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 Mission Versöhnung

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Kaguya Shirei
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Kaguya Shirei

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BeitragThema: Mission Versöhnung   Mission Versöhnung Icon_minitimeMo Jul 22, 2019 5:41 pm

Vormittag
Wohnung von Asami

Seitdem Shirei Asami aus seinem Anwesen geworfen hat und sich nicht mehr bei der Frau meldet hat diese es schwer. Sie ist mit den Kindern in eine schäbige Wohnung gezogen und dem Kaguya seitdem nicht mehr begegnet. Die mehrfache Mutter ist geplagt von Schuldgefühlen und weiß nicht, dass der Kaguya sich auf gemacht hat sich zu entschuldigen. Es geht ihm dabei jedoch nicht um ehrliche Reue, sondern er hat das Bedürfnis zurück in sein altes Leben zu kehren. Seine Ziehtochter unter Kontrolle zu halten bietet eine nette Möglichkeit das Hido Kind unter Kontrolle zu halten und sich gegeben falls körperliche Gefälligkeiten zu erschlichen. Wie Asami wohl reagiert, wenn ihr alter Mentor und Aufpasser wieder vor der Tür steht und sie umwirbt?


Zuletzt von Kaguya Shirei am Mo Jul 22, 2019 6:37 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Kaguya Shirei
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BeitragThema: Re: Mission Versöhnung   Mission Versöhnung Icon_minitimeMo Jul 22, 2019 5:42 pm

Man konnte sagen, dass nach zwölf langen und wirklich deprimierenden Jahren der Knoten bei Shirei wieder geplatzt war. Die Mischung aus Drogen, Alkohol und menschlicher Dummheit hatte ihm die Augen geöffnet, oder vielmehr den Verstand. Er hatte einen Entschluss gefasst und dieser war absolut. Er würde nicht mehr in der Vergangenheit herum stochern. Das hatte er beinahe 48 Jahre nicht getan und er würde es die letzten Jahre seines Lebens auch nicht mehr tun. Es war Schluss mit seiner Selbstbeweihräucherung. Er hatte wichtigeres zu tun. Er musste diese seltsamen Kinder in eine Reihe bekommen und damit meinte er die Schwertmeister und die ganzen Kinder von Hido die hier herum liefen. Seine alten Listen hatte er aus den Schränken gezerrt und sie neu aufgestellt. Zuerst würde er seine Familie zurecht Rücken. Mehr treffen mit Arisu, er würde Kai besser und härter Trainieren, vielleicht sogar Kira vergeben. Seine erste Priorität war jedoch Asami, sein neuste Ziehtochter, wenn man es so wollte. Bis jetzt war er bestenfalls halbherzig mit ihr umgegangen und mehr ein strenger Vater gewesen als ein liebender. Nach Zwölf Jahren, in denen er niemanden mehr angerührt hatte war er an diesem Tag zum ersten Mal ohne die Kette um den Hals aus dem Haus gegangen und auch seinen Ehering. Sonst hatte sich jedoch kaum etwas an ihm verändert. Sein graues Haar trug er offen und es war fein säuberlich gekämmt, die Spitzen ohne Spliss. Seien Augen waren wach und aufmerksam. Er neigten Kopf leicht, als die Leute ihn grüßten und sich verneigten. Die Nachrichten von seiner Beförderung hatten schnell die Runde gemacht. Es war kein Geheimnis gewesen, dass man ihn schon öfters hatte befördern wollen und er abgelehnt hatte. Doch jetzt hatte er ja gesagt und das würde sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Shirei hatte nicht die Absicht sich wegen seiner späten Ernennung zu rechtfertigen. Aber um die ganze Schwertmeister Sachen ging es ihm gar nicht, zumindest nicht heute. Er hatte seine lockeren Gewänder gegen etwas anderes schickes getauscht. Seine weiße Hose glänzte so wie der Schnee um ihn herum. Das schwarze Hemd war halb geöffnet, entblößte die muskulöse Brust ein wenig. Ein weißes Jackett rundete alles ab und über seinen Schultern wehte ein weiter Umhang im alten Stil seiner Kleidung. Wie üblich trug er einen weißen Pelz über den Schultern. Seine Hände hielten jedoch Geschenke für Asami, zumindest eine davon. In seiner Rechten lag ein Blumenstrauß, der halb in seiner Armbeuge lag und sorgsam in Papier gewickelt war. Weiße reine Rosen waren sorgsam eingewickelt worden und es waren genau 28 und entsprachen damit ihrem Altern. Dazu hatte er noch eine Schachtel teurere Pralinen gekauft, weil er wusste das diese anklang bei ihr finden würden. Er wollte gut machen was er vor wenigen Wochen zu ihr gesagt hatte. Asami war ohne sein Einverständnis in sein Zimmer gekommen, um sich an ihn zu schmiegen. Es hatte ihn nicht nur verärgert, sondern auch dazu geführt, dass er hatte Konsequenzen daraus ableiten müssen. Sein Sinneswandel hatte jedoch auch dazu geführt, dass er ihr verziehen wollte. Es war keine nette Geste wie man vielleicht denken wollte, sondern reiner eigennutzt. Asami war eine schöne junge Frau und hatte ihm schon immer zu Füßen gelegen. Sie suchte Stabilität, jemanden der sie beschützen konnte und es tun würde. Er war bereit diese Aufgabe in vollen Zügen zu übernehmen und dafür musste er sich erst einmal bei ihr entschuldigen. Nun es war keine Entschuldigung im klassischen Sinne, er würde hier Überzeugungsarbeit leisten. Die Kinder wiedersehen, ihr vergeben, sie ausführen. Er hatte diesen Moment nicht ohne Grund gewählt. Die Kinder waren heute fort, dass spürte er und nach dem Muster der letzten Tage würde sie nicht so schnell zur kehren. Leitfüßig erklomm er die Stufen zu ihrem aktuellen Heim und klopfte an die Tür. Er würde sie hier raus holen, wenn sie es denn wollte. Einen langen Moment musste er auf die warten, bis sich die Tür öffnete. Ein verführerisches Lächeln stahl sich auf seine Lippen, als er seinen jüngsten Schützling sah. Hallo Asami-chan, raunte er mit tiefer verführerischer Stimme und drängte sie leicht in den Flur um die Tür mit einem leichten Stoß seines Fußes zu schließen. Seine gelben Augen blickten entschlossen zu ihr hinab, während seine freie Hand an ihr Gesicht wanderte und seine Daumen sanft über ihr Gesicht strichen. Ich bin hier um mich für mein unbesonnenes verhalten bei dir zu entschuldigen, begann er, während sein Daumen über ihre Wang zu ihren Lippen glitt und diese sacht streiften. Ich möchte nicht an dieser Nichtigkeit festhalten und hoffe das wir beide, seine Finger fuhren sanft unter ihr Kinn um es anzuheben. zu einer Einigung kommen können. Langsam beugte er sich hinab und brachte seine Lippen nah an ihr Ohr um die nächsten Worte direkt in ihr Ohr zu säuseln. Du und ich - wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen. Zärtlich drückte er ihr einen Kuss auf die Wange und entfernte sich Lächelnd ein wenig von ihr. Er bot ihr zuerst die Pralinen da und enthüllte dann den gewaltigen Strauß weißer Rosen, der ohne die schützende Verpackung begann einen lieblichen Duft zu entfalten.
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Kato Asami
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BeitragThema: Re: Mission Versöhnung   Mission Versöhnung Icon_minitimeDi Jul 23, 2019 11:55 am

Der Tag fing für Asami relativ entspannt an. Ihre Kinder waren seit gestern Abend woanders untergekommen, sodass sie ihren Körper endlich eine Mütze Schlaf gönnen konnte. Leider Gottes schlief sie besonders unruhig. Wenn das Haus leer war, fühlte sie sich immer etwas alleine. Zumal die 4 Wände erst seit kurzen ihr gehörten. Noch hatte sie sich nicht an die Umgebung gewöhnt gehabt. Das alte Haus – verwinkelt und obsolet – machte Geräusche. Die Dielen knarrten, die Holzbalken ächzten und in den Wänden hörte sie Mäuse. All das hielt sie manchmal wach und erinnerte sie immer wieder an ihre Vergangenheit. Manchmal wachte sie auf und glaubte in der Dunkelheit Hido über sich zu sehen. Ihr Herz machte jedes Mal einen Sprung und schien so fest zu schlagen, dass es ihren Brustkorb zu sprengen schien. So war es auch die eine Nacht gewesen bei der sie zu Shirei ins Bett gekrochen kam. Angst hatte ihren Körper jegliche Wärme entzogen und sie fühlte sich wie betäubt. Doch seine Reaktion war nicht Schutz, sondern Abneigung gewesen. In dem Moment fühlte sich Asami minderwertig und abstoßend. Vermutlich, weil sie genau das immer wieder in ihrem Kopf hörte. Die Stimme von Hido die ihr all das einredete und nach Jahren noch präsent schien. Nach Shireis Reaktion hatten sie kein Wort mehr miteinander gesprochen. Es war frostig zwischen ihnen gewesen und auf eine gewissenweise glaubte Asami, dass es ihre Schuld war. Ihr hätte klar sein sollen, dass das zwischen ihnen nichts mit körperliche Nähe zu tun hatte. Er gab ihr zwar Schutz, aber mehr auch nicht.
Seither bereute Asami es, dass sie dumm gewesen war zu glauben, dass sie in sein Bett konnte. Das ihre Beziehung weiterhinaus ging als nur zu dem offensichtlichen Fakten.
„Ich bin so dumm!“, sprach die schwarzhaarige laut aus, während sie nach vorne gebeugt am Waschbecken stand und mit einem Schwamm angebranntes aus einer Pfanne schrubbte. Ihre Hände waren in gelben Gummihandschuhen gesteckt. Sie fing immer schneller an zu schrubben, sodass bald schon die Beschichtung abging. Genervt hob sie die Pfanne an, begutachtete den Schaden und warf sie dann in die Mülleimer, gefolgt von den Handschuhen. Um sich von den aufsteigenden Gedanken um Shirei abzulenken und dem schlechten Schlaf, hatte sie angefangen zu putzen. Allerdings war sie noch nicht sehr weit gekommen. Asami atmete tief durch und fuhr sich durch die schwarzen langen Haare, um sie ein wenig wieder zu richten. Obwohl sie heute nicht mehr rausging, trug sie ein Kleid, verzichtete aber auf das Halstuch, dass die Brandnarbe an ihrer Halsseite normalerweise verdeckte. Das Kleid bedeckte ihren Körper bis zu den Knien und war geziert von Kirchblüten. Es betonte ihre Taille perfekt und ließ sie in einer Schöhnheit erstrahlen, die normalerweise niemand zu Gesicht bekam. Außerhalb ihrer Wohnung trug sie selten ein Kleid, obwohl sie stets mit glänzenden Augen vor solchen stand.
An diesem Tag holte sie ein Klopfen aus den Gedanken und ließ sie überrascht in den Flur blicken. Sie erhob sich, trat aus der Küche in den schmalen Gang und steuerte über knirschende Dielen zur Tür. Als sie diese öffnete, sah sie überrascht zu Shirei hoch, der ihr ein so verführerisches Lächeln zu warf, dass sie fast rot wurde. Für einen Moment sah sie ihn an und trat dann ein paar Schritte zurück als er sich sofort in die Wohnung drängte. Kaum war er drinnen, wurde bereits die Tür zu geworfen. Wie im Trance sah sie ihn an, wie sein Daumen über ihr Gesicht strich und ein kleines Kribbeln hinterließ. Er entschuldigte sich bei ihr und berührte fast zärtlich ihre Lippen, bevor er ihr Kinn anhob. Wie ein junges, scheues Reh blinzelte sie Shirei mit ihren grünen Augen an. Er wollte was? Sie wollte gerade schon etwas sagen, dass mit Sicherheit forsch klingen würde als seine Stimme an ihrem Ohr ein prickeln hinterließ. Sie bekam eine Gänsehaut. Dieses tiefe Brummen wirkte beschwichtigend und einnehmend. Waren sie wirklich so tief verbunden, dass es ihn schmerzte, wenn es ihr schmerzte?
Unsicher schob sie sich ein paar Haarsträhnen hinter die Ohren und verschränkte die Arme hinter dem Rücken, dort spielten ihre Finger ein wenig mit dem Stoff. Sie war nervös und irgendwie machte der Wangenkuss, die Pralinen und der Blumenstrauß das nicht einfacher.
„Oh, ich… das ist für mich?“ Es war ihr fast schon peinlich, dass er sich so viele Gedanken gemacht hatte. Sie nahm ihm die Blumen ab und auch die Pralinen.
„Danke… aber eigentlich war es meine Schuld. Du hättest Dir nicht so viel Mühe machen müssen“, sagte sie, auch wenn ihre Stimme einem Murmeln glich. Wenn sie Verlegen wurde, schien sie vieles, aber nicht ganz so selbstbewusst. Sie sprach vielmehr mit seiner Brust als ihn direkt anzusehen. „Ich weiß nicht, was wir für eine Einigung dafür benötigen… ich bin allerhöchstens auf meine eigene Dummheit wütend… es tut mir Leid, dich so bedrängt zu haben. Deine Nähe… willst du vielleicht ein Tee?“ Sie hätte am liebsten ihre Hand auf seine Brust gelegt, aber derzeit war sie überladen mit Geschenken. Mit ihrer Frage unterbrach sie sich extra selbst, damit sie nicht zu „intime" Gedanken ihm gegenüber äußerte. Sie trat bereits in die Küche und legte alles auf dem Tisch ab. Für einen Moment länger blieb sie jedoch am Tisch stehen, mit dem Rücken zur Tür und streifte hauchzart über die Rosen hinweg. Noch nie hatte ein Mann ihr Rosen geschenkt.
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Kaguya Shirei
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BeitragThema: Re: Mission Versöhnung   Mission Versöhnung Icon_minitimeDi Jul 23, 2019 10:28 pm

Obwohl es einige Wochen her war und er sich sicher gewesen war, dass sie sich hatte gehen lassen, war Asami noch so hübsch wie zuvor. Das Lange schwarze Haar wirkte schön wie immer und in ihrem Kleid sah sie hübsch wie eh und je aus. Sie weigerte sich nicht eine Sekunde als er sich bestimmt Zutritt in ihre Wohnungen verschaffte. Wie ein verliebtes Mädchen fiel es ihr schwer seinem Blick stand zu alten. Unsicher blinzelte sie, spielte mit Haaren und Händen, bekam nicht ein einziges Wort heraus. Kein hallo, kein was er hier tat. Es hatte nicht einmal eine Minute gedauert sie zu bezaubern und dabei hatte er sich nur an Kleinigkeiten erinnern müssen. Jede Frau liebte Blumen und weiß war immerhin eines seiner Markenzeichen. Die perfekte Farbe der Reinheit und Vollkommenheit. Kein Makel hatte seinen Auftritt angehaftet, alles war zu seiner vollsten zufrieden verlaufen. Das charmante Lächeln war ihm gar nicht mehr aus dem Gesicht zu wischen, machte ihn nur noch reizvoller, wenn man bedachte, wie lange er nur schwer zum Lächeln zu bewegen war. Nur für dich Schönheit, säuselte er sofort weiter. Es fiel ihr schwer einen Satz an den nächsten zu reihen, sie sprach sogar nur mit seiner Brust, was ihm die Chance gab ihr sanft eine Strähne des vollen Haares hinter das Ohr zu streichen. Kein Aufwand ist zu groß, wenn uns der Gedanke erfreut unserem gegenüber etwas gutes zu tun, zitierte er einen Satz aus einem der vielen Bücher die er sich seit kurzem nur für diese Zwecke wieder zu Gemüte führte. Leider ergriff sie die Flucht, wusste nicht von welcher Einigung er sprach und wirkte allgemein ein wenig zerstreut. Als sie damals zu ihm gekommen war hatte er sie fortgeschickt, weil die blinde Trauer ihn umfangen hatte. Heute sah er nur einen törichten alten Mann der versucht hatte seinen Weg in Kummer bis zum Ende zu gehen und das Leben zu vergessen. Wäre er bereits früher bei Verstand gewesen, hätte er sie damals nicht fort geschickt. Jetzt hoffte er diesen Fehler auszubügeln und sie für sich zu gewinnen. Ein erster guter Schritt war gemacht wie er fand. Um sie nicht weiter zu zerstreuen nickte er sacht und schritt über den desolaten Boden hinter ihr her. Es war ein Graus, dass sie hier wohnte, am besten würde er sie zu sich holen. Vielleicht wäre das gut für die Kinder. Hier zu wohnen war – nun nicht besonders schick. Oder er quartierte sie in eine schönere Wohnung in seiner Nähe. Dann hätte sie die Illusion von Selbstständigkeit und er seinen Raum für andere, wenn er ihn den haben wollte. Sie in der Nähe zu haben kann Fluch und Segen sein. Ich hätte einen Blick auf das Hido Kind und die anderen beiden. Ich werde darüber nachdenken, je nachdem wie sie sich entscheiden zu glaubt. Sacht trat er in die Küche und blickte sich hinter ihrem Rücken einen Moment missmutig um. So oder so, sie musste aus diesem Haus. Hier konnte und würde er sie nicht für schöne Nächte besuchen. Unverwandt trat er an sie heran und legte die Hand sanft an ihrer Schulter und strich liebevoll ihren Arm hinab. Mach dir keine Sorgen mehr. Ich war gefangen in meiner düsteren Trauer und blind für deine Bedürfnisse Asami-chan. Sein Finger wanderten ihre arme sanft hinab und wieder hinauf, bis er sie schließlich vom Tisch weg drehte um sie anzusehen. Er musste sehe was seine Worte mit ihr taten, musste sich von seiner Wirkung überzeugen. Nach all den Jahren hätte es ihm schwerer allen müssen eine Frau so zu umwerben und doch fiel es ihm leicht. Ich war nie für die Ehe bestimmt, ging es ihm durch den Kopf. Noch immer lächelnd blickte er sie mit sanften Augen an, als würde er ihr nie etwas böses wollen. Ich möchte dir nicht mehr vorenthalten was du brauchst um glücklich zu sein, raunte er wieder mit tiefer verführerischer Stimme. Geschickt wanderte seine Link hinab und hob ihr Rechte an um ihr einen Kuss auf den Handrücken zu hauchen. Um so länger er hier war um so einfacher fiel es ihm Worte zu finden um sie zu umwerben. Tee – er war immerhin nicht hier, um Tee zu trinken. Er war wegen ihr hier, für sein Ego, seine Gewissheit und vor allem um sie wieder an sich zu binden. Treue Frauen waren ihm die liebsten und die angenehmsten. Sie kümmerten sich um ihn, verrieten ihn nicht und solange er sich nicht in sie verliebte – was in seinem Altern bestimmt nicht mehr passierte – war es für ihn ein Gewinn. Was er sich hätte alles ersparen können, wenn er nach seiner Trauer früher ins Leben zurückgekehrt wäre? Er hätte ein so viel erfüllteres leben gehabt. So hatte er nur Hikari und seinen Neffen gehabt. Bald habe ich sie wieder bei mir und das näher als damals. Selbstsicher umfasst seine Rechte ihre Taille leicht, zog sie ein wenig näher an sich heran, während seine Linke wieder an ihre Wange wanderte. Was meinst du Schönheit, möchtest du wieder glücklich sein? Was er ihr hier versprach war nicht weniger oder mehr als eine hübsche Lüge. Er würde sie nicht mehr abweisen, wahrscheinlich nie wieder, je nachdem wie sich die Dinge entwickelten. Dafür würde sie jedoch nahezu alles für ihn tun, da war er sich beinahe sicher. Wie sie ihn damals bereits angesehen hatte, sie brauchte seine starke Hand, wollte seinen Schutz, Aufmerksamkeit und wahrscheinlich ein wenig mehr als nur in den Arm genommen zu werden.
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BeitragThema: Re: Mission Versöhnung   Mission Versöhnung Icon_minitimeMi Jul 24, 2019 7:01 am

Man konnte wohl sagen, dass das Auftreten von Shirei die Frau regelrecht aus der Bahn warf. Sie vergaß nicht nur ihren Anstand, sondern auch das es höflich gewesen wäre den Mann erst einmal angemessen zu begrüßen. Ihr fiel einfach nur ein, dass Tee jetzt ein guter Weg wäre ihr unsicheres Verhalten beiseite zu schieben. Normalerweise mied sie Männer, die sie in so eine Lage brachte und war ihnen gegenüber abgeneigt. Allerdings wirkte die Stärke und Sicherheit von Shirei wahre Wunder. Er führte das Gespräch mit seinen Worten und Handlungen. Sie reagierte darauf und war froh, keine grossen Entscheidungen treffen zu müssen. Dann passierte nur so etwas, wie in der Nacht als sie sich zu Shirei legen wollte. Die Komplimente des Mannes gingen runter wie Butter. Einen Hauch von röte, zeigte sich langsam auf ihrer hellen Haut. Noch im Flur streifte er ihr ein paar Haarsträhnen hinter ihr Ohr, dass eine sowohl liebevolle als auch seltsame Gestik war. Ihr Blick blieb kurz auf ihm hängen, bevor sie es für besser hielt ihm Tee anzubieten, damit sie sich nicht ganz so ausgeliefert fühlte.
„Dann sollte ich Dir wohl auch etwas gutes tun, hm?“, sagte sie zaghaft und legte die Blumen als auch die Pralinen auf den Tisch. Es war ungewohnt das Shirei sie derartig beschenkte. Normalerweise wirkte alles immer etwas distanziert. War all das nicht das was sie sich wünschte? Ihr Verstand versuchte sie zu warnen, dass das alles auch gut eine Versöhnung war die etwas eigennützig sein konnte, aber ihr Herz sprach von etwas anderem. Ihr kleines dummes Herz hatte noch nie die richtigen Entscheidungen in Sachen Männer getroffen. Seit Hido war es nur ein Stück schlagende Masse, die sie immer in die falsche Richtung trieb. Als er ihren Arm berührte, zuckte sie leicht zusammen. Aber der Schreck verflog wieder und sie blickte auf seine Finger, die ein sanftes Kribbeln auf ihrer Haut hinterließ. Eine ungewohnte Wärme breitete sich von dieser Stelle aus und ließ sie leicht Lächeln. Das erste Mal schien Shirei wirklich seine Gefühle ihr zu offenbaren und erklärte, dass er blind für ihre Bedürfnisse war. Als sie dann von ihm umgedreht wurde, blickte sie überrascht zu ihm auf.
„Es tut mir Leid, dass deine Trauer dich so eingenommen hat, auch wenn ich gar nie erwartet habe, dass du meine Bedürfnisse erfüllst , erwiderte sie auf seine Worte und blickte ihm endlich Mal in die Augen hoch. Da war dieses Bestreben nach Unabhängigkeit zu sehen. Sie war – im Gefühl – nicht von ihm abhängig das sie ihre Bedürfnisse erfüllen konnte und hätte Shirei das auch niemals aufgebürdet. Dennoch überraschte es sie das er wirklich daran interessiert war, dass sie glücklich wurde. Seine Stimmenlage hinterließ ein seltsames Gefühl in ihr. Flirtete er etwa mit ihr? Seine Hand umfasste ihre Taille und zog sie etwas näher an sich, wodurch sie die Hand hob und diese an seine Brust legte. Es war mehr der Versuch nicht ganz so hilflos zu wirken. Ihre Augen wanderten wieder hinauf zu ihm und sie starrte ihn an.
„Was könnte mich mehr glücklich machen als das du hier bist? Ich meine die letzten Wochen habe ich mich unwohl gefühlt, weil ich dachte… dass es einfach dumm war, was ich verlangte.“ Ihre Augen legten sich auf seine Brust über die ihre Hand langsam streifte, um eine Falte in dem Stoff zu glätten. Die Nähe zu ihm tat ihr gut. Dieses Gefühl, dass sie sich versöhnten und das er sogar etwas mehr Nähe ihr gab.
„Das macht mich wirklich glücklich.“ Vielleicht gab es auch noch andere Bedürfnisse, die sie glücklich machen würden. Wie die aufsteigende Wärme, die ihre Wangen leicht röteten. Das ganze war ihr fast schon peinlich, so nahe bei ihm zu stehen.
„Bei all deinen Komplimente werde ich noch rot… also bitte nicht zu viele. Das ist mir fast ein wenig unangenehm“, flüsterte sie leise und sah gemächlich zu ihm wieder auf und schenkte ihm ein kleines Lächeln. Man konnte meinen, dass sie das wirklich so meinte, aber eigentlich imponierte er ihr. Die Worte, die Handlung nahmen sie in Besitz und sie konnte nicht leugnen, dass sie schon lange nicht mehr so sehr an den Körper eines Mannes klebte, wie gerade. Die Wärme die er ausstrahlte… am liebsten hätte er sich eng an ihn heran geschmiegt. Dennoch genoss sie es vorsichtig. Sie wollte den Bogen nicht nochmals überspannen.
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Kaguya Shirei
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BeitragThema: Re: Mission Versöhnung   Mission Versöhnung Icon_minitimeDo Aug 08, 2019 10:44 am

Es war nicht unterrieben zu behaupten das der alternde Kaguya sich selbst und die Situation in der er war genoss. Asami war so eine hübsche Frau und er würde seinen ganzen Charme darafu verwenden ihr zu sugerieren, dass er tun würde was immer sie wollte. Anstatt also zu Fordern, dass er nun daran war etwas gutes zu erhalten schlug er galant die umgängliche Schiene ein. Wenn es dir danach verlangt mir etwas gutes zu tun, werde ich mich dem nicht verschließen, raunte er nur.  Sie war wie Wachs in seinen Händen, weiches warmes Wachs. Er war sich beinahe sicher, dass ihre Haut genau so warm und weich war, wie ihr Verstanden den er nach belieben formen wollte. Dennoch spürte er das sie noch immer Angst hatte. Ihre Augen fanden die seinen nicht und obwohl sie zufrieden wirkte war sie noch nicht von ihm beseelt und das galt es langsam zu ändern. Immerhin war er ein wenig eingerostet was Frauen anging. Bei Fremden konnte er sich einiges leisten, doch Asami kannte er schon ein wenig länger was Vor- und Nachteil sein konnte. Mein Verlust hätte dich nicht bekümmern sollen. Ich bin es dem es leidtun sollte dich damit belastet zu haben. Ich hoffe du kannst diesem alten Narren verzeihen, der nicht wusste was er tat als man ihn brauchte. Ob sie wirklich nicht wusste wie er damals gewesen war? Nein woher sollte sie es wissen, alles was er tat musste sie für bare Münzen nehmen und er würde darauf bedacht sein sich im schönen Licht zu halten und sich mit Glanz und Ehre zu präsentieren. Das er hier war und sie bei sich hielt schien auszureichen um sie glücklich zu machen. Die einzige Gegenwehr die kam, war das sie die Hände an seine Brust legte. Es entlockte ihm ein halbes lächeln, denn sie begann nicht sich zu wehren. Stattdessen blickte sie zu ihm auf und erhielt ein anzügliches Lächeln auf ihren Blick. Es ist nie dumm zu verlangen was das Herz begehrt. Es ist nur dumm zu verdrängen und nicht zu seinem tiefsten Inneren zu stehen. Er konnte den ganzen Tag in diesem Ton weiter sprechen, ihr Kompliment an Kompliment reihen ohne dabei rot zu werden. Er war ein notorischer Lügner, wenn es darum ging sich daraus einen Vorteil zu verschaffen. Asami wir streng genommen kein Vorteil, aber ein angenehmes Vergnügen wie er hoffte. Er beließ den Abstand zu ihr so gering wie es ihm möglich war, ohne sie dabei gewaltsam an sich zu drücken. Es war mehr ein sanftes an sich ziehen ohne Zwang oder Druck. Es gibt keinen Grund rot zu werden. Ich spreche doch nur aus was der Wahrheit entspricht. Einmal keine Lüge, denn sie war recht hübsch und obwohl sie eine unschöne Male trug war der Rest ihres Körpers noch immer wohlgeformt. Auf ihr Lächeln hin wanderte seine Rechte wieder hinauf an ihre Wange, während die Linke in ihrem Rücken verweilte und einen sanften Druck ausübte. Wie lange hatte er sich selbst zurückgehalten und bestraft? Sein Verlust war schwer gewesen und doch war es Irrsinn sich über so viele Jahre fromm zu Verhalten. Er wolle die jüngere ja nicht heiraten, wollte generell nicht mehr heiraten. Er war sich beinahe vollständig sicher, dass sie sich nicht beschweren würde, egal was er tat. Also hob er sanft ihr Kinn an, indem er mit der Hand unter dieses fuhr und schenkte ihr ein verführerisches Lächeln. Er sah gut aus für sein Alter, hatte immer gut ausgesehen. Das Alter war mir ihm verfahren wie mit einem guten Wein, er war gereift und nicht verdorben. Seine Haut war noch recht frei von Falten, die Augen klar und scharf, während seine Lippen geübt darin waren charmant zu Lächeln. Sacht fuhr er mit dem Finger über ihre weichen Wange, zeichnete mit dem Daumen ihre Lippen nach und ließ sie nicht eine Sekunde aus den Augen. Wenn du es wünscht, raunte er leise und beugte sich mit den Lippen an ihr Ohr, sodass seine Stimme nur ein raues flüstern war dann können wir auch weniger Worte austauschen. Der tiefe raue Klang ließ keinen anderen Schluss zu als das er anderes im Sinn hatte als sich brav neben sie zu setzten und einen Tee zu trinken. Von ihrem Ohr ließ er die Lippen nur Millimeter über ihre Wange streichen, bevor er in geringem Abstand seine Lippen über ihre brachte. Sein flacher Atem glitt leicht über ihre Lippen und er spürte ein aufkeimendes Bedürfnis nicht weiter mit ihr zu spielen, sondern sie zu besitzen. Es war erregend ein junge, hübsche Frau sein eignen zu nennen. Der Gedanke das er mit ihr tun konnte was ihm beliebte, das sie tun würde was immer er verlangte, er genoss dieses Gefühl von macht. Entschieden schloss er die Hand in ihrem Rücken drängender an sie, drückte sie an seinen muskulösen Oberkörper und hielt ihr Gesicht so, dass es ein leichtes war ihr einen Leidenschaftlichen Kuss entgegen zu bringen. Sie hatte beinahe keine andere Wahl als sich ihm zu ergeben, sich ihm hinzugeben und endlich ihm zu gehören. Er genoss ihr warmen, weichen Lippen und scherte sich nicht nur eine Sekunde darum ob er sie damit in Probleme oder Konflikte stürzte. Sie hatte selbst gesagt, dass sie mit ihm glücklich war, dass er sie glücklich machte und so würde er sie nur noch glücklicher machen, ihr die Nähe schenken die sie vielleicht schon in dieser Nacht gewollte hatte. Jetzt war er bereit sie zu geben und ihr die schönen Seiten des Lebens mit ihm zu zeigen.
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BeitragThema: Re: Mission Versöhnung   Mission Versöhnung Icon_minitimeFr Aug 16, 2019 7:18 pm

Es war immer wieder seltsam gewesen, dass die Gedanken der Frau zu dem Kaguya schweiften. Seine bloße Anwesenheit gab ihr Sicherheit und Vertrauen. Sie wusste, wenn es ihren Kindern oder ihr selbst schlecht ging, würde Shirei helfen. Obwohl sie nie genau sagen konnte, ob er das aus reinen Eigennutzen tat oder aus Freundlichkeit. Es war eigentlich auch egal, oder? Ihr und den Kindern ging es gut, dass war alles was zählte.
Die Frau war ein klein wenig überfordert mit den Worten und den Geschenken, die der Mann mitbrachte. Solche Situation waren für sie befremdlich und nicht immer einfach. Generell wehrte sie sich vor Komplimenten, aber bei Männern die ihr Sicherheit verschafften, fühlte es sich nicht gänzlich falsch an. Zumindest wusste sie, dass diese Männer ihr nichts antun würden. Sowohl die Blumen als auch die Pralinen legte sie auf dem Tisch ab und erklärte, dass sie Shirei ebenfalls etwas Gutes tun sollte. Das leise Raunen, dass sie daraufhin umgab, ließ sie kurz zu ihm aufblicken. Er berührte ihren Arm und es hinterließ ein seltsames Kribbeln auf ihrer Haut. Erneut überkam sie das Bedürfnis sich an ihn zu lehnen und seine Wärme zu genießen. Diese Wärme, die ihr das Gefühl gab zu Leben. Shirei sprach davon, dass sein Verlust sie hätte nicht bekümmern dürfen, wodurch sie leicht freudlos die Mimik verzog.
„Mach Dir keine Sorgen… die Pralinen und die Blumen sind Verzeihung genug gewesen. Ich könnte gar nicht länger traurig sein und wenn ja, habe ich ja Schokolade“, sagte sie und legte ihre Hände an seine Brust. Zwischen ihnen gab es kaum mehr Abstand. Unter ihren Fingern spürte sie den Stoff seines Hemdes und die Muskeln, die sich dort gegen schmiegten. Attraktiv war Shirei schon immer gewesen. Aber sie hatte immer bemerkt, dass eine gewisse Distanz zwischen ihnen lag. Eigentlich hätte sie längst sich fragen müssen, warum er plötzlich so nett zu ihr war. Es wirkte fast als stünde dort ein anderer Mensch vor ihr – oder?
Als er davon sprach, dass es keine Gründe gab rot zu werden, zeichnete sich kaum merklich doch eine gewisse Röte ab. Sie sah etwas beiseite, was die Scham deutlich zeigte, die solche Worte in ihr auslösten. Keine Scham, die jedoch gerade unangenehm war. Die Frau wusste wohl offensichtlich nur nicht, wie sie mit Komplimenten umgehen sollte. Zuerst fehlten ihr die Worte, dann spürte er seine Hand, die über ihre Wange zeichnete. Sie sah zurück in seine Augen und schien gefangen in dem Blick zu bleiben.
„Nun… zumindest brauche ich keine Komplimente mehr. Ansonsten beruhigt sich die Röte in meinem Gesicht nicht mehr“, erwiderte sie leise auf seine Worte, dass sie weniger Worte austauschen konnten. Die Unterhaltung mit Shirei waren immerhin nicht ganz so schlimm. Er wirkte sehr gebildet und schien in den Jahren viele Erfahrungen gesammelt zu haben. Seine Kinder glaubten stets daran, dass er auf jede Frage eine Antwort besaß – im inneren glaubte Asami das im übrigen auch.
Ihre Gedanken fanden ein jähes Ende als sie den Atem von Shirei spürte. Die Wärme schien plötzlich über all zu sein. Sie spürte, wie sie etwas an den Lippen streifte und starrte mit großen Augen zu ihm. Die Hand in ihrem Rücken, schien ihren Körper fast automatisch an seinen zu drücken – oder ging sie selbst näher zu ihm? War es ihr eigener Körper der sich plötzlich gegen ihn lehnte? Wenige mm trennten ihre Lippen voneinander. Dann berührten sie sich. Asami spürte, wie sich ihre Finger in den Stoff seines Hemdes herein drückten, während sich ihr Körper plötzlich so nah an ihn lehnte, dass es kaum Platz zwischen ihnen gab. Sie wusste nicht, ob sie sich von ihm drücken sollte oder das ganze genießen durfte. Ihr kleines, dummes Herz schlug in ihrer Brusts plötzlich um 100 Mal schneller. Es fühlte sich so an als wollte es gleich herausspringen. Wie lange war sie einem Mann nicht mehr nahe gewesen? Hiraku war der letzte Mann gewesen – vor sehr langer Zeit. Danach war sie nie wieder einem Mann verfallen. Was würde also das hier bedeuten? Asami küsste ihn zaghaft und vorsichtig. Sie wollte nicht mehr dem Gefühl unterlegen, dass sie etwas falsch machte und von ihm weggestoßen wurde. Vielleicht drückten sich deswegen ihre Finger so fest in seine Kleidung – aus der Angst heraus, dass er plötzlich wegrannte und sie alleine ließ? Eine unglaubliche Wärme stieg in ihr auf.


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BeitragThema: Re: Mission Versöhnung   Mission Versöhnung Icon_minitimeSo Aug 18, 2019 3:08 pm

Es war nicht schwer zu erahnen, dass sie mit Blumen und Schokolade zufrieden gestellt war. Asami war ein einfaches Mädchen das durch Hido beinahe alles verloren hatte was sie einst aus gemacht hatte. Er kannte die alte Asami nicht, würde sie auch nie kennen lernen, aber er genoss die neuen naive Asami. Eine Frau die tat wie gehießen und die sich nach ihm zu sehnen schien nur weil er ihr die Illusion von Sicherheit gab. Er würde sie nie in ein Messer laufen lassen, zumindest nicht ohne seine Vorteile daraus zu ziehen. Er mochte es eine nette Gespielin zu haben die tat was man sagte und um sein Wohlergehen bemüht war. Er würde sie bei Missmut oder schlechter Laune stetig mit Schokolade versorgen können und ihr Komplimente, denn den Zorn einer Frau abzuwenden war es, was ihm lag. Aber die Braunhaarige war nicht zornig, vielmehr verwirrt und von ihm angetan. Wenn sie nicht mehr wollte das er Süßholz raspelte, dann würde er eben anderweitig dafür sorgen, das sie bezaubert war. Ein Kuss bot sich da förmlich an und er war nicht überrascht, dass sie ihn nicht fort stieß. Leider ließ sie es ein wenig mehr über sich ergehen, als das er damit ein tiefes Feuer in ihr entfachte. Wahrscheinlich war er wirklich ein wenig eingerostet, wobei es ihm die Tage nicht so vorgekommen war. Vielleicht lag es auch daran, dass sie mit sich überfordert war und der ganzen Situation einfach nicht gewachsen war. Lediglich ihre Finger spürte sie in dem ordentlich gebügeltem Hemd. Gut das seine Hausdame sich darum kümmerte diese Falten wieder hinaus zu bekommen. Sacht löste er den Kuss nach kurz Zeit und blickte ihr beinahe eindringlich in die Augen. Asami-chan hör mir zu, raunte er leise. Wenn du möchtest könntest du mich wieder häufiger in der Nähe wissen. Du musst es mir nur sagen hübsches Kind. Sorgsam ließ er beide Hände an ihre Hüfte wandern und blickte zu ihr hinab. Solange er sie ansah, konnte er dieses Haus irgendwie ertragen. Ohne sie anzusehen war es jedoch nicht besonders schön hier und sie war wohl nicht mehr so angetan, wenn er ihr neuen vier Wände als schäbig bezeichnen würde. Also hielt er sich zurück, denn er wollte ja etwas von ihr. Dennoch war er klug genug es nicht über Knie zu brechen und strich ihr nur liebevoll mit über die Wange, während die andere an ihrer Hüfte verweilte. Ob er sie zum Essen einladen sollte oder sie etwas zappeln lassen sollte? Letzteres war nicht nötig, sie war schon genug in ihn vernarrt. Dieser alte Mann würde dich gerne zu einem Essen ausführen das deiner würdig ist, wenn du es mir erlaubst, fuhr er also fort, während er noch immer ihre Wange streichelte. Sie würde schon nicht nein sagen, wer konnte ihn schon widerstehen? Ob Arisu sich nicht daran stören würde? Selbst wenn, würde sie erwachsen damit umgehen. Immerhin konnten die Damen dieser Welt alle nein sagen, wenn sie die geistige Stärke dazu besaßen. Immerhin waren sie alle alt genug um zu wissen was sie tun und lassen sollten. Ob sie klug genug dafür waren hatte damit eher wenig zu tun. Anziehung war ohnehin nicht logisch und solange er den Schleier der Verführung aufrecht erhielt. Sacht gab er der Dunkelhaarigen einen Kuss auf die Stirn, bevor er sie wieder von sich schob und ihr ein weiteres strahlendes Lächeln schenkte. Er hatte nicht viel länger bleiben wollen und er spürte das die Kinder wohl über kurz oder lange wieder hier eintreffen würden. Wenn er jetzt ging, würde sie dann noch immer Angst haben, dass er nicht zurück kehrte? Wahrscheinlich, immerhin war sie einige zeit ohne ihn zurecht gekommen und hatte sich deswegen große Vorwürfe gemacht. Zurecht wie er es damals empfunden hatte und doch war sein krankhaftes leben in der Vergangenheit ihm mittlerweile ein Graus. Er war froh nicht mehr an jemandem zu hängen der schon so lange nicht mehr am leben war. Ihre Seele war gebannt, sie würde nie zurück kehren und er wollte es endlich auch nicht mehr. Trauer verdarb das ganze Leben und da er sich nun wahrlich genug verdorben hatte wollte er nachholen was ihm entgangen war. Mit einer eleganten Drehung tauchte er mit Asami den Platz, lehnt ie leicht gegen den alten Tisch. Ich habe noch ein wenig zu erledigen Liebes. Begann er sein nächstes Lügenkonstrukt und lächelte versöhnlich. Aber ich werde dir eine Essenseinladung zukommen lassen und dich abholen, solltest du mir die Ehre erweisen sie anzunehmen. Er vermied es sie noch einmal zu küssen, denn er hatte zu viel von der Küche gesehen. Er würde sich lieber in sein Schwert stürzen, als in diesem Haus zu wohnen. Kinder hin oder her, ein ordentliches Heim musste sein, sonst konnte man sich nicht gut um sich selbst kümmern und auch keine Gäste einladen. Langsam und mit üblich stolzer Haltung ging der den kurzen Flur entlang und zurück zu der Tür, an welcher er sie überfallen hatte. Mit einem Nicken und einem letzten bezauberndem Lächeln verschwand er für diesen Tag von hier.
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Kato Asami
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BeitragThema: Re: Mission Versöhnung   Mission Versöhnung Icon_minitimeMo Okt 07, 2019 6:36 pm

Die Situation war seltsam gewesen. Noch am früheren Morgen glaubte Asami, dass der Tag ruhig werden würde. Sie hätte den ganzen Vormittag mit Trübsal blasen verbracht und am Nachmittag vermutlich weiter Löcher in die Luft gestarrt. Als Shirei hier auftauchte, fühlte es sich zuerst falsch an, aber mit der Zeit verflog dieses Gefühl. Sie war sogar froh, dass er hier war. In seiner Gegenwart fühlte sie sich sicher und geborgen oder war es viel mehr eine Illusion? Immerhin kam sie auch ohne ihn aus und blieb weiterhin in Sicherheit? Dieses ganzen Empfindung gepaart mit diesem kleinen, angesetzten Kuss zeigten ihre etwas impulsive Art. Sie küsste ihn, auch wenn der Kuss nicht lange hielt. Asami sah ihn mit großen Augen an, wie ein Reh, dass von einer Taschenlampe geblendet wurde. Was hatte sie gerade getan? Hatte ihn der Kuss nicht zugesagt? War es überhaupt ein Kuss gewesen? War sie schon wieder mit dem Kopf durch die Wand gelaufen? In ihrem Geiste spielten sich so viele Fragen ab, dass sie einen kleinen Schritt zurückging und nur daran gehindert wurde, weil sie die Hände von Shirei an ihren Hüften spürte. Nachdenklich sah Asami zu Shirei hinauf, der darüber sprach, dass er häufiger in der Nähe sein könnte. Dann würde sie sich zumindest nicht so einsam fühlen, oder? Als er die Floskel ‚hübsches Kind‘ ihr entgegenbrachte, zog sie die Augenbraue kaum merklich nach oben. Die Aussage gab ihm etwas Großväterliches und in diesem Moment fühlte es sich kurz an als hätte sie ihren eigenen Vater geküsst! Ja gut, Shirei war alt – aber sie war doch auch nicht so jung, um sie als Kind zu betiteln oder? Für einen Moment war sie von dieser Redewendung derartig abgelenkt, dass sie die verführerischen Blicke und angenehmen Worte kaum mehr spürte. Es war fast so als prallten sie einfach von ihr ab. Erst als sie den Kuss auf der Stirn spürte, riss es sie etwas aus den Trance.
„Oh, ein Essen“, wiederholte sie fast etwas leise und räusperte sich kurz. Der Mann drehte sich mit ihr und lehnte sie daraufhin gegen die Tischplatte. Asami legte ihre Hände auf das alte Haus und klammerte sich dort fest, während sie beobachtete, wie Shirer sich langsam wieder dem Ausgang zuwandte. So gutaussehend, wie eh und je. Die Frau verfolgte ihn mit den Augen, fast ein wenig steif.
„Ja… schreib mir einfach ein Zettel. Dann kann ich versuchen die Kinder irgendwo hinzugeben.“ Sie machte ein paar Schritte vor von der Tischplatte weg und sah ihm dann gänzlich hinterher, wie er den Raum verließ und nach draußen verschwand. Kaum war die Tür zugefallen, legte Asami die Hand an ihre Stirn und schloss die Augen.
„Das war peinlich. Schrecklich peinlich“, flüsterte sie leise. „Er hält mich sicher für seine Tochter… .“ Asami wäre am liebsten am Boden versunken oder hätte sich unter die Bettdecke verkrochen, aber sie versuchte das ganze positiv zu sehen. Immerhin sprach Shirei wieder mit ihr… das war schon Mal viel Wert.
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