Naruto Atarashi Sho

Ein Naruto Rpg Forum
 
PortalPortal  StartseiteStartseite  SuchenSuchen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Teilen
 

 Briefing

Nach unten 
AutorNachricht
Uchiha Hachiko
Sayuris Guardian
Sayuris Guardian
Uchiha Hachiko

Anzahl der Beiträge : 132
Anmeldedatum : 28.03.19

Shinobi Akte
Alter: 33 Jahre
Größe: 198 cm
Besonderheiten: Akademie-Teilzeitlehrer

Briefing Empty
BeitragThema: Briefing   Briefing Icon_minitimeMi Dez 11, 2019 5:04 pm

Zitat :
Sehr geehrter Uchiha Hachiko,
ich bitte Euch hiermit förmlich um ein Gespräch unter zwei Augen in meinem Büro.
Bitte findet euch am 05.04 um exakt 11:30 in diesem ein.
SY



Versendet am: 2.April 1002
v. Ankunft: 3.April 1002


Nach oben Nach unten
Uchiha Hachiko
Sayuris Guardian
Sayuris Guardian
Uchiha Hachiko

Anzahl der Beiträge : 132
Anmeldedatum : 28.03.19

Shinobi Akte
Alter: 33 Jahre
Größe: 198 cm
Besonderheiten: Akademie-Teilzeitlehrer

Briefing Empty
BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeMi Dez 11, 2019 5:20 pm

05.04., 11:00 Uhr

Es war ein später Morgen an diesem Tag als Uchiha Hachiko das Haus verließ. Er verabschiedete seine Ehefrau mit einem Kuss und flüsterte ihr noch ein paar anzügliche Dinge ins Ohr, bevor es für ihn zu dem Hokage-Gebäude ging. Vor einigen Tagen bekam er die Post von der derzeitigen Hokage, dass er am 05.04. um 11:30 Uhr sich mit Yumiko treffen sollte. Als Sayuri den Brief von der Frau sah, schien sie fast vor einer Eifersuchtsattacke zu sein. Schnell versicherte er seiner Ehefrau, dass es sich bei dem Brief um rein geschäftliche Dinge handelte und verführte sie mit einem Kuss für den Abend. Seitdem überlegte er, was Yumiko wichtiges von ihm wollte. Es kam äußerst selten vor, dass man ihn Mal persönlich sprechen wollte. Mit einer Zigarette im Mundwinkel und einem schlichten, schwarzen Trainingsanzug bewegte er sich in die Innenstadt weiter. Dort würde er den kürzesten Weg zum Hokage-Gebäude nehmen damit er nicht zu spät kam. Er wusste, dass Yumiko ihn nicht ausstehen konnte, wobei er nicht wusste, welche Gründe sie hegte. Zumindest erinnerte er sich nicht daran, dass er ihr übertrieben viele Probleme bereitete. Normalerweise machte er seine Arbeit gut und war tatsächlich ein begnadeter Kämpfer. Über ihn gab es kaum Beschwerden – Mal abgesehen davon, dass einige sich beschwerten, wenn er auf der Mission rauchte. Vor ihm tauchte das Hokage-Gebäude auf und erstrahlte in seiner vollsten Pracht. Hachiko betrachtete für einen Moment die Außenmauern und fragte sich tatsächlich, ob er jemals in der Lage gewesen wäre die Position als Hokage zu besetzen. In den letzten Jahren beobachtete er doch recht häufig, dass zumeist seine Bekanntschaften in seiner Umgebung die höheren Positionen abgriffen, während er irgendwo als Aushilfslehrer seine Zeiten fristete. Vielleicht wurde es an der Zeit, dass er andere Aufgaben übernahm?

Hachiko trat mit der Zigarette im Mundwinkel in die Eingangshalle des Hokage-Gebäudes. Er schritt geradewegs an dem ‚Rauchen verboten‘ Schild vorbei und nahm dann die Treppe in Angriff. Hin und wieder verlor er dabei etwas Asche und hinterließ einen rauen Gestank von Zigaretten bei jedem Schritt. Tatsächlich versuchte er inzwischen weniger zu rauchen damit Sayuri und sein Kind nichts abbekam. Es wurde inzwischen nicht einmal mehr in der Wohnung geraucht. Er wollte nämlich nicht schuld sein, wenn sein Zigarettenkonsum sich negativ auf das Wesen in Sayus Bauch auswirkte. Vor der Bürotür von Yumiko blieb er stehen, zog die Zigarette heraus und drückte sie dann an seiner Schuhsohle aus. Gleich danach steckte er sich den Zigarettenstummel in die Tasche und klopfte mit dem Fingerknöchel fest an die Tür. Er würde warten bis man ihn hereinrief und dann auch sofort dieser Bitte nachkommen. Zwar gab es dann keine große Verbeugung, aber zumindest ein respektvolles Nicken würde seinerseits für Yumiko geopfert werden. Die beiden kämen vermutlich nie auf ein grünen Zweig und schlussendlich gefiel es Hachiko eigentlich nicht, dass sie jetzt in einer höheren Position war als er selbst. Damit würde sie ihn herumschubbsen können, wie sie wollte.

Nach oben Nach unten
Sheena Yumiko
Zeitdämon
Zeitdämon
Sheena Yumiko

Anzahl der Beiträge : 77
Anmeldedatum : 13.04.19

Shinobi Akte
Alter: 30
Größe: 1,67
Besonderheiten:

Briefing Empty
BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeSa Dez 14, 2019 6:29 pm

Aussehen
Nachdem man sie vor wenigen Tagen über die wichtigsten Dinge im Dorf unterrichtet war Yumiko rastlos gewesen und ihre Tage hatten einem strengen Muster gefolgte. Sie war beinahe immer mit Akio in diesem Raum, von morgens um halb acht bis spät in den Abend. Hin und wieder ging einer von ihnen um etwas zu Essen oder weil Yumiko den Raum für andere Termine brauchte. Aber sie waren meist hier, sodass die Blasshaarige ihre Tai-Chi Übungen meist daheim machte und weniger Ballett tanzte. Es war ihr erster Sonntag als Kage und sie saß in ihrem Büro und hatte Hachiko dazu genötigt auch hierher zu kommen. Wer arbeitete schon gerne an seinem freien Tag? Aber es war besser diesen Tag zu nehmen als unter der Woche im laufenden betrieb dafür zu sorgen das er hierher kam. Wahrscheinlich würde er ohnehin zu spät kommen, aber damit sollte sie falsch liegen. Da sie nur ihn am heutigen Tag erwartete hatte sie sich den Termin für 11:30 notiert und saß um 11 Uhr noch über der Liste von Sayuri und ihrem künstlichen Lebenslauf. Wie sollte sie sich etwas zu einer Frau ausdenken, wenn sie nicht einmal wusste wie sie so dachte, was sie mochte oder wofür sie gelebt hatte. Neben ihr lag das was Shina zu Sayuri aufgeschrieben hatte. Ihre Eltern waren Yuki gewesen, sie hatte dem Dorf lange gedient, ihren Bruder verloren, dann für Michiru gelebt und mutmaßte das man ihren Tod mit dem Sturz der Frau gewollt hatte. Nichts über das was sie dachte oder fühlte, nur das sie sich dem urteil der Kage beugen wollte. Noch eine Person in der man nicht lesen konnte. Wobei sie bei Sayuri Potenzial zu einer Gefahr spürte konnte sie nicht sagen wie stark sie war. Wahrscheinlich würde sie dafür Sorgen müssen das sie gegen jemanden kämpfte und wenn sie Schadenroh sein wollte würde sie dafür sorgen, dass sie gegen Hachiko kämpfte. Kohaku wollte sie so etwas nicht antun und Hachiko zu ärgern war ein befreiender Gedanken. Während sie in unruhiger Manieren mit ihrem Stift auf dem Tisch herum klopfte und die Familienbilder anstarrte die über den Bildschirm huschten wurde ihr bewusst das sie nicht einmal mehr genau wusste warum sie ihn nicht mochte. Es war einfach seit jeher eine Antipathie gewesen. Er war viel größer als sie, hatte eine bedrohliche Ausstrahlung, die sie im ersten Moment angezogen hatte bevor der Geruch nach Tabak sie erreicht hatte. Diese Mischung aus einer unbekannten Anziehung, die er nur wenig Sekunden auf sie ausgeübt hatte war genug gewesen um ihn jetzt nicht leiden zu können. Es war schon schlimm genug, dass sie immer diese Idee von Sympathie für Akio empfunden hatte. Immerhin war diese in ihrer letzten Diskussion oder vielmehr dem Gespräch erstickt worden. Sie hatte sich in eine Idee verrannt, die so nicht mehr existierte, eine Welt die sie sich geschaffen und mit der sie sich gequält hatte. Das sie damit vollkommen falsch gelegen hatte und es klug gewesen wäre die Dinger früher zu klären wusste sie jetzt. Vielleicht hatte sie diese ganzen Jahre auch einfach gebraucht, um ihn vollständig zu vergessen. Zeit hatte ihre Sehnsucht was den Mann betraf geheilt, aber nicht die tiefe Sehnsucht nach jemandem der sie in den Arm nahm, hielt und beschützte. Was für ein Lächerlicher und unlogischer Gedanke, wenn man bedachte, dass sie die letzte Instanz dieses Dorfes war. ich wünschte mir es gäbe jemanden der mich nicht kennt, mich begehrt, ohne zu wissen wer ich bin oder sein will. Einfach einmal – Sie wurde aus ihren Gedanken geholt als es an der Tür klopfte. Ihre türkisenen Augen huschten zu ihrer Taschenuhr, die auf dem Schreibtisch über der Akte von Sayuri und ihren Notizen lag. Herein, rief sie laut genug, das er sie hören würde. Die Tür schwang auf und Hachiko trat ein. Sie spürte einen seltsamen Stich in ihrer Brust den sie nicht einordnen konnte. War sie neidisch darauf das dieser Grobmotoriker eine Frau hatte und noch dazu eine Mörderin aus Chigiri? Sie wusste es nicht und es war auch nicht der Moment, um darüber nachzudenken. Die nächste Frage, die sich ihr aufdrängte war warum er zu früh war und nicht nur ein paar Minuten sondern eine halbe Stunde? Einen Moment sah sie missmutig aus, bevor sie ihm bedeutete die Tür hinter sich zu schließen. Danke das ihr meinem Schreiben gefolgt seid. Ihr fragt euch sicher um was es geht und ich möchte euch nicht länger als nötig aufhalten. Sie zog das Bild von Sayuri aus der Akte und schob es über den Tisch sodass er es sehen konnte. Wir müssen über eure Ehefrau sprechen, eröffnete sie nun und ließ das Bild an der Tischkante liegen und zog ihren Block näher heran um den Stift zur Hand zu nehmen. Wir müssen darüber sprechen wie sie in den nächsten Jahren im Dorf integriert wird. Damit war das wichtigste erst einmal gesagt. Wer wusste schon ob er sich jetzt aufregen würde oder nicht. So wirklich gut kannte sie ihn nicht, nur seine Akte und sein Rauchgeruch, der ihr jetzt schon in der Nase juckte.
Nach oben Nach unten
Uchiha Hachiko
Sayuris Guardian
Sayuris Guardian
Uchiha Hachiko

Anzahl der Beiträge : 132
Anmeldedatum : 28.03.19

Shinobi Akte
Alter: 33 Jahre
Größe: 198 cm
Besonderheiten: Akademie-Teilzeitlehrer

Briefing Empty
BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeDi Dez 17, 2019 9:31 pm

Kaum sagte Yumiko herein, öffnete der Uchiha bereits die Tür und trat in den Raum hinein. Mit einem relativ gleichgültigen Blick sah er zu der Hokage und deutete ihr mit einem fragenden Gesichtsausdruck an, ob er die Tür schließen sollte. Vielleicht handelte es sich bei dem Gespräch um nichts Relevantes? Als Antwort bekam er jedoch die Andeutung, dass er die Tür schließen sollte, sodass er mit einem Schulterzucken diese auch wieder ins Schloss fallen ließ. Nachdem er sich wieder zu der Frau herumdrehte, versenkte er seine Hände in den Taschen und trat gemächlich näher für ein Gespräch. Setzen tat er sich jedoch nicht, sondern zog es vor einfach zu stehen, auch wenn er wusste das es verdammt unhöflich war. Bei seiner Größe musste man immer den Kopf etwas in den Nacken legen, um zu ihm hinaufzusehen. Hachiko wollte vermutlich im stillen damit ausdrücken, dass er nicht glaubte länger als 10 Minuten hier zu bleiben, um sich zu setzen.
Wachsam verfolgte sein Blick jede ihrer Bewegung und im stillen gestand er sich ein, dass er schon dachte das es sich um Sayuri handelte, weswegen er hier her bestellt wurde. Mit langsamen Schritten trat er an den Schreibtisch heran und nahm das Bild seiner Frau vom Tisch. Obwohl er sie bereits in und auswendig kannte, starrte er ungewöhnlich lange auf ihre Erscheinung. Dann senkte er das Bild und blickte zurück zu der Hokage. Mit einem misstrauischen Blick musterte er die Frau eingehend und fragte sich inwiefern man Sayuri hier integrieren wollte? War sie das nicht längst? Oder ging es rein um ihre Arbeit?
„So?“, sagte er dann und legte das Bild wieder auf dem Tisch ab. Mit zwei Fingern streifte er über das Bild, so als würde er die Person auf diesem streicheln. Dann trat er gemächlich ein paar Schritte vom Tisch wieder Weg und setzte sich dann tatsächlich auf den Stuhl vor dem Schreibtisch der Hokage. Nach wie vor hatte er die Hände in den Taschen versenkt, lehnte sich zurück und überschlug leicht die Beine. Die Haltung war absolut lässig. Er ging wohl davon aus, dass es doch länger als 10 Minuten dauerte.
„Wäre es nicht sinnvoller gewesen, dass ganze direkt mit meiner Ehefrau zu besprechen, statt mit mir?“, stellte er mit brummiger Stimme fest und blickte fragend zu der Frau rüber. Dann sah er langsam beiseite und blickte hinaus aus dem Fenster so als überlege er, was er als nächstes sagen sollte. „Gibt es keine Standardverfahren für die Integrierung von Menschen aus anderen Dörfern?“ Sein Blick schwang langsam wieder zurück zu Yumiko und er sah sie sehr lange für einen Moment an. Wirklich weigern tat sich Hachiko nicht, dass man Sayuri integrieren wollte. Ihm war es vor allem wichtig, dass es korrekt und fair ablief.
„Ich weiß nicht, ob es bedenken bei Sayuri gibt. Aber ich würde meine Hand für sie ins Feuer legen, dass sie keine Gefahr darstellt.“ Gedanklich fügte er noch hinzu: dafür würde ich immer Sorgen.

Nach oben Nach unten
Sheena Yumiko
Zeitdämon
Zeitdämon
Sheena Yumiko

Anzahl der Beiträge : 77
Anmeldedatum : 13.04.19

Shinobi Akte
Alter: 30
Größe: 1,67
Besonderheiten:

Briefing Empty
BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeFr Jan 03, 2020 2:21 pm

Es war ihr immer wieder eine besondere Freude diesen Mann zu sehen. Die Welt schien ihm vollkommen egal zu sein, er besaß nicht einen Funken anstand, neigte nicht einmal den Kopf, begrüßte sie nicht. Aber hatte sie etwas anderes erwartet? Nein nicht im Geringsten. Es gab Gründe warum sie ihn nicht mochte, nie mögen würde. Er war eben wie er war und seine Größe, seine nachlässige Art – wer hatte diesen Mann in den Anbudienst gelassen? Es kam nichts von ihm außer einem stumpfen „so“. So was? Wollte er das sie aus ihrem Stuhl heraus sprang und ihn anschrie? Ihren Rang ausübte? Ganz gewiss nicht auf diese Weise. Also blickte sie auf ihre Papiere, die Akte von Sayuri. Er hinterfragte sogar dieses treffen, das sie hätte mit Sayuri selbst sprechen sollen. Ihm fehlte der Blick für alles, für das große ganze. Anders konnte es nicht sein. Ihr seid nicht hier um mir zu erzählen wie sehr ihre eure Ehefrau liebt.  Menschen heiraten in diesem Dorf zu einem hohen Prozentsatz aus Liebe und seltener aus Verpflichtungen. Sayuri hat hier niemanden außer Kohaku und ich glaube nicht, dass dieser euch zu einer Hochzeit genötigt hat. Also benötige ich diese Liebesschwüre nicht. Er war ihr bereits jetzt anstrengend geworden und der Rauch schien sich wie ein Nebel in den Raum zu legen. Einen Moment hob sie den Blick, starrte beinahe zurück. Er würde sie nicht klein bekommen, niemals. Ihr habt euch sicher bereits Gedanken gemacht was ihr euren Kindern erzählte, was eurer Ehrenwerten Familie und dem Clan. Wenn ihr heraus rutschen würde woher sie wirklich stammt, wer sie wirklich war - nun ihr solltet einsehen, dass sie damit keine Sympathie gewinnen wird. Nicht bei ihr, vielleicht bei anderen, aber darum ging es nicht. Sayuri war hier aufgetaucht und das lag nicht an einem Flüchtlingsstrom aus Chigiri. Natürlich gab es gewisse Dinge, die es zu beachten galt, aber eine Yuki war nicht irgendein Flüchtling, sondern eine Gefahrenquelle, jemand der Morden konnte. Euch sollte klar sein das eure Frau kein gewöhnlicher Flüchtling ist, erst recht nicht nachdem sie Fragmente ihrer Erinnerung zurück gewonnen hat. Deswegen möchte ich euch eine Idee unterbreiten. Ihr kennt sie besser als ich. Einen Moment schwieg sie, dann schlug sie die Akte zu, schob sie bei Seite und drehte ihren Kugelschreiber zwischen den Fingern. Zuerst möchte ich jedoch eure vollständige einschätzung zu eurer Frau hören, bevor ich meine Idee vortrage. Was macht sie aus, wie kommt ihr rational betrachtet zu der Annahme, dass sie hier bleiben will und euch nicht hintergeht? Sie wollte sie an sich nicht in der Akademie haben, aber ihre Fähigkeiten zu verschwenden wäre schade. Eine gute und starke Frau die einst bei den Oinin gewesen war. Was hatte sie Hachiko alles erzählt? Vielleicht mehr als sie oder Shina gewusst hatten? Eigentlich wollte sie nicht wirklich etwas über das Privatleben der beiden hören, wer wusste was ihm über die Lippen kommen würde. Wenn sie das Bild von Sayuri sah erinnerte sie sich an eine große blasse Frau und er war ein Schrank von einem Mann, der sie leicht zerbrechen konnte. Was diese beiden aneinander fanden wusste sie nicht und sie würde es wohl auch nicht so schnell verstehen. Ich kann nicht einmal sagen, dass ich eifersüchtig wäre. Er scheint mir nicht der Mann fürs Leben zu sein. Sie muss eine verwirrte Seele sein um ihn anziehend zu finden. Etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen, bei weitem nicht. Der Kugelschreiber in ihrer Hand stoppte, als er begann zu sprechen. Immerhin wollte sie so viele seiner Argumente behalten, wie es notwendig war um die Situation korrekt einzuschätzen.
Nach oben Nach unten
Uchiha Hachiko
Sayuris Guardian
Sayuris Guardian
Uchiha Hachiko

Anzahl der Beiträge : 132
Anmeldedatum : 28.03.19

Shinobi Akte
Alter: 33 Jahre
Größe: 198 cm
Besonderheiten: Akademie-Teilzeitlehrer

Briefing Empty
BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitimeSa Jan 11, 2020 12:50 pm

In der Zeit, wo Yumiko sprach, fragte sich Hachiko, ob es jemals einen Hokage gab, den er mochte. Selbst der letzte Uchiha, der hier regierte, besaß zu ihm kein besonderes Verhältnis. Lag es womöglich an seiner Art sehr direkt zu sein? Er konnte sich nur schwer unterordnen und versuchte meistens seinen eignen sturen Kopf durchzusetzen. Am heutigen Tag würde es sich aber nicht um ihn drehen, sondern um seine Ehefrau. Obwohl sie sich erst seit kurzer Zeit wirklich kannten, war es doch so, dass sie eine innige – fast kranke – Bindung zueinander hatten. Zwei gestörte Persönlichkeiten, die sich anzogen? Würde er selbst definieren müssen, warum er sie so abgrundtief liebte, hätte er es nicht ergründen können. Da war etwas, dass ihm sagte, dass sie zu ihm gehörte. Wie ein Puzzelteil, dass sein ganzes Leben fehlte. Deswegen gefiel es ihm auch nicht, dass er hier her zitierte wurde, um über seine Frau zu sprechen. Er kannte ein paar dunkle Geheimnisse von Sayuri und vielleicht gab es auch Dinge die er nicht wusste, aber er würde sie wohl niemals willentlich ans Messer ausliefern. Würde sie hier in Konoha To ein Mord begehen, würde er ihn wohl versuchen zu vertuschen. Seltsamer Gedanke.
Hachikos Augen lagen durchweg auf Yumiko. Er hatte die Arme vor der Brust verschränkt und schien sie voller Geduld einfach aussprechen zu lassen. Man konnte seinem Gesicht nicht ansehen, ob ihn die Worte wütend machten oder ob er einverstanden war. Das war wohl etwas, dass viele Menschen an ihn irritierten. Dieses stetige Gefühl, dass ihm alles egal war. Als Yumiko darüber sprach, was er seinen Kindern erzählte, seiner Familie und seinem Clan, musste er tatsächlich nicht lange nachdenken. Seine Kinder würden das Geheimnis ihrer Mutter als Familiengeheimnis in sich tragen, zumal sie vermutlich das Element von ihr bekommen würden. Er sah niemand sonst als seine Familie an außer seine Frau, seine zukünftigen Kinder und vielleicht noch Akio – und der wusste ganz genau was Sache war. Die Familie in der er aufgewachsen war, hatte ihn nur aufgenommen, um so zu tun als wären sie besonders großzügig und seit her Clanoberhaupt war, taten sie so als wäre es ihr Verdienst das aus dem verkorksten Jungen, doch noch etwas wurde. Und was den Clan anging, würde der zunächst einmal unbehelligt bleiben. Es ging niemand an, woher Sayuri kam, geschweige denn was für eine Herkunft sie besaß. Die Augen des Mannes lagen auf Yumiko, wobei er nicht aussprach, was er gerade dachte. Er entschloss innerlich einfach, dass er die Aussage ignorierte, was er seinen Kindern, dem Clan oder der Familie sagte. Zumindest war er nicht so blöd rum zu plaudern, dass eine eiskalte Chirigin Mörderin hier rumlief. Yumiko wollte eine Einschätzung zu Sayuri, was kurz für Stille in den Raum brachte. In seinen Augen grenzte diese Forderung stark an dem Gefühl seine Ehefrau gerade zu Hintergehen in dem er freudig all das ausplauderte, was sie ihm anvertraute. In diesem Augenblick zuckten die Augen von Hachiko leicht und wurden schmaler. Die erste wirkliche Regung, die er zeigte.
„Sie ist Schwanger“, sagte er geradeaus – so als wäre das die Antwort auf alle Fragen. „Eine Frau, die vor hat jemand zu hintergehen, würde sich nicht Schwängern lassen. Es sei den sie hat einen wirklich perfiden kranken Charakter.“ Für einen kleinen Moment schwieg er und legte sich die weiteren Worte zurecht: „Ich vermute sie wissen, wie viele Nuke-Nin in Konoha To derzeit gesucht werden oder? Hätten sie eine der Familie diese Frage gestellt, ob sie rational einschätzen könnten, ob der geliebte Mensch bleiben will oder einen hintergeht, wären alle davon überzeugt gewesen, dass dieser Mensch niemals das Dorf hintergehen würde. Ich kann ihnen jetzt scheinheilig vorlügen, dass ich der festen Überzeugung bin, dass sie nicht das Dorf verrät, aber es wäre nur eine weitere Farce. Ich kann ihnen jedoch sagen, dass Sayuri sich zu damals verändert hat. Ich mag sie zwar aus ihrem früheren Leben nicht kennen, aber ich bin ihr vor Jahren das erste Mal begegnet als sie mich fast umgebracht hatte. Nachdem sie sich daran erinnern konnte, ist sie zusammengebrochen. Aber wenn es hier um Rationalität geht, kann ich ihnen sagen, dass sie das Dorf nicht hintergehen wird.“ Hachiko sah für einen Moment in die Augen von Yumiko. Er konnte jetzt all die guten Taten aufzählen, die Sayuri tat, aber das würde nichts nutzen. Wenn man es so betrachtete, konnte er sagen was er wollte. Selbst wenn er zu 100 % überzeugt wäre, sie würde das Dorf nicht hintergehen, gab es eine kleine Chance, dass er sich täuschte. Genauso, wie bei jedem anderen Bewohner im Dorf.
„Was die Einschätzung angeht, was sie ausmacht… sie ist eine sehr willensstarke Frau und begnadete Kämpferin. Soweit ich das einschätzen kann, würde sie vieles für Konoha To machen, um zu beweisen, dass sie hierhergehört. Sie kann außerdem überhaupt nicht kochen… und ist ziemlich eifersüchtig, wenn Frauen in meiner Nähe sind.“ Die letzten Worte wirkten seltsam. Er wandte dabei seinen Blick ab und blickte überlegend nach oben. Man konnte nicht sehen, ob er das gerade wirklich ernst meinte oder ob er die Aussauge von ihr extra Spitz beantwortete, um sie zur Weißglut zu bringen. „Die Nachbarin sollten sie auf jeden Fall nicht fragen, ob sie dem Dorf gegenüber treu bleibt. Sie ist glaube ich ein wenig verstört von ihr.“ Hachiko grinste nicht.

Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




Briefing Empty
BeitragThema: Re: Briefing   Briefing Icon_minitime

Nach oben Nach unten
 
Briefing
Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Naruto Atarashi Sho :: Sekei - Die Welt :: Konoha no Kuni-
Gehe zu: