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 Kleine Wehwehchen

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Kaguya Shirei
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Kaguya Shirei

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BeitragThema: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeDi Nov 05, 2019 1:51 pm

Vormittag
Anwesen des Kaguya Clanoberhauptes

Das Anwesen des Oberhauptes der Kaguya liegt zwischen modernen und hohen Mehrfamilienhäusern. Das Anwesen des Clanführers ist vollkommen traditionell gehalten und wirkt etwas deplatziert zwischen den neuen bauten. Am Eingang steht immer ein Diener bereit der Gäste in das Innere bringt oder in einen Raum führt oder direkt zum Clanführer bringt. Der Garten ist seit Shireis Amtsantritt zu einem Hort von Magnolien geworden. Ebenso befindet sich ein Ort zum trainieren dort. Da Shirei sich nur noch unter der Woche hier aufhält besitzt das Anwesen eine ganz neue Dynamik um ihn herum. Der neuen Lebenswille des des Oberhauptes wirkt ansteckend.
Heute soll der Kaguya Besuch von einem seiner Schüler bekommen. Was diesen wohl plagt und ob Shirei ihm dabei helfen kann?
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Kaguya Shirei
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeDi Nov 05, 2019 2:24 pm

Shirei hatte in den Wochen seit seiner Erleuchtung oder wie er es nannte Rückkehr, nichts an seinem Charme und seiner Attraktivität verloren. Im Gegenteil schien ihm sogar seine neue Position - obwohl er sie jahrelang abgelehnt hatte, recht gut zu stehen. Sein verschleiß an neuen Frauen hielt sich zudem in Grenzen, war er doch darauf bedacht sich nicht zu sehr diesen Dingen hinzugeben. Außerdem waren da noch zwei Kinder auf die er acht geben musste, seine Schüler die um ihn herum sprangen und Kira. Letztere war ein Sonderfall aber wenn er so darüber nachdachte war alles ein wenig besonders in seinem Umfeld. An seiner Routine hatte sich jedoch nichts verändert. Er stand unter der Woche früh auf und machte sie fertig, pflegte sein schönes Haar, duschte und trainierte um dann wieder zu duschen. Wie an vielen Tagen stand er auch heute halb bekleidet in dem Teil seines Gartens der zum trainieren ausgelegt war. Das blasse Haar fiel ihm sorgsam den Rücken hinab und klebte an einigen Stellen bereits an seiner verschwitzten Haut. Arme und Beine zierten dunkle schwere Gewichte und vor ihm auf dem platt getretenem Boden lag sein Schwert, wenn man es so nennen wollte. Die seltsame Klinge aus Hammer und Axt hatte in ihm eine rohe Art hervorgerufen, eine die den Kaguya nicht fremd war. Das war auch der Grund, dass er diese Waffe jeden Morgen zur Hand nahm und sie schwang. An seinen Clanmitgliedern konnte er sie nicht testen und so war es Kai - der mehr sein Sohn als ein Teil des Clanes war, mit dem er kämpfte. Anfangs hätte er sich Sorgen machen sollen, aber Kai war stur und verbissen, sodass sie beide sich wenig um das Wohl des anderen scherten. Die Kämpfe waren für Shirei weniger spannend aber hilfreich. Denn Kai war aggressiv und zwang ihn dazu die schweren Waffen schnell und äußerst präzise zu nutzen. Du wirst alt, hatte der Junge einmal gesagt bevor Shirei ihm die Knochen gebrochen hatte. Seitdem war Kai etwas vorsichtiger mit seinem losen Mundwerk und meist schlich Kohaku um sie herum. Er starrte den Mann immer wieder intensivst an, als würde ein Junge ihn tadeln können, wenn er seinen Neffen schwer verletzt. Trotzdem hilet Shirei sich zurück, wenn Kohaku hier war - dabei verstand er das warum nur bedingt. An diesem Morgen war er jedoch alleine auf dem Trainingsplatz des Anwesens und rotierte in einigen gewohnten Bewegungen über den Platz, rollte sich mit den Waffen ab und versuchte den Lagepunkt zu optimieren um flexibler zu werden. Dennoch spürte auch er das Alter in seinen Knochen. Er war fit, aber gegen Kai’s unbändigen Zorn konnte er wenig tun. Natürlich war er ihm an Erfahrung überlegen, doch er fürchtete den Moment an dem der Junge so gut werden würde, dass er ihn aus stach indem er schneller war. Vielleicht war das ein weitere Grund ihm beim Training nicht wieder den Arm zu zertrümmern. In Gedanken beendete er seine Runde an Bewegungen über den Platz in genau dem Zeitpunkt als ein Diener herbei gelaufen kam. Euer Schüler ist am Tor. Bringt Ihn zu mir, erwiderte er leicht und warf die Waffen in den Staub. Von einer Bank nahm er sich ein Handtuch und rieb sich den Schweiß von Rücken und Armen. Den Staub musste er ein wenig intensiver von seinem Rücken reiben, aber als er seinen Schüler sah, hatte er bereits das Oberteil des Gewandes über und entblößte nur noch seinen trainierten Oberkörper. Das Haar lag etwas verschwitzt über dem weißen Gewand und tänzelte etwas schwerfälliger bei jedem Schritt des Kaguya. In üblicher stolzer Art und Haltung stand er steif da, sah zu wie der Junge näher kam um ihn zu Begrüßen. Ein unerwartet Besuch. Was kann ich für dich tun Yurei? Wenn er darüber nachdachte waren beide seine Jinchruiki Sonderfälle. Der ein trieb sich mit einer Frau herum die eine Verräterin war und der andere - nun er war zu oft im Krankenhaus und grob fahrlässig. Ob er wieder “aus versehen” irgendwo runter gefallen war?
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Arashi Yurei
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeDi Nov 05, 2019 3:20 pm


Yurei atmete erst einmal tief durch, er hatte eine ganze Weile hier her gebraucht und der Weg hatte ihm doch etwas außer atem gebracht. Nun er hatte letzte Woche mal wieder eine Auseinander setzung mit seiner Zwillingsschwester gehabt, sie hatte ihm unter anderem mit einem Kunai wieder einmal eine verletzung verpasst. Die Wunde war inzwischen wieder verheilt, nur eben eine weitere Narbe durch sie mehr auf seinem Körper. Und wie so immer war es der linke Arm gewesen, warum immer der nun das wusste er nun wirklich nicht. Aber das war nicht der Grund warum er seine Füße dazu gebracht hatte ihn zu seinem Sensei zu bringen. Die Kopfschmerzen die er hatte und für die er schon einen Rat von seinem Sensei bekommen hatte, sie waren nicht weg gegangen und er tat sich immer noch recht schwer daran mit seinem Chakra wie früher umzugehen. Neben diesen Kopfschmerzen hatte sich noch eine weitere lässtigkeit dazu gesellt. Eine schwere Übelkeit, vielleicht war er wieder Erkältet? So oder so hatte er am Wochenende also am Samstag im Krankenhaus vorbei geschaut, war da aber ziemlich knapp abgefertigt worden und hatte etwas für den Magen und etwas gegen eine Grippe bekommen. Er war sich wie ein leicht lässtiger Patient vor gekommen und hatte es akzeptiert. Da das zeug rein gar nicht gebracht hatte, war er noch mal hin gegangen doch er war nicht mal bis zum Arzt gekommen und hatte ein Fiebermittel bekommen weil ihn neben der Übelkeit inzwischen auch recht kalt war. Aber er wusste ganz genau wie es war wenn er eine Grippe hatte und da er niemand sonst wusste an den er sich wenden konnte... Joar er vertraute dem Mann ein kleines bisschen. Gerade so weit genug das er es überhaupt in betracht zog zu ihm zu gehen. Auf der anderen Seite war er mit seiner eigenen Entscheidung doch nicht ganz zufrieden, er hatte schon etwas mit sich gehadert bevor er sich schließlich quasi angemeldet hatte. Er vertraute erwachsenen nicht wirklich, das war der Punkte. Sie taten selten etwas was ihn dazu brachte ihnen zu vertrauen. Aber keiner seiner Freunde oder Geschwister war ein besserer Heiler als er selbst und er war ein Anfänger, mit seinen Chakraproblemen konnte er sich auch nicht um sich selbst kümmern. Da fehlte im Moment wirklich die Präzision. Also hatte er sich sein problem mit rechten wiederwillen eingestanden und nun stand er hier.

Er hatte ein recht mullmiges Gefühl als er eintreten durfte, sollte er wirklich? Eigentlich war es jetzt schon zu spät, mal wieder. Vielleicht sollte er sich das ganze früher und vor allem besser überlegen. Aber er war sich durchaus bewusst das er defintiv nicht nur eine Grippe hatte, eine Grippe oder was auch immer Krankheitdings hatte er oft, daher konnte er bei sich selbst doch wenigstens sagen dass das was er hatte nicht der normalen Norm einer Grippe entsprach. Nur hatte ihm das keiner Abkaufen wollen, einfach weil er ja ständig krank war und desswegen war er auch ein klein wenig genervt und würde sicherlich egal was hatte für die nächste Zeit eben nicht ins Krankenhaus oder zum Arzt gehen. Die hatten es nicht ernst genommen, dumme Erwachsenen geschah ihnen recht das er ihnen nicht vertraute. Seltsamerweise hielt sein Mitbewohner seit heute Morgen die Klappe. Vielleicht hatte der Rokubi etwas gefunden mit dem er sich beschäftigen konnte oder er hatte in der Nacht zu viel Energie verbraucht. Also machte sich der Arashi momentan nicht wirklich sorgen um den Bijuu. Schließlich kam sein Mentor in Sichtweite, uh wie es schien störte er gerade doch etwas. Zumindest sah der Mann durch seine Kleidung so aus als wäre er gerade mit etwas beschäftigt gewesen. Aber nach wie vor zu spät um einen Rückzieher zu machen. "Einen schönen guten Morgen Kaguya-sensei", bleiben wir einfach mal beim absolut höfflichen, da war glaub a...m uh besten? Warum war ihm den jetzt auf einmal so schwindlig? Stopp, halt alles noch mal von vorne, klamm down. Du bekommst das hin, du musst nur zur Sache kommen. Aber er hasste es zur Sache zu kommen, den es bedeutete das er sich öffnen musste. Einem Erwachsenen außerhalb seiner großen Brüder zu vertrauen.  Den Schwindel vertreibend und sich konzentierend, joar was sagte er jetzt am besten? Normalerweise hätte er sich einen Plan überlegt, die Kopfschmerzen war er ja inzwischen gewohnt. Inzwischen konnte er denken auch wenn er das Kopfweh hatte und die Kontrolle über Chakra nicht das beste damit war. Aber die gewisse Übelkeit machte ihm dann doch zu schaffen und das war der Grund warum er keinen Plan hatte und innerhalb von jetzt ein Plan her musste. Aber er hatte keinen, er wusste nicht mal was er sagen sollte und daher arbeitete sein Kopf auf hochtouren... "Sie spricht nicht mehr mit mir....", joar das war komplett aus dem zusammenhang gerissen, aber es war eine Ausrede. Ach egal, hauptsache es kam etwas was halbwegs brauchbar war aus seinem mund. "Rokubi" und natürlich würde der Herr normalerweise massiv nun beleidigt sein. Aber nun hinter her wo er es ausgesprochen hatte, das war ne dumme idee gewesen so jetzt im nachhinein. Aber ja, wie gesagt seit heute morgen meldete sich der Bijuu nicht mehr zu Wort. Er machte sich keine Sorgen, aber er hatte keinen Plan und er hoffte das ihm Rokubi das nicht übel nehmen würde. Aber es kam kein kommentar. Normalerweise war es wenn er unabsichtlich sie sagte sofort eine beschwerde da. Wenn es nur aufhören würde ihm gleichzeitig warm, kalt und übel zu sein.
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Kaguya Shirei
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeMi Nov 06, 2019 10:11 pm

Jedes mal wenn er sich mit Yurei beschäftigte fragte er sich,  warum der Junge auserwählt worden war um ein Gefäß zu sein. Er war nur bedingt ambitioniert und er hatte nichts von dem Eifer der Yutaka innewohnte. Jedes mal wenn er den Junge sah schien er nicht fit zu sein. Weder war er seitdem er unter Shirei stand gesünder, noch war er wirklich sportlicher geworden. Er klagte noch immer über Kopfschmerzen, wenn auch nicht besonders chronisch. Wahrscheinlich lebte er damit, aber warum wusste Shirei nicht. Vielleicht warf man ihn chronisch aus dem Bett, vielleicht war seine Familie noch immer unfreundlich zu ihm. Er dachte nicht gerne daran, aber seine Familie würde ihn jungen noch ins Grab bringen und an sich hatte Shirei keine Lust sich um den Ausbruch des Wesens in ihm zu kümmer. Meist hatte er in letzter Zeit ohnehin nur wenig Lust mit anderen zu beschäftigen, aber darum herum kam er nicht wirklich. Das sich dieser junge Mann nun hierher gezwungen hatte überraschte ihn doch ein wenig. Er kam zum Training, aber nie aus wirklich freien Stücken wenn es um etwas anderes ging. Er klagt seine Familie nicht einmal an diese Misshandlung zu vollführen. Dementsprechend bedachte er seinen Schüler mit einer Priese von Neugier. Was hatte ihn dazu veranlasst zu Shirei zu kommen? Wollte er etwas lernen oder hatte er sich entschlossen endlich mit ihm zu reden? Shirei neigte leicht den Kopf auf die Begrüßung des jüngeren und blickte ihn aus gelben Augen an. Jetzt wo er direkt vor ihm stand er noch ungesünder als angenommen. eine Haut war blass und sein Blick schien rastlos. Einen Moment kniff er die Augen zusammen, als keine weitere Erklärung kam. Musste er seine Gedanken sortieren oder hatte er Angst? Der Kaguya war ihm nie mit Missgunst begegnet, hatte sogar Freundlichkeit seiner Schwester gegenüber gezeigt. Dennoch hatte er sich keinerlei vertrauen verdient, nicht ein Hauch wenn er bedachte wie lange der Junge brauchte um weiter zu sprechen. Was er sagte schien Shirei noch ein wenig mehr zu wundern, doch er ließ sich in gewohnter Manier nichts anmerken und zog nur leicht die Brauen hoch. So? Mhm - wir sollten uns erst einmal setzen. Er deutete auf die Bank an der Seite des Platzes und war mit wenigen Schritten dort um sich neben Yurei zu setzen. Rokubi ist kein Wesen wie du und ich. Es ist alt, voller Wissen über Zeiten die unsere Bücher als längst vergangen betiteln. Es kann viele Gründe geben, wieso der Kontakt abgebrochen ist. Mit verlaub halte ich aber etwas sehr offensichtliches für den Grund. Er besah sich das Gesicht seines Schülers eingehend. Die Augen wirkten glasig, die Haut fahler als es gut sein konnte und Shirei fühlte das da etwas nicht stimmen konnte. Sorgsam streckte er die Hände nach dem Jungen aus und bot ihm seine Handflächen da. Bitte reich mir deine Hände. Du wirkst krank und möchte Überprüfen ob ich damit richtig liege. Es wird nicht weh tun und solltest du es nicht wünschen werde ich dich auch nicht heilen. Sollte es hingegen etwas anderes als deine übliche Erkältung sein würde ich darum bitte mir das näher ansehen zu dürfen. Einen Moment schwieg der alte Mann und blickte seinen Schüler von der Seite an. Was motivierte den Jungen, was trieb ihn an und ließ ihn aufstehen? Trotz ihrer Gespräche, des Trainings und der verstrichenen Zeit war es als würde er im trüben Fischen. Der Dunst um seinen Schüler schien sich nicht zu lichten, denn dieser sträubte sich wie ein verängstigtes Tier. Es musste etwas geben, dass ihn so misstrauisch machte. Vielleicht war es nur der Rokubi, aber daran wollte er nicht so recht glauben. Also würde er weiter Geduld beweisen müssen und darauf warten das sich der Junge irgendwie begann zu öffnen. Vielleicht war dies ein erster Schritt in die richtige Richtung, oder in wenigstens eine Richtung um sich besser mit ihm zu verstehen.
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Arashi Yurei
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeMi Nov 06, 2019 11:17 pm


Er wurde nicht weg geschickt... bedeutete das wirklich das er dem anderen vertrauen hatte. Das es endlich einen Erwachsen gab der genauer hinsah und nicht darüber hinweg. Egal aus welchen Grund und wie oft er beim Arzt gewesen war, weder vor noch nachdem er der Träger eines Bijuu geworden war, es schien sich niemand dafür interessiert zu haben woher seine Wunden kamen. Warum er so kränklch war und eigentlich nur von einem krank sein zum nächsten wandelte. Das es niemand interessierte das seine beiden großen Brüder schon in jungen Jahren die Position der Eltern hatten einnehmen müssen. Das seine Brüder nichts daran ändern konnten das seine Zwillingschwester ihn immer wieder schwierigkeiten bereitete und er sie oft hinter seinen Unfällen vermutete. Das war etwas was er seinen großen brüdern nicht anvertrauen konnte, sie hatten genug stress mit dem Zustand wie das ganze jetzt schon war. Er selbst befand sich ja in der Position das er Quasi das Elternteil seiner jüngsten Geschwister war und es war etwas schwer das alles gebacken zu bekommen. es war schwer das ganze in der Waage zu halten.
Zum training ging er wirklich sehr gerne, er war begeistert von der Energie die Yukata an den Tag legte und wünschte sich fast jedes Mal aufs neue das er genauso wäre. Nach höheren zu streben, doch jedes Mal aufs neue kam er an seine Grenze und konnte das ganze nicht so umsetzen wie er wollte. Mal war es seine Gesundheit, mal grätschte ihm etwas dazwischen. Dabei gab er alle Energie die er hatte doch es schien einfach nicht genug zu sein. Himmel weil er sich von Yutakas Energie anstecken lassen und hatte an manchen Tagen noch eine weitere Solotrainingseinheit dazwische geschoben. Oh und wie Bitter er diese Idee bereut hatte, sein Körper machte so eine extratrainingseinheit dann doch nicht so gut mit wie er eigentlich gedacht hatte. Aber das bedeutete nicht das er aufgehört hatte, er wollte nicht stagnieren. Er wusste auch nicht woran es lag das er sich einfach nicht verbessern konnte... Es nahm ihn aber mit das er nicht besser wurde, das musste so wirken als würde er sich keine Mühe geben. Das er nicht nach seinen Zielen strebte. Aber seine Ziele wie er sie nannte, sie waren doch nur heiße Luft, er hatte keine, er war nicht einmal in der Lage sich aus dem Schatten seiner Zwillingsschwester und dem seiner Mutter zu befreien. Er fühlte sich von diesen Schatten, erdrückt, gefangen und sie hatten keine Hoffnung, keine Träume zurück gelassen. Doch er würde alles für seine Familie tun, er war nicht gut, er hatte einen schlechten Körper. Aber wenn es etwas gab wo er sich mit klauen wehrte war es seine Familie. Aber vielleicht lag es daran, doch Yurei fühlte sich viel zu sehr von diesen Eisernen Klauen umklammert als das er es je vor sich selbst zugeben würde.

Nun da Yurei einen Funken entdeckt hatte, einen Funken vertrauen war der kränkliche Wildfang doch bereit sich langsam weiter zu tasten. Immerhin hatten seine beiden Arztbesuche nichts gebracht, doch hier wurde er zu seiner eigenen Überraschung ernst genommen. Es war als würde sich dieser Klammergriff um sein Herz etwas lockern. Vielleicht war es dieser Erwachsener wirklich wert. "Eigentlich unterhält sie sich ganz gerne. Sie kann langeweile nicht ausstehen", für diesen flüchtigen Moment war ihm dann doch egal das ihm etwas mehr raus rutschte als er eigentlich hatte sagen wollen, aber hinten rum, lieber über den Bijuu sprechen als über sich selbst. Das war ihm defintiv lieber als über sich selbst sprechen zu müssen, zugeben zu müssen wie es eigentlich in der Familie lief. Das seine Mutter ihn und seinen kleinen Bruder quasie ignorierte, nicht für ihn da war. Das seine Schwester ihm das Leben wo es nur ging schwer machte und das was sie tat hin und wieder für ihn lebensgefährlich wurde. Es aber eh niemand zu interessieren zu schien. Das niemand nachfragte, nachhackte und man es einfach hin nahm wie es war. Der Jugendliche nicht mal wirklich eine Ausrede auftischen musste.
Dann wurden ihm die Hände entgegen gestreckt. Man konnte wohl deutlich sehen wie der Blonde nicht verstand was damit beabsicht wurde. Man konnte das Fragezeichen wohl fast regelrecht sehen bis er schließlich darum gebeten wurde seine Hände in die des Erwachsenen zu legen. Für einen Bruchteil schoss wieder das Misstrauen in ihm hoch, doch er war hier her gekommen für genau das. Das war es was er sich erhoft hatte zu bekommen. Also drückte er dieses Misstrauen nieder und reichte dem Kaguya schließlich beide Hände. Er spürte kühle aber auch die Wärme der anderen Haut, es machte ihm seinen eigenen Zustand, dem ständigen warm und kalt nur noch mehr bewusst. Sein Blick für einen längeren Moment auf den Händen des Erwachsenen, "sie haben es nicht ernst genommen. Wie so oft", entwich es ihm schließlich wie von selbst, er bemerkte es nicht einmal wirklich selbst das er diese Worte wisperte. Nun wo es auf einmal einen erwachsen zu geben schien der ihn ernst nahm, seine Vermutungen nicht einfach abtat und sogar selbst auf den Trichter kam was der Jugendliche eigentlich wollte. Warum sollte er vertrauen aufbauen können wenn ihn die Erwachsen im Stich liesen und ihn nicht ernst nahmen. War er nicht auch wichtig, hatte er nicht auch einen Platz auf dieser Welt. Momentan schien es doch nur so zu sein das ihn seine Geschwister brauchten und er eben als Träger des Bijuu einen Nutzen hatte. Mehr schien da nicht zu sein. Also warum tat das ganze dann nur so schrecklich weh? Eigentlich hatte er sich damit doch schon abgefunden bevor er überhaupt in die Akademie gekommen war.

Aber da war noch mehr, die Energie seines Senseis, obgleich er diese Kopfschmerzen hatte, seltsamerweise je mehr Menschen um ihn herum waren desto schlimmer war es. Aber nun wo er die Hände in denen des anderen liegen hatte spürte er zum ersten Mal etwas. Er war die Chakren seiner Familienmitglieder zu sehr gewohnt so das ihn dieses für ihn noch recht fremde Chakra daher eher auffiel. Es war kräftig, kalt aber auch warm.  
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Kaguya Shirei
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeDo Nov 07, 2019 5:53 pm

Shirei sog die wenigen Dinge die er an Yurei ausmachen konnte in sich auf so gut es ging. Der Junge war hier, was er als guten Schritt ansah und jetzt musste er dieses zarte Band nur noch aufrechterhalten. Das wie würde sich zeigen und auch ob seine Bemühungen den Jungen, Akio und auch ihn selbst glücklich stimmen würden. Er musste sie sehr bemühen um Yurei weiter zu fördern, aber genau das war schwer. Denn obwohl der Junge hier war schien er noch nicht besonders willig zu reden. Alles was er von sich gab war wenig und es dauerte sehr lange bis er neue Informationen erhielt. Er konnte sich nicht so richtig vorstellen wie es war mit einem Biju zu sprechen, geschweige denn mit ihm zu leben. Wie war es wohl eine chronische Stimme im Kopf zu haben die immer wieder sagte was man vielleicht nicht einmal hören wollte? Ob man davon war wurde oder nicht konnte er nicht sagen und wenn er jetzt bohren würde wäre er damit wahrscheinlich keinen Schritt weiter als bis heute Morgen vor seinem Training. Was trieb ein Wesen also an zu verstummen, wenn es normalerweise ständig dabei war sich zu unterhalten? Vielleicht war etwas vorgefallen, vielleicht hatte der Junge etwas gesagt das ihm nicht gefiel. Das alles wären fragen die Shirei stellen konnte, wenn er wusste was überhaupt mit dem Jungen los war. Zaghaft schien die Berührung zu sein und Shirei ersparte sich jeden Kommentar zum Zögern des Jungen. Wie viel Angst und Misstrauen musste in einer Person stecken, wenn sie im Blutnebel sogar vor dem Lehrmeister Angst hatte. Aus den leisen Worten nahm er nichts Anklagendes sich gegenüber heraus und doch war es etwas, dem er auf den Grund gehen musste. Die Gesundheit seines Schülers hatte jedoch Priorität und so umfasst er die Hände des Jungen sacht aber bestimmt. Normalerweise würde er sein Chakra mit den Händen bewegen, doch Yurei schien nicht mal von seinen Händen begeistert gewesen zu sein, weswegen der Kaguya es dabei beließ. Die Finger des jungen waren weder warm noch kalt und doch spürte er einen unregelmäßigen Puls unter seinen Finger noch bevor er viel getan hatte. Der alte Mann schloss die Augen und konzentrierte sein heilendes Chakra um es auszusenden und ließ es über den Körper des Jungen wandern. Es brauchte nicht lange, um die Blessuren am Körper zu finden, schlecht verheilte Brüche und Zellen die versuchten sich zu regenerieren. Das nächste was er fand war jedoch beunruhigender, ein Fremdkörper, der sich im Blut versuchte festzusetzen und Funktionen des Körpers beeinträchtigte. Shirei zog seinen Geist zurück und das Leuchten um seine Hände erlosch. Seine eine Hand hielt nun beide Hände des Jungen, während die andere das blonde Haar zurückstrich. Eine lange Zeit befühlte er die Stirn, spürte wie immer wieder Weiß auf seiner Stirn gebildet wurde, bevor seine Nackenhaare Kälte signalisierten. Gestörte Vitalfunktionen, wechselnd heiß und kalt, sein Körper versucht etwas los zu werden. Gift? Wahrscheinlich. Aber kein Grund das ein Biju nicht mehr spricht. Es muss dennoch behandelt werden. Seine Finger glitten von der Stirn des Jungen und er blickte diesen einen Moment ernst und beinahe tadelnd an. Du hast viele unverheilte Wunden, Blessuren, Brüche die nicht sauber verheilt sind. Außerdem ist da etwas Schädliches in deinem Blut. Ich werde die Dinge jetzt behandeln. Er brach ab und sah den Jungen ernst an, bevor er weiter sprach. Ich kann dich nicht zwingen mir zu sagen warum du immer Krank bist. Aber ich rate dir mit mir darüber zu sprechen. Solltest du es nicht tun, kann ich nichts an deiner Situation ändern. Es gab die Möglichkeit das Yurei ungeschickt war. Er lief leicht bekleidet durch den Winter, tat sich ständig weh. Er konnte nicht abschätzen wie viel oder wenig der Junge aß, ob es nahrhaft war was er aß oder eben nicht. Vielleicht musste er den Jungen aus seiner Familie nehmen, oder ihm eine eigene Wohnung zuweisen. Akio wäre es bestimmt wichtig, dass sein Jinchruiki wohl auf war und nicht ständig langsam vor sich hin starb. Sorgsam schloss der alternde Medic seine Fingerzeichen und drückte seine Hand auf die Brust des Jungen, bevor er die Augen schloss. Er schickte sein Chakra aus um die Fremdkörper im Blut unter seinem Chakra zu sammeln. Ob er spüren konnte wie das fremde Chakra durch seine Blutbahn wanderte? Als alles Gift gesammelt war ließ er es durch die Blutbahn wandern und zog es mit seiner Hand an der Halsseite aus dem Körper des Arashi. Einen Moment besah er sich das Gift, bevor er die Hand von sich hielt und das Gift zwischen den Büschen fallen ließ. Mit einem leisen Geräusch strömte es in den Boden, würde den Pflanzen jedoch nicht weiter Schaden. Dann glomm seine Hand erneut auf und wanderte über den Körper, um die restlichen Verletzungen zu heilen. Wenn danach nicht ein Danke über die Lippen des Jungen kommen würde wäre Shirei wahrscheinlich weniger zufrieden mit dessen Manieren. Erst einmal heilte er jedoch die kleinen und große Wunden die er fand, bis er schließlich die Hand fort nahm und das glimmen seiner Hand erneut erlosch. Das sollte die Erkältung bekämpft haben und deine Vergiftung. Ich weiß nicht wer die tierische Gift ins Essen rührt, aber ich rate dir dringend mir zu sagen wer ein Problem mit dir hat. Seine gelben Augen lagen wieder auf dem jungen und eine strenge härte lag in seinem Blick. Wie sollte er sich um einen Jungen kümmern der den Mund nicht auf bekam. Beim nächsten mal bin ich vielleicht nicht da, das Gift wird nicht erkannt und du könntest sterben. Werde dir dessen bewusst. Es gibt für alles Lösungen, du stehst unter dem Schutz des Kage – dir kann geholfen werden. Er musste doch einsehen wie schlecht es aussah, wenn Shirei nicht in der Lage war seinen Schüler zu schützen. Er musste etwas tun um seine Ehre aufrecht zu erhalten. Wie würde das sonst aussehen? Die rechte Hand des Kage versagte dabei seinen Schüler am leben zu halten, ein Drama! Sein Armer Ruf, davon würde sich sein Ego nie erholen.



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Arashi Yurei
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeDo Nov 07, 2019 7:01 pm


Gift, ernsthaft Gift. Auf eine bessere Idee war seine Zwillungschwester nicht gekommen, ehrlich mit Giften hatte er nicht so das Problem, eher waren es die Gegengifte die ihm zusetzen und daher war er doch ganz froh das der Kaguya in der Lage war die Vergiftung ohne das es ein Gegengift benötigte zu behandeln. Ehrlich gesagt war er der Meinung das seine Schwester schon bessere Ideen gehabt hatte, das mit dem Gift erschien ihm einfallslos aber es war auch effektiv gewesen. Im war bewusst gewesen das etwas mit ihm nicht stimmte und wahrscheinlich hatte sie auf sein nicht vertrauen auf die Erwachsenen gepocht, den es hätte wie der Kaguya schon sagte bedeutend schlimmer ausgehen können. Weil eben niemand das Gift erkannte, nun es hatte sich niemand und das Gift geschehrt, es war auch der Grund gewesen warum er den kaguya aufgesucht hatte. Aber er sollte wirklich nach dem hier aufhören den Mann immer als Kaguya zu bezeichnen, dieser Mann war sein Mentor, sein Sensei. Ein Vertrauter des Kage der die Verantwortung über Yukata und ihn hatte, zweier Träger von Bijuu. Vielleicht sollte er Anfangen den Mann in seinem Kopf auch eben als Shirei-sensei oder eben einfach nur Sensei zu bezeichnen. Zuvor hatte er immer die ganz Höffliche Distanz von Kaguya-sensei benutzt, einfach um nicht einmal den Ansatz zu machen dem Mann zu vertrauen.

Es war schon eine ganze Weile her das sich ein Heiler sich seiner Verletzungen angenommen hatte und daher hatte sich der Jugendliche auch mehr oder weniger um seinen Körper alleine gekümmert. Auch wenn er sein bestes Getan hatte so war er immer noch ein Anfänger im Bereich der Heilkünste und noch lange nicht soweit sich eigentlich mit seinen Künsten um sich selbst zu kümmern. Das hatte er ja nun auch zu spüren bekommen, dieses Chakra war warm gewesen, es hatte sich um Dinge in seinem Körper gekümmert die er beiseite geschoben hatte weil er nicht wusste wie er sonst damit umgehen sollte, weil sie schmerzten oder weil sie unangenehm waren.
Schließlich atmete der Jugendliche tief durch, es seltsam aber nicht unangenehm gewesen als der Ältere Shinobi ihn behandelt hatte. Auch war er es absolut nur von seinen beiden großen Brüder gewohnt das ihm so jemand durch die Haare fuhr. Es war nett und angenehm, seltsam irgendwie. "Ich ehm vielen Herzlichen Dank Kagu.... ehm Shirei-sensei", sich selbst zu korregieren und anstelle des Kaguya auf den Vornamen zu gehen, er hoffte das er damit nicht dreist schien und daher war dieses Shirei-sensei fast schon etwas vorsichtig und leicht schüchtern von diesem, immerhin war da dieser wachsame Teil in ihm der doch eine Gewisse Angst davor hatte das der Mann ihm den wechsel von Kaguya-sensei zu Shirei-sensei ziemlich übel nehmen könnte. Daher war er doch lieber etwas vorsichtig und nun war da auch die andere Sache, der Mann machte ihm mit seinen Worten doch ein ziemlich schlechtes Gewissen. Den jetzt wo ihm quasi die Sicht des Mannes gedeutet bekam, so war es doch irgendwie das er dem Mann probleme bereitete das er die Klappe hielt. Dabei hatte er eigentlich gedacht das er probleme damit bereiten würde wenn er auch nur einen Hauch sagte. Aber wie hatte der Rokubi vor Tagen gesagt... ehm der Kaguya war ein starker Macker der Höfflichkeit zu mögen schien und der Arashi seinen Arsch hoch bewegen sollte damit endlich mal jemand seiner Mutter in den Arsch tratt und seiner Schwester am besten den Hals umdrehte. Aber so dratisch wollte der Jugendliche das doch nicht oder? Nun es wäre wirklich schön wenn seine schwester aufhören würde ihm so nach dem leben zu trachten, der Bijuu legte ja inzwischen ja quasi nachtschichten ein... Das Kunai im Bauch da vor einer Weile machte den Rokubi immer noch wirklich grummelig. Yurei hatte ihn gehört, das er davon gemurmelt was er so alles mit Yureis Zwillingsschwester nur zu gerne anstellen würde. Der Bijuu hatte in diesem Punkt ein offenes Ohr für ihn, konnte es sein das der Bijuu aus was für Gründen auch immer beleidgt war? Weil der Jugendliche nicht in der Lage war sich um dieses Problem zu kümmern. Vielleicht sollte er das Seufzen des Bijuu von gestern so deuten. Aber sicher konnte er sich nun wirklich eben nicht sein.

Also vielleicht. "Sie wissen ja, das ich so einige Geschwister habe....Sensei", langsam anfangen, er konnte ja immer noch einen Rückzieher.. ach was dachte er sich da, nun da er sich schuldig fühlte weil er dem Mann es nicht sagte konnte er keinen Rückzieher machen. Jetzt wo er nur noch das wirklich dumme Kopfweh hatte, warum auch immer es ging einfach nicht weg, wollte er nicht wieder was auf sich lasten haben wie das gefühl der Schuld. Also langsam das Pferd aufzäumen Yurei dann würde das schon halbwegs glatt laufen. "Meine Mutter hat mich und mhh meinen jüngeren Bruder nie sonderlich beachtet", was für eine Untertreibung, sein Ältester Bruder hatte es schwer vernachlässigt genannt. Ihn mehr als seinen jüngeren Bruder, aber seine beiden großen brüder hatten durch ihn da schon 1 Jahr übung gehabt und sein kleiner Bruder war nicht so kränklich wie er, also hatte dessen Körper viel besser damit umgehen können. "Meine beiden großen Brüder haben das übernommen aber sie sich ja gerade nicht da....", langsam aber sicher haben wir eine Grundlage. Und vielleicht konnte er dem man so ein grobes Bild vermitteln wie es zuhause bei Yurei überhaupt ablief. "Meine Zwillingsschwester mag es nicht sonderlich das meine Brüder sich um uns kümmern", noch einen Schritt näher. "Sie nutzt daher gerne mal deren Abwesenheit aus, sie mag mich nicht sonderlich", wirklich stark untertrieben aber damit hatte er den Kern der Sache wenigstens endlich auf dem Tisch und irgendwie genau bei den worten das sie ihn nicht mögen würde, nun der werte Kaguya war sicherlich die Lüge, die heftige Untertreibung wittern. Jetzt wo der Jugendliche sich zwang es aufzubringen würde er nicht in der Lage sein einem nachhaken stand zu halten. Es war ihm so schrecklich peinlich das er nichts gegen sie ausrichten konnte. So zuckte er nur mit den Schultern, seufzte leicht und hängte dann doch noch ein "Aber das hat nie jemand sonderlich gekümmert", an das ganze an.
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeMo Nov 11, 2019 10:48 am

Es war offensichtlich, dass die Dinge so nicht bleiben konnten. Blessuren waren eine Sache, eine Erkältung ebenso, aber das er jetzt mit Gift im Blut zu ihm gekommen war erreichte ein Ausmaß, das nicht gesund war. Es ging dabei nicht nur um seinen Ruhm, seine Ehre und sein Ansehen, das ganze Dorf wäre in Gefahr, wenn er sterben würde. Wenn er einfach so umfallen würde, das Wesen würde sein Gefängnis verlassen, es würde das Dorf – sein geliebtes Dorf in Schutt und Asche legen. Wie konnte jemand so naiv sein und diesen Jungen angreifen, versuchen ihn zu töten und das auch noch unter seinem Schutz! Eine seltsame Wut baute sich in dem alten Mann auf, eine Wut, die er einen Moment lang zuließ. Er spürte wie sein Kopf dieses Gefühl von Nebel zuließ, doch als es zu viel wurde, zog er die Luft ein und erinnerte sich an die Übungen seiner Jugend und versuchte diese Ideen von Mordlust und Blutdurst. Es würde etwas passieren und das würde Yurei wahrscheinlich nicht gefallen, etwas um das Shirei sich jedoch nicht kümmern konnte, wenn das Dorf auf dem Spiel stand.
Shirei nickte schwach auf den Dank des Jungen, aber in seinem Kopf war es bereits am Arbeiten, stark am Arbeiten. Das scharfe Gesicht des alten Kaguya war ernst und angespannt, obwohl man keine Sorgenfalte sehen konnte. Endlich hatte Yurei so etwas wie Nähe zu ihm aufgebaut, vielleicht ein bisschen vertrauen, denn er härte endlich auf ihn nur mit seinem Clannamen anzusprechen. Ob das reicht, um endlich die Geschichte aus ihm heraus zu bekommen? Zum Glück oder Unglück aller schien er endlich einen Ton zu sagen und begann zu sprechen. Es dauerte noch immer bis er sich zu Worten durchrang, aber er begann langsam zu sprechen und seiner Geschichte ein Gesicht zu geben. Bereits die erste Erwähnung seiner Geschwister schien Gedanken in Shirei anzustoßen, doch er sprach nicht weiter, während langsam herauskam, dass seine Mutter gleichgültig gegenüber ihm und seinen Brüdern war. Die Vorsicht, mit der er nur das hervorbrachte, schien ein klares Zeichen zu sein. Sie vernachlässigte ihn und sie vernachlässigte seine Brüder. Was war in diesem Clan nur los? Interessierte sich niemand dafür wie es den anderen ging? Er interessierte sich zwar nur für sein Ansehen, aber allein das trieb ihn dazu achtsam zu sein und Dinge ernst zu nehmen. Da seine Mutter nicht da waren kümmerten sich de Brüder um alles, und da auch diese nicht da waren hatte es wohl Nachteile für ihn. Shirei war empört von dieser Gleichgültigkeit, von diesen internen Problemen, die es in der Familie zu schienen gab. Er brauchte fast nicht weiter sprechen, er konnte sich den Rest fast denken. Das eine Mädchen kannte er, sie war es nicht, also blieb nur die Schwester. Das diese ihn noch mochte kam in den schönsten und schlimmsten Familien vor, aber das rechtfertige diesen Umgang nicht. Dieses kleine Gör, sie würde sehen was man davon hatte sich mit ihm und seinem Schützling anzulegen.  Als dieser aufhörte zu sprechen faste Shirei ihn mit beiden Händen bestimmend an der Schulter und sah ihn an. Das hat jetzt ein Ende, erklärte Shirei mit starker Stimme. Ich werde dafür sorgen, dass dieses Drama ein Ende hat. Deine Mutter vernachlässigt deine Brüder und dich. Ich werde dafür sorgen, dass man sich darum kümmert. Seine Hände sanken von der Schulter des Jungen, sein Blick blieb jedoch ernst. Er musste Konsequenzen ziehen, zum Wohl des Jungen, des Dorfes und seines Ansehens. Dennoch wollte er dem Jungen eine Wahl lassen, damit er nicht das Gefühl hatte von ihm entmündigt zu werden. Er musste sich diese Sympathie immerhin behalten. Da ich nicht gewillt bin dich zu deiner Schwester zurück zu lassen bitte ich dich hier zu bleiben. Wir werden dir eine eigene Wohnung suchen damit du sicher bist. Es sei den du würdest lieber hier auf dem Anwesen in meiner Nähe wohnen. Dann würde ich ein Zimmer frei räumen lassen. Shirei erhob sich von der Bank und straffte sich. Man sah ihm sein Alter nicht an und solange er sportlich blieb würde das wohl noch einige Jahre so sein. Natürlich war sein Haar grau und das Gesicht nicht frei von Falten, aber er war gepflegt ordentlich und vor allem klar im Kopf. Ob er einen Jungen mehr oder weniger als Schüler in sein Haus holte war beinahe egal. Yurei würde es wahrscheinlich nicht gefallen, dass er ihn aus der Familie heraus holte, aber gab es eine andere Option? Das wird für deine Familie nicht angenehm werden. Dennoch kann ich darauf keine Rücksicht nehmen. Du bist wichtig für dieses Dorf, du hast große Potenzial und gefahren müssen von dir fort gehalten werden. Er wand sich  vollständig dem Jungen zu sah ihn mit beinahe väterlicher Freundlichkeit an. Ich werde persönlich dafür Sorge tragen, das dir niemand aus deiner Familie mehr ein Haar krümmt. Schwor er und wurde dann wieder ernst. Es erfreute ihn nicht, dass dieses Problem so tief lag, es erfreute ihn noch weniger, dass er sich so intensiv um den Jungen würde kümmern müssen. Es war wichtig das er gesund blieb, dass er innere Sicherheit gewann und das er sich gegen seine Familie durch setzte. Yurei würde lernen müssen nicht alles über sich ergehen zu lassen, etwas zu sagen und zur Not eben zu ihm zu kommen. Von heute an musst du aktiv gegen diese Dinge vorgehen. Vielleicht würde eine eigene Wohnung ihm helfen gesünder zu werden, weniger Verletzungen durch seine Schwester, weniger Krankheiten die vielleicht durch die Psyche kamen. Dann hätte er mehr Raum, um sich mit sich selbst zu beschäftigen. Weniger Sorgen, weniger Unruhe, falls seine Mutter nicht da war. Eine wirkliche Wahl gab Shirei ihm nicht, immerhin ging es hier um das Wohl des Dorfes und dieser Junge war ein Teil davon. Ein wichtiger Teil wenn es nach Akio und auch nach ihm ging. Seine Entwicklung, sein Wille und sein Talent würde in einem wichtigen Kampf von Nutzen sein.
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeDo Nov 14, 2019 8:21 pm


Man konnte sagen was man wollte aber Yurei hatte nicht den geringsten Plan, nicht den geringsten Plan darüber welchen Stein er dadurch ins Rollen gebracht hatte nur weil er endlich mal zu einem Erwachsenen vertrauen fasste. Ein Erwachsener der nicht einer seiner großen Brüder war und damit eher im Dorf war und nicht so eingespannt wie die beiden jungen Männer. Er vermisste seine großen Brüder, aber diese waren momentan ziemlich eingespannt und er wollte die Älteren beiden auch nun wirklich nicht mit seinen Problemen belässtigen. Sie wussten ungefair was ihre Schwester, Yureis Zwillingschwester machte, aber das ganze ausmaß nun damit wollte er sie nicht belästigen. Auch wenn er jedes Mal sorge hatte das sich ihre jüngste gegenüber den Ältesten von ihnen Verplappern konnte über die größeren Krankenhausaufenthalte. Spätestens durch das hier würden die beiden wohl das ganze ausmaße verstehen, auch wenn er sich recht sicher war das er einen sorgevollen Anschiss von den beiden bekommen würde, immerhin hatte er ihnen nicht alles anvertraute. Nicht weil er ihnen nicht vertraute, sondern eben weil er ihnen so sehr vertraute das es schmerzte zu wissen das dadurch ihre Familie weiter belastet wurde. Und das hatte er nie gewollte, er konnte nur hoffen das es gut verlaufen würde. Aber jetzt musste er sich erst einmal den Worten seines Sensei stellen, Worte von denen er keine Ahnung hatte das sie aus dem Mund des Mannes kommen würden.

Hände wurden doch recht unerwartet auf seine Schultern gelegt, es war sehr überraschend für Yurei dass das so kam, so das ihn die nächsten Worte noch etwas mehr als so schon überraschten. Der Kaguya sagte dem jungen Arashi direkt das es aufhören würde, dass der Mann etwas unternehmen würde. Würden seine Geschwister in der Lage sein bis auf Tama von Zuhause in eine eigene Wohnung zu kommen. Seine jüngere Schwester Shion war inzwischen ziemlich gut darin sich um Takeo und Yuma zu kümmern, wobei sich Takeo auch gut um sich alleiner kümmern konnte. Der Teen war zwar nur 2 Jahre, aber er ging genauso wie Yurei als Älter durch und war genauso Verantwortungsbewusst wie es Shion war und die war ja 14 Jahre. Um die beiden musste er sich keine Sorgen machen, die beiden verursachten ihm keine Bauchschmerzen, nur wollte er wirklich nicht das Yuma bei ihrer Mutter bleiben mussten. Das war so ziemlich der Hauptgrund der ihn noch dort gehalten hatte, den sie allen konnten sich bis auf Yuma ja von dort absetzen, aber die 3-jährige brauchte nun einmal eine Person die auf sie achtete und sein Vertrauen in seine Mutter war nicht existent und er glaubte nicht das Tama Yuma nicht auf die Abschlussliste setzen würde.
Er würde von daheim ausziehen, direkt machte er sich sorgen um seine Geschwister, aber wie es schien hatte er keine Wahl und zuerst wollte er auch direkt protestieren. Aber er bekam dann noch die Wahl zwischen einer eigenen Wohnung oder hier in der Nähe des Anwesen seines Sensei. Damit schob er seinen gedachten Protest beiseite und dachte darüber nach. Hier oder wo anderes, aber recht schnell wurde ihm klar das eine eigene Wohnung zwar sicherer als Daheim war. Vielleicht würde sich dadurch das Verhältnis zu Tama endlich bessern, wobei er glaubte eher das sie ihn nun dafür hasste das sein Sensei die rechte Hand des Kage war. So oder so würde er wohl nicht mit seiner Schwester auf einen grünen Zweig kommen und zum anderen glaubte er nicht das er in einer Wohnung so im Wohngebiet sicher war. Dafür kannte er seine Schwester und ihre Attentate auf ihn doch zu genüge. Es musste ein Ort als Wohnung sein wo die Chance von ihr verletzt zu werden möglichst gering war. Ja eigentlich blieb nun wirklich nur das Anwesen und damit die Nähe zu seinem Sensei. Er vertraute dem Mann etwas und er glaubte auch das der Mann ihn vor dem tun seiner Schwester beschützen konnte. Das wiederrum war etwas was er bislang noch keinem in seinem Kopf zugestanden hatte. "Also...", begann er schließlich und lies doch leicht die Schultern etwas sacken. "...ich hätte nichts dagegen hier auf dem Anwesen zu wohnen", der Arashi hatte die Wahl gehabt und er entschied sich für die Version die ihm sicherer erschien, eigentlich tendierte er mehr zu seiner unabhänigkeit und seinem eigenen Sturkopf. Aber hier nun war ihm wirklich seine eigene Sicherheit wichtiger wenn er den nun endlich die Chance auf sicherheit vor der eigenen Zwillingschwester bekam. Aber es verdeutlichte wahrscheinlich auch wieder das sein Verhältnis zu dieser Schwester doch schlechter war als er mal wieder zugab. Er wählte da dann doch schon lieber eher das zu seiner eigenen Sicherheit. "Darf ich dann später meine Sachen holen?", hauptsache er konnte es tun, aber ob er das überhaupt durfte? Die Chance war da dass er seiner Schwester über den Weg laufen würde und er hatte schon einmal ihr Kunai in seinem Körper gehabt. Das war absolut kein angenehmes Gefühl gewesen und war nur einer seiner größeren Krankenhausaufenthalte in den letzten Jahren gewesen. Danach musste er erst einmal das ganze wirklich Sacken lassen.

Dadurch konnte er auch seine Gedanken auf etwas anderes lenken, etwas was ihn ja eigentlich schon bedeutetend länger beschäftigte und zwar diese Kopfschmerzen. Er hatte sie ja schon seitdem er den Bijuu in sich trug, aber der rokubi hatte dem Jugendlichen da auch nicht wirklich weiter helfen können. Zwar wusste sein Lehrmeister schon von diesen Kopfschmerzen, aber die Übungen mit seiner Chakrakontrolle hatten nun auch wirklich keinen Erfolg erbracht und daher musste Yurei wohl eine bessere Erklärung für das ganze finden. Was er wahr nahm, es war wie flammen die sich hin und her bewegten. Das war dem Jugendlichen unklar. "Shirei-sensei, warum bewegen sich diese Flammen eigentlich hin und her?", einfach mal zu fragen schien keine schlechte Idee zu sein. Der Mann antwortete ihm und schob sein Problem nicht einfach beiseite, sondern er hatte auch für das Hauptproblem eine Lösung gefunden, warum sollte er nicht auch für das hier irgendwie eine Lösung finden. Es noch einmal zu versuchen schadete sicherlich nicht.
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Kaguya Shirei
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeMo Nov 18, 2019 1:33 pm

Shirei hatte keine Ahnung was er anstieß außer vielleicht ein bisschen familiäres gestreite. Er konnte sich damit den Zorn des ganzen Arashi Clans auf sich ziehen, aber diese würden sich wohl eher in den Dreck werfen, wenn heraus kam, dass einer der wichtigsten Kinder des Clanes von der Mutter vernachlässigt und von der Schwester gequält wurde. Was würden sie wohl tun, wenn Shirei damit drohte die Dinge an die Öffentlichkeit zu bringen? Wie würden sie damit umgehen, wenn Yurei in den Fokus der Öffentlichkeit geriet? Wussten die anderen aus der Familie überhaupt davon, war es dem Clan bewusst? Wahrscheinlich nicht. Denn er hatte sich Wochen mit dem Jungen beschäftigt bist er etwas gesagt hatte und das wohl auch nur, weil er wirklich schwer vergiftet gewesen war. Wenn er mit anderen Erwachsenen noch weniger sprach konnte es gut sein, dass Shirei die einzige Bezugsperson zu ihm war. In diesem Moment fiel eine klappe in ihm und er hatte eine winzige Erleuchtung. Yurei vertraute ihm – nicht wirklich und vollkommen, aber er war wohl die einzige Person, die von alle dem wusste. Er musste alles daran setzen, um sich das vertrauen des Jungen zu bewahren. Es war gut, dass er eine Wahl hatte und Shirei wartete geduldig mit einer stetig strengen Miene auf eine Antwort des Jungen, die in gewohnter Art auf sich warten ließ. Wog er ab wie gut es war hierher zu ziehen? Wog er ab ob es gut für ihn war, eine eigene Wohnung zu haben? Vielleicht hatte er Angst allein zu sein und wog ab, ob es sinniger war wirklich im Schutz des Kaguya zu stehen. Es wäre ein deutliches Statement, wenn der Kaguya wieder einen Schüler in seine Räume nahm, auch wenn es sich dabei um einen Jungen aus einem anderen Clan handelte. Die Blicke würden wieder auf ihm liegen und man würde ihm auf die Finger schauen. Da er genau das gewöhnt war würde es ihn kaum behindern – wieso auch? Als Yurei endlich sprach wirkte er mutlos und nicht besonders begeistert. Aber er entschied sich dafür auf das Anwesen des Kaguya zu ziehen. Dieser nickte knapp und klatschte in die Hände, wodurch seine Hausdame herbeieilte. Einen Moment sah sie von Shirei zu dem Jungen, lächelte schüchtern und verbeugte sich dann. Shirei-san was darf ich für euch tun? Bereitet das alte Zimmer von Shun vor. Richtet es großzügig ein. Seine Hand deutet auf den Jungen. Yurei wird ab heute bei uns wohnen, bitte sage dem Haushalt Bescheid. Seine Wünsche sind zu befolgen. Einen Moment blickte die junge Frau zu Shirei an, verneigte sich demütig und lächelte. Wie ihr wünscht. Dann drehte sie sich leicht um und verneigte sich ebenso vor dem jungen Arashi. Mein Name ist Saki junger Herr, wenn ihr etwas wünscht, dann ruft nach mir. Sie schenkt ihm ein Lächeln und eilte dann davon um das Zimmer vorzubereiten. Shirei hingegen wand sich wieder an Yurei, der wissen wollte ob er seine Sachen heute holen konnte. Einen Moment nahm der Mann sich zeit, um seine Schritte zu überdenken. Es wäre egal, wann sie dort hingehen würde, es gäbe ohnehin Probleme, egal wann sie gingen. Er blickte an sich herab. Seine Kleider waren nicht angemessen um auszugehen, das würde er also ändern müssen. Wir werden deine Sachen noch heute holen. Ich werde dich begleiten und für deinen Schutz sorgen. Davor werden wir dir jedoch etwas zu Essen organisieren und ich werde mein Aussehen den Gegebenheiten anpassen. Mit dieser Kleidung würde er sein Anwesen nicht verlassen und schon gar nicht um etwas so kritisches zu unternehmen. Er würde sich umziehen müssen, sein Haar säubern und sich noch einmal duschen. Solange konnte Yurei etwas essen, damit die Schwäche des Giftes seinen Körper nicht mehr belasten würde. Einen Moent lang stand er da und überlegte wie lange ein Essen dauern würde, bevor Yurei noch eine Frage hatte. Der alte Mann wand sich um und blickte zu seinem Schüler, der noch immer ein wenig niedergeschlagen aussah. Flammen? Der Kaguya folgte dem Blick des Arashi und er sah einige seiner Bediensteten herum streunen, als wären sie gerade auf dem Weg etwas wichtiges zu erledige. Wahrscheinlich hatte Saki sie gerufen und plante jetzt mit ihnen das Zimmer. Vielleicht würden auch gleich einige mit kommen um die Sachen seines Schülers zu holen. Aber dort war kein Feuer, keine Flammen tanzten umher. Er konnte lediglich die Signaturen seiner Mitarbeiter sehen. Seine gelben Augen huschten wieder zu dem Jungen, dann erinnerte er sich an etwas von vor vielen Jahren. Er war noch ein Junge gewesen und hatte tagelang Probleme gehabt sich zu konzentrieren. Die Welt war immer wieder unscharf geworden und er hatte Dinge gesehen die er erst später als Signaturen hatte einordnen können. Du scheinst eine sensorische Begabung zu haben. Ich werde das in deinen Trainingsplan mit aufnehmen. Dann sollten deine Kopfschmerzen auch verschwinden. Zuerst wenden wir uns aber den anderen Dingen zu. Wir werden etwas Essen, dann sehen wir uns dein Zimmer an und anschließend kümmern wir uns um deine Habseligkeiten. Der Kaguya hob seine Waffen empor und legte sich diese locker über die Schulter. Mit einem Kopfnicken deutete er dem Jungen an ihn zu begleiten. Das Essen würde sicherlich schon bereit stehen.
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeDi Nov 19, 2019 6:28 pm


Der Jugendliche hoffte wirklich das dieser Stein der jetzt unabsichtlich durch ihn ins Rollen gebracht wurde, nun eben dafür sorgen würde das es seinen anderen Geschwistern gut gehen würde. Er hätte nichts gegen wenn sie aus oder umziehen könnten. Eigentlich waren sie fast alle alt genug um alleine zu leben, aber wenn er sich vorstellte das seine Geschwister von der Mutter seines Cousins Taiki umsorgt werden könnten, nun dann fühlte sich der Jugendliche direkt mal ein ganzes Stück wohler. Gerade dort würde sein kleiner Bruder dann hoffentlich auch mal etwas einspannen können, bislang hatten sie alle ja versucht sich möglichst erwachsen zu benehmen für die jüngste unter ihnen. Seine beiden großen Brüder hatten es auf die Reihe bekommen, also hatte keiner von ihnen ein Problem gehabt diese Rolle selbst für die Kleine zu übernehmen. Shirei-sensei kannte die jüngste aus seiner Familie und je nach dem wann sie seine Sachen holen würden. Nun er hoffte das Tama aus dem Haus war und eher Shion da war, er glaubte es das sie da war sinst wäre die Kleine schon wieder abhanden. Das würde noch so eine Sache werden. Aber er würde sehen wie sich die ganze Sache entwickelte.

Das der Kaguya in die Hände klatschte kam unerwartet für den Jugendlichen, aber bald tauchte eine Angestellte auf. Yurei kannte das schon von ein paar Häusern der Arashi, auch einige von ihnen waren eher gehoben und hatten Angestellte. Bei ihm daheim hingegen kümmerten sie sich alle darum das Häuschen im Schuss zu halten. Früher war es etwas eng gewesen, heute auch noch da seine beiden großen Brüder nicht ausgezogen waren und auch erfolgreich hatte verhindern können aus dem Haus geworfen zu werden. Sie würden es erst tun wenn sie alle Geschwister bis auf Tama sicher wussten. Klar Shion und die Jüngste wurden noch anständig von ihrer Mutter umsorgt. Aber niemand wusste was Tama machen würde, sie war der unsichere Faktor in der ganzen Rechnung, also gingen alle dieses Thema mit allergrößter Vorsicht an. Aber Yurei war sich recht sicher das selbst wenn er Auszog Tama das ganze noch auf ihn konzentieren würde, einfach weil sie es nicht leiden konnte das so jemand wie Shirei-sensei ihm seine Aufmerksamkeit schenkte.
Nun wieder zu der Angestellten, an das junger Herr musste er sich wirklich gewöhnen. Aber er kannte es ja wenigstens vom sehen von diesen gehoberen Familien des Arashi Clans. Sie schien nett zu sein, ihren Namen musste er sich aber defintiv merken, den immerhin war sein seine Ansprechadress... Die Chance sich zu verlaufen schätzte er gerade am Anfang doch als ziemlich groß ein, er war nun einmal kein Anwesen gewohnt, er hoffte das es sich in grenzen halten würde, den am ende war das sich zu oft verlaufen sicherlich für ihn beschämend.

Natürlich stellte er die Frage wann er seine Sachen holen konnte, er hoffte das er alle Sachen in die Schriftrolle bekommen würde. Das seine heile Kleidungsmenge sich drastisch verringert haben würde bis er dorthin kam, das wusste er nicht. Aber seine Schwester hatte nun mal auch ihre Kontakte und wusste inzwischen schon das er sich tatsächlich zu außerhalb der Trainingszeit zu seinem Sensei gewagt hatte. Was für sie bedeutete das ihr Plan fehlgeschlagen war und sie daher an irgendwas ihre Wut und Hass ausgelassen hatte. Und dieses Mal war es eben Yureis Kleiderschrank und Zimmereinrichtung.
Das sie heute noch seine Kleidung holen würden erfreute ihn doch, immerhin wollte er sich doch schon später auch noch gerne umziehen und so können. "Danke Shirei-sensei", sagte er dann schließlich erfreut klingend. Mh sollte er sich für sein aus verschiedenen Stoffen bestehendes Bettennest schämen? Natürlich wusste er das die Bettseite unordentlich sein würde, aber der andere Breich, alles aufgeräumt. Das davon nicht mehr übrig war würde ihn sicherlich niederschlagen, er brauchte doch immer so lange alles außerhalb des Büro-Missionenzeugbereichs in Ordnung zu halten. Aber wenn er jetzt an das Essen dachte, Essen klang jetzt wo ihm nicht mehr warm, kalt, schwindlig und übel war. Nun da klang essen nach einem sehr guten Plan, er hatte die letzten Tage durch die Vergiftung ja wirklich kaum bis gar nichts in den Magen bekommen daher sorgte alleine schon die Erwähnung von Essen dafür das er direkt einmal Hunger bekam. Wie lange hatte er mindestens nichts mehr gegessen? Ehrlich gesagt wusste er nicht einmal mehr genau wann er nicht mehr runter bekommen hatte, nur das Essen anfangs es nur noch schlimmer gemacht hatte, dann später auch der Geruch und alleine der Gedanke daran. Es war nicht mehr schön oder angenehm für ihn gewesen. Aber alleine auf den Gedanken jetzt noch etwas zu essen, darauf wäre der Jugendliche wahrscheinlich nicht gekommen. Aber wohl spätestens wenn es Zeit um Abendessen gewesen wäre, wäre er darauf gekommen das er nun doch wieder hunger hatte da alle Sachen nun behoben worden waren und nichts mehr seinen Appetit verdarb.

Damit stand der Plan für jetzt, es würde Essen geben, würddessen würde sein Sensei sich umziehen und dann schließlich würden sie schließlich zusammen aufbrechen um seine Sachen zu holen. Der Jugendliche hoffte wirklich das Tama aus dem Haus war, wobei er nicht wirklich lust hatte auf seine Mutter zu treffen. Bei Tama wusste er wenigstens halbwegs woran er war, aber bei seiner Mutter nicht wirklich. Manchmal ignorierte sie ihn nicht, meistens wenn ihm Tama für etwas die Schuld in die Schuhe schob oder er und sein kleiner Bruder für ein Missgeschick von Shion oder Yuma die Schuld auf sich nahmen. Andere Fälle in denen sie aufmerksamkeit bekamen waren wirklich rar gesät.
Uh. Yurei hatte wirklich nicht damit gerechnt das ein erneutes Fragen der gleichen Sache von vor einer Weile, mit einer geänderten Frage etwas bringen würde. Damals hatte er soch ja nur auf die Kopfschmerzen bezogen, aber mit der Zeit war ihm ja aufgefallen das die Flammen etwas damit zu tun haben mussten. Aber er hatte einfach nicht gewusst was und wie es schien musste er das was er sagte auch genau die Richtige Person fragen. Seine beiden Brüder konnten dieses Sensordingsbumms sicherlich nicht, aber wenn er so auf seine anderen Geschwister schaute, vielleicht konnte es seine jüngste Schwester auch? Aber was war das eigentlich. "Was ist eine sensorische Begabung?", erkundigte er sich, bislang hatte er von so etwas noch nicht sonderlich viel gehört. Noch während er sich erkundigte wurde ihm auch wirklich gesagt das seine Kopfschmerzen mit dieser Lösung auch sicherlich aufhören würde. Wirklich, sie würden endlich wieder aufhören. Lange genug hatte er sie ja schon gehabt, es wäre defintiv ein Segen wenn sie enden würde. Nur mit dem wieder kommenden Erkältungskopfweh würde er leben müssen, aber das war nicht so ablenkend wie das was er jetzt schon so lange hatte.
Dann nahm der Mann seine Waffe hoch und deutete dem Jugendlichen ihm zu folgen. Er kannte sich in seinem neuen Heim ja defintiv auch noch nicht aus und die Essenauswahl war defintiv größer als all das was Zuhause auf dem Tisch kam. Also zumindest wenn er seine Mutter das Kochen überlies, weil dann stand für ihn und seinem bruder oft nichts auf dem Tisch. Nur war Kochen in der Letzten zeit für ihn nicht drin gewesen, also war Shion dran gewesen und ihr fehlte noch etwas die Übung, dafür konnte sie hervorragend Baby- 6 Kleinkindnahrung machen. Daher weiteten sich auch etwas seine Augen, er war Glücklich genug Essen vor der Nase zu haben und er roch defintiv Fisch. Bei dem Fleisch war er sich einfach nicht sicher ob es nun weißes oder rotes Fleisch war und aus eben diesem Grund wagte er sich nicht einmal ansatzweise daran.
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeDo Nov 21, 2019 10:39 am

Shirei schritt wie ein junger Gott durch den Garten und die Räume des Anwesens. Es war unverkennbar, dass er trotz der verschwitzten Kleidung und des verdreckten Haares hier das sagen hatte. Während er sprach klärte er Yurei über seine Begabung auf. Solch eine Begabung ist Segen und Fluch bis zum Ende deines Lebens. Es hängt sehr davon ab wie du sie zu nutzen weißt und ob du fähig bist in die höheren Sphären einzutreten. Gut ausgebildet ermöglicht sie dir zu sehen ohne sehen zu müssen. Deine Sinne können andere Menschen wahrnehmen und sie einschätzen. Ihre Kampfkraft, ihren Aufenthaltsort oder ihre Gesinnung. Bedenke jedoch immer das gut und böse zwei Seiten der gleiche Medaille sind und oft abhängig von dem ist, der nach dieser Gesinnung fragt und wie diese Person selbst sich sieht. Sensorik ermöglicht dir Antworten auf fragen die du nie gestellt hast oder sie öffnet die Türen für strategische Entscheidungen. Eine Gabe die einen großen Nutzen haben kann sollte der Anwender sich als fähig erweisen. Schloss der alte Mann der ein wenig ins Schwafeln geraten war, wie er es gerne tat um sich vor präzisen Aussagen zu drücken, oder einfach aus dem Grund, dass Yurei selbst über alle Vor und Nachteile nachdachte. Gemächlich Schritt er weiter durch das Anwesen, über den alten und gut erhaltenen Holzboden in Richtung der Quartiere. Kurz vor dem Ziel bog Saki aus einem Zimmer und verneigte sich erst vor Shirei, dann vor Yurei und begann zu sprechen, nachdem Shirei ihr zugenickt hatte. Das Zimmer ist fertig eingerichtet Kaguya-sama. Yurei-san bittet tretet ein und trag Änderungswünsche an mich weiter. Wer aufgepasst hatte würde sie in diesem Moment wohl wundern, dass Saki zwischen Shirei-san und Kaguya-sama hin und her gesprungen war. Etwas das der alte Kaguya nicht kommentierte, aber wohl mit einem schmalen anzüglichen Lächeln bedachte. Sie schien von der Aufmerksamkeit des Mannes noch immer irritiert zu sein und wusste nicht ob sie sich geehrt oder beleidigt fühlen sollte. Wahrscheinlich hatte sie ihr junges Herz in einer Schwärmerei an ihn verloren. Jetzt trat die Schwarzhaarige zurück und öffnete die Schiebeteür zum Zimmer von Yurei. An der gegenüberliegenden Wand fanden sich Fenster mit blassen Vorhängen. Bett und eine niedriges Sideboard lagen leicht erhöht während der Schreibtisch in einer Ecke stand. Kein Staub war mehr zu sehen, das Bett frisch bezogen und eine Blume in der Ecke verteilte ihren dezenten Duft. Gegenüber des Bettes stand zur rechten Seite von Shirei ein Kleiderschrank, an welchen Saki nun heran trat. Yurei-san ihr habt in diesem Schrank bereits einfache Gewändern, die er gerne nutzen könnt. Wir haben Platz für eure eigenen Kleider gelassen. Bitte legte dreckige Kleidung einfach in diesen Korb und wir kümmern uns für euch um alles. Ihre blasse Hand deutet auf einen grauen Stoffkorb, der im Kleiderschrank verborgen war. Einige Yutaka ließen sich in den Regalen erahnen, ein Kimono hing im Schrank, bereit getragen zu werden, falls gewünscht. Wieder neigte Saki den Kopf, zog die Vorhänge kurz zur Seite und öffnete die Tür. Wenn ihr nicht über den Innenhof möchtet, könnt ihr rechts herum direkt in den Küchenbereich gelangen um mit Shirei-san zu speisen. Wir servieren täglich drei Mahlzeiten. Bitte teilt uns zu beginne mit, wenn ihr nicht am Essen teilnehmt, wir kümmern uns dann darum, dass ihr von einem Kurier Essen erhaltet. Bitte achte bei Yureis Essen darauf, dass er die nächsten Wochen etwas zunimmt. Er wird leicht krank, also kontrolliert die Ware strenger und sorgt für genügend Vitamine. Wieder neigte die Frau den Kopf zum Zeichen, dass sie verstanden hatte, dann fuhr sie fort. Euer Bad findet ihr links herum direkt im Nebenzimmer. Sollte euch dort etwas fehlen zögert auch hier nicht nach mir zu schicken. Wieder neigte sie den Kopf, schob die Doppeltür zur Rückseite zu und legte die Vorhänge davor. Dann lief die mit gesenktem Blick durch das Zimmer, zurück an die Seite von Shirei, welcher draußen vor dem Raum gewartet und gelauscht hatte. Bitte seht euch um und macht euch frisch. Ich werde euch in einer halben Stunde zum Essen abholen. Wieder neigte sie den Kopf vor Yurei, bevor sie sich an Shire wand. Soll ich eure Kleider tragen, damit ihr direkt in euer Bad könnte? Shireis Augen blitzten einen Moment auf und er besah sich seine Hausdame mit einem charmanten Lächeln. Das ist sehr Aufmerksam von dir Saki-chan, neckte er sie mit beinahe zärtlicher Stimme und legte seine Waffen ab, um sich das verschwitzte Übergewand auszuziehen. Bitte bereite mein Bad vor. Ich bin gleich da. Wieder verneigte sie sich, bevor sie mit schnellen lautlosen Schritten davon huschte und Shirei ihr kurz nach sah, bevor er sich an Yurei wand. Alles in diesem Raum gehört ab heute dir. Ich werde noch einige Bücher für dich beschaffen, damit du dich weiter bilde kannst. Die Geschichte des Dorfes, deines und meines Clans ist wichtig. Sollte ich Schriftrollen finden, werde ich ebenfalls schauen was sich ergibt und welche für deine Ausbildung von nutzen sein könnte. Seine Augen huschten durch das Zimmer, bevor er seine Waffe aufhob und sich anschickte zu gehen. Wir sehen uns dann beim Essen. Mit diesen Worten wandte er sich um und schritt davon um sich fertig zu machen. Abgeholt würde Yurei jedoch nicht von Saki, sondern von Tobito, welcher in genau 30 Minuten an seine Zimmertür klopfen würde, um ihn in das Esszimmer zu führen.
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeFr Nov 22, 2019 7:00 am


Okay die Erklärung war etwas hochgeschraubt, alles hatte er nicht verstanden, aber zumindest war er sich aus Erfahrung schon einmal bewusst das wenn er es eben nicht kontrollieren konnte er sich für lange Zeit mit Kopfschmerzen rum plagen musste. "Wenn ich es dann kontrollieren könnte und dann nicht genug Arbeit rein stecken würde, würde mich dieses Kopfweh dann wieder plagen?", zuerst einmal musste er das in den Griff bekommen und er hoffte wirklich das es dann endlich weg sein würde. Zugleich hoffte er nicht das es wieder kommen würde wenn er beim Training der sensorische Begabung einen Fehler machte. Noch so ganz hatte er es nicht verstanden was er damit können würde. Aber wenn es jetzt irgendwas in seiner Umgebung wahr nahm, so würde er das später hoffentlich kontrollieren können durch das Training... richtig? Sehr wahrscheinlich würde er direkt mehr über seine Begabung lernen wenn sein Sensei mit ihm dieses Thema in seinem Trainingsplan anfing. Den inzwischen war er sich nicht nur bewusst das dieses Sensordings für Kopfschmerzen sorgte, es verdarb ihm auch den Appetit wenn zu viele Menschen um ihn herum waren. Das lag wohl an dem oder? Sicher war er sich nicht, er hoffte nun wirklich nicht das er nicht noch was hatte, etwas was mit seinem Kopf zu tun hatte und er es nicht mehr unterbewusst leiden konnte sich mit so vielen Menschen zu umgeben. Das wäre ja noch schöner, nein das musste absolut nicht sein. Seine Probleme die er jetzt schon hatte, sie reichten ihm wirklich vollkommen mit ihren Auswirkungen aus, da brachte er wirklich nicht noch mehr. Alleine der Gedanke daran noch mehr haben zu können war doch schon etwas niederschmetternd. Bloß nicht. Aber ja das ganze hörte sich für Yurei wirklich nach etwas an was der Jugendliche unbedingt lernen sollte und auch wollte, es wäre wirklich interessant einen Überblick über die ganzen Flammen die er sah zu bekommen, sicherlich würde das ganze dann vielleicht dann mehr Sinn ergeben? Okay vielleicht auch nicht, bis jetzt hatte er ja nun wirklich nicht sonderlich einen Plan wie es dann sein würde. Sicherlich hätte der Rokubi nun eingeworfen das sie auch Trainieren mussten damit Yureis Chakrakontrolle wieder besser wurde, immerhin war diese wenigstens schon etwas besser geworden, aber es änderte nichts daran Yurei immer noch Probleme mit seiner Kontrolle hatte. Würde er dafür seine Chakrakontrolle wieder auf ihrem alten Level brauchen? Könnte auch sein, noch ein Punkt mehr den er üben musste. Das hörte sich nach verdammt viel Arbeit an, die letzten Monate seitdem der Kaguya sein Lehrmeister geworden war, in dieser Zeit hatte er mit recht vielen Problemen zu kämpfen gehabt und hatte daher auch nicht sonderlich viele Fortschritte getan. Der Jüngere hätte in dieser Zeit sicherlich bedeutend mehr als er selbst auf die Reihe bekommen. Dessen war er sich durchaus bewusst, es war ja nicht mal seine Absicht gewesen hinter dem Jüngeren zurück zu fallen, es war ihm einfach nur nicht möglich gewesen mit ihm auch nur ansatzweise gleich zu ziehen.

Der Jugendliche folgte dem großen Mann auf flinken Füßen, er war es schon gewohnt seinen beiden ältesten Brüdern hinter her zu dackeln und damit so wenig Geräusch wie nur möglich zu machen. Herum zu poltern, selbst durch Schritte hatten seine beiden Brüder immer mit einem kritischen Blick betrachtet. Du bist ein Shinobi, dann versuch auch weniger Geräusch beim Laufen zu machen. Bis er das auf die Reihe bekommen hatte, das hatte eine Weile in Anspruch genommen, aber er beherrschte es zumindest besser als Tama. Er konnte Zuhause die Treppe inzwischen verdammt leise hoch gehen, Tama hörte er noch, seinen kleinen Bruder inzwischen kaum noch, nur wenn der Blonde genau hin hörte. Aber Tama war nicht so gut sich darin Zuhause an ihn heran zu schleichen, was aber nicht bedeutete das Sie Yurei nicht doch überrumpeln konnte. Immerhin hatte sie das schon mehrfach auf die Reihe bekommen.

Das er zuerst sein neues Zimmer gezeigt bekam, damit hatte er nicht gerechnet. Eigentlich hatte er nach der Aussage des Kaguya damit gerechnet das dieser ihn zum Essen schickte und sich in dieser Zeit dann selbst umzog. Aber wenn er diese Aussage gerade noch einmal in seinem Kopf durch ging, nun dann wurde ihm bewusst wie unhöflich das eigentlich nach Außen hin auf einen Gast wirkte. Einzig alleine einen guten Freund würde er schon einmal mit Essen anfangen lassen, während er selbst sich schnell umzog. Aber das machte das ganze dann doch auch nicht höflicher? Man war mit der Person eben dann nur vertrauter, das damit eine gewisse Toleranz und Akzeptanz entstand. Ob es schicklich war, das war dann wieder ein ganz anderer Punkt. Wenn er mehr darüber nachdenken würde, vielleicht würde er dann in eben weniger Fettnäpfchen treten? Wahrscheinlich, aber es wäre wohl eher die Gewohnheit die das ganze ändern würde. Also hieß es am Ball bleiben, irgendwie.

Da führte er den Gedanken auch schon zu ende und schon tauchte Miss Saki schließlich wieder vor ihrer beider Nase auf. Er musste sich wirklich noch daran gewöhnen das er ab sofort jetzt quasi ein Bewohner hier war und dementsprechend auch von den Angestellten behandelt wurde. Auch wenn es höchst sonderbar für ihn war und er sicherlich in die ein oder andere Verlegenheit geraten würde. Der Jugendliche hatte nicht so aufgepasst, momentan fühlte er sich eh schon etwas erschlagen von den ganzen Informationen die er bekam und eben auch von den ganzen Sachen die ihm gerade passierte. Daher hatte er auch den Wechsel nicht ganz Spitz bekommen, war schon überwältigt genug davon ein eigenes Zimmer zu bekommen was höchst wahrscheinlich zum ersten Mal überhaupt entsprach was er als Vorstellung an ein eigenes Zimmer hatte. Dann schließlich präsentierte ihm die Schwarzhaarige sein Zimmer und er musste echt aufpassen das ihm der Mund nicht runter klappte, das Zimmer war einfach nur Bombe, der absolute Wahnsinn. Er hatte kurz zuvor schon eine gewisse Hoffnung gehegt, aber damit hatte sie seine kühnsten Erwartungen übertroffen. Das Bild was sich ihm bot war genau das wo er sagen würde, das ist es, dieses Zimmer würde er daheim auch so haben wollen. Aber hey, das hier wurde nun auf den Status daheim gestellt.
Wie halt warte? Er hatte schon Kleiderstücke in dem Zimmer? Wie gut war Bitte Saki darin seine Größe abzuschätzen, er war doch ein Hering und versteckte unter seiner Kleidung doch wie es um sein Gewicht bestellt war. Was, wie würde sein Bruder sagen, er musste gefüttert werden damit er endlich zunahm um dafür zu sorgen das sein kränklicher Körper überhaupt Energie zum Laufen hatte. Oh sein Körper lies, aber nur eben eher selten auf 100 Prozent wie es eben normalerweise sein sollte.
"Ehm Tschuldigung", es gefiel ihm zwar nicht die beiden zu Unterbrechen, aber wenn es darum ging was am Ende für ihn auf den Tisch stand, dann wäre es gut (Lebensnotwendig) das er jetzt direkt einen Einwurf. Auch wenn er sich damit doch gerade eher zaghaft und etwas schüchtern verhielt, so viel Trouble um seine Person war er dann nun wirklich nicht gewohnt. "Ich bin Allergisch gegen so ziemlich jedes Rote Fleisch", war dann kaum mehr als eine ihm doch eher peinliche Anmerkung. Was aber leider auf die Vernachlässigung zurück zu führen war die bis vor seiner Einschulung in die Akademie besonders stark gewesen war und zwei Kinder konnten einem Baby nun einmal nicht vollkommen die Mutter oder gar die Muttermilch ersetzen. Bei seinem kleinem Bruder war wenigsten etwas mehr Interesse da gewesen, darum unterschied sich das Immunsystem der beiden auch so extrem.

Um danach noch etwas zu sagen, zudem auch nachdem Saki gegangen war, dazu war der Jugendliche dann doch noch wirklich etwas arg überwältige. Er war es nun einmal absolut nicht gewohnt das man sich um ihn kümmerte und ihm so viel Aufmerksamkeit außerhalb des Trainings schenkte. Man sah wohl deutlich das er nicht wusste wie er damit umgehen sollte, es ihn überforderte und er sich damit auch etwas arg ins Rampenlicht gerückt fühlte. "Ehm ich... Also ich weiß gar nicht wie ich ihnen danken soll", brachte er dann schließlich doch noch, nach wie vor überfordert raus. Dann schließlich schulterte der Mann seine große Waffe, was war das eigentlich für eine? Und verabschiedete sich dann schließlich bis zum Essen, damit war der überwältigte Yurei erst einmal alleine für sich, zumindest wusste er das er sich nun darum kümmern sollte das er sich umzog. Wenn er sich jetzt verlor, dann war er nicht fertig bis zum Essen. Daher machte sich der Jugendliche sich dann auch mal direkt daran sich fertig zu machen, eine Katzenwäsche musste mindestens sein bevor er frische Sachen schlüpfte. Daher krallte er sich den Kimono und verschwand dann schließlich direkt auch ins Bad im Nebenraum. Der Jugendliche war erst knappe 5 Minuten wieder in seinem Zimmer als es dann schließlich klopfte und er abgeholt werden sollte. Eigentlich hatte er nicht mit einem Abholdienst gerechnet und war in Gedanken schon etwas leicht in der Panik gewesen weil er nicht mehr so ganz wusste wohin er musste. Aber mit einem Abholdienst erledigte sich dies ja von selbst. Bei Esszimmer fragte er sich wirklich, war es überall so schick. Neugierig hatte er sich auf dem Weg zum Essnzimmer umgeschaut.
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeMo Dez 02, 2019 2:49 pm

Shirei wusste genau wie er diese halbe Stunde nutzen wollte, auch wenn es eine wirklich kurze Zeit sein würde. Saki hatte für ihn auf Yureis Unterbrechung kommentiert und das mit einem süßen Kichern, wie der alte Kaguya fand. Das wissen wir bereits Yurei-san, hatte sie gemeint, bevor sie davon gehuscht war. Er wusste, dass Saki kurz in die Küche verschwunden war, um das Essen anzukündigen und dann direkt in das Bad des Clanführers gestürzt war. Als er dort eintraf lag bereits alles bereit. Das Bad war angenehm warm, er roch die ätherischen Öle in der Wanne mit warmem Wasser und sah die sorgfältig drapierten Handtücher genau dort wo er sie benötigte. An seinem Ständer hingen frische Gewänder und als er eintrat neigte Saki kurz den Kopf und lächelte ein wenig schüchtern. Es tut mir sehr leid, ich muss in der Küche helfen. Entschuldigte sie sich und ließ ihn damit allein in seinem Bad. Was für ein Jammer. Einen Moment wirkte er tatsächlich enttäuscht, bevor er die Schultern zuckte und begann sich zu entkleiden. Lange genossen er sein Bad jedoch nicht, wusste er nicht was Yurei für Dummheiten anstellte, wenn er zu lange allein war. Ein kurzes Bad später kämmte er sich bereits das lange silbrige Haar und schlüpfte in seine gewohnten Kleider. Die Klingen an der Seite, wie er sie immer trug. Das Schwert der Sieben sperrte er in eine Schriftrolle und schob sie in die Schärpe seines Gewandes. Einen Moment lang besah er sich sein alterndes Gesicht, strich dann einige Haarsträhnen zurück. Er wurde alt, das konnte er nicht leugnen und doch fühlte er sich bei weitem nicht so. Dennoch wirkte er müder als er sich auf den Weg machte, um in den Essbereich zu gelangen.

Yurei hingegen hatte ein unruhiger Hausdiener viel zu früh abgeholt. Bereits nach fünf Minuten hatte er an der Tür des neuen Bewohners geklopft. Tobito wippte in unruhiger Art und Weise auf seinen Füßen vor und zurück, bis er den neuen Bewohner durch die Gärten in das Esszimmer führen könnte. Während er sie durch die Anlage navigiert sprach er nicht, nicht ein einziges Wort. Er ließ Yurei nur durch einige Türen treten die er auf und zu schob, bis sie im Esszimmer standen. Dort deutet er nur auf ein Sitzkissen und ging dann in den Küchenbereich, den Yurei von seinem Platz im Rücken hatte. Dort kochte bereits Saki, die Tobito tadeln anblickte.  Doch sie sprachen kein Wort, bereiteten das Essen zu und kochten Tee. Der junge Mann brachte dem Arashi schließlich Tee und getrocknete Gemüse Chips damit er bis zum richtigen Essen etwas zu tun hatte. Bis auf einen Blick in den Garten gab es in dem Esszimmer nicht viel zu sehen. Blasse Matten am Boden und bequeme Kissen auf denen man sitzen konnte. Langsam mischten sich in der Küche die Gerüche von Reis, Hühnchen und Miso zu einer angenehmen Dunstwolke, während Yurei an seinem Tee nippen konnte, oder an den Chips knabbern, wenn er wollte.

Es dauerte beinahe genau fünfundzwanzig Minuten bis der Kaguya selbst den Raum betrat. Der Dreck von Kleidern und Haaren war fort und er trug eine Wolke aus Kräutern mit sich, die in den Raum schwebte. Der Geruch lag irgendwo zwischen Lavendel mit einem Hauch Rosmarin und einer Prise Nanaminze. Wahrscheinlich würde der Arashi den Geruch jedoch einfach nur als blumig einstufen. Shirei nickte dem Jungen kurz zu, bevor er ihm gegenüber Platz nahm. Tobito stürzte schon fast mit einer weiteren Tasse Tee heran und stellte sie vor Shirei ab. Er nippe kurz an dieser, bevor er den Blick hob, als wollte er etwas fragen. Saki trat jedoch an den niedrigen Tisch kniete sich geschickt hin und drappierte vor beiden kleine Schalen. Wir starten mit einer Misosuppe, dazu gibt es Reis, gerilltes Hähnchen und gedämpfte Sojasprossen. Des Weiteren servieren wir heute gegrillten Tofu mit Sojacreme auf einem Bett aus gegrillten Karotten. Als Nachtisch reiche ich später Käsekuchen nach. Während sie gesprochen hatte war alles vor den beiden drapiert worden. Tobito kam herbei und schenkte Tee nach, nahm die Schale mit dem Gemüsechips mit und die beiden begannen leise die Küche im Hintergrund aufzuräumen und zu putzen um die beiden nicht zu stören. Einen Moment sah Shirei ihnen dabei zu. Ich hoffe es mundet dir. Saki ist eine gute Köchin und reicht fast an das Talent ihrer Mutter heran. Saki errötete im Hintergrund, während Shirei unberührt weiter zu dem Jungen sprach. Du hast eine gute Kleiderwahl getroffen. Bedenke nur, du trägst die Kleidung und nicht die Kleidung dich. Yurei musste auf seine Haltung achtgeben. Seine Gewänder benötigten Haltung und einen entsprechenden Ausdruck im Gesicht. Stolz ohne Arroganz, so wie er es bereits seit Jahren tat. Nun ab und an war er ein wenig Arrogant, aber er hatte immerhin jedes recht dazu.
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeDi Dez 03, 2019 8:51 pm


Yureis Zeitgefühl war gerade ziemlich durcheinander, aus eben diesem Grund hatte sich der Jugendliche mit seiner Katzenwäsche auch ziemlich beeilt und war dann doch gerade so fertig geworden als er dann schließlich abgeholt worden war. Genau sagen wie lange er nun wirklich gebraucht hatte, das konnte der Blondschopf nicht, er wusste nur das die Zeit definitiv viel zu kurz für ihn persönlich gewesen war. Aber das sie in echt genauso kurz gewesen war, wie er sie empfunden hatte, nun dem sollte er sich erst später bewusst werden.
Auf die Antwort von Saki vorhin hatte der Jugendliche nicht gewusst ob er sich unangenehm fühlen sollte, zuerst hatte er zusammen zucken wollen. Aber im nächsten Moment hatte sich Erleichterung in ihm breit gemacht das es keine Scholte an ihn selbst war, sondern eher so etwas wie eine Tatsache oder eben einfach eine Feststellung gewesen war. Bei Kritik ging der Jugendlich zu dieser Zeit gerade wirklich von den schlimmsten Dingen und daher fühlte er sich bei Kritik nie so ganz sonderlich wohl, er brauchte immer erst um die Worte sacken zu lassen und zu bemerken das was die andere Person nun gesagt hatte eigentlich nicht so schlimm war. Nicht so schlimm wie sein Kopf es im ersten Moment wahrgenommen hatte. Erst sobald ihm das gedämmert war, erst dann konnte er runter kommen und die Worte so wahrnehmen wie sie gesagt wurden und dann kam die Entspannung seiner Anspannung.

Erst da kam ihm der Gedanke er könnte vielleicht etwas früh sein? Das wurde erst sicher als Zeit verging und Shirei-sensei auf sich warten ließ. Erst da wurde ihm klar dass er definitiv noch Zeit gehabt hätte um sich frisch zu machen, er sich nicht hätte so abhetzen müssen, das er einfach viel zu früh abgeholt worden war und kam das er für einen Moment alleine war entkam ihm ein Seufzen. An das mit dem ganzen Angestellten musste er sich noch gewöhnen, aber er fand es etwas seltsam dass nicht gesprochen wurde. Hatte das einen Grund den er nicht kannte? Na ja, solange es nicht wichtig war würde er nicht fragen, vielleicht würde er seine Antwort bekommen oder er würde eben keine Antwort bekommen. Nur nicht schmollen, er war kein Kleinkind sondern ein Jugendlicher mitten in der verdammten Pubertät. Die er selbst nicht sonderlich leiden konnte.
Was ihn dann überraschte war der Snack den er bekam, doch er versuchte die Überraschung zu verbergen. Eigentlich hatte er gedacht dass er bis zum Essen eben warten würde und nicht einen Snack bekommen würde. Aber wie der Kaguya schon so schön gesagt hatte, momentan musste man den Blonden Jugendlichen noch ein ganzes bisschen päppeln bis er wieder ein anständiges Gewicht auf die Waage brachte und sein Körper sich dann vielleicht besser gegen das Krank sein wehren konnte. Zumindest ein kleines bisschen, Verlust an Gewicht machte das ganze ja nur schlimmer. Trotzdem hatte der Jugendlich kleine Gewissensbisse und es dauerte schon so 10 Minuten bis er sich dann doch an den Gemüse Chips die man ihm gebracht hatte vergriff. Teils aus Langeweile und teils aus der Tatsache heraus das er immer mehr ein Hungergefühl entwickelte jetzt wo er sich nicht mehr krank fühlte. Sondern das erste Mal seit langem wieder fit. So dass es eigentlich schon wieder komisch für ihn war, eigentlich hatte er fast immer etwas, darum war es so seltsam für ihn. Doch die Gerüche aus der Küche lenkten den Jugendlichen dann doch bald wieder von seinen abschweifenden Gedanken ab und er musste sagen dass die Person in der Küche kochen konnte. Zumindest roch es ziemlich gut aus der Küche und die Kinder der Familie konnten alle soweit kochen, aber an das hier kam noch keiner von ihnen.

Es dauerte gefühlt ewig bis sein Sensei dann schließlich am Tisch ankam und in dieser Zeit hatte sich der Jugendliche auch dann und wann einmal unruhig an seiner Kleidung herum gezupft. Eigentlich war das lange rum sitzen nicht so etwas für ihn, aber es war nicht langweilig, also ging es irgendwie auch wenn die Zeit einfach nicht rum gehen wollte. Etwas was ihn zumindest innerlich doch etwas schmollen lies.
Schließlich kamen weitere Gerüche in die Nase des Arashi als der Kaguya den Raum herein Schritt. Der Blondschopf nahm das Mädchen sein ziemlich ernst und aus eben diesem Grund nahm er auch das Mädchenzeug ziemlich ernst, hatte daher inzwischen auch etwas Übung darin Düfte zu unterscheiden. Auch wenn er nicht sagen könnte was er genau da roch, nur das es blumig-kräutig-würzig roch, aber welche Kräuter und Gewürze es nun waren, das wusste er nicht. Kaum das der Mann saß kam auch schon ein Tee für diesen und bald darauf der erste Gang samt der Auflistung des Menüs. Alleine die Erwähnung des Käsekuchens brachte ihn fast in den Himmel, den es klang nach einem sehr guten Abschluss des Menüs. Was alles in seinen Magen passte bevor ihm schlecht wurde, weil er und essen nun mal nicht so gut miteinander waren, das war wieder ein anderes Thema für den jungen Arashi. Nun bekam er aber von dem Erwachsenen auch gesagt dass das Essen von Saki gekocht worden war und Yurei schollt sich selbst dafür das ihm dieser Gedanke nicht gekommen war, wo er doch schon eine ganze Weile hier war und sie sich doch vorhin dazu geäußert hatte. Da hatte er wohl einfach wieder nicht genau hin gehört. So was aber auch.

So horchte er auf als der Kaguya seine Angestellte (Saki) für ihre Kochkünste lobte und der Jugendliche schielte für einen winzigen Augenblick zur Küche. Er wollte auch so gut kochen können, er konnte sein eigenes Talent nicht einschätzen, aber seine Geschwister (natürlich bis auf Tama) hatten sie schon seit Jahren nicht mehr über das Essen beschwert was er kochte. Also musste es ihnen zumindest irgendwie schmecken. Er wollte erst nur nicken, dann aber besann er sich seiner Manieren. „Es riecht schon vorzüglich, also kann es nur noch besser schmecken als es riecht“, meinte er dann schließlich vergnügt klingend. Er freute sich schon richtig darauf das Essen zu probieren. Auf die Aussage von Shirei über die Kleidung blinzelte er den Älteren Herren dann schließlich erst einmal an. Was sollten diese Worte jetzt genau bedeuten, das hatte jetzt wieder bestimmt irgendwie was mit dem Ansehen des Clans und so zu tun. Er trug das Clanwappen ja auch mit Stolz auf seiner Kleidung…. Mh, so nach dem Kinn hoch und sich nicht unter kriegen lassen?
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeDi Dez 10, 2019 10:23 pm

Yurei schwieg, wie er es meist tat und teilte ihm nur mit, das es immerhin gut roch. Der Kaguya wusste, dass er früher weitaus unruhiger gewesen war, doch mittlerweile hatte ihn das Leben geerdet und auch seine Übungen taten sein Übriges. Wahrscheinlich musste der Junge erst einmal alles verarbeiten, was er hier sah. Das Haus war weitläufig, die Diener zahlreich und zurückhaltend und es gab zwei Plätze zum Trainieren und einige Bäume, die hier blühten und wuchsen. Itadakimasu sprach er leise, faltete die Händen mit den Stäbchen in der Hand und begann zu essen. Sorgsam arbeitete er sich durch seine Suppe, aß Reis und Hähnchen, ließ sich die Sojasprossen bis zum Ende liegen um sie dann zu Essen. Er sprach, nicht viel und so hörten sie nur das leise Rauschen des Wassers vom Spülen. Hin und wieder sprachen die beiden Angestellten miteinander, aber nicht so laut, dass man wirklich etwas verstand. Nur hin und wieder tadelte Saki den jüngeren in der Küche und das meist, wenn Geschirr zu laut klirrte. Als der alternde Kaguya sein Hauptmahl beendete hatte und auch Yurei fertig war gab er Saki ein kurzes Zeichen. Die Schwarzhaarige lauerte bereits, um den Kuchen zu servieren, während der Mann unter ihrem strengen Blick die Küche geputzt hatte. Saki räumte mit flinken Fingern ab, drückte das Geschirr in die Hände von Tobito und kam mit dem Kuchen zurück. Es war ein kleiner flacher Kuchen, der nicht so süß war wie der sonstige Kuchen in den meisten Bäckereien. Seitdem Saki wusste, dass der alternde Kaguya eher weniger Zucker bevorzugt war dieser beinahe aus jeder Speise verschwunden, so gut es eben ging. Natürlicher Zucker aus Obst war ohnehin gesünder und im Alter brauchte er alles an Nährstoffen, die er bekommen konnte. Das Saki jetzt zudem noch rotes Fleisch streichen musste würde sie bestimmt herausfordern, aber nicht aus der Bahn werfen. Sie war immer sehr bemüht alles bis ins Kleinste Detail korrekt zu machen. So war auch der Kuchen liebevoll auf dem Teller drapiert, mit Minzblättern dekoriert und einem winzigen Kunstwerk in Form einer Blüte aus Zartbitterschokolade. Auch hier aß er ohne groß Worte, sah dem Jungen dabei zu wie er sich hielt. Als er den letzten Rest seines Kuchens verzehrt hatte hob er die Stimme wieder. Du bist jetzt Teil dieses Haushaltes Yurei. Dies bringt gewiss nicht nur schöne Seiten mit sich. Es gilt dem Namen und diesem hier er ließ die Arme durch den Raum wandern.das entgegen zu bringen was nötig ist. Wie so oft wurde er ein wenig kryptisch. Ich dulde keine Nachlässigkeit, in keinem Bereich. Disziplin, Ordnung und ein reiner Geist sind Dinge die du erlernen wirst. Dabei ging es ihm nicht nur um Kontrolle von seinem Chakra, sondern auch um Kontrolle des Charakters. Er musste über niederen Dingen stehen, sich ab jetzt gegen seine Familie durchsetzen und die Kleidung, die er nun hatte mit stolz tragen. Nur wer sich bewusst war wo er im Leben stand und was sein Platz war würde vorankommen. Shirei war durchaus ein guter Lehrer, ein geduldiger Mann, denn er wusste was er benötigte und er würde sich um den Jungen kümmern. Alles was dieser dafür tun musste war gehorchen und sich zu bemühen. Freiwillig zu lernen wäre etwas das ihm zum Beispiel gut gefallen würde. Langsam erhob er sich von seinem Platz und bedeutete dem Jungen im zu folgen. Tobito wenn du Saki geholfen hast folgst du uns, falls wir Hilfe beim tragen benötigen. Vor Schreck ließ dieser beinahe das Geschirr fallen, erntete von Saki einen tadeln Blick und wahrscheinlich einen tritt gegen den Fuß. Shirei kümmerte sich jedoch nicht darum und bedeutete dem jungen ihm zu folgen. Zusammen verließen sie das Gelände des Clanes und machten sich auf den Weg zur Wohnung des Jungen. Er schlug einen gemächlichen Schritt an und blickte zu dem Arashi der einen Kopf kleiner war als er selbst, wenn nicht sogar ein wenig mehr. Indem du zuhörst lernst du, indem du beobachtest integrierst du dich in diese Welt. Alles was du tust wird ab heute auf mich zurückfallen. Sei dir gewiss das ich mich – indem ich mich gegen deine Familie stelle – der Missgunst deiner Familie aussetze. Er hoffte das Yurei begriff wie weitreichend dieser Schritt war. Shirei klang nicht besonders streng, eher wie ein Vater der versuchte die Dinge klar und deutlich zu formulieren um das Problem klar zu machen und die Konsequenzen zu beleuchten. Er konnte nur hoffen, dass der Junge begriff, sonst würde es Probleme für sie beide geben.
Alsbald nährten sie sich dem Haus in dem der Junge wohnte, von der er wusste das es zu viel Chaos gab und das seine Mutter nie wirklich hier war. Ganz der Manieren genüge tuend klopfte Shirei mit drei präzisen Schlägen an das Holz und erhob die Stimme in einem recht gebieterischen Ton. Hier ist Kaguya Shirei. Ich komme um die Habe von Arashi Yurei abzuholen. Er steht ab heute als mein privater Schüler unter dem besonderen Schutz der Kaguya und genießt den Schutz unseres geliebten Kage, der sehr um sein Wohlbefinden und seine Ausbildung besorgt ist. Ebenso wie meine Wenigkeit, also öffnet und gehorcht den Worten der Rechten Hand von Yuudai Akio. Ein wenig geschwollen aber dennoch deutlich. Shirei würde seine Ansprüche hier durchsetzen und war bereits dabei sich ein wenig mehr aufzubauen, als er es sonst tat. Er wirkte stark, dominant und das Glänzen in seinen Augen machte ihn gefährlich. Wenn es sein musste würde er, ohne zu zögern Gewalt anwenden um zu bekommen, was er haben wollte. Hinter sich hörte er bereits Tobito näher kommen, während es in der Wohnung noch still zu sein schien. Intuitiv streckte er seine Sinne aus und zählte die Anwesend in der Wohnung. Wer wohl öffnen würde?
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeMo Dez 16, 2019 8:48 pm


Für Yurei es dann doch wirklich eine ziemliche Umstellung, es war alles noch so viel und vor allem so überwältigend. Anderes eben, er war sich ziemlich bewusst das selbst wenn seine Brüder es schaffen würden, es definitiv nicht für ihn drin war mit in die Wohnung. Er hatte nun einen ganz anderen Stand als zuvor, er war durch seine Zwillingschwester die meiste Zeit gefährdet gewesen und das würde sich ja sicherlich nicht so schnell ändern. Dessen war er sich bewusst und das war auch eben mit in seine Entscheidung mit eingeflossen. Der Punkt um seine eigene Sicherheit, er war das Ziel seiner Schwester und würde es auch noch eine ganze Weile bleiben.

Zugleich wusste er auch noch nicht wie er sich in der Nähe seines Senseis hier so in dessen Privaten Heim genau verhalten konnte, es gab angestellte die so ruhig waren, eben da waren und doch wieder nicht so. Ihre Anwesenheit schüchterte ihn doch auch etwas ein, er konnte damit noch nicht sonderlich viel anfangen und er versuchte sich damit so schnell wie nur möglich zu arrangieren. Er musste sich nun einfach daran gewöhnen das sich sein Leben heute noch ein weiteres Mal Grundlegend geändert hatte und er aus diesem Grund sich innerlich auch ziemlich überfahren fühlte. Aber das kannte er schon, er wusste auch nicht wirklich warum man ihn als den Träger des Rokubi gewählt hatte, aber so gesehen kamen sie beide doch ganz okay miteinander klar. Sie hatten gewisse gemeinsame Interessen, aber auch das konnte sich nun wieder etwas ändern. So wünschte er Shirei-sama ebenfalls ein Itadakimasu, bevor er dann schließlich zu essen begann. Yurei hatte Manieren wenn es ums Essen ging, die musste er auch haben wenn man wie er ständig ein gesundheitliches Problem hatte und es dann und wann eben auch einmal seinen Magen mit einschloss. Zugleich wusste er auch das er darauf achten musste wie viel er heute aß, den er hatte die letzten Tage kaum bis Garnichts runter bekommen, also durfte er auch seinem Magen nicht zu viel zumuten. Daher ließ er sich beim Essen auch Zeit, hatte aber auch ein wachsames Auge darauf wie weit der Kaguya nun gerade mit dem Essen war, so dass er nicht hinter her hinkte und ewig brauchte um mit seiner Mahlzeit fertig zu werden. Er musste erst wieder einen guten Rhythmus finden, der ging ihm dann jedes Mal wenn er das wieder hatte doch etwas flöten. Yurei wurde daher nicht allzu lange hinter dem langhaarigen Kaguya fertig und bekam daher auch das Zeichen mit welches der Mann seiner Angestellten gab, so dass sich die Teller der Hauptmahlzeit gegen einen Nachtisch ausgetauscht wurde.

Den Kuchen fand er dann schließlich ziemlich beeindruckend, er wollte das auch können, aber so Feinarbeiten lagen ihm dann doch nicht so ganz, aber er fand es einfach nur toll solche Feinarbeiten an Lebensmitteln zu betrachten. Sie waren immer so schön kunstvoll und ein Traum zum Ansehen. Nur war er sich dann doch unsicher ob er Saki ein Kompliment machen sollte oder nicht, kurz schaute er Fragend in die Richtung der Dame, bevor er dann doch seinen Blick wieder auf das Essen richtete. Es hatte wirklich noch besser geschmeckt als der Anblick gewesen war und mit einer Köchin die um die eigenen Bedürfnisse wusste, war dann gleich noch mal besser. Hier musste er sich keine Sorgen darum machen dass sich rotes Fleisch einschmuggelte.
Aber da kam dann auch weder etwas was er an diesem Mann mochte, er machte klare Ansagen und würde sicherlich nicht von dem was er sagte abweichen. Er würde also nicht für Fehler gescholten werden, die eigentlich keine Fehler waren. Das hatte er ja auch schon mit gemacht und war daher froh dass die Rahmenbedingungen ganz klar aufgezeigt wurden.
Yurei war sich bewusst gewesen das sich die Umstände mit der Tatsache dass er hier einzog änderten. Er würde also endlich lernen vielleicht etwas mehr für sich selbst einzustehen und seinen Frust nicht nur in seinem Kopf laut werden zu lassen. Ordnung konnte er halten, zumindest solange es nicht um sein Bett ging aber das hatte sich ja auch nun geändert und er glaubte nicht das der Mann damit zufrieden sein würde wenn Teilweise überakurate Ordnung und Deckenchaos zugleich in seinen Räumen herrschen würde. Eher würde ihm der Mann wohl die Ohren dafür lang ziehen oder so etwas ähnliches.

Aber er war sich bewusst dass er in der letzten Zeit etwas schludrig gewesen war, der Bijuu und das Sensordings hatten es ihm nicht gerade leicht gemacht einen ruhigen Geist zu haben oder sich Diszipliniert um etwas zu kümmern. Er tat sich eigentlich nicht schwer oder leicht mit Ninjutsu, aber in der letzten Zeit war da nun wirklich der Wurm drin, einfach weil er nun mehr Dinge zu beachten hatte und daher schon gar damit unabsichtlich einen Falschen Eindruck vermittelte. Eigentlich wollte er diesen Eindruck nicht vermitteln, aber manchmal tat er sich mit dem ganzen Ziemlich schwer und davon hatte der Mann schon einen gewissen Eindruck bekommen. Der Jugendliche war nicht in der Lage gewesen mehr als zwei Jutsu seines Clans zu lernen, dabei hatte er sich doch ganz schön viele Dinge vorgenommen und war bei keiner Sache auch nur ansatzweise weit gekommen.
„Ich denke ich habe verstanden auf was sie hinaus wollen Sensei“, sagte er dann schließlich, er war sich nicht ganz sicher, aber vermutete schon einmal das er einen ziemlich guten Eindruck dessen hatte was auf ihn zukommen würde. Danach erhob sich der Mann und ihm wurde gedeutete seinem Sensei zu folgen, der überfleißige männliche Angestellte wurde zudem auch angewiesen zu folgen. Danach ging es dann auch schon direkt los und ein gewisser Klumpen bildete sich in seinem Magen, die Wahrscheinlichkeit das seine Mutter zuhause war, die Lag bei 50 Prozent und daher nun wirklich kein so gutes Gefühl.

Zuhause, an seinem ehemaligen Zuhause angekommen war das schlechte Gefühl in seinem Magen doch ziemlich stark. Doch es wunderte ihn das es nach dem Klopfen und der Ansprache seines Senseis solange dauerte bis jemand an die Türe kam. Aber dann hörte ein Rumpsen und dann schließlich Fußgetrabbel. „Ich will aufmachen, ich will aufmachen“, ertönte mädchenhafte eines Kleinkindes. „Manieren Imoto-chan, Manieren bitte“, erklang schließlich eine weibliche Stimme. Yurei atmete fast schon erleichtert durch, es war Shion. Schließlich öffnete die Teenagerin die Türe. „einen schönen guten Tag, Kaguya-sama“, sagte sie dann schließlich, warf aber auch einen kurzen Blick zu der jüngsten Tochter der Familie. „Hallo, schön sie zu sehen Kaguya-sama“, sagte die Kleine dann schließlich höfflich. Shion sah aus wie Tama und Yurei. Eher wie Tama nur eben nicht Blond und die beiden Mädchen trennten auch nur wenige Zentimeter in der Höhe voneinander. „Kommen sie doch bitte herein und entschuldigen sie das Chaos“, sagte sie dann schließlich, führte noch eine höffliche Verbeugung an. Yurei konnte aber ein „Welches Chaos kleine Schwester“, nun wirklich nicht verhindern. Als er zu Shirei-sensei aufgebrochen war, war alles Ordentlich gewesen. Sogar sein Zimmer, bis auf das Bett eben. „Ehm nun Ja“, sie druckste etwas herum, lies sie aber in die Wohnung und schloss die Türe hinter dem Angestellten des Kaguya. „Tama hat ihre schlechte Laune an deinen Sachen ausgelassen großer Bruder“, schließlich war der jüngere Sohn der Familie in den Flur getreten und anderes als seine große Schwester sah er keinen Grund um den Brei herum zu reden. „Kaguya-sama, ich heiße sie in unserem bescheidenen Heim willkommen“, man merkte deutlich wer quasi hier von den Kindern der Herr im Haus war und das der jüngere Bruder sich besser als Yurei vertreten konnte. "Mutter?“, erkundigte sich Yurei vorsichtig bei seinen Geschwistern. „Weder sie noch Tama sind gerade da“, merkte der Teenager seinem Bruder schließlich an. Für Yurei war es fast schon eine Erleichterung das sowohl seine Zwillingsschwester als auch seine Mutter momentan nicht daheim waren. "Kann ich ihnen vielleicht eine Erfrischung anbieten?", erkundigte Shion als Ersatzmutter des Haushaltes des Haushaltes.
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeDo Jan 02, 2020 2:25 pm

Ob Yurei wirklich verstanden hatte würde sich auf kurz oder lange zeigen. Er konnte hin und wieder schwer einschätzen was genau der Junge dachte und was ihn im Innersten bewegte. Wie sollte ich ihn auch lesen können, ich bin ein alter Mann, müde ständig die Gefühle um mich herum zu erkunden und nicht gewillt mir wegen Kindern zu viele Gedanken zu machen. Ich habe genug erzogen, langsam sollte es reichen. Er verspürte immer nur eine Zuneigung zu seinen weiblichen Kindern. Hikari liebt er abgöttisch, da würde sich nie etwas dran ändern. Arisu schlug einen gewagten Pfad ein, einen den er nicht ergründen konnte und wollte. Es war ihr leben und er mischte sich nicht in diese Dinge ein, denn er war jetzt ein Schwertmeister, beladen mit mehr Ehre als einem Leben guttat und musste sich dementsprechend verhalten und nicht mehr so weit aus dem Fenster lehnen, wie es früher gewesen war. Während er vor der Tür stand und seine doch bedrohliche Anrede nachklingen ließ schien die Welt sich langsam um ihn herum zu bewegen. Es dauerte ihm viel zu lange bis sich hinter dieser Tür überhaupt etwas hörte und dann war es eine helle Mädchenstimme. Mehr Kinder und dann auch noch so viele von ihnen, dachte er unruhig und nickte höfflich, als sich die Tür vor ihm öffnete. Guten Tag, verkündete er ruhig und blickte von einem Mädchen zum anderen. Sie waren beide gleich groß und doch mussten sie ein paar Jahre trennen. Bei dem Wort Chaos zuckte seine Augenbraue unmerklich nach oben unter sein lockeres Pony. Bis jetzt hatte noch keines der Mädchen etwas zu der Kleidung von Yurei gesagt, aber das würde sich noch kommen. Sein Schützling schien nichts von der Unordnung zu wissen und als ein weiteres Kind auf sie zutrat offenbarte sich, dass Tama das Zimmer von Yurei verwüstet hatte. Charmantes Mädchen, sie bräuchte einen Lehrer der ihr Manieren bei bringt. So etwas gehört sich nicht. Aber er konnte sie weder schelten noch sich selbst ein Bild von ihr machen. Dafür das sie alle noch sehr Jung waren gaben sie sich jedoch Mühe erwachsen zu wirken. Ihre Wortwahl fiel nicht negativ auf und auch sonst wirkte der Rest des Flures in dem er stand nicht vollkommen verloren. Natürlich konnte man beinahe alles besser machen, aber so wollte er heute einmal nicht sein. Der Grund wieso er hier war erschien ihm ernst genug. Ob es gut oder schlecht war, dass sowohl Tama als auch die Mutter nicht anwesend waren konnte er nicht sagen. Yurei wirkte erleichtert, was ihm die Frage aufdrängte wie nachlässig seine Mutter war. Normalerweise war das zu Hause eines jeden seine Ruhepol, der Ort an dem man sich zurück ziehen konnte. Danke nein Liebes, wir werden nicht lange bleiben, sprach er zu dem ältesten Mädchen und Lächelte sie nett an. Wenn er nur Kinder um sich herum hatte konnte er diese auch gleich einweben und musste es nicht erst dann tun, wenn auch die Mutter zugegen war. Wir sind nur hier um Sachen von Yurei zu holen. Yurei wird heute hier ausziehen und seine Ausbildung unter meiner Aufsicht antreten. Bitte geh voran Yurei. Er folgte dem Jungen und besah sich mit einem kurzen Blick das Chaos im Zimmer des Jungen. Es war nicht zu übersehen wie groß die Wut des Mädchens gewesen sein musste.  Ist Yurei der einzige der ihre Missgunst zu spüren bekommt? fragte der Kaguya. Er hatte nicht vor sich um all diese Kinder zu kümmern, dass konnte und wollte er gar nicht. Dennoch schien die Lage in diesem Haushalt äußerst unpassend. Wenn er Yurei vor Tama schützte konnte es gut sein, dass diese auf ein anderes Mitglied der Familie los ging und ihre Wurt verlagerte. Es wer tragisch, falls das passieren würde. Ich würde ihnen ohnehin nicht helfen können, außer wenn ich anregen würde, dass Tama zu einem Sensei kommt und von diesem gedrillt wird. Dann könnte ich vielleicht jedem hier etwas Gutes tun. Sie würden alle in meiner Schuld stehen, mir Dankbar sein und mich nie vergessen. Ja das würde mir gefallen, durchaus. Kurz neigte er noch den Kopf in das Zimmer des Jungen, bevor er wieder zu den Geschwistern sah. Wie eine Traube schienen sie ihn zu umringen, als würden sie auf etwas warten. Wahrscheinlich war es besser, dass die anderen beiden nicht anwesend waren, sonst gäbe es nur Geschrei und Missgunst. Etwas auf das er keine Lust hatte und mit dem er sich wohl noch genug befassen müsste, wenn die Mutter erfurh, was er sich heraus genommen hatte. Oder würden sie aus Angst vor Akio schweigen und sich ihm nicht in den Weg stellen? Beides wäre möglich, aber nicht zwangsweise etwas mit dem er rechnen musste. Hier gab es nur schwarz oder weiß. Etwas würde passieren, oder es würde nichts passieren. Alles andere war kein Szenario das er sich ausmalte oder an das er nur eine Sekunde dachte.
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeMi Jan 08, 2020 1:03 pm



Es war wie ein Halt der durch die Körper aller Geschwister ging als der Kaguya fragte ob Yurei der einzige Sei der die Missgunst von Tama zu spüren bekam. Der zwölfjährige Takeo zog die Augenbraue langsam nach oben und fixierte Yurei. Missgunst, er könnte fast über die Bezeichung schnauben, es war ihm durchaus klar das sein großer Bruder das ganze herunter spielte. Sie hatten keine Ahnung was passieren würde wenn sie Tama anprangern würden und genau das wollte eigentlich keiner von ihnen heraus finden. Einzig Shun und Shinta konnten das Mädchen halbwegs im Griff halten. Aber die beiden waren natürlich momentan nicht da und vor der Mutter benahm sich Tama ja soweit anständig und auch hier sagte keiner was. Yurei konnte nur Ahnen wie viel Angst seine Geschwister um sein Leben hatten, etwas vor der Mutter zu sagen war wie mit dem Leben von Yurei zu spielen und Yurei elbst vertraute der Frau ja nicht im geringsten. Die eigenen Eltern waren für ihren Bruder nichts anderes als zwei Fremde.

Es war die vierzehnjährige Shion die dem Kaguya dann schließlich die Antwort gab. "Schon etwas", fing sie an. "Aber nicht so schlimm wie sie es bei meinen großen Bruder tut", sagte sie dann schließlich vollkommen ehrlich. Bislang hatte sie noch nicht versucht jemanden von ihnen Anzugreifen oder etwas anderes zu tun. Was Tama dieses Mal gemacht hatte, das wussten sie ja nicht, aber sie konnten sich gut und gerne Denken das Tama wieder einmal Schuld an der Sache war. Daher war es doch ganz gut gewesen das ihr großer Bruder sich zu seinem Sensei gewagt hatte, auch wenn das ergenis überraschend und leicht überrumpelnd war. "Nii-Nii", warf die jüngste dann schließlich in den raum und fand sich rasch vor seinen Beinen. "Yuma will auch so was haben wie O-nii-san trägt", natürlich war es die dreijährige die direkt und offensichtlich auf so etwas hinweisen musste. Die Kleine konnte zwar auch manieren zeigen, aber manchmal war sie dann doch genauso der Wribelwind wie ihr großer Bruder, nur das sie aufgrund ihres jungen Alters dann auch schon mal die Manieren in den Wind schoss und direkt damit raus platzte.
"Wir hoffen das unser großen Brüder bald wieder zurück sind, die beiden hatten geplant bald aus dem Haus auszuziehen und bislang ist sich unsere große Schwester sich noch nicht bewusst das wir anderen vor haben mit ihnen aus zu ziehen", somit legte der Jugendliche dann schließlich auch die Pläne der Geschwister dar. Es war leider nur nicht abzusehen wann es soweit wäre, sogesehen hatten sie also schon zumindest einen plan gehabt wie sie Yurei von Tama hätten weg bekommen. oder zumindest etwas sicherer bekommen hätten. Zum anderen vielleicht merkte der Mann vielleicht auch nun das ihm die Kinder nicht so ganz die Wahrheit sagten, viel eher das ganze etwas runter spielten. "Ach O-nii-san. Taiki-itoko (Cousin) meint das du dich mal wieder bei ihm blicken lassen sollst", informierte Shion ihn dann schließlich noch, es war ihr gerade wieder eingefallen.

"So ich koche dann was, Yuma du kommst mit mir in die Küche und wehe Yurei-O-nii-san wenn du vorbei kommst dann hast du gefälligst ein paar Kilo mehr auf der Waage. danke Kaguya-sama das sie ein Auge auf meinen großen Bruder haben", damit pflügte die Teenagerin ihre jüngste Schwester vom Boden und stifelte in die Küche. Man merkte wer die Position der Mutter unter den Kindern hatte. Yurei blickte Takeo an, welcher nur mit den Schulter zuckte. "Shion O-nee-san halt", meinte der Teenager dann halt.

Bevor sich die Teenagerin sich verabschiedet hatten, hatten sie sich vom Eingang zu dem Zimmer ihres großen Bruders verlagert. Daher hatte Yurei auch einen genauen Blick auf sein Zimmer werfen können. So konnte der Jugendliche nur seufzen und sich fast schon frustiert durch die Blonden Haare fahren. "Was sie wohl noch ganz gelassen hat", murmelte er zu sich selbst in einer gesenkten Lautstärke. "O-nii-san?, fing Takeo an. "Was nicht mehr in Ordnung oder zu retten ist soll auf Bett und verklickert Mutter irgendwie das mit der Entsorgung", dann machten sich die beiden Jungs daran sich recht geschwind und irgendwie daran sich durch das Zimmer zu arbeiten. Yurei konnte einige Persönliche Dinge und so ziemlich fast seine ganze Mädchen Kleidung weg werfen. Murrend stellte er fest das sie bei seiner normalen Kleidung seine Lieblingsstücke kaputt gemacht hatte, aber die Finger von seinem Shinobizeug gelassen hatte. Die Sortierung nahm nicht so viel Zeit anspruch da klar zu sehen war was einfach nicht mehr zu retten war, sein persönlicher Besitz hatte sich daher deutlich reduziert. Am Ende stemmte der Jugendliche die Hände in die Hüfte. "ich komme wohl um einen Klamottenkauf nicht herum, hoffentlich hab ich noch genug geld dafür", es war nicht so das er seinen Sachen nicht hinter her trauerte. Aber der Anblick seines Zimmers und das außmaß der zerstörung hatte ihn dann doch arg schockiert. Dann wandte sich Yurei an seinen Sensei "Entschuldigen sie das sie das sehen mussten", entschuldigte sich der Jugendliche dann doch irgendwie vor seine große Schwester, obgleich er nichts dafür konnte, sich aber deutlich so fühlte das er das tun musste.
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeDo Jan 23, 2020 10:20 am

Die Gruppe an Kindern um den alten Mann schwieg, sie schwieg so intensiv und missmutig das er sofort wusste einen Nerv getroffen zu haben. Der Missfallen traf Yurei, weil er Shirei davon erzählt hatte und er wusste nun, warum der Junge nicht sprach. Die Kinder verdrängten Probleme genauso wie Erwachsene. Das war eine schlechte und vor allem schädliche Entwicklung der heutigen Zeit. Probleme nicht zu lösen und sie zu verheimlichen führte gerne zum Tod einer Person. Wenn Yurei nicht zu ihm gekommen wäre, hätte ihn das Gift dahin gerafft. Diese Streiche sind ernst zu nehmen, verkündete er mit scharfer Stimme und blickte missmutig zu dem Bruder, welcher Yurei vorwurfsvoll anblickte. Wenn Yurei nicht zu mir gekommen wäre, hätte ihn das Gift eurer Schwester umgebracht. Sie ist eine Gefahr für ihn und für euch. Ein Schandfleck in eurem Clan. Euch und vor allem euren Eltern sollte daran gelegen sein das es Yurei gut geht. Dieses sträfliche Vernachlässigung wird schwerwiegende Folgen für eure Mutter und auch eure Schwester haben, sprach er mit ernster, tiefer Stimme. Was er sagte würde folgen haben, was hier passiert war würde das Leben der Kindern verändern. Das sie von einem Umzug sprachen ließ den Kaguya die Augen zu Schlitzen verengen. Eure Mutter sollte sich schämen. Das ihre Kinder versuchen aus dem Haus zu kommen, weil sie ihre Tochter nicht unter Kontrolle hat und ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt. Diese Zustände sind nicht duldbar. Die Dringlichkeit seiner Worte war nicht zu überhören, nicht abzustreiten und wäre wohl jedem der Kinder bewusst - nun der Kleinsten vielleicht nicht. Shion bedankte sich noch bei ihm dafür, dass er sich um den Jungen kümmerte und sie hoffte, er würde zunehmen. Grausame Kinder, denken sie hätten die Dinge unter Kontrolle und doch haben sie von nichts eine Ahnung. Diese Mutter, diese Zustände, wie kann man nur so weit sinken und das bei den Arashi. Ich müsste mich noch weiter aus dem Fenster lehnen, diese Schwester in die Oinin stecken und der Mutter gehörig den Kopf waschen. Solch eine Verschwendung. Shirei folgte die wenigen Schritte in Richtung des Zimmers von Yurei, wo ihn bereits großes Chaos erwartete. der Kaguya ließ die Kinder sortieren und half sich selbst zur Tür um seinen Diener herein zu lassen. Dieser stand etwas steif herum bis man ihm Dinge gab die ordentlich waren und stapelte sie sorgsam in die Kisten die er mitgebracht hatte. Sorg dich nicht um die Entsorgung, ich lasse später jemanden kommen. Shirei hatte für alles einen Nummer, einen gefallen, oder jemanden der er bezahlen konnte. Mit einer Bewegung der Hand, scheuchte er seinen Diener mit den fertigen Kisten voran und winkte dann Yurei zu sich. Nimm Abschied von deiner alten Familie, du wirst sie länger nicht mehr sehen. Wir werden uns jetzt voll und ganz auf deine Ausbildung konzentrieren. Damit Schritt er zurück zur Tür und interessierte sich nicht weiter für das Chaos  dieser Kinder. Er  konnte nicht fassen wie man Kinder so alleine lassen konnte. Dabei ging es ihm weniger um die Fürsorge die man für sie aufbringen sollte und die Liebe, sondern wie ein so großer und mächtiger Clan solch eine Schande tolerieren konnte. Wenn nach außen trat was dort passierte würden sie Ehre und Ansehen verlieren und Shirei würde sich ganz sicher nicht mit so etwas zurückhalten. Das er sich über einen anderen Clan hinweg setzte war schon großspurig genug. Aber er wusste, dass man ihm nichts antun konnte und auch nichts antun würde. Er war die rechte Hand des Kage und damit unantastbar.
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BeitragThema: Re: Kleine Wehwehchen   Kleine Wehwehchen Icon_minitimeHeute um 1:09 pm



Yurei konnte deutlich am Blickwechsel seiner Geschwister sehen das keiner von ihnen gedacht hatte das es soweit kommen würde und Gift? Wirklich ihre Schwester hatte versucht ihren großen Bruder zu vergiften? Sie hatten ja schon gewusst das Yurei etwas hatte, aber die Ärzte ihn nicht ernst genommen hatte und daher schließlich seine Entscheidung gefallen war sich doch seinem Sensei anzuvertrauen. Dies obwohl er Erwachsene nicht gerade schätzte und sie ihm eigentlich selten einen grund gab das er ihnen vertrauen konnte. Sie hatten es durch ihn schon gewusst das etwas nicht stimmte, sie hatten auch ungafir gewusst das er einen entschluss gefasst hatte. Aber was genau der Entschluss schließlich beinhielt hatten sie erst damit in Erfahrung gebracht als die rechte Hand des Kage und Sensei ihres großen bruder eben mit diesem Zusammen vor der Haustüre gestanden hatte.

Sie waren deutlich überrascht darüber das er sein Problem mit den Erwachsenen bei diesem Mann überwunden/ignoriert hatte. Also war es für ihn dieser Mann wert, wert ihm zumindest etwas zu vertrauen um über sein problem zu sprechen, wenn auch nur verharmlos. Zurück blieb ein doch etwas schwer betrübtes Mädchen, ein weibliches Kleinkind was nicht wirklich verstand was los war und von seiner Schwester dann wieder mit dem Essen abgelenkt wurde.

Ihr Problem mit der Entsorgung der Zerstörten Sachen löste sich quasi vollkommen in Luft auf und trotz den Anschiss den sie zuvor bekommen hatten, waren die Kinder glücklich darüber nun wenigstens ein problem weniger zu haben und jemand der sich um ihren großen Bruder kümmerte. Seine Sachen waren verstaut worden. "Hai Shirei-sensei", kam es dann schließlich ganz artig von Yurei, immerhin sah er auf die ganze Sache mit einem lachenden und einen weinenden Auge. Er hatte gewusst das sich Dinge ändern würden. Yurei machte sich dann schließlich daran sich von seinen Geschwistern zu verabschieden und sich dann schließlich zu dem Kaguya zu gesellen. Für einige Momente hatte er recht betreten über die Situation geschaut, aber dann erinnerte er sich an die Worte seines Senseis. Er sollte der Kleidung und eben dem ganzen gerecht werden und ehre zeug dings bumm. Dementsprechend strafte sich der Jugendliche dann wieder, er wollte neben seinem Mentor nicht wie ein geschlagenes Hündchen wirken.
"Als erstes diese Sensorik Sensei?", erkundigte er sich nach einiger zeit des Schweigens, für ihn war das gerade doch ziemliches Chaos und Aufwirbeln seiner Gefühle gewesen. Aber im Punkto Sensorik hoffte er wirklich diese Kopfschmerzen endlich in den Griff zu bekommen, sie störten seine Konzentration doch sehr und lenkten ihn bei seinem Training ab.

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