch seine Kleidung wirkte eher neu als gebraucht, was wohl daran lag, dass er sie erst vor kurzen bekommen hatte. Seitdem er bei Akio wohnte, ging es ihm wirklich gut. Nicht nur kleidungstechnisch, sondern auch Essenstechnisch. Es schien fast so als hätte er direkt einen Wachstumsschub gehabt, nachdem sein Körper endlich genug Essen zugeführt bekam. Er wurde viel schlaksiger und manchmal glaubte er sogar, dass seine Füße größer waren als sein Körper. Aber das war vermutlich nur eine Übergangsphase. Genau über diesen großen Füße stolperte der Junge gerade in diesem Moment hinweg. Er landete im weichen Moos des Waldes und blieb für einen Moment liegen. Dann wurde ihm bewusst, dass er nicht über seine großen Füße flog, sondern über etwas viel härteres. Er drehte sich herum und blickte mit einer Falte auf der Stirn auf Tier, dass dort lag.
„Woaaaah!“ Rasch kroch Joichiro ein paar Meter zurück und starrte auf die zwei leeren Augen, die ihn ansahen. Vor ihm lag ein totes Reh. Wenn er genauer hinsah, konnte er auch sehen, dass es in einer Bärenfalle steckte. Das solche Fallen hier überhaupt erlaubt waren? Es grenzte schon fast ein Wunder, dass er die letzten Jahre nicht in solche Fallen getreten war!
Joichiro atmete tief durch die Nase durch und rutschte dann zu dem Tier näher.
„Armes Ding… musst ziemlich gelitten haben“, sprach er dann mit dem Tier und betrachtete, dass fast abgerissene Hinterbein. Er verzog sein Gesicht und streifte dem Tier durch das Fell. Es war noch immer seltsam warm. Also musste es noch nicht lange Tod sein oder? Joichiro kaute sich kurz auf der Unterlippe herum und dachte darüber nach, ob er das Tier einfach liegen lassen sollte.
„Ich könnte auch einfach… nur reinbeißen. Ich muss ja nicht Blut saugen… einfach nur beißen“, sprach er mit sich selbst als mit dem Tier. Er konzentrierte sich auf das Gefühl der Fangzähne, die gleich daraufhin schon wuchsen. Blitzweiß und makellos konnte man sie erkennen. Joichiro beugte sich langsam hinab über das Tier und versuchte eine Stelle zu finden in die er Mal testweise reinbeißen konnte. Allein der Gedanke ekelte ihn bereits ein wenig an.
„Nur Mal kurz reinbeißen… mehr nicht. Ich muss nur üben… das Tier ist schon Tod.“
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Ketsueki Kyoya
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BeitragThema: Re: Die leidenschaft des Kampfes   Die leidenschaft des Kampfes Icon_minitimeDo Dez 26, 2019 12:18 am

Leise, beinahe lautlos, trugen ihn seine Füße über den grünen Waldboden. Es war das erste Mal seit unzähligen Monaten, wenn nicht gar Jahren, dass Kyoya einen Fuß in jenes Land setzte, welches er so verachtete. Diese Verachtung beruhte wahrscheinlich auf Gegenseitigkeit, würden sie ihn höchstwahrscheinlich töten, wüssten sie von seiner Existenz. So barbarisch und unbedacht. Es war beinahe eine Schande für sein edles Gemüt, von einer solch schändlichen Abstammung zu sein. Doch andererseits war keines der Dörfer wirklich besser. Nur weil sie nicht offen mordeten, waren sie noch lange nicht frei von den Schandflecken, die ungesehen in den Schatten verborgen waren. Sie waren alle bereit Waffen zu nutzen, die sie selbst nicht verstanden, deren Zweck nicht die Mittel heiligt. Aus diesem Grund hatte er es sich zu seiner Aufgabe gemacht, diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Lange war er bereits darum bemüht, die Schadhaften und Ehrenlosen vom Antlitz dieser schönen Erde zu tilgen. Man nannte ihn einen Mörder, Monster, eine nach Blut gelüstenden Bestie. Sein Gesicht kannten sie nicht, wie auch? Immerzu war er darum bemüht, als Teil jener Schatten zu agieren, die ihn vor so langer Zeit verschlungen haben. Würden sie ihn je in die Freiheit entlassen oder immer weiter in Richtung Verderben ziehen? Eine Frage, die nur die Zeit zu beantworten vermochte.

Leise schnaubte der Söldling unter seiner dunkelvioletten Kapuze, die als Teil seines Umhangs fungierte, der seine Schulter- und Rückenpartie bedeckte. Die frische Waldluft barg einen weiteren, einen abartigen, Geruch. Ein Geruch, den der selbsternannte Adlige, Herr über Dreck und zerstörtes Gut, jederzeit wiedererkannte. Beginnende Verwesung. Abrupt kamen seine Schritte zum Stoppen, ließen den Kies unter den feinen Lederstiefeln knirschen. Sein Kopf schwenkte umher, versuchte er mit seiner zarten Nase, den Ursprung dieses Geruches ausfindig zu machen. "Ein Tier...", stellte der erfahrene Söldner fest. Es wäre unüblich den Leichnam eines Menschen so nahe an einem der großen Dörfer zu finden. Selbst für Chigiri-Verhältnisse. Selbst wenn es zu einem Unfall oder Mord gekommen wäre, hätte Kyoya während seiner bisherigen Reise keine solche Ruhe erfahren. Das Dorf wäre in Aufruhr. Zumindest die Oinin. Ohne Zweifel wären sie unter diesen Umständen ein vermeidbares Hindernis gewesen. Die Mimik des Yugure-Mitgliedes war nichtssagend. Sie war so leer wie ein unbeschriebenes Pergament, ein Buch aus dem man nichts erfuhr. Die seichten Sonnenstrahlen, welche durch das Geäst strahlten, reflektierten in seinen rot leuchtenden Augen.
Eigentlich wollte Kyoya gerade weiter seines Weges gehen, bis er die schnellen Schritte eines anderen hörte. Flinke, aber tölpelhafte Schritte und dann ein dumpfer Aufprall. Er verharrte. Die rot leuchtenden Augen des Ketsueki machten zwischen verschiedensten Bäumen und Gestrüpp einen Jungen aus. Es war offensichtlich, dass dieser wohl derart ungewollt Bekanntschaft mit dem Moos und Dreck des Waldes gemacht hat. Sein Schwert hing locker an seiner Hüfte, seine Hände locker neben seinem Körper. Ihm war bewusst, dass dieser Junge keine Gefahr für ihn darstellte, daher bewegte er seine Hand nicht einmal in Richtung seines Schwertes. Zur Not konnte er es auch problemlos ohne Vorbereitung ziehen und ihn in Zwei teilen. Ein lauter Schrei folgte der kurz andauernden Stille. Wäre er kein Meister der Selbstbeherrschung gewesen, hätte Kyoya nun sicherlich die Augen gerollt und ungläubig geschnaubt. Der junge Kerl ließ sich tatsächlich von einem toten Tier erschrecken. "Kaum zu glauben, dass dieses Dorf solche Shinobi ihr Eigen nennt.", sprach der Söldling in seinen Gedanken zu sich selbst. Langsam, diesmal gänzlich lautlos, bewegte sich der Nukenin über den Waldboden gen des Fremden. Ihn interessierte eigentlich nur, ob er unverletzt war. Aus solchen Lachnummern konnte man schnell und einfach Informationen herausholen.

Stumm beobachtete der erfahrene Söldner den anderen aus sicherer Entfernung. Erst als das weiße Funkeln unverkennbarer Zähne zu erkennen war, wurde sein Interesse wirklich geweckt. Für einen Augenblick tastete Kyoya mit seiner Zunge seine eigenen Zähne ab. Konnte es sein? In seinem gesamten Leben war er bisher nur zwei anderen Ketsueki persönlich begegnet und dies waren seine Eltern gewesen, musste er zu seiner eigenen Schande gestehen. Die erbärmlichen Worte des Jungen waren dadurch wie ausgeblendet. Als dieser zum Biss ansetzen wollte, trat der Söldling aus dem Gebüsch, ließ dieses kontrolliert rascheln, um den Schreck möglichst kleinzuhalten. "Ich würde das nicht tun, wenn ich Du wäre.", erklang seine edel anmutende Stimme aus dem Nichts. Seine roten Augen lagen fest auf dem Jüngeren und waren dank ihres Leuchtens das einzig deutliche unter dem Schatten der Kapuze. "Das Tier ist bereits seit einer Weile tot. Sein Blut würde Dir nur üble Bauchschmerzen bereiten und letztlich durch denselben Weg hinausfinden, wie es hineinkam.", gab er ihm die Chance, sich eine sehr unangenehme Zeit zu ersparen, während er bedächtig seine Kapuze zurückschob. Je weiter sich die Schatten aus seinem Gesicht verzogen, desto mehr seiner makellosen und blassen Haut kam zum Vorschein. In seinem Gesicht suchte man jedoch noch immer vergeblich eine Zeile, die seine Gedanken verraten konnte oder wenigstens Aufschluss über seine Emotionen gab.
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BeitragThema: Re: Die leidenschaft des Kampfes   Die leidenschaft des Kampfes Icon_minitimeFr Dez 27, 2019 12:44 pm

Je näher er dem Tier kam, umso mehr fühlte sich das ganze nicht richtig an. Obwohl er bereits die Luft anhalten musste, weil ihm der beißende Gestank des Todes entgegen wehte, versuchte er in das Tier hinein zu beißen. Seine Lippen berührten schon fast das borstige Fell des Rehs als ihn eine Stimme -zum Glück – davon abhielt weiter zu machen. Er richtete sich sofort wieder auf und schloss den Mund, um seine spitzen Zähne zu verbergen. Dann starrte er vollkommen ertappt und ebenso wie ein aufgescheuchtes Reh zu dem Mann empor. Rasch erhob er sich von dem toten Tier und staubte sich seine Hosen ab, während er wohl den Eindruck erwecken wollte nichts Verdächtiges hier gemacht zu haben.
„Ich wollte das Tier nicht essen… eigentlich… also.“ Mit der Hand rieb er sich verlegen über den Hinterkopf hinweg und verzog, bei der offensichtlichen Lüge, sein Gesicht zu einer Grimasse. Er war schon immer ein schlechter Lügner gewesen und gab sich deswegen nicht viel Mühe Ausreden besonders kreativvoll auszuschmücken. Die offensichtliche Scham, in so einer Situation erwischt worden zu werden, lag noch in der Luft, wodurch Joichiro nur sehr langsam mitbekam, dass vor ihm ein fremder Mann stand. Erst geschlagene 5 Minuten später, sah er das erste Mal von dem toten Tier zu dem Fremden. Ihm fielen sofort die roten Augen auf, die ihn mit einer gewissen Intensität anblickten. Oder fühlte es sich nur so an? Die Faszination über seine Augenfarbe verschwand jedoch sehr schnell und er ging vorsorglich einen Schritt zurück.
„Ich habe Sie noch nie gesehen… sind sie aus dem Dorf? Ein Shinobi?“, erkundigte sich Joichiro etwas misstrauisch, während er sein gegenüber kurz eingehend musterte. Von der Kleidung her, hätte er eigentlich nicht vermutet einen Shinobi vor sich zu haben. Allerdings konnte man den besten nie ansehen, dass sie welche waren. Generell war Joichiro aber auch zu unerfahren, um sofort eine wirkliche Gefahr erkennen zu können. Er sah der Welt noch völlig wertfrei entgegen, ließ sich leicht von Macht blenden und versuchte selbst seinen Platz zu finden. Was alles andere als einfach war.
„Falls Sie kein Shinobi sind und das Dorf suchen, dass ist immer gerade aus. Nicht weit von hier.“ Mit dem Daumen deutete er über seine Schulter und zeigte ihm damit die Richtung aus der er selbst gekommen war. Wer hier vor ihm stand, konnte er nicht in seinen Träumen erahnen.

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Ketsueki Kyoya
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BeitragThema: Re: Die leidenschaft des Kampfes   Die leidenschaft des Kampfes Icon_minitimeSo Jan 12, 2020 4:35 pm

Ruhig lag Kyoyas Blick auf dem Jungen, ohne auch nur mit einem Muskel in seinem Gesicht zu zucken. Wenn er noch blasser gewesen wäre, hätte man ihn aufgrund dieser Regungslosigkeit beinahe mit einer Leiche verwechseln können. Natürlich wollte er das Tier nicht essen, was denn sonst? Um ihn zu trügen brauchte es schon weitaus mehr, als eine einfache Ausrede. Unerfahren wie er wirkte, musste der junge Kerl ein neuer Ketsueki sein. Ansonsten hätte er sich nicht derart dümmlich angestellt. Ein roher ungeschliffener Diamant, das war er. Chigiri würde aus ihm mit Sicherheit einen wenigstens teils fähigen Shinobi formen oder ihn umbringen. Beides war eine gute Option, wenn man in solch einem Dorf lebte. "Du hast noch nie zuvor getrunken, nicht?", stellte Kyoya offen heraus fest. "Ich bin nur ein schäbiger Vagabund Yagami Kyoya, es ist mir eine Freude.", stellte er sich unter falscher Identität vor. Das Dorf musste nicht wissen, wer er war oder dass er ein Abtrünniger war. Würde das herauskommen, wäre es das mit seinem Frieden gewesen. Allerdings konnte ihm das Dorf auch nicht allzu viel entgegensetzen.
"Nein, ich meide große Dörfer. Zu viele Menschen, all der Lärm - da kann man keinen klaren Gedanken fassen. Ich bin lediglich auf der Durchreise und wollte in der Nähe mein Lager aufschlagen.", spielte er seine Farce perfekt aus. Zwar zeigte sich noch immer keine Veränderung in Gesicht oder Tonlage, war er aber schon lange genug unterwegs, um andere erfolgreich zu täuschen. Er musste nur an das eine Dorfoberhaupt aus Hi no Kuni denken, welches ihn zu sich eingeladen hatte. Ein fataler Fehler, der ihn später einige Tropfen Blut und sein Leben kostete. In seiner Stimme lag etwas Edles, wenn nicht gar Erhabenes, eine gewisse Schwere. Ein leichter Windzug verwehte sein schwarzes Haar etwas. Eine lange Strähne lag nun in seinem Gesicht, gab einen perfekten Kontrast zu seiner Haut und den Augen ab. Vor allem seine rot funkelnden Augen bohrten sich förmlich in sein Gegenüber, als würde er ihn bis ins letzte Detail lesen und kennen.

"Wie naiv. Von jemandem meines Blutes und einem Bewohner Chigiri hätte ich mehr Vorsicht erwartet.", dachte Kyoya stillschweigend, seine Augen auf dem Gegenüber. Erst einen Augenblick später blickte er direkt an ihm vorbei, in Richtung einer Lichtung. "Vielleicht könntest du mir helfen, mein Lager aufzuschlagen? Im Gegenzug zeige ich dir, wie man etwas Essbares jagt und erlegt.", sprach der Ketsueki eine Idee aus, die ihm aus dem Nichts einfiel. Der Junge war interessant und vielleicht ein passendes Subjekt, um seine Schülersuche endlich zu beenden. Das würde sich zeigen. "Selbstverständlich gehört das Blut ganz dir.", zeichnete sich ein ganz dezentes Lächeln in seinen Mundwinkeln ab.
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BeitragThema: Re: Die leidenschaft des Kampfes   Die leidenschaft des Kampfes Icon_minitimeSa Jan 18, 2020 10:46 am

Der neue „Ketsueki“ starrte mit einer Mischung aus Misstrauen und peinlicher Berührung zu dem Fremdling herüber. Er hoffte in diesem Augenblick, dass sein gegenüber niemand war, der Akio direkt eine Nachricht hinterließ, was er im Wald trieb. Klar war, dass der Mizukage ihm irgendwann zeigte, wie man Blut trank. Allerdings wollte Joichiro nicht bis zu diesem Tag warten. Das Problem war einfach, dass er Sorge hatte sich zu übergeben und das vor seinem großen Vorbild. In seiner Vorstellung hatte er 100 Szenarien durchlebt, wie das erste Mal Bluttrinken mit Akio sein würde. Danach war er zu dem Entschluss gekommen, dass er es lieber nicht soweit kommen ließ. Nach wie vor sah sich Joichiro als schwach an. Es war auch wirklich dämlich zu denken, dass ein neues Bluterbe die Talentlosigkeit, ein Shinobi zu sein, änderte.
Joichiro verschränkte langsam die Arme vor der Brust und nahm damit eine recht verschlossene Haltung an. Vielleicht war es dumm mit einem fremden zu sprechen oder aber einfach mutig, dass er nicht gleich vor jeder Person Angst hatte. Wer auf der Straße gewohnt hatte, erlebte weitaus schlimmeres täglich, sodass man irgendwann das Gefühl der Furcht vor dem Fremden verlor.
„Ich bin Sato Joichiro“, stellte er sich vor, doch verharrt bei seinem Nachnamen. Eigentlich hieß er jetzt Ketsueki. An den Umstand musste er sich erst einmal noch gewöhnen. „Und ja… ich habe noch nie Blut getrunken und vermutlich werde ich das auch nie.“ Er starrte auf das Tier hinab, sodass der Junge endlich realisierte, dass das Tier sogar schon stinkte. Ihm war der Geruch davor gar nicht aufgefallen! Seine Augen richteten sich wieder zurück auf den Mann, der behauptete das er größere Dörfer meiden würde, weil er auf der Durchreise war.
„Es gibt glaube ich weitaus schönere Plätze, um sein Lager aufzuschlagen“, sagte er und man konnte in diesem Augenblick nicht sagen, ob er das aus Misstrauen oder aus Naivität meinte. Er kannte sich gut in den Wäldern aus und wusste, dass der Ort zwar ruhig, aber auch nicht unbedingt der beste war. Viel Gebüsch und viel Gekrabbel. Er sah sich kurz um und als sein Blick zurück auf Kyoya lief, spürte er ein seltsames Kribbeln im Nacken. Fast so als würde er Gefahr riechen, wo keine war. Zumindest glaubte Joichiro gerade nicht daran, dass ihm irgendetwas passieren konnte. Allerdings war der Blick dieses Mannes so undurchdringlich, dass es sich fast so anfühlte als würde er alles über ihn wissen.
Als der Fremde vorschlug, dass er ihm helfen könnte das Lager aufzuschlagen und er ihm im Gegenzug das Jagen beibrachte, schien es einen Moment zu dauern bis die Nachricht bei ihm ankam. Dann überkam sein Gesicht eine pure Freude, die man vermutlich bei keinem normalen Chirigi hätte erwarten würden. Rasch aber versuchte Joichiro seine Gefühlsregung wieder zu unterdrücken und blickte ernst ein. So ernst wie es eben ging, wenn man gerade seine innere Freude im Zaum halten musste. Er war grottenschlecht dadrinnen diese Ernsthaftigkeit aufrecht zu erhalten.
„Ich helfe dir gerne… auch wenn ich weiß, dass sicher sehr naiv wirkt…. Und dumm… aber ich muss das wirklich hinbekommen.“ Joichiro verzog das Gesicht und rieb sich über den Hinterkopf hinweg. Irgendwann würde er wohl verstehen, dass diese grässliche Welt, immer nur grässlich war und das niemand einem wirklich gerne half. "Wie lange willst du hier bleiben? Und wo schlägst du dein Lager auf?"
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