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 Wie wäre es mit einen Stück Kuchen?

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Sheena Yumiko
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BeitragThema: Wie wäre es mit einen Stück Kuchen?   Wie wäre es mit einen Stück Kuchen? Icon_minitimeMo Jul 22, 2019 10:49 am


Nur wenn er im Magen bleibt.


Theme
05.2.1002 - Nachmittags gegen 16
Konoha To - Innenstadt
Sakura Miyu & Mizukashi Midana

Der Tod ihres Mannes liegt noch nicht in all zu weiter ferne, als Midana ein Schreiben ihrer ehemaligen Schülerin erhält. Mit der Bitte sie doch auf ein Stück Kuchen zu treffen, willig Midana ein, wenn auch eher Missmutig. Im schlimmsten Fall kommt ihr der Kuchen wieder hoch. Doch was möchte ihre alte Schülerin, nachdem sie lange fort war und nichts von der starken körperlichen Veränderung Midanas mitbekommen hat. Wo war Miyu so lange und was möchte sie nun von ihrem alten Sensei?
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BeitragThema: Re: Wie wäre es mit einen Stück Kuchen?   Wie wäre es mit einen Stück Kuchen? Icon_minitimeMo Jul 22, 2019 3:31 pm


Wenn der Tag zur Tortur wird

Alpträume, wann hatte sie mal keine gehabt? Die halbe Nacht hatte sie wach gelegen, war aus Alpträumen aufgeschreckt und dann wieder in einen seltsamen zustand zwischen schlaf und Wach gefallen. Jedes Mal wenn sie wach wurde erschien es ihr, als hätte sie stundenlang in einer quälenden Hölle verbracht und doch waren meist nur wenig Minuten vergangen. Selbst als die Sonne aufgegangen war, hatte sie keine Ruhe gefunden und sich zu nichts aufraffen können. Alles was sie geschafft hatte war die Decke hin und her zu werfen, kleine Schlucke Wasser zu trinken und nicht aus dem Bett zu fallen. Für das Treffen mit Miyu hatte sie sich mehrere Wecker gestellt und beim ersten war sie dann doch mehr aus dem Bett gefallen als aufgestanden. Einen Moment war sie einfach am Boden knien geblieben und hatte auf ihre zitternden Finger gestarrt. Ihr Kopf schmerzte und stumpf war sie in die Küche gegangen, um Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken. Anschließend war sie an ihren Schrank gegangen und hatte sich Schokobonbons in den Mund geworfen. Das hatte ihren Kreislauf immerhin ein wenig milde gestimmt. Schweren Schrittes war sie von der Küche in das Bad getaumelte, um sich unter die Dusche zu stellen. Die Haare zu waschen, zu entwirren und etwas wie Leben in ihren Körper zu bekommen war ihr so schwer gefallen wie andere sich in hohen Schuhen quälten. Es hatte lange gedauerte, und am Ende hatte sie doch nur wieder in der Dusche gesessen und versucht ihre Haare langsam von dem Schaum zu befreien. Sie hatte das doppelte ihrer normalen Zeit gebraucht und als sie am Ende in ein dickes Handtuch gewickelt auf dem Bett saß wollte sie wieder schlafen. Doch sie durfte nicht, sie musste sich fertig machen. Eine weitere Stunde hatte es sie gekostet die Haare zu trocknen, bevor sie sich angezogen hatte. Das blaue Haar steckte sie elegant hoch, befestigte es mit goldenen Spangen, die ihr Mann eins gemacht hatte. Dann begann sie quälend langsam sich anzuziehen. Schicht für Schicht hüllte sie sich in eine teure schwarze Hose, eine weiße Bluse mit dunkelblauer Jacke, dunkelblaue Schuhe mit Absatz. Einen weißen Schal band sie sich noch dazu um, ein dicker Mantel damit sie nicht fror. In der dunklen Hose wirkten ihre Beine dünner denn je, doch der lange Mantel verbarg alles recht gut. Die blasse Haut ihres Gesichts bekam sie überschminkt, die Augenringe kaschierte sie weg, zog die Lippen, brauen und Wimpern nach. Im hohen Spiegel des Flurs sah sie fast normal aus. Das zittern ihrer Finger war nicht zu beenden, also schlüpfte sie einfach in ihre Handschuhe und knöpfte sich bis oben hin zu. Der Weg zum Café erschien ihr lang und beschwerlich, die Menschen erdrückten sie und sie blieb mehrmals in einer Ecke stehen, weil ihr übel wurde. Normalerweise wäre alles in einer halben Stunden machbar gewesen, doch sie brauchte ganze fünfzehn Minuten länger. Sie achtete nicht einmal darauf, ob sie Miyu draußen entdeckte. Sie ging einfach hinein und zwang sich dazu geschmeidig an einem der Tische platz zu nehmen. Ihr Kopf schwirrte und sie sah Flecken vor ihrer Nase hin und her tanzen. Ich hasse es wenn ich raus muss. Aber es ist für Miyu, trotzdem. Ob es schlimm ist? Kann nicht schlimmer sein als- Jetzt fang nicht wieder an zu jammern, das ist ja nicht auszuhalten. Ist ja gut. Midana zuckte zusammen als eine Frau an sie heran trat um sie nach ihrem Getränk zu fragen. Sie bestellte sich eine heiße Schokolade und blickte müde auf ihre Uhr. Die Augen bekam sie kaum richtig auf und als sie sah, dass sie mehr als eine Stunde zu früh war hätte den Kopf am liebsten auf die Tischplatte gehauen. Du bist unfähig Midana kommentierte die Stimme in ihrem Kopf nicht und begann dann in aller ruhe ihren Kakao zu trinken umzurühren und zu trinken. Einen Moment lang stand sie auf, nahm sie eine Zeitschrift von der Auslage und begann den neusten kaltsch im Dorf zu lesen. Langweiliges zeug das sie nicht interessierte. Der Kage war fort – wusste sie bereits. Dann noch Gerüchte um die Uchiha, ihre neue Führung und die Probleme des Clanes – interessierte sie nicht. Sie fand einen kurzen Brief über ihren verstorbenen Mann, den ihre Familie verfasst hatte. Kein Wort von ihr, oder ihrer Tochter. Dann noch ein Artikel über die Schäden des Dorfes durch den Angriffes durch den Kiyuubi, was noch davon übrig war. Sie schlief beinahe über dem Tratschblatt ein, hoffentlich würde Miyu bald kommen, sonst würde sie den Kopf wirklich an die Scheibe lehnen und versuchen zu schlafen.


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BeitragThema: Re: Wie wäre es mit einen Stück Kuchen?   Wie wäre es mit einen Stück Kuchen? Icon_minitimeDi Jul 23, 2019 2:03 am

Es dauerte auch nicht lange, als die Tür aufging. Eine junge Frau, gekleidet in einem Hakama und einem entsprechenden traditionellen Gewandt, sowie einer schönen Schleife im Haar betrat den Raum. Die Strohsandalen an den Füßen sorgten dafür, dass sie in ihren Tabi-Socken so leise wie möglich war. Sie orientierte sich und ihre fast schon goldenen Augen sahen sich um. Sie wollte sie finden, immerhin hatte sie ja geladen und sie hoffte, dass ihre Sensei sich dazu entschlossen hatte ihrer Einladung folge zu leisten. Sie wollte sich mit ihr austauschen, sie wollte sich mit ihr über Dinge unterhalten, die wichtig sein könnten, sie wollte sich über Dinge unterhalten, die man mit der Familie vielleicht nicht einmal ansprechen konnte. Sie betrachtete noch einmal in dem Schaufenster des Cafés ihr Spiegelbild und sagte sich, dass sie so in Ordnung war, wie sie jetzt war, sie war wohl eher eine Samurai, als eine Shinobi, aber dies führte bislang zu keinen Problemen und dann entdeckte sie sie. Sie stocherte in ihrer Tasse herum und Miyu setzte sich in Bewegung. Es waren andächtige, gezielte Schritte, sie wollte der Anderen aber auch keinen Schrecken einjagen. Was wohl ihre Sensei gerade tat? Sicher eine besonders schwierige Formel entwickeln um Menschen fliegen zu lassen. oder aber sie tat andere verrückte Dinge, vielleicht war aber auch ihr Meisterwerk, welches sie zusammen mit Miyu entwickelt hatte ihr Höhepunkt und seit dem hatte sie sich zurück gezogen. Miyu konnte es nicht wirklich wissen und auch sonst wirkte die junge Frau nicht wirklich gesund. Ob es ihr gut ging? Miyu begann sich Sorgen um ihre ehemalige Sensei zu machen.

Vorsichtig schritt sie nun näher und legte den Kopf leicht zur Seite. Ihre Haare stürzelten ihr leicht ins Gesicht.
Sensei?, sprach sie nun Midana an und schenkte ihr ein schmales Lächeln. Sie war noch nie der Mensch gewesen, der viel lächelte, außer innerhalb der Familie, da konnte und wollte sie nicht auhören. Gehörte es doch dazu und sie wollte auch weiterhin diese Familie um jeden Preis halten. Waren es doch nicht mehr so viele. Sie hatte sich nach der Aufforderung ihr gegenüber. Miyu in des würde den Aufrieb, den sie hatte dazu nutzen um vielleicht nur über eine Gießkanne hinweg sachte das fließen zu lassen, was sich Leben nennt, aber zunächst einmal geht es hier um jemanden die eine gute Freundin, eine Schülerin, ein offenes Ohr sein würde.
Verzeiht Sensei, aber geht es Euch nicht gut? Kann ich etwas für Euch tun?, fragte sie nun und sah dann Midana an. Sie saß der Anderen direkt gegenüber und beobachtete ihre Handlungen. Sie wollte ihr ja nicht unbedingt alles in Frage stellen, sondern sie wollte ihr helfen. Sie war durch und durch zur Miko erzogen. Sie konnte dieses Verhalten nicht einfach ablegen, da sie nun einmal bis sie 12 Jahre alt war dazu gebracht worden war. Es war Teil ihrer DNA würde man meinen, es war Teil ihres Wesens. Sie wollte es nicht, aber so war es nun einmal.... Man konnte aber die Sorgen kaum sehen, da Miyu sehr neutral wirkte, aber das war sie schon immer.
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BeitragThema: Re: Wie wäre es mit einen Stück Kuchen?   Wie wäre es mit einen Stück Kuchen? Icon_minitimeFr Jul 26, 2019 9:53 am


Schöne Kleider & Kopfschmerzen

Midana bemerkte nicht wie Miyu eintrat. Sie war zu sehr damit beschäftigt mit leerem Blick auf die Zeitschrift zu starren. Es war mittlerweile die dritte oder vierte die sie laß und zwischendurch immer wieder mit der Bestie in sich sprach, vielmehr in ihrem Kopf. Diese Zeitschriften sind langweilig. Wieso ließt du so einen Mist? Alles ist besser als mit dir zu reden. Du könntest dich bilden, oder den Ring ablegen. Dann juckt mein Finger, also bringt es mir nichts. Jetzt nerv mich nicht. Hör weg oder so.Wenn das ginge. Du bist Psssst ich versuche zu lesen. Sie hörte noch ein leises zischen, blieb der Drache ruhig – vorerst. Als sie die Finger ausstreckte um weiter heiße Schokolade zu trinken, hielt sie inne, als sie die Stimmte erkannte die sie ansprach. Ihre verschiedenfarbigen Augen blickten auf und sie erkannte Miyu. Das blasse Helle Haar hatte sich nicht verändert und sie trug einen hübschen Hakama. Traditionell während Midana selbst modern und aufpoliert wirkte. So gut sie es auch versuchte zu über schminken, ganz gesund würde sie wohl nichts so schnell aussehen. Auch ihre Haltung hatte feine Fehler und sie hatte nicht einmal viel Lust sich wirklich zu benehmen.  Hallo Miyu, sprach sie mit leiser Stimme die nichts von dem lauten Organ hatte mit dem sie sonst gerne sprach. Setz dich doch. Langsam schob sie die Zeitschrift fort und umgriff ihr Kakaotasse mit beiden Händen. Die Handschuhe trug sie nicht mehr und entblößte die hellen zitternden Finger.  Es ist einiges passiert, seitdem du weg bist, begann sie wage und zuckte gespielt nachlässig die Schultern. Dann seufzte sie halblaut und stützte den Kopf auf die Rechte um die Blondine anzusehen. Wie ist es dir so ergangen? Ich schlage mich so durch würde ich sagen, denke ich – irgendwie sowas. Nachlässig wog sie den Kopf hin und her. Sie hatte keine Lust heute einen auf stark zu machen, sie war zu müde und ihr Kopf tat weh, seitdem sie in diesem Café saß. Die Leute waren ständig am reden und es fühlte sich an, als würden sie direkt in ihr Ohr schreien. In unregelmäßigen Abständen rieb sie sich die Schläfe, oder direkt die Stirn, während ihre Haltung temporär immer wieder aufrecht wurde, bevor sie die Hand abstützte. Ich bin überrascht, dass du mich sehen wolltest. Ich meine – es sind viele Jahre vergangen – was kann ich also für dich tun? Ich meine es gibt wenig das ich dich noch lehren kann. Die Blauhaarige zwang sich wieder eine aufrechte Haltung anzunehmen und nippte an ihrer heißen Schokolade. Eigentlich sollte sie süß schmecken, doch sie spürte nur die wärme des Getränks und es schien nach nichts zu schmecken. Essen war nur noch eine Konsistenz, aber der Geschmack war meist fort. Gewürze waren nutzlos, alles schmeckte beinahe gleich und war unterschiedlich warm oder kalt. Der Kakao war cremig, aber mehr konnte sie nicht aus machen, vielleicht noch, dass er etwas abgekühlt war. Aber sonst war da kein Geschmack, nur das leichte hämmern in ihrem Kopf wollte nicht gehen. Die Luft in diesem Raum wurde immer schlimmer, doch sie sagte nichts. Da sie erst einmal wissen wollte was Miyu genau von ihr wollte. Sie musste sich zusammen reißen, nur ein paar Stunden. Dabei wollte sie sich wieder unter ihrer Bettdecke verstecken und schlafen, oder etwas anderes tun was nichts mehr Menschen zu tun hatte. Wenn sie könnte würde sie – sie durfte jetzt nicht an ihn denken. Das wäre nur schlecht für sie, dieses Gespräch und alles. Bilder zuckten durch ihren Kopf, Bilder von Zairashi und einen Moment kniff sie die Augen fest zusammen und hoffte das die Bilder verschwinden würden.  Doch sie waren schlimmer als Kopfschmerzen und es erschien ihr so nutzlos von Tag zu Tag zu leben. Ob irgendetwas diese Einstellung wieder ändern würde? Nicht sehr schnell, da war sie sich irgendwie sicher.
 
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BeitragThema: Re: Wie wäre es mit einen Stück Kuchen?   Wie wäre es mit einen Stück Kuchen? Icon_minitimeDi Jul 30, 2019 2:41 pm

Miyu trat auf den Tisch zu und blickte die andere an. Sie war so viel Kleiner als ihre ehemalige Sensei. Sie setzte sich der Anderen gegenüber und blickte sie an.
Nun, es gibt mehrere Gründe, warum ich Euch heute treffen wollte, Sensei, zum Einen weil ich die Zeit mit Euch immer sehr genieße, Euch aber auch mein Beileid bekunden möchte. Ich hörte vom Verlust Eures Mannes. Es tut mir schrecklich leid., sagte sie nun und blickte die Andere dabei forschend an.
Mir ist bekannt, dass Worte einen Verlust nicht mildern können, doch ich möchte Euch dies sagen, Sensei, einfach aus dem Respekt heraus als Schülerin und auch als Freundin, denn..., begann sie und legte vorsichtig ihre Hand auf den Handrücken der Anderen. Sie lächelte sie an und legte den Kopf zur Seite.
... auch wenn ich nicht mehr Eure Schülerin sein sollte, so werde ich stets Eure Freundin sein und als solche Euch zur Seite stehen., sagte sie, ehe sie dann ihre Hand vorsichtig wieder zurück zog. Sie wollte der Anderen ja nicht gleich aufdringlich erscheinen. Sie nahm wieder ihre neutrale Position ein, als nun die Kellnerin kam. Sie sah sie an.
Einen Jasmintee und ein Stück Zupfkuchen bitte., sagte sie, während die Dame nickte und dann Midana anschaute, ob sie ihr noch was bringen konnte. Wenn ja, würde sie die Bestellung aufnehmen, ehe sie ging. Dann sah Miyu wieder zu der Anderen herüber. Sie wirkte irgendwie fertig und das nicht nur wegen dem Tode ihres Mannes, oder?
Wie geht es Euch, Sensei? Also physisch und auch psychisch...,. fragte sie nun vorsichtig an und beobachtete die Andere. Sie wollte sie jetzt nicht zu sehr in eine Ecke drängen. Auch wirkte der Fluchtreflex sehr ausgeprägt. Die ANBU wusste dies, sie hatte es schon bei Tieren gesehen, aber auch bei Menschen, wenn sie sie umbringen sollte. Eine Mischung aus Panik und auch aus Nervösität, sowie mentale Überbelastung schien sie fertig zu machen. Vielleicht konnte sie helfen, aber dies stand noch in den Sternen und Miyu wollte jetzt nicht eine auf Psychologen machen, immerhin war sie nur ANBU. Sie hatte eine gewisse Weitsicht zwar, das war für ihren Job unerlässlich, aber sonst? Sie war aber auch in den Dingen einer Miko ausgebildet, durch ihre Mutter und so war sie gerade eher in diesem Bereich und wollte ihrem Schäfchen in Form von Midana helfen.
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BeitragThema: Re: Wie wäre es mit einen Stück Kuchen?   Wie wäre es mit einen Stück Kuchen? Icon_minitimeDi Aug 06, 2019 11:23 pm


bodenlose Trauer

Die Antwort von Miyu war einfach und simpel. Vielleicht hätte sie an anderen Tagen ein Lächeln zu stande gebracht das man sie sehen wollte und das weil die Zeit mit ihr schön war, aber nicht heute. Midana sah so freudlos wie seit Tagen drein und nahm die Worte beinahe ausdruckslos hin. Danke Miyu, war alles was sie hervor brachte. Irgendwo war sie bestimmt dankbar, aber sie brachte kein Gefühl hervor, denn dort war nichts außer der tiefen Trauer der letzten Wochen. Ob sie jemals enden würde? Sie glaubte nicht daran, da war kein Hoffnungsschimmer in ihrem innersten, sondern nur Dunkelheit. Die Berührung der Blonden ließ sie verkrampfen, so wie es immer gewesen war, wenn man sie anfasste. Sie hatte es nie gemocht, nicht bei Fremden und auch selten bei Freunden. Zairashis Nähe war die Einzige, die sie gerne gesucht hatte und sie wusste nicht, ob sie das je ändern wollte. Es dauerte einen Moment, bis sie die Kellnerin bemerkte und sie blickte nicht einmal hoch als sie bestellte. Mehr Kakao und eh mhm Käsekuchen? Da kein Wort kam das ihr sagte, dass dieser aus war, würde es wohl dabei bleiben.  Oder sie würde ihn bekommen. Mehr Zucker in der Hoffnung, dass sie etwas schmeckte. Sorgsam strich sie die Haare zurück, blickte auf dem Tisch hin und her und sah nur zu Miyu auf um ihr zu antworten. Da lag nichts in ihrem Blick, rein gar nichts. Nachlässig zuckte sie die Schultern in ihrer teuren Kleidung. Wie es einem so geht wenn der Mann tot ist denken ich, gab sie ungerührt als Antwort. Wie fühlte sie sich schon? Es war ein Schock gewesen, sie weinte, wenn niemand da war aber nicht in der Öffentlichkeit. So sehr es sie schmerzte, so weniger schien sie dies zu zeigen. Eine stumpfe Maske der Bedeutungslosigkeit die sie immer dann heimsuchte, wenn sie nicht wusste wohin sie mit dem Schmerz gehen sollte. Alles ist ein Fluch, nichts macht mehr Spaß und alles ist grau und düster. So wie sie das sagte klang es als würde sie über jemand anderen sprechen und nicht über sich selbst. Diese Distanz war früh gekommen und sie begleitete sie in ihrem nicht vorhandenen Alltag. Obwohl sie versuchte Dinge zu tun fiel ihr das meiste davon sehr schwer. Schlafen, Essen, Aufstehen, alles war eine Qual, es war langweilig und es machte keinen Spaß. Die Farben waren fort, ihr Leben war bedeutungslos und sie wusste nicht wohin mit sich. Sie war vollkommen alleine und würde wohl noch ewig in diesem dunklen Dunst herum wandern. Ich versuche andere Dinge zu tun, ist einfacher als nur zu jammern. Irgendwann wird sich alles wieder fügen. Optimistisch war sie bei weitem nicht, aber sie würde einfach weiter machen. Tag an Tag reihen und irgendwann würde etwas passieren, dass ihr Spaß machte oder sie erfreute. Wann das passieren würde stand in den Sternen, es war egal, denn sie hatte nichts mehr auf das sie hinstrebte. Glücklich sterben würde in den nächsten Jahren nicht funktionieren, vielleicht irgendwann, wenn sie sehr alt war. Vielleicht konnte sie auch einfach für das Dorf sterben und so etwas wie Frieden finden. Vielleicht, vielleicht aber sie wusste es nicht.
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BeitragThema: Re: Wie wäre es mit einen Stück Kuchen?   Wie wäre es mit einen Stück Kuchen? Icon_minitimeFr Aug 16, 2019 3:10 pm

Miyu betrachtete die Andere, forschend, mit vielem und regem Interesse. Sie mochte ihre Sensei, sie mochte sie sehr, immerhin hatte sie ihr auch geholfen gewisse Grenzen zu überschreiten, sie hatte sich selbst mit einem Fuin und einer Kekkei belegt, sie hatte sich das Kanji in den Körper gebrannt und Midana hatte ihr geholfen, tatkräftig, hatte ihr etwas gezeigt und gegeben, was sie so nicht kannte. Sie fühlte die Narben, an ihrem sonst makellosen Körper, sie blickte nun die Andere an, die unterschiedlichen Augenfarben konnten gewisse Dinge heißen. Sie konnte sich ja vielleicht gar das Auge ihres Mannes haben einsetzen lassen, oder aber sie beherbergte etwas, oder aber ein Dojutsu, was auch immer es war, es könnte sie auch belasten, immerhin hatte sie so jede Sekunde etwas vor Augen, was mit ihrem Mann zu tun hatte, sie hatte jede Sekunde etwas vor Augen, was mit dem Tode eines geliebten Menschen einher ging.

Sie beugte sich vor, betrachtete das niedergeschlagene und zerknautschte Gesicht und ein wenig intensiver das Auge, sie setzte sich wieder hin und sah die Andere an.
Das Auge... es ist nicht natürlich, oder?, fragte sie die Andere nun direkt. Sie wollte wissen was die Andere dort hatte und wie sie auf die Direktheit reagierte, sie wollte wissen, wie die Andere aktuell überhaupt mit den Menschen um sich herum umging. Sie ahnte schon, dass gerade soziale Interaktion schwerfiel. Sie konnte sich auch vorstellen, dass die Andere vielleicht gerade durch die Direktheit von Miyu eingeschüchtert werden würde, dass sie abblockte, aber auch damit würde sie umgehen. Sie war sich sicher, dass die Andere jedoch wenigstens ein wenig aus sich herauskommen würde, immerhin kannten die beiden Damen sich ja scho nein paar Tage und hatten eine Menge durchgemacht und zumindest, auch wenn nicht kriegsentscheidend, hatte Midana Miyu nackt gesehen, was für die Miko, welche keine sein sollte von ihrer Mutter her, eigentlich ein No Go war. Sie kam nicht umhin immernoch ihrem Glauben nach zu hängen, gerade nach dem sie den Kyuubi sah und wie die Gottheit wütete. Ob der Bote auch erschienen würde. Sie hoffte nicht. Es machte sie nervös ein wenig daran zu denken, aber sie fing sich schnell wieder, als auch schon Kuchen und Getränke kamen. Miyu roch an ihrem Tee, schloss genießerisch die Augen und lies den Geruch auf sich wirken. Es war ein schöner Geruch, er gefiel ihr sichtlich. Sie nippte dran und trank ein bisschen von dem heißen Gebräu.
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BeitragThema: Re: Wie wäre es mit einen Stück Kuchen?   Wie wäre es mit einen Stück Kuchen? Icon_minitimeSo Aug 18, 2019 3:03 pm


Durch fremde Augen

Midana fühlte sich beinahe sekündlich unwohler. Die Umgebung war ihr von beginn an zu laut gewesen und das sie jetzt schon eine gefühlte Ewigkeit hier saß machte die Dinge nicht besser. Ihr blasses und langweiliges Leben war viel zu anstrengend, als das sie sich konstant auf einen Menschen fokussieren konnte der ihr Fragen nach ihrem Wohlbefinden stellte. Sie hatte so viele Sarkastische Antworten auf diese Fragen und alle musste sie zurück halten, weil Miyu es vielleicht wirklich gut meinte. Aber hatte sich ihre Schülerin nach ihrem Tod nicht genau so wenig fü sie interessiert wie der Rest? Wollte und konnte sie das der Frau jetzt wirklich vorwerfen. Sie konnte vieles tun und für das meiste fehlte ihr schlicht und ergreifend die Kraft und der Wille. Aufstehen war nur eine Sache die ihr nicht geheuer war und raus gehen gehörte auch nicht zu ihren liebsten Aktivitäten. Während Miyu sie also beäugte als würde gleich etwas schlimmes passieren war Midana hübsch wie eh und je aber blass wie ein Stück Papier oder der Schnee der gelegentlich noch fiel. Nachdem die Blonde sie genug gemustert zu haben schien sprach sie etwas doch sehr offensichtliches an. Konnte ein rotes Auge natürlich sein? Midana zuckt beinahe gewohnheitsmäßig die Schulter. Es ist das Abschiedsgeschenk meines Mannes, erklärte sie beinahe gleichgültig. Tag um Tag sah sie das rote glimmen im Spiegel und wusste das es selbst eine Anomalie im Clan ihres Mannes gewesen war. Pures rot war nicht die normale Farbe des Doujutsu und wenn sie es kontrollieren lernen würde, dann konnte es sein, dass sich noch einiges an diesem Auge tat. Wie stark oder Schwach sie damit war wusste sie jedoch nicht, nicht eine einzige Sekunde. Es konnte sein das sie irgendwann durchdrehte wenn dieser Drache  sie dazu bringen konnte. Mein Mann beherrschte sein Doujutsu trotz der Anomalie die er mit sich trug. Ich hingegen sehe nur ein rotes Auge das meinem gewichen ist und mir einen Seelenpartner geschenkt hat. Missmutig starrte sie auf die Tischplatte, bis man ihr den Kuchen vor diese Nase setzte und sie die Kellnerin gequält anlächelte und zügig die alte Tasse Kakao leer trank um ihr diese mit zu geben. Kakao und Kuchen, eigentlich hätte sie auch Zucker pur essen können, aber das fühlte sich seltsam an und würde die Dinge auch nicht besser machen. Ich bin das beste was dir passieren konnte in deiner stumpfen Machtlosigkeit. Das Schlimmste wolltest du wohl sagen. Immerhin bist du nicht alleine. Verzeih das ich deine heilige Anwesenheit nicht zu schätzen weiß, Es war immer das gleiche mit diesem dummen Drachen der ihr das Leben schwer machte. Sie wollte nichts von dem dummen Wesen hören und doch war die Stimme in ihrem Kopf oft besser als die nagende Leere und die drohende Einsamkeit die sie oft befiel. Zugeben würde sie das jedoch nie und da Midanas Gedanken noch immer ihr gehörten und sie nicht gehört wurde, wenn sie nicht direkt zum Drachen sprach war sie sicher. Wenn diese Ungetüm heraus finden würde, dass sie akzeptiert wurde hätte sie nur ein Gefühl von Schwäche mehr in ihrem Leben. Seufzend zog sie ihren Kuchen heran und teilte ihn mit der Gabel in großzüge Viertel bevor sie sich eines davon in den Mund schob und aus dem Fenster starrte, an sie sie schon lange saß. Viel wichtiger ist doch was du so gemacht hast Miyu. Ich denke nicht das man mir helfen kann, egal mit was. Was sie eigentlich sagen wollte war, dass sie keine Hilfe wollte um andere nicht zu belasten. Sie fraß sich durch den Frust schon irgendwie alleine hindurch. Am Ende musste sie mit sich selbst im reinen sein und würde niemanden brauchen um sich weiter voran zu kämpfen. Sie war immer eine stützte für anderen gewesen und das wollte sie nicht ändern. Nicht heute, nicht morgen, am besten nie. Darüber sprechen das sie so empfand würde sie aber mit keinem, nicht einmal mit Miyu. Man würde ihr den Kopf aufbrechen müssen um zu erfahren wie schlimm es ihr wirklich ging und wie nötig sie jemanden hatte der blind für sie da war, ihr half und mit ihr sprach und sie weinen ließ. Doch da sie nicht davon sprach und sich weigerte Türen zu öffnen um jemanden für solche Dinge hinein zu lassen konnte es sich nur um Monate oder Jahre handeln, bis sie wieder ganz die alte Midana war.
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BeitragThema: Re: Wie wäre es mit einen Stück Kuchen?   Wie wäre es mit einen Stück Kuchen? Icon_minitimeDi Sep 17, 2019 3:55 pm

Miyu hatte eine hohe Meinung von Midana und sie wusste auch, dass sie sich auf die Frau verlassen konnte, egal was kam und egal was kommen würde. Sie waren Schülerin und Meisterin, sie hatte so viel von ihr gelernt, sie hatte sie beim Erstellen ihrer eigenen Künste unterstützt und Miyu war sich sicher, dass die junge Frau vor ihr auch eine entsprechende Meinung haben würde. Sie wollte ihr aber nicht ihre eigenen Empfinden absprechen, sie wollte ihr helfen, sie war immerhin eine ausgebildete Miko. Sanft lächelte Miyu die Andere an.
Euer Mann schenkte euch das Auge, einen Partner der Seele, dessen Einfluss noch sich zeigen dürfte. Aber eines bin ich mir sicher, er hat Euch geliebt und würde Euch nie einer Gefahr aussetzen, Sensei. Der Geist der Seele des Auges wird sich mit Euch verbinden, Sie werden ein Team bilden, früher oder später, immerhin ist dies unausweichlich. Es mag sein, dass der Verlust des Menschen, den Ihr so sehr liebtet vor wenigen Tagen, Wochen, Monaten war, der Schmerz wird nie vergehen, was Ihr aber aus Eurem Leben macht, dies obliegt Euch, und niemanden sonst. Ihr seid es, die Euer Leben bestimmt. Ein Avatar des Auges, so könnte man Euch beschreiben, nutzt seine Macht, seine Fähigkeiten und denkt dabei an Euren Mann. Es wird Euch leichter fallen. Er hinterlies Euch dies Auge, damit Ihr sein Erbe tragen könnt. Er hat Euch vertraut, Sensei., sagte sie nun, als die Ältere auf andere Dinge zusprechen kam. Wo war sie gewesen und was sie gemacht hatte. Miyu sah die Andere an. Sie war vergraben gewesen unter einem Haufen an Arbeit, sie war vergraben gewesen unter einem Schwert, unter dem Feuer des Chakras. Sie hatte sich geflüchtet in immer gefährlichere und riskantere Missionen und doch war sie hier und sie war am Leben. Ein Hoch auf ihren Überlebenswillen, nicht wahr?

Nun, ich denke ich kann meine Abwesenheit als Reise umschreiben. Ich musste ein wenig weg, musste viele Dinge klären, musste wieder zu mir selber finden, musste das Leben wieder zu würdigen und zu genießen lernen. Die Begegnung mit dem Kyuubi, es machte mir zu schaffen, es sorgte dafür, dass ich an mir selber zweifelte, an dem, was um mich herum passierte, was passiert war, was er war, immerhin war er für mich meine Gottheit. Mein Glaube verlangte Gehorsam ihm gegenüber, und doch fühlte es sich an wie eine drohende Apokalypse. Ich hatte am ganzen Leib gebebt, ich hatte Angst. Ein Gefühl, welches ich schon so lange nicht mehr gespürte hatte, ich war starr vor Furcht., sagte sie nun.
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BeitragThema: Re: Wie wäre es mit einen Stück Kuchen?   Wie wäre es mit einen Stück Kuchen? Icon_minitimeMi Okt 09, 2019 6:47 pm


das besondere Geschenk


Miyu setzte zu einer ganz besonderen Erklärung an was das Auge Midanas betraf. Sie selbst hatte es immer als eine Belastung empfunden und Szarin machte es ihr nie möglich etwas anderes als eine Strafe in diesem Auge zu sehen. Natürlich war es immer ein Teil ihres Mannes gewesen und es schien als hätte er einen Sinn darin gesehen ihr dieses Auge zu schenken. Doch dieses rote etwas war eine schwere Last für ihre Seele, kein Geschenk. Der tiefe Schmerz durch den Verlust ihres Mannes wurde nicht besser, wenn sie in den Spiegel blickte und immer dieses rote glühen sah, welches nicht zu ihr passt. Es war eine surreale Erinnerung an ihren Mann, die Erinnerung an seine Blicke und, dass sie so viel Gefühl in diesem rot erkannt hatte, wo sie jetzt nur ihre eigene Trauer sehen konnte. Ob sie es irgendwann als ein wunderbares Geschenk sehen würde war fragwürdig. Das sie irgendwann mit dem Drachen in ihrem Kopf arbeiten würde war unwahrscheinlich, erschien ihr nahezu absurd und nicht greifbar. Es gab keine nahe Zukunft, in der sie sich mit dem Clan beschäftigen würde oder glaubte es zu können. Während Miyu also sprach versuchte sie sich all diese Dinge vorzustellen. Das Zairashi sich dabei gedacht hatte er würde ihr etwas Gutes tun, ihr Sicherheit geben. Wie sie mit dem Drachen zurecht kam und die Fähigkeiten meistern würde, die sie damit verband. Aber so sehr sie sich auch bemühte, dieses Bild wurde einfach nicht scharf. Also schloss sie die Augen und versuchte es zu erzwingen, aber alles was sie fand war tiefe Schwärze und Leere. Nein sie glaubte bei weitem nicht daran und doch zwang sie sich optimistische Worte zu finden. Mit Sicherheit hast du recht und es wird eine Zeit geben in der es besser wird. Vielleicht gab es diese Zukunft, ganz vielleicht. Aber Midana glaubte nicht daran und, dass selbst wenn diese Zukunft existierte, sie maximal bei wenigen Prozenten lag. Es gab keine Welt, die sie sich vorstellen konnte, welche so etwas wie Glück beinhaltete. Es missfiel ihr ja schon Szarin als Teil von sich anzuerkennen, denn dieses Ding war nur am meckern und nie eine Hilfe. Sie sieht alles etwas optimistischer nicht?Ist ja auch nicht besonders schwer positiver zu sein als ich. Ist ja nicht besonders schwer mhm? Midana nahm geistesabwesend einen Schluck von ihrem Kakao. Wie herrlich es war die warme Süße wahrnehmen zu können, immerhin etwas das sie kannte. Langsam aß sie auch von ihrem Kuchen, während Miyu von ihrem Leben zu erzählen begann. Sie sah es als eine Reise an, ob es eine Mission gewesen war wusste sie nicht wirklich. Auch hatte sie nicht gedacht, dass ihr Treffen auf den Kyuubi sie so sehr geprägt hatte. Midana war stets ein Mensch mit anderen Problemen gewesen, bis zu dem Tod ihres Mannes hatte sie nie darüber nachdenken müssen wer sie war. Nur ohne ihn war das Loch schwarz, tief und zerstörerisch und ohne den winzigsten Ausblick auf Besserung. Die Geschichte ihrer Freundin und Schülerin rüttelte jedoch einen alten Teil in ihr wach, diesen Teil voller Güte und Mitgefühl, den sie selten in den letzten Tagen verspürt hatte. Es tut mir Leid, dass es so schlimm für dich war, sprach sie mit ehrlichem bedauern und reckte die Finger nach denen der Blonden. Warum bist du nicht früher zu mit gekommen Miyu? Ich wäre für dich da gewesen, egal zu welchem Zeitpunkt. Ich werde dir immer eine Stütze sein, egal wie es mir selbst gehen sollte. Nicht das ich jemals sagen würde wie schlimm es wirklich ist. Es war als würde ein Teil der alten Frau aufblitzen. Stark, ehrlich und bereit sich für jemanden aufzuopfern den sie schon lange kannte. Miyu war schon einige Jahre in ihrem Leben und hatte nie Dinge verlangt, die sie an ihrer Freundschaft hatten zweifeln lassen. Die Blonde war immer auf ihre Ziele bedacht gewesen. Ich hoffe sehr das deine Reise dir geholfen hat. Natürlich kann ich deinen religiösen Konflikt nicht nachvollziehen, aber ich werde alles tun, um dir zu helfen wo es mir möglich ist. Solltest du also einmal reden wollen, steht dir meine Tür immer offen. Vielleicht würde dieses Versprechen sie häufiger Motivieren sich nicht so gehen zu lassen und ihr Zimmer ordentlich zu halten. Weniger Müll, mehr Ordnung und Disziplin in ihren vier Wänden, egal ob jemand außer ihr dort war oder nicht. Es war vielleicht ein erster winziger Schritt zurück in ihr Leben. Klein und unbedeutend für den Anfang, aber mit der Möglichkeit darauf aufzubauen und mehr zu tun, als es bis jetzt der Fall gewesen war.
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