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 Urlaubsreif über Valentinstag

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Isao Hiraku
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BeitragThema: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeSo Jun 30, 2019 5:48 pm

das Eingangsposting lautete :


Urlaubsreif über Valentinstag
- Ausflug in die Weinberge des Feuerreiches -

Nari & Isao  | 11.02. - 15.02.1002 n.N.  | Hi no Kuni



Isao lud Nari ein ihn in einen Urlaub zu begleiten, wobei es erst einer bei dieser Frage wurde. Denn eigentlich ist  er geschäftlich unterwegs. Es gilt eine neue Plantage zu begutachten und sie möglicherweise zu kaufen, wenn es keine weiteren Negativpunkte gibt. Das sie sich ausgerechnet am Valentinstag im Urlaub zusammen befinden auf dem romantischen Gut, wer könnte das schon geahnt haben? Auch wenn es im spätsommer deutlich beeindruckender aussehen würde, bietet das Gelände auch jetzt schon viel.  Das Wetter ist deutlich milder als in Konoha selbst, zumindest liegt hier kein Schnee, denn sie befinden sich in Richtung Chikyû, auch wenn es noch ein paar Tage zur Grenze sind, merkt man den Unterschied.
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Isao Hiraku
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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeSa Aug 31, 2019 10:41 am

   

Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 38_pos10

„Lach nur.“
Gab er das Gesicht verziehend von sich. „Aber ich werde garantiert nicht umkippen. Ob ich nun etwas esse oder nicht.“ Doch eigentlich würde er gerade sehr gerne umkippen und zwar in sein Bett, einfach nur noch schlafen in der Hoffnung, dass würde die Überanstrengung einfach durch einen traumlosen Schlaf fortspülen. Aber das stand nicht auf dem Plan. Im Gegenteil wollte er Nari ja noch etwas zeigen, sodass er nur nickte auf seine Behauptung und bemühte sich wieder etwas zu lächeln. „Du hast gestern groß herumgetönt, dass du es vorher aufdecken wirst.“ Zog er ihn achselzuckend ein wenig auf, ehe sie gemeinsam den sich schlängelnden Weg zu den Weinbergen begaben. Natürlich ging es weiterhin zum Teil gerade aus und er bereute nur umso stärker den Dorfausflug hiermit kombiniert zu haben. Würde es sich lohnen? Würde es funktionieren? Würde er sich wirklich trauen und damit alles auf Spiel setzen? Zwischen all den Fragen drängte sich immer wieder erneut die Frage „Was tue ich hier eigentlich?“ in seine Gedankenwelt – seit dem Traum war es jedoch Katiyas Stimme die ihn fragte, warum er sein Leben erneut riskierte und dumm genug war sein Herz an einen Menschen zu verlieren, wo er doch mit ihr ein Leben in Frieden hätte führen können. Es war nicht falsch, dass hätte wirklich so passieren können. Aber wollte er das? Sein ewigliches Leben an der Seite einer Frau, die er nicht einmal ansatzweise leiden, nicht einmal wirklich ertragen konnte? Wie hätte er jemals Kinder bekommen sollen, die keine Bastarde gewesen wären? Und Nari? Was war an ihm nur so besonders, dass er nicht nur sein ewiges Leben dafür weiterhin aufgab sondern womöglich sein ganzes Leben. Er war zu schlau, früher oder später würde es heraus kommen. Er hatte ihm war nicht allzu langer Zeit gerade nicht mit dem Feuer zu spielen an dem er sich verbrennen könnte und Hiraku selbst tat es doch schon die ganze Zeit. Und noch eine Frage drängt sich in seine Gedanken: Warum wollte er es ihm überhaupt sagen? War es nicht gut wie es war derzeit? Wollte er so sehr mehr als was er nicht schon hatte? Denn es gab keinen Zweifel daran, dass diese Worte Nari überfordern würden, was sich auch darin ausdrücken könnte, dass er am Ende wirklich fliehen und ihn meiden würde. Warum also war er sich so sicher das zu riskieren? Er könnte noch immer einfach nur ein Abendessen mit ihm verbringen. Seine Worte heute Mittag waren unspezifisch gewählt und er könnte sich weiterhin einreden, es wäre einfach nur ein Treffen zwischen sehr guten Bekannten.
Es war merkwürdig in diesen Korb hinein zu starren, während er erneut vor ihm hockte. Die Decke auf den Boden zu legen war ja noch einfach, aber wie stellte man den Korb geschweige denn seinen Inhalt so schlau auf die Decke, das alles gut passte? Denn war er wirklich ehrlich, hatte er selbst auch noch nie gepicknickt und konnte nur hoffen alles richtig zu machen, wo sich doch der Verdacht erhärtete, dass Nari sich durchaus damit auszukennen schien. Klar  kannte er die Teepartys… meist jene der Frauen in ihrem Garten in Mantano, aber sich auf den Boden zu setzen um zu essen? Das hatte er noch nie gemacht und es fühlte sich gleichsam merkwürdig wie gut an. Letzteres lag wohl eher an Naris Gesellschaft, denn alleine hätte er es nicht getan. „Ich kenne zumindest keinen Adligen, der das tun würde. Du etwa?“ kommentierte er ein wenig patzig und zog die Augenbrauen hoch, weil Naris wiederholen in diesem Moment für ihn fast schon ein klein wenig wie ein Angriff klang. Wahrscheinlich lag es jedoch daran, dass er gleichzeitig gerade zu sehr bemüht war keinen Fehler bei der Anordnung zu machen. Dennoch freute er sich sehr darüber, dass auch Nari es hier zugefallen schien und die Idee Anklang bei ihm zu finden schien, weshalb ein deutlich breiteres Lächeln auf seinen Lippen sich zeigte.
Als sie sich beide satt gegessen und zumindest Hiraku schon mehr als ein Glas des lieblichen Weines getrunken hatte, beobachtete sie beide in Stille wie die Farben langsam aus dem Horizont verschwanden und mehr und mehr dem Dunkeln Platz machten. Rötliches Licht tauchte die Umgebung in eine zweifelsohne romantische Stimmung, die sie auch beim Essen schon hatten genießen können. Nach langem Grübeln, hatte er sich schließlich genug überwunden Nari anzusprechen. Das war noch das der wirkliche einfache Teil des Ganzen gewesen. Es wäre so einfach ihn nun einfach zu fragen, woran er wohl gerade gedacht hatte, aber würde er nicht wissen, dass es nicht die ursprüngliche Frage gewesen wäre? Zumindest konnte er sich nicht daran erinnern, ihn jemals grundlos aus dem Nichts danach gefragt zu haben. Es wäre also definitiv auffällig. Genug Mut gesammelt (oder eigentlich nicht) brachte er eine Frage über seine Lippen, die eigentlich schon ein Geständnis waren. Irgendwo auch aus Angst vor seiner Antwort, denn seine Reaktion war wie erwartet ein verwirrt, perplexer Nari, der die Welt nicht zu verstehen schien, so sehr schien es ihn zu überfordern, ergriff er die Initiative. Seine Hand legte sich auf die des Braunhaarigen, mit der anderen umfasste er sein Kinn und ließ ihre Lippen sich leicht berühren als er sich vorbeugte. Ein sanfter erster Kuss, der sich fast so anfühlte als hätte es ihn gar nicht gegeben, wäre Einbildung und doch war er unleugbar passiert. Was jetzt geschehen würde, wäre nie mehr zu ändern. Hatte er doch zu voreilig gehandelt? Es schien so, denn dessen was er jetzt Zeuge werden durfte, war eine derartige psychische Überreaktion, dass sich alles in ihm zusammen zuziehen schien. Selbst sein Magen fühlte einen Stich als er sich sicher war, dass er eine Panikreaktion (oder bisher eher Panikstarre) in Nari ausgelöst hatte mit seinen Worten und seinem Kuss.  Dass er ihm danach die Liebe gestanden hatte, hatte es für den Jungen nicht wirklich besser gemacht. Sein  Kreislauf schien sich nicht entscheiden zu können, ob er aussetzen sollte oder doch nur wieder zu Rasen, entschied sich für letzteres, was auch Hirakus Kehle mehr zum Brennen brachte, durch den unüberhörbaren Herzschlag, der so verlockend auf ihn wirkte – verlockender als bei anderen Menschen. Gleichzeitig hatte er das Gefühl als wenn Nari einen Scherz vermutete und nur darauf wartete, dass er so etwas wie „April. April“ sagen würde, was ihm nur einen weiteren Stich versetzte, er hatte sich doch wirklich alle Mühe gegeben es so wahrheitsgetreu wie möglich zu sagen und jeden Unterton beiseite zu lassen. Außerdem hatte er ihn nie angelogen. Viele Sachen weggelassen aber ihn nie angelogen. Endlich schien sein Körper sich wieder daran zu erinnern, dass er Sauerstoff brauchte, doch war das wirklich der Grund warum er scheinbar derartige Kopfschmerzen verspürte, dass er mit seiner Hand gegen die Schläfe drückte, schließlich ein Auge verdeckte und sich von ihm abwandte. Immer stärker wurden die Anzeichen dafür, dass er eine Panikattacke durchlebte. Und gleichsam fühlte Hiraku sich machtlos einer solchen Situation zu begegnen, denn er glaubte egal was er nun tun würde, es nur schlimmer zu machen. Ob er ihn wie damals einfach wieder in den Arm nehmen sollte? Es war das einzige was ihm derzeit hilfreiches einfiel. Neben seinem Blut, aber das trug er ja leider nicht in sich. Als der absolut überforderte Nari endlich etwas sagen konnte, wo Hiraku fast genau starr gewartet hatte, fühlte es sich anfänglich fast wie eine Erlösung an, dass er überhaupt etwas sagte, doch die Worte bestätigten ihm nur, was er angerichtet hatte. Es fühlte sich an als wenn sich alles in ihm nur noch stärker zusammenzog und mehr Messerstiche in seine Magengegen hinzukamen. Als Nari seine Hand unter seiner eigenen in die Decke krallte, realisierte er erst wieder, dass er sie ja noch immer hielt.  Hiraku hatte Mühe seinen Schmerz nicht zu offen zu zeigen, hatte Nari in der letzten Nacht doch gesagt, dass er diesen Ausdruck nie wieder sehen wollte und doch tat es ihm weh ihn zu so zu sehen durch sein Liebesgeständnis. Erneut hob er seine Arme und zog ihn diesmal in eine Umarmung, um seinem Körper mehr Sicherheit zu geben, bemühte sich dabei jedoch, diese so neutral wie es ihm möglich war  zu halten und seine Hände nicht allzu sehr in den Stoff zu verkrallen. „Verzeih mir bitte, ich hätte das nicht sagen dürfen und dir damit so viel zuzumuten. Vergiss es einfach. Du musst gar nichts machen, was du nicht machen willst.“ Versuchte er ihn zu beruhigen, während eine Hand über seinen Rücken leicht streichelte. Er hoffte, dass die körperliche Nähe ihm half auch passiv seinen Kreislauf wieder zu beruhigen, denn oft passte man diesen unbewusst an, wenn jemand einem so nah war. „Ich will dich auch nicht verlieren. Und egal was passieren wird, würde ich immer für dich da sein wollen.“ Es fiel ihm schwer und leicht zugleich diese Worte zu formulieren. Bei ihnen zog er ihn am Ende doch enger in seiner Umarmung und zeigte ihm wohl so auch, dass er ihn nie wieder gehen lassen wollte, egal wie dumm es eigentlich war. „Ich habe dir versprochen offener zu sein und deine Fragen ehrlich zu beantworten. Wenn du mich also nicht analysieren willst, kannst du mich jederzeit fragen.“ Auch wenn er ihm eigentlich zuvor angewiesen hatte es einfach zu vergessen in der Hoffnung, dass er sich so wieder beruhigte (als ob man das wirklich konnte), hatte er ihm nun die Möglichkeit aufgezeigt, dass Hiraku es ihm einfach erklären könnte. Ob er das jedoch wirklich hinkam? Es in Worte zu formulieren, warum er ihn so mochte? Oder aber das er sich mittlerweile ziemlich sicher war, dass auch Nari etwas für ihn empfand?
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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeSa Aug 31, 2019 12:39 pm


"Manchmal möchte auch ein großer Detektiv eine Überraschung haben." Gab er Großsspurig von sich, verschränkte seine Hände kurz in seinem Nacken und lehnte seinen Oberkörper spielerisch nach hinten. Da die Sonne bald untergehen würde, wäre es sicher ein wunderbarer Ort an dem man eine perfekte Aussicht geniesen konnte. So oder so ließ er Hiraku die Überraschung, denn Nari wollte sich selbst seinen letzten Tag nicht versauen in dem er seine Nase überall hineinsteckte. An dem Platz angekommen, griff er Hiraku etwas unter die Arme, nahm ihn die Sachen teilweiße ab und platzierte sie etwas zwischen und vor sich damit alles noch immer in Reichweite war. "Nein - und sie wissen nicht was ihnen entgeht, wenn man mitten im Wald, abseits jeglicher Zivilistation, nur das Rauschen der Blätter und das zwitschern der Vögel um sich hat und ganz für sich ein paar gute Sandwiches genießen kann." Er lächelte und dachte daran als er vor einigen Jahren mit Tomomi in den Wald gegangen war, es war weniger gut Vorbereitet wie dieses Picknick, oder welches sie erst letztens mit Kayo hatte - doch Nari hatte sich alle mühe gegeben so viele Burger wie möglich mit sich zu schleppen um ihr eine kleine Freude zu machen. Am Ende haben sie versucht ein paar Hasen zu ihrem Bau zurück zu verfolgen, während Nari gut mithalten konnte, hatte seine kleine Schwester Probleme gehabt, weshalb sie es aufgegeben hatten.
Gesättigt genossen die Männer die Aussicht bis es zu einem erneuten Wortwechsel zwischen ihnen kann - wobei Hiraku derjenige war der an Nari gewandt gesprochen hatte, seine Hand berührte und ihn mit seiner anderen Hand zu sich geführt hatte um ihn einen leichten, seichten ersten Kuss auf die Lippen zu geben gefolgt von Worten die Nari komplett um den Verstand brachten. Sein Puls raste, sein Kopf schmerzte und er wusste nicht was er fühlen oder gar tun sollte. Verzweifelt versuchte er sich einzugestehen das er die ganzen Anzeichen über die Jahre schon immer wahrgenommen hatte, das er die Anzeichen verstanden hatte, sei es ihre regelmäßigen Abendessen, die Blicke die Hiraku ihm zugeworfen hatte, wie er ihn während seiner Kellnerzeit im Nowhere schnell verstanden und Aufmerksam beobachtet hatte. Ihre Unterhaltungen, die Gewohnheiten die sich entwickelt hatten, das vertrauen das sich unbewusst aufgebaut hatte und Nari sich langsam immer weiter ihm gegenüber offnen konnte. Er hatte sowohl die Zeichen von Hiraku, als auch seine eigenen verstanden und doch war es so schwer für ihn es anzunehmen. Die Angst in ihm war zu groß, überschattete die Gefühle, die Zuneigung und blockierte ihn komplett, machten ihn taub für so etwas wie Liebe zu empfinden. Damit konfrontiert wusste er nicht ob es wirklich echt war was er fühlte und ob er es wirklich zulassen sollte. Er hatte Angst. Er fühlte sich wie in Trance, hatte das Gefühl sein Geist würde sich gleich von seinem Körper spalten und ihn einfach als Leere Hülle zurücklassen. Hirakus Blick lag weiterhin auf ihn, Naris Reaktion schien ihn ebenfalls zu überfordern, doch das konnte der Chôshiko gerade nicht wahrnehmen. Erst als er spürte wie sich seine Arme um seine Schultern legten, wie er ihn, wie am Abend zuvor, in eine Umarmung zog kehrte etwas mehr Bewusstsein in seinen Körper zurück und er wagte es öfters, stockend aus und einzuatmen. Langsam strich er über seinen Rücken, doch seine Worte fühlten sich mehr wie ein Messer an das er sich selbst in den Magen rammte. Hatte er ihn gerade von sich gestoßen mit seiner Reaktion und seine Angst wahr werden lassen? Wieder hielt er die Luft an, biss sich auf die Innenseite seiner Wange und wagte es nicht einmal sich zu bewegen. Nein er wollte das nicht. Er wollte es nicht vergessen, das Hiraku ihn mochte. Seine blauen Augen fixierten keinen bestimmten Punkt vor ihn, doch als er spürte wie Hirakus Arme sich enger um ihn legten, neigte er seinen Kopf etwas zur Seite, berührte damit seine Schulter. Er erinnerte sich daran als er mitten in der Nacht wach geworden war, Hiraku sich an ihn gekuschelt hatte und ihn zunächst in Panik versetzt hatte. Als er jedoch gemerkt hatte wie angenehm die Berührungen waren kehrte ein seltsamer Frieden in ihm ein und hatte ihn ruhiger werden lassen. Ähnlich war es jetzt auch wieder. Kaum lehnte er mit seinen Kopf an der Schulter von Hiraku, musste er tief durchatmen als er seine Worte hörte. Sein Puls wurde allmählich ruhiger, seine Hand die er noch immer gegen seinen Kopf gepresst hatte, wurde lockerer, lag lediglich über seiner Gesichtshälfte. Seine Gedanken beruhigten sich, Szenarien die in der Zukunft lagen und ihn Angst bereiteten verschwammen immer mehr vor seinen Augen, während er sich mehr auf das konzentrierte was hinter ihm lag und was er wirklich erlebt hatte und vor allem auf diesen Moment. Eine ganze Weile verharrte er so, blickte starr gerade aus spürte die Wärme die in seinen Körper einzog, dieses seltsame Gefühl der Geborgenheit und wie gern er in seiner Nähe war. Er mochte Hiraku, das hatte er schon immer gewusst. Am Anfang war es reines interesse gewesen, doch er hatte sich schon immer mehr zu ihm hingezogen gefühlt als zu anderen. War das wirklich Zuneigung? Fühlte es sich so an? Konnte sich darauß Liebe entwickeln oder war es das schon? Nari hatte keine Ahnung von dieser Thematik und es würde sicher noch einige Zeit dauern bis er alles verstehen würde und akzeptieren könnte. Doch für den Anfang war es gut es zu zu lassen. Noch immer hatte er kein weiteres Wort von sich gegeben. Wie würde es jetzt weitergehen? Er wusste wie sich Leute entwickelten die sich Hals über Kopf verliebten, eine Beziehung eingingen und unglaublich anstrengend wurden, da sie sich selbst nicht treu blieben und ihren Charakter an ihren Partner anpassten. Würde er sich verändern? Langsam ließ er seine Hand sinken, suchte die Hand von Hiraku die an seinem Oberarm lag und legte zaghaft seine Handfläche auf seinen Handrücken. Wieder ging eine Welle der Panik durch seinen Körper als er versuchte sich eine Zukunft auszumalen. Er kam nur zu keinen Schluss was passieren würde. Seine Finger legten sich etwas fester um seine Hand als er seinen Kopf leicht bewegte und endlich seinen Mund öffnete um zu sprechen. Vielleicht war ein erster Schritt zu versuchen zu erklären was in ihm los war. "Ich werde es nicht vergessen. Kann ich nicht." Seine Stimme war etwas gesenkt und leiser da er noch immer nicht wusste wie er mit der Situation umgehen sollte. "Du-..." Er wusste ja nicht einmal wie er es formulieren sollte was er sagen wollte - was wollte er eigentich sagen? Mit zitterndem Brustkorb atmete er tief ein bevor er erneut ansetzte. "...Ich habe glaube ich etwas verstanden. Ich möchte dich nicht verlieren.... aber ich habe Angst... vor der Veränderung... ich möchte nicht das sich etwas ändert... n-nicht in dem Sinne... also... ich..." Das war schwerer als er dachte. Vorallem da ihm jetzt doch wärmer wurde und er spürte wie seine Schüchternheit zurückkam was solche Themen anging. "W-was ich sagen will ist.... das ich nicht weiß wie es ist wenn man... wenn man jemanden... gern hat." Aber allein das er so vor sich hin stammelte und nicht wusste was er sagen sollte und doch innerlich so ruhig war in seiner Nähe zu sein war doch schon Indiz genug das er Hiraku wirklich mochte. "Ich weiß das ich mit niemanden sonst in so einen Urlaub gefahren wäre und auch mit sonst niemanden.... i-in einem Zimmer-" Er vermied gerade das Wort Bett. "und gemeinsam über den Markt." Dabei vermied er das er Hiraku an der Hand gehalten hatte. Naris Kundgebung seiner Zuneigung war wesentlich konfuser als die von Hiraku, woher sollte er auch wissen wie es richtig ging oder sich anfühlte wenn er immer davon geflohen war und er nie den Umgang mit seinen Gefühlen gelernt hatte? "Tut mir leid... ich bin... nicht gut mit sowas." Würde es reichen? Er würde es verstehen oder? Was Nari sagen wollte war simpel. Er mochte ihn, aber wollte nicht das sich etwas zwischen ihnen ändert. Er brauchte Zeit um zu lernen damit umzugehen und musste erst lernen wie man mit jemanden umging den man mochte, der einen genauso gern hatte. Doch zu wissen das Hiraku ihn wirklich mochte, das er sich die Zeichen nicht nur eingebildet hatte und er auch etwas ehrlicher zu seinen eigenen Gefühlen sein konnte erfüllte ihn nun doch mit Freude, tatsächlich lächelte er etwas, wenn auch noch immer sehr unsicher und er sich in seinen Armen noch immer nicht bewegt hatte. Es war der erste Schritt seine eigenen Gefühle zu akzeptieren und sie vertiefen zu können ohne Angst vor Verlust.

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Isao Hiraku
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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeSo Sep 01, 2019 5:46 pm

   

Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 39_pos10

Hiraku hatte unterschätzt wie sehr Angst als Gefühl im Zentrum von Naris Reaktion zu stehen schien.  Wo vor genau konnte er jedoch noch nicht in ihrer Gänze verstehen, denn  sie schien viel komplizierter als sie oberflächlich betrachtet wirkte. Während er ihn noch immer festhielt, in eine Umarmung mehr oder weniger hinein gezwungen, strich er ihm beruhigend über den Rücken. Bisher wusste er nicht, ob er die richtigen Worte gewählt hatte oder nicht. Doch das Nari seinen Kopf an seine Schulter lehnte und sein Kreislauf sich allmählich beruhigte, schien für ihn zu sprechen? Es dauerte eine Weile bis wieder eine Reaktion kam und Hiraku ließ ihm alle Zeit die er brauchte. Stumm saßen sie so auf der Decke, während die letzten Lichtstrahlen sie trafen. Seine Wärme an seiner Brust zu spüren half auch ihm zu entspannen. Er hatte das Gefühl als wenn er durch seine eigene Angst um Naris Wohlbefinden gerade deutlich leichter das Brennen durch seinen intensiven Geruch ertragen konnte. Oder war es am Ende doch nur Angst vor den Schmerzen? Nichts woran er gerade denken wollte. Wer wusste, ob er in Zukunft ihm noch so nah sein konnte, wenn er seine Worte wirklich vergessen würde und sie Abstand voneinander halten würden. Aber konnte er das wirklich glauben? Es tat weh das glauben zu müssen, er wollte nicht, er wollte eine schönere Zukunft in der er Nari nah sein konnte.  Nicht nur wegen seinem Blut, sondern weil er ihn schätzen gelernt hatte, wie keinen anderen Menschen auf dieser Welt. Er war und würde wohl der einzige sein, den er nicht einfach als Abfall betrachten könnte. Nicht mehr.
Zu spüren wie Nari seine Hand auf seinem Oberarm berührte ließ ihn den Kopf leicht drehen, doch da er sich noch immer an seine Schulter lehnte, konnte er nicht in seine Augen sehen. Er würde es gerne, aber wagte es nicht sich zu bewegen, denn es hieße ihre Berührung zu lösen. Dagegen sträubte sich alles in ihm. Fester spürte er die Finger sich um seinen Handrücken schließen. Eine Ahnung überkam Hiraku, das Nari erneut einen Anflug von Panik überkam, weshalb er ihm ein „Sh… schon okay.“ Leise und beruhigend zuflüsterte, wieder weiter über seinen Rücken strich und ihn fester hielt, in der Hoffnung ihm mehr Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Er sollte keine weiteren Panikattacken mehr bekommen müssen und doch fühlte er sich ihm gegenüber hilflos. Wie lachhaft, als Arzt sollte er wissen, was er tun müsste, vor allem wo er doch sonst immer mit der Psyche spielte. Es war jedoch das eine sie zu zerstören, dass andere sie wieder aufzubauen und noch etwas ganz anderes war es, wenn man selbst zu sehr betroffen war in der Situation um objektiv zu handeln. Naris Worte drangen erneut an sein Ohr und Hiraku konnte nicht anders als einen Moment die Luft selbst anzuhalten nur um dann mehr oder weniger hörbar auszuatmen. Irgendwie erleichtert und doch angespannt. Natürlich hatte er gewusst, dass Nari es nicht einfach überspielen würde. Doch waren seine Worte nun gut oder nicht? Er wirkte doch noch immer verunsichert. „Ja… ich werde es auch nicht vergessen können.“ Stimmte Hiraku ihm leise zu bevor er ihn ausreden ließ, in der Hoffnung, dass er alles sagen würde, was ihm auf den Herzen ließ oder zumindest einen großen Teil. Hätte er ihn unterbrochen, hätte er womöglich aufgehört. Ihm Aufmerksamkeit in Gestik und Mimik versichernd, lauschte er. Ein warmes Gefühl überkam ihm bei seinen letzten Worten. Auch wenn er es nur sporadisch ansprach und es noch nicht aussprechen konnte, was passiert war, so sprachen seine Worte doch dafür, dass Nari sich tatsächlich irgendwo eingestanden hatte, dass auch er etwas für ihn empfand – auch wenn er es nicht deuten konnte. Nur äußerst widerwillig gab er ihn schließlich gänzlich aus seiner Umarmung frei, verschränkte jedoch seine Finger mit der Hand, die eben noch seinen Handrücken berührt hatte. Der Daumen streichelte dabei leicht den Handrücken. Seine Augen suchten nun wieder Naris azurblaue Iriden, um ihm ins Gesicht zu sehen beim Antworten, um so „besser“ mit ihm reden zu können. Da sie nun mehr wieder nebeneinander saßen und ihm nicht ganz den Halt der Umarmung verwehren wollte (als würde er ihn nicht auch irgendwo selbst brauchen), legte den anderen Arm um seine Schulter. Ob er sich wieder an seine anlehnen würde oder nicht, wäre Nari überlassen. „Ich glaube, dass ich langsam auch etwas mehr verstehe als vorher.“ Begann er nachdenklich und gab sich Mühe aufmunternd zu lächelnd. Angst vor Veränderung. War es wirklich nur was Nari sagte? „Ich glaube, dass du auch Angst davor hast, dass ich mich charakterlich stark verändern könnte, jetzt wo ich es dir gesagt habe. Nicht wahr?“ fragte er ihn und versuchte auch gleich eine Erklärung ran zu hängen oder vielmehr ein versprechen. „Aber vertrau mir, wenn ich sage, dass ich das nicht tun werde. Ich habe meinen Charakter um mehr als nur 180 Grad gedreht als ich mit meiner Anstellung im Nowhere noch einmal neu anfing. Und da ich dir nie mein altes Ich zeigen möchte, werde ich mich nicht weiter verändern als ich es jetzt schon habe… durch dich.“ Das letzte hatte er eher leise und zögerlich formuliert, überspielte es fast schon mit einem schnelleren Anfang seiner nächsten Worte. „Und wenn es wegen dem ist, was jetzt auf uns zukommt.“ Hiraku wollte vermeiden Dinge allzu offensichtlich auszusprechen, wo Nari es doch selbst vermied und es ihn nur noch mehr in Angst versetzen könnte. „Ich habe auch Angst vor der Zukunft und was dort passieren könnte. Aber das ist normal.“ Versuchte er ihn zu trösten. Wie wahr sie waren, würde Nari wohl nie erfahren. „Aber für die nahe Zukunft gesprochen… muss sich nichts verändern, was sich nicht schon verändert hat. Du solltest dich zu nichts zwingen. Lass dir die Zeit die du brauchst, um zu akzeptieren, was du akzeptieren willst. Und wenn du etwas brauchst… sei es nur dir zuzuhören, werde ich gerne für dich da sein.“ Er hatte wirklich Mühe diese Worte zu formulieren, auch wenn er sie komplett ehrlich meinte, doch es war eben auch für ihn das erste Mal.
Es gibt keinen Grund dich zu entschuldigen.“ Leicht schüttelte Hiraku mit dem Kopf  und ein sanftes Lächeln umspielte seine Lippen. „Ich bin auch nicht wirklich gut … in so etwas. Normalerweise haben mir Menschen immer nur ihre Liebe gestanden… es war noch nie anders herum. Und ich wollte mir keinen von Ihnen zum Vorbild nehmen. Das klingt jetzt wohl ziemlich merkwürdig …“ Er lachte verhalten auf. Alles was er wusste, wusste er durch Beobachtungen und diese verzweifelten Seelen, die um seine Zuneigung quasi gebettelt hatten... nein er wollte es nicht tun wie sie.
Ein kalter Luftzug strich über seinen Nacken und stellte seine feinen Härchen auf. Es war Zeit zurückzukehren. Bald wäre es gänzlich finster. „Wir sollten langsam zurückgehen.“ Wandte er sich daher an Nari, blickte zu den Resten ihres Picknicks hinunter. Ein verschmitztes Lächeln umspielte nun seine Lippen. Provokant sah er zu seinem Freund, war es das wohl nun?, und deutete mit einem Kopfnicken auf den Korb. „Nachdem ich heute mit meiner Kleidung schon so rebellierte gegen die Etiquette… was meinst du, sollten wir auch den Korb alleine zum Anwesen zurück tragen?“ Seine Stimme klang frecher als noch eben und doch eigentlich ganz alltäglich. Für diese Gesellschaft war es wohl wirklich ein Regelbruch, alleine aufzuräumen, für Nari wäre es wohl gar nicht in den Sinn gekommen nicht nicht den Korb mitzunehmen.
Als alles zusammengepackt war nahm Hiraku den Picknickkorb in seine Hand. Kurz überlegte er, ob er Nari so viel Veränderung schon zumuten konnte, doch er könnte ihn ja nur abweisen? So griff er mit seiner Hand schließlich doch nach seiner und verschränkte wieder ihre Finger, jedoch nur solange sie niemand sah. Hiraku wollte nicht, dass es Nari unangenehm vor den ganzen Bediensteten sein musste oder er sich dem Getuschel stellen musste. So löste er seine Finger aus der Berührung als sie vom schmalen Pfad auf den Vorplatz des Hauses traten. Den Korb stellte er im Vorbeigehen vor dem Dienstboteneingang ab, ehe sie weiter den breiten Kiesweg zur Eingangstür folgten. „Der Abend ist eigentlich noch recht jung. Noch irgendwelche Wünsche, was du an deinem letzten freien Tag machen willst, bevor es für dich morgen zurück geht? Oder willst du einfach einmal früh ins Bett gehen?“
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Chôshiko Nari
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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeSo Sep 01, 2019 7:51 pm


Als er geendet hatte, schien auch von Hiraku etwas Anspannung abzufallen, tief atmete er aus, löste langsam die Umarmung womit Nari sich aufrichtete um ihn in den letzten hellen Strahlen der Sonne ansehen zu können. Ein seltsames Gefühl umfing ihn als er den schwarzhaarigen nun wieder ansah, nicht das sich etwas verändert hatte und doch hatte er das Gefühl das er Hiraku noch nie so wahrgenommen hatte wie in diesem Moment. Die feinen Haarsträhnen die ihm ins Gesicht hingen und seine Wangenknochen umrahmten, die dunklen Augen die so forschend auf ihm lagen, seine Lippen die sonst immer ein verschmitztes Lächeln zeigten. Es kam Nari so vor als würde er ihn ganz neu entdecken, ihn plötzlich ganz anders wahrnehmen und erst zu merken wie besonders er doch für ihn war. Der Arm um seine Schulter fühlte sich angenehm an, Nari lehnte sich mit seiner Schulter leicht gegen ihn um ihn noch immer von der Seite ansehen zu können um besser zu verstehen was er zu ihm sagte. Sein Herz pochte stärker als sich zeigte das Hiraku wirklich verstanden hatte, was er versucht hatte ihn mitzuteilen. Seine Angst das sich die Beziehung der beiden nun seltsam verändern würde, nur weil sie sich eingestanden hatten das sie sich mochten. Hiraku versicherte ihn das er sich nicht ändern würde, das er sich damals als sie sich kennenlernten bereits veränder hatte - auch wegen ihm. Für einen Moment schien Nari besorgt, Hirakus "altes-ich" war ein Thema das sicher mit den Vorkomnissen seiner Vergangenheit zu tun hatte, er wollte ihm nicht zeigen wie er gewesen war und doch gehörte es doch irgendwie zu ihm dazu oder etwa nicht? Hatte er Angst das Nari ihn abstoßen finden würde? Dabei war das doch alles vergangen und was zählte war das jetzt. Aber war das Jetzt auch der wirkliche Hiraku? Seine blauen Augen lagen für einen Moment auf ihn, ein leichtes pochen in seinem Kopf kündigte erneute Kopfschmerzen an, vielleicht war es heute wirklich gut sich um alles Gedanken zu machen. "Ich vertraue dir." Entkam es ihm plötzlich als er realisierte das er seine Gedanken nur stoppen konnte wenn er Hiraku nicht weiter hinterfragte. Die Vergangenheit ist vorbei, die Gegenwart ist wichtig. Das war doch sonst auch immer sein Motto und Hiraku hatte schon immer diese mysteriöse Art an sich gehabt. Vielleicht war es auch das was ihn für Nari so anziehend machte. Außerdem. Hatten sie nicht gesagt sie wollten offener miteinander sein? Also warum alles überstürzen? "So wie es ist... ist es ein guter Anfang." Die Zeit würde zeigen was hinter Hiraku steckte und sicher auch noch einiges von Nari zum Vorschein bringen. "Ich weiß nicht wie viel Zeit ich brauchen werde um es alles zu verarbeiten und zu verstehen wie das alles so läuft. Aber zu wissen das du, du bleiben wirst... etwas anderes möchte ich nicht." Gab er etwas ruhiger von sich, man merkte allerdings noch immer wie Fremd das Thema für ihn war. Vielleicht wäre es besser fürs erste nicht mehr darüber zu reden. "Und.. du sollst wissen das du auf mich zählen kannst. Wie immer schon." Das war seine Art zu sagen wie lange er sich seiner Gefühle wohl schon bewusst wahr ohne jemals einordnen zu können was es genau gewesen war.
Schließlich schüttelte Hiraku leicht den Kopf, Nari müsse sich nicht entschuldigen, da er selber nicht so gut in dem Thema sei. Nari lächelte schwach, schmunzelte tatsächlich über seine Bemerkung am Ende. "Ich denke es hilft dir nicht wenn ich sage, das ich nicht einmal einen vergleich ziehen könnte ob du besser warst als die anderen, weil ich sonst immer abgehauen bin?" Er runzelte kurz die Stirn. "Wobei es allein schon besser sein muss, WEIL, ich nicht abgehauen bin oder?" Nachdenklich blickte er für einen Moment in den dunklen Himmel, ehe er leicht mit den Schultern zuckte und merklich entspannter wurde. Je mehr sie sich wieder über normale Themen unterhielten und zu ihrer "normalität" zurückkehrten, umso mehr kam Nari auch mit der ganzen Sache klar. Wie damals mit der Trauer nach der Beerdigung, war es besser, wenn man nicht direkt darüber mit Nari redete sondern die Zeit für ihn sprechen ließ. Als auch ihm ein leichter Schauer über den Rücken lief nickte auch Nari, immerhin war es noch immer Winter und er wollte sich am letzten Abend nicht noch etwas einfangen.
Gemeinsam verräumten sie die Teller, Gläser, das restliche Essen und legten die Decke zusammen um zum Anwesen zurück zu kehren. Nari hatte unterschätzt wie kalt es noch immer werden konnte sobald die Sonne verschwand, weshalb er auf dem Rückweg etwas fröstelte. Hiraku hatte nach seiner Hand gegriffen und ihre Finger miteinander verschränkt. Einen Moment lang blickte Nari auf ihre Hände, blickte dann zurück zu dem dunkelhaarigen und folgte ihm den geschlängelten Weg zurück zum Anwesen. Das war so in Ordnung oder? Tat man das so? Nari war sich unsicher, wurde wieder etwas aufgeregter und konnte auf dem ganzen Rückweg seinen Blick nicht von ihren Händen lassen. Es war seltsam seine eigene Hand in der eines anderen zu sehen. Doch irgendwie fühlte es sich richtig an da Nari wusste, das Hiraku ihn mochte und er ihn auch, zumindest glaubte er das, wirklich sicher ob es sich wirklich um Zuneigung handelte konnte er mit seinem verdrehten Kopf kaum sagen. Er hatte ja auch keine Erfahrung was sowas anging. Doch wenn Hiraku den ersten Schritt getan hatte und Nari sich wohl fühlte konnte es nur so sein oder? Das Thema würde ihn wohl noch die nächsten Tage beschäftigen.
Schließlich erreichten sie in beinahe tiefster Dunkelheit das Anwesen, weshalb Hiraku ihre Finger vorsichtig voneinander löste. Die Kälte die um seine Hand tänzelte ließ Nari leicht frösteln. "Warte kurz." Sprach er plötzlich und hielt den dunkelhaarigen auf indem er nach seiner Schulter griff. Die Lichter des Anwesens umspielten seine Silhouette als er sich zu ihm umdrehte, während sein eigenes Gesicht wohl von den gelblichen Schein angeleuchtet wurde. "Also-... ist das jetzt..." Nari zog leicht die Augenbrauen zusammen, führte seine Hände zusammen und gestikulierte etwas. "... eh... also, wir zwei-" Dabei tippte er seine Zeigefinger gegeneinander. "Sind wir jetzt... ein- Ding?" Es war ziemlich Unglücklich ausgedrückt zu Fragen ob sie zusammen waren, doch wer konnte es ihm schon verübeln? Das Wort "Freund" und "Beziehung", würde wohl noch ein ganzes Stück dauern bis es in seinen Wortschatz Fuß fassen würde, doch Nari wollte noch einmal sicher gehen ob er nicht doch gänzlich alles falsch verstanden hatte. Je nachdem wie die Antwort von Hiraku ausfällen würde, bei einem positiven Ausgang könnte er sehen wie Nari etwas nervös mit seinen Händen spielte, mit sich haderte, ehe er einen Schritt auf Hiraku zu ging, nach seiner Hand griff und ihn weiter zurück zum Anwesen führen würde. Es war doch in Ordnung zu zeigen das man jemanden mochte oder? Er musste sich deswegen ja nicht verstecken oder? Den Korb stellten sie an einem passenden Ort ab, gingen zurück zum Haupteingang wo Hiraku ihn fragte ob er noch etwas unternehmen wolle. Tatsächlich könnte Nari jetzt noch nicht schlafen gehen, sein Kopf war noch immer voll von Gedanken die er in Ruhe wohl nur noch mehr verarbeiten würde. Während er überlegte ließ er die Hand von Hiraku allerdings los, verschränkte seine Arme vor der Brust und neigte seinen Kopf leicht. "Hast du Lust auf eine Runde Schach?" Das Nari so etwas fragte käme wohl so schnell nicht wieder vor, doch das Spiel schien eine perfekte Ablenkung für ihn zu sein. "Der Gewinner hat das Bad zuerst für sich." Implizierte er damit gerade das er wieder überlegte bei Hiraku zu schlafen? Anscheinend ja, denn nun war es doch in Ordnung sich ein Zimmer zu teilen oder? Nicht das es ihn davor gekümmert hätte. Je nachdem ob Hiraku ihn zustimmte, machten sie sich in die Bibliothek auf, bekamen sicher von den Dienern ein Glas Wein gereicht, das Nari nur noch mehr beruhigen würde, bevor sie sich ihrer Partie widmen würden.
Das Spiel dauerte seine Zeit, Nari trank zwei Gläser, ehe er merkte das der Wein des Mittags und des Abend Essens ihn doch noch etwas zusetzten und er auf Saft umschwang. Hiraku war wie so häufig ein guter Gegner für ihn, doch am Ende entschied Nari das Spiel für sich womit sie sich nun wirklich zurück auf den Weg in Hirakus Zimmer machten. Unbekümmert was man am nächsten Morgen denken könnte, sammelte Nari seine Sachen aus seinem Zimmer - er hatte ja nur einen Rucksack, da alles in Schriftrollen versiegelt war. Über den Balkon kehrte er zurück, zuckte leicht mit den Schultern und lächelte unschuldig als Hiraku nur seinen Kopf schüttelte und begab sich erst einmal ins Badezimmer um ausgiebig duschen zu können und sich für die Nacht fertig zu machen.


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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeMo Sep 02, 2019 10:47 pm

   

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Es war wirklich merkwürdig, dachte man darüber nach, wie neu es für Hiraku doch eigentlich war. Oder war es das gar nicht? Denn eigentlich war es für seinen damaligen Charakter nur natürlich gewesen, keine Liebesgeständnisse zu machen und doch könnte man meinen, jemand mit derart viel „Erfahrung“ in derlei Dinge, sollte eigentlich wissen, wie es funktionierte. Wie Beziehungen funktionierte, wie Liebesgeständnisse funktionierten und noch so vieles mehr. Aber die Tatsache, dass er Beziehungen nie als Beziehungen angesehen hatte war es wohl auch geschuldet, dass es sich in der Tat ein klein wenig unsicher fühlte, was zu viel, was zu wenig, was zu schnell und was zu langsam war, denn früher hatte er sich nie derartige Gedanken um sein gegenüber gemacht. Irgendwie war es früher wirklich einfacher gewesen, durch diese unkomplizierte Art. Denn er hätte sich jeder Zeit einen neuen Spielgefährten suchen können. Doch hier mit Nari, gäbe es keinen Ersatz. Er wollte ihn und er wollte für ihn alles richtig machen, was gar nicht so leicht war. „Ja, ich nehme es als Kompliment, dass du mich hast ausreden lassen UND dass du auch danach noch immer nicht abgehauen bist. Ich würde ja sagen, dass das erst einmal jemand besser machen soll, aber das würde bedeuten, dass ich entweder teilen müsste oder einen Rivalen hätte, was ich beides nicht akzeptieren könnte.“ War er wirklich eifersüchtig? Oder war es nur seine provokante Art ihn ein wenig aufzuziehen? Wohl eher letzteres als er mit einem deutlicheren Schmunzeln hinzufügte: „Zumindest würde die Etikette dann verlangen, dass ich mich duellieren müsste oder so etwas albernes und darauf kann ich dankend verzichten.“ Er rümpfte spielerisch stark seine Nase als wäre er wirklich nicht begeistert über dieses Thema. „Auch wenn sie natürlich alle keine Chancen gegen mich hätten. Denn der Einzige der das hätte wäre ja aus dem Spiel… wirklich praktisch.“ Ließ er es wirklich gerade so klingen als würde er nur mit ihm zusammen sein wollen, damit er nicht gegen ihn sich für eine Frau oder einen Mann duellieren müsste? Ja schon ein wenig, aber er bezweifelte, dass Nari das wirklich glauben würde, denn natürlich wäre es ziemlicher Blödsinn.
Zurück auf dem Weg zum Anwesen, hatte Hiraku Naris Hand genommen und sie erst wieder frei gegeben als sie in Sichtreichweite des Hauseinganges kamen auf dem kiesigen Untergrund des Vorplatzes. Doch bevor er weiter als zwei Schritte näher auf die Tür zugehen konnte, spürte er plötzlich eine Hand auf seiner Schulter, hörte seine Stimme und drehte sich überrascht um. „Alles in Ordnung?“ hakte er nach und sah ihn musternd an, ja fast schon ein wenig skeptisch als würde er damit erahnen können, wo genau sein Problem derzeit lag. Hatte er es sich etwas doch anders überlegt? Wollte er gehen? Seine Augen fixierten jede Bewegung seines Körpers, vor allem die seiner Hände. Unsicher spielte er mit ihnen bis er schließlich mit seinen Zeigefingern wie ein verängstigtes Schulmädchen gegeneinander tippte. Es war schwer nicht lachen zu müssen, weil es doch ein wenig amüsierend war, wie Nari ihre Beziehung schließlich ein Ding nannte und doch war es irgendwo leicht, weil er noch immer versuchte ihm sehr stark das Gefühl zu geben ernst genommen zu werden, egal wie bescheuert seine Frage auch klingen mochte. Trotzdem musste er nun selbst überlegen. Denn ja was waren sie eigentlich? Sie waren nicht mehr nur einfache Freunde, schon gar nicht Bekannte, aber waren sie nun wirklich schon zusammen? Hiraku war selbst ein wenig mit dieser Frage überfordert, was Nari ihm wohl auch leicht hätte ansehen können, wenn es nicht schon so dunkel gewesen wäre. Sein Zögern sprach jedoch sicher auch Bände. „Wenn du mit „Ding“ ein Paar meinst…“ fing er schließlich an und seine Stimme hatte noch immer etwas nachdenkliches. „… wäre die Antwort wohl ja, solange du es auch so siehst. Zumindest ist es das, was ich mir wünschen würde.“ Er stockte kurz, runzelte seine Stirn und fuhr weiter fort. „Für den Fall, dass du jedoch etwas anderes gemeint hast, müsstest du mir ausführen, was genau du mit Ding meinst.“  Für ihn unerwartet kam von Nari tatsächlich eine physische Reaktion auf diese Frage in dem er selbst nach Hirakus Hand griff und die Wärme seine Finger wieder umfing. Mit wieder verschränkten Fingern gingen sie den restlichen Weg zurück.
Beim Haupteingang angekommen, fragte er Nari noch, wie seine Abendpläne aussahen. Wo er vorgeschlagen hätte in der Bibliothek womöglich gute Bücher zu suchen, was sie beide noch nicht getan hatten, hatte Nari eine ähnliche Idee – zumindest was den Ort anging. Er wollte Schach spielen. „Das klingt nach einer Wette, bei der ich nichts wirklich zu verlieren habe. Im Gegenteil. Daher… ich nehme an.“ Auf dem Weg dorthin begegneten sie, natürlich wie sollte es auch anders sein, dem Butler des Hauses, der ihnen sogleich auch jemanden schickte, der das Feuer im Kamin für sie entzündete, damit es in diesem Zimmer auch warm genug war. Es dauerte nicht lange und die wohlige Wärme tat   Hirakus erschöpften Gliedern wirklich gut. Heute war wohl einer dieser Abende wo er einem guten Früchtetee wirklich nicht abgeneigt war und sich daher auch einen bringen ließ. Ein wirklich seltener Moment, der selten vorkam. Noch seltener war wohl Traubensaft, wo er doch sich eigentlich fast nur von Wein ernährte. Was Trinken anbelangte.
Letztendlich hatte er sich sogar absichtlich einen Fehler bei seinem Schachspiel erlaubt, was nur daran lag, dass er sich einbildete, wenn er verlor und nach Nari ins Bad ging, dort seinen Geruch nur noch intensiver wahr nehmen zu können. Ob er das nicht in genau diesem Moment sehr wohl bereuen würde, war er noch nicht ganz gewiss, aber letztendlich war es nicht mehr zu ändern und er würde ein guter Gewinner sein wollen.
Wieder zurück in seinem Zimmer, freute er sich bereits darüber, dass diese Wette tatsächlich bedeutete, dass Nari scheinbar beabsichtigte sein Bad zu benutzen und somit wahrscheinlich auch wieder mit ihm in seinem Bett schlafen würde. War das also mittlerweile in Ordnung für ihn? Es schien so. Es war schön, dass er sich so schnell wohl daran gewöhnt hatte. Fast würde er wollen, dass sie sogleich ins Bett gingen und sei es nur um herauszufinden, ob es wohl okay wäre, ihn ganz offiziell zu umarmen beim Schlafen. War es denn verwerflich das herauszufinden? Wobei er ihm ja eigentlich so viel Zeit geben wollte, wie er brauchte. Hieß das nun, dass er das Tempo bestimmte? Oder er trotzdem Dinge versuchen durfte? Aber bisher hatte er auch Dinge riskieren können.
Während Nari schließlich seine Sachen aus seinem Zimmer holte, widmete Hiraku sich dem Kamin. Damals für das Lokal hatte er lernen müssen einen anzufeuern und mittlerweile konnte er das sehr gut. Warmes Feuer empfing Nari als er wieder zurück kehrte über den Balkon und Hiraku selbst nur wieder seufzte. Er würde diesen Jungen nie komplett verstehen. Eine Tür zu benutzen, war ja auch zu schnell und einfach. Als er jedoch bemerkte, dass er scheinbar all seine Sachen bei sich hatte, runzelte er erst kurz die Stirn ehe er ein Lächeln nicht unterdrücken konnte und sich kurz noch weiter dem Kamin zuwandte. Als Nari schließlich im Bad verschwand, er hatte ja gewonnen, hatte er sich das Buch aus der Bibliothek zur Hand genommen, welches er sich noch ausgeliehen hatte. Er nutzte die breite „Bank“ vor der Fensterfront, auf der sie zum Frühstück gesessen hatten, breitete sich gänzlich auf ihr aus, sodass selbst seine Füße langgestreckt auf ihr lagen. Eine wirkliche Wohltat. Ins Buch vertieft, sah er erst wieder auf als Nari bereits aus dem Bad wieder zurückgekehrt war, lächelte ihm zu, klappte es geräuschvoll zu und ging schließlich selbst in Bad. Seinem normalen Prozedere folgend zog er sich nach der ausgiebigen Dusche jedoch nur eine neue Shorts zum Schlafen an. Gestern hatte Nari es auch bereits ausgehalten neben ihm zu Schlafen trotz dieser Tatsache und der Wein in seinem Blut sollten ihn wohl auch locker genug dafür gemacht haben. Mit noch immer etwas feuchten Haaren verließ er das Bad wieder und steuerte schließlich direkt auf das Bett zu.  Sich ein wenig streckend ließ er sich danach auf die weiche Decke sinkend und kam nicht umhin sogleich wieder seine Beine längst auszustrecken. „Ich weiß nicht, wie es dir geht. Aber wenn du keine großen abendlichen Programmpunkte mehr hast, würde ich schlafen gehen vorschlagen.“ Seine Beine wären ihm dafür sicher dankbar. „Aber Reden würde ich sicher noch hinbekommen.“ Ob Nari das überhaupt wollte? Reden? Sicher nicht über diese Beziehungssache. „Denn du könntest mir beispielsweise erzählen, wie du deinen Urlaub nun fandest.“ Versuchte er ihm somit sogleich eine Möglichkeit zu offenbaren, dass es auch vieles anderes gab, über das sie reden konnten. Während er sprach, verkroch Hiraku sich unter seiner Hälfte der Decke und war gespannt, ob Nari wirklich zu ihm ins Bett kommen würde oder doch noch andere Pläne für heute hätte~



Zuletzt von Isao Hiraku am Di Sep 03, 2019 2:17 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeDi Sep 03, 2019 12:06 pm


Hirakus Worte brachten Nari dazu etwas verdutzt drein zu Blicken. Ob er schon immer so fixiert auf ihn gewesen war und er deshalb keine andere Person die Nari die Liebe gestehen würde akzeptieren könnte? Seltsamerweiße musste Nari an den Ballabend denken als Hiraku davon erzählt hatte wie ihn Töchter angeboten worden waren und Nari selbst ein komisches Gefühl in der Brust gehabt hatte. War das Eifersucht? Als er danach anfing über gewisse duelle zu reden konnte Nari allerdings nicht mehr an sich halten und musste kurz auflachen. Die Vorstellung wie sich zwei Personen um ihn stritten war viel zu amüsant in seinen Kopf. "Dazu wird es nicht kommen." Meinte er naiv wie er war und wusste selbst nicht genau wie er sich da so sicher sein konnte. "Mir fällt zumindest kein Grund ein weshalb ich nocheinmal von meinem verhalten abweichen sollte und noch einer Person erlauben könnte so mit mir zu reden." Er würde wie immer einfach die Beine in die Hand nehmen und sich davon machen. Abgesehen von Hiraku hatte er nämlich niemanden weiter versprochen nicht einfach zu verschwinden. Seine Familie und die wenigen Freunde die er hatte waren es gewohnt, Fremde konnten ihm egal sein. Hiraku war sich allerdings auch sicher das er gegen alle gewinne könnte, mit Ausnahme Nari selbst, doch der war ja genau genommen keine Option da er selbst in die Sache verwickelt war. Der braunhaarige legt seinen Kopf leicht in den Nacken. "Das klang ja fast so als hättest du gerade zu gegeben das ich besser bin als du." Nari schmunzelte leicht, winkte mit einem leisen lachen allerdings ab, womit sie sich nun also auf den Rückweg machten.
Seine Frage ließ auch Hiraku etwas nachdenklich zurück, er antwortete nicht sofort was Nari etwas nervöser machte und er seine eigenen Finger miteinander verschränkte. Hatte er sich einfach zu doof ausgedrückt oder hatte er wirklich alles falsch verstanden? Als der schwarzhaarige endlich antwortete, merkte Nari wie ihm bei dem Wort "Paar" doch etwas unwohl wurde, er selbst könnte das wohl nicht so einfach aussprechen wie er es tat. Doch die Bestätigung das die beiden von nun an wohl ein Ding waren, erfüllte ihn mit wärme die er als Erleichterung einschätzte. Wie und ob er sich in dieser Beziehung nun machte, würde er noch sehen. Allein die Tatsache das er anschließend von alleine nach der Hand von Hiraku griff, sie also gemeinsam mit der Gefahr gesehen zu werden (obwol das ja schon am Markt der Fall gewesen war) zurück zum Anwesen gingen. Es fühlte sich gut an so zu handeln, da er die Sicherheit hatte nicht abgestoßen zu werden, oder das ganze doch in eine falsche Richtung zu lenken in der er sich nicht auskannte.
Das Spiel Schach ging ganz gut über die Bühne, tatsächlich war heute der seltene Falld as Hiraku sich Tee bestellte und Nari derjenige war der Wein trank. Etwas das sicher bisher nur zweimal vorgekommen war. Während ihrer Partie bemerkte Nari den kleinen Fehler den sich Hiraku erlaubte, entschied sich aber ihn ersteinmal nicht darauf anzusprechen. Eigentlich mochte er es nämlich gar nicht wenn man ihn extra gewinnen ließ, nicht dass das nötig wäre. Zurück in seinem Zimmer wo er seine Sachen sammelte und zurück in Hirakus Zimmer fand er einen recht gewohnten Anblick vor. Hiraku feuerte schon in seinem Lokal immer das Feuer an, weshalb es sich für einen Moment so anfühlte in gewohnter Umgebung zu sein. Mit einem leichten grinsen verschwand Nari im Badezimmer, entledigte sich seiner Kleidung, den weißen Streifen, seinen Kopfhörern, der Kette, der Schiene an seinem Arm und nahm eine angenehme warme, lange Dusche um auch seinen Körper etwas mehr aufzuheizen. Dabei merkte er den Alkohol in seinem Blut und ließ sich etwas länger Zeit um sich abzutrocknen, seine Haare trocken zu rubbeln und frische Kleidung anzuziehen, die aus lockeren Shorts und einem schwarzen TankTop bestand. Die Kette von Kamito legte er wieder um seinen Hals, seine restlichen Sachen ließ er neben denen von Hiraku liegen. Kurz musste er auf ihre Habseeligkeiten schauen, dachte für einen Moment daran wie es wohl wäre in ein Bad zu gehen das sie jeden Tag gemeinsam nutzten. Mit einem leichten Kopfschütteln riss er sich von dem Gedanken los, im Moment war es viel zu früh an so etwas zu denken, er musste ja ersteinmal mit seinen Gefühlen klar kommen bevor er weiter denken konnte. Zurück im Zimmer sah er Hiraku der es sich auf der Bank bequem gemacht hatte um das Buch etwas zu lesen das er sich aus der Bibliothek genommen hatte. Während Hiraku ins Bad verschwand ließ sich Nari auf einen der Sessel nieder, rieb mit dem Handtuch in seinen Nacken noch etwas über seine feuchten Haare, während er nach draußen in den Nachthimmel blickte. Jetzt ist es also vorbei. Etwas wehmütig dachte er zurück an Konoha, dachte an seine Arbeit, die Probleme, seine Familie und an all das was auf ihn zukommen würde. Er seufzte, legte seinen Kopf in den Nacken und wartete in Stille bis Hiraku aus dem Bad trat. Kurz blickte Nari über seine Schulter, wie schon am Abend zuvor, trug er lediglich seine Shorts, weshalb Nari sich wieder zusammenreisen musste sich überwiegend auf seinen Oberkörper zu konzentrieren und nicht den Blick schweifen zu lassen. Ein seltsam warmes Gefühl kroch durch ihn, wie schon zuvor hatte er kurz das Gefühl Hiraku zum ersten mal mit neuen Augen zu sehen und wollte sich jede Stelle seines Körpers genau einprägen. "Nein, ich habe nichts mehr vor." Gab er nach kurzem zögern von sich, warf das Handtuch über eine Stuhllehne und stand auf und streckte sich. Um ehrlich zu sein war er noch nicht müde, das lange Laufen hatte ihn nur bedingt gefordert und der Alkohol und die letzten geschehnisse hielten ihn sowieso wach. "Ich bin noch icht wirklich müde." Gab er schließlich zu. "Aber ein letztes mal Faul herumliegen ist sicher eine gute Idee." Er lächelte leicht, ging zu dem Bett unter dessen Decke sich Hiraku bereits verkorch, während er sich lediglich auf die Bettkante setzte und zur Seite auf das Feuer im Kamin starrte. "Abenteuerlich, auf eine recht ruhige Art und Weiße." Nari hatte schon andere Abenteuer hinter sich, diese waren allerdings mehr der Natur der Shinobi inne, viele Kämpfe und andere Auseinandersetzungen. Da war das hier wirklich ruhig gewesen. "Du hast es auch geschafft das sich mal zwei Tage an nichts denken musste und abschalten konnte." Wirkte er tatsächlich etwas traurig am Ende? Er ließ sich nach hinten auf seinen Rücken fallen und verschränkte seine Arme hinter seinen Kopf, starrte dabei an die Kunstvolle Decke. "Seine Seele baumeln zu lassen tut gut. Aber ich habe das Gefühl ich habe dadurch Wochen verpasst. Ich weiß nicht wie oder ob ich mich daran gewöhnen kann und es nochmal tun würde." Nari neigte seinen Kopf zur Seite und lächelte entschuldigend. "Aber mit der richtigen Gesellschaft... wer weiß, vielleicht bin ich neugierig wie es hier im Sommer aussieht." War er gerade derjenige der etwas in Rätseln sprach? "Ich kann mir aber vorstellen das es nicht einfach mit mir war." Er lachte leise auf. "Ich bin in diesen Reihen wirkich ein Fremder." Schloss er seinen Bericht und drehte sich auf die Seite um Hiraku besser ansehen zu können, blickte ihn Erwartungsvoll an und wollte nun seine Sicht hören.

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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeDi Sep 03, 2019 4:57 pm

   

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„Wie äußerst vielversprechend.“ Gab Hiraku mit einem Schmunzeln von sich und lächelte nur umso breiter als Nari ihm unterstellte, er hätte zugegeben dem Genie tatsächlich zu unterliegen. Doch er schüttelte nur den Kopf und hob den Zeigefinger. „Ah… und jetzt klingst du so, als würdest du dir deine Genialität wirklich eingestehen. Vorsicht, du könntest es bereuen.“ Zog er ihn nur weiter auf. Es tat jedoch gut, ihn wieder lachen zu hören, zu wissen, dass seine Laune sich wieder normalisierte. Eine ganze Weile würde es noch dauern bis sie auch derart locker über intimere Dinge reden konnte aber es störte ihn nicht zunächst alltäglicher mit ihm zum kommunizieren, auch weil er es ihm ja genau so versprochen hatte. Wenig sollte sich ändern und somit auch ihre Art miteinander zu reden. Hiraku der Nari immer wieder auf seine ganz besondere Art und Weise aufzog und nur zu gerne seine Worte verdrehte. Einzig würde er durch sein Versprechen, manche Fragen offener beantworten. Nari hingegen hatte sich an sein Versprechen zu halten nicht wegzulaufen (oder sich weg zu teleportieren) doch ansonsten würde er wohl der zuweilen Teenage-Junge bleiben, der ihm gerne mal die Nerven mit diesem Verhalten raubte.  

Eigentlich würde es keinen wirklichen Unterschied machen und doch fühlte es sich gleich noch besser an seine geschundenen Beine unter der Decke zu vergraben, während er sich mit seinem freien Oberkörper gegen die Bettwand lehnte. Theoretisch wäre er bereit dazu einfach zu schlafen, aber da er nicht alleine in diesem Zimmer schlafen würde, suchte er erneut das Gespräch mit Nari. Wohl auch, weil es für eine lange Zeit der letzte gemeinsame Abend sein würde – den sie vor allem auch gemeinsam genießen könnten ohne irgendetwas, denn wären sie morgen wieder zurück, würde er auch schon übermorgen in der Früh wieder nach Chikyû aufbrechen. Ob er wohl die Nacht noch bei ihm bleiben würde? Oder sich doch nur gleich in seine Arbeit stürzen und nachholen was er womöglich alles verpasst hatte? „Nein natürlich bist du das nicht, das wäre ja auch zu viel verlangt.“ Seufzte Hiraku und fuhr sich durch die Haare. Er wusste nicht, ob Nari einfach nur wirklich nie müde wurde (durch den Zuckerkaffee sicherlich) oder es wirklich das Shinobitum war, sodass er nicht genügend körperlich ausgepowert war. Trotzdem fühlte es sich manchmal (jetzt gerade, wo seine Beine vom Laufen schmerzten) so an, als wäre Nari ein hyperaktives Kind, dass egal was es tat nicht müde zu kriegen war. Aber hatte er nicht gerade für sich selbst beschlossen, jede Sekunde mit ihm genießen zu wollen und die Gesprächszeit zu genießen? Ein milderes Lächeln legte sich daher auf seine Lippen als er beobachtete, wie er sich lediglich auf die Bettkante setze. „Es ist schwer vorzustellen, dass ein nicht still sitzen könnender Shinobi wie deine Wenigkeit einen Abend lang faul herum liegen will.“ Zog er ihn unbewusst auf, obwohl er doch eigentlich gerade dankbar sein wollte mit ihm reden zu können. Doch zumindest lauschte er seinen Worten. Abenteuerlich war wirklich ein sehr gutes Wort für diesen Urlaub. Mit Ruhe hatte er jedoch wenig zu tun gehabt – zumindest, wenn man an den Ball dachte. Seine Maßstäbe waren jedoch auch andere, denn als Shinobi war er sicher deutlich mehr Hektik und ähnliches gewöhnt. Was war er dort wieder einmal nur umso froher keiner von ihnen zu sein und ein beschaulicheres Leben zu führen. Das Chaos was in seinem Leben herrschte, reichte ihm vollkommen. Mehr Aufregung war gar nicht nötig. Dementsprechend konnte er auch selten jene verstehen, die immer mehr und mehr Adrenalin suchten. „Darauf kann ich wohl stolz sein.“ Lachte Hiraku leise als ihm ein Kompliment ausgesprochen wurde dafür ihn zwei Tage lang abgelenkt zu haben. „Zwei Tage von fünf? Das ist schon fast die Hälfte. Keine schlechte Quote fürs erste Mal, würde ich sagen.“ Fügte er hinzu und blickte seitlich zu Nari hinab, der sich mittlerweile nach hinten über fallen gelassen hatte. Einerseits schien er fast schon ein wenig wehmütig doch gleichsam schien er den Urlaub zu bereuen. Etwas was bei vielen eintrat, die keinen Urlaub kannten und jeden Tag nur funktionierten. Sie bekamen einen schlechtes Gewissen, wodurch sie die freien Tage erst gar nicht genießen können. „Tja, du hast mir versprochen dich nicht von mir weg zu teleportieren. Das wird das Ganze deutlich einfacher machen, dich zur Not zu entführen und dich zu deinem Glück zu zwingen. Je öfter du dir eine Pause gönnst, desto schneller wirst du sie zu schätzen wissen.“ Zog er ihn ein wenig auf, auch wenn es wohl ziemliche Konsequenzen hätte, würde er wirklich DAS große Genie aus Konoha entführen, das zu dem auch noch der Schüler des ehemalige Hokage Kamito wäre. Ob er das Risiko wirklich eingehen würde? Ja tatsächlich würde Hiraku das wohl, aber Nari zu einem Urlaub zwingen und ihn dadurch mehr oder weniger unglücklich zu erleben, war nichts was er wirklich anstrebte. Nachdenklich zog er kurz eine Augenbraue hoch, ehe er mit einer Hand schnipste als wäre ihm eine Idee gekommen. „Ich erinnere mich daran, dass wir darüber sprachen, dass du Ein-Tages-Urlaube brauchst. Warum nimmst du dir nicht auch die Nächte frei, wenn wir erneut zu einem Abendessen verabredet sein werden? Von einem Nachmittag bis zur Abreise am nächsten Tag quasi oder auch anders herum. Es würde dir sicher wirklich gut tun, auch mal abzuschalten und Konoha wird nicht untergehen, weil sich der große Detektiv einen Tag im Monat eine Nacht frei nimmt.“ Irgendwie klang das deutlich verruchter als Hiraku es beabsichtigt hatte, meinte er doch eigentlich damit nur gemeinsame Abende zu verbringen mit was auch immer. Wie Schach. Oder erzählen. Und am nächsten Morgen gemeinsam lange auszuschlafen und zu entspannen.
Es kommt ganz darauf. Wenn du deine fünf Minuten hast, die ich eindeutig auf zu viel Zucker schiebe, strapazierst du gerne mal meine Nerven. Aber auch das mag ich wohl an dir. Wie sagtest du noch? Es ist erfrischend? Nun wahrlich diese Tage wären ohne dem wohl fast schon zu ruhig gewesen.“ Gab er von sich, zwinkerte ihm sogar zu ehe er nicht anders konnte als leise in sich hineinzulachen. Mit ernsterer Miene fuhr er fort, lächelte jedoch noch immer wobei seine forschen Augen Naris fixierten. „Also ich erinnere mich daran, dass wir ganz eindeutig aufdeckten wie gut du eigentlich tanzen kannst.“ Konterte er und spielte damit auf den gestrigen Ballabend an, an dem Nari bewiesen hatte, was noch in ihm steckte. „Aber deine Ausdrucksweise könnte sich wirklich noch anpassen. Gar nicht zu reden von deinem Kleidungsstil. Irgendwann wirst du schon noch andere Kleidung besitzen als nur Kleidung zum Arbeiten. Und Anzüge stehen dir wirklich vorzüglich.“ Dachte man Anfang noch, dass er ihn nur mehr und mehr aufzog, so hatte man am Ende doch seine Zweifel, ob er es nicht doch ernst meinen könnte. Immerhin hatte er Nari deswegen wirklich mal angeboten mit ihm Kleidung zu kaufen oder vielmehr festgestellt, dass er darauf bestanden hätte, wären sie nicht so spät dran gewesen.  Das mussten ja nicht mal wirklich Anzüge sein, aber irgendetwas, was er eben nicht als Shinobi tragen würde. Ob das wirklich so kommen würde? Er bezweifelte es ein wenig. „Ich habe mich wirklich darüber gefreut als du einwilligt hast mit mir zu verreisen. Auch wenn es für mich wohl eher nur eine Geschäftsreise war, habe ich die Zeit mit dir genossen. Wenn gleich wir einige Moment auch von meiner Seite aus austauschen könnten.“ Es war wohl klar, dass er damit unter anderem darauf anspielte, welche Probleme bestimmten Frauen ihnen gestern gemacht hatten oder das aber auch das merkwürdige Gift im Wein. „Ich habe dir damit wohl diese Seite der Gesellschaft gezeigt, dass heißt im von dir ausgesuchten Urlaub, zeigst du mir die andere Seite? Ich hoffe nur, wir gehen nicht angeln.“ Doch letztendlich würde er selbst das sogar für Nari aushalten, wenn er das wirklich wollen würde.
Schließlich schlug er die Decke doch wieder zurück und stand auf, wobei er seinem Freund einen entschuldigend Blick zu warf, dass er gleich wieder bei ihm sein würde. Wenn sie noch eine Weile so weiter reden würden, würde er nebenher doch noch etwas trinken und sich hin und wieder eine Weintrauben genehmigen wollen. Doch damit auch Nari nicht zu kurz kam, brachte er ihm seine Reiswaffeln ebenfalls mit. Wo er sich wieder auf das Bett bequem setzte und sich anlehnte, hielt er Nari einer seiner Waffeln hin und gönnte sich selber noch ein Glas Wein samt ein paar Weintrauben. „Hast du morgen einen bestimmten Wunsch, was wir zu Abendessen? Oder ist dein schlechtes Gewissen zu groß als das du mich morgen wohl versetzen wirst?“ Irgendwo könnte er es verstehen, immerhin hatten sie sich nun mehrere Tage am Stück gesehen und trotzdem fände er es wirklich schade, wenn Nari nicht zu ihrem traditionellen Verabschiedungsessen kommen würde.
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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeDi Sep 10, 2019 3:44 pm


Nari konnte sich einfach nicht helfen. Das Laufen war eine gute Abwechslung gewesen, doch müde hatte ihn die Aktion noch lange nicht gemacht. Geistig war er etwas erschöpft, da ihn die Konfrontation mit seinen Gefühlen mitgenommen hatte, doch auch das reichte noch nicht völlig um ihn in die Knie zu zwingen. Unschuldig lächelte er und lehnte seinen Kopf leicht zur Seite als Hiraku ihn tadelte. "Wenigstens versuche ich es im Gegensatz zu jemanden der mich ständig aufziehen muss!" Gab er mit einem leicht schmollenden Unterton von sich. "Wie du gemerkt hast, kann ich sehr wohl entspannen - irgendwie." Auf seine Weiße konnte er das sicher.
Als er sich nach hinten Fallen ließ und zugab tatsächlich etwas abgeschalten zu haben, verschränkte er seine Arme hinter seinen Kopf und schloss für einen Moment seine Augen. "Es ist ein Anfang. Ich lasse es offen ob ich mich daran gewöhnen kann." Warnte er den dunkelhaarigen und war sich noch immer nicht sicher ob er ein zweites Mal auf einen derartigen Urlaub mitgehen würde. Um bei Hiraku zu sein sicher - aber eher weniger um abzuschalten. Er lachte leise auf als Hiraku erwähnte ihn entführen zu wollen um ihn zu seinem Glück zu zwingen. "Wir wissen beide das ich mich nicht zwingen lasse und doch das tu was mir im Sinn liegt. Ein gezwungender Urlaub würde mich in keinster weiße glücklich machen. Ich habe dir versprochen nicht von dir wegzulaufen, aber solltest du mich entführen ist das wieder eine ganz andere Situation." Hatte er sich sein eigenes kleines Grab geschaufelt mit diesem versprechen? Tatsächlich wusste er nicht einmal ob er sich wirklich einfach wegteleportieren würde, selbst WENN Hiraku ihn entführen würde. Aber in diese Situation würde er hoffentlich niemals kommen. Von seinem gezwungenen Glück kamen sie auf die Ein-Tages-Urlaube, weshalb sich Nari auf seinen Unterarmstützte und sich etwas zu Hiraku drehte um ihn besser verstehen zu können. So viele Worte waren dann doch auf Dauer schwer für ihn zu hören. Sein Blick wurde etwas skeptisch, er verzog seine Augen leicht und blinzelte ein paar mal. "Die Nächte?" Er lachte leise. "Was hast du vor? Möchtest du die Nacht mit mir wach bleiben und Faul herum liegen?" Fragte er blauäugig wie er war ohne wirklich darauf zu kommen was man sonst noch alles zu zweit in einer Nacht tun könnte. "Es ist nicht so, das ich in der Nacht nicht eh frei habe. Aber in der Regel schlafe ich da." Er verstand wohl den Sinn vom gemeinsamen ins Bett gehen, zusammen sein und ausschlafen noch nicht so ganz. Gerade war es auch nicht wirklich so, dass sich Nari hier war weil er Hiraku schon immer irgendwie gemocht hatte - sondern eher das er sich in der Fremden Umgebung unwohl und etwas einsam fühlte. "Oh - oder willst du nicht mehr alleine sein?" Jetzt wo Nari seinen Wohnungsschlüssel hatte, könnte er jederzeit bei ihm vorbeischauen - nicht das er das mit dem Hiraishin nicht eh bereits könnte, doch so war es einfacher. Wie lange es Nari wohl in seinem eigenen Bett aushalten würde jetzt wo er so daran "gewöhnt" war neben jemanden zu schlafen? Eine seltsame Vorstellung wieder zurück in sein Zimmer zu kommen ohne eine beruhigende Gegenwart zu spüren.
Wieder lächelte Nari etwas entschuldigen, drehte sich auf die Seit um auch seinen Kopf wieder auf das Kissen und seinen rechten Arm zu legen, lag demnach auf seiner rechten Seite und blickte zu Hiraku während sie sich unterhielten. "Ich weiß wirklich nicht was du meinst." Gab er etwas ironisch zurück - wusste allerdings wirklich nicht was er genau meinte mit seinen "fünf Minuten" Nari war doch immer gleich? Er verzog seinen Mund etwas, wand seinen Blick für einen Moment ab, ehe er etwas empört seinen Oberkörper aufrichtete. "Hey ich fühl mich wohl in meiner Kleidung, da gibt es nichts dran zu rütteln. Anzüge sind unbequem und engen mich in meiner Freiheit zu sehr ein." Protestierte er etwas um auch das Kompliment zu übergehen das Hiraku ihn gemacht hatte. "Ich möchte mich gar nicht so Ausdrücken wie diese Leute. Das bin nicht ich." Dabei hatte er seinen Blick kurz abgewandt, fixierte das Feuer das im Kamin vor sich hin knisterte. Ein Teil dieser reichen Leute waren genauso verdorben wie die Kriminellen unter der Bevölkerung, sie haben nur die Mittel es anders zu gestalten und sich wohl aus jeglicher Lage herauszukaufen. Nichts worüber sich Nari gedanken machen müsste, doch es graute ihm vor einem weiteren Ball wie gestern. Der Wein hatte ihn bereits gereicht, hinzu waren noch diese Frauen gekommen die sogar in seinem Zimmer auf ihn gewartet hatten. Ob sie ihm eins auswischen wollten um es so zu drehen das er der böse am Ende war? Vermutlich. Nari schüttelte leicht seinen Kopf. "Nein ich möchte wirklich nicht tiefer in diese Gesellschaft eintauchen, da nehme ich dich lieber mit damit wir im nächsten Urlaub Skandelen fern bleiben können." Er hatte bereits eine grobe Idee wohin es gehen könnte, doch dafür müsste er sich noch etwas besser informieren und etwas mehr über seine Großeltern erfahren. "Was hast du gegen Angeln? Das könnte unser neues Hobby werden." Gab er mit einem Ironischen Unterton zurück.
Dabei beobachtete er Hiraku wie er aufstand um sich ein Glas Wein und Weintrauben zuholen. Nari schmunzelte leicht. So wie er zuvor verwundert gewesen war das er nur einen Tee trank, wunderte es ihn jetzt nicht das er sich doch noch einen Schluck genehmigte. Als er bemerkte das er ihn ebenfalls ein paar seiner Reiswaffeln mitgebracht hatte, schob sich Nari auf seinen Bauch etwas näher zu Hiraku, lag damit quer über dem Bett auf dem Bauch und winkelte seine Beine etwas an. Mit der Hand griff er nach den gepufften Reis, stützte sein Kinn in seiner anderen Hand und knabberte etwas an der Waffel in seiner Hand. Für einen Moment wirkte er etwas verletzt und beleidigt als Hiraku ihm tatsächlich unterstellte ihn wegen seines schlechten Gewissen versetzten zu wollen. "Ich habe dich noch nie versetzt! Dann sicher morgen auch nicht. Denk nicht so von mir." Schmollte er kurz, bevor er seine Stirn in Falten legte und überlegte. "Die Shushibar, die man vom Südeingang über die Hauptstraße erreichen kann?" Fragte er halb, hatte es allerdings für sich schon beschlossen. Nari sehnte sich nach etwas verdammt einfachen und diese Bar die sie einst entdeckt hatten, bot auch allerhand vegetarischer alternativen an. "Oder Burger - mit den Fingern habe ich schon lange nicht mehr gegessen." War da etwas Spot in seiner Tonlage zu hören? Er wusste das er Hiraku damit zur Sushialternative überredete, da er wohl freiwillig nicht einfach so Burger mit der Hand Essen wollen würde. Am Ende klemmte er sich die Waffel zwischen die Lippen, drehte sich auf den Rücken und blickte Hiraku von Kopfüber an, streckte seine Arme seitlich von sich. "Zuvor möchte ich kurz nach Hause, wann wollen wir uns wieder treffen?" Fragte er schließlich und hatte dabei die Waffel zwischen seinen Lippen verspeißt, leckte sich über diese und blickte den dunkelhaarigen Erwartungsvoll an.
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Isao Hiraku
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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeMi Sep 11, 2019 10:05 am

   

Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 42_pos10

„Ich denke doch, dass ich genug Jahre meines Lebens damit verbracht habe, nur zu machen, worauf ich Lust habe und somit genug Entspannung für mein restliches Leben angesammelt habe. Ganz im Gegensatz zu Personen, die zum aller ersten Mal in dem ihren überhaupt in den Urlaub gefahren sind.“ Konterte Hiraku ohne zu beachten, dass Nari einen Schmollmund zog und rechtfertigte damit wohl gleichermaßen, dass dieser Urlaub für ihn weniger das war als doch eine Geschäftsreise. Es würde wirklich komisch werden mit ihm in einen richtigen – für beide – Urlaub zu fahren. Denn letztendlich wäre er sogar von hier aus direkt nach Chikyu weitergereist, was sich ja anbot. Doch so, zusammen mit ihm, würde er ihn zurück nach Konoha begleiten, eine Nacht noch in seinem dortigen Heim verbringen, nur um erneut nach Chikyu aufzubrechen. Eigentlich recht stressig und doch hatte er es gerne getan, auch wenn es unerwartet viel Bürokratie nach sich gezogen hatte, seine Ankunft in Chikyu derartige zu verschieben um mehrere Tage. Zum Glück hielt es sich ja in Grenzen genug als das er es nicht leicht erklären könnte. „Aber ja, du hast dich wirklich sehr gut geschlagen. Besser als ich erwartet habe. Und je öfter du es tust, desto leichter wird es dir fallen, dich daran zu gewöhnen auch einmal abzuschalten.“  Tatsächlich fügte Hiraku eher zum Scherz an, dass er ihn ja einfach entführen könnte, wo er ja versprochen hatte nicht wegzulaufen, um ihn zur Not auch zu seinem Glück, zu seiner eigenen Erholung zu zwingen. Nicht gerade überraschend, dass der Chunin nicht ganz so begeistert von seinem Plan war und auch wenn es womöglich unpassend wirkte lachte Hiraku für einen Moment leise, ehe er ihn schmunzelnd, mit hoch gezogener Augenbraue und fragend anblickte. „Wenn ich es schaffe dich zu entführen… ist es dann wirklich noch unfreiwillig?“ stellte er philosophisch in den Raum und spielte damit auch ihr rangtechnisch unterschiedliches Kräfteverhältnis an, wo Hiraku doch lediglich ein einfacher Zivilist war und Nari immerhin Shinobi, der sich sicher nicht so leicht überwältigen lassen würde, wie man denken könnte. „Keine Angst Nari, ich würde dieses Versprechen nicht ohne Grund ausnutzen. Außerdem würde es mir selbst sicher kein Vergnügen bringen, dich unglücklich zu wissen.“ Nahm er seinen vorherigen Worten ihn zu seinem eigenen Wohl zu entführen Wind aus den Segeln. Er wollte nicht, dass er glaubte, dass Hiraku wirklich dazu bereit wäre. Selbst wenn er es bewerkstelligen könnte. Schon damals hatte er nie jemanden zu etwas gezwungen. Sie hatten sich ihm alle freiwillig hingeben. Menschen in eine bestimmte Richtung zu lenken, war da etwas gänzlich anderes.
Ein-Tages-Urlaube waren doch eine ziemlich gute Alternative wie Hiraku fand. Sie müssten nicht einmal aus Konoha raus und könnten so trotzdem gemeinsame Zeit verbringen. Seine Worte klangen dabei anrüchiger als er es eigentlich beabsichtigt hatte, doch zu seinem Glück schien Nari sie gar nicht erst aufgefasst zu haben. Nicht immer verlangte es ihn danach ihn in Verlegenheit zu bringen oder aber ihn zu provozieren. Für heute hatte er ihm wohl schon genug mit seiner eigenen Gefühlswelt konfrontiert, da brauchte der Junge nicht auch noch mehr solcher Gedanken. „Ja. Aber auch die Nachmittage und die Morgende danach.“ Wiederholte er seine Worte ausführlicher. „Warst du nicht Shinobi, Nari? Und war es bei euch nicht so, dass ihr jederzeit eine Mission bekommen könntet? Seh‘ es also quasi also als Vorsichtsmaßnahme an.“ Erklärte er sich. „Außerdem verleiht das dem ganzen mehr den Anschein eines wirklichen Urlaubs.“ Und das war doch das Ziel oder nicht? Das er sich erholte und auch einmal abschalten konnte. „Und nein, ich schätze mittlerweile eigentlich ebenfalls nachts zu schlafen. Außer du möchtest gerne die ganze Nacht wach bleiben, auf dem Bett faul herum liegen und reden. Aber dann würde ich einen Tag vorziehen an dem ich nicht am nächsten Tag abreisen muss.“  Es wäre nicht viel freie Zeit, die sie gemeinsam nutzen könnten und doch für den Anfang mehr als sie vorher hatten. Auch wenn sie einen Großteil wahrscheinlich schlafend im gleichen Bett verbringen würden. Doch selbst das war doch etwas? Immerhin würden sie gegenseitig ihre Wärme spüren. Ab morgen wieder alleine im großen Doppeltbett zu schlafen, würde sicher merkwürdig werden. Auch Nari schien einen ähnlichen Gedanken zu haben. Hiraku lachte auf, schmunzelte breiter als vorher und sah belustigt auf Nari hinab. „Vielleicht?“ fragte er im verführerischen Ton und berührte mit seiner Hand kurz sein Gesicht in dem er leicht über seine Wange strich, am Ende aber doch nur mit dem Zeigefinger gegen seine Stirn tippte. „Aber meine Erinnerungen sagen mir, dass nicht ich derjenige war, der nachts plötzlich vor meinem Bett stand.“ Um jedoch ein wenig mehr einzulenken, lächelte er sanfter und fügte noch etwas hinzu. „Ich denke es wird für uns beide merkwürdig werden in ein altes Schema zurück zu kehren. Nur zu gut, dass du kein Doppeltbett in deinem Zimmer besitzt.“ Was Hiraku nicht sicher wusste, aber er konnte es sich denken, wo die Wohnung doch recht klein für so viele Personen schien und er sicher kein riesiges Zimmer besaß in dem ein Doppeltbett plus eine Vielzahl anderer Möbel hineinpasste. Aber tatsächlich wäre es für Hiraku sicher einfacher nicht jemanden neben sich zu vermissen, wenn dafür gar kein wirklicher Platz war. Aber da er eigentlich noch nie in einem Einzelbett geschlafen hatte, war es auch damals für ihn nicht in Frage gekommen. „Um deine Frage jedoch wirklich zu beantworten. Ich dachte daran am Nachmittag etwas zu unternehmen, gemeinsam Abendbrot zu essen, mit dir zu schlafen und schließlich gemeinsam ein Frühstück zu genießen bevor ich zur Reise aufbreche. Oder aber wenn ich zurückkomme statt am Nachmittag am Vormittag etwas zu unternehmen.“
Nari hatte sich wieder auf die Seite gedreht als sie sich darüber unterhielten, wie gut er sich in dieser Gesellschaft geschlagen hatte und wie sehr oder wenig anstrengend er für Hirakus Nerven war. Natürlich spielte er dabei den Unschuldigen, auch wenn es Isao nicht einmal wundern würde, wenn er wirklich nicht wüsste, was er genau meinte. Wahrscheinlich bemerkte er nicht einmal die Unterschiede, die nicht immer deutlich waren, aber es gab sie. Definitiv sichtbar jedoch zwischen einem Nari ohne Zuckerkaffee intus und einem mit. „Ich sagte nie, welche Art von Kleidung. Auch wenn ich mich nicht beschweren würde, dich nur noch in Anzügen zu sehen. Für den Anfang könntest du ein Shirt und eine Hose tragen, die du nicht auf Missionen trägst. Das würde dir sicher helfen abzuschalten. Aber ich gebe zu dein Kleidungsstil hat viele Vorteile gegenüber Anzügen. Auf die oder andere Weise.“ Immerhin waren sie nicht nur leichter austauschbar und gaben ihm mehr Freiheit, man konnte sie auch schneller Ausziehen. Auch wenn es natürlich seinen Reiz hatte… Hiraku stoppte sich selbst in seinen Gedanken als er sich dabei ertappte in welche Richtung sie abdriften wollten. Dafür war noch lange nicht der richtige Moment. „Sich anzuziehen wie sie, sich so zu geben und zu leben, kann dir viel über sie verraten und dir damit helfen, sie besser zu… verstehen. Sie scheinen einfach gestrickt, aber die wirkliche tiefe erfährst du erst als einer von ihnen. Aber ich halte es auch für besser, wenn du dich nicht weiter mit ihnen abgibst.“ In seinen Gedanken traten die Geschehnisse des Balls mehr in den Vordergrund und er würde sich definitiv noch um diese Frauengeschichte kümmern. Auf die eine oder andere Weise. „Zu bleiben wie du bist, klingt nach einem guten Plan.“ Er lächelte sanfter. „Um Skandalen jedoch fern zu bleiben, müssten wir wohl der Menschheit fernbleiben.“ Lachte er. Auch „normale“ Menschen suchten nur allzu gerne Skandale, wenn gleich diese sie eher bei anderen aufdecken wollten um darüber zu lästern anstatt sie selbst zu verursachen.
Als die Sprache auf das Angeln kam, durch ihren nächsten Urlaub, seufzte Hiraku etwas und öffnete kurz den Mund um etwas zu sagen, entschied sich dann jedoch anders. Beim zweiten Mal verließen dann tatsächlich Worte seinen Mund. Nein er würde ihm nicht erklären, warum er Angeln nicht als sein Hobby annehmen könnte, wo es doch lediglich etwas war um Nahrung zu beschaffen und somit Dienstboten Aufgabe oder eben eine für niederes Volk. „Machen wir einen Kompromiss. Wenn du angelst, werde ich dir dabei Gesellschaft leisten und währenddessen aber ein Buch lesen. Was du fängst, werde ich jedoch als Abendessen zu bereiten. Einverstanden?“ War dieser Kompromiss gut genug? Immerhin hatte er sich damals hinablassen müssen kochen zu lernen. Wenn er an seine ersten Tage in Konoha zurückdachte, war das für ihn nicht gerade… einfach gewesen. Vor allem seiner Einstellung gegenüber. Aber er hatte es hinbekommen. Jedoch zu angeln? Also einen Verarbeitungsschritt noch weiter nach unten zu treten? Ob er das irgendwann einmal könnte? Er bezweifelte es. Nachdem er während seiner Worte sich Wein, Weintrauben und für Nari Reiswaffeln geholt hatte, setzte er sich nun wieder auf das Bett, streckte seine angestrengten Beine wieder aus. Als der Blick des Braunhaarigen auf die ihm hingehaltene weiße, runde Scheibe sich heftete, rutschte er näher an Hiraku heran. Kurz darauf knabberte er auch schon an ihr, wirkte durch seine folgende Worte jedoch verletzt und beleidigt. Schmollend protestierte er, ihn niemals versetzen würde. „Das habe ich weder gemeint noch würde ich das jemals von dir denken, Nari. Lediglich würde ich es verstehen, wenn es so wäre. Es wartet sicher viel Arbeit auf dich, so beschäftigt wie du oft bist und ich möchte dich nicht aufhalten.“ Beschwichtigend hob er die Hände und versuchte ihn davon zu überzeugen, es ernst zu meinen. Doch zu seinem Glück hielt es nicht lange vor und er äußerte auch bereits einen Wunsch. „Auswärts also? Das dürfte wohl eine Premiere sein.“ Zumindest konnte er sich nicht daran erinnern, jemals mit Nari – für ein Abschiedsabendessen – auswärts gegessen zu haben. „Kann es sein, dass du Burger nur erwähnst, damit ich wirklich mit dir zu dieser Sushi-Bar gehe? Ich hoffe für dich, dass sie wirklich so gut ist, wenn du das Burger-Argument bringst.“ Fragte er ihn und hatte erneut die Augenbrauen kurz hochgezogen, einen skeptischen Blick sogar aufgelegt, doch damit war es wohl wirklich entschieden. Morgen Abend würden sie rohen Fisch essen gehen. Mittlerweile hatte sich Nari wieder auf den Rücken gelegt und hatte seinen Kopf so mehr oder weniger auf seinen Beinen abgelegt. Die Reiswaffel zwischen seinen Lippen war verschwunden, doch noch immer blickte er ihn Kopfüber an. Das Nari sich über seine Lippen leckte, der Blick auf seine Hauptschlagader durch den überstreckten Hals und sein Geruch ihn eigentlich dauerhaft verrückt machte, half nicht gerade die Gedanken von zuvor zu unterdrücken, all die weiteren Schritte durfte er nicht übereilen. Seine vergrabene Ungeduld versuchte wieder an die Oberfläche zu gelangen.  „Das einfachste ist, wenn du zu mir kommst sobald du alles erledigt hast. Dann brechen wir von mir aus auf. Du hast ja einen Schlüssel. Ich warte dann in der Wohnung einfach auf dich.“ Antwortete er und trank einen weiteren Schluck seines Weines, der nun schon über die Hälfte leer war. Vielleicht war er wirklich gieriger als sonst, wo er tiefere Schlucke dieser roten Flüssigkeit nahm als sonst. „Willst du jetzt eigentlich für die restliche Nacht so quer übers Bett liegen? Nicht das daran etwas auszusetzen wäre, aber ich frage aus Neugier.“  fragte Hiraku und schob sich kurz danach die letzte der Weintrauben zwischen seinen Lippen, die er sich mit hierher gebracht hatte. Rote Früchte und roter Wein halfen seine Kehle zumindest etwas zu besänftigen. Immer noch seinen Wein in der anderen Hand haltend, griff er mit seiner nun freien Hand nach Naris Handgelenk um es so zu drehen, dass er besser auf seine Armbanduhr sehen konnte. Das Schachspiel, ihr Duschen und ihre Unterhaltung hatten gut Zeit vertrieben, sodass es wirklich bald Zeit war schlafen zu gehen. Er hatte Naris Handgelenk bereits wieder losgelassen als er den kläglichen Rest Rotwein austrank und das Glas auf dem Nachttisch abstellte. Die Frage war nun, wer von ihnen beiden wohl aufstehen würde, um das Licht auszuschalten  und nur zu gerne würde er, ginge es nach seinen Beinen, diese Aufgabe abgegeben. Trotzdem schob er Nari so sanft wie möglich ein wenig von sich, um aufzustehen und dieser Tätigkeit nachzugehen. Lediglich der Schein des restlichen Kaminfeuers, das wohlige Wärme in den Raum brachte, erhellte den Raum als Hiraku zum Bett zurückging, in welchem Nari sich vermutlich auch wieder gerade hingelegt hatte. Es war kein "Wir müssen jetzt sofort schlafen" sondern eher ein "früher oder später müssen wir das Licht ausmachen, lieber jetzt, bevor wir im Hellen einschlafen". Hiraku zog die Decke ein wenig zurück um sich wieder besser unter ihr zu setzen, wenn gleich er sich erneut etwas ans Bettende lehnte. Diesmal warf er sie jedoch auch über seinen Freund, wo sie doch sicher bald schlafen würden. Anders als in den Nächten zuvor suchte er jedoch bereits jetzt schon nach Naris Hand um ihrer beider Hände miteinander zu verschränken. Er konnte es sich doch erlauben oder nicht? So weit war sie doch bereits gegangen? Warum also begann sein Herz bei seinem Plan fürs Folgende doch ein wenig schneller? Er tat gut daran die Frequenz zu kontrollieren, um auch wirklich einen klaren Kopf zu behalten, doch die Nähe, die neuen Umstände und natürlich der Geruch machten es ihm nicht gerade einfach. Schließlich beugte er sich doch vor, wo er seinen Plan fast über den Haufen wieder geworfen hätte, griff sanft nach Naris Kinn nur damit sich ihre Lippen erneut berührten, diesmal jedoch deutlich länger anhielt bevor Hiraku tatsächlich soweit ging das ganze in einen intensiveren Kuss ausweiten zu wollen. Wie er jedoch langsam realisierte war das keine gute Idee, denn das förderte nicht gerade seine Zurückhaltung, sodass der Griff um Naris Finger stärker wurde.  
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Chôshiko Nari
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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeMi Sep 11, 2019 10:12 pm


Nachdenklich zog Nari seine Augenbrauen zusammen. Hirakus Kommentar hatte doch ziemlich viel Wahrheit mit sich. Nari zu entführen wäre eine großartige Leistung, die er selbst wohl nur ermöglichen würde, wenn er sich extra fangen ließ. Dennoch beließ er es bei dem Thema grinste nur vielsagend und wog seinen Kopf leicht zur Seite. Stattdessen schwang das Thema auf seine freien Tage womit Nari nur leicht den Mund verzog und leise seufzte. "Es kann passieren, als Chuunin ist man allerdings noch etwas besser dran als die ganzen Jounin oder Anbu. Meine Nächte sind in der Regel sicher vor Überraschungs Besuchern. Solange es keine akuten Notfälle sind, werde ich ansonsten nur in Teams gesteckt." Wenn sein Training weiterhin so rasant voranschreiten würde, könnte man ihn schon bald als eine Ein-Mann-Armee losschicken, vermutlich käme er dann auch nicht um eine "Beförderung" herum um den Schein zu wahren. Doch an so etwas musste er sich im Moment keinen Kopf machen, er konnte genug auf Training und Nachforschungen schieben um seine Abwesenheiten zu erklären. Bisher hatte auch nie jemand wirklich genau nachgefragt. Als Hiraku ihn erneut ärgerte und mit seinen Fingern gegen seine Stirn tippte und ihn daran erinnerte, das Nari es gewesen war der seine Gesellschaft ersucht hatte, konnte er nicht anders als verlegen zur Seite zu blicken. "Hey... ich bin auch nur ein Mensch der sich mal alleine fühlt." Grummelte er leise und rieb sich über die Stirn und fragte sich ober Hiraku für einen Moment seine Gedanken gelesen hatte. "... Nein, tatsächlich ist mein Bett gerade so passend für mich alleine." Vielleicht könnte ihn das über den Verlust etwas hinwegtrösten, wenn nicht genug Platz für mehrere Personen war, konnte er auch niemanden vermissen oder? Zumindest hoffte er das es so sein würde. Den morgigen Tagesplan von Hiraku konnte er ohne Einwände zustimmen, wer wusste schon was der Tag noch bringen würden, sollten sie ersteinmal zurück sein. Ob er jedoch wirklich nocheinmal bei ihm schlafen würde um ihn danach zu verabschieden konnte auch Nari nicht sagen - konnte er sich bereits so viel zutrauen?
Nari rollte leicht mit den Augen als es erneut um seine Kleidung ging. "Ich sag dir doch so ist es viel bequemer, man muss sich um so viel weniger Gedanken machen wenn man locker angezogen ist." Er seufzte kurz. "Glaubst du ich habe wirklich Zeit mir am Morgen darum Gedanken zu machen welches Shirt ich jetzt noch nicht an hatte auf einer Mission und ich es deswegen an meinem freien Tag anziehen kann? Sicher nicht." Maulte er weiter und wollte sich offensichtlich wirklich nicht so recht von seinem gewohnten Stil abbringen lassen. Für einen kurzen Moment stimmte er und das Lachen von Hiraku mit ein. "Auch wenn ich es mir manchmal wünsche, können wir uns glaube ich nicht der Menschheit entziehen." Schließlich hatte er sich auf seine Seite gedreht, blickte Hiraku an als dieser Aufstand um seinen Wein zu holen nur um sich später etwas mehr zu drehen und an seiner Reiswaffel zu knabbern während sie sich weiterhin unterhielten.
"Ich habe genauso wenig Ahnung vom Angeln selbst als was auch die Zubereitung von Fisch angeht. WENN ich etwas fange überlasse ich dir das Feld." Schmunzelte er und fragte sich ob Hiraku wirklich daran glaubte das Nari die Geduld und Ruhe haben würde um zu angeln. Er selbst glaubte weniger daran, doch ausprobieren würde er es allemal. Etwas beleidigt über den Vorwurf blickte er zu Hiraku, schüttelte aber nur erneut seinen Kopf. "Auch wenn man es nicht glaubt, weiß ich sehr wohl wie ich meinen Tag so gestalten kann das ich dennoch dazu komme Dingen nachzugehen die mir wichtig sind egal wie viel Arbeit ich habe." Nari hob ernst seine Augenbrauen. "Du hältst mich nicht auf keine Sorge. Den Abend kann die Arbeit nun auch noch auf mich warten." Meinte er mit einem leichten Schulterzucken und wurde schon wieder etwas milder als es um die Location ging in die sie gehen wollten. Er schmunzelte leicht. "Heeh, Burger-Argument, ich hab absolut keine Ahnung worauf du hinaus willst.." Gab er unschuldig von sich und grinste schelmisch. Tatsächlich wollte Nari nicht das sich Hiraku jetzt noch - nach den vielen Tagen in denen er so viel für ihn getan hatte - auch noch einen weiteren Abend für in opferte nur damit sie ein Essen geniesen konnten. Es tat auch mal gut wenn sie beide nichts tun müssten(auch wenn es hier mehr als genug der Fall gewesen war).
Schließlich hatte sich Nari erneut gedreht, lag mit seinem Kopf halb auf den Beinen von Hiraku, hatte seine Reiswaffel inzwischen verspeist und auch der Weinhändler hatte seine letzte Traube zu sich genommen und das leere Glas zur Seite gestellt. Nari nickte leicht um Hiraku zu zeigen das er verstanden hatte, das er morgen einfach zu ihn kommen würde. Danach lachte er leise auf und zuckte leicht mit den Schultern. "Gerade ist es ziemlich bequem." Meinte er nur verspielt und sah den anderen über Kopf etwas an, als dieser nach seinem Handgelenk griff um auf seine Uhr zu sehen. Für einen Moment hatte er gedacht Hiraku würde versuchen ihn zu überwältigen, weshalb er sich kurz angespannt hatte, doch dem war ja nicht der Fall. Etwas enttäuscht darüber das der andere aufstand, blickte er ihm kurz hinterher, rutschte allerdings wieder etwas mehr auf seine Seite um sich besser hinlegen zu können und wie gewohnt ein Kissen in seinen Arm zu nehmen. Hiraku schaltete das Licht aus, womit das Feuer des Kamins den Raum noch etwas erhellte und alles in ein orangenes, flackerndes Licht tauchte. Aus dem Augenwinkel sah er wie sich Hiraku zurück zum Bett begab, sich unter die Decke legte und Nari diese ebenfalls überwarf. Innerlich seufzte er, wollte er doch nicht, das dieser Abend bereits endete und sie beide die letzten gemeinsamen Stunden verschlafen würden. Auch wenn Hiraku sich selbst noch nicht hingelegt hatte und stattdessen zu Nari blickte der seinen Kopf leicht hob um ihn fragend ansehen zu können. Der schwarzhaarige wirkte als wollte er noch etwas zu Nari sagen bevor sie sich endgültig schlafen legen würden. Doch statt Worte zu hören, griff Hiraku nach der Hand von Nari, verschränkte ihre Finger, weshalb er kurz verwirrt auf ihre Hände blickte. Obwohl sie sich den Tag über bereits an den Händen gehalten hatten und gemeinsam zurück zum Anwesen gelaufen waren, war es noch immer sein befremdliches Gefühl, wenn auch Nari in den Nächten davor seine Nähe gesucht hatte und anders herum. Zu wissen das diese Aktionen nicht nur aus einer Laune heraus passiert waren, sondern eine tiefere Bedeutung hatten, stimmte Nari gleichermaßen ruhig, wie es ihn auch wieder nervös machte. Sein Herz pochte etwas stärker als er seinen Blick hob und Hiraku ihn noch immer anblickte. Nari richtete seinen Oberkörper etwas auf, wollte etwas sagen als sich Hiraku in Bewegung setzte, sich etwas zu ihm beugte und Nari seine zarten Finger an seinem Kinn spürte. Im nächsten Moment war ihm sein Freund bereits wieder so nahe, sodass sich ihre Lippen berührten und Nari nicht mehr wusste ob ihn sein Herz nun weiter nach unten rutschte oder ihn bis zum Hals vor Aufregung schlug. Den Kuss den er zuvor bei dem Picknick bekommen hatte, hatte er kaum bis gar nicht wahrgenommen, natürlich war da die Erinnerung an die Nähe zueinander, doch an das Gefühl des Kusses konnte er sich kaum erinnern. Auch jetzt war es sein seltsames Gefühl. Hiraku war ihm so nahe, er hatte das Gefühl seinen Geruch stärker wahr zu nehmen, seinen Atem auf seinen Lippen zu spüren und doch fühlte sich sein Körper so an als würde sein Geist ihn gleich verlassen. Überrascht hatten sich seine Pupillen kurz geweitet, sein Herz und Atem hielten für den Bruchteil einer Sekunde an und es schien alles um ihn herum still zu stehen. Erst als Hiraku etwas mehr Druck ausübte, stärker gegen seine Lippen drückte, schien Nari aus der Starre zu erwachen und wurde lockerer. Allerdings hatte er keine Ahnung was er tun sollte, immerhin hatte er noch nie jemanden geküsst, woher sollte er wissen wie es richtig ging? Sein erster Impuls war es, es fürs erste zu zu lassen, seine Augenlider schlossen sich leicht und er gab sich der Berührung etwas mehr hin, neigte seinen Kopf leicht. Hirakus Druck aufs eine Hand wurde stärker, er spürte wie er ihm selbst näher kam. Plöztlich öffnete Nari seine Augen wieder, zuckte nach hinten als ihn bewusst wurde das er abgesehen vom Küssen, noch weniger eine Ahnung hatte wie es sonst noch weiter gehen könnte. Außerdem schlug ihm sein Herz so stark gegen die Brust, das sein Puls ihm bereits in den Ohren dröhnte und ihm vor Aufregung schwummrig wurde. Schwer atmete er aus, wich dem Blick von Hiraku aus und versuchte seine Nervosität zu unterdrücken. "T-tut mir leid." Warum entschuldigte er sich plötzlich? Unsicher neigte er seinen Kopf etwas nach unten. "Ich.. eh... hab noch nie..." Ja was genau? Natürlich hatte Nari noch nie eine Beziehung mit jemanden gehabt, er hatte es ja nie zugelassen. "A-also... w-wir sollten schlafen.." Er hatte sich nie darum Gedanken gemacht wie ungewöhnlich es war mit 20 noch so unerfahren in allem zu sein was Liebe betraf. Nicht das er nicht wusste wie das alles ging, doch es selbst zu erfahren war etwas ganz anderes als davon zu lesen oder zu hören. Ob Hiraku ihn so einfach schlafen lassen würde? Immerhin hatte Nari absolut keine Ahnung wie ungeduldig und gierig dieser Mann werden konnte wenn es um genau dieses Thema ging. Doch bei Nari müsste er sich darauf einstellen das er ihm wohl vieles beibringen und erklären müsste.
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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeDo Sep 12, 2019 5:06 pm

   

Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 43_pos10

„Nichts schlimmes daran auszusetzen. Zumal es zu meinem Vorteil war.“ Gab er dem leise vor sich hin grummelnden Nari mit einem provokanten Grinsen zur Antwort. „Tja zum Glück ist meins groß genug und ich hatte nicht vor bei dir zu übernachten.“ Wäre es nicht noch komischer als es irgendwo e schon für Nari war, wenn sie auch beide noch zusammen in seinem kleinen Zimmer übernachten würden? Zumal sie nicht einmal beide angenehm Platz in seinem Bett hätten, da wäre doch ein großes Doppeltbett, wie Hiraku es eben besaß, deutlich angenehmer. Erneut drängte sich dabei die Frage in seinem Kopf, wie schnell er auf die Einladung in sein Heim wohl zurückgreifen würde. Würde er den Schlüssel zu seinem Reich bereits nutzen, wenn er geschäftlich in Chikyu verweilte? Nicht das er einen Schlüssel brauchte. Er könnte sich einfach hineinteleportieren. Wenn er es richtig verstanden hatte. Machte Nari das potenziell zum größten Meisterdieb? Einen Moment dachte er darüber nach, ehe er sich noch fragte, wie lange es wohl dauern würde, vorausgesetzt Nari würde wirklich sein Angebot öfter nutzen, bis Nari mehr oder weniger bei ihm einziehen würde. Ob er morgen womöglich wirklich bei ihm übernachten würde? „Ich hoffe, du vermisst die Zweisamkeit nicht allzu sehr~ Oder vielleicht doch ein klein wenig, damit ich mich begehrt fühle.“ Ärgerte er ihn noch kurz ein wenig, bevor sie auch schon das Thema wechselten, während Hiraku sich vor potenziell möglichen fliegenden Kissen in Acht nahm.
„Du könntest eine Farbkodierung einfügen. Wenn man wirklich will gibt es die einfachsten Lösungen für dein Problem. Aber ich gebe mich geschlagen. Keine weitere Kleidung für dich.“ Beschwichtigen hob Hiraku die Hände und ließ ihn diese Schlacht erneut gewinnen. Wollte er diesen Krieg wirklich gewinnen am Ende? Er schien ihn nicht gerade glücklich mit der Vorstellung zu machen, von seinem bisherigen Stil abzuweichen. Vielleicht sollte er ihn wirklich einfach in dieser Hinsicht in Ruhe lassen.
Auch Nari stimmte Hiraku zu, dass es wirklich verlockend klangen könnte, sich der Menschheit komplett zu entziehen. „Mir würde mein Unterhaltungsprogramm fehlen.“ Fügte er noch an und spielte damit auf den Fakt an, dass Hiraku stunden damit verbringen könnte Menschen lediglich zu beobachten. So viel Geduld wie er dabei aufbrachte und so viel Spaß wie ihm das selbst brachte, konnten nur sehr wenige verstehen.
Hiraku war froh, das Nari scheinbar damit sein Kompromiss zum Thema angeln annehmen würde. „Abgemacht.“ Bestätigte Hiraku ihren Deal und hielt ihm dafür seine Hand entgegen, damit Nari einschlagen konnte, wie man es bei einem Geschäft tat. Ob sie es jemals wirklich umsetzen würden, wäre eine andere Frage, aber wenn es etwas gab, würde er es tun.
„Überarbeite dich jedoch nicht.“ Ermahnte Hiraku ihn als er davon sprach, durchaus trotz viel Arbeit seine Zeit so gestalten zu können, dass er erledigen konnte was ihm wichtig war. „Wahrscheinlich leidet bei dir nämlich deine Schlafenszeit darunter sehr stark. Nicht wahr?“ hakte er ein wenig besserwisserisch nach ehe seine Züge wieder milder wurden und er lächelte. „Aber ich freue mich, wenn du es so siehst.“ Fügte er hinzu als Nari ihm offenbarte ihn nicht aufzuhalten. „Dann steht unsere Verabredung morgen.“ Wiederholte er glücklich darüber und hoffte, dass daraus wohl wirklich nicht nur ein Abendessen, sondern auch eine mögliche Übernachtung werden würde.
Mit Nari auf seinen Beinen liegend, leerte Hiraku sein Weinglas immer mehr, gönnte sich von den Weintrauben und blickte zuweilen in das Kaminfeuer. Aus Neugier fragte er nach, ob es auch für ihn bequem war und er womöglich dauerhaft nun diese Position bevorzugen würde. „Gewöhn dich nicht dran, ansonsten musst du gezwungenermaßen wohl zu mir kommen, um dich quer auf ein Bett legen zu können – und auf meine Beine.“ Neckte er ihn während er kurz darauf auch schon nach seinem Handgelenk griff um sich der Uhrzeit zu vergewissern.
Fast schon romantisch wurde die Atmosphäre in dem großen Zimmer als Hiraku aufgestanden war um das Deckenlicht zu löschen. Durch die Dunkelheit draußen, war das flackernde Kaminlicht, das einzige, was noch in irgendeiner Art und Weise Licht spendete. Wieder im Bett, warf er die Decke nicht nur über sich, sondern auch über Nari, bevor er schließlich etwas tat, dass er selbst nicht ganz zu Ende gedacht hatte. Und doch fühlte es sich richtig in diesem Moment an. Richtig und schlau waren ja nur nicht immer gleichzusetzen. Nicht wahr? Seine Hand suchte die des Jüngeren und ihre Finger verschränkten sich ineinander. Sein Gesicht und damit seine Reaktion, ließ Hiraku nicht aus seinen Augen, fixierte ihn regelrecht während er mit seiner freien Hand sanft nach seinem Kinn griff. Ihre Oberkörper kamen sich erneut näher bis sich ihre Lippen berührten. Länger als noch bei Picknick, wo der Kuss lediglich einer flüchtigen Berührung geglichen hatte. Fester umgriff er mit seiner Hand die seine als er seine Lippen stärker aufs Naris drückte und fast schon geneigt war mit seiner Zunge fordernd über seine Unterlippe zu fahren, aber da hatte Nari ihn auch schon mehr oder weniger von sich gedrückt. Sein eigenes Herz schlug schneller und er hatte mühe es unter Kontrolle zu bringen. Zu viel brachte ihn gerade um den Verstand und weckte seine in ihm schlummernde Gier sich diesen Jungen endlich gefügig zu machen um ihn zu „verspeisen“, aber nein er durfte nicht. Für einen Moment war der Griff um sein Kinn stärker geworden damit Nari sich ihm nicht entziehen konnte, wie auch seine Hand aber er ließ recht schnell locker und somit ab von ihm. Es war falsch ihn zu zwingen, damit würde er rein gar nichts erreichen. Beschämt entschuldigte der Braunhaarige sich, gestand ihm wie unerfahren er war, obwohl sie das wohl beide bereits gewusst hatten und versuchte von der ganzen Thematik abzulenken in dem er vorzuschlug schlafen zu gehen. Hiraku streckte seine freie Hand erneut zu seinem Gesicht aus, lächelte sanft und strich ihm behutsam über seine Wange, ehe er sein Kinn ein wenig anhob. Nari hatte seinen Kopf geneigt gehabt, wohl um ihm nicht mehr in die Augen zu sehen, aber so einfach würde er ihn nicht davonkommen lassen. „Schon in Ordnung, du hast nicht Falsches getan.“ Versuchte er ihm seine Angst zu nehmen. „Verzeih mir meine Ungeduld, es ist nur… dein Geruch treibt mich ziemlich in den Wahnsinn.“ Gestand Hiraku leise. Ob das verräterisch war? Wenn man es in den richtigen Kontext setzen konnte sicher, aber das bezweifelte er. Wahrscheinlicher war es da, dass Nari es darauf schieben würde, dass Hiraku als Weinhändler natürlich einen überdurchschnittlich guten Geruchs- und auch Geschmackssinn besitzen musste. Fast schon neckisch berührte Hiraku ihn kurz an seinem Bauch. „Du wolltest doch wissen, was meine Schwachstelle ist im Ausgleich für deine. Ich habe dir gesagt, du musst es selbst herausfinden, aber eine habe ich dir wohl nun verraten.“ Gab er zu fast schon verlegen zu, als wenn er wirklich versuchen würde dagegen anzukämpfen, aber wusste, dass er diesen Kampf stetig verlieren würde. „Meine ganz persönliche Droge~“ flüsterte er fast lautlos und lächelte nur verträumt, ehe er bemüht war wieder laut genug zu reden, damit Nari ihn leicht verstehen konnte. „Ab jetzt halte ich mich an mein Versprechen, dir alle Zeit der Welt einzuräumen.“ Ob ihn das wirklich trösten würde? Und ob er nicht viel zu voreilig damit war? „Zumindest werde ich es versuchen. Schlag mich ruhig, wenn ich es wieder übertreibe.“ Versuchte er die Situation gerade wirklich aufzuheitern? Vielleicht ein klein bisschen. Wieder ernster, wollte er ihm weiter seine Angst nehmen. „Nari, hör mal. Du könntest nie etwas Falsches tun und mich damit vergraulen. Es gäbe nichts, für das du dich entschuldigen müsstest. Deine Unerfahrenheit ist nichts, aus dem ich dir einen Strick drehen würde oder dich dafür auslachen würde. Im Gegenteil… Vielmehr fühle ich mich immer noch geehrt. Etwas auf das ich stolz sein kann, wo du niemanden vorher so an dich herangelassen hast und ich diese Chance bekam. Wie könnte ich dir da etwas übelnehmen?“ Kurz zog er seine Augenbrauen ein wenig nachdenklich zusammen ehe er weiter fortfuhr. Irgendwie hatte er das Gefühl zum ersten Mal so ein Gespräch zu führen. Vielleicht weil es auch so war, immerhin hatte er sonst deutlich weniger Rücksicht genommen. „Mein Angebot von unserem Spaziergang gilt übrigens immer noch. Du kannst mich alles fragen, was du möchtest. Egal was für eine Frage. Und wenn du vor etwas Angst hast, sag mir wovor und ich kann versuchen sie dir zu nehmen.“ Erneut strich er beruhigend über seine Wange und hielt weiterhin seine Hand. Ob er sich unwohl gefühlt hatte, weil sein Herz so schnell schlug? Wahrscheinlich war diese Art der Aufregung noch zu neu für ihn. Doch was immer es eigentlich war, wenn er es ihm verriet könnte er ihm wohl helfen. „Von mir aus können wir auch die ganze Nacht hier im Bett liegen und über irgendetwas reden. Egal über was du möchtest. Aber wenn du weiterhin lieber schlafen möchtest, können wir auch schlafen.“

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Chôshiko Nari
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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeSa Sep 28, 2019 7:43 pm


Nari verzog leicht sein Gesicht und musste den Blick abwenden als Hiraku ihre Zweisamkeit ansprach. Seine Reaktion alleine sollte ihm zeigen das er Hiraku vermissen würde, zugeben würde es Nari aber wohl nie. "Mh und mir die Arbeit." Sinierte Nari als Hiraku meinte ihm würde seine Unterhaltung fehlen, sollten die beiden sich wirklich von der Menschheit abwenden. In ihr Angelgeschäft schlug Nari liebend gern ein, wenn er auch keine Ahnung hatte ob er jemals wirklich etwas fangen würde. Bisher bezweifelte er das zwar stark, doch die Aussicht darauf das Hiraku etwas Essbares zaubern würde, machte ihm etwas Hoffnung. "Mach dich bereit von Fischer erschlagen zu werden." War das eine weitere androhung für einen Mordversuch? Zumindest sollte er solange überleben bis sie ihre Verabredung morgen überstanden hätten, vielleicht auch noch etwas länger. Doch bis es morgen soweit war, müssten sie erstmal noch schlafen und morgen heil ankommen. "Ich hab jetzt einen Schlüssel - es gibt nichts mehr das mich aufhalten kann mich in dein Bett und über deine Beine zu legen." Ihn hätte davor auch nichts aufgehalten, doch jetzt konnte er es zumindest offiziell tun. Hiraku musste nur zu Hause sein, was wohl die größere Herausforderung wäre.
Nach ihrem Kuss konnte Nari nur schwer einen klaren Gedanken fassen, zu sehr pochte sein Herz in seiner Brust und seine Gedanken schwirrten fernab der realität. Sein Satzbau und Aussprache ließ daher zu wünschen übrig, doch Hiraku nahm es zu seinem Glück recht gelassen hin. Sanft strich er über seine Wange, was Nari nur bedingt beruhigt und als Hiraku sein Kinn wieder etwas mehr anhob konnte Nari nicht verhindern das ihm die röte zurück ins Gesicht stieg. "M-mein Geruch? Dagegen kann ich eher weniger etwas machen - v-vielleicht hilft es wenn du.. nicht hinriechst?" Was für ein Vorschlag war das denn? Selbst Nari wusste wie dämlich er war, verzog sichtbar sein Gesicht und schüttelte seinen Kopf leicht. "V-vergiss was ich gesagt habe... aber sowas gesagt zu bekommen klingt wirklich seltsam." Gab er schließlich zu. Normal war es etwas das einen am Aussehen des anderen faszinierte, doch Hiraku war auf seinen Geruch fixiert? Schon ziemlich seltsam wie er fand. Gerade als Nari dachte er könnte sich etwas beruhigen, schob Hirakus eine Hand in die Nähe seines Bauches. Bei der Berührung zuckte Nari instinktiv zurück, gab ein leises zischen von sich und wollte sich am liebsten umdrehen und sich die Decke über seinen Kopf ziehen. "Ksh - Hiraku!" Doch die Offenbarung darüber das eine von Hirakus Schwachstellen, wohl Nari mit seinem Geruch war, überraschte ihn ziemlich weshalb er verwundert blinzelte. "Aber... das ist nichts was man so ausnutzen kann wie... bei mir. Grr du hast es dir mal wieder so gedreht das es passt." Typisch, doch er konnte ihm nichteinmal böse sein. Zumindest verstand Nari nicht wie er seinen Geruch nutzen sollte um Hiraku mal eins auszuwischen. Noch nicht. Erneut verzog Nari sein Gesicht. "Ich weiß nicht ob du wirklich von mir geschlagen werden willst." Murmelte er als Hiraku meinte er wolle nun versuchen sich an sein Versprechen zu halten und Nari Zeit geben sich an seine neue Situation zu gewöhnen. Das er ihn schlagen sollte um ihn zu stoppen war keine wirklich gute Idee, denn Nari hatte keine Ahnung ob er seine Kraft im Effekt unter kontrolle haben könnte. Sonst wär es durchaus möglich das er Hiraku wohl aus dem Bett oder durch den Raum schleuderte, was keine schöne Vorstellung war.
Erneut versuchte der dunkelhaarige Nari zu beruhigen, das es nicht schlimm sei wenn er ihn Fragen stelte und er Nari für seine Unerfahrenheit nicht verurteilen wolle. Wirklich angenehmer machte es Naris Situation nicht, denn je mehr Hiraku betonte das er sich sogar geehrt fühle das Nari ihm als erstes die Chance in seinen Leben gab ihn so zu berühren und zu halten, machte es nur noch schlimmer für den 20-jährigen, der sich nur noch mehr verstecken wollte. War es wirklich derart besonders? Seine Finger schlossen sich bei dem Gedanken etwas fester um die von Hiraku. "Ich... verstehe nicht ganz warum es etwas besonderes ist... Ich verstehe allgemein nicht warum immer viel Wind um diese Beziehungssachen gemacht wird. Es ist doch etwas das alle in irgendwie durch machen." Das es aber auch nicht die "Norm" war mit einem Mann eine Beziehung anzufangen war Nari auch nicht bewusst. Natürlich hatte er immer nur Pärchen gesehen die aus Mann und Frau bestanden hatten, für Nari hatte ein Geschlecht aber noch nie einen Menschen deffiniert. Selbst das war nicht wirklich normal. Je mehr Hiraku auf ihn einredete umso mehr kam Nari etwas mehr aus sich heraus, traute sich tatsächlich Fragen zu stellen und konnte seine Position - so nahe an Hiraku - im Bett auch so langsam hinnehmen. "Wir haben morgen eine lange Reise nach Hause. Eigentlich sollten wir schlafen aber ich weiß nicht ob ich so einschlafen kann." Gab er schließlich zu und spielte damit auf sein noch immer kräftig schlagendes Herz in seiner Brust an. "Gewöhnt man sich irgendwann an dieses pochen? Oder muss ich das jetzt für immer ertragen? Oder kann ich es kontrollieren?" Fragte er etwas stumpf, war ihm seine körperliche Reaktion noch immer fremd und wusste er nicht so recht was er damit anfangen sollte, geschweige denn damit umzugehen. "... ich hab das schon länger... und es wurde immer nur schlimmer und hält sich jetzt auf einer Geschwindigkeit die ich kaum ertragen kann." Murmelte er etwas mehr in sich hinein, hatte seinen Blick wieder gesenkt und gab damit indirekt sogar zu das er seine Augen schon länger auf Hiraku geworfen hatte als dieser wohl annehmen würde. Noch immer lag Nari seitlich neben Hiraku, hatte seinen Kopf allerdings so weit gesenkt, das seine Stirn beinahe Hirakus Brust berührte, während seine Hand noch immer die von Hiraku hielt. In seinem Kopf versuchte er seine Gefühle noch immer sehr rational abzufertigen, schob dieses Gefühl der "Liebe" daher ziemlich vor sich her. "Gefühle sind seltsam." Meinte er mehr zu sich selbst und drückte nur noch deutlicher aus wie unsicher er noch immer war. Vielleicht wäre eine Mütze voll schlaf doch die bessere Entscheidung gewesen?
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Isao Hiraku
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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeSo Sep 29, 2019 1:09 pm

   

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Schneller als es dem Jungen gut tat, hatte Hiraku erneut die Initiative ergriffen um sich einen zweiten Kuss zu stehlen. Länger als beim ersten berührten sich ihre Lippen, auch wenn Nari sich recht schnell und bestimmt von ihm löste. Für sein Verhalten entschuldigte er sich und stellte Hiraku vor die Herausforderung ihm die Angst vor dem zu nehmen, was geschehen war und noch geschehen könnte. Er hatte ihm zwar versprochen ihm jede Zeit der Welt zu geben sich an die Gedanken zu gewöhnen, doch all das Grübeln würde nichts bringen, wenn er nicht wusste, ob seine Befürchtungen der Wahrheit entsprachen.  Mit der Hand unter seinem Kinn hob Hiraku Naris Gesicht an und verhinderte damit, dass er sich noch länger in seinem Kissen vergrub. Seine Wangen schimmerten rötlich und seine Augen blickten recht ungläubig zu dem Weinhändler als dieser ihm von seiner womöglichst (zweit-)größten Schwäche erzählte. Hiraku war bemüht nicht darüber zu lachen als Nari ihm riet nicht einfach hinzuriechen. Wenn das wirklich so einfach möglich wäre, hätte er viele seine Probleme nicht, doch diesen Umstand behielt er für sich. „Mag sein, aber es entspricht der Wahrheit.“ Und irgendwann würde Nari es besser verstehen können. Würde begreifen dass es eine noch so viel größere Schwäche war als sein Bauch, die er sehr wohl ausnutzen könnte, wenn er wollte. Doch für heute hatte er bereits genug gesagt. Stattdessen forderte er Nari auf ihn ruhig zu schlagen, wenn er erneut sein Versprechen es langsam angehen zu lassen erneut brechen würde. Er musste ein wenig bei den darauffolgenden Worten lachen. „Nun ich gebe zu, mich bislang sehr erfolgreich vor Krankenhäuser gedrückt zu haben aber bei deinen Schlägen bräuchte ich wohl eher einen Friedhof. Aber wenigstens werde ich ja mein Testament zu Hause unterschreiben. Lange muss ich mich also nicht mehr zurückhalten.“ zog er Nari ein wenig auf, hatten sie im Urlaub doch eigentlich weniger ernstmeinend beschlossen, dass er lieber sein Testament aufsetzen sollte, wo sein nunmehr Freund regelmäßig Mordanschläge auf ihn verüben wollte. Rein aus Vorsicht.  Vielleicht wurde der Junge auch wieder etwas lockerer, wenn er über weniger ernste Themen mit ihm sprach. Andererseits könnte es ihn auch beruhigen, wenn Hiraku ihn daran erinnerte, immer noch die Möglichkeit zu besitzen ihn einfach über Dinge auszufragen. Einerseits hatte er immerhin deutlich mehr Erfahrung aber auf der anderen Seite war vieles auch für ihn neu. Vielleicht half es Nari zu verstehen, dass sich Hiraku in gewisser Hinsicht gar  nicht so anders wie er fühlte nur „besser“ damit umgehen konnte?
„Ich denke, dass eine Beziehung an sich besonders für die, die eine haben, weil sie nicht nur viel Zeit miteinander verbringen sondern sich ihrer Gefühle füreinander bewusst sind.  Somit ist es – meiner Meinung nach – etwas eher privates zwischen den entsprechenden Personen. Was Menschen jedoch nicht davon abhält darüber zu urteilen in den verschiedensten Möglichkeiten, die ihnen einfallen.“ versuchte er Nari zu erklären, wo es nicht wirklich einfach für ihn war die Worte zu finden, wo er doch selbst nie eine „richtige“ Beziehung geführt hatte. Da war es ein wenig leichter anders an die Sache heran zu gehen. Nachdenklich verzog HIraku kurz sein Gesicht, presste die Lippen ein wenig zusammen und zog die Stirn kraus. Während er noch immer Naris Hand hielt strich seine freie Hand ein wenig über seine Wange. „Ich kann dir zumindest sagen, warum es für mich etwas Besonderes ist.  Etwas zu schaffen, was vorher noch niemand anderes geschafft hat, erfüllt mich mit einem gewissen Stolz. Aber was für mich diese Beziehung wirklich besonders macht ist nicht nur, dass du das gleiche damals geschafft hast, ohne es zu wissen…“ Und damit meinte er, dass der Junge es immerhin geschafft hatte, dass sich Hiraku tatsächlich in ihn verliebte, er so zum ersten Mal überhaupt derartige  Gefühle gespürt hatte. „…nein das wirklich Besondere an dieser Beziehung ist die Chance an sich einen so wunderbaren Menschen als meinen Freund bezeichnen zu dürfen und so viel Zeit meines Lebens wie nur möglich mit ihm zu verbringen.“ Zu gerne würde er ihn in diesem Moment wieder küssen, aber Hiraku wiederstand diesem Drang. Als Nari dann darüber redete, wie unangenehm schnell sein Herz pochte , nickte der Schwarzhaarige auf seine Frage, bewegte schließlich seine Arme um ihn näher zu sich heran zu ziehen, sodass er in seinen Armen an seiner Brust lag. So einfach würde er ihn auch nicht mehr weg lassen. „Komm her. Konzentrier dich darauf regelmäßig zu atmen und dann sollte es wieder besser werden.“ Potenziell würde die Nähe zu Hiraku seinen Herzschlag erst wieder beschleunigen aber er hatte den Glauben daran, dass das Hören seines eigenen viel ruhigeren Herzschlag, den er immerhin kontrollieren konnte, ihn selbst auch herunter bringen konnte.  Zusammen damit, dass er ruhig ein- und ausatmete und er ihm beruhigende Worte zuflüsterte. „ich kann dir nicht versprechen, dass es nicht wieder passieren wird, aber je öfter du dich deinen Gefühlen stellst umso besser wirst du mit ihnen umgehen können.  Dass ist nicht nur etwas was man so einfach sagt, sondern etwas was bewiesen werden konnte. Und irgendwann kannst du es dann vielleicht auch kontrollieren.“ versuchte er ihn zu ermutigen und strich mit einer Hand beruhigend über seinen Kopf, mit der anderen über seinen Rücken. „Geht es schon besser? Schlaf ruhig ein, wenn du Ruhe findest. Ich passe solange auf, dass dein Herz dich nicht umbringt.“


Zuletzt von Isao Hiraku am Mi Okt 09, 2019 5:12 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeDi Okt 08, 2019 6:55 pm


Das sich Nari wirklich traute seine Fragen offen auszusprechen war schon eine gewaltige Leistung von Hiraku. Er versuchte ihm so gut wie möglich seine Fragen, oder eher, stumpfe Feststellungen zu erklären. Irgendwie verstand Nari es ja und es leuchtete ihn auch ein. Dennoch war es immernoch seltsam jetzt selbst in so einer Situation zu sein. "... es fühlt sich tatsächlich... besser an... jetzt wo ich weiß das du... eh.... das du mich magst." Gab er etwas kleinlaut von sich, was so ganz und gar nicht zu Nari passte. Doch was Liebe und Gefühle anging war er schon immer anders und seltsam gewesen. Wut verstand er, auch die Trauer und Freude war ihm nicht fremd. Doch Liebe und Zuneigung? Nichts womit er etwas anfangen konnte, solang es nicht über schwesterliche oder brüderliche Liebe hinaus ging. Vorsichtig strich Hiraku über seine Wange, weshalb Nari fragend den Kopf hob und noch immer nicht sicher war ob er solche Berührungen wirklich lieben lernen konnte. Es war alles so fremd für ihn. Doch Hirakus Worte erwärmten sein inneres, zumindest dachte Nari das. Er sprach davon Stolz darauf zu sein etwas in Nari ausgelöst zu haben was bisher noch nie jemand geschafft hatte und meinte im gleichen Atemzug das Nari das gleiche bei ihm geschafft hatte. War Hiraku daher auch zum ersten mal verliebt? Nari konnte sich das irgendwie nur schwer vorstellen. Andererseits. Hiraku hatte ihn nie angelogen, also musste ja etwas daran sein. Das warme Lächeln was für einen Moment auf seinen Lippen zu sehen war, hielt nicht lange an ehe sich Nari bei dem Gedanken erhaschte das er sich über diese Tatsache wirklich freute. "Ich.. verstehe." Stammelte er wieder nervöser und versuchte immernoch sein pochendes Herz unter Kontrolle zu bringen. Hiraku machte es ihm nicht wirklich einfach, vor allem da er ihn plötzlich als "Freund" bezeichnete und gerne mit so einem "wunderbaren Menschen" wie ihm so viel Zeit wie möglich verbringen wollte. Nicht wirklich wissend was er darauf sagen sollte, wurde er nur wieder etwas rot um die Nasenspitze und senkte seinen Blick etwas mehr. Es war wirklich seltsam solche Dinge zu hören, denn wirklich erwiedern konnte Nari das alles noch nicht. Zu surreal kam ihm die ganze Situation vor. Sie hatten davor doch schon sehr viel Zeit miteinander verbracht, Nari kam es aufjedenfall so vor, konnte da wirklich noch mehr darauß werden? "Wenn du noch mehr Zeit mit mir verbringen willst... dann.. musst du damit klar kommen das ich mich in deinem Bett breit mache." Was auch immer ihn geritten hatte solche Worte zu formen. Er bereute es in dem Moment in dem er es ausgesprochen hatte, denn sein Kopf fühlte sich so an als würde er jeden Moment überkochen. Aber es war auch Naris einzige Erklärung wie sie noch mehr Zeit miteinander verbringen könnten. Schließlich zog Hiraku ihn noch enger an sich, sodass sein Gesicht nahe von Hirakus Brust zum liegen kam. Nicht weniger aufgeregt lauschte er seinen Worten, wobei ihm sein viel zu laut schlagendes Herz wirklich Probleme machte. Er sollte einfach ruhig weiter atmen? Zögerlich drehte Nari seinen Kopf etwas, lehnte sich sehr langsam gegen Hirakus Brust (starb dabei tausend Tode) und versuchte seine, Rat folge zu leisten. "Leichter... gesagt als getan." Murmelte er, atmete noch immer stockend aus."Und das.. soll wirklich besser werden?" Nari war so verdammt aufgeregt, allein neben Hiraku, an seiner Brust lehnend zu liegen, das er sich wirklich nicht vorstellen konnte wie das alles erträglicher werden sollte. Wie viel offener musste Nari noch werden? Es war schon eine große Hürde überhaupts, ansatzweiße an seine Gefühle zu glauben, wie sollte er da noch mehr zu lassen? Doch als er dumpf den Herzschlag von Hiraku hören konnte, brauchte es kürzer als gedacht bis er sichtlich ruhiger wurde. Vielleicht waren es auch die Berührungen von Hiraku an seinem Kopf und Rücken die es besser machten. Schließlich atmete Nari erleichtert aus, entspannte sich immer mehr und sank tiefer in Hirakus Arme, das Kissen und die weiche Matratze. Eine angenehme wärme umfing ihn, ein Gefühl von Geborgenheit machte sich in ihm breit. Von einem Moment auf den anderen wurden seine Augenlider schwer, irgendwie hatte er seinen Arm unter den von Hiraku geschoben um sicher besser an ihn halten zu können. Ehe er sich versah war er tatsächlich einfach eingeschlafen.

Am nächsten Morgen erwachte er und stellte fest, das sie über Nacht wohl Positionen getauscht hatten. Wo Nari in seinen Armen an seiner Brust eingeschlafen war, war es nun Hiraku der seine Arme um seinen Brustkorb geschlungen hatte und mit seinem Kopf auf seiner Brust ruhte. Er hatte es ja bereits schon einmal erlebt das sich Hiraku, irgendwie immer an ihn schmiegte, es alledings jetzt so bewusst und mit den neuen Gefühlen zu erleben war etwas gänzlich anderes. Ob es sein rasendes Herz war das Hiraku weckte konnte sich Nari nicht erklären, zumindest waren sie beide wach und konnten sich für die Abreise bereit machen. Es war es nicht schwer alle Sachen zusammen zu sammeln, Nari hatte ja sowieso nur seinen Rucksack dabei und den Rest in seinen Schriftrollen versiegelt. Zum letzten Mal wurden sie mit dem Hausherren und den beiden Jungs zum Frühstück gerufen. Wesentlich entspannter als die Tage zuvor fühlte sich Nari sogar ziemlich wohl an dem Tisch, unterhielt sich angeregt mit Shingi in dem, wie Nari fand, einen neuen Freund gefunden hatte. Sie versprachen sich zu schreiben, wenn auch er sich bereits denken konnte das der blonde Yoru seine Finger sicher im Spiel haben würde und seine Briefe wohl versuchte abzufangen. Außerdem war sich Nari sicher, zumindest, in das Dorf zurück zukehren, allein wegen der Entdeckung seiner Großeltern die dort gelebt hatten. Da war es selbst verständlich das er sich mit dem anderen treffen würde. Am Ende wurde ihr Gepäck in die Kutsche verladen, Nari sowie Hiraku stiegen ein, wurden natürlich von der gesamten Dienerschaft verabschiedet. Etwas wehmütig blickte Nari aus dem Fenster zu dem Anwesen. So aufregend und anstrengend wie es gewesen war, so würde Nari definitiv die Ruhe und die andere Abwechslung vermissen. Vor ein paar Tagen war er Hiraku noch gegenüber gesessen, hatte ihn mit Isao angesprochen und ihn in seinen eigenen Spielen geschlagen. Heute auf dem Rückweg, saß er neben seinem Freund Hiraku, hatte seine Hand auf seiner liegen, den Blick allerdings abgewandt und blickte mit pochendem Herzen aus dem Fenster und hatte dabei keine Ahnung auf was für eine Zukunft er dabei war zu zu steuern.

~Nari Ende~

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BeitragThema: Re: Urlaubsreif über Valentinstag   Urlaubsreif über Valentinstag - Seite 4 Icon_minitimeMi Okt 09, 2019 5:11 pm

   

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„Für mich tut es das auch, wo ich sehe, das du deine eigenen Gefühle zu akzeptieren scheinst und vor allem ich mich traute es dir zu sagen.“ Lächelte Hiraku. Es würde sicher noch eine sehr lange Zeit dauern bis sein Freund selbstbewusst mit dieser Thematik umgehen würde. Sanft strich er über seine Wange während er stolz darüber war, in Nari diese Gefühle überhaupt ausgelöst zu haben und ihn somit für sich gewonnen zu haben. Was so besonderes daran sein sollte, auch allgemein an der Beziehungssache, schien er nicht wirklich zu verstehen oder eher verstehen zu wollen? Doch Hiraku gab sich größte Mühe es ihm zu erklären – zumindest was seine eigene Sichtweise anging, die der Jüngere so hinnahm. „Damit kann ich leben.“ Hiraku konnte das Lachen nicht unterdrücken als Nari ihm drohte sich in seinem Bett breit zu machen. „Es wäre nichts was mich stört. Im Gegenteil ich würde mich freuen, öfters Besuch von dir zu bekommen. Du bist mir immer willkommen.“ Versuchte er mit diesen Worten eine mögliche Unsicherheit durch sein Lachen wegzunehmen. Ihn schließlich eng an seine Brust ziehend, versuchte er ihm dabei zu helfen mit seinem schwer pochenden Herz zu helfen. „Konzentrier dich auf meinen Herzschlag. Dein Körper wird ihm letztlich folgen.“ Versuchte er ihn zu beruhigend, streichelte seinen Rücken und passte seinen Herzschlag ein wenig Naris schnellen an verlangsamte ihn immer mehr auf einen natürlichen Rhythmus um ihn so nur noch mehr zu helfen. „Das kann ich dir nicht versprechen, aber falls nicht, finden wir eine andere Lösung. Hab keine Angst davor und jetzt versuch dich zu konzentrieren.“ Ermahnte er ihn nochmal. Nach einer Weile spürte er wie rasch der Junge schließlich zur Ruhe kam. Die Augen mussten ihm zugefallen sein als er das gleichmäßige Atmen an seiner Brust spürte. Er war also eingeschlafen. Er küsste seine schopf, hielt ihn noch eine ganze Weile in seinen Armen, ehe er die Decke nur noch mehr über sich beide zog und sich schließlich selbst mehr an Nari schmiegte bevor er ebenfalls einschlief. Ein mehr als ereignisreicher Urlaub.
Als sie am nächsten Tag Frühstück aßen, fühlte es sich vertraut und doch anders an. Deutlicher war es zu spüren als sie Kutsche fuhren, denn wo sie sich am Anfang noch gegenüber saßen, hielt Hiraku nun Naris Hand und schlang den anderen Arm um seine Taille um ihn mehr an sich zu ziehen. Er würde seinen Freund sehr vermissen. Doch fürs erste wollte er sich noch auf den kommenden Abend freuen, bevor er aufbrechen würde nach Chikyû. Noch wollte er sich in diesem schönen Gefühl belassen und noch wollte er dankbar für diesen Urlaub sein. Der Abschied würde schnell genug kommen.

~Ende Hiraku~
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