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  Sorry, that was not my intention

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Hyuuga Himari
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BeitragThema: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeSo Dez 01, 2019 2:52 am

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30.04.00

Hokusai Tenzou & Hyuga Himari

Früher Morgen.

Es ist ziemlich früh am Morgen. Der Tau glänzt noch zauberhaft auf den zarten Oberflächen des Waldes. Ein recht kühler aber angenehmer Wind zieht durch das Dickicht und sorgt für eine schon Atmosphäre. Perfekt um einen Spaziergang zu tätigen und seinen Gedanken Freien lauf zu lassen. Genau das war es, was zwei Fremde Menschen einander bekannt machte. Himari wollte sich den Frust aus dem Geist trainieren und wird dabei unvorsichtig. Ohne auf ihr Umfeld zu achten, schlägt sie sich den Frust von der Seele, zum Leidtragen eines Fremdlings.

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Schon wieder ein Streit. Schon wieder ein unnützes Thema der sie aus ihrem eigenen zu Hause scheuchte. So konnte es doch kein Dauerzustand sein. Sie wollte keinen Stress, doch es war irgendwie unabdingbar. Ihre Ansichten kollidierten förmlich bei jedem Frühstück. Immer dann, wenn jemand ihren zukünftigen Ehemann ins Spiel bringt. Oft spricht man nur von seinen taten, wie toll und stark er war. Himari war nicht gut darin ihre schlechte Laune zu verbergen, daher erkannte ihr mürrischer Vater sofort, dass sie nie davon begeistert war. Kurze antworten wie "mh" und "aha" waren immer wieder Gründe für ihren Vater um aus der Haut zu fahren. Und so war es auch heute Morgen. Deshalb nahm Himari sofort ihre Sachen, stand auf und verschwand aus diesem Haus. Zuerst wollte sie, wie so oft, zu ihrem Sensei gehen. Ihren Mentor, den Sannin Ishida Yamato. Da es aber relativ früh war, wollte sie nicht ins Krankenhaus gehen. Zumindest noch nicht! Deshalb kam im Moment nur ein Ziel infrage, der Trainingsplatz am Waldrand. Dort trainierte so gut wie niemand. Perfekt also um seinen Gedanken freien lauf zu lassen.

Himari war in voll in Gedanken versunken während sie den Weg automatisch zurücklegte. Sie suchte nach einer Lösung, nach einem Kompromiss. Aber leider fiel ihr nichts ein, außer den Weg der Akzeptanz. Sie musste akzeptieren was ihr Vater wollte und versuchen ihren zwanghaften Ehemann zu ändern. Ihn von ihrer Sache zu überzeugen. Aber was, wenn er genauso Stur und veraltet war. Seufzend erreichte sie den Trainingsplatz. Nach kurzer Vorbereitung fing sie an ihre Bewegungsabläufe zu vollführen. Ihr Geist war frei von allen zwängen, doch diese mentale Stille sorgte dafür, dass sie immer mehr an die Negativen Sachen erinnert wurde. Immer wieder schallten die Worte ihres Vaters durch ihr Hirn. Alle Vorwürfe und wie oft er sie als Fehler bezeichnet hatte. Sie war immer ein Aushängeschild ihrer Familie, bis sie anfing sich einfach super mit der Nebenfamilie zu verstehen. Leider war das der Fehler. Sie den Glauben ihres Vaters nicht. Warum waren die Nebenfamilie nichts wert? Wieso waren sie nur Sicherheitsmänner und Butler? Diese Gedanken sorgten dafür, dass Himari sich für einen kurzen aber relativ wichtigen Moment nicht im Griff hatte. Den Frust blies sie in Form eines Handflächenschlages aus. Ihr Chakra strömte aus und rauschte durchs Dickicht. Kurz war sie erschrocken und um die Reichweite im Blick zu behalten, aktivierte sie ihr Kekkei Genkai. Das Byakugan aktivierte sich, gab ihren weißen Augen eine Form und lies dicke Adern an ihren Schläfen entstehen. Ihre Augen folgten der Attacke und erkannten, dass jemand kurz davor war davon getroffen zu werden. Da sie das nicht mehr verhindern konnte, lief sie sofort hinterher. Sie schätzte die Entfernung auf gute 300 m die sie und den großen Mann trennte. Diese versuchte sie Schnellstmöglich zurückzulegen als es auch schon passierte. Ihr Chakrastoß traf den Fremden. Völlig ohne Vorwarnung fegte es ihn von den Beinen. Es war kein Treffer, der sonderlich Schmerzhaft war, eher Schockierend. Die Frage die er sich eventuell stellen könnte, wer oder was das war, erklärte sich von allein als wenige Sekunden später Himari aus dem Wald sprang. Um nicht sofort als Feind da zustehen hob sie sofort die Hand. Sie beruhigte ihre Atmung und setzte zur Entschuldigung an. "Oje, entschuldigen sie Mister. Ich habe meinen Frust dort hinten rausgelassen und nicht auf mein Umfeld geachtet. Das tut mir leid." entschuldigte sich die Hyuga, die ihm nun die Hand anbot. Immerhin wollte sie ihm aufhelfen. Es war ja auch ihre Schuld, dass er aus dem Tritt kam. Sie sah den Mann an, ihre Schläfen waren noch immer, von dicken Adern umzogen. Nur langsam verzogen sich diese und auch ihre Augen verloren an Kontur. Zusätzlich normalisierte sich ihre Sicht und sie sah den fremden Mann an. Freundlich lächelte sie ihn an. Dabei sah man auch deutlich, dass es ihr leidtat. Etwas Reue war sofort zu spüren.
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeSo Dez 01, 2019 8:56 pm

Lange war Tenzou nicht mehr in einem richtigen Wald gewesen. Chikyu bot eine Vielzahl an Bodenschätzen, aber mit einer vielfältigen Flora und Fauna konnte die Wüste nie wirklich dienen. Je länger der Mann in Konoha To wohnte, umso mehr verstand er, dass ein Wald etwas schöneres war als die Wüste. Das Klima war mild und angenehm – fast schon kühl. Tenzou verstand immer mehr, warum sein Sohn sich gerne hier herumtrieb. Der großgewachsene Mann trat gemächlich durch die Bäume zurück auf den Pfad. Er stapfte seine Stiefel ab und streckte sich leicht. Der Spaziergang durch den Wald tat gut. Die frische Luft belebte seine Sinne und entspannte seinen Geist. Zumindest dachte er, dass er an diesem Sonntagnachmittag einen entspannten Spaziergang machen würde. Lange blieb diese Entspannung nicht erhalten.
Etwas kommt. Ein Gefühl von Unruhe machte sich in ihn breit und dann… . Irgendetwas traf ihn völlig unerwartet und fegte ihn von den Füßen. Unsanft stieß er mit dem Gesicht voran auf den Boden und spürte wie ein hässlicher Schmerz in der Schläfe explodierte. Für einen Moment blieb er liegen und blinzelte gegen die Farben an, die sich vor seinen Augen gebildet hatten. Statt jedoch am Boden zu bleiben, versuchte er sich wieder zurück auf die Füße zu bewegen in der Annahme, dass man ihn gerade angriff. Er schaffte es gerade so in eine kniende Position und bemerkte dann, wie eine Gestalt aus dem Wald sprang. Eine junge Frau kam auf ihn zu und entschuldigte sich fast umgehend. Ihm wurde eine Hand entgegengestreckt, doch Tenzou zweifelte etwas daran, dass diese zierliche Frau genug Kraft besaß einem 2m großen Mann auf die Füße zu helfen. Er drückte sich selbst auf die Beine und musterte die auffälligen Adern an ihren Schläfen. Viel wusste er von den Clans von Konoha To tatsächlich nicht, sodass er sich nicht ableiten konnte, um welche Fähigkeit es sich dabei handelte. Nachdem Tenzou stand, wischte er sich leicht über die schmerzende Stirn an der ein kleines bisschen Blut zu sehen war. Nichts was ihn umbringen würde. Er befühlte die Stelle ein wenig und betrachtete dann seine Fingerspitzen für einen Moment.
„Klingt nach einem ziemlich schlechten Tag für Sie…“, erwiderte er auf ihre Worte, dass sie den Frust rausgelassen hatte. Er wischte sich nochmals über die Stirn und setzte dann ein freundliches Lächeln auf. Auch wenn die Narben im Gesicht und das blinde, linke Auge ihn irgendwie furchteinflößender wirken ließ.
„Wenigstens kann ich jetzt behaupten, dass mich die Begegnung mit einer Frau von den Füßen gerissen hat…“, versuchte er dann die Situation noch etwas schön zu reden, damit die junge Frau kein schlechtes Gewissen haben musste. „Diese Adern an ihren Augen… zu welchem Clan gehören Sie? Ich nehme an es ist einer aus Konoha To?“, erkundigte er sich dann. Obwohl er nur Gast in dem Dorf war, wollte er mehr über die Einwohner wissen. Er nutzte fast jede Gelegenheit ein paar Fragen zu stellen.
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Hyuuga Himari
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeMo Dez 02, 2019 12:53 am

Durch ihre Augen sah sie deutlich wie der Fremde, großgewachsene Mann um gefegt wurde. Innerlich schlug sich Himari selber gegen die Stirn. Es passte vollkommen zu ihr. Tollpatschig wie eh und je. Dieses Mal traf es aber nicht sie selbst, deshalb machte sich sofort das Gefühl von Schuld breit. Sie sah wie der Mann erst liegen blieb und dann aufstehen wollte, als Himari gerade auftauchte. Er hatte sich auf die Knie gekämpft, nahm aber ihre Hand nicht an. Er erhob sich und sofort war Himari beeindruckt. Er war unglaublich groß. Es war ein großer Unterschied zwischen ihr und ihm. Sofort entschuldigte sie sich. Es war wirklich nicht ihre Absicht. Sofort erklärte sie, weshalb ihr dieser Fauxpas passiert war. Auch er erkannte wohl, dass es ein schlechter Tag für sie war. "Ja aber es sollte nicht sie treffen!", sagte sie voller Reue und sah seine kleine Wunde. Keine die Man sofort behandeln musste und auch wenn er diese Situation herunterspielen wollte, funktionierte es nicht. Auch, wenn es ihr schmeichelte. "Ich bin mir Sicher, das dieses Sprichwort nicht so Wortwörtlich gemeint war" auch wenn sie ein schlechtes Gewissen hatte, konnte Himari ein kurzes Kichern nicht unterdrücken. "Es tut mir ja so Leid", sagte sie noch mal. Ihre Augen suchten besorgt nach seiner Wunde. Plötzlich stellte der Fremde aber eine Frage, die sie nun nicht erwartet hätte. Er fragte nach den Adern an ihrem Auge. Kannte er die Hyuga etwa nicht? Das bedeutete er war nicht von hier. "Öhm" kam es überrascht von ihr. Sicher hätten nun viele Shinobi zu gemacht, doch so war Himari nicht. Sie glaubte an das Gute im Menschen. Sie musste nicht immer gleich jeden Fremden als Feind ansehen. Deshalb lächelte sie kurz, ehe sie zur Antwort ansetzte.

"Ich gehöre dem Haupthaus des Hyuga Clans an. Dieser Clan ist mitunter einer der ältesten Clans die es in Konoha gibt. Meine Augen sind speziell. Man nennt sie "Das Byakugan". Damit kann ich meine Sichtweite Erweitern und die Tenketsu der Menschen sehen. Deshalb konnte ich sie so schnell finden. Und ich sah, dass sie getroffen werden." erklärte sie etwas genauer. Immerhin hatte er doch gefragt, oder? Sie hoffte er wäre genauso offen, wenn sie eine Frage stellte. Diesen kurzen Moment der Stelle nutzte Himari aber. Sie musterte den großen Mann. Narben zierten sein Gesicht. Ein Auge war blind. Schrecklich. Was musste dieser Mann nur mitmachen. Himari sah den großen Mann an. "Erlauben sie mir die Frage. Sind sie auf der durchreise? Oder sind sie neu im Dorf?" fragte die Hyuga und legte ihren Kopf erneut schräg um den Kratzer an seinem Kopf zu begutachten. Dieser blutete schon nicht mehr und trotzdem fühlte sie sich schuldig. "Hören sie es tut mir wirklich Leid. Kann ich irgendetwas für sie tun? Haben sie Hunger? Darf ich sie auf ein Frühstück einladen?" fragte sie einfach drauf los. So als wären sie sich schon seit Ewigkeiten bekannt. Und genau als sie daran dachte, fiel ihr auf, dass sie sich gar nicht vorgestellt hatte. "Entschuldigen sie bitte. Manchmal bin ich einfach voll durch den Wind. Ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Hyuga Himari. Freut mich sie kennenzulernen, auch wenn ich es gern anders getan hätte" erklärte sie mit einem lächeln. Innerlich hoffte sie, dass er ihr Angebot annehmen würde. Sie wollte ihr gewissen wenigstens etwas beruhigen.
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeDi Dez 03, 2019 7:57 pm

Was für einen schlechten Tag vermochte die Frau haben, wenn sie hier im Wald war und ein solches, Training vollführte? Tenzou musterte sie für einen Moment sehr abschätzend von oben bis unten. Auf dem ersten Blick hätte man niemals gedacht, dass sie eine Kämpferin war. Ihr Körper wirkte zierlich und klein – wobei das vermutlich sehr objektiv war. Neben dem Mann wirkte jeder zierlich und klein.
„Hören Sie sich schon auf zu entschuldigen. Ich bin nicht aus Zucker“, sagte er dann, nachdem sie sich das gefühlte 10te Mal entschuldigte. Inzwischen fiel ihm auch die Adern an den Schläfen auf, die seine Aufmerksamkeit auf sich zogen. Was für eine Technik verbarg sich dahinter? Kaum erwähnte sie die Hyuuga schien er ein Geistesblitz zu haben und sofort zu verstehen, um welche Fähigkeit es sich bei den Augen handelte. Ihm fiel eine Zeile in einem Buch ein, doch ließ er sie höflicherweise die Erklärung zu ende führen, ohne zu erwähnen, dass er inzwischen wusste, was das Byakugan für Möglichkeiten besaß. Nachdem ihre Worte endeten, nickte er knapp. Er wollte nicht weiter nach ihren Fähigkeiten bohren, um nicht unfreundlich oder penetrant zu wirken. Vielleicht würde er sich später nach einer Bücherei umsehen, um ein wenig mehr über die Clans von Konoha To zu lernen. Ob er auch etwas über den Kohada-Clan fand?
Aus den Gedanken gerissen, ob Hayato jemals den Clan seiner Mutter kennenlernen würde, blickte er zurück zu der Frau und setzte ein kurzes Lächeln auf: „Man sollte sich wohl nicht mit dem Hyuuga-Clan anlegen. Ich habe zumindest den ‚Angriff‘ nicht voraussehen können.“ Dabei setzte er das Wort ‚Angriff‘ großzügig mit den Fingern in Anführungszeichen. Immerhin wollte sie ihn nicht angreifen – laut ihrer Aussage.
Auf ihre Frage hin, ob er auf der durchreise war oder neu im Dorf, blickte er sich kurz an dem Waldstück um.
„Hm… ich bin neu im Dorf – könnte man sagen“, antwortete er auf ihre Frage knapp, ohne wirklich Details über sich selbst preis zu geben. Er wusste noch nicht, wie die Hyuuga tickte – außerdem war sie völlig fremd und damit müsste er auch nicht viel von sich Preis geben. Als sie sich dann erneut entschuldigte, rollte er mit den Augen und blickte sie mit strafendem Blick an.
„Würde ich für jedes Entschuldigung von ihnen Geld bekommen, wären sie am Ende des Tages Pleite und ich Reich“, bemerkte er sarkastisch und schüttelte leicht den Kopf. Er sah auf seine Uhr und betrachtete die Zeit. Mit den Fingern deutete er auf die Uhrzeit.
„Für ein Frühstück ist es doch recht spät oder?“, stellte er fest und senkte langsam seine Uhr, um ihr einen fragenden Blick zu zuwerfen. Erneut kam eine Entschuldigung über ihre Lippen, wodurch er die Augenbrauen nur tief zusammenzog. Dann entspannten sich seine Gesichtszüge wieder und er atmete tief durch. Er reichte ihr freundschaftlich die Hand. „Hokusai Tenzou. Erfreut Sie kennenzulernen.“ Nach wie vor blieb er eher im förmlichen Tonfall. In einem anderen Dorf zu sein gab ihm das Gefühl nicht all zu sehr auffallen zu wollen. Noch fühlt er sich hier nicht wirklich wohl, auch wenn niemand bisweilen den Anlass ihm gab, dass er sich deplatziert vorkam.
„Ich glaube… ich sollte langsam wieder Richtung Dorf. Auf dem Weg dorthin können Sie mir gerne erzählen, was Ihren Tag so vermiest, dass sie blind Chakra umher boxen“, schlug er dann vor. Das Essen schlug er erst einmal aus. Zwar knurrte sein Magen langsam aber sicher, aber bisweilen wusste er nicht, ob es eine gute Idee war ‚privat‘ mit jemand zu Essen. Je mehr man über ihn erfuhr, umso mehr Gefahren würden sich dahinter verbergen. Was war, wenn er hier Freunde fand? Oder Hayato? Er wollte sich gar nicht eingewöhnen, sondern bald wieder nach Chikyu zurück, auch wenn er bisweilen nicht wusste, wie er den Kampf führen sollte.

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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeDo Dez 05, 2019 1:16 am

Auch wenn es ihr immer noch Leid tat, wollte sie nun seiner Aufforderung nach kommen. Sie entschuldigte sich für seinen Geschmack viel zu oft. Dafür bekam sie den typischen Satz, dass er nicht aus Zucker sei. Gewiss nicht! Seine Statur wies eher auf einen großen, ehrenhaften Krieger hin. Und nicht auf einen normalen Wanderer. Nachfragen wollte sie aber dennoch nicht. "Okay. Ich habe verstanden!" sagte die Hyuga mit einem kleinen schmunzeln. So war sie eben nun mal. Sie konnte sich nicht einfach ändern, auch wenn er es vielleicht gern hätte. Tenzou, wie er sich später noch vorstellen würde, fragte nun aber spezifisch nach ihrem Byakugan. Ihr Kekkei Genkai worauf ihr kompletter Kampfstil beruht. Normale Shinobi konnten mit dem Tai-Jutsu der Hyuga meistens nichts anfangen, denn es war einfach gestrickt und bevor man überhaupt merkt, was passiert war, konnte man sich nicht mehr rühren. Sie holte etwas weiter aus und erklärte dem Hünen wie es um ihre Augen stand und wieso man diese dicken Adern sehen konnte. Sein Fazit dazu war simpel. Mit großzügigen Ausrufezeichen stellte er klar, dass man sich lieber nicht mit den Hyuga anlegen sollte. Und da gab sie ihm gar nicht mal so unrecht. "Wenn man nicht als bewegungsloser klumpen enden will, dann sollte man uns echt meiden. Aber das tun die Leute auch so schon" plapperte sie aus, denn die Clan Geschichte war eben nicht so rosig und die Menschen wollten die Hyuga lieber meiden. Aus Angst oder vielleicht auch aus anderen Gründen. Aber da er die Hyuga nicht kannte, fragte sie direkt nach, ob er nicht aus der Nähe kam. Zum Glück stillte er ihre Neugier und antwortete zurückhaltend. Trotzdem war die Antwort eindeutig, also gab sie sich damit zufrieden. Aber wieder passierte ihr ein kleiner Fehler. So hatte er sie doch vorhin erst darum gebeten, das sie bitte aufhören sollte sich zu entschuldigen. Das ging schief und wurde mit rollenden Augen und einem strafenden Blick kommentiert. Für einen Moment fühlte sie sich unwohl dieser Blick konnte jemanden schon Respekt beibringen, vor allem weil er durch seine Narben und sein Auge eine düstere Aura ausstrahlte. Trotzdem gewann sie seiner Aussage etwas Gutes ab. "Sie können einem echt angst machen Mister!", sagte sie und sah ihn mit einer hochgezogenen Augenbraue an bevor sie zur richtigen Antwort ansetzte. "Am Ende des Tages, hätte ich aber trotzdem was Gutes gemacht oder? Also wäre es doch gar nicht so schlimm. Da nehme ich gern in Kauf, dass ich Pleite bin!" bestätigte sie ehe sie seinen Blick auf die Uhr sah. War es wirklich schon so Spät? Sie hatte wohl komplett die Zeit vergessen. Sie wollte sich aber erstmal vorstellen. Das tat sie auch und erfuhr im Gegenzug den Namen des Fremden. Hokusai Tenzou. Fröhlich lächelte sie als er seinerseits einen Vorschlag unterbreiten wollte. Sie sollten zurück ins Dorf und auf den Weg dorthin, sollte sie ihm erzählen, weshalb sie so schlechte Laune hatte. Ohne eine direkte Antwort zu geben, lief Himari schon los. "Ich habe wohl die Zeit etwas vergessen. Ich bin heute ohne Frühstück aus dem Haus, daher war es für mich wohl klar, dass es Frühstück sein musste. " so erklärte sie sich zu der vorherigen Situation. Für einen Moment überlegte sie, ob sie Tenzou die ganze Geschichte aufzwingen sollte, um sich mal so richtig auszulassen. Aber irgendwas in ihr stritt diese Entscheidung ab. "Das Angebot ist nett aber ich möchte sie nicht wirklich mit meinem Privatleben belästigen. Aber wenn sie die Kurzversion hören wollen: Ich bin mit meinem Vater nicht einer Meinung und von diesem Zeitpunkt an, bestimmt er alles über mich ohne zu Fragen. Entweder ich füge mich oder ich werde gezwungen mich zu fügen. Und ich bin es langsam Leid" seufzte sie wirklich entnervt aus. Sie war immer eine Kämpfernatur aber irgendwann starb auch die letzte Hoffnung.
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeDi Dez 10, 2019 7:45 pm

Die junge Frau bestätigte noch einmal, dass man sich wohl besser nicht mit den Hyuuga anlegte. Zumindest, laut ihrer Aussage, wenn man nicht als bewegungsloser Klumpen enden wollte. Tenzou sah es fast als Herausforderung an irgendwann einen oder eine Hyuuga herauszufordern. Er wollte wissen, was für Kampftechniken sie konnten, wie sie arbeiten und welche Taktikten sie einsetzten. Aber heute würde er sich erst einmal mit der Lobpreisung zufriedengeben. Wenn die Frau davon sprach, dass die Hyuuga gut waren, dann glaubte er es solange bis man ihn etwas anderes bewies. Zudem ein gewisser Respekt den Konoha Clans gegenüber gar nicht Mal verkehrt war.
Erneut hörte er, dass sie sich entschuldigte, woraufhin er ihr einen strafenden Blick zu wies. Ihm war gar nicht bewusst, dass er gerade ziemlich finster dreinsah. Dann entspannte sich seine Mimik schnell als sie meinte, dass er einem echt Angst machen konnte.
„Sie sollten sich im Hinterkopf behalten, dass eine wahrhafte Entschuldigung, mehr Wert hat als 100 Entschuldigungen auf einmal. Wie sollte man die wahrhafte Entschuldigung schätzen können, wenn man sich für alles entschuldigt, was passiert?“ Tenzou ließ die Worte im Raum schweben und ging weiter voran. Im Gegensatz zu ihr machte er ziemlich große Schritte, wodurch die Frau sicher Schritt halten musste. Lange hakte er jedoch nicht mehr auf dieser Aussage herum, sondern konzentrierte sich lieber auf die Einladung der Frau. Es kam ihm falsch vor sie einfach anzunehmen. Immerhin war nichts schlimmes passiert oder? Abgesehen von der Beule an seiner Stirnseite, die noch etwas zwickte.
„Ich habe in Chikyu To viele Ess-Wettbewerber gewonnen. Man könnte sagen, dass ich der Champion bin dort. Entsprechend sollten sie mit einer Essenseinladung bei mir vorsichtig sein.“ Tenzou kannte wirklich gut und viel Essen. In diesem Moment fühlte sich der Gedanke an die Esswettbewerbe mit Forest gut an, aber gleichzeitig kam auch das traurige Gefühl dazu, dass er womöglich die nächsten Jahre so etwas nicht nochmal genießen konnte. Wenn nicht sogar nie.
Gemeinsam liefen sie durch den Wald hindurch. Durch die Blätter hindurch schimmerte die Sonne und verbreitete etwas Angenehmes. Immer mehr wusste Tenzou nun auch, warum sein Sohn so sehr den Wald mochte. Die Natur war entspannend und schön!
Als sie auf die Zeit zu sprechen kamen und sein Angebot, dass sie ihm alles erzählen konnte, lehnte jedoch die Frau ab. Sie wollte ihn nicht mit ihrem Privatleben belästigen. Aber zumindest bekam er die Kurzversion u hören. Ihr Vater war wohl nicht einer Meinung mit ihr. Das musste irgendetwas mit dem Clan zu tun haben oder? Sein Auge lief zu ihr herüber und er musterte sie für einen Moment von oben bis unten. So jung war sie doch gar nicht, dass sie noch immer auf ihr Vater hören musste oder? „Ich denke Ihr Vater meint es gut mit ihnen. Allerdings sollten Sie sich wohl langsam fragen, ob sie ihr eignes Leben nicht lieber führen wollen als das Leben von jemand anderes. Ich will Ihren Vater nicht zu nahe treten, aber er wird es nur gut meinen mit allem. Das heißt aber noch lange nicht, dass es für sie das beste ist. Lassen Sie ihm das wissen… vielleicht ändert das etwas. Oder es wird schlimmer.“ Der großgewachsene Mann zuckte die Schultern, während vor ihnen Konoha To wieder zum Vorschein kam. Tenzou versenkte seine Hände in den Taschen und schlenderte gemächlich auf die Tore wieder zu. Das war also jetzt seine Heimat? Fühlte es sich so an? Wenn er ehrlich war, fühlte sich alles fremd an. Er vermisste die warme Sonne und den Sand, auch wenn die Umgebung wirklich was bot.
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeDo Dez 12, 2019 12:03 am

"Ich entschuldige mich ja nicht für alles, was passiert. Ich entschuldige mich nur dafür, dass meine Laune dafür gesorgt hat, dass sich ein Fremder verletzt hat. Das sollte nicht passieren und war niemals meine Absicht. Aber ich verstehe ihren Standpunkt.". Den hatte sie dank seines strafenden Blickes schon einige Momente vorher verstanden. Zugegeben war Tenzou um einiges größer als sie. Kein Wunder also, dass sie etwas schneller laufen musste um, dieselbe Geschwindigkeit zu halten. Wo er nur einen Schritt brauchte, musste sie schon zwei nehmen. Es war aber nicht sonderlich störend. Himari wollte ihn aber zum Essen einladen. Ein Frühstück um den Schock zu verdauen. Aber Tenzou lehnte ab. Er war der Meinung, das es doch schon etwas spät dafür war. Himari musste wohl die Zeit vergessen haben und erklärte dem größeren warum sie davon ausging. Seine Art darauf zu Antworten was amüsant. Er prahlte damit ein paar Wettessen gewonnen zu haben. Bei dem Wort Chikyu horchte sie kurz auf. Ihre weißen Augen funkelten interessiert und sie hörte weiter zu. Er würde sich als Champion zählen. So würde eine Einladung sicher sehr teuer für sie werden. Himari stellte sich dieses Szenario kurz vor und fing an zu kichern. "Es würde mir nichts ausmachen, wenn sie den ganzen Laden ausräumen würden. Wirklich nicht. Aber es ist interessant, dass sie in Chikyu an einem Wettessen teilgenommen haben. Kommen Sie etwa aus Chikyu und wollen sich nun auch hier die Krone des Wettessens krallen?" fragte Himari, kicherte kurz und lächelte ihn an. Auch wenn ihre Laune wirklich im Keller war, so schaffte es der Fremde sie irgendwie abzulenken. So kam sie auf andere Gedanken und konnte ihren wahren Charakter zeigen. Fröhlich wie immer. Solange sie nicht an das Thema denken musste, war alles gut. Unweigerlich kam aber genau dieses Thema auf. Sie seufzte und sah nach vorn. Sie hörte sich seine Erklärung an. Sicher war eines. Ihr Vater meinte es sicher nur gut, wenn Himari nicht anderer Meinung war als er. Darüber wurde sie sich immer mehr klar. All seine Ideen hatten alle Sinn. Er war kein dummer Mann, doch leider wollte sie den Clan zusammenführen. Das stieß aber auf taube Ohren. "Ich gebe ihnen da grundsätzlich recht. Aber wir Hyugas sind nicht gerade dafür bekannt, Einsicht zu zeigen. Ich teile die Ansichten meines Clans nicht und gerate deshalb in die Schussbahn. Und das jeden Tag aufs neue. Ich bin mir sicher, dass es irgendwann eskaliert. Spätestens an diesem Tag." Ja ihr Vater hatte eine Hochzeit organisiert, der Himari bisher immer sehr geschickt ausgewichen war. Sollte dieser Tag vor der Tür stehen, würde sie sich den Weg wohl heraus Prügeln.

Das Gespräch ging noch Munter weiter. Sie waren mittlerweile in Konoha angekommen und sie redeten über Gott und die Welt. Ab und zu zeigte die blonde Hyuga auch auf den einen oder anderen spot, den man hier in Konoha besucht haben musste. Sie wusste ja auch nicht wie lange er da war. Vielleicht war er nur für kurze Zeit da aber es wäre doch auch möglich, dass er etwas länger hier in diesem Dorf blieb. Nach einer guten Strecke trennten sich aber auch ihre Wege. Freundlich verabschiedete sie sich von Tenzou und wünschte ihm noch einen schönen Tag. Sie entschied sich selbst aber nach Hause zu gehen. Dort wurde sie auch direkt von ihrer kleinen Schwester abgefangen. Himari kündigte sich nie daheim an. Diese Gewohnheit hatte sie dank diesem Verhältnis schnell abgelegt. Für einen Moment sprach sie mit ihrer Schwester, wollte wissen wie ihr Tag so war und was sie so erlebt hatte. Aufgeregt unterhielten sie sich und machten eben das, was Schwestern machten. Schließlich gingen beide ins Dojo, um zu trainieren. Dort gaben sie wirklich alles, wie immer! Doch das blieb nicht unbemerkt. Aus dem nächst trat ihr Vater ins Dojo zusammen mit 3 Hyuga, die sie immer mit ihrem Verlobten rumtrieben. Sofort befahl der Vater, dass die kleine Schwester verschwinden sollte. Himari ahnte was ihr blühte. Eine Trainingssession die sie nicht mehr aushalten würde. Die Erklärung kam aber auch sofort! Die drei Typen sahen sie in Konoha mit diesem riesigen Typen. Sie zählten eins und eins zusammen. Himari flüchtete, um mit diesen Typen durch die Straßen zu gehen. Ohne sich dafür zu rechtfertigen, musste Himari eine Art der Folter einstecken. Ein Drei gegen Eins. Nur um ihr Mal wieder ihren Platz zu zeigen. Anfangs konnte sie mithalten. Doch nach und nach wurden ihre Chakrapunkte geschlossen und sie endete als Boxsack. Solange, bis sie keine Kraft mehr hatte aufzustehen. Ihr Vater sprach noch etwas, was Himari nur noch dumpf vernommen hatte.

Nach einiger Zeit, die sie allein auf dem Boden des Dojo´s verbracht hatte, rappelte sie sich wieder auf. Ihr ganzer Körper schmerzte. Sie wollte aber nicht mehr auf dem Boden liegen, gedemütigt und zurückgelassen. Irgendwie schaffte sie es aus dem Haus. Sie wollte weg, ohne erkennbares Ziel. Sie versuchte die Menschenmasse zu vermeiden. Gott sei Dank war es relativ spät. Sie hatte Probleme sich auf den Beinen zu halten. Jeder Chakrapunkt war nun deutlich zu erkennen. Blaue Flecken zierten jeden einzelnen. Taumelnd lief sie durch abgelegene Straßen, ehe sie sich nicht mehr halten konnte und zu Boden sank. Sie fing sich auf ihren Knien ab und schleppte sich zu einem Stein. Dieser war groß genug um erstmal darauf Platz zu nehmen. Die Hyuga senkte den Kopf und sah zu Boden. Ihre Jacke warf sie sich nur über die Schultern als sie gang. Generell ging es ihr dabei nicht so toll. Ihr ganzer Körper schmerzte, Blut rann aus ihren Mundwinkeln, welchen aber durch die Zeit schon angetrocknet war. Aber schlimmer als all das, war wohl ihr blaues Auge. Das war ein deutliches Zeichen ihrer Demütigung. Geschlagen blieb sie da sitzen und wusste nicht, wie das Ganze weiter gehen sollte.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeMo Dez 16, 2019 8:51 pm

Nachdem die beiden in Konoha To ankamen, tauschten sie sich noch kurz über ein paar Sachen aus. Tenzou gestand der Hyuuga ein, dass er aus Chikyu kam, sprach aber nicht wirklich viel über sein ehemaliges Land. Er hielt sich im Allgemeinen zu seiner Persönlichkeit sehr zurück. Noch wusste er nicht, wem er hier im Dorf wirklich trauen konnte und wem nicht. Zumal er einer fremden Frau lieber nicht auf die Nase band, dass er ein gesuchter Verbrecher war. Wenn die Samurai herausfanden, dass Konoha Verbrecher aufnahm, dann stünde das Dorf in keinem guten Licht.
Das Gespräch neigte sich deswegen bald schon dem Ende zu und Tenzou erklärte der jungen Frau, dass er nach Hause zu seinem Sohn musste. Er wollte das Hayato nicht solange alleine war, damit er sich keine Sorgen machen musste. Nachdem er sich von der jungen Frau verabschiedete, steuerte er zurück nach „Hause“. Sie wohnten in einem kleinen Haus, dass ihnen die Hokage bereitgestellt hatte. Hier besaßen sie eigentlich alles. Eine Küche, Essen und Geschirr. Das Problem war nur, dass Tenzou überhaupt nicht kochen konnte. Als er zu Hause ankam, kochte er für sie beide. Als es serviert wurde, musste er sich einfach eingestehen, dass es überhaupt nicht schmeckte. Er konnte Hayato ansehen, dass er es lieber nicht essen würde und erlaubte ihm deswegen, dass er den Fraß nicht zu Ende essen musste. Dafür versprach er den Jungen etwas Kleines noch zu besorgen, damit er nicht mit leeren Magen ins Bett gehen musste. Tenzou hingegen aß alles auf – was ihm etwas Überwindung kostete, aber immerhin wollte er das Essen nicht einfach wegschmeißen. Nach dem Essen verschwand Hayato in sein Zimmer, während Tenzou den Abwasch regelte. In der Zeit dachte er darüber nach, wie seine Ehefrau das ganze Haus hätte eingerichtet. Er vermisste ihre weibliche Intuition und vor allem ihre Kochkünste. Würde sie sich freuen hier zu sein? Immerhin war der Kohada-Clan hier angesiedelt gewesen? Ob er dem Clan jemals sagen musste, dass Shigeko inzwischen Tod war?

Tenzou verdrängte alle schlechten Gedanken und machte sich nochmals los, um für seinen Sohn etwas Vernünftiges zu Essen zu holen. Es brauchte wirklich etwas Zeit bis er einen Laden fand in dem es ein ausgefallenes Tofu-Sortiment gab. Er besorgte ein paar kleine Gerichte und nahm sie mit. Zwar würde sein Sohn nicht alles aufessen, aber sie konnten vielleicht die nächsten Tage davon Leben? Auf dem Weg zurück nach Hause, kaufte er sich zusätzlich in einem kleinen Second Laden ein abgegriffenes Kochbuch. In Konoha To hatte er weniger zu tun als früher als Shura Captain, deswegen konnte er sich die Zeit nehmen vielleicht Kochen zu lernen? In der Zeit, wo der Mann wieder zurück in sein Viertel steuerte, blätterte er das Kochbuch ein wenig durch. Die Straßenlaternen erhellten hin und wieder die Seiten des Buches, auch wenn nur schemenhaft. Die Schrift war klein geschrieben, sodass er wirklich nahe an die Seiten heran gehen musste. Seine Brille lag gut verwahrt zu Hause – in Chikyu. Die Lesebrille trug er tatsächlich immer nur heimlich. Sein männlicher Stolz verbot es ihm, dass jemand öffentlich wusste, dass er eine Lesebrille benötigte. Dummerweise verlor er nämlich damals das stärkere Auge, während das „schwache“ Auge mehr oder weniger nutzlos zum Sehen war. Selbst in die Ferne bereitete es ihn leichte Probleme. Wenn das jemand wusste… .

Während Tenzou sehr konzentriert das Rezept studieret, entging ihm aber dennoch nicht die Umgebung. Er lief an einem Häufchen Elend vorbei, ging ein paar Schritte weiter und blieb plötzlich stehen. Sein Blick war kurz auf das Buch geheftet, dann klappte er es zu und blickte über seine Schulter. Im halben Schein einer Straßenlaterne saß eine zierliche Gestalt. Ihre Haare fielen ihr ins Gesicht, sodass er nur Schatten erkennen konnte. Mit einer Falte auf der Stirn nährte er sich langsam der Frau – er nahm zumindest an, dass es sich hierbei um eine Frau handelte. Ihr Körper ließ ihn darauf schließen, es konnte natürlich auch ein Kind sein. Dann kniete er sich langsam an die Seite und versuchte ein Blick auf das Gesicht zu erhaschen. Als er etwas Blut am Mundwinkel erkannte, zogen sich seine Augenbrauen sofort tief zusammen. Noch erkannte er nicht, dass es sich bei der Frau um die Hyuuga handelte. Aber das wäre auch nicht wichtig gewesen. Tenzou wäre für jede Frau, jedes Kind und jeden Mann stehengeblieben, der derartig zugerichtet war.
„Geht es Ihnen gut? Haben Sie Schmerzen?“, fragte er, ohne die Stimme dabei zu senken. Seine Augen suchten den Körper der Frau ab und versuchte zu erkennen, ob sie verletzt war.
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Hyuuga Himari
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeMo Dez 16, 2019 9:46 pm

Es war unheimlich erniedrigend hier zu sitzen. Sicher konnte sie all ihre Chakra Punkte wieder aktivieren, doch dazu brauchte sie Chakra, Kraft und ein gewisses maß an Resistenz. Ihr Körper fühlte sich träge an. So als wäre sie nicht mehr in der Lage den Weg nach Hause anzutreten. Sie wollte sich hier ein wenig ausruhen, um ihre Chakra Reserven zu füllen. Natürlich hatte sie sich gewehrt. Vielleicht ein Fehler aber sie konnte nicht anders. Sie wollte sich nicht eingestehen, dass sie hier verloren hatte. Und das leider schon bevor der Kampf angefangen hatte. Ein paar Menschen liefen hier noch vorbei aber keiner interessierte sich für die ramponierte Blonde. Warum? Vielleicht erkannten sie das Hyuga Clan Symbol auf ihrer Jacke, die sie gerade mal über ihre Schultern werfen konnte? Konoha mochte den Hyuga Clan nicht mehr so. Genau das wollte Himari ja ändern, doch jedes Mal spürte sie die Konsequenz und zahlte einen hohen Preis dafür. Wie dieses Mal auch. Langsam wurde ihr aber kalt. Sie musste sich bewegen aber wie? Gerade in diesem Moment konnte sie hören, dass jemand stehen geblieben war. Bitte lasse es keinen Hyuga sein. Himari verstand sich gut darin, ihre Haare tief vor ihr Gesicht hängenzulassen. Die Scham stand ihr ins Gesicht geschrieben. Sicher würde sie ihren Pony auch vor ihr blaues Auge kämmen. Zumindest so lange, bis sie genug Chakra hatte um sich selber zu heilen. Diese Gestalt kam auf sie zu, das konnte sie spüren. Sie wollte sich anspannen, doch das schlug mehr als deutlich fehl. Der Fremde hockte sich neben sie und sprach sie an. Einen Moment lang entzifferte sie dieses Rauschen, was sie hören konnte. Sie hob den Kopf und die Straßenlaterne brachte Licht ins Dunkle. Der Schatten verschwand und Himari sah den Mann an. Sie kniff die Augen zusammen, um ihre Sicht zu fixieren, bis sie erkannte, dass es der mann von heute Mittag war. Peinlich. Er würde alles gesehen haben. Ihr zerschrammtes Gesicht, das Blut in ihrem Mundwinkel und am schlimmsten von allem, ihr blaues Auge. Ohne ein Wort zu sagen, drehte sie den Kopf von ihm weg, dabei rutschte auch ihre Jacke herunter, sie wollte sie festhalten, konnte aber nichts tun. Schmerzverzerrt hob sie ihren Arm gerade mal 10 cm, ehe sie die Kraft verlassen hatte. So viel die Jacke herunter und offenbarte ihr Körperbetonten Trainingsoutfit. Doch das tat nichts zur Sache. Man konnte nämlich ihre Verletzungen sehen. Überall blaue Flecke, die Präzise auf den Chakra punkten lagen. "Mir....geht..s gut!", flüsterte sie fast, während sie seinen Blick auswich. Sie sah ihn nicht an. Zu unangenehm war ihr diese Situation. Für einen Moment blieb so sitzen, weigerte sich zuzugeben, dass sie Hilfe brauchte. Sonst würde sie wohl in ein paar Stunden hier immer noch sitzen. Ihre Lippen blau angelaufen und ihr Körper ziemlich heruntergekühlt. Sie wollte ihm aber nicht so Respektlos gegenüber treten. Sie seufzte deutlich hörbar und drehte sich zu ihm. Immerhin blieb er stehen und hockte sich zu ihr. "Ich komme klar", sagte sie abgehackt und deutlich schwach. "Ich sitze hier noch eine Weile und dann gehe ich nach Hause", sagte sie ihm. In ihren Augen verschwand der fröhliche Schimmer. Konnte sich Tenzou vorstellen, wie sehr sie der Gedanke störte, wieder nach Hause zu gehen. "Und du solltest auch weiter gehen Tenzou. Nicht das du auch noch Probleme bekommst, bitte!" Himari bat darum. Sie wollte Tenzou nicht damit hineinziehen. Immerhin glaubte man ja jetzt schon, dass sie etwas mit ihm zutun hatte. Aber er war aus Chikyu und sie wollte nicht, dass er Probleme bekam, wegen den Streitigkeiten unter den Hyuga.
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeDo Dez 19, 2019 6:35 pm

Der Anblick der Frau versetzte Tenzou einen Stich. Was war mit ihr geschehen? Obwohl es wirklich dunkel war und er nur ein Auge besaß, konnte er die Blessuren deutlich sehen. Sie versuchte das Veilchen mit ihren Haaren zu verbergen und blickte weg. Schrammen kamen in ihrem Gesicht zum Vorschein. Viele Fragen schossen dem Mann in dem Moment durch den Kopf, doch er hielt sich zurück nur eine zu stellen. Die Scham stand dem Mädchen förmlich ins Gesicht geschrieben.
Sie drehte sich weg, wobei ihr die Jacke von den Schultern rutschte und ihre unbekleideten Arme zum Vorschein kamen. Auch dort konnte er viele blaue Flecken erkennen, die ihn an ein Muster erinnerten. Chakrapunkte? Tenzou schob sein Kochbuch in die Tüte, wo das Essen von Hayato drinnen war und stellte die Tüte neben sich. Dann hob er beide Hände und griff nach der Jacke, um sie ihr wieder über die Schultern zu legen. Ihm war schon klar das die junge Frau nicht die Wahrheit sprach, auch wenn er nicht weiter darauf einging, dass es ihr gut ging. Nachdem die Jacke wieder saß, griff er kurzerhand sehr bestimmend unter ihr Kinn, um es anzuheben, damit er einen kurzen, aber forschenden Blick auf die Blessuren werfen konnte. Er drehte ihr Gesicht leicht zum Laternenlicht und betrachtete die blaue Lippe, die ein Anzeichen dafür waren, dass sie unterkühlt war. Grimmig verzog er sein Gesicht und zog daraufhin seine eigene Jacke aus. Während sie ihm versicherte, dass sie klar kam, sprach sie auch davon, dass er weitergehen sollte, um keine Probleme zu bekommen. Er legte ihr seine eigene Jacke um die Schultern, woraufhin ihr Körper mit warmem Stoff umhüllt wurde. Ein grimmiges Lächeln lag auf seinen Lippen.
„Ich glaube du unterschätzt, wie stark ich eigentlich bin.“ Ihm war bereits aufgefallen, dass sich Himari nicht wirklich bewegte, sodass er die Chance nutzte und sie kurzer Hand auf seinen Armen hob.
„Entschuldige die Entführung, aber wenn du länger hier noch sitzt, wirst du allerhöchstens krank. Da ich annehme, dass du nicht ins Krankenhaus gehst, sonst wärst du längst dort, werde ich dich nach Hause tragen… und dabei kannst du mir erzählen, was passiert ist.“ Tenzou bückte sich mit Himari nochmals und nahm auch seine Plastiktüte noch hoch. Der Kopf der Frau lehnte dabei an seiner Brust, während seine Jacke ihren Körper fast wie ein großer Schlafsack einhüllte. Obwohl Himari noch nichts gesagt hatte, setzte er sich langsam bereits in Bewegung, damit sie wusste, dass er es ernst meinte. Wenn sie ihm nicht sagte, wo sie wohnte, würde er sie mit zu sich nehmen und dafür Sorgen, dass sie sich erholte.

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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeDo Dez 19, 2019 10:09 pm

Das peinliche Schamgefühl machte sich breit. Nicht weil sie hier saß und zu schwach für alles war, sondern weil es gerade Tenzou sein musste, der sie hier fand. Diesen Moment hasste sie und drehte sich weg. Anders als erwartet, blieb Tenzou ruhig. Sofort merkte Himari, dass er ein erfahrener Mann war. Keine unnötigen Fragen und auch keine Vorwürfe oder Bekundungen. Er blieb einfach still und machte sich ein Bild davon. Trotz dessen, das sie sich von ihm wegdrehte, nahm er ihre Jacke und legte diese über ihre Schultern. Jetzt begann er aber auch den Kontakt zu suchen. Er griff ihr Kinn und drehte ihren Kopf. Seine rauen Hände konnte sie auf ihrer weichen Haut spüren. Sie sah ihn verwundert an. Obwohl er sein Auge verloren hatte, schien er den Willen nie verloren zu haben. Tenzou begutachtete das Ausmaß ihrer Verletzungen und drehte ihren Kopf immer wieder in Richtung Laterne. Dagegen wehrte sie sich nicht. Er meinte es nur gut und würde sie sich wehren, würde sie sich selber nur wehtun. Voller Scham sah sie ihn an. Die Hyuga konnte nicht anders, um ihn zu warnen. Er durfte sich hier nicht sehen lassen. Grimmig sah er aus, als wäre er sauer? Aber warum? Er kannte Himari doch gar nicht. Ihre weißen Augen öffneten sich weit als er sich seine Jacke ausgezogen hatte. Diesen warf er auch zusätzlich über ihre Schultern. Seine Wärme kroch sofort durch ihre Knochen. Vorsichtig hielt sie diese fest. Was für eine nette Geste. In ihrem Kopf kam erneut die Frage auf, ob das alles so noch Sinnvoll war. Ein Fremder Mann kümmerte sich um sie. Er selbst kam aus Chikyu und hatte sicher genug Probleme und trotzdem nahm er sich die Zeit. Es hätte doch Himaris verlobter sein sollen, der sich hier um sie kümmert, oder? Nein er hätte es verhindern müssen, hätte bei ihr sein müssen. Als Tenzou mit einem grimmigen Lächeln aber sagte, dass Himari ihn wohl unterschätzte, versuchte sie sachte ihren Kopf zu schütteln. Das funktionierte mehr schlecht als recht. Gerade als sie ihm erklären wollte, wie sie es gemeint hatte, hob er sie auf seine Arme. "Woah" stieß sie erschrocken aus als sie sich auf den Armen des großen Mannes wiederfand. Seine Jacke fungierte wie eine Art Schlafsack und umschloss ihre schlanke, zierlich Figur. Sie sah ihn an und fragte sich, was er vorhatte. Zum Glück hielt er sich nicht bedeckt und sagte ehrlich das, was er vorhatte. Er wollte sie nach Hause bringen, wollte verhindern das sie Krank werden würde. Nebenbei sollte sie erzählen was passiert war.
Geschlagen senkte sie den Blick und lehnte ihren blonden Schopf an seine feste Brust. Kurz hörte man ein Seufzen. "Ich bin nach unserem Treffen nach Hause gegangen. Meine kleine Schwester hat schon auf mich gewartet und wollte mit mir Trainieren. Ich wollte ihr dabei helfen und wenigstens ihr, den Weg vereinfachen. Sie ist wirklich gut weißt du? Sie könnte den Namen Hyuga wirklich wieder groß machen. Während ich eine Enttäuschung für jeden bin und mir so gar die Haare blond färbe um anders zu sein als sie." sie machte eine kurze Pause und fuhr dann fort. "Während wir im Training waren, kam mein Vater mit drei anderen Hyuga. Er schickte meine Schwester weg und stellte mich gegen diese drei Typen. Ich hätte aufgeben sollen, ihm das geben, was er sehen wollte. Aber ich wollte mich nicht geschlagen geben und habe dafür die Quittung bekommen." somit wusste Tenzou nun, wieso sie so aussah. Es tat aber irgendwie gut darüber zu reden. Sie wusste nicht was es war aber in seinen Armen fühlte sie sich sicher. So als könnte ihr nichts mehr passieren. "Die Hyuga haben ein Haupt und Nebenfamilie. Manchmal entscheiden Sekunden darüber wer das bessere Leben führen darf. Ein Mitglied der Hauptfamilie nutzt das Mitglied der Nebenfamilie aus. Immer und immer wieder. In ihren Augen sind sie nur die Bauern auf dem Schachbrett. Diejenigen, welche sich im Krieg opfern müssen. Lieber 100 Tote aus der Nebenfamilie als ein toter aus der Hauptfamilie. Selbst ihr Byakugan wird versiegelt. Ich wollte das ändern. Will eine Familie, doch mein Vater ist zu Stur um sich das einzugestehen. Er würde lieber wieder einen Krieg zwischen den Familienmitgliedern, als einzusehen, das er falsch liegt." sagte Himari und ballte ihre Faust. Dabei vergriff sie sich in den beiden Jacken. Ohne ihn anzusehen, sagte sie Worte, die ihr aus der Seele fielen. Sie hatte keine Kontrolle darüber. "Ich will nicht mehr nach Hause!", sagte sie schon beinahe flüsternd. Hatte es Tenzou überhaupt gehört? Er sollte sie doch einfach ins Krankenhaus bringen. Vielleicht hatte sie da ihre Ruhe.
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeMo Dez 23, 2019 11:38 am

Der Mann fackelte nicht lange und hob die junge Frau auf seine Arme. Es mochte vielleicht seltsam sein, aber Tenzou besaß einen allgemeinen Beschützerinstinkt, wenn es um Frauen oder Schwächere ging. Ein paar Schritte ging der Mann einfach voran, während die blonde Frau darüber sprach, warum sie so zugerichtet hier saß. Je mehr er erfuhr, umso mehr formte sich ein seltsamer Ausdruck auf sein Gesicht. Seine Lippen presste er schmal zusammen und lauschte den wohl erniedrigenden Worten der Frau. Automatisch lief Tenzou während der Erklärung nicht zu dem Hyuuga-Viertel, sondern geradewegs zu seinem eigenen Haus. Es mochte seltsam klingen, aber er empfand Mitgefühl für die Frau. Es war nicht einfach sich stetig beweisen zu müssen und schon gar nicht, wenn man zusammengeschlagen wurde. Statt irgendetwas zu sagen, ließ er die Frau erstmal zu Ende reden. Es schien ihr auf der Seele zu brennen. Tatsächlich war die Geschichte der Hyuuga völliger Schwachsinn. Zumindest in den Augen von Tenzou ergab die Geschichte der Haupt- und Nebenfamilie wenig Sinn. Sich gegenseitig zu unterdrücken oder sogar Fähigkeiten zu versiegeln, machte einen selbst nur schwächer. Statt vereint zu kämpfen, schien man sich lieber selbst zu bekämpfen.
Nachdem die Worte von Himari endeten, blieb Tenzou automatisch stehen. Seine Augen blickten hinab auf die Frau, die beinahe flüsterte, dass sie nicht nach Hause wollte.
„Da kannst du dich glücklich schätzen, dass ich zu meinem Haus gegangen bin und nicht zu deinem… immerhin weiß ich auch nicht, wo du wohnst“, stellte er fest und setzte ein kleines, fast aufmunterndes Lächeln auf die Lippen. Dann blickte er zu der Tür des Hauses, die nicht mehr weit von ihnen weg war, aber genug, dass man nur blasse Schemen erkennen konnte.
„Weißt du… du solltest dich nicht für andere ändern müssen und auch wenn es schmerzhaft erscheint, solltest du ihm nicht das geben was er will“, erklärte er, wobei sich ein mehr als harter Blick auf seine Züge formte. Er blickte Himari in die Augen – wobei es natürlich nur ein Auge von Tenzou war, der sie ansah.
„Die Samurai sind in Chikyu eingedrungen, sie wollten die Shinobi dazu bringen sich zu beugen. Ich habe meine Heimat verloren, weil ich mich nicht ihnen unterworfen habe. Genauso solltest du nicht dich selbst verlieren, weil du dich ihnen unterwirfst.“
Tenzou setzte sich langsam wieder in Bewegung und trat gemächlich die kleine Treppe hinauf, um in das kleine Haus zu kommen, dass die Hokage ihm zur Verfügung gestellt hatte. An der Tür angekommen, zog er ein Schlüssel umständlich hervor, ohne das er die Frau absetzte. Dann schloss er die Tür auf und stieß diese auf. Vorsichtig trug er Himari nach drinnen und stieß mit dem Fuß die Eingangstür wieder zu. Sein Blick lief kurz durch den Flur, aber von Hayato war keine Spur zu sehen. Vielleicht war er wieder in seinem Zimmer? Tenzou steuerte in die Küche und mit seinem Ellbogen machte er das Licht an. Dann ging er gemächlich auf den Tresen zu und setzte die zierliche Frau direkt auf den Tresen ab. Damit saß sie fast unmittelbar im schein des Küchenlichts und er konnte ihre Verletzungen etwas besser begutachten.
„Die Hyuuga scheinen sehr offensiv zu kämpfen“, stellte er fest als er die ganzen Wunden und blauen Flecken sahen. „Schnell den Gegner auszuschalten… ich verrate Dir etwas.“ Ein müdes Lächeln schob sich auf seine Lippen, während er sich dem Kühlschrank zu drehte und dort drinnen nach etwas suchte. „Versuch sie nicht zu besiegen. Versuch sie nur kampfunfähig zu machen.“ Der Rat klang irgendwie lächerlich, aber wenn man die Worte mehr auf der Zunge zergehen ließ, ergaben sie Sinn. Jemand zu besiegen, bedeutete, jemand zu bezwingen. Jemand kampfunfähig zu machen, war aber etwas komplett anderes. Tenzou griff nach einem Kühlpacket und zog ebenfalls ein Handtuch zur Hand, um das ganze einzuwickeln. Dann ging er wieder zurück zu Himari und blieb vor ihr stehen. Das Kühlpacket legte er ihr in die Hand, damit sie es sich auf das Auge drücken konnte, während er forschend ihre Lippen betrachtete.
„Du bist vermutlich bei 3 Mann vor allem damit beschäftigt dich zu verteidigen. Wenn du dich aber immer auf einen konzentrierst und nach und nach ihn kampfunfähig machst… wirst du es sicher schaffen sie zu besiegen. Und wenn du ihnen dabei in die Kronjuwelen treten musst, ist es auch ein Weg.“ Er zwinkerte ihr aufmunternd zu. Was sollte Tenzou auch sonst dazu sagen? Er wäre am liebsten selbst dort hingegangen, hätte die drei Kerle verprügelt und wäre wieder gegangen. Aber als Flüchtling stand es ihm nicht zu. Außerdem half es Himari vermutlich auch nicht weiter.
„Kann ich Dir sonst etwas Gutes tun?“, fragte er dann mit dumpfer, fast rauer Stimme. In seinem Haus herrschte eine unwillkürliche Stille. Alles sah hier drinnen so aus als würde niemand hier wirklich wohnen. Vieles war leer und fast etwas gespenstisch. Aber Tenzou wohnte auch erst seit gut 2 Tagen hier drinnen – was also sollte er hier schon bieten.
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeMo Dez 23, 2019 11:21 pm

Warum sie gerade alles erzählte, was sich seit Jahren auf ihrer Seele brannte? Wenn sie das nur wüsste. Vielleicht war es die Situation. Er hielt sie in seinen starken Armen und irgendwie fühlte sie sich beschützt, geborgen und auch sicher. Eine andere Option hatte sie nicht. Der Mann, der ihr versprochen wurde, war nicht da! Das sagte doch schon alles über diese arrangierte Hochzeit, oder? Wo war es, wenn es seiner verlobten Schlecht ging? Tze! Plötzlich blieb der große Mann stehen und sah zu ihr hinunter. Ihre Augen wanderten ebenfalls nach oben, um seinen Blick zu suchen. WAS!? Er hatte sie zu sich genommen? "Ich habe dich nicht gebeten mich zu tragen!", sagte sie empört und ihr Körper zeigte ihr deutlich, dass es noch zu früh war um sich so hektisch zu bewegen. Als sie seinen Blick wieder fand, sah sie ein Lächeln. Ohne darüber nachzudenken, lächelte Himari ebenfalls. Wieso schaffte er es ihr ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und das in dieser Situation. Erneut hörte sie seinem Rat zu. Ja er hatte ja recht. Aber es war einfacher gesagt als getan. Sich nicht zu beugen war schwerer als gedacht. Bevor sie ihm antworten konnte, hörte sie aber etwa neues. Die Samurai kamen und nahmen sich Chikyu? Geschockt sah sie den großen Mann an. Er verlor seine Heimat und stand trotzdem hier. Auch ihn hatte das Schicksal keinen Schongang versprochen. Er wollte nicht, dass sie sich unterwarf. Genauso wenig wie er es tat. Himari nickte vorsichtig, während er sich wieder in Bewegung setzte. "Dann sind wir wohl beide Rebellen. Du hast dein Dorf verloren und ich meine Familie. Aber wir holen uns zurück, was uns genommen wurde! Richtig?" sagte sie und schien mehr Mut geschöpft zu haben. Auch wenn sie nicht wusste was der Plan Tenzous war, wollte sie ihm somit zeigen, dass sie verstanden hatte wie sie zu handeln hatte.

Mittlerweile waren sie vor einer Haustür angekommen. Umständlich öffnete er sie, ohne sie abzusetzen. Ihm schien wirklich etwas daran zu liegen, sie zu schonen. Sie beobachtete ihn und auch die Umgebung. Im Flur angekommen konnte Himari aber auch Schuhe erkennen, welche viel zu klein für ihn waren. Hatte er einen Sohn? Einen Schüler? Vorsichtig setzte er sie auf der Küche ab. Sie fühlte sich wie beim Arzt. Tenzou stand direkt vor ihr und begutachtete ihre Verletzungen unter dem perfekten Licht der Küche. So fing er an Vermutungen aufzustellen, ehe er etwas aus dem Kühlschrank holte. Es war eine Kühlkompresse, die er in ihre Hand legte. "Danke", sagte sie ehe sie es sich an Auge hielt. Vorsorglich wickelte er es auch in ein Handtuch ein. "Die Hyuga greifen die Chakrapunkte an. Sie trainieren ihr ganzes Leben diese Technik, die wir Juken nennen. Schnelligkeit, Geschick und Präzision lernen wir schon als Kinder. Selbst wenn du dich verteidigst, treffen sie einen Punkt, den du sicher nicht erwartet hättest. Und je mehr Türen sich schließen, desto weniger Kraft erhält dein Körper. " Erklärte sie ihm. Sicher kein schlauer Akt, wenn man bedachte, dass er aus Chikyu kam. Es war ihr aber egal. Er kümmerte sich um sie. "Aber ich nehme deinen Rat an. Sollte es nochmal dazu kommen, werde ich auch anders Kämpfen. Ich wollte mich verteidigen und niemanden verletzen. Ein Fehler!" gestand sie und sah sich um. Und nach allem, was er getan hatte, fragte er immer noch was er tun konnte? Sie lächelte kurz. "Du bist sehr hilfsbereit Tenzou. Danke" mehr sagte Himari nicht. Sie wollte nicht noch mehr ärger bereitet. Vorsichtig legte sie die Kühlkompresse zur Seite. Neben ihren Augen entstanden wieder diese Adern, die er schon heute Morgen gesehen hatte. Sie sah sich ihre Arme an und fuhr ihn wie ein Röntgengerät ab. "Sie haben viele Punkte verfehlt und nur halb blockiert. Es sollte morgen wieder gut sein." stellte sie selber fest als sie den Arm heben wollte und deutliche Schmerzen zeigte. Sie sah auf ihre Schulter und sah einen geschlossenen Chakrapunkt. In einer Hand sah man, dass Himari eine Faust ballte und nur Zeige- und Mittelfinger gestreckt gelassen hatte. Schnell traf sie ihre Schulter. Mit der anderen Hand ballte sie die Faust, um den Schmerz zu ignorieren. Tenzo würde das Chakra sehen, welches sie durch ihren Körper jagte. Himari seufzte den Schmerz weg und bewegte ihre Schulter. "Viel besser", sagte sie und suchte weitere Stellen, sie ihre Bewegungen störten. Dort sah sie auch einen auf ihrem Oberschenkel. Sie hob den Arm und man konnte deutlich erkennen, das sie ausholen wollte. Den Punkt visierte sie an. So würde es wohl noch ein bisschen weiter gehen, sollte niemand etwas dagegen haben.
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeFr Dez 27, 2019 10:42 am

Der Mann hatte einfach den Protest der Frau ignoriert, dass sie empört sich darüber beschwerte nicht getragen werden zu wollen. Schlussendlich musste er sie irgendwie aus der Kälte schaffen und da sie nicht den Anschein erweckte, dass ganze selbst zu machen, übernahm es Tenzou.
Ihr Weg wurde zu dem Haus von Tenzou fortgesetzt, wobei man hierbei nicht von Eigentum sprechen konnte. Ihm gehörte das Gelände nicht wirklich. Yumiko bunkerte sie hier ein und sprach davon, dass sie nicht zu viel Aufsehen erwecken sollten. Für den großgewachsenen Mann war das ganze kein Problem – für sein Sohn hingegen schon. Der Junge war voller Entdeckerdrang und ließ sich davon nur schwer abbringen.
Obwohl Tenzou glaubte, dass sein Schicksal schon ein grässlicher Witz des Lebens war, klang die Story von Himari fast genauso tragisch, wie ihre Flucht. Der Vergleich seiner verlorenen Heimat zu ihrer Familie, die sie unterdrückte, war vermutlich schwer nachvollziehbar. Genauso wie er selbst, durfte auch sie nicht aufgeben. Zumal der Mann nicht verstand, wieso sie sich so rumschubsen ließ. Er hätte vermutlich schon längst die Kontakte zu der Familie abgebrochen gehabt, wenn er derartig unterdrückt oder malträtiert wurde. Statt zu fragen, warum sie nicht alles hinter sich ließ, setzte der Mann das zierliche Geschöpf auf den Tresen ab. Er begutachtete ihre offensichtlichen Verletzungen und holte aus dem Kühlschank eine Kühlkompresse raus.
Dann verschränkte er die Arme vor der Brust und lehnte sich mit dem Gesäß am Tresen an, während die Hyuuga von der Technik sprach, die man gegen sie einsetzte. Der Clan trainierte die Sprösslinge im Kampf mit dem Juken. Egal ob Angriff oder Verteidigung sie trafen einen Chakrapunkt. Die Augen des Mannes wanderten hinab auf den Arm der Frau, die von vielen kleinen, blauen Punkten übersäht war. Das waren vermutlich die Chakrapunkte, die „geschlossen“ wurden. Schweigend beobachtete er, wie Himari die einzelnen Chakrapunkte offensichtlich wieder „aktivierte“, während sie sich für seine Hilfsbereitschaft bedankte. Tenzou winkte mit der Hand ab und rieb sich den Nacken.
„Ich lasse keinen Menschen in so einer Verfassung irgendwo sitzen“, sagte er und stützte seine Arme neben seinem Körper ab. Dabei spannten sich seine Muskeln für einen Moment deutlich unter seinem T-Shirt an. Er trainierte auch in Konoha To weiterhin und achtete auf seinen Körperbau. „Ich vermute, dass das Juken mit den Fingern ausgeführt wird oder?“, sagte er nach einem Moment des Schweigens und trat nochmals näher an sie heran. Er griff nach ihrer Hand und hob sie an. Nicht um ihr Nahe zu sein, sondern um ihr Arm leicht zu drehen, damit er die Punkte besser sah. „Zumindest, wenn man die Punkte betrachtet… wären sie für eine Handfläche zu groß.“ Tenzou interessierte sich für fremde Techniken – vor allem, wenn es Nahkampftechniken waren. Nicht das er glaubte die erlernen zu können, aber wenn er wusste, wie er gegen einen Hyuuga kämpfte, war das sehr viel Wert.
„Du könntest ihnen auch einfach die Finger brechen…. Dann hättest du etwas länger deine Ruhe“, säuselte er dann und legte ihre Hand wieder ab. Er schenkte ihr ein aufheiterndes Lächeln und griff dann in den Schrank hinein, um ein Glas herauszuholen. Das ganze füllte er mit Leitungswasser, um es ihr dann hinzuhalten.

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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeDi Jan 07, 2020 9:21 pm

Der Moment der Ruhe und der Geborgenheit war ein großer Punkt zur Erholung. Sie konnte ihr Chakra regenerieren. Zwar konnte sie sich noch nicht richtig bewegen, doch irgendwie würde es schon wieder werden. Spätestens, wenn sie genug Chakra hatte um sich selber zu heilen. Während sie ihm die Geschichte der Hyuga erzählte, dachte sie darüber nach, ob sie mal mit ihrem Sensei reden sollte? Er war Sannin und der Leiter des Krankenhauses. Er musste doch einen Tipp haben, oder? Aber je höher die Erwartung war, desto stärker war auch schlussendlich die Enttäuschung. Vielleicht träumte Himari auch zu groß und sie sollte eher klein anfangen. Es könnte alles etwas einfacher machen. Immer noch hielt sie sich das Kühlpad auf ihr Auge. Ihr freies Auge begutachtete Tenzou. Er war ein starker Mann, dass konnte sie allein von seiner Körperstatur sagen. Manche Shinobi konnten mit solchen Körpern eine brachiale Kraft entwickeln. Aber wie trainierte Tenzou? Opferte er Schnelligkeit für Kraft? Oder täuschte sein äußeres. Sie sollte ihm darauf ansprechen. Das Kühlpad legte sie zur Seite und öffnete einen Chakrapunkt. Natürlich tat es weh, doch irgendwie war es auch ein befreiendes Gefühl. Gerade als sie den Zweiten öffnen wollte, griff Tenzou ihre Hand. Kurz sah sie ihn geschockt und peinlich berührt an. Schnell verstand sie aber, dass er sich nur ihre "Wunden" ansehen wollte. Richtig kombinierte er alles zusammen und sah nun selbst, wie die Hyuga agierten. Dann aber ließ er ihre Hand wieder los. "Ja richtig. Aber es gibt natürlich etliche Variationen. Selbst, wenn es mir gelingt ihnen die Finger zu brechen. Du hast doch gesehen, dass ich dich Quer durch den Wald getroffen habe. Ich sichere dadurch meine Chakrapunkt aber nicht den Kampf" erklärte sie kurz und fuhr mit ihren Augen über seinen muskulösen Körper. Das Ergebnis eines Lebens voller Training. "Und du Tenzou? Warst du in Chikyu ein Shinobi? Dein Körper deutet zumindest daraufhin" erklärte sie mit einem sanften Lächeln. Sein Glas Wasser nahm sie lächelnd und dankbar an. Sofort trank sie einen Schluck und sah sie um. Man sah, dass er noch nicht lange hier war. Keine Zeit hatte sich wirklich einzuleben. Da war aber noch etwas, woran sie sich erinnerte. "Was ist mit deiner Familie Tenzou? Ist sie noch in Chikyu?" fragte sie ihn eher vorsichtig. Sie wollte ihn nicht verärgern, doch konnte seine Situation nie verstehen. Wie war es wohl alles zu verlieren. Seine Familie, seine Heimat, sein Leben? Es zeigte schon Courage seine Niederlage zu akzeptieren und Hilfe anzunehmen. Ob diese nur für eine gewisse Zeit war oder auf ewig, das spielte in diesem Moment keine Rolle. "Hey? Wenn du mal bei irgendetwas Hilfe brauchst. Vielleicht bei der Einrichtung oder sonstiges. Du kannst auf mich zählen okay? Ich möchte dir Helfen, wenn dir irgendetwas fehlt okay?" bot sie an. Himari lächelte ihn an und nahm einen kräftigen Schluck aus ihrem Wasserglas. Sie hoffte aber nun, dass auch Tenzou etwas mehr über sich erzählen würde. Dabei sollte er sich auch sicher sein, dass Himari nicht die Frau war, die diese Informationen missbrauchen würde.
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeMo Jan 20, 2020 6:33 pm

Ruhig beobachtete Tenzou die junge Frau und wie sie einen Chakrapunkt nach dem nächsten öffnete. Man sah ihm nicht an, dass er inneren Ärger verspürte, dass jemand der Frau offensichtlich ziemlich zusetzte. Er war zwar unter harter Hand aufgewachsen, glaubte aber daran, dass so etwas nicht brachte. Vielleicht war aber Hayato auch deswegen so… Hayato? Weil er selbst sich immer wieder weichkochen ließ und seinem Sohn alles nur erdenkliche möglich machen wollte? Er hörte in seinem Kopf, wie sein eigner Vater ihn dazu anstachelte im Regen stehen zu bleiben, die Arme ausgestreckt und jeweils etwas zu Essen in der Hand. Wenn er die Arme sinken ließ oder gar das Essen fallen, durfte er es vom Boden essen.
Er blinzelte, um in die Realität zurück zu kommen. Ein Glück gab es nicht so oft Regen in Chikyu. Dann räusperte er sich leise und betrachtete für einen kleinen Moment, die Hände der Hyuuga. Sie waren klein und zierlich. Umso schmerzhafter wirkten die blauen Flecken auf ihrem Arm. Tenzou mochte unnötige Gewalt nicht und schon gar nicht auf diese Weise. Sein Blick wirkte grimmig, während Himari erklärte, dass die Möglichkeit einem Hyuuga die Finger zu brechen, wohl nicht ausreichen würde. Er legte kurz nachdenklich die Stirn in Falten und überlegte, welche Taktik er in einem Kampf gegen die Hyuuga einsetzen würde als Himari auf seine Herkunft zu sprechen kam. Er blickte kurz an seinem Oberkörper hinab und betrachtete seine Hände.
„Oh, nein. Ich war nur Model einer Bekleidungsboutique“, witzelte er für einen Moment sarkastisch, weil er offensichtlich nicht überrascht war, dass man ihn sofort für einen Shinobi hielt. Unauffällig konnte man seine Gestalt bei der Größe wohl nicht nennen. Seine Augen blickten runter zu der Frau, dessen große Augen zurückblickten. Ob sie ihm die Aussage glaubte? Tenzou winkte rasch mit der Hand ab und fuhr sich über den Nacken.
„So gesehen bin ich nach wie vor Shinobi aus Chikyu. Ich denke die kurze Zeit, die ich hier bin, wird mich wohl nicht so schnell zu einem Konoha To-Mitbewohner machen.“ Er hob seine Schultern so als wäre ihm der Umstand auch irgendwie egal. Er würde dem Dorf kein Ärger machen, wusste aber gleichermaßen das seine Anwesenheit vermutlich nie wirklich akzeptiert wurde. Er war ein Flüchtling und das würde er für die nächsten Jahre symbolisieren. Würde er sich nur ein bisschen falsch verhalten, lief er Gefahr sofort nach draußen gesetzt zu werden mit samt seinem Sohn. Das Auge von Tenzou lief kurz durch den Raum und blieb dann wieder auf der jungen Frau hängen.
„Meine Mutter ist noch in Chikyu, aber mein Sohn ist hier“, erklärte er und deutete mit dem Daumen über die Schulter. Vermutlich war Hayato in seinem Zimmer oder lief draußen im Garten rum. Oft wusste Tenzou gar nicht, was der Junge anstellte. Ein freien Geist konnte man nicht zähmen – was er aber auch nicht wollte. Das einzige was er Hayato sagte, war das er kein Blödsinn anstellen sollte und niemanden erzählen sollte, wer er war.
Als Himari ihm das Angebot unterbreitete, dass sie ihm helfen würde, nickte er leicht. Es war ein nettes Angebot, aber tatsächlich hielt sich Tenzou lieber etwas zurück. Er kannte die Konoha Leute noch nicht genug, um einschätzen zu können, ob sie die Nettigkeit ernst meinten oder nicht. Als ehemaliger Captain der Shura wurde man ab einem gewissen Maß irgendwie Paranoid. Tenzou war vorsichtig mit seinen Informationen, die er preisgab und behielt sich vor, dass er lieber weniger erzählte als zu viel.
„Erwartet dich jemand zu Hause?“, erkundigte er sich dann, wobei er nicht wissen wollte ob sie einen Ehemann besaß, sondern ob die Schläger sie suchen würden, wenn nicht nach Hause kam. „Du kannst dich so lange ausruhen wie du magst.“
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeDi Jan 28, 2020 12:38 am

Während sie so darüber nachdachte, konnte sie nicht verstehen wie es Tenzou gehen musste. Sein Schicksal traf ihn womöglich vollkommen auf dem falschen Fuß. Sie wollte sich gar nicht ausmalen wie es sein musste, seine Heimat, seine Familie zurückzulassen um sein eigenes Leben zu retten. Als Shinobi wäre er sicherlich in eine Zelle gewandert, wenn nicht so gar schlimmer. Dabei konnte sie keineswegs verstehen, wieso das passieren musste. Er war so Hilfsbereit, zeigte keine Art von Groll oder ähnlichen. Er hätte auch einfach weiter gehen können. Natürlich war sie aber auch Neugierig und wollte ihm ein paar Fragen stellen. Himari beobachtete wie er an sich hinuntersah. Sein Körper war der eines Kriegers. Obwohl sie selbst auch der Beweis dafür war, dass man nicht 1000 Muskeln brauchte. Ohne zu wissen, wie er kämpft, wusste sie, dass auch Tenzou nicht nur auf brutale Kraft setzte. Er lockerte diese Frage aber mit einem Witz auf. Laut seiner Aussage war er also nur ein Model aus einer Bekleidungsboutique. Die Blondine lächelte und schüttelte den Kopf. Auch wenn sie niemanden sofort eine Lüge aufzwingen wollte, so wusste sie aber sofort, dass er hier nicht die Wahrheit sprach. Diese kleine Lüge klärte er aber sofort auf. So sah er sich nicht als Konoha Bürger, sondern immer noch als Shinobi aus Chikyu. Verständlich. Himari würde nun auch nicht ihr Dorf vergessen, nur weil sie in einem anderen Dorf untergebracht war. "Verzeihe mir die Frage Tenzou. Wenn du nicht antworten möchtest, musst du es auch nicht. Aber wenn du sagst, dass du nur kurze Zeit hier in Konoha bist, frage ich mich was dein Plan ist. Du meinst, dass die Samurai euch verdrängt haben. Also was willst du tun. Allein gegen alle kämpfen?" fragte Himari und irgendwie schwang auch ein Hauch von Sorge mit. Sie kannte Tenzou natürlich nicht. Aber sie wollte nicht das überhaupt irgendjemand sich solch einer Gefahr aussetzte. Aber der nächste Punkt rückte seine Aussage irgendwie wieder in ein anderes Licht. Sein Sohn war hier aber seine Mutter war noch da. Die Sorge, die er verspüren musste, wollte sich Himari nicht mal vorstellen. Plötzlich könnte sie es verstehen, wenn er einen Plan schmieden würde. Sofort fragte sie sich aber auch, was mit seiner Frau war. Immerhin musste es doch eine Mutter geben. Das wollte sie aber nicht unbedingt Fragen. Wer wusste schon, was passiert war. Deshalb wollte sie kein Salz in die noch offene Wunde streuen. Alternativ wollte sie ihm ihre Hilfe anbieten. Als Antwort bekam sie nur ein kurzes Nicken. Das genügte ihr. Für einen Moment kam eine Stille auf. Himari sollte sich auf den Weg machen. Wer wusste schon wie weit die Hyuuga gehen würden. Sie wollte ihm keine Probleme machen. Tenzou durchbrach aber nun die Stille. Er wollte wissen, ob jemand auf sie warten würde. Zusätzlich bot er ihr an, sich so lange Ausruhen zu können, wie sie es für nötig hielt. "Eigentlich warten nur meine Mutter und meine kleine Schwester auf mich. Der Rest kann mir gestohlen bleiben." erklärte sie offen und sah Tenzou an. "Danke für dein Angebot aber ich glaube, ich sollte so langsam gehen. Ich muss mich meinem Schicksal stellen. Ich kann nicht immer wieder weglaufen!" sagte sie und lächelte den großen Mann an. Sie war müde, hatte keine Lust mehr davor wegzulaufen. Anders würde es wohl nicht gehen. Sie musste einen Kompromiss finden und diesen eingehen.
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BeitragThema: Re: Sorry, that was not my intention    Sorry, that was not my intention Icon_minitimeMo Feb 03, 2020 5:27 pm

Der großgewachsene Mann verschränkte seine Arme langsam vor der Brust und betrachtete Himari eingehend. Ob er der jungen Frau vertrauen schenken konnte? In den letzten Jahren seiner Shura Captain Ausbildung war ihm eine Sache klar geworden: So nett ein mancher Mensch auch wirken mochte, er musste darauf achtgeben, wem er vertraute. Seine Augenbrauen verzogen sich leicht und er legte die Stirn in kleine Falten.
„Einen Plan? Ich sehe sicherlich nicht wie jemand aus, der einen Plan hat“, sagte er dann und deutete mit dem Daumen auf sich selbst. „Ich bin froh, dass ich gerade raus aus Chikyu bin. Ich werde sicherlich nicht wieder zurückgehen.“
Die Aussage war vollkommen gelogen und das konnte er wirklich gut. Keine Mimik verriet, dass sein Plan vorsah, dass er nötigenfalls auch alleine gegen die Samurai kämpfte, um sie aus Chikyu zu vertreiben. Vielleicht würde er irgendwann seinen Plan mit jemand teilen, aber bis dahin musste er vorsichtig sein. Er konnte es nicht gebrauchen, dass Yumiko erfuhr, was er derzeit in Schilde führte. Lieber hielt er sich bedeckt und nahm jede einfache Aufgabe an, ohne zu zögern. Und wenn er schlussendlich Klos putzen musste, um hier zu bleiben, würde er das wohl tun… für seinen Sohn. Hayato gehörte an einen friedlichen Ort. Seine eh schon geschwächte Persönlichkeit brachte Festigkeit und Sicherheit, ansonsten würde er wohl irgendwann daran zerbrechen. Ob er immer bei Tenzou wohnen bleiben würde? Der stumme, seltsame Junge?
Der Mann betrachtete für einen Moment nochmal Himari, die davon sprach, dass nur ihre Mutter und kleine Schwester auf sie warten würde.
„Hmm… ich könnte dich auch nach Hause begleiten. Wenn du Hilfe benötigst?“, bot er dann an und überlegte bereits, wie er das ausgefallene Abendbrot mit seinem Sohn dann wieder gut machen konnte. Er würde wohl alleine essen, was ihm sicherlich nicht gefallen würde!

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