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 The beginning is always today.

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Ito Yukino
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BeitragThema: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeDo Okt 17, 2019 12:26 am

Heute hatte sich die Schwarzhaarige mit ihrem Freund verabredet, um ein altes Relikt ihrer Vergangenheit zu besuchen. Durch die Blume hatte er ihr erzählt, dass er dieses alte Haus Zeitweise als Unterkunft benutzte. Als Kinder spielten sie oft darin, machten dumme Äußerungen und beschlossen dieses Haus zu renovieren. So als würden sie es irgendwann Aufbauen und dort einziehen. Yukino lächelte verlegen. Als Kinder hatten sie wirklich viele Flausen im Kopf. Aber wer wusste, was die Zukunft noch bringen würde. Im Moment lebten sie beide im Anwesen des Mizukage. Also hatten sie doch irgendwo auch ihren Kinderwunsch erfüllt, oder? Als wäre ihr Tempo auf Autopilot, lief Yukino wie von selbst in die Richtung des Hauses. Voll ausgerüstet, da sie selbst noch etwas trainieren wollte. Joichiro warnte sie, dass er sich etwas verspäten konnte. Ein kleines übel, welches sie einfach nur mit einer Handbewegung beiseite schob. Ihr Katana hatte sie am Gürtel und die breite, legendäre Klinge hatte sie auf dem Rücken. Das Hiramekarai, welches der Mizukage in ihre Obhut gegeben hatte.

Nun waren es nur noch weniger hundert Meter bis zu ihrem Zielort. Aber ihr gefiel gar nicht, was sie in der weiten ferne sah. Dort stand ein Mädchen. In ihrem Alter, vielleicht auch etwas jünger. Sie hatte es selbst erlebt. Joichiro war der Adoptivsohn des Mizukage, hatte Muskelmasse zugelegt und ein neues Aussehen. Die Mädchen folgten ihm überall hin und sie schämten sich nicht mal hier aufzukreuzen. Es stieß der Swordnin etwas sauer auf. Ein natürlicher Affekt machte sich in ihr Breit. Eifersucht. Als sie dicht genug war, zückte sie ihr Schwert und hielt es drohend in die Richtung des jungen Mädchens. Sofort forderte sie den Fremdling auf, diesen Platz hier zu verlassen. Widerworte ließ Yukino nicht zu. Doch das Mädchen hatte mehr mum als sie dachte. Sie erklärte ihren Standpunkt und wollte tatsächlich mit Joichiro trainieren? Wer war sie? Und wieso hatte er ihr nichts von ihr erzählt? Unweigerlich trat aber nun das Dämonische Chakra aus ihrem Körper und machten ihre gesamte Haltung noch etwas gruseliger und gefährlicher. Das reichte dann auch aus, um das Mädchen in die Abwehr zu zwingen. Sie gab nach und verschwand. Aber der Schaden war eindeutig schon getan. Sie sah dem Mädchen noch soweit hinterher, wie sie konnte. Sie wusste, dass sie ihren Freund damit konfrontierte. Als sie endlich allein war, nahm sie das Katana weg. Sie zog die Zwillingsklinge von ihrem Rücken. Sie hob das Schwert und wirbelte es einige male durch die Luft. Sie führte es gut, doch manchmal hatte sie noch mit dem großen Gewicht zu kämpfen. Aber sie trug diese Klinge eben noch nicht lang genug. Fließende Bewegungen machten es ihr einfach. Nach einer Weile schlug sie die Klinge in den Boden. Yukino seufzte und wollte auf Joichiro warten! Er konnte was erleben.!
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeSo Okt 20, 2019 8:17 pm

Einst war er ein Obdachloser gewesen, den keiner vorher beachtet hatte. Er lebte in den Straßen der Stadt, überlebte von Tag zu Tag und dachte nicht daran, dass es jemals besser wurde. Ein Treffen mit dem Mizukage änderte alles in seinem Leben. Obwohl die Entscheidung damals vollkommen überstürzt war, bereute Joichiro nicht das er dem Clan des Dorfführers beigetreten war. Nun besaß er nicht nur sein Bluterbe, sondern auch ein gewisses Ansehen und dafür musste er nicht Mal viel in die Wege leiten. Die Leute sahen automatisch zu ihm, verfolgten ihn mit dem Blick und versuchten etwas von seinem Ansehen abzuhaben. Aber Joichiro hielt sich zurück. Klar an manchen Tagen sonnte er sich ein wenig in der Tatsache, dass die Mädchen auf ihn plötzlich standen, aber mehr war da auch nicht. Er würde niemals vergessen, wie man ihn behandelte. Die Leute taten derzeit so als kannten sie ihn, aber niemand tat es. Ob Yukino ihn kannte?
Joichiro konnte sich nur schwer von ein paar Frauen lösen, die ihn in einer Imbissbude abfingen. Mit einer Tüte voller Essen, dass er sich früher niemals hätte leisten können, ging er zu dem Treffpunkt, wo er sich mit Yukino treffen wollte. Leider vergaß er dabei, dass er auch mit Ayu einen Termin besaß. In den letzten Wochen passierte so viel, dass er an manchen Tagen etwas durch den Wind war. Auf dem Weg zum alten Haus, dass er auch Ayu zeigte, wusste er noch nichts davon, dass Yukino dort bereits auf ihn wartete. Immer wieder musste er dabei seinen Kopf einziehen und ein paar Büschen ausweichen. Es gab keinen wirklichen Weg zum alten Haus, deswegen blieb es auch solange unentdeckt. Bereits von weiten sah er die alten Dachziegel des Hauses und lächelte etwas. Das Lächeln verblasste jedoch relativ schnell als er auch Yukino erkannte. Sie rammte gerade ihr Schwert in den Boden, was irgendwie wütend wirkte. Er zog die Augenbrauen tief zusammen und nährte sich ihr langsam.
„Heeey… ich habe uns was zu Essen mitgebracht!“, rief er von weiten und hielt dabei triumphierend die Tüte hoch. „Auch wenn du nicht so wirkst als wolltest du etwas haben.“ Langsam blieb er vor ihr stehen und betrachtete sie von oben bis unten. „Was ist denn bei Dir los?“
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeSo Okt 20, 2019 10:45 pm

Es war eine gute Entscheidung zuerst etwas Luft herauszulassen. Yukino war jung, interessierte sich nie für etwas anderes als die Schwertkunst. Als kleines Monster wurde sie Adoptiert. Ihre Einstellung zum Leben war falsch und sicher nicht vorteilhaft für Chigiri. Sie schaute mehr nach sich als nach allem anderen. So konnte eine Mission nur scheitern. Also musste sie Teamwork lernen. Dabei entschied Akio schnell, dass sie in ein Waisenhaus kam. Dort lernte sie Joichiro kennen. Ein Junge der schon damals ihr Freund sein wollte. Obwohl sie sich nicht kannten, half er ihr. Etwas Neues für sie. Jemand kümmerte es, wie es ihr ging! So ging es weiter und Yukino entwickelte daraus eine kleine Schwärmerei. Als sich die junge Yukino aber so langsam an dieses Leben gewöhnt hatte, wurde sie wieder zurückbeordert. Wieder einmal bewies Akio wie weit er denken konnte. Jahre waren vergangen und Yukino verstand die Wichtigkeit eines Teams. Sie warf alles hinein. Kämpfte für Chigiri, für Akio und ganz besonders für Joichiro! Natürlich schwärmte sie immer noch von ihm! Deshalb waren diese Gefühle ganz neu für sie! Frauen interessierten sich für ihn, wollten seine neue Prominenz auskosten und eventuell so gar davon profitieren. Yukino selbst wollte das nicht sehen! Er sollte nur Augen für sie haben. Oder lag es an ihrer Kleidung? Die anderen zogen sich anders an. Vielleicht moderner? Sie selbst achtete nur darauf, dass ihre Kleidung funktional war. Wer lief im Alltag also mit Panzerungen rum? Wohl nur ein Shinobi.

Sie nutzte die Zeit, nachdem sie das andere Schwarzhaarige Mädchen davon gejagt hatte, um zu Trainieren. Sie war eine Swordnin und konnte es nicht zulassen Akio zu enttäuschen. Sie erlangte seinen Respekt und damit die Möglichkeit das Schwert tragen zu dürfen. Der Mizukage empfand sie als würdig. Also gab es keine Ausreden! Sie musste es einfach schaffen! 15 Minuten waren vergangen. Sie schlug die legendäre Klinge in den Boden. So konnte sie die Klinge für einen Moment loslassen und ihre dunklen Haare Sortieren. Während sie das tat, hörte sie eine bekannte Stimme. Sofort wollte sie lächeln. Im selben Moment dachte sie aber zurück. Sie drehte sich und sah ihren Freund auf sie zulaufen. Triumphierend hob er die Hand. Das war also der Grund für seine Verspätung? Er hatte Essen besorgt? Natürlich war es süß von ihm. Yukino selbst, dachte aber eher daran, dass Mädchen daran schuld waren. Richtig erkannte er aber, dass sie im Moment nichts essen wollte. Sah man es ihr so deutlich an? Er wurde langsamer und blieb etwas entfernt vor ihr stehen. Er roch den Braten. Oder wieso begrüßte er sie nicht? Sein Blick wanderte über sie. Von oben bis unten.

"Was? Gefalle ich dir nicht?" fragte Yukino scharf. Sie hatten nie darüber geredet, ob sie zusammen waren oder nicht. Es war irgendwie eine beschlossene Sache. Zumindest für die Swordnin. Yukino griff das Hiramekarai, zog es aus dem Boden und warf es auf ihren Rücken. Mit geschickten Handgriffen befestigte sie es wieder mit einem massiven Ledergürtel. Anschließend kam die Frage, was bei Yukino los war. Sie schloss die Augen, um sich zu sammeln. Leider funktionierte das nicht ganz so. "Was bei mir los ist? Ich sollte das wohl eher dich Fragen? Ich meine wir verabreden uns hier. Es war unser Platz und ich komme hier her und sehe da ein Schwarzhaariges Mädchen stehen. Sie trug eine rote Brille. Na klingelts?" fragte sie und seufzte im nächsten Moment. Yukino war eifersüchtig. "Jetzt stellt sich nur die Frage, ob du das Essen mit mir teilen wolltest oder mit ihr? Oder ist dieses Haus nun euer Haus? Störe ich vielleicht?" man merkte deutlich das Yukino sich langsam aber sicher hochschaukelte. Schon beim letzten Mal wurde sie von den Mädels zur Seite gedrückt. Und nun warteten sie schon hier? Unglaublich!
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeFr Okt 25, 2019 8:47 am

Inzwischen kannte Joichiro die junge Frau sehr gut. Er hatte schon damals immer wieder das leichte Prickeln im Nacken gespürt, wenn sie sauer war. Fast so als konnte er eine unsichtbare Aura spüren, die von ihr ausging. Tatsächlich war es aber auch nur ein Gefühl, dass er objektiv von außen aufnahm. Ihre Haltung war angespannt gewesen, die Züge zu einer mürrischen Mimik verzerrt und die Bewegungen wirkten forsch. Joichiro hatte einfach lange genug auf der Straße gewohnt, um einen guten Instinkt für Gefahren zu entwickeln. Gerade schlug sein Gefahren-Sensor gefährlich aus. Er blieb ein paar Schritte stehen und vergaß sogar die Begrüßung. Stattdessen bekam er eine scharfe Frage an den Kopf geworfen, die ihn etwas irritiert dreinblicken ließ. Was war mit ihr los? Joichiro kannte einiges im Leben, aber das Thema Frauen gehörte noch nicht wirklich dazu. Schon gar nicht, wenn Frauen plötzlich eifersüchtig wurden. Seine Augenbrauen zogen sich tief zusammen, so als würde er versuchen darüber nachzudenken, ob er irgendetwas falsch gemacht hatte. Er senkte seine Hand mit der Papiertüte und sah auf das Essen. In diesem Moment fragte er sich wirklich, ob er ihr vielleicht das falsche Essen mitbrachte und sie deswegen so sauer war. Vielleicht glaubte sie, dass er nur an sich dachte?
„Öh…“, kamen einzig die Worte über seine Lippen, weil er nicht so schnell war auf ihre Frage antworten zu können. Erst dann reagierte sie auf seine vorherige Frage, was bei ihr los war. Nach und nach dämmerte es bei ihm, dass sie womöglich mit einer bestimmten Situation nicht zufrieden war. Joichiro rieb sich über den Hinterkopf. Allerdings verfinsterte sich sein Blick über die vielen Vorwürfe. Er warf ihr die Tüte mit dem Essen vor die Füße, blieb aber auch weiterhin auf Abstand.
„Da, du kannst das gerne alleine Essen. Mir ist der Appetit vergangen“, brummte er und versenkte seine Hände wenig später in den Hosentaschen. Früher war er ein schüchterner, zurückgezogener Junge gewesen, der immer eingeknickt war, wenn er kritisiert wurde. Inzwischen strahlte in seinen Augen jedoch etwas anderes. Selbstbewusstsein? Er war selbstbewusst, weil er inzwischen zu einem Clan gehörte, ein Ort, wo er akzeptiert und respektiert wurde.
„Du hast kein Recht so zu mir zu sein“, sagte er dann und deutete mit dem Finger auf sie, um das ganze zu unterstreichen. „Du bist damals gegangen und warst nicht mehr da. Ich war solange alleine, dass ich nicht Mal mehr daran dachte, dass du jemals wiederkommst. Ayu hat mir wenigstens geholfen zu trainieren, damit ich nicht ständig verliere. Sie war für mich da. Und jetzt, wo du wieder hier bist, verlangst du wirklich, dass du die einzige Person bist, die sich in meinem Leben befindet? Glaubst du wirklich ich war all die Jahre alleine gewesen?“ Er schnaubte leise und straffe ein wenig die Schultern. „Du kannst jetzt denken was du willst darüber! Oder kannst mir einfach Vertrauen, dass du die das einzige Mädchen bist, dass ich li… gern habe.“ Er stieß die Luft sauer hervor, seine Stimme vibrierte ein wenig.
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeSa Okt 26, 2019 5:20 am

Im ersten Moment blieb seine Reaktion so, wie sie es gewohnt war. Er schien nicht so richtig zu verstehen, was das Problem war. Leider hatte Yukino eine Art an sich entwickelt, die diese grenzenlose Eifersucht auslöste. Sie war sehr besitzergreifend und verstand natürlich auch die Situation nicht, in der ihr Freund war. Er machte den Sprung vom Obdachlosen zum Superstar, wenn man es so nennen wollte. Das weckte das Interesse der Menschen. Anders war es bei Yukino, die als Kind Hidos geheim gehalten wurde. Nach dem Massaker wurde sie Akio zur Last gelegt. Sie hatte glück, dass er sie damals vom Schlachtfeld gerettet hatte. Sie war ein Schatten und deshalb so Mysteriös, dass sie keinen Ansturm an Männer erwarten musste. Dazu war sie nun einer der Sieben und somit hatten Leute wieder ein mal mehr Respekt und versuchten ihr aus dem Weg zu gehen. Der Ruf dieser Shinobi eilte ihnen nämlich weit voraus.

Das änderte aber nichts daran, dass Yukino ihrer Laune klein bei gab. Sie sprach sich den Frust von der Seele, sprach es aber genau so an, wie sie es nicht sollte. Sie stellte die anderen Mädchen über sich und wollte nun von Joichiro wissen warum. Dabei hatte er ihr bisher keinen Anlass dafür gegeben und dazu musste man sagen, Yukino kannte Ayu nicht. Sie ging schlichtweg von einem neuen Fan aus. Im Laufe ihres Fegefeuers merkte aber eines ganz deutlich. Ihr Freund nahm alles auf und reagierte ganz anders, als sie gedacht hätte. Das stellte sich sehr gut dar, als sie völlig perplex nach unten sah. Hatte er ihr gerade das Essen vor die Füße geworfen? Sie sah ihn überrascht an und für einen Moment lang empfand Yukino nichts mehr. Diese Aktion warf sie vollkommen aus der Bahn. Es dauerte, aber nicht lang bis sie zurück in die Spur gefunden hatte. Dabei stellte ihr Freund eine perfekte Hilfe dar. Er fing nämlich nun seinerseits an etwas klarer zu sprechen. Natürlich sprach er direkte Fakten an. Dass sie gegangen war und ihn im Stich gelassen hatte. Damit hätte Yukino sich noch abfinden können und sich höchst Wahrscheinlich auch entschuldigt. Leider nahm er aber Ayu in Schutz. Erzählte ihr das sie wenigstens für ihn da war, was für sie verletzend war. Ihre Haltung veränderte sich vorerst. Man könnte in diesem Moment wirklich denken, dass Yukino ihren Fehler eingesehen hatte, doch seine letzten Worte hörten sich in ihrem Kopf zu widersprüchlich an, dass sie sofort wieder die alte war. Mit ihrem Fuß holte sie auf und trat die Tüte einige Meter von sich weg. Sie ging einen Schritt nach vorn und überbrückte damit die Distanz zwischen ihnen. Sie griff sein Oberteil und zog ihn an sich heran. "Du wirfst mir also vor das der Mizukage mich zurückgeholt hat? Wie hätte ich mich denn dagegen wehren sollen?" fragte sie ihn und sah ihm tief in seine Augen. "Ich verlange nicht, das ich die einzige Person in deinem Leben bin. Ich will nur, das du dich klar positionierst! Immer wieder sehe ich diese Mädchen um dich herum...... Du traust dich nicht mal es auszusprechen!" warf sie ihm vor und sprach dabei ganz bewusst an, dass er nicht das Wort liebe nutzte. Vielleicht weil er sich nicht so sicher war? "Ich habe immer alles mit dir gemacht. Wenn du gelaufen bist, bin ich auch gelaufen. Bist du gesprungen, bin ich auch gesprungen und du glaubst wirklich, dass ich dich nie wieder aufgesucht hätte? Ich wollte dich nie allein lassen. NIE. Das ist es, was ich unter liebe verstehe! Ich dachte wirklich, dass wir diese Verbindung immer noch haben." mit diesen Worten stieß sie Joichiro von sich weg. Ihr Herz schlug wie Wild. Es war ein reiner Mix an Gefühlen. Sie war wütend, traurig, eifersüchtig, verletzt und irgendwie auch komplett überfordert. Es war ihr erster Streit mit Joichiro. Leider sorgte dieser Mix unweigerlich für etwas, was sie jetzt gar nicht gebrauchen konnte. Sie hörte deutlich, wie laut ihr Herzschlag wurde. Ohrenbetäubend! Die Vergangenheit holte Yukino wieder ein. Die Aufregung, die Wut und die Enttäuschung wieder ein Mädchen hier anzutreffen reichten aus. Yukino verlor allmählich die Kontrolle. Ihr Blick wurde leer und ihr Kopf spielte die Schreie, die Pein ab. "Nein nein nein" stammelte vor sich her und hielt sich die Ohren zu! Eine Reaktion die sie immer hatte, wenn sie sich irgendwie allein oder Hilflos fühlte. Yukino lief etwas weg, vergrößerte den Abstand zu ihrem Freund und blieb vor dem Ufer des Sees stehen. In der Hoffnung nicht komplett auszuflippen.
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeMo Okt 28, 2019 8:03 pm

In dem Augenblick, wo die Situation etwas eskalierte, fragte sich Joichiro immer wieder, ob er das Mädchen wirklich kannte. In den letzten Jahren waren sie beide älter geworden, auch wenn ein Teil von ihm immer kindisch daran glaubte, dass sie miteinander verbunden waren. Ihre eifersüchtigen Sprüche konnte er aber gerade überhaupt nicht gebrauchen. Er war gerade in einer Phase, wo er endlich etwas Anerkennung von anderen bekam und statt sich Yukino für ihn freute, fing sie an ihn Vorwürfe an den Kopf zu werfen. Als seine Worte endete, pulsierte eine kleine Ader auf seinen Kopf. Seine Kiefermuskeln trat fest hervor, während er böse zu seiner Freundin blickte. Als erstes kam dann natürlich die Aussage, dass sie vom Mizukage zurückgeholt wurde. Was sollte er darauf auch sagen?
„Ich werfe Dir nicht vor, dass der Mizukage dich geholt hat. Aber Mal ein Hallo, dass du noch lebst, wär ja wohl irgendwie möglich gewesen oder? Du bist die wohl größte Schwertkämpferin des Reiches“, knirschte er brummig mit den Zähnen und verschränkte seine Arme vor der Brust. Als sie dann davon sprach, dass er sich klar positionieren sollte, kniff er erneut die Augen zusammen. Gerade als er den Mund öffnete, um etwas zu sagen, hörte er die letzten Worte, dass sie von ihrer Verbindung in der Vergangenheit sprach. Die Aussage war wie ein Tritt vor sein Schienbein. Er starrte sie sprachlos an. Was sollte er in diesem Moment sagen? Gab es überhaupt Worte, die seine Bedrückung ausdrückten? Yukino drehte sich plötzlich herum, stammelte irgendetwas vor sich hin und verschwand. Für einen Moment erinnerte er sich an frühere Situationen, wo sie die Hände auf die Ohren drückte und wegrannte. Jochiro ballte die Hände zu Fäusten, vielleicht war es nicht hilfreich, aber es machte ihn wütend, dass sie ausgerechnet in so einer wichtigen Situation wegrannte, wo es um ihn ging.
„Renn nicht weg vor mir!“, brüllte er ihr nach. „Du kannst mich nicht schon wieder alleine lassen! Komm gefälligst zurück!“ Sie war zwar nicht weit gelaufen, aber trotzdem lief er dem Mädchen nicht hinterher. Er konnte Yukino nicht immer nachlaufen, sie musste anfangen auf ihn zuzulaufen und nicht immer von ihm weg. Joichiro stand einfach nur an Ort und Stelle, den Blick ins nichts gewendet, spürte er ein seltsam leeres Gefühl in sich. Was sollte er jetzt tun? Dann erinnerte er sich daran, was er früher getan hatte. Die Situation war zwar nicht vergleichbar gewesen, aber Yukino war damals weggelaufen und fast ausgetickt. Das kleine Mädchen stand am Zaun des Waisenhauses und weinte. Er war damals hinter ihr hergelaufen und hatte fest seine Arme um ihren kleinen Körper gelegt, um sie an sich zu drücken. Obwohl er jünger war als sie, überragte er sie schon immer um einen Kopf.
Plötzlich fand sich Joichiro direkt hinter Yukino. Seine Arme legten sich fest um ihre und er presste seine Wange hart an ihre Schulter. Erst in diesem Moment spürt er, dass er Tränen in den Augen hatte, die er wegblinzelte. Allein der Gedanke, dass sie wieder gehen würde, machte ihn traurig.
„Du darfst nicht gehen“, sagte er. „Du darfst nicht gehen. Du darfst nie wieder gehen.“ Obwohl hier der Erwachsene Joichiro sprach, war es die innere Stimme des Kindes, die man hörte. Der kleine Junge, der immer wieder murmelte, dass sie nicht gehen durfte. Der Junge der im Bett unter der Decke lag und immer wieder flüsterte, dass Yukino nicht gehen durfte, obwohl sie schon lange weg war.

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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeMo Okt 28, 2019 9:54 pm

Joichiro hatte das elegante Talent dafür, selbst in einem Streit etwas Nettes zu sagen. Ein Hallo wäre sicher kein Beinbruch gewesen und nebenbei bezeichnete er sie als wohl größte Schwertkämpferin des reiches. Ein hohes Kompliment, welches ihre Laune aber nicht zulassen wollte. Deshalb blieb sie für einen Moment still. Unkommentiert wollte sie es aber trotzdem nicht lassen. "Vielleicht hast du recht! Aber dann musst du trotzdem nicht mit den Mädchen so abhängen!" sagte sie und gab ihm nicht direkt recht. Sie wusste, dass er vollkommen recht hatte. Das "vielleicht" war einfach nur um sie selbst zu schützen. Leider spitzte sich das ganze zu und Yukino merkte immer mehr, wie ihre eigene Wut aufkochte. Emotionen die wohl nur bei ihm zu sehen waren. Sie kam als eiskaltes Mädchen aus einer Hölle. Akio und vor allem Joichiro sorgten für ihre Wandlung. Leider war sie unerfahren mit diesen Gefühlen. Dabei konnte sie deutlich genug spüren, wie es ihrem Freund ging. Deshalb machte Yukino einen Schritt, der drastisch war, doch definitiv nur zum Selbstschutz geschah. Sie stieß ihn von sich und zweifelte ihre Verbindung an. Die Verbindung, der sie so lange hinterhergelaufen war. Ihr einziger Hoffnungsschimmer, wenn man es so sagen wollte. Damit schoss sie sich aber auch ein Eigentor. Joichiro war oft ihr einziger halt und jetzt stieß sie ihn von sich. Sofort schlich sich die Leere in ihren Körper und die Visionen ihrer Kindheit schossen durch ihren Kopf. Sie wimmerte und bat darum, dass es aufhörte. Aus Reflex hielt sie sich die Ohren zu und ging. Sie entfernte sich von Joichiro und blieb wenige Meter stehen. Dass ihr Freund nach ihr rief, blickte die Schwarzhaarige in diesem Moment nicht. In ihrem Kopf waren die Schreie der Frauen zu hören, die dazu gezwungen wurden ihr immer mehr Geschwister zu gebären. Nur damit eine Armee entstehen konnte, die gegen die Dörfer stand, halten konnte. Schlussendlich endete das alles auf dem Schlachtfeld. Bis heute erinnerte sie sich zurück, doch bevor sie in die Knie gehen konnte, spürte sie etwa. Etwas riss sie aus ihrer Trance. Man könnte, als als Licht am Ende des Tunnels bezeichnen. Yukino schreckte zusammen. "Huh!" stieß sie erschrocken aus und sah herunter. Seine Arme legten sich um ihren Körper und er drückte sich an sie. Deutlich konnte Yukino seine Trauer spüren. Sie war so real, dass es ihr eine Gänsehaut verpasste. Sie blieb aber vorerst so stehen bis sie seine Wörter hören konnte. Er flehte sie an nicht zu gehen. Flehte, dass sie nie wieder gehen durfte und das in einer Intensiven Art und Weise. Yukino konnte Gefühle spüren und diese Gefühle verpassten ihr einen wahren Schock. Auch sie lernte daraus etwas. Er hatte keine Gefühle für andere Mädchen. Nicht wenn seine Angst so real, so erschreckend war. Sie tat ihm unrecht. Das realisierte sie in diesem Moment. Yukino nahm ihre Hände von ihren Ohren und ergriff sie Hände ihres Freundes. Für ein paar Momente hielt sie sich einfach an ihm fest. Dann aber ergriff sie den Mut. Sie öffnete seinen Griff, behielt aber seine Hände in ihren. Sie drehte sich und konnte seine Tränen sehen. Sie senkte ihren Blick. Feige wich sie seinem Blick aus. Schlussendlich konnte sie aber den Mut zusammen nehmen und sah ihm in die Augen. "Es tut mir leid" kam es kurz von ihre Lippen. "Das bin ich wohl auch deiner Freundin schuldig" und das meine die Schwertkämpferin ernst. Sie tat beiden unrecht. "Die Situation ist einfach so neu, so aufregend!" mit einem schüchternen Lächeln sah sie Joichiro an. "Ich hatte einfach Angst, dass dir diese Mädchen etwas bedeuten. Dass sie mich irgendwann ersetzen. Deine Situation habe ich nie erlebt, deshalb war es nicht richtig von mir darüber zu urteilen." Yukino ließ in diesem Moment seine Hände los und fuhr sanft über seine Arme hinauf zum Kopf. Seine Tränen strich sie sanft mit ihren Daumen weg. In diesem Moment kam das Schwarzhaarige Mädchen näher und versiegelte seine Lippen mit einem Kuss. Diesen hielt sie für eine halbe Minute an. Nach dem Kuss legte sie ihre Arme um seinen Hals und umarmte ihn. Fest schloss sie ihn in die Arme, so als wollte sie ihm zeigen, dass sie nie wieder gehen würde. Sie war hier, hier wo sie hingehörte. Damit aber nicht genug. Yukino fühlte, dass es der richtige Moment war. Ohne sich aus dieser engen Umarmung zu lösen, flüsterte sie ihm die magischen Worte ins Ohr. "Ich liebe dich, Joichiro! Bitte verzeihe mir" in ihrer geflüsterten Stimme hörte man deutlich die Reue. Für eine kleine Weile hielt sie diese Umarmung einfach an, bis sie locker lassen wollte. Sie sah ihm in die Augen. "Möchtest du mit mir ins Haus gehen?", fragte sie um sicherzugehen, dass er immer noch denselben Traum hatte. Damals als Kinder hatten sie die Idee, doch war sie realisierbar? Sie mussten es wohl testen!
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeSa Nov 02, 2019 10:40 am

Die Arme von Jochiro legten sich fest um den Körper seiner Freundin, während er seine Wange an ihre Schulter drückte, was im übrigen ziemlich anstrengend war. Yukino war inzwischen deutlich kleiner als er selbst gewesen. In den letzten Monaten war ihm das gute Essen sehr bekommen. Es half seinen Körper endlich dabei, die nötige Kraft aufzubauen und stärker zu werden. Das Mädchen drehte sich in seinen Armen und blickte dann zögerlich zu ihm auf. Eigentlich rechnete der junge Mann nicht einmal damit, aber Yukino entschuldigte sich bei ihm. Sie sprachen davon, dass es ihr Leid tat und erklärte ihre Eifersucht hinter ihrer Handlung. Die Augenbrauen des Jungen zuckten leicht, weil er nicht sicher war, ob er diese Eifersuchtsattacke wirklich verstand. Am liebsten hätte er laut gelacht, verkniff sich aber dieses Verhalten. Als ob irgendein Mädchen wirklich mit ihm zusammen sein wollte! Für einen Moment dachte er noch darüber nach, wurde aber aus den Gedanken gerissen als die Lippen von Yukino seine trafen. Ein Kribbeln lief durch seinen Körper durch und er spürte unweigerlich, dass er eine gewisse Freude für den Kuss empfand. Seine Hände legten sich automatisch auf ihre Hüften und drückten sie näher an sich, während er ihre Lippen sanft liebkoste. Er war zwar kein wirklicher Profi im Küssen, aber er hatte in den letzten Malen mit Yukino sich immer darauf eingelassen. Dann folgte eine Umarmung, die er ebenfalls erwiderte. Seine Arme legten sich um sie herum und hoben die zierliche Frau kurz an, damit er nicht die ganze Zeit nach unten gebeugt stand. Auch jetzt zeigte er wieder ein Lächeln als er das kleine Geständnis von Yukino hörte.
„Ich liebe dich auch, Yukino-chan“, sagte er und stellte sie zurück auf die Füße, um sie ebenfalls anzusehen. Dann ergriff er ihre Hand und zog sie einfach auf das Haus los. Immerhin fragte sie, ob er noch immer mit ihr ins Haus gehen wollte. Was waren Worte, wenn man das ganze auch zeigen konnte? Auf dem Weg zum Haus hob er auch die Tüte auf mit ihren Essen. Zwar war in der Tüte jetzt alles durcheinander, aber das würde sie beide nicht stören! Gemeinsam schlüpften sie durch ein kleines Loch in der Wand in das innere. Die Tür war nach wie vor nicht im Takt. Zumal das verrostete Schloss keine Möglichkeit zeigte einfach so in das innere zu kommen. Wie immer hing in dem Haus Staub in der Luft. Es roch ein wenig nach Wald hier drinnen und ein paar kleinere Spinnen krabbelten rasch unter die Dielen. Das Knarren des Holzes war überall zu hören, so als hätte das Haus ein Eigenleben entwickelt. In den letzten Monaten waren sie auch kaum dazu gekommen hier was aufzubauen. Joichiro hatte sich stark mit einem guten Training beschäftigt gehabt.
Im inneren steuerte Jochiro in die kleine Küche. Dort pfiff der Wind durch dutzende Löcher hindurch, sodass er eine große Pappe nochmal ordentlich rücken musste.
„Wir sollten vielleicht gucken, wem das Haus gehört und ihm das ganze abkaufen, oder?“, sagte Joichiro und legte die Papiertüte auf den wackeligen Tisch ab. Er hatte keine Ahnung, ob sie dieses Haus überhaupt einfach umbauen durften. Eigentlich drangen sie hier auf Privatgrundstück ein.

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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeSo Nov 03, 2019 1:16 pm

Es war ein tolles Gefühl. Seine starken Arme umschlossen ihren Körper. Unweigerlich drückte sie sich an ihren Freund heran. So entstand eine Nähe, die Yukino wohl nur bei ihm zulassen würde. Mit einem Lächeln sah sie über ihre Schulter, ehe sie sich drehte. Sie wollte ihm in die Augen sehen und sich für ihre Eifersucht entschuldigen. Sie rechnete damit, dass er lachte. Er tat es immer. Schon damals war es so. Immer wenn Yukino das Gefühl hatte, das sie sich entschuldigen musste, lachte er es einfach weg! Nicht selten dachte sie daran, dass er sie dabei auslachte. Immer wieder musste er seine Situation erklären. Er lachte nicht über sie, sondern über die Tatsache, dass sie das Gefühl hatte sich zu entschuldigen.

Er tat es aber nicht! Aus diesem Grund nahm Yukino seinen Kopf in ihre Hände. Sanft zog sie sich an ihn und küsste ihn. Das alles war neu, doch sie wollte es nicht mehr missen. Während Joichiro seine Hände an ihre Hüfte legte und sie dichter an sich heranzog, liebkosten sich ihre Lippen für einen Moment. Sie gestand ihm ihre Liebe. Es war ein großes Zeichen ihrerseits. Vorsichtig löste sie den Kuss und umarmte ihren Freund. Dieser legte seine Arme erneut um ihren Körper und hob sie an. Kurz kicherte sie, denn sie war zwar älter aber nicht mehr größer als er. Deswegen hob er sie wohl an. Sie lächelte daraufhin und hörte seine Antwort auf ihr Geständnis. Sie liebten sich! Es gab keinen Grund eifersüchtig zu sein. Sie wollte an sich arbeiten und hoffte es schnellstmöglich über die Bühne zu bringen. Vorsichtig setzte er sie zurück auf die Füße und nahm sie an die Hand. Joichiro war in diesem Moment kein Freund von Worten. Er wollte ihre Frage mit taten beantworten und nicht mit Wörtern. Deshalb zog er sie hinter sich her. Wie schon damals, war das kleine Loch ihr einziger Weg um sich Zutritt zu verschaffen. Dieses Mal war es nur etwas schwieriger. Sie waren eben nicht mehr so klein wie damals. Trotzdem schafften sie es Mühelos. Der Zustand des Hauses war wirklich schlimm. Seit Jahren schien hier niemand mehr wirklich gewohnt zu haben. Im Haus roch es nach Wald und viele Kleintiere hatten sich dieses Gelände zu Nutze gemacht. Staub, Spinnweben und ein pfeifender Wind, der durch die Wände zog. Aufmerksam schaute sich Yukino um. Sie wollte sich einen Überblick über dieses Ausmaß machen. Was mussten, sie tun um hier drin Leben zu können. Jeder Schritt brachte die alten, maroden Dielen zum Knarren. Die Natur holte sich dieses Haus langsam zurück. Sie hatte aber viel zu viele schöne Erinnerungen an dieses Haus. Aber da sprach Joichiro einen Punkt an, an den sie gar nicht gedacht hätte. Für sie war es selbstverständlich. Aber er hatte recht. "Daran habe ich noch nie gedacht. Ich könnte Akio-sama fragen, ob er da etwas herausfinden könnte. Wenn es jemand wissen müsste, dann wohl der Mizukage." überlegte die Schwertkämpferin, während sie durch das marode Gebäude lief. "Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass hier noch jemand Interesse daran hat. Ich meine es steht so lange schon leer. Schon als Kinder haben wir hier immer ein Familienbild gespielt. Erinnerst du dich?" sagte sie mit einem lächeln.
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeFr Nov 08, 2019 5:45 pm

Kälte war nie ein Problem gewesen für Joichiro. Nach dem er sich jedoch den Clan des Mizukage anschloss, spürte er jedoch genau das als erstes. Auch hier war es kalt gewesen, auch wenn Joichiro nicht fror. Man konnte nur sagen, dass im Winter hier eindeutig niemand überleben könnte. Während er mit Yukino hier stand, wurde ihm klar, dass sie das Haus wirklich renovieren mussten, wenn sie hier jemals drinnen Leben wollten. Ihm kam sogar der Gedanke, ob es nicht besser gewesen wäre, das ganze abzureißen und ein neues hin zu bauen. Aber das sprach er nicht aus, sondern versuchte nur notgedrungen durch das Haus zu laufen und ein paar Dinge zurecht zuschieben. Dinge, die er verwendet hatte als er hier lebte. Stofffetzen und Pappe waren die einzigen Mittel, um die Löcher in den Wänden etwas zu stopfen. Joichiro drehte sich langsam zu Yukino herum und verschränkte die Arme leicht hinter dem Kopf, während sie davon sprach den Mizukage zu Hilfe zu nehmen. Langsam zuckte er die Schultern bei dem Gedanken.
„Wir müssen zumindest damit rechnen, dass hier jemand Besitzansprüche hat und uns es übel nimmt, wenn wir uns hier ausleben“, erklärte er. Allein an diesen Worten konnte man hören, dass er nicht mehr das kleine, verträumte Kind war, dass nach Lust und Laune lebte. Er war Erwachsen geworden und übernahm Verantwortung. „Zumal ich nicht Mal das Geld hätte, dieses Haus zu kaufen.“ Mit der Hand fuhr er langsam über die alte Wand und lächelte dann aber trotzdem ein wenig vor sich hin. Er erinnerte sich noch sehr gut, wie sie hier immer Familie spielten. „Ja ich erinnere mich“, sagte er barsch und blieb schlussendlich an einem kaputten Tisch stehen. Mit dem Finger zeichnete er über die dicke Staubschicht.
„Ich wollte dich irgendwann heiraten und viele Kinder in die Welt setzen, die alle nicht hungern müssen.“ Er drehte sich herum und lachte laut. „Aber derzeit bin ich eher froh, selbst ein Bett zu haben und nicht hungern zu müssen. Ich glaube Kinder will ich so schnell nicht kriegen.“ Vielleicht, wenn er schon 50 Jahre alt war oder so! „Was wollen wir heute hier machen?“, fragte er dann und drehte sich kurz durch den Raum hindurch. „Wusstest du eigentlich, dass das Haus ein Keller hat?“
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeSo Nov 10, 2019 2:35 pm

Das Haus war alt, ja sehr alt. Es wieder aufzubauen würde einige Zeit in Anspruch nehmen. Da musste man sich wirklich zweimal überlegen, ob sich ein kompletter Neubau nicht lohnen würde. Aber allein die Erinnerungen waren es doch wert das Haus zu sanieren. Oder war es Zeit für einen Neuanfang? Ähnlich verträumt wie ihr Freund, lief Yukino durch das Haus, strich ab und an mal durch die Dicke Schicht Staub, die sich durch das ganze Haus zog. Vor ihrem Auge hörte sie das Kinderlachen der beiden. Wie sie dieses Haus ihr eigen nannten. Sich hier zurück zogen und auch ab und an mal ärger bekamen, weil sie so lange weg waren. Bei all der Historie gab es aber ein Problem, welches die Schwarzhaarige ausgeblendet hatte. Die Möglichkeit bestand, dass hier jemand noch Anspruch auf dieses Haus hatte. Dieses Problem könnte sie relativ klären. Sie müsste nur den Mizukagen um Hilfe bitten. Er würde sicher ein paar Akten haben und das ganze schnell aufklären können. Obwohl das Gespräch sicher unangenehm wird. Wieso, weshalb, Warum! Diesen Fragen musste sie sich dann stellen. Das war es ihr aber Wert.

"Wir sollten klären, wem das Haus gehört, falls es noch jemanden gehörte", antwortete sie ihm und sah ihn an. Wie er da stand, so kindlich wie früher. Sorglos, Hände hinter dem Kopf! Doch seine Worte zeugten davon, dass auch er gereift war. Er war nicht mehr das kleine Kind. Deshalb lächelte sie ihn nur an. Auch sprach er von Geld. Sicher hatten sie nicht das nötige Geld dazu, doch sie war sich sicher, dass sie dieses Problem lösen könnten. Ein paar Missionen und eventuell hatten sie alles, was sie brauchten. Ihr Herz hüpfte wie wild nach seinen nächsten Worten. Er erinnerte sich an ihre Kindheit und auch was er tun wollte. Joichiro wollte sie Heiraten und Kinder aufziehen, die niemand Hungern mussten. Sie lächelte verlegen. Das waren ihre Wünsche, doch plötzlich lachte er. Verdutzt sah sie in seine Richtung und hörte sich seine Erklärung an. Auf seine Erklärung hin musste sie selber auch Lachen. Er hatte recht. Seine Situation hatte sich schlagartig verbessert. Da gab Yukino ihm absolut recht. Heiraten und Kinder bekommen kam nicht infrage. Sie waren viel zu Jung um sich überhaupt Gedanken darüberzumachen. "Über Kinder brauchen wir uns wirklich keine Gedanken zu machen. Wir sollten uns kleine Ziele setzen und sie nach und nach erfüllen. Ein Ziel habe ich schon erfüllt. Ich habe dich endlich wieder" erklärte Yukino mit einem zarten Lächeln und sah zu, wie er sich durch den Raum drehte und seine nächste Frage stellte. Was sollten sie tun? Für einen Moment überlegte sie, da kam auch schon die nächste Frage. Ob sie von einem Keller wusste? Nein das wusste sie tatsächlich nicht. "Nein ich wusste nicht, dass dieses haus einen Keller hat. Gibt es da was Besonderes?" fragte sie neugierig und hob dann ihre Hand an ihr Kinn. Man sah deutlich, dass sie überlegte. Was sollten sie heute tun? Yukino sah aber die Tüte, mit dem essen, welche sie so durcheinander gebracht hatte. Innerlich plagte sie das schlechte Gewissen. "Sollen wir vielleicht zuerst was essen?", fragte sie ihn vorsichtig. Immerhin wollte sie seine Geste anerkennen. "Vielleicht magst du mir beim Essen erzählen, wer dieses Mädchen vorher war? Ich habe das Gefühl ihr unrecht getan zu haben" Yukino wollte wissen, wen sie vorher einfach so davon gejagt hatte. Es war keine Frage aus Eifersucht, sondern aus Reue. Beim Essen würde sie sich überlegen, was sie heute tun konnten.
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeDo Nov 14, 2019 6:53 pm

Der Traum das Haus wiederaufzubauen, zerplatzte als er den Gedanken aussprach, dass das Haus jemand anderes gehörte. Joichiro spürte aber keine kindliche Enttäuschung in sich, sondern mehr das Gefühl, dass so manchmal das Leben eben lief. Sie konnten sich hier ein paar schöne Momente machen, solange bis jemand kam und das Haus dann nicht mehr ihnen gehörte.
„Deswegen könnten wir in den Keller gehen und schauen, ob wir eine Besitzurkunde finden oder Informationen zum ehemaligen Hausbewohner?“, sagte er und setzte ein kleines, verblödetes Grinsen auf. „Wie eine Detektiv-Aufgabe.“ Er verschränkte die Arme vor der Brust und versuchte sich lässig an die Wand zu lehnen, gleich daraufhin knarrte es hinter ihm und die Wand gab leicht nach. In dem Holz formte sich ein Loch so groß wie eine Faust. Missmutig sah er über die Schulter und erkannte im inneren der Wände ein paar Krabbeltiere. Aus dem Inneren zog er eine kleine Spinne und setzte sie sich auf die Hand. Immer wieder drehte er sie, sodass sie eine Endlosschleife über seine Finger laufen musste. Das arme Ding.
Derweilen sprachen sie in aller Ruhe über frühere Kindheitsträume. Yukino erwähnte, dass sie sich keine Gedanken machen brauchten und das sie sich kleine Ziele setzen sollte. Zumindest eins schien sie schon erreicht zu haben, was ihn kurz lächeln ließ. Dann setzte er die Spinne auf dem Tisch ab und ließ sie wegkrabbeln.
„Ich hoffe, dass du noch mehr Ziele hast. Ich glaube es wäre wirklich traurig, wenn dass dein einziges Ziel bis ans Ende deiner Tage gewesen wäre.“ Er setzte wieder dieses leicht dämliche Grinsen auf und spielte im Gespräch wieder auf den Keller an. Als er kleiner war, ging er nicht gerne dort runter. In der Regenzeit stand der Keller unter Wasser und im Wind war das Wasser gefroren. Wie es dort unten jetzt aussah, wusste er nicht, aber gespannt wäre er gewesen. Vielleicht gab es Schätze? Geheime Tunnel oder Hinweise auf den Vorbewohner?
„Ich weiß nicht, ob es was besonderes gibt“, erwiderte er auf ihre Frage und blickte sie wieder an. „Aber ich könnte mir vorstellen, dass ein Abenteuer in dem Keller auf uns wartet…“, er ließ eine melodramatische Pause. „Oder viel Dreck und Schlamm. Am Ende des Tages versauen wir uns allerhöchstens unsere Kleidung dort unten… hmmm ich glaube ich würde ein Teil eh ablegen. Der Pullover ist wirklich schön neu.“ Er klopfte über den Stoff seines dunkelgrünen Hoddie, den er am liebsten trug. Obwohl er ihn schon seit ein paar Wochen besaß, fand er ihn noch immer wirklich bequem und passte auf ihn ganz besonders auf. Kein bisschen Dreck zierte ihn. Allgemein putzte er sogar jeden Abend seine Schuhe, damit sie am nächsten Tag noch besonders frisch und neu aussahen.
Als Yukino das Essen ansprach, vergaß er fast augenblicklich den Keller oder die Abenteuer, die dieses Haus noch verbarg. Er hatte in den letzten Wochen immer viel Hunger gehabt. Ein ständiger Drang nach Essen. Vielleicht ein Wachstumsschub? Seit sein Körper Essen bekam, schien es alles aufzusaugen, so als wollte er wie eine trockengewordene Blume blühen.
Er kam langsam zu Yukino näher und setzte sich dann auf die verstaubte Matratze am Boden. Sie war etwas unbequem und mit der Zeit ging die Witterung auch in den Stoff vor. Erst jetzt wurde ihm bewusst, wie runtergekommen alles wirkte. Früher war ihm das nie aufgefallen, aber jetzt wo er das Neue kannte, wirkte das hier alles nur noch ärmlich und lächerlich. Kein Leben für das man Stolz sein sollte.
„Hmmm, dass war Ayu. Sie ist eine Uchiha aus Konoha To. Sie hat das Sharingan“, erklärte er und deutete dabei mit dem Finger auf sein Auge. Mit der Hand deutete er an, dass er den Burger aus der Tüte wollte und packte diesen dann auf seinem Schoß aus. „Das wars eigentlich schon. Oder was willst du genau wissen?“
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeSa Nov 16, 2019 8:44 pm

"Wir könnten zumindest versuchen etwas Brauchbares zu finden. Vielleicht finden wir ja wirklich einen Hinweis. Auch wenn es nur ein kleiner ist" so gab Yukino ihm recht. Dass der Keller aber unter Wasser gestanden hatte, wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Dieses Wasser vernichtete sicher den einen oder anderen Hinweis. Fröhlich lächelte sie als er die "Detektiv Aufgabe" ansprach. "So könnte man es nennen." bestätigte sie mit einem zuckersüßen Lächeln. In diesem Haus waren so viele Erinnerungen, dass es klar war, das sie über ihre Vergangenheit reden mussten. Verträumt wiederholten sie ihre Ziele. Sie waren groß und noch in weiter Ferne. Deshalb schlug sie vor, es langsam angehen zu lassen und lieber die kleinen Ziele zu verfolgen. Ihr erstes Ziel war erreicht. Sie wollte ihn wiederfinden. Und das schaffte sie auch. Auch wenn er der Meinung war, dass es traurig wäre, wenn es ihr einziges Ziel wäre, so konnte sie seine Meinung nicht teilen. Immerhin schlossen fast alle ihre Ziele ihn mit ein!

Während sie beide aber darüber philosophierten, sah sie ihm zu, wie er mit dem Krabbel Vieh spielte. Yukino hatte keine Angst vor Insekten, doch so würde sie mit diesen Kreaturen auch nicht umgehen wollen. Immer wieder drehte er seinen Finger, um der Spinne eine Endlosschleife zu bieten. Doch schlussendlich ließ er die Spinne frei und sie krabbelte ihren eigenen Weg. "Wenn ich ehrlich bin, habe ich keine wirklich großen Ziele. Ich möchte nur alle schützen, die mir was bedeuten. Ich will diesem Ziel einfach immer näher kommen. Und irgendwann kann jeder Stolz auf mich sein!". Yukino behielt ein kleines bisschen ihrer kindlichen Ader. Deshalb betonte sie es auch so, als würde sie es nicht so wirklich ernst nehmen. Jeder der Yukino kannte, wusste, aber wie wichtig ihr es schon damals war. Vielleicht war das ein Grund dafür, wieso der Mizukage ihr das Hiramekarei anvertraut hatte. Sie durfte ihn nicht enttäuschen und zeitgleich fühlte sie sich auch Joichiro gegenüber schuldig. Sie konnte ihm nicht durch seine schwere Zeit helfen. Vielleicht hätte sie mit Akio reden sollen. Sie wurde, aber schlussendlich aus diesem Gedanken gerissen als der Keller wieder Thema war. Sie hörte ihm zu. Vielleicht gab es ja wirklich was Interessantes. Joichiro sprach von einem Abenteuer und für einen kurzen Moment funkelten ihre Augen. Die melodramatische Pause unterstützte das. Doch all das kam zu Ende, als er den realistischen Grund preisgab. Es könnte viel Dreck und Schlamm auf sie warten. Am Ende des Tages würden sie sich nur die Sachen verdrecken. Und das wäre wirklich schade. Ihr Freund würde so gar seinen Pullover ausziehen, damit er nicht dreckig wurde. "Das wäre auch schade drum", sagte Yukino. Ihr gefiel seine Wahl der Kleidung. Natürlich hatte er sich unglaublich verändert. Das Training und das Essen setzte seinen Körper sofort aus. Er wurde muskulöser. Nach jeder Trainingseinheit merkte Yukino deutlich , wie stark er wurde. Immer wieder wurden seine Schläge stärker und das blocken wurde immer unangenehmer.

Auf die Frage was sie heute tun sollten, nahm sie die Tüte mit dem Essen und fragte ihn, ob sie nicht zuerst essen sollten. Zusätzlich konnte er ihr ja von diesem Mädchen erzählen. Er kam zu ihr, setzte sich auf eine alte, staubige und verwitterte Matratze. Yukino tat es ihm gleich. Wahrscheinlich war sie eines der wenigen Mädchen, die sich einfach dazu gesetzt hätten. Auch Yukino kam nicht aus einem tollen Haushalt. Erst Akio lehrte ihr, wie das Leben laufen konnte. Während er erzählte, deutete er an, was er wollte. Yukino übergab ihm den Bürger und sammelte sich selbst auch einen aus der Tüte und packte ihn aus. Bevor sie aber hineinbiss, wartete sie ab und starrte voller Wehmut auf das Essen. Sie trat es vorher durch die Gegend. Es war ein Beweis, dass er an sie dachte und früher hatte er solch ein Essen sicher selten und sie trat es einfach mit Füßen. Auf seine Frage, was sie noch wissen wollte, seufzte sie kurz und sah ihn an.


"Ich fühle mich schlecht.", gestand sie ihm. "Ich wollte vorher nicht so reagieren. Es kam einfach aus mir raus. Dabei habe ich nicht mal das Recht dazu. Ich meine, ich war nicht bei dir. Es wäre ja nur verständlich, wenn du dir ein Mädchen suchst, was bei dir war und dir geholfen hat. Ich kannte sie nicht und habe sie ungerecht behandelt." wieder seufzte sie und versuchte endlich darüberzustehen. Er wusste doch, dass es ihr leidtat. "Warum ist eine Uchiha in unserem Dorf? Und woher kennst du sie? Lebt sie auch hier?" es waren viele Fragen, die sie einfach nur aus Interesse stellte. "Das Sharingan....sind das nicht diese roten Augen. Ich habe glaube ich mal etwas darüber gelesen" sagte sie zu ihrem Freund. Da sie keine "Akademie" durchlaufen hatte, kam ihr wissen und können nur aus Büchern und eben vom Mizukagen. "Guten Appetit Joichiro", sagte sie ehe sie endlich einen bissen, nahm.
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeDi Nov 19, 2019 6:30 pm

Nachdem Joichiro die Spinne wieder zu Boden setzte, blickte er rüber zu Yukino, die gerade darüber sprach, dass sie keine großen Ziele besaß. Er blickte sie abschätzend an und rieb sich mit der Hand über den Hinterkopf.
„War Schwertshinobi ein Teil deiner Ziele oder nur eine Nebensächlichkeit? Ich kann mir kaum vorstellen, dass man so einen Titel ohne wirklichen Ziel, erhält“, sagte er und versuchte dabei nicht so zu klingen als beneide er Yukino, um diesen Titel. Er fand es beeindruckend und fühlte sich fast ein wenig minderwertig an ihrer Seite. Mit dem Essen in der Hand setzte er sich auf die staubige Matratze und packte langsam den Inhalt aus. Seit einer geraumen Zeit plagte ihm bereits wieder der Hunger. Obwohl er früher nicht ganz so viel aß, konnte er sich nicht erinnern, dass er ständig so hungrig gewesen war. Es schien fast sok als würde sein Körper, je mehr er aß, umso mehr Hunger haben. Relativ zügig hatte er deswegen die erste Portion gegessen und blickte dabei immer wieder rüber zu Yukino, die ebenfalls den Snack für zwischendurch genoss. Während sie sprach, sagte er kein Wort und packte derweilen einen Fischburger aus. Diese Art von Burger gehörte inzwischen zu einen seiner Lieblingsspeisen, bevor er genussvoll in diesen reinbiss, wollte er aber noch ein paar Fragen von der jungen Frau beantworten.
„Kein Mädchen der Welt hätte auf mich gestanden. Ich habe nach Müll gestunken und war immer voller Dreck“, erwiderte er skeptisch über ihre Vorstellung darüber, dass er sich ein Mädchen suchte. „Sie hat mir einfach nur geholfen als ich mich noch rumschubsen ließ und als ich noch dieses Loser-Yuki-Element besaß, womit ich rein gar nichts anfangen konnte.“ Er sprach seit seiner „Umwandlung“ ziemlich schlecht über seinen Clan. Das konnte man ihn aber auch nicht verübeln. Der Clan hatte ihn verstoßen und nie wirklich anerkannt, dadurch bekam er keine richtige Ausbildung. Inzwischen ging ihn keiner mehr auf die Nerven oder versuchte ihm einen Streich zu spielen. Tatsächlich würde er sogar soweit gehen, jemand umzubringen, wenn man ihn nochmals bloßstellen wollte.
„Ich weiß nicht, warum sie hier ist. Aber ich vermute Mal, weil sie nicht im Dorf bleiben wollte. Soweit ich weiß, lebt sie hier. Ihr Sharingan sieht auf jeden Fall mega nice aus. Es hat was beängstigendes an sich. Fast so als würde sie dir mit zwei Augen in die Seele gucken.“ Er machte dabei eine gruselige Handbewegung und grinste breit.
„Aber eigentlich ist sie ganz okay. Oder sie ist nur zu mir ganz okay. Keine Ahnung.“ Er zuckte die Schultern und biss ein großes Stück seines Fischburgers ab auf dem er dann herumkaute. „Ich möchte im übrigen bald bei der Chuunin Prüfung teilnehmen… ich weiß nur nicht, ob ich das Erbe des Mizukage bis dahin gemeistert bekomme.“ Erneut biss er von seinem Fischburger ab und blickte dann rüber zu Yukino. „Ich meine… es ist gar nicht so einfach seitdem ich es habe.“
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeDo Nov 21, 2019 1:29 am

Sie sah ihren Freund an. Irgendwie fühlte sie sich schlecht. Joichiro konnte sich nicht vorstellen wie das so ablief und schon gar nicht, dass es so Nebenbei passierte. Sie wollte ehrlich sein und ihm auch die Situation erklären. Sie sah ihn mit ihren offenen Augen an. "Habe ich dir eigentlich jemals meine Geschichte erzählt Joichiro?", fragte sie ihn mit einem ehrlichen, treuen Blick. Sie wusste nicht mehr genau, ob sie ihm als Kind jemals ihre Geschichte erzählte oder ob er nur Stückweise erfahren hatte. Hatte er damals überhaupt nachgefragt? Trotzdem wollte sie ihm erstmal ihre Geschichte erzählen wie sie an das Hiramekarei gekommen ist. "Um ehrlich zu sein habe ich es nie angezielt ein Schwertshinobi zu werden. Ich trainierte unter unserem Mizukage-sama. Sein Schwertkampf ist von einer anderen Welt. Ich versuchte aber ständig besser zu werden und wollte schlussendlich eine richtige Waffe haben. Ich wollte die Angst spüren, die Angst vor Verletzungen! Sie trieb mich auf ein neues Level und irgendwann kam Akio-sama zu mir. Er erzählte mir das diese Klinge gestohlen wurde und erteilte mir die Aufgabe dieses Schwert zurückzuholen. Ich tat es und schleppte meinen verletzten Körper zurück. Als ich das Schwert übergeben wollte, drückte er es mir in die Hand und ernannte mich zum Schwertshinobi. Habe ich dir die Kraft des Hiramekarei mal gezeigt?" fragte sie Joichiro und schnappte sich ebenfalls was zu Essen, nachdem sie ihm seinen Burger gereicht hatte.

Nachdem sie beide aber still ihre Burger verspeist hatten, reichte sie ihrem Freund einen zweiten Burger. Ihr Gesicht war von einem zuckersüßen lächeln gezeichnet. Sie freute sich, dass alles so normal war, so vertraut. Leider wurde ihr lächeln kurz getrübt und sie versuchte Joichiro klarzumachen, warum sie eben so reagiert hatte. Sicher hatte er es schon längst verstanden, doch es ging ihr eher um ihr eigenes Gewissen. Plötzlich antwortete er ihr ziemlich Plump aber laut seiner Erklärung sehr treffend. Er stank nach Müll, hatte kein Zuhause und wurde von den Yuki verstoßen. Yukino konnte es natürlich nicht verstehen. Sie liebte diesen Jungen und umarmte ihn auch trotz seines Auftretens. Schönheit war nichts Äußerliches. Nicht für Yukino zumindest. Ayu hatte ihm also geholfen und in diesem Moment entschied Yukino für sich, dass sie der Uchiha ebenfalls etwas schuldig war. Weiter hörte sie aufmerksam zu. So wie er über sie erzählte, schätzte Yukino sie ebenfalls ein. Sie bewies Mut und wollte nicht nach der ersten Aufforderung gehen. Letztendlich war es wohl die penetrante art der Schwertkämpferin, die sie zum Rückzug zwang. Der Klügere gibt nach, oder? Seine gruselige Handbewegung brachte sie zum Lachen. "Ich muss das Sharingan unbedingt mal sehen. Aber glaub mir, ich kann viel gruseliger sein" sagte sie mit einem lächeln und zwinkerte ihm zu. Ihr Chakra war besonders und machte sie überhaupt erst kompatibel mit der Legendären Chakraklinge. Plötzlich sagte er ihr aber auch eine tolle Nachricht. Er wollte die Chuunin Prüfung vollführen, wusste aber nicht, ob er es schaffen konnte. Dabei lag es nur an den neuen Techniken, die er zu lernen hatte. Es war schwer vom Yuki Clan in den Ketsueki Clan zu wechseln. Vom Eisversteck in die Blutkontrolle? Ganz verstand Yukino die Techniken ihres Ziehvaters nicht. Aber sie waren sicher verheerend und nun besaß auch Joichiro die Möglichkeit dazu. "Wenn ich dir helfen kann sag einfach bescheid. Ich helfe dir sehr gern." bot Yukino mit einem ehrlichen Lächeln an. Vielleicht konnte sie ihm im Ken-Jutsu helfen. Bei weiteren würde sie wohl die falsche Person sein.
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeMo Nov 25, 2019 6:24 pm

Das Mittagessen – wobei es vielleicht auch eher ein frühes Abendbrot war – schmeckte köstlich. Joichiro mochte den Geschmack von Fischburgern wirklich gerne. Obwohl es seit neusten auch andere Möglichkeiten gab für ihn zu speisen. Blut. Blut war in den Augen von Joichiro immer nur die Erinnerung an Schmerz und Leid gewesen. Das er jemals in der Lage war etwas Blut zu trinken, hätte er niemals für möglich gehalten. Yukino hatte er bisweilen noch nicht erzählt, dass er es konnte und mit Sicherheit irgendwann auch Mal tat. Das Blut würde ihn jung halten, während seine Freundin immer älter wurde und irgendwann starb. Er hingegen besaß einen Jungbrunnen damit. Das war eine Geschichte, die er ihr vielleicht irgendwann erzählte, aber nicht zu diesem Augenblick. Denn in diesem Moment wollte er ihre Geschichte hören. Auf die Frage, ob er jemals ihre Geschichte zu hören bekam, zuckte er langsam die Schultern. Sicher war er sich darüber nicht.
„Wenn du sie erzählt hast, habe ich sie vermutlich über die Jahre vergessen. Ich erinnere mich zumindest nicht daran, dass du es Mal erwähntest“, erwiderte er und biss nochmals von seinem Fischburger, dabei sah er immer wieder aufmerksam zu ihr rüber. Als er hörte, dass sie den Schwertkampf von dem Mizukage-sama lernte, lächelte er leicht, auch wenn in ihm der Neid ein wenig brannte. So gut, wie Yukino im Schwertkampf war, war Joichiro tatsächlich nicht und würde es vermutlich auch nie werden. Joichiro war zum Glück immer ein guter Zuhörer gewesen. In den richtigen Momenten sah er sie an oder riss die Augen auf als wäre er überrascht. Das war natürlich keine Show, sondern wirkliche Überraschung. Er war leicht für Dinge zu begeistern, die cool klangen und fast ein wenig naiv, wenn es um Geschichten ging, die er glaubte. Joichiro glaubte nämlich grundsätzlich immer alles.
„Ich glaube du hast mir nicht gezeigt, wie das Schwert funktioniert“, sagte er nachdem er den nächsten Burger verdrückte und sich über seinen letzten her machte. Der junge Mann bekam nicht Mal mit, dass er innerhalb kürzester Zeit einiges vertilgte. Stattdessen sprach er über sein stinkendes Leben davor. Kein Mädchen der Welt sah ihm nur mit dem Arsch an – abgesehen natürlich von Yukino. Nur war Yukino nicht immer da gewesen und irgendwann war er in das Alter gekommen, wo ihn die Aufmerksamkeit von Mädchen wichtig war.
Inzwischen wollte er eigentlich nur noch die Aufmerksamkeit von einem Mädchen und die saß gerade mit ihm hier. Sie sprachen über die Chuunin Prüfung und seine Freundin bot ihm wirklich Hilfe an. Mit dem letzten Bissen schlug er seine Faust in seine flache Hand und nickte.
„Ich bin voll auf deine Hilfe angewiesen, Yukino-chan“, erklärte er und fuhr sich dann durch die dunklen Haare hindurch. „Aber nicht heute…. Heute müssen wir in den Keller und ein Abenteuer bestreiten.“ Im selben Moment sprang der Junge auf und knüllte das Papier des Essens zusammen. Er warf ihn in den provisorischen Mülleimer. Dann beugte er sich zu seiner Freundin, grinste sie an und griff an ihre Hüfte, um sie nach oben zu heben. Das ganze geschah mit einer gewissen Leichtigkeit, sodass er sie kurz festhielt und ansah. Für diesen Augenblick vergaß er sogar kurz, dass sie eigentlich ein Abenteuer bestreiten sollten!

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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeMo Dez 02, 2019 12:21 am

Es waren ein paar Jahre vergangen. Dazwischen sahen sich die beiden nie und führten ein Leben, welches Unterschiedlicher nicht sein konnte. Yukino trainierte unter dem Mizukagen und Joichiro landete auf der Straße, ernährte sich von Müll und musste mehrere male das Opfer eines Überfalls werden. Sein Ehemaliger Clan, die Yuki´s, hatten es wohl auf ihn abgesehen. Zum Glück wählte Akio ihn aus, um sein Erbe weiterzuführen. Immerhin machte er ihn zu einem Ketsueki. Viel wusste Yukino darüber nicht. Zum einen fragte sie nie wirklich nach und zum anderen wollte auch ihr Ziehvater, dass diese Dinge geheim blieben. Sie wusste nicht das sie sich allein von Blut ernähren konnten, dass es ein Jungbrunnen war und auch der Kern ihrer Stärke. Deshalb war es auch kein Wunder und keine Überraschung seine Antwort zu hören. So wie sie sich nicht mehr erinnern konnte, konnte auch er sich nicht erinnern. Yukino zuckte kurz mit den Schultern und widmete sich ihrem Essen. "Vorhin, dieser kleine Aussetzer, der hat damit etwas zu tun" erklärte sie und war froh, dass Joichiro sie umarmte und ihre Angstattacke damit unterbrach. "Ich wurde damals in irgendeiner Höhle geboren. Als wäre es ein Gefängnis. Es gab nur Training und schaffte man das Training nicht, dann wurde man bestraft. Ich habe öfter mal Hunger strafen bekommen. Ich wurde in einen dunklen Raum gesperrt und bekam weder essen noch Trinken. Manchmal durfte ich nicht mal schlafen. Meine Mutter habe ich schon ziemlich früh nie wieder gesehen. Ich glaube mein Vater hat sie getötet. Ich hatte viele Geschwister, doch das Verhältnis war nie familiär. Und plötzlich wurden wir angegriffen. Chigiri attackierte uns und rottete viele von uns aus. Dazu auch meinen Vater. Auch ich hätte sterben sollen, doch Akio-sama hat mich gerettet. Deshalb musste er sich um mich kümmern. Damals habe ich kaum mit jemanden geredet. War ein Tier, welches nur aus Angst, Hass und Kampf bestand. Mehr gab es für mich nicht. Deshalb kam ich ins Waisenhaus und habe so viele Probleme gemacht. Durch dich Joichiro habe ich gelernt was es heißt einen Freund zu haben. Deswegen möchte ich weiter an mir arbeiten. Ich hoffe, du hilfst mir dabei!" Das war ein Thema, bei dem sie auf seine Hilfe angewiesen war. Allein würde sie wieder zu diesem Mentalen brocken schrumpfen. Allein war sie Hilflos.

Wo sie aber gerade bei diesem Thema waren, wollte sie von ihm wissen, ob sie ihm das Hiramekarei mal gezeigt hatte. Als er das verneinte, schaute sie ihn entsetzt an. Klar sie waren noch nicht so lange wieder vereint aber das musste sie ihm zeigen. Dabei wollte sie lieber das er es selbst Probierte. Sie lächelte ihn an. "Ich will, das du es nachher probierst. Vielleicht brauche ich ja mal einen Nachfolger!" scherzte sie aber meinte den Grundtext ernst. Und sie blieben noch etwas bei dem Thema Training. Er sagte ihr nämlich, dass er ein Chuunin werden wollte. Völlig motiviert schlug er die Faust in seine flache Hand. Dabei lächelte sie ihn an. Joichiro sagte, dass er auf sie angewiesen sei, das winkte sie ab. "Ach was!" verneinte sie diese Aussage. Heute wollte er aber nicht an sich arbeiten, denn heute standen andere Abenteuer auf dem zettel. Er wollte in den Keller und sie ebenfalls. Er war so voller Elan, dass es schon ansteckend war. Geschickt warf er seinen Müll weg, beugte sich zu ihr und hob sie Hoch. Dabei griff er ihre Hüfte und zog sie auf ihre eigenen Beine. Um wenigstens etwas halt zu haben, hielt sie sich an ihm fest. Ihre Hände lagen mittlerweile auf seinen Schultern und die Entfernung der beiden wurde sehr stark minimiert. Verlegen sah Yukino auf seine Hände, die immer noch auf ihren Hüften lagen. Es war neu. Diese Berührungen und diese Gefühle die er in ihr auslöste. Ein rosa Schimmer legte sich auf ihre Wangen als sie ihn einfach anlächelte und keine Anstalten machte, diese Verbindung vorzeitig zu lösen.
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeDo Dez 05, 2019 6:38 pm

Sie kannten sich bereits solange, aber Joichiro wagte es nie nachzufragen wieso sie eine Waise war. Damals spielte es für ihn keine wirkliche Rolle. Wenn er niemand fragte, wieso man im Waisenhaus war, dann würde auch ihn niemand deswegen fragen. Auch er behielt diesen Umstand immer für sich und sprach nie offen darüber wie er in das Waisenhaus kam. Die meisten Kinder besaßen keine wirkliche Ahnung davon wie ihre Vergangenheit aussah. Sie waren zu jung in das Waisenhaus gekommen und wusste nicht, dass sie richtige Eltern besaßen. Joichiro hingegen wusste sehr wohl, dass er richtige Eltern besaß. Seine Mutter wurde blutrünstig umgebracht.
Aus den Gedanken gerissen, blickte er zurück zu Yukino, die gerade ihren Werdegang erklärte. Hin und wieder hob er die Augenbraue, runzelte die Stirn oder rieb sich durch die Haare. Die Erklärung machte jedoch einiges von damals deutlich. Das Mädchen war sehr in sich gekehrt gewesen und zurückgezogen als man sie in das Waisenhaus brachte. Daran erinnerte er sich noch gut. Hätte er ihre Geschichte gekannt, wäre er vermutlich nie auf die Idee gekommen sie anzusprechen.
„Akio-sama hat also eine Kampfmaschine auf das Waisenhaus losgelassen?“, stellte er skeptisch fest als er hörte, dass sie nur so etwas offensichtlich kannte. War dem Mizukage nicht bewusst gewesen, welche Gefahr er damit auf das Waisenhaus losließ (zumindest damals?). „Ich freue mich aber, dass ich dich verändert habe… du hast mich immerhin auch verändert. Ich bin viel mutiger geworden und hatte jemand den ich beschützen wollte.“ Ein kleines Grinsen schob sich auf seine Lippen, während er zu Yukino rüber sah, die inzwischen über ihr Hiramekarei sprach. Ein Schwert der Schwertshinobi. Als sie erwähnte, dass er nachher Mal das Schwert ausprobieren sollte, schüttelte er entschieden den Kopf.
„Ne du, dass ist dein Schwert. Es bringt Unglück, wenn das jemand anderes anfässt“, sagte er voller Überzeugung und deutete mit dem Daumen über den Rücken. „Deswegen darf auch niemand mein Schwert anfassen!“ Das hatte er Mal in irgendeinem Buch gelesen, vermutlich traf diese Weisheit nur für Samurai zu, aber er war auch der Überzeugung, dass es so war. Der Gedanke gefiel ihm irgendwie, dass nur er das Glück mit dem Schwert in den Händen hielt und sonst niemand anderes!
Dann stand er aber auf, griff an die Hüfte von Yukino und hob sie hoch. Sie wollten heute ein Abenteuer bestreiten! Oder nicht? Als Joichiro gegenüber von Yukino stand, blickte er ihr einen Moment lang in die Augen. Diese wunderschönen Augen, die voller Klarheit und Ehrlichkeit ihm entgegen strahlten, gefielen ihm am meisten. Ohne darüber nachzudenken beugte er sich zu ihr runter und drückte seine Lippen auf ihre. Kaum berührten sich beide, bekam er Schmetterlinge im Bauch. Der Kuss hinterließ etwas Aufregung in seinem Körper.
Die Zeit verstrich sehr langsam nur noch und als sich Joichiro von seiner besten Freundin löste, starrte er sie kurz noch an.
„Öhm – ich hoffe das war okay. So richtig weiß nämlich noch nicht, ob wir jetzt zusammen sind oder nicht. Oder ob wir sowas jetzt machen oder nicht“, sagte er, auch wenn sie beides schon viel mehr hinter sich hatten, war es nie richtig ausgesprochen worden, wie sie jetzt zueinander standen. Zumal er doch zu jung war für eine Freundin oder? Hatte man mit 14 Jahren bereits eine?

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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeSo Dez 08, 2019 5:22 pm

"Na ja, sagen wir es mal so Joichiro. Er wusste, dass ich mich gegen all das gewehrt habe. Oft erzählte er mir, dass er damals in meinen Augen die Kapitulation gesehen hatte. Ich hatte aufgegeben und wartete nur darauf, dass der Oinin mich umbringt. Ich hatte schlichtweg keinen Grund zu kämpfen." erklärte zu zusätzlich. Trotzdem war das noch nicht die gesamte Antwort. "Deshalb wusste er, dass ich keinem Kind etwas antun würde. Ich wollte lediglich für mich sein. Damals habe ich auch mit ihm nicht geredet, obwohl er mein Retter ist. Damals stand für mich fest, dass ich von einer Hölle in die nächste gekommen bin. Dem war nicht so und dank dir, habe ich verstanden was es bedeutet für etwas zu kämpfen." erklärte sie abschließend mit einem gerührten lächeln im Gesicht. Er kannte sie nicht, doch half ihr, nahm sie in Schutz und verteidigte sie auch. Es war für sie ein großes Wunder und auch wenn Yukino in diesem alter sicher ihre Fähigkeiten kontrollieren konnte, nutzte sie diese erst nach dem Treffen mit Joichiro. Sie wollte ihn beschützen, wollte nun ihre neue Heimat beschützen und den Mizukagen stolz machen. Er gab ihr die Chance sich zu bewähren und diese wollte sie niemals Leichtfertig wegwerfen. Ohne an seine Grenzen zu stoßen, war es für sie kein voller Einsatz! Beide hatten sich gefunden und hatten zusätzlich auch noch dasselbe Ziel. "Dann wird uns wohl nie etwas passieren. Ich beschütze dich und du beschützt mich!" lächelnd sprach sie das aus, was schon lange klar war. Voller Freude wollte sie auch, dass er ihr legendäres Schwert ausprobieren sollte. Sofort schüttelte er den Kopf. Überrascht hörte er sich seine Erklärung dafür an. Entschlossen deutete er auf sein Schwert. Es gab eine alte Legende, ein Leitsatz für Schwertkämpfer. Das Schwert war heilig. Dem gab Yukino auch recht. Ihr Katana durfte auch niemand anfassen. Jede Klinge wurde auf den Anwender abgestimmt. Damit hatte er recht. Bei dem Hiramekarei war es jedoch etwas anderes. Diese Klinge hatte schon viele Besitzer. Dieses Schwert war dafür gemacht, dass es nicht jeder tragen konnte und die, die es konnten, wurden als sieben Schwertshinobi deklariert und respektiert. Ja manchmal so gar verehrt. Trotzdem verstand sie seinen Standpunkt und nickte kurz. "Okay", sagte sie nur mit einem lächeln ehe sie von ihm aufgehoben wurde. Er wollte das Abenteuer starten, griff ihre Hüfte und zog sie auf die Füße. Für einen Moment sah sie nur in seine Augen, sie verlor sich selbst in diesem Augenblick. So geschah es auch, dass sie sich nicht lösen wollte. Im nächsten Moment beugte sich Joichiro zu ihr runter und legte seine weichen Lippen auf ihre. Es war immer noch komisch für sie. Die Schmetterlinge in ihrem Bauch und das Gefühl ihrer Lippen, die sich trafen. Eine Zeit lang hielt dieser Moment an. Yukino genoss diese Handlung ihres Freundes und gab sich ihm hin. Dann unterbrach er den Kuss und löste sich langsam. Der Druck blieb noch präsent auf ihren Lippen. Sie öffnete die Augen und sah wieder in seine. Er schien unsicher. Aber warum? Sie hörte ihm zu und lächelte leicht. Ihre Wangen färbten sich leicht rot. "Also ich spreche mal für mich. Ich finde es okay und ich würde gern mit dir zusammen sein. Dazu gehören eben auch solche Dinge. Wie du aber dazu stehst, dass weiß ich leider nicht." gab sie peinlich berührt von sich. Immerhin war auch dieser Teil ihres Lebens ein neues Kapitel.
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BeitragThema: Re: The beginning is always today.   The beginning is always today. Icon_minitimeFr Dez 27, 2019 12:29 pm

Natürlich waren die beiden noch sehr jung, um von wirklicher Liebe viel zu Wissen. Aber Joichiro hatte das Gefühl, dass er Yukino liebte oder zumindest würde er dieses Gefühl damit beschreiben. Er war ein wenig verrückt nach ihr und konnte sich einfach nicht vorstellen, dass sie nie wieder da wäre. Dennoch wusste der Junge nicht, wie man sich eine Beziehung richtig vorstellten konnte. Wann war man mit einem Mädchen wirklich zusammen und wann sprach man davon, dass man es nicht mehr war? Als er dann erklärte, dass er hoffte das der Kuss in Ordnung war, sprach Yukino davon, dass sie es okay fand – auch mit ihm zusammen zu sein. Joichiro lächelte leicht.
„Ja, ich denke du bist meine Freundin – ab sofort.“ Ein breitets Grinsen trat auf seine Lippen: „Dann darfst du jetzt auch ganz offiziell eifersüchtig sein.“ Ein Scherz am Rande, weil er wusste, dass sie ein paar Stunden zuvor auf Ayu eifersüchtig war – obwohl da überhaupt nichts war. Ayu half ihm hin und wieder beim Training – mehr aber auch nicht.
„Wollen wir uns jetzt den Keller ansehen, meine Geliebte Freundin?“ Für einen Moment herrschte Stille. „Okay… das klang irgendwie dämlich. Lassen wir es einfach dabei, dass wir zusammen sind.“ Für ihn war es das erste Mal über eine Beziehung zu sprechen. Vielleicht sollte er Akio darüber Mal ausquetschen? Konnte er dem Mizukage solche Fragen stellen?

[Out: Wollen wir das Play hier dann schließen? Wir haben ja bald den Missionsthread, wird ansonsten zu viel Very Happy]

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