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 Blut und Blüten

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Uchiha Sayuri
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BeitragThema: Blut und Blüten   Blut und Blüten Icon_minitimeMi Dez 04, 2019 1:41 pm


06.04.02
Montag 10:30
Yami & Sayuri
Ostpark von Konoha
An einem schönen Tag im April treffen sich die mittlerweile sehr guten Freundinnen Nara Yami und Uchiha Sayuri. In den letzten Monaten ist zwischen den beiden an sich eher ruhigen Frauen eine sehr enge Freundschaft entstanden, sogar so eng, das Yami die Trauzeugin auf Sayuris Hochzeit war. Jetzt haben die beiden Damen sich für das Kirschblütenfest verabredet um sich ein wenig zu entspannen und sich einen schönen Tag zu zweit zu machen.
 
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Uchiha Sayuri
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BeitragThema: Re: Blut und Blüten   Blut und Blüten Icon_minitimeMi Dez 04, 2019 2:26 pm

Es war ein untypisches Gefühl für sie sich darauf zu freuen jemanden wieder zu sehen. Zu Beginn hatte sie sich nur gefreut Kohaku wieder zu sehen weil er alles in ihrem Leben gewesen war. Eine Konstante die nicht hatte gehen wollen. Immer wieder war er bei ihr im Krankenhaus gewesen, hatte sie mit Vorsicht kennen gelernt und ihr beigebracht vertrauen in die Welt zu haben. Diese ersten Tage waren zwar erst zwei Jahre her und doch erschien es ihr als wäre eine Menge Zeit vergangen, Zeit, die sich ganz anders anfühlte als ihr altes leben. So klar ihr jetzt ihre Kindheitstage erschienen so unschärfer wurden die Dinge bevor sie hierhergekommen waren. Es waren einzelne Bilder und Szenen, die vor ihr abliefen.  Mitterlweile zwang sie sich nicht mehr daran zu denken und dennoch sprang das eine oder andere immer wieder in ihre aktuellen Gedanken, vor allem seitdem sie wusste das sie Mutter wurde. Es erfüllte sie mit Angst, dass sie wusste wie hart sie sein konnte, wenn sie kämpfen würde. Doch sie kämpfte nicht und würde es auch nicht tun. Das letzte schreiben der neuen Kage war recht eindeutig gewesen. Sie durfte ihre Fähigkeiten schulen und im Stillen trainieren, doch sie würde nie in den Dienst Konohas treten, keine Missionen außerhalb des Dorfes annehmen und sich nicht dort zeigen. Die Gefahr von der Shina-sama bereits gesprochen hatte wohnte auch in der neuen Kage und sie wusste nicht ob sie eine der beiden Frauen dafür hasste. Ihr Leben war dazu verdammt im nichts tun zu Enden. Sie musste sich zwangsweise fragen ob sie die Dinge die mit Mord und intrigen zu tun hatten wirklich etwas waren das ihr fehlte. Doch sie konnte es nicht sagen. Immer wenn sie  kämpfte drehte etwas in ihr vollkommen durch und solange war sie ohnehin eine Gefahr für alles und jeden. Natürlich hatte sie durch Hachiko und Kohaku gelernt nicht mehr so schnell in alte Muster zu verfallen, aber wenn es hart auf hart kam und ihr Leben bedroht wäre, dann würde sie sich nicht dagegen wehren. Während sie am Eingang des Ostparks wartete stand sie da wie man es von ihr erwartete. Ein nettes Lächeln lag auf ihren Lippen und die Stofftasche passend zu ihrem Kimono baumelte an ihrem Handgelenk. Das Haar war sorgsam hoch gesteckt, ihr blasses Gesicht ungeschminkt, sodass man an ihrem Hals einige Ausläufer der Narben sehen konnte. In wenigen Wochen war sie ein respektiertes Mitglied dieser Gesellschaft geworden. Leider brachte sie die Langeweile hin und wieder ein wenig um. Sie kümmerte sie um Diego und Irsua, wenn sie umsorgt werden wollten, versuchte den Garten in stand zu halten, was im Winter schwer gewesen war. Wenn der Haushalt fertig war gab es nichts zu tun außer sich mit Yami und Kohaku zu treffen. Da die beiden jedoch Shinobi waren und sich um diverse Dinge kümmerte fiel es ihr an einigen tag schwer etwas zu tun. Ihr altes leben war voll von Pflichten gewesen, sodass dieses nichts tun und die Freiheit zu tun und zu lassen was sie wollte sie quälte. Nicht täglich und doch oft genug. Immerhin wusste sie jetzt das sie auf sich achten musste um das Kind nicht zu gefährden. Eine weitere schwere Last die sie umtrieb. Obwohl sie nichts sah, wusste sie doch das etwas in ihr heran wuchs und die ständige Übelkeit war nur eine Bestätigung dafür. Ein leichtes Zwicken in ihrer Schulter ließ sie den Kopf drehen, sodass sie in die halb geöffneten Augen ihres kleinen Panther schauen konnte. Diegos kleiner Bruder war weiß wie Schnee und wirkte auf den ersten Moment wie ein schal um ihren Hals, wenn er Augen und Maul zu ließ. Verschmust war er gerade dabei den Stoff ihres Kimonos zu durchlöchern während er von etwas zu träumen schien. Sorgsam hob sie die Hand um den winzigen Kopf zu streicheln und verstärkte das Krallen in ihrer Schulter damit jedoch noch. Irusa hatte ihn ihr anvertraut, wenn sie mit Hachiko unterwegs war und so nahm sie das kleine Fellknäul beinahe überall mit hin, wenn sie von ihrem Mann und dessen Pantherdame getrennt war. Unter ihrem kraulen wurde der kleine wach und gähnte ausgiebig, bevor er sich steckte und Sayuri in eine etwas seltsame Haltung zwang, damit er nicht von ihrer Schulter fiel. Sacht schob sie das kleine Fellwesen auf ihre Schulter zurecht und bedeutete ihm dort sitzen zu bleiben. Zusammen blickten sie auf die Menschen die herbei strömten um auch auf das Fest zu gehen und sie hoffte, das Yami bald bei ihr sein würde. Immerhin hatte sie etwas das sie ihrer Freundin erzählen wollte.
 
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Nara Yami
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BeitragThema: Re: Blut und Blüten   Blut und Blüten Icon_minitimeDi Jan 07, 2020 9:51 am


Es war deeas Kirschblütenfest und Yami freute sich seit langem mal wieder aus dem Haus zu kommen. Sie hatte die letzten Tage viel mit ihrer Arbeit verbracht und war eigentlich nur zur Hochzeit ihrer neuen besten Freundin als Trauzeugin im Dorf gewesen. Nun hatte sie sich ein paar Tage frei genommen um etwas mit Sayuri zu unternehmen und sich etwas von ihrer Mission zu erholen. Es war ein seltsames Gefühl nach Hause zu kommen und etwas vor zu haben. Sie hatte so viel Zeit allein verbracht und sich voll und ganz den Problemen des Clans und des Dorfes gewidmet, dass es ihr ohne Alkohol bestimmt schwer fallen würde sich zu entspannen. So sehr sie es gerne würde, heute trank sie nicht aus Respekt ihrer Begleitung gegenüber. Nach einer langen Zeit vor ihrem Kleiderschrank in der sie auf eine fülle an identischen Missionsoutfits gestart hatte, trat sie nun auf die Straße und trug eben eines dieser Outfits. Sie fühlte sich unwohl und angreifbar wenn sie jeder Zeit alles dabei hatte. So machte sie sich auf den Weg zum Treffpunkt am Eingang des Ostparkes von Konoha. Es waren viele Personen, vor allem Zivilisten, auf den Straßen und die meitsten waren ausgelassen und vergnügt. Viele der Geschäfte in der Stadtmitte hatten nur bis zum Nachmittag auf und hatten auch oft einige gute Angebote zum Feiertag ausgestellt. Nicht nur Bewohner Konohas waren da sondern auch aus dem umliegenden Gebieten waren viele Menschen gekommen. Dazu kamm das heute keine Missionen verteilt wurden die keine sichtliche Dringlichkeit hatten, sodass auch ein großteil aller Shinobi im Dorf sich einen vergügten Tag machen konnten. Aufgrund der vielen Menschen auf den Straßen kam Yami nur langsam vorran, ein Ausweichen auf die Dächer schien ihr jedoch etwas zu gefährlich da dabei vielleicht etwas auf die Straße fallen könnte und somit garantiert eine oder mehrere Personen verletzen könnte. Es war das Risiko nicht wehrt und so kam sie einige Minuten zu spät am Treffpunkt an, in der Hoffnung ihre Freundin würde nicht zu lange auf sie gewartet haben. Mit einem breiten lächeln trat sie dann endlich auf die wartende Sayuri zu und umarmte sie einmal kräftig, eine eher untypisches Verhalten der sonst so distanzierten Kunoichi. Sayuri trug einen sehr schönen Kimono mit einer passenden Tasche und Yami fühlte sich schlecht nicht auch in einem so festlichen Gewand aufgetaucht zu sein oder zumindest etwas anderes als ihr übliches Top und die enge Hose zu tragen. Selbst die typischen Bandagen und ihre Hüfttaschen hatte sie sich angelegt. Nur der Netzbody und die Shurikenholster unterschieden sie noch von ihrem Aussehen außerhalb des Dorfes. Vielleicht hätte sie sich etwas leihen sollen aber nun war es eh zu spät und man würde nun eher glauben die Leibwache der blassen Frau vor ihr zu sein. "Du siehst fantastisch aus. Ich wünschte ich hätte etwas anderes als meine Arbeitsklamotten im Schrank gehabt." Yami war innerlich ziemlich erstaunt, dass Sayuri ihre Haare hochgesteckt und damit ihre Narben offen trug, da sie sonst immer recht bemüht wahr diese zu verstecken oder zumindest erweckte sie in Yami immer den verdacht. Nachdem sie Sayuri ausreichend begrüßt hatte war auch die Pantherdame mit einem sanften Streicheln begrüßte. "Na wie geht es euch beiden? Es tut mir leid, die vielen Menschen haben mich leider etwas aufgehalten und ich wollte niemanden mit einer Dachpfanne verletzen." Leise nuschelnd fügte sie ein, "Nicht erneut.", hinzu. Interessiert sah sie sich um. "Ich hoffe du weißt was du machen möchtest. Ich lasse mich normalerweise bei solchen Festen immer auf igrendeine Mission schicken oder schreibe mich freiwillig bei den Sicherheitsteams ein. Also ich habe keine zeitnahen Erfahrungen." Sie lächelte verlegen und hoffte Sayuri könnte sie beide durch das Fest leiten.
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Uchiha Sayuri
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BeitragThema: Re: Blut und Blüten   Blut und Blüten Icon_minitimeSa Jan 18, 2020 4:17 pm

Während sie dort stand und mit einem eingefrorenem Lächeln die Straßen hinab schaute passierten sie einige Leute. Einige mit Desinteresse, weil der Klatsch der Uchiha sie nicht kümmerte, einige mit Neugier aufgrund ihrer Position und andere mit Neid oder Missgunst. Sie wusste nicht warum Menschen fasziniert von ihr waren. Sie war einfach nur Sayuri und sie fühlte sie nicht besser oder schlechter, weil ihr Mann wichtig war. Sie liebte ihn heiß und innig und das unabhängig davon was auch immer er war oder sein würde. Sie hätte ihn auch geheiratet, wenn er nicht dem Clan vorgestanden hätte oder einfach nur unbedeutend wäre. Doch das sahen die Leute nicht und dieser ungewollte Ruhm schien ihr nicht gut. Es erinnerte sie an die fragmenthaften Bilder angsterfüllter Leute die vor ihr zur Seite sprangen. Diese Blicke, wie intensiv sie auch waren, fühlte sich an wie Nadelstiche auf der Haut. Wenn sie von zarter Natur wäre hätte es sie wohl gebrochen, doch sie fühlte sich nicht dadurch beeinträchtigt. Es war nur hin und wieder ein wenig lästig. Einige Leuten nickte sie zu, hin und wieder änderte sie ihr Lächeln, meist jedoch suchte sie nach der Nara und streichelte das kleine Wesen auf ihrer Schulter. Sie erkannte Yami bereits aus der ferne, denn ihr seltsam gefärbtes Haar fiel auf. Zudem fiel sie zwischen der Menge an Leuten im Kimono mit ihrer alltäglichen Kleidung sehr auf. Als Yami bei ihr war sahen sie wirklich wie ein ungleiches Paar aus und von der Jônin folgte eine Kräftige Umarmung, welche Sayuri etwas überraschte. Dennoch erwiderte sie die freundschaftlich Geste und ignorierte wie Snow ihr in die Schulter krallte. Danke. Nun du siehst wirklich fast aus wie immer. Etwas leiser fügte sie hinzu. Ich kann mit anders gar nicht zu so etwas hin wagen. Es ist als würden sie mich alle anstarren. Sayuri lächelte der Jüngeren zu, welche nun begann Snow auf ihrer Schulter zu streicheln. Die kleine Pantherdame ließ sich die Zuneigung gefallen und schnurrte leise vor sich hin. Du musst dich nicht entschuldigen, etwas Vorsicht schadet nicht und es ist wirklich voll in den Straßen. Sie verstand nicht warum Yami sich für ihre Kleidung entschuldigte. Es war nicht so, dass Sayuri einen Druck spürte sich anzupassen, aber sie wollte es doch für ihren Mann tun. Egal was sie tat, sie viel auf, da musste sie ihre Angriffsfläche nicht vergrößern. Da es mein erstes Fest ist sehen wir uns am besten alles an. Vor einem Jahr war sie noch halb im Krankenhaus gewesen, nicht wirklich lebensfähig, wenn man es so wollte. Wir sollten einfach ganz vorne beginnen, fügte sie lächelnd hinzu und Schritt langsam voran. Wir machen heute beide eine neue Erfahrung. Wir können alles probieren, wenn du magst. Wie würde sie am besten mit ihrem kritischen Thema umgehen oder anfangen? Vielleicht erst einmal gar nicht, sondern voran gehen. Langsam bewegten sie sich mit der Menschenmasse. Snow streckte sich um ihren Hals und zuckte nur gelegentlich mit dem Schwanz, während er ein wenig döste. Sie war Irusas Hochzeitsgeschenk wenn man es so will. Seitdem geht die kleine faktisch nicht mehr von meiner Schulter. Ich gewöhne mich wirklich an sie. Erklärte sie. Yami war bei der Hochzeit gewesen und hatte die Stolze Pantherdame gesehen, wie sie ihr jüngstes übergeben hatte. Doch die Zeit der beiden Frauen war rar und sie sahen sich nicht all zu regelmäßig. Außerdem tat es gut über triviales zu reden, nicht darüber das irgendeine Frau Hachiko anstarrte, oder das die neue Kage ihn gestern in ihr Büro bestellt hatte. Sie wäre am liebsten zu dieser kleinen Schnepfe gestampft und hätte sie zerrissen – aber das hatte sie nicht getan. Dafür hatte sie selbst einen Brief von Akio bekommen, was sie verwirrt hatte, weil er einen Tag nach ihrem Essen angekommen war. Irgendwie überschlugen sich die Dinge nach ihrer Hochzeit ständig. Es war so viel das passierte und dabei wollte sie nur an das Kind in ihrem Leib denken. Mit dem Fluss der Menschen kamen sie nun am Gelände an und der Strom lockerte sich und die Leute stoben in alle Richtungen davon. Sie fand ein großes Plakat mit dem Zeiten für Events und blieb vor diesem stehen. Warst du schon in einem der Schreine? In zehn Minuten beginnt die erste Führung, dass könnten wir noch schaffen, meinte sie mit einem Blick über die Karte. Es war Montag und heute war neben der Führungen und dem Feuerwerk nicht viel geplant.
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