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Tamagami Yakuro
Exorcist | God of Fortune
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Tamagami Yakuro

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BeitragThema: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeDo Apr 11, 2019 7:14 pm



Nur das Beste

Mizu no Kuni || Heilige Quelle der Amaterasu
09.08.993
Kurozawa Haruka  & Tamagami Yakuro + Sora und Kotaru


Neun Jahre in der Vergangenheit passierte etwas das in der Geschichte der Tamagami so nie vorkommen sollte. Zwei Shinrei Geister stellten sich gegeneinander, bekämpften sich und zogen ihren Meister damit beinahe ins verderben. Der junge Yakuro war zu dem damaligen Zeitpunkt 19 Jahre alt und er hatte nun schon einige Konfikte seiner beiden Shinrei klären müssen. Die beiden verstanden sich nicht, Sora handelte anders als es sich Kotaru vorstellte. Beide wollten nur das beste für ihren Meister und konnten deshalb nicht miteinander Harmonieren. Doch letzten Endes lief alles aus dem Ruder und es kam wozu es kommen musste. Zu seinem Glück hielt er sich in der Nähe des Schreines der Sonnengöttin Amaterasu auf und kann so dem Tod gerade so noch entkommen.

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Tamagami Yakuro
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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeDo Apr 11, 2019 11:49 pm


Die Situation war nicht lange eskaliert nachdem sie den Schrein erreicht hatten. Ein paar Menschen hatten sich an der heiligen Stätte zu schaffen gemacht, hatten die Shimenawa sowie das Shinto-Tor beschädigt und Feuer gelegt. Die Akuma die über die Menschen hergefallen sind und ihre finsteren Gedanken und Taten verstärkten machten nicht nur Yakuro wütend. Immerhin waren sie gerade dabei eine der heiligen Stätten der wichtigsten Götter seines Clanes zu schänden. Sora war noch aufgebrachter als Yakuro selbst und auch der blondhaarige Kotaru war wenig begeistert, wenn auch nicht so Hasserfüllt wie es seine Kollegin war. Die bösen Geister waren schnell vernichtet, Kotaru tat wie immer saubere Arbeit und das obwohl er den blondhaarigen erst seit einem Jahr bei sich hatte. Sora hingegen wollte es wie sooft nicht nur dabei belassen die Akuma zu zerstören nein, sie wollte die Menschen bestrafen indem sie Yakuro dazu brachte sie kurzerhand zu töten. Es brauchte nicht viele Worte an den jungen Tamagami, schon schwang er die Kettensichel – die Waffenform die Sora annehmen konnte – und schlug die Menschen in die Flucht. Diesmal tatsächlich ohne jemanden zu töten. Schwer verletzt waren sie ja, doch keiner war für den Moment gestorben. Seine kalten emotionslosen Augen wanderten über das Blut am Boden das sich langsam mit dem feuchten Boden vermischte, lauschte den stolpernden Schritten der Menschen und dem Wimmern der verletzen das immer leiser wurde. Den dunklen Yukata den er trug war ebenso blutrot wie seine Hände und die einzelnen Blutspritzer in seinem Gesicht gaben ihm ein nur noch finsteres Erscheinungsbild. Seine sonst etwa Schulterlangenhaare waren zu einem lockeren Zopf gebunden, einzelne Strähnen hingen an seinem Gesicht herab. Mit einem leichten zucken seiner Finger verwandelten sich die Waffen in seinen Händen zu den beiden Gestalten seiner Begleiter. Rechts von ihm Sora, das Gesicht grimmig verzogen und die Hände vor der Brust verschränkt, während links von ihm sich Kotaru aufrichtete. -Was sollte das?- Fragte sie schnippisch an Yakuro gerichtet. Die Menschen sind fort. Das wollten wir doch erreichen. Antwortete er gelassen, spürte allerdings bereits den stechenden schmerz in seinem Nacken der ihn bereits vorwarnte, das mit den Shinrei etwas nicht stimmte. -Sie sind LEBEND davon gekommen. Das war so nicht- - "DOCH GENAU SO SOLLTE ES SEIN!" Platzte es aus dem blondhaarigen Kotaru schließlich heraus, während er mit geballten Fäusten auf Sora zu stapfte die ihn nur mit hochgezogenen Augenbrauen anstarrte. -Du wagst es… Pass auf wie du mit mir redest! Menschen die unsere Götter so schändigen haben es nicht mehr verdient weiter auf dieser Welt zu wandeln! Das solltest du eigentlich wissen!- Empört erhob Sora ihre Stimme, doch der jüngere blonde ließ sich davon nicht aufhalten, stand nun direkt vor ihr und gab ihr einen kräftigen Schubs. "Ich habe mir das jetzt lange genug mit angesehen! Es ist falsch Leute zu töten! Ich werde nicht länger zulassen, dass du Yakuro-sama dazu nötigst!" Als die Worte den Mund des kleineren blonden verließen spürte Yakuro wie sich sein Magen verkrampfte, sein Kopf fing an zu Schmerzen und seine Beine gaben plötzlich nach, weshalb er langsam zu Boden sank und ein leichtes keuchen von sich gab. Nie hatte er solche Schmerzen durch einen Wutausbruch seiner Schinrei zu spüren bekommen. Nie war es so schlimm gewesen, dass er nicht mehr auf seinen Beinen stehen konnte und der Tamagami hatte ein ganz schlechtes Gefühl. Die beiden Geister waren derweil zu sehr in Rage, als das sie bemerkten was sie mit ihrem Meister anrichteten. -Ich lasse ihn nur genau das tun weshalb wir hier sind. Die Bestrafen die es nicht würdig sind! Die Menschen sind verdorben Kotaru und wenn wir sie nicht aufhalten wird es bald keine Götter mehr geben an die es sich zu Glauben lohnt! Oh manchmal wünschte ich mir ich wäre ein Akuma damit ich selbst Hand anlegen kann! Doch ich muss immer durch die Hand von Yakuro-sama agieren!- Ihre Hand schoss nach vorne, ihre langen dünnen Finger schlossen sich um den Hals des blonden Shinrei der überrascht nach Luft schnappte. "Wir… können das auch… anders… erreichen." Keuchte er und schaffte es Sora von sich zu schütteln. Yakuro währenddessen durchlebte eine Achterbahn an Emotionen und Schmerzen. Sein Kopf dröhnte, sein Körper zitterte und ein elendiges brennen zog seinen Nacken herab über seinen gesamten Oberkörper. Inzwischen konnte er sich kaum noch auf seinen Knien halten, stützte sich mit seinen Armen von dem feuchten, matschigen Boden ab und presste seine Zähne zusammen um den Schmerz zurück zu halten. Mit flackernden Augen hob er seinen Kopf, sah verschwommen wie die beiden Shinrei erneut aufeinander zuschritten, sich gegenseitig an den Klamotten zogen und ihre Stimmen immer lauter wurden. Das dröhnen in seinem Kopf war inzwischen so laut, dass er kaum hören könnte was sich die beiden an den Kopf warfen. Erst als er sah wie Sora ihren Arm zu ihrer Kettensichelklinge verwandelte ging ein Ruck durch ihn. Hah… T-tut. Das nicht…. Stop. Hauchte er und hob seinen Arm in Richtung der Shinrei Geister, als die Frau auf den blondhaarigen losging und mit der Klinge nach ihm ausholte. Kotaru duckte sich geschickt hinfort, stieß Sora erneut von sich weg, seine bernsteinfarbenen Augen funkelten bedrohlich. Dieses mal redete er länger auf Sora ein, gestikulierte mit seinen Armen und verzog sein Gesicht grimmig als sie nur ihren Kopf schüttelte und plötzlich in Richtung Yakuro blickte, ihre Augen erfüllt von Zorn. ….Hört… auf…. Flüsterte er erneut, sein Atem ging stockend und schwer, etwas in ihm verkrampfte sich erneut und er fing an zu würgen, hatte im nächsten Moment einen eisernen ekelhaften Geschmack im Mund und griff sich mit seiner Hand an sein Herz, grub seine Finger durch den Stoff in seine Haut und spuckte etwas Blut. Inzwischen hatte das brennen seinen gesamten Körper eingenommen, sein Arm und sein Hals waren verfärbt in dem dunklen lila der Noroi Infektion, die Krankheit und Strafe die die Tamagami heimsuchte sollten sie ihre Shinrei nicht unter Kontrolle haben und sich emotional verausgaben. Es war kein wunder das die Infektion sich wie ein Feuer in seinem Körper ausbreitet, die Gemüter seiner beiden Geister schlugen über, beide hatten sich nicht mehr unter Kontrolle und Yakuro war ihrem Tun hilflos ausgeliefert. Während Sora ihn nun von oben herab betrachtete verfinsterte sich ihr Blick weiter. -Ich bin es Leid. Ich bin es Leid dir immer wieder sagen zu müssen was du zu tun hast. Oh wäre ich doch ein Akuma dann müsste ich mich nicht auf dich verlassen – wärst DU nicht einfach ein Akuma dann wäre es alles egal. Oh ich weiß… werden, werden wir zusammen zu einem und vernichten all jene die es nicht verdient haben. Yakuro-sama, ich tu das nur für dich. Ich habe dir nie weh getan, ich habe dich immer geleitet…. Trotzdem. Trotzdem verstehst du meine Ansichten immer noch nicht und stellst dich mir in den Weg.- Ihre Stimme war bedrohlich und gegen ihren Meister gerichtet, ihr Blick zeigte etwas wahnsinniges als hätte sie nun jeglicher Verstand verloren. Kotaru reagierte schnell, stellte sich Sora in den Weg und breitete schützend seine Arme vor seinem Meister aus. "Wage es ja nicht Yakuro-sama etwas anzutun. Sieh ihn dir an! Das ist alles deine Schuld! Hätte ich nur früher reagiert, hätte ich-" -MEINE Schuld?- Unterbrach die Frau den jüngeren und fing an zu lachen, hob ihre Hand und deutete von Kotaru auf den am Boden kauernden Yakuro. -Sieh genau hin Kotaru, wer von uns beiden trägt die Noroi Infektion auf der Haut? Wer von uns hat Yakuro-sama angesteckt? Das warst DU, ganz allein DU!- Hysterisch fing sie an zu lachen und der blonde Geist wusste ganz genau das sie recht hatte, während ihre Haut noch strahlend rein war, überzog den Hals und die Hände von Kotaru die gleiche Verfärbung wie man es bei seinem Meister erkennen konnte. Natürlich war der blonde schuld, er fühlte sich das ganze Jahr in dem er mit Yakuro und Sora zusammen war unglaublich schrecklich mit ihren Taten, doch er hatte nie gewusst wie aus dieser Situation entkommen konnte. Yakuro vertraute seinen Geistern mehr als jedem anderen auf der Welt, er würde nie die Entscheidungen seiner Shinrei anzweifeln. Deswegen hatte er blind auf die Art von Sora vertraut, war ihr gefolgt und hatte ihr gehorcht, weil er immer dachte sie war im Recht. Tief im inneren jedoch war er allerdings doch auch nie ihrer Meinung gewesen, sonst hätte er die Menschen heute nicht davonkommen lassen. Kotaru wusste das, er verstand seinen Meister und nur er konnte ihn von dieser Schlange befreien. "Ich werde heute Yakuro-sama von dir befreien. Ein für alle mal!" Entschlossen beschwor Kotaru in seiner Hand seine eigene Form des Katanas das er annehmen konnte, hob die Waffe und richtete sie zielgerecht auf den anderen Shinrei Geist ihm gegenüber. Erneut musste Yakuro würgen als Kotaru die Waffe hob. Er darf das nicht tun… nur ich kann das… warum… du bringst dich selbst in zu große Gefahr Kotaru. Hör auf. Das ist es nicht Wert. Der Schmerz in seinen Gliedern zerfraß ihn mit jeder Sekunde die verging. Nur wage nahm er die Bewegungen seiner Shinrei wahr. Er spürte wie die Emotionen der beiden aufeinander prallten, wie sie miteinander kämpften, sich verletzten und anschrien. Mit aller Gewalt hielt Kotaru die Frau davon ab ihren eigenen Meister anzugreifen um ihn endgültig über die Schwelle der Akuma zu bringen. Die blinde Wut und der Hass von Sora auf die Welt und die Menschen machten sie taub für alles was Sinn ergab, sie war besessen davon ihren Meister zu einem Dämon zu machen und das nicht erst seit eben. Dieser Shinrei Geist war verdorben, sie war böse, wusste es allerdings nicht und Yakuro hatte es all die Jahre ignoriert und hingenommen. Ich war so dumm…. Sie hat mich nur benutzt für ihre unmoralischen Ziele. Das was sie will ist nicht der Wille meines Clans, nicht der Wille der Götter. Warum.. warum habe ich es immer ignoriert? Weil sie eine Frau ist und mich an Mutter erinnert? Und Kotaru.. er… er beschützt mich vor ihr. Stirb nicht… nicht noch einmal. Plötzlich riss Yakuro seine Augen auf, starrte auf die Szene vor sich, Sora hielt ihre Kettensichelklinge an den Hals des Jungen, während Kotaru entwaffnet auf dem Boden lag und sich versuchte frei zu kämpfen. Nicht… nicht… gib nicht auf Kotaru. Du kannst sie überwältigen. HÖRST DU! Rief er als Sora ihre Hand zum letzten Schlag erhob. Genau in diesem Moment drehte sich der blonde zur Seite, erreichte sein Schwert und rammte es dem anderen Shinrei geist mit aller Kraft die er besaß durch die Brust, durchbohrte ihr Herz und Yakuro konnte den Schmerz in seiner eigenen Brust fühlen. -Er wird.... es vermissen Kotaru.... er wird... das war... das Beste.... für ihn.... merk.. dir das.... Yakuro hielt den Atem an, Blut sammelte sich in seinem Mund und sickerte sein Kinn herab, als sich Sora vor seinen Augen in Luft auflöste und ein Teil mit ihr starb.
Kotaru hatte die Augen vor Panik und Schreck aufgerissen, sein gesamter Körper zitterte, er ließ prompt seine eigene Waffe fallen und starrte mit Angsterfüllten Augen zu seinen Meister der blutüberströmt, die Noroi Infektion überall auf seiner Haut sichtbar und mit tränenden Augen zu dem blondhaarigen blickte. Die Tyrannei hatte ein Ende, genau das realisierten die beiden in diesem Moment. Doch zu welchem Preis?... Sterbe… ich nun auch? Verdammt… jetzt wo sie fort ist. Jetzt wo wir…. Frei sein können. Wo ich… ihm ein gutes…. Yakuro keuchte schmerzerfüllt, sackte zusammen und spuckte weiterhin Blut. "Oh nein, oh nein, oh nein.. Yakuro, Yakuro-sama! Ich habe.. nur. Ich. Ich wollte. Das. Das. So wollte ich das nicht." Der Junge war im Schockzustand, panisch, ängstlich und noch immer voller Adrenalin. Stolpernd kam er auf seinen Meister zu fiel vor ihm auf die Knie und versuchte den dunkelhaarigen Tamagami irgendwie auf die Beine zu ziehen. "Yakuro? Wach auf. Yakuro? Bitte. Ich. Ich hab das… ich… ich hab gespürt das du das nicht willst, das du das nie wolltest, ich wollte nur das Beste für dich. Aber… nicht so. So habe ich das nicht gewollt. Bitte wach auf." Schluchzend hielt er Yakuro in seinen Armen, sah sich panisch um und blickte zu dem klaren Wasser der Quelle. Hatte ihm Yakuro nicht einmal erzählt man könnte das Noroi mit gesegnetem Wasser entfernen? Da er sich nicht anders zu helfen wusste, zerrte er den schlaffen Körper seines Meisters über den aufgeweichten Boden, zog ihn übe das Ufer in das Wasser, rutschte selbst auf den rutschigen Grund aus und stürzte rücklings ins Wasser. Schnell hechtete er zu dem Körper seines Meisters, hielt seinen Kopf in seinen Händen Überwasser und starrte auf die geschlossenen Lider von Yakuro. Der Dreck und das Blut von der Kleidung der beiden färbte das Wasser sofort trüb, mit zitternden Fingern rieb Kotaru über das Gesicht seines Meisters, entfernt das Blut, versuchte die Noroi Infektion hinfort zu wischen und von seiner Haut zu rubbeln. "Es bringt nichts…. Warum bringt es nichts. Irgendjemand. Irgendjemand muss ihm doch helfen." Tränen der Verzweiflung rannen die Wangen des Jungen herab, als er sich hilfesuchend in der Gegend umsah und auf den Schrein der Göittn vor sich starrte. "Bitte… Amaterasu…. Hilf ihm. Rette meinen Meister, rette deinen Gesannten, rette das Mitglied der Tamagami. Sie sind euch immer treu ergeben. Er wusste es nicht besser. Vergib ihm seine Taten und rette ihn. Bitte… ich flehe Euch an." Pure Verzweiflung war in seinem flehen zu hören. Seine Tränen wollten nicht stoppen und mit jeder Sekunde die verging klammerte er sich stärker an seinen Meister, klammerte sich an das letzte was ihm in dieser Welt je lieb gewesen war und wünschte sich einfach nur das er seine eigenen Emotionen und Taten einfach heruntergeschluckt hätte und nie gehandelt hätte.

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Kurozawa Haruka
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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeSo Apr 14, 2019 10:54 pm


Es war ein trüber Tag im Reich des Wassers, was eigentlich nichts besonderes war. Doch auch Haruka war nicht besonders begeistert über den Tag. Sie hatte am Morgen ihr Zimmer verlassen und sich auf gemacht. Das Dorf, in dem sie länger gewesen war, hatte nichts mehr zu bieten gehabt. Es war ohnehin nur ein Abstieg gewesen und doch hatte sie dort einiges an Schmuck verkauft. Aber dieser Ort, es schauerte sie noch immer. Ein grausames kleines Örtchen. Alle hatte immer schlechte Laune, es war beinahe überall nass und nicht einmal mein Zimmer war ständig trocken. Dabei habe ich durch das spielen beinahe nichts bekommen und für ein neues Kleid wird es auch nicht reichen. Es ist ein Jammer. Ich verschwende meine Leben an diese unkultivierten Leute. Wenn sie doch nur wüssten was für eine Ehre es ist mich spielen zu hören oder mich zu sehen. Aber was wissen die schon! Seufzend wandert sie weiter durch das schlechte Wetter. Seit Tagen trug sie ein ihr verhasstes Objekt mit sich herum, einen Regenschirm. Diese wertlose Stück war ein Überbleibsel ihres Bruders und das war ein Grund es zu behalten und es weg werfen zu wollen. Sie wünschte sich, dass er irgendwann einfach in Flammen aufging, dann wäre sie diesen unsäglichen Konflikt los, aber jetzt war alles halbwegs in Ordnung. Nun soweit es in Ordnung sein konnte. Obwohl sie heute recht hübsch aussah war sie nicht ganz zufrieden. Ihr Haar hatte sie dem Wetter angepasst, sodass die Feuchtigkeit sich nicht darin verfing. Ihr Scheitel war sauber gezogen, der Pony ordentlich unordentlich und der Rest ihrer Haarpracht war zur Seite geflochten und mit einem Roten Band verziert. Das hübsche weiße Kleid war eng, betonte ihre Figur und war absolut unpassend für die Fertigkeit in der Luft. Der Tag würde aber warm werden, sollte es zumindest so hatte sie es zumindest im Gefühl. Noch trug sie also eine schwere schwarze Jacke, vielmehr einen Mantel, den sie bis zum Kinn hoch geknöpft hatte. Den Regenschirm schwang sie missmutig in ihrer Hand hin und her. Immerhin hatte sie ein Ziel nach dieser ernüchternden Zeit in diesem kleinen Dorf. Nun es war kein Dorf, sondern mehr ein kleiner Ort, vielmehr ein Loch im nirgendwo. Der Gedanke frustrierte sie erneut und sie seufzte lautstark. Sie musste einfach positiv denken und das konnte sie nur, wenn sie an den Schrein dachte. In einem Absatz über Schreine hatte sie die heilige Quelle der Amaterasu gefunden. Von ihrem Besuch erhoffte sie sich ein Treffen mit ihrer Göttin, vielleicht mit einer anderen Gottheit. Sie freute sich darauf einen neuen Ort zu entdecken und hoffte, dass dieser weniger normal und langweilig war. Mittelmaß stand ihr einfach nicht und sie mochte es auch nicht. Sie lief eine viel zu lange Zeit wie sie fand und als der Tag voran schritt erreichte sie ihr Ziel. Es war jedoch kein schöner Ort, es war ein Ort des Grauens wie sie bald herausfinden musste. Den Regenschirm über die Schulter geworfen und den Mantel mittlerweile offen hörte sie die Stimmen schon von weitem.
Das erste was Haruka bemerkte war das entfernte knistern von Holz, was sie jedoch zunächst nicht störte. Doch dann kamen sie, eine Schar von Menschen stürmte voran und sie schienen verwirrt, aufgebracht, einige schrien um Hilfe. Haruka stoppte jemanden doch die Person war zu verwirrt, zu aufgewühlt und zum Glück kein Shinobi. Ihre Finger drückten sich an die Schläfe und sie brach den Schockzustand des Mannes ohne Problem. Bilder blitzten vor ihren Augen umher. Man hatte den Schrein angezündet. Wut kochte in ihr auf und mit einem weiteren Impuls ließ sie ihn vergessen, dass er sie gesehen hatte, dass er sie informiert hatte. Dann stieß sie ihn von sich. Warum brannte man einen heiligen Ort nieder? Niemals würde sie gegen eine Religion vorgehen und deren heilige Orte angreifen. Wieso griff man Amaterasu an? Ihr Kopf schütteln wollte nicht mehr aufhören und doch war dies nicht was sie beunruhigte. Es hatte einen Streit gegeben und dieser hatte in einer Eskalation geendet. Erst Feuer an einem heiligen Ort und nun ein Kampf. Waren die Menschen alle verrückt geworden in den letzten Jahren? Ihre Schritte wurden größer und zielstrebiger, sie musste doch irgendetwas tun können. Obwohl alle Zündler fort waren schien das Chaos jedoch kein Ende zu nehmen. Als sie das Gelände erreichte konnte sie zunächst nicht einschätzen was sie da sah. Durch den Rand der Bäume sah sie eine kleine Gestalt, blasses Haar und er stach eine Frau – war es eine Frau – nieder? Eine weitere Person kauerte am Boden und mit einmal war die erstochene Gestalt fort. Haruka blinzelte einige male, sie hatte sich doch nicht noch jemanden eingebildet, oder? Kann das sein, ist das möglich? Ich habe doch von ihnen gelesen, aber gesehen. Ohh wenn das war ist. Wenn es wirklich wahr ist, wie heißen sie wie heißen sie. Ach ich finde das heraus. Chakra schoss an die Stelle ihrer Lücke und spürte wie ihr ein Licht aufging. Hatte sie hier einen Tamagami vor sich? Motivation ergriff sie und zu spät kam sie auf die Idee, dass helfen eine gute Idee wäre. Als sie jedoch verstand das die beiden angeschlagen waren setzte sie sich in Bewegung. So wirklich passte das alles jedoch nicht zusammen. Daran störte sich die Kurozawa jedoch nicht. Gut gelaunt lief sie mit ihrem Regenschirm auf der Schulter zu den beiden Personen hinüber. So gut gelaunt waren die beiden dann jedoch nicht. Gerade so erhaschte sie noch einige Worte des blonden jungen und rollte die Augen. Pah Amaterasu – Helia hatte sie geleitet und es war ja wohl hinlänglich bekannt, das Helia mächtiger war. Nah nah nicht verzagen die Inkarnation der Sonne ist ja schon da, gab sie großspurig von sich und klopfte dem Jungen locker auf die Schulte. und jetzt husch husch weg da, ich muss ihn mir ansehen. Mit den perfekt manikürten Händen fuchtelte sie vor dem Jungen herum und wedelte mit dem Schirm gefährlich durch die Luft. Kaum hatte sie damit aufgehört, warf die den Schirm auf die Steine und verzog die Lippen. Ihre blassen Augen besahen sich den Jungen, der da halb tot im Wasser war. Missmutig schürzte sie die Lippen und schlüpfte aus ihren hübschen Schuhen um sie neben dem Blonden zu platzieren. Nicht drauf treten, die waren teuer und hier die da mal eben halten. Nicht komisch schauen MACHEN. Unruhig drückte sie ihm ihren Mantel auf und begann mit geschickten Fingern den Gürtel mit ihren Schriftrollen zu lösen und ihn auf einen Stein zu legen. Der junge würde ihren Mantel hoffentlich nur halb nass machen. Aber ihr Kleid – sie würde es ruinieren. Ausziehen würde jedoch zu lange dauern, also hüpfte sie in das seichte Wasser und nahm den platz des anderen ein. Ihre eine Hand glitt unter den Kopf des dunkelhaarigen und sie musste sie zusammen reißen um nicht los zu zetern. Blut, Dreck und was auch immer noch im Wasser war fraßen sich in das weiße Kleid und auf dem Gesicht der Kurozawa zeichnete sich Missgunst ab. Dennoch zog sie sein Gewand auseinander und fand was sie gedacht hatte. Er war wirklich ein Tamagami. Das machte alles ein wenig komplizierte. Während die Hand unter seinem Kopf leicht zu schimmern begann fischte sie mit der anderen nach einer Schriftrolle und rollte diese über den Steinen aus. Mit einem leisen Puff erschien ein Foliant den sie kurz an Ort und stelle ließ. Das wenige heilende Chakra das sie in seinen Körper gegeben hatte bestätigte ihre Idee. Er war nicht verletzt wie normale Leute es waren, sie nannte diesen Zustand befallen. Sie wusste nicht alles über diese Leute, aber sie wusste das dieser Zustand sie töten konnte. Religionen waren eine Sache, aber Krankheiten faszinierten sie um einiges mehr. Sie musste ihn heilen, sie MUSSTE. Es gab keine andere Option, ihr Sturkopf würde ein Versagen nicht dulden.  Ihr Kopf zuckte hoch. Kein Wort mehr wenn du willst das er überlebt. Sie kannte sich – leider. Wenn er sie jetzt ablenken würde, sie würde verrückt werden. Dann starrte sie den jungen unter ihren Händen an. Ihr Kleid war durchweicht, ihre Füße fühlten sich auf dem Boden seltsam schlammig an. Heiliges Wasser gab es hier und das Blut verunreinigte es. Sie sandte Chakrawellen aus, die das Wasser aufwirbelten, es anregten den Dreck fort zu bewegen. Dann nahm sie beiden Hände, eine hielt sie am Kopf, die andere drückte sie auf seine Brust, nachdem sie den Stoff fort geschoben hatte. Chakra wallte in ihr auf und strömte durch ihre Hände in seinen Körper und ergriff die Ränder seiner Infektion, um diese unendlich langsam zurück zu drängen. Was an diesen Stellen blieb war ein geschundener Körper, doch zuerst musste sie diesen Befall eindämmen.



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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeDo Jun 13, 2019 5:10 pm



Es waren elendig lange Minuten in denen sich der blondhaarige Shinrei Geist wie ein Hoffnungsloses Elend vorkam. Nicht fähig seinem Meister zu helfen sondern auf ein Wunder zu warten war wohl das schlimmste was Kotaru durchstehen musste. Doch die Götter schienen Yakuro und ihm wohlgesonnen, sein flehen wurde er hört und die selbsternannte Inkarnation der Sonne erschien tatsächlich neben ihm. Eine Junge Frau, feuerrote Haare, ein elegante Gewandt, ihr Aussehen war markellos rein, was man von den beiden Jungs absolut nicht sagen konnte. In seiner Verzweiflung gehorchte Kotaru ihr einfach, sie hatte eine seltsam bestimmende Wirkung auf ihn die ihn einfach dazu verleitete ihr zu vertrauen. Sie wirkte so als wusste was sie tun würde. Ein leisese Wimmern war alles was der blondhaarige von sich gab, blickte noch ein letztes mal auf seinen Meister herab ehe sich die hübsche Frau bereits daran machte sich der unnötigeren Kleidung zu entledigen, einige Dinge auf den Steinen zu platzieren und ihren Mantel auszuziehen den sie Kotaru einfach entgegen hielt und den jungen Shinrei Geist ziemlich in die Schranken wieß mit ihrem verhalten. Er konnte kaum Widerworte aussprechen, ihre Präsenz war erdrückend auf ihn, eine solche Person hatte er noch nie getroffen und wusste nicht wie er mit ihr umgehen sollte. Mit Tränennassem Gesicht hielt er mit seiner Hand den Mantel über seinen Kopf während er mit der anderen noch immer Yakuro an sich gedrückt hielt, sah der Frau dabei zu wie sie elegant zu ihm ins Wasser glitt und den Tamagami aus seinen Armen nahm um ihn sich anzusehen. Kotaru machte wie von selbst Platz, seine Finger gruben sich in den weichen Stoff des Mantels den er ohne weiter darüber nachzudenken einfach fest an seinen Oberkörper drückte damit ihm das Kleidungsstück halt geben konnte. Ein weiteres Wimmern entwich ihm ehe die rothaarige ihm sofort anfuhr keinen Ton mehr von sich zu geben. Fertig mit sich selbst schwankte Kotaru leicht zur Seite, lehnte sich halb über einen der Steine die einen sicheren Weg zum Schrein ebnen sollten und vergrub den Mantel unter sich, vergrub sein Gesicht in dem gutriechenden Weichen Stoff und hielt einfach nur die Luft an.
Yakuro selbst bekam von seiner Retterin nichts mit, sein Geist war damit beschäftigt die Schmerzen, sowie den Akuma in sich im Zaum zu halten. Einen Shinrei auf diese Art zu verlieren riss ein Loch in seine Psyche, ein Teil von ihm war gerade verstroben und hatte mehr als genügend Spielraum gelassen damit die Bösen Geister in ihn fahren konnten. Zum ersten mal in seinem Leben spürte er Reue, Leid - all das Böse das er die ganzen letzten Jahre getan hatte brach regelrecht über ihn ein und führte ihn vor Augen in welchem Unrecht er gehandelt hatte. Unschuldige waren durch seine Hand gestorben, er hatte Kinder gequält und noch viele andere Dinge getan nur weil Sora ihn dazu getrieben hatte. Er hatte nie gesehen wie Bösartig sie gewesen war und es so hin genommen. Eine ganze Weile war es Still um ihn herum, er hörte nur das leise Rauschen des Wassers während er die Gefühle versuchte zu kontrollieren. Oder eher versuchte alles zu akzeptieren. Wie schwer das alles war spürte er erst als sich die Schmerzen in ihm langsam linderten, sein Bewusstsein stärker in die Welt zurückkam und er immer effektiver das Vergangene ergreifen und verarbeiten konnte.
Eine Regung zeigte sich in seinen Zügen als er schmerzvoll das Gesicht verzog und seine Augenlider leicht flackerten ehe er sie halb öffnete. Erkennen konnte er nichts, spürte lediglich die Hand an seinen Hinterkopf und ans einer Brust. Mehr konnte er nicht spüren, das brennen auf seiner Haut und in seinem Kopf waren zu stark. Dennoch gab es etwas nach dem er greifen wollte, nachdem er greifen musste um weiter zu überleben. K...o-ta... Er brauchte seinen Shinrei Geist, er brauchte ihn mit allen Mitteln um es zu schaffen. Er konnte die Präsenz seines Shinrei nur schwach spüren - oder eher wie seine Anwesenheit immer schwächer wurde sodass er Angst bekam das auch Kotaru verschwinden würde. Das leise säuseln seines Meisters ließ Kotaru zusammenfahren und aufsehen, blickte in das fahle Gesicht seines Meisters, konnte unter den halb geschlossenen Augenlidern allerdings das stechende Blau seiner Augen erkennen. Mit einem leisen japsen ließ er von dem Mantel ab, stürzte auf die Knie in das Wasser und war beinahe bis zu den Schultern von dem kühlen nass bedeckt. Wie von selbst griff er nach der Hand von Yakuro, biss seine Zähne weiterhin zusammen und unterdrückte jegliches schluchzen. "E-es.... t-ut... mi-" Doch so schwach wie es auch war schüttelte Yakuro nur seinen Kopf, immer mehr kehrte Leben in seinen Körper zurück, jetzt wo er eine physische Verbindung zu seinem Geist hatte schien es auch immer besser und schneller zu gehen. Sein Blick wanderte zu der rothaarigen Schönheit über ihn, er konnte nur Schemenhaft erkennen wer zu seiner Rettung gekommen war, starrte sie allerdings an als wären ihm die Götter persönlich erschienen. Ama-.... Eine Stimme in seinerm Kopf unterbrach ihn, flüsterte Worte und einen Segen der die bösen Geister vertreiben sollte.

Segne meine armen Worte, dass sie ihn heilend berühren und seine Verlassenheit mildern. Berühre meine Augen, dass er sich zu Hause fühle in meinem Blick.

Da waren mehr Worte, eine Prophezeihung die er allerdings heute noch nicht verstand und die Worte nicht einordnen konnte.

Finde die, die sich verloren in anderen haben und führe sie zu mir. Mein Blick wird dich nicht täuschen.

......? Unglaubwürdig atmete er angestrengt aus, er wusste nicht was er soeben gesehen, oder nicht gesehen hatte, doch, war ihm gerade wirklich eine seiner Gottheiten begegnet?
Jetzt da Yakuro wieder mehr oder minder bei Sinnen schien, besserte sich auch sein körperlicher Zustand mit jeder anstrengenden und langen Minute die sich wie Stunden führ Kotaru anfühlten. Sicher bemerkte auch die mysteriöse Retterin das sich sein Zustand langsam aus dem kritischen Bereich herausbewegte.


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Kurozawa Haruka
Kurozawa Querkopf | Helias Stimme
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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeMi Jun 26, 2019 9:29 am

Es war unangenehm einen Befallenen zu heilen, das merkte sie schnell. Diese Krankheit, so verzehrend sie auch war, war nicht normal. Es war keine Haut, die auf natürliche weise geschunden wurde, es war etwas anderes, etwas das den Menschen anders bestrafte.  Sie wusste nur bedingt viel über die Tamagami, wusste das sie einem Geisterkult angehörte und diese Wesen in der Welt sahen. Ihre Infektion stammte aus dem Zwiespalt zwischen sich selbst und den Geist – irgendwie sowas. Sie wusste es nicht wirklich, wusste nur das ein Sterben des Geistes auch seinen Meister, oder was auch immer er war, schwer zusetzte. Sie sah es, spürte es unter ihren Fingern. Ihre Augen blieben geschlossen, während die Welt um sie herum still blieb und so verweilte. Gib mir die Kraft diesen verwirrten Geist zu leiten, murmelte sie kaum hörbar, während das Kribbeln unter ihren Fingern nicht weniger wurde. Ihr Kleid war hinüber, dass spürte sie. Außerdem wusste sie nicht ob es reichen würde die Infektion zu halten und sie daran zu hindern zu wachsen. Unter dem Wasser schien sie viel zu langsam zurück zu weichen. So viel zu der heilende Wirkung eines Schreines. Nun es war auch nur ein Schrein von Amaterasu und nicht von Helia. Nicht das ihre Göttin so etwas hatte, es gab hier nur die zerklüfteten Berge und die grünen Täler, in denen ihre Macht zu zirkulieren schien. Sie wünschte sich auch Zugriff auf diese Energien zu haben und doch war sie froh, nur einer Göttin zu dienen. Es war schon seltsam genug, dass ein Geist dazu fähig war einen selbst zu töten ohne das er wirklich ohne einen leben konnte. Sie würde sich das ohnehin erklären lassen müssen.
Unter ihrer Hand regte sich irgendwann der Körper, auch wenn sie nicht begriff warum. So viel besser ging es ihm nicht. Abgelenkt dadurch, öffnete sie die Augen, sah seine flackernden Lieder. Kaum hörbar brachte er ein paar Laute zu stande und sie stöhnte als sie sah wie der Blonde ihre Sachen fort warf und ins Wasser kam. Na toll, jetzt darf ich auch einen neuen Mantel kaufen, knurrte sie unruhig, ließ die Hände jedoch an dem Mann. Jetzt da der blonde Junge bei ihm war schien alles schneller zu gehen. Als würde er dafür sorgen, dass diese Infektion nicht mehr von ihm besitzt ergriff. Der Tod der Frau hatte sie ausgelöst, die Einigkeit mit diesem Kind drängte sie zurück? Aber scheinbar war es nicht ausreichend gewesen nur den Geist zu besitzen. Es war ein innerer Prozess wie sie plötzlich begriff, welchen sie unterstützt hatte. Ein bitteres Lachen drang durch die Luft. Sie war nur ein Mittel zum Zweck, aber nicht die Heilung, nicht die Erlösung dieser Krankheit. Für so etwas hatte sie sich die Kleider dreckig gemacht!  Jede Sekunde mit der sie die Krankheit, oder was auch immer es hier war, zurückhielt, ihre Grenzen festhielt, ließ sie sich zurück drängen. Ein seltsames Gefühl diesen Flickenteppich zu reinigen und dafür zu Sorgen das die Ränder nicht ausbrachen. Sie wollten es nicht mehr, ließen sich halten, kontrollieren und sie wanderten zurück. Vielleicht schneller durch ihr heilendes Chakra, vielleicht langsamer als es möglich gewesen wäre. Das Wasser um sie herum hatte sich mittlerweile in jede Faser ihrer Kleidung gefressen und ließ ihre Haut kühl werden, ihr Geist jedoch blieb wach. Die Minuten zogen sich in einen langweilige Unendlichkeit. Lange zu leben war nicht schlimm, aber unendlich lange darauf zu warten bis etwas geschah, dass man nicht beeinflussen konnte war nervig. Da sie das Muster jetzt verstanden hatte war es jedoch nicht mehr so wichtig, sich vollständig auf die Heilung zu konzentrieren. Also Blondchen, da du meinen Mantel auch ruiniert hast erzähl mir mal warum „Mister-ich-bin-am-sterben-aber-irgendwie-doch-nicht“ so kollabiert ist. Er ist ein ach wie war das noch mal Tama-gami ja? Hast du zumindest eben irgendwann mal gesagt. Plapperte sie munter vor sich hin und starrte den Blonden an. Wie ist das so bei euch? Du bist also so ein Geisterwesen und die andere war auch eins? Muss sie ja – ich meine Menschen lösen sich nicht auf. Shinobi ja, aber du weißt was ich meine nech? Also wie ist das so als Geist? Kannst du mit den Göttern kommunizieren, oder macht das nur der hier? Die Hand unter seinem Kopf, bewegte diesen kurz hin und her bevor sie weiter vor sich hin sprach. Wie ist da so als nicht Helia Anbeter, bist du gestorben und er hat dich zurück in diese Welt gebracht? Ist das wie das Edo Tensei oder ist es anders? Ich meine bist du immer in dieser festen Form, oder bist du an sich mehr ein Geist? Könntest du mir auch Schaden zufügen oder brauchst du ihn zum agieren? Sie hatte so viele Fragen. Viele davon waren seltsam trivial, andere davon durchaus komplexer. Wie nahm diese beiden die Welt war, war sie für Geister anders oder war sie genau so wie die ihre? Wenn der Junge wieder fit war und sie wieder trocken, dann würde sie ihn all das fragen, wahrscheinlich noch viel mehr. Dafür musste jedoch erst einmal die ganze Infektion verschwinden und sie mussten aus diesem Wasser heraus kriechen.
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Tamagami Yakuro
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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeSo Jul 14, 2019 8:44 pm



Jetzt da er immer mehr die Kontrolle über sein innerstes zurück erlangte, kehrte auch sein Bewusstsein immer mehr zurück. Das meiste spielte sich in seinem Kopf ab und doch spiegelte es sich körperlich wieder indem die Infektion pulsierte und eine seltsame Aura von sich gab. Innerlich war Yakuro dabei seine Schuldgefühle zu überwinden, akzeptierte seine Vergangenheit und war gleichzeitig dankbar dafür das ihn Kotaru aus diesem Loch gerissen hatte. Die Hand des Shinrei an seiner zu spüren gab ihn gewissen halt und die stahlblauen Augen suchten nach dem Gesicht der rothaarigen Frau über ihn um sich gedanklich an etwas festhalten zu können. Immer wieder ging ein stechener Schmerz durch seinen Körper ließ ihn zusammenfahren und schmerzvoll aufstöhnen, jedesmal wenn er sich eingestand einen großen Fehler begangen zu haben. Haruka indessen löcherte den blondhaarigen mit ein paar Fragen die nur schwer durch seinen Schockzustand an ihn heran drangen. Er war verwirrt und verwundert das jemand den Clan kannte aus dem sein Meister stammte. War diese Person also eine der guten? Konnte er ihr vertrauen? Aber ja - er musste ihr vertrauen sonst hätte er ihr nicht den sterbenden Körper von Yakuro überlassen oder? Der Shinrei Geist blinzelte ein paar mal, wischte die Tränen von seinem Gesicht und versuchte seine zitternde Stimme unter Kontrolle zu halten. "Wir.. sind vom Tamagami Clan. Das was Ihr gesehen habt... war eine Auseinandersetzung zwischen mir und..." Kotarus stimme stockte kurz bevor er fortfahren konnte. "...ich wollte das nicht... nicht so... aber sie war böse... sie hat ihn Dinge tun lassen und hat seinen Geist verdorben... Yakuro-sama hat uns doch gerettet... wie konnte sie nur.... all die Jahre..." Er versuchte so gut es ging auf die Fragen einzugehen, sprach natürlich ziemlich konfus, sodass sich die rothaarige Frau sicher alles irgendwie zusammenreimen musste. "Ich.. kann mich nicht erinnern was davor war.. aber Yakuro-sama hat mich gerettet... aus der Dunkelheit geholt. Ich weiß nur das ich bei ihm bleiben will und ihn unterstützen möchte. Dank ihm habe ich eine Form auf dieser Welt und kann wie ein Mensch leben auch wenn ich keiner mehr bin... Manchmal wandel ich unsichtbar umher, manchmal agiere ich mit anderen Menschen... ich darf es entscheiden aber manchmal muss ich unsichtbarer Beobachter sein." Ein Hinweis darauf das es Yakuro war der die Fäden in den Händen hielt und eine gewisse Macht über die Shinrei Geister hatte. "Ich kann niemanden Schaden hinzufügen es sei denn Yakuro benutzt mich.. ich bin sein Schwert, seine Waffe. Aber selbst dann... vertreibe ich die bösen Geister und halte sie von Menschen fern." Die Tamagami waren kein Clan der seine Fähigkeiten nutzte um zu kämpfen, natürlich gab es welche die in Chikyû als Shinobi tätig waren, meistens waren es mehr die Akuma Adepten als die Shinrei Anbeter. Die wenigsten hatte einen passenden Geist der sich dazu eigente das Shinobi Leben zu leben, weshalb es in der Regel selten vorkam das Shinrei wirklich jemanden verletzten konnten.
Die Worte die um ihn gesprochen wurden kamen nur spärlich an sein Ohr, er konnte sich ja kaum darauf konzentrieren wach zu bleiben weshalb er sich mehr auf das Säuseln des Wassers konzentrierte und zwischen den blauen Augen der Frau und der Gestalt seines Shinrei hin und her blickte. Es vergingen weitere Minuten in denen Yakuro gegen den Dämon in sich ankämpfte, ihn weiter zurückdrängte und doch fehlte ihm die letzte Kraft um ihn zu vernichten damit er seinem Komatösen Zustand entkommen konnte. Hilfesuchend blickte er zu dem Shinrei Geist, er konnte keinen Dämon besiegen wenn er nicht die richtigen Siegelsprüche aufsagen konnte, geschweige denn seine Waffe zum bannen der Dämonen führen konnte. Als sich seine Hand fester um die von Kotaru legte blickte dieser zu seinem Meister, sah in seine Augen und spürte den bösen Geist in seinen Innern den er vergeblich bekämpfte. "Hime-sama" Damit meinte er Haruka. "Ich glaube... in meinen Meister ist.. ein Akuma, ein Dämon, gefahren... kennt ihr.. einen heiligen Spruch? Oder habt Ihr Weihwasser bei euch?... Dann.. kann ich ihn vernichten... aber es wird.. nicht einfach." Sein Blick richtete sich auf die rothaarige Frau als er weiter sprach. "Bitte... könnt Ihr... mich führen wenn es soweit ist?" Kotaru erklärte ihr wie Yakuro normalerweiße die bösen Geister bannte und die Schreine von ihrem Einfluss befreite. "Normalerweiße.. benutzt er mich um die Akuma zu vernichten... aber in seinem jetzigen Zustand... Sobald wir den Dämon in eine Ecke in seinen Körper trennen werde ich mich zum Schwert verwandeln und mich in seine Hand legen... Ihr müsst... mich in seine Brust rammen und zum Kopf hin durchziehen." Er lächelte müde und schüttelte leicht seinen Kopf. "Ich habe keine physische Form die ihn verletzen wird... Ich verletze auf geistlicher Ebene und töte den Akuma in ihm... " Konnte er so etwas von einer fremden Person verlangen? "Ich bin mir sicher... das er Euch im Gegenzug alles verraten wird was ihr wollt und ich nicht beantworten kann.... Ihr wisst bereits mehr als die meisten über die Tamagami." Noch immer lag in seinen Augen eine große Angst, Angst das sich Haruka abwenden würde und ihn mit Yakuro zurücklassen würde und er seinen Meister auf die Art verlieren würde.

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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeMi Jul 17, 2019 10:21 pm

Ihr Patient war ein seltsamer Fall. Sprach nicht, stöhnte nur vor sich hin und hatte sich scheinbar nicht unter Kontrolle. Oder hatte er sich unter Kontrolle gehabt und war einfach nur nicht sicher gewesen wo er hatte hin gewollt? Ein geistiger zwispalt konnte Menschen zu körperlichem leiden führen und irgendetwas in dieser Art, nur viel mächtiger hatte den Jungen befallen, wie sie mehr oder weniger genau erfuhr. Während sich der junge Mann in ihren Händen hin und wieder regte, sie daran erinnerte das Chakra aufrecht zu erhalten und sich dabei auf den Blonden zu konzentriere, was sie hin und wieder vergaß. Konzentration war ohnehin nie ihre Stärke gewesen und so hatte sie große Probleme das gestammelt des Kindes – sie würde ihn Blondi taufen – zu verarbeiten. Er sprach von einer Auseinandersetzung zwischen sich selbst und dem anderen Geist. Böses weibliches etwas, oder kurz Schwarzi wie sie beschloss. Schwarzi hatte Yakuro – ihr blauäugiger Junge bekam also auch einen Namen- dazu verleitet etwas Schlechtes zu tun. Scheinbar war es das was ihm jetzt so zu schaffen machte. Ein Streit von Blondi und Schwarzi führte dazu das Yakuro einige Probleme hatte.  Bemüht auch den Rest ihre Fragen zu beantworten, erfuhr Haruka, das vor Yakuro nichts für Blondi gewesen war, nur Dunkelheit. Danach folgte viel emotionales Geschwafel, was sie ausblendete. Was interessierte sie seine Zuneigung? Die Form wechseln war also abhängig von Yakuro? Viel zu viel das sie da verarbeiten musste und sie dazu brachte den Kopf schief zu legen und ein nicht sehr intelligentes Aha, von sich zu geben. Ihr Kopf schwirrte und irgendwie erinnerte sie sich daran ihr heilung nicht zu unterbrechten. Immerhin wusste sie nicht ob der Schmerz schlimmer werden würde oder nicht. Nur weil es ihm ein wenig besser ging war sie nicht dazu geneigt ihn zu vernachlässigen. Vorsicht war die Mutter der Porzellankiste – oder sowas. Das mit dem Schwert begriff sie nur halb, aber die Idee war interessant – irgendwie zumindest. Immer wieder sah sie auf den Schwarzhaarigen und beobachtete, wie er sie beide ansah, dann jedoch wieder in seine leere zu gleiten schien. Wenn beide an ihn gebunden waren, dann hatte Blondi Schwarzi irgendwie aus dem Jungen gerissen. Ob sich das so anfühlte, als würde man jemandem das Herz heraus reißen. Klingt irgendwie nicht nach geringem Schmerz, schloss sie irgendwann und starrte konzentriert auf das Gesicht des Blauäugigen. Am liebsten hätte sie ihn wach geschüttelt, dass er ihr mehr sagen konnte als dieses Gestammel von Blondi. Ihre Augen zuckt hoch als sie mit Hime-sama angesprochen wurde und sie begann zu stahlen wie die Sonne selbst. Endlich erkannte jemand ihre Göttlichkeit an. Immerhin einer der verlorenen Seelen die zu ihr aufblickten.  Dann begann er jedoch schon wieder seltsames Zeug zu sprechen. Das ein Akuma in seinen Meister gefahren war – ein böser Dämon. Aha, machte sie wieder, wenn auch weniger überzeugend. Natürlich kenne ich heilige Sprüche aber was? Der Rotschopf legte den Kopf schief und hörte sich die seltsame Idee davon an, dass man ein Schwert in die Brust des jungen Mannes rammen musste. Heilige Sprüche und dann ersteche ich ihn? Woho das ist selbst für mich ein bisschen seltsam. Ich darf keinen Schaden zufügen, meine Religion ver – danach wird er mir alles erzählen sagst du? Mhmm Mhmm. Wie ein Kind neigte sie den Kopf hin und her. Und das heilt ihn ja? Heilung mit einer Waffe – was für eine verrückte Idee. Finde ich großartig. Gerade wollte sie die Hände in die Luft werfen, besann sich dann jedoch es zu lassen. Dann mach dich bereit ein Schwert zu werden – wie auch immer das geht. Lausch meiner wunderschönen Stimme wie sie die heiligen Worte Helias singt! Es war beinahe als würde sie Applaus erwarten, doch sie wusste das da vermutlich nichts kommen würde. War das nicht Wahnsinn? Jemanden mit einem Schwert in der brust retten. In die Brust rammen und zum Kopf hochziehen. Er muss das Schwert halten. Hach ja das ich nicht auslerne und das in meinem Alter. Unpassender Weise kicherte sie, räusperte sich dann jedoch und stimmte ihren heiligen Spruch, vielmehr ihr heiliges Gebet an. Sie würde Helia anrufen, ihre Macht, die schützende Hand ihrer göttlichen Mutter. Sie sang dieses Lied oft, die wenigen Zeilen mit zarter und sanfter Stimme die so weit entfernt von der befehlenden Stimme von zuvor war.
Du bist die Sonne.
Du scheinst auch bei Nacht für die,die dich im Herzen sehen.
Du bist der Weg, der ab vom Herzen geht.
Du bist der warme Hauch, der über allem weht.
Du frisst dich tief im mich rein, wirst in meinem Blute sein.
Du bist das weiße Licht, das sich in meiner Seele bricht.
Du bist die Stimme hinter allem, die wie eine Mutter zu mir spricht.
Dein ist mein tiefstes Innerstes, das sich nach außen kehrt.
Du bist die Sonne.

Ob das heilig genug war würde sie wohl erst erfahren, wenn sich der Blonde wirklich in ein Schwert verwandeln würde. Aber selbst wenn, konnte ein Geist einen anderen auslöschen und das ohne physischen Schaden? Ihr Gebiet war meist auf das physische begrenzt gewesen und so war sie gespannt was diese Erfahrungen bringen würde. Sie hoffte nur das Helia ihr den Akt der Gewalt verziehen würde, war er doch dazu da um zu heilen und nicht zu töten. Ob das funktionieren würde?
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Tamagami Yakuro
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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeMi Aug 28, 2019 1:03 pm


Kotaru war sich nicht sicher ob Haruka ihm wirklich folgen konnte. Doch was blieb ihm schon übrig als darauf zu vertrauen das sie es schon hinbekommen würde? Sie willigte nach kurzem hin und her mit sich selbst schließlich ein ihm zu helfen und Yakuro vor dem Akuma zu befreien. Der blondhaarige Junge drückte dabei die Hand seines Meisters ungewollt fester, ein Hoffnungsschimmer trat in seine Augen die etwas anfingen zu glänzen. Das Lied das die rothaarige Frau anstimmte klang in seinen Ohren, es kam ihm nicht bekannt vor, dennoch hörte es sich vertraut an und ein entspannter Ausdruck trat in seine Züge. Langsam schweifte sein Blick nach unten zu Yakuro, der ebenfalls auf die heiligen Zeilen reagierte, allerdings nicht so entspannt wie der blonde. Der Akuma schien auf die Zeilen zu reagieren, wurde wütend und brachte nur noch mehr schmerzen über den Tamagami. "Halte durch." Flüsterte, hielt seine Hand als die Haut des Shinrei schließlich anfing etwas zu glühen, sein Körper verformte sich, leuchtete für einen Moment hell auf ehe sich ein einfaches, simples Katana, das nicht einmal einen richtigen Griff besaß, sondern lediglich mit ein paar Verbänden umwickelt war, in der Hand von Yakuro befand. Mit Harukas Hilfe rammte sie schließlich den verwandelten Kotaru in die Brust des Tamagami.
Yakuro selbst kämpfte in seinem innern mit der dunklen Macht die seinen Geist und Körper kontrollieren wollte. In der Ferne spürte er wie sich die Energie von Kotaru verändert, wie er zum Schwert wurde. Einen Moment später spürte er einen seltsamen, stechenden Schmerz in seiner Brust, wobei Schmerz übertrieben war. Es war ein Gefühl der wärme und Geborgenheit die sich durch seine Brust zog, während sein Kopf vor Schmerz beinahe explodierte. Das Gefühl wandete zu seinem Herzen, weiter nach oben und erreichte schließlich die böse Aura. Mit einem sauberen Schnitt wurde diese durchtrennt, ein unglaublicher Schmerz fuhr durch seinen Körper und ließ Yakuro schmerzvoll aufstöhnen, sein Atem stockte als Erinnerungen ihn überfluteten und all das in den Hintergrund gerückt wurde was ihn belastete. Als würde ihm jemand seine Taten vergeben, als würde er endlich Frieden finden und schwörte nie wieder zu jenem Punkt zurück zu kehren. Sein Körper entspannte sich plötzlich, seine Augenlider flackerten, die Infektion ging signifikant schnell zurück und Yakuro verlor schließlich sein Bewusstsein.

Wie lange er nicht Herr seiner Sinne war konnte er kaum sagen, als er schließlich erwachte und seine hellen blauen Augen öffnete, fand er sich in einem Unterschlupf wieder. Ein einfacher Raum der mit weichen Fellen gepolstert war, ein Kamin spendete wärme und erhellte sogleich seine Umgebung etwas. Kotaru hatte ihn zurück zum Dorf geschleppt, hatte sich mühsam um eine Unterkunft gekümmert - oder war es doch die rothaarige Frau gewesen? Kotaru hatte sich sicher einiges anhören müssen während er bewusstlos gewesen war. Nur langsam kamen seine Erinnerungen zurück. Etwas in seinem Inneren fühlte sich schrecklich leer an, er wusste das Sora fort war, doch das Loch in seiner Seele war noch immer tief. Langsam versuchte er sich aufzurichten, sein Körper schmerzte, vorallem sein Kopf und sein Rücken. Jemand(Kotaru) hatte ihn von seiner Kleidung befreit, er war sauber, hatte hier und da ein paar Verbände und auch seine Haare waren gewaschen und damit offen womit sie seinen Nacken kitzelten. Seine Beine und Unterleib waren von Fellen bedeckt und sein Yukata hing nahe des Feuers zum trocknen. Seine restlichen Sachen erblickte er in der Nähe von sich, war allerdings zu Müde um sich wirklich darum zu kümmern danach zu sehen. Langsam richtete er sich etwas mehr auf, saß schließlich in den weichen Fellen und fuhr sich mit seiner Hand über sein Gesicht, seufzte. Er war zu müde um aufzustehen und sich anzuziehen, außerdem hatte er Hunger und brauchte dringend etwas zu Essen. Kotaru. Kaum hatte er an seinen Shinrei Geist gedacht und für einen Moment seine Augen geschlossen, wurde die Tür des Raumes aufgerissen und eben jener blondhaarige Junge stand mit einer Schüssel in der Hand im Türrahmen. "Du bist endlich wach!" Rief er freudig, eilte zu seinem Meister und rief noch über seine Schulter zu jemanden. "Hime-sama! Er ist wach! Kommt!" Als sein Shinrei bei ihm angekommen war und sich zu ihm kniete blickte dieser ihn sogleich sorgenvoll an. "Wie geht es dir?" Yakuro schüttelte leicht seinen Kopf, schob ein paar seiner dunklen Haarsträhnen hinter sein Ohr und seufzte erneut. Erschöpft... was ist passiert? Er konnte sich an keine Details mehr erinnern, nur das seine Shinrei Geister gekämpft hatten, Kotaru gewonnen hatte, danach war alles schwarz. "Naja... Da war das Feuer und die Leute-" Das meine ich nicht. Seine Stimme war etwas harsch und kühl, er wollte nicht darüber reden was er getan hatte, was passiert war und weshalb sich Kotaru in extreme Gefahr begeben hatte. ... hah... tut mir leid.... wie geht es dir? "Mir?" Verwundert blinzelte der blondhaarige seinen Meister an. Ja. Hast du Schmerzen? Hast du was von dem Noroi abbekommen? "N-nein. Mir geht es gut." Bist du sicher? Lass mich dich ansehen. Yakuro streckte seinen Arm aus, griff nach dem Handgelenk seines Geistes, doch anstatt ihn wirklich anzusehen zog er den Jungen an sich heran, umarmte ihn. Solch eine Emotionale Geste hatte er seinem Geist gegenüber wohl noch nie gezeigt, weshalb dieser auch etwas hilflos in der Umarmung hing und nicht wirklich weiter wusste. Tu das nie wieder... "Ich hab nur-" Sh-, ich weiß. Damit verfielen die beiden in ein kurzes schweigen das von einem Räuspern in der Tür unterbrochen wurde. Yakuro entließ Kotaru aus seinen Armen, hielt ihn dennoch nahe bei sich an seiner Schulter und blickte in Richtung der rothaarigen hübschen Frau. Ah- Also seid Ihr wirklich die rothaarige Sonnengöttin die mir gnädig genug war. Er blickte aus dem Augenwinkel zu Kotaru der leicht nickte. Ich verstehe.... Murmelte er leise. Zu gerne würde er sich besser aufrichten um nicht so jämmerlich in den Seilen zu hängen, doch sein Körper war müde und erschöpft. Ich verdanke Euch wohl mein Leben. Ich weiß nicht wie ich mich Euch erkenntlich zeigen kann. Kotaru neigte sich etwas zu Yakuro, flüsterte ihm etwas zu, was den dunkelhaarigen leicht zum seufzen brachte. Ich werde sobald es mir möglich ist Eure Kleidung ersetzen, aber davon ab wollt Ihr wohl mehr über die Tamagami wissen. Yakuro war nicht gut mit Frauen, schon von Klein auf hatte er sich auch mit seiner Mutter nie wirklich gut verstanden und die restlichen Frauen in seinen Leben waren korrupt und dreckig. Wenn es allerdings eines gab das ihn seine Eltern eingeprügelt hattten war es wie man sich dennoch zu benehmen wusste und über seinen Groll zu stehen wusste. Fragt ich was ihr wollt. Freiwillig würde er nie Dinge über seinen Clan preißgeben, er wich Fragen immer geschickt aus, doch dieser Frau hatte er einiges zu verdanken weshalb es das mindeste wahr wenn er ihre Fragen beantworten könnte.

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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeMi Okt 09, 2019 12:20 pm

Es war seltsam zu sehen wie der Körper des Jungen sich verzog und verformte nur um dann zu einer Waffe zu werden. Ehrfurcht erfasste die Rothaarige, als die Klinge in die Brust des Dunkelhaarigen stieß und tat wie geheißen. Ein Stöhnen entwich dem Fremden und Haruka hätte wohl mit sich gerungen, wären die Anweisungen nicht klar gewesen. Heilung durch die Klinge, um das Böse zu vertreiben. Plötzlich war das Stöhnen jedoch fort und sie spürte wie die Spannung des Körpers wich. Beinahe magisch zog sich die Infektion, diese unheimliche Infektion zurück. Gebannt blickten ihre blauen Augen auf den Körper, der sich wie durch ein Wunder geheilt hatte. Für Haruka war es ein Wirken ihrer Göttin selbst und ein glücklicher Umstand das ihre heilige Helia auch auf den Mann übergegriffen hatte. Kaum war alles verschwunden schien sein Körper schwer in ihren Armen zu werden und sie griff sofort unter den Jungen, damit er nicht ein sank. Zusammen mit dem Blonden hievten sie den bewusstlosen aus dem Wasser. Ihr Kleid, ihr hübsches Kleid triefte und hatte sich mit Blut und Wasser voll gesogen. Auch ihr Mantel, den der Blonde fort geworfen hatte war verschandelt, von ihren Schuhen wollte sie nicht sprechen. Diese waren wohl von den Steinen gerutscht und im Wasser verschwunden. Haruka stöhnte laut auf und begann zu meckern und das nicht gerade wenig. Mein wunderschönes Kleid! Und meine Schuhe – Helia steh mir bei! Barfuß, das nasse Kleid am Körper klebend schleppten sie sich voran. Das Kind, der junge und die Anbeterin Helias. Der Rotschopf zog ein deutlich missmutiges Gesicht und kam nicht umher diese entstellende Grimasse den Weg über beizubehalten. Sie waren in einen neuen Ort gekommen und es hatte sie gequält als sie endlich ein Zimmer gefunden hatte. Ich hasse dieses feuchte Fleckchen Erde. Es ruiniert meine Haare, meine Kleider, meine Schuhe! Helia bitte sende Sonne damit dieser Schwaden schwinden und ich endlich wieder trocken bin. Nachdem sie sich versichert hatte die beiden Herren alleine in ihrem Zimmer zurecht kamen, war sie in einen angrenzenden Raum verschwunden. Sollte Blondchen sich um den Sterbenden kümmern, sie hatte ihn immerhin gerettet. Seufzend zog sie sich aus, warf alles an Kleidung fort und hätte am liebsten alles verbrannt. Doch sie unterließ es, warf stattdessen alles über einen Stuhl und zog sich um. Bequeme flache Schuhe, eine rote Hose und ein rotes Oberteil. Ihr Haar kämmte sie sorgsam und band es erneut zurück, dieses Mal jedoch zu zwei runden Zöpfen an der Seite. Hunger hatte sie nicht verspürt, war sie doch hin und her gerissen zwischen Missgunst das ihre ganze Kleidung hinüber war und der Freude darüber einen neuen Clan gefunden zu haben, der ihr vielleicht weitere Techniken der Heilkunst zur Verfügung stellen konnte.Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Ein solcher Vorfall an einem heiligen Ort ist eine Sache, aber meine Kleider! Es ist wahrlich fürchterlich. Sie waren doch so teuer und ich habe kaum Geld im letzten Dorf verdient! Hach und diese Haarsträhne – bleib gefälligst da – so jetzt – argh wie anstrengend! Hoffentlich werde ich nicht krank vom herum stehen in diesem Wasser. Jaaaahaaa ich komme, rief sie viel zu laut als sie die Worte von Blondchen vernahm. Was nicht hieß das sie sofort ging. Sorgsam strich sie ihr Pony noch zurecht und machte sich dann auf in das andere Zimmer. Ihr blauen Augen erfassten die Szene amüsiert und als sie sah das die beiden sich umarmten fing sie an wie ein Mädchen zu kichern. Awww wie süß ihr beiden Jungen doch seid, kicherte sie vor sich hin und räusperte sich dann lautstark um Beachtung zu finden. Halloooohoh? Ich habe ihn gerettet da kann er ja mal etwas aufmerksamer sein! Tz diese Kinder von heute! Ist ja schlimm was hier alles mit den Kindern passiert! Kuscheln sie schon vor meiner Nase. Ach ich bräuchte auch mal wieder jemanden – aber nein Haruka dann musst du wieder so viel lügen. Immer diese gleiche blöde Leier! Immerhin wurde sie jetzt wahrgenommen, wie konnte man sie bezauberndes Wesen auch nicht gerne um sich haben wollen? Bei den Worten Sonnengöttin begann sie über das Gesicht zu strahlen und nickte eifrig, beinahe als wäre sie ein junges Mädchen. Die einzig wahre, verkündete sie selbstsicher und trat der Schlafstätte etwas näher, aber nicht so nahm um es all zu privat aussehen zu lassen. In angemessen Abstand bedankte sich der Dunkelhaarige nun für seine Rettung, was Haruka nur nicken ließ und sie wollte sich gerade räuspern und an ihren „Lohn“ zu erinnern, da erklärte er, dass ihre Kleider ersetzt werden sollten. Freudig klatschte sie in die Hände. Wunderbar, wunderbar dann sind wir uns in einem Punkt ja schon einmal einig. Auch wenn es gar nicht so leicht wird – ich meine der emotionale Wert und ach wir bekommen das sicher hin. Wenn Ihr wieder fit seid lässt sich das alles klären. Hoch motiviert zog sie sich einen Hocker heran und setzte sich um ihn mit den fragen zu löchern die sie für den Clan interessierten. Ich weiß das Clanwisssen brisant sein kann, ich verspreche euch bei Helia niemand wird dadurch schaden erleiden. Der kurze ernste Ausdruck war sofort wieder fort gewischt und ein kindliches Funkeln trat in ihre Augen als sie begann ihre Fragen zu stellen. Also zuerst einmal möchte ich wissen wie alt euer Clan ist, wisst ihr welchen Ursprung er hat? Wie lange sehen euresgleichen Wesen wie den Blonden, wo manifestieren Sie sich überall? Ist ein solcher Kontakt schwer herzustellen und für andere möglich? Diese Krankheit, ist sie eurem Clan vorbehalten oder kann sie von anderen an euch weitergegeben werde, oder können dritte sie Empfangen? Geht sie auf euren Freund über, wenn er Pech hat? Wie genau ist diese Krankheit entstanden, wann tritt sie zu Tage? Was genau hat es mit dem Ursprung dieses Befalls auf sich? Mitten im Redeschwall holte sie tief Luft, schüttelte den Kopf und stieß die Luft wieder aus. Habe ihr ein Buch in dem all das steht? Das würde es noch einfacher machen. Wenn nicht, dann fangt einfach mit allem an was ihr wisst. Kichernd rutschte sie auf ihrem Hocker herum, brachte sich in eine aufrechte Haltung ohne dabei etwas von ihrer eigenen Eleganz zu verlieren. Sie war gespannt was sie nun erfahren würde und hoffte, dass es ihr weiter helfen konnte in ihrem weiteren Leben.
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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeDi Okt 15, 2019 4:31 pm


Yakuro gab recht wenig auf den Kommentar der Frau, als sie ihn dabei erwischte wie er Kotaru an sich gezogen hatte um ihn in den Arm zu nehmen, nichts lag ihm fernen als so etwas wie Scham zu empfinden nur weil er seine Sorge Ausdruck verliehen hatte. Dennoch richteten sich die eisblauen Augen auf die rothaarige Frau, prüfend schwang in seinem Blick natürlich sein Shinrei no Me mit sich womit er sie auf spuren der Akuma oder andere Finstere Gedanken untersuchte. Doch zu seinem eigenen erstaunen hatte er selten etwas reineres gesehen als eben jene Frau vor sich. Hatte Kotaru also nicht einmal übertrieben als er sie "Hime-sama" gerufen hatte? Es erklärte Yakuro zumindest das verhalten des blondhaarigen. Normal hätte er sich keinem lebenden Menschen genähert oder sogar Yakuro übergeben um für ihn zu sorgen. Sie war besonderer - nein heiliger, als er gedacht hatte und noch lernen würde. Obwohl ihre Worte vor Stolz strotzten wirkte es auf Yakuro weniger überheblich, sie war sehr von sich überzeugt, ein Gefühl das tief in ihr verwurzelt war, ähnlich wie bei ihm. Diese Frau wusste genau was sie tat und was sie wollte. Das einzig negative an ihr war ihre Stimme, sie redete ziemlich viel und ohne Punkt und Komma, doch damit müsste Yakuro fürs erste klar kommen. Ihre Gegenwart zu ertragen war vergleichweiße ein Kinderspiel wenn er daran dachte jetzt auch tot sein zu können. Seine Stimmbänder würde es ihm heute abend verübeln so viel zu reden, doch er hatte ihr immerhin angeboten ihr alle Fragen zu beantworten und sein Wort zu brechen lag ihm nicht im Sinn. "Mein Clan hat keine Geheimnisse vor der Welt, es ist nur schwer jene zu finden die ihn verstehen und das Wissen würdigen." Auch wenn ihm die Müdigkeit noch ins Gesicht geschrieben stand, so konnte man für einen kurzen Moment etwas entspanntes in seinen Zügen erkennen als sie ihre Göttin erwähnte. "Helia hm?" Es war nicht seine Glaubensrichtung, denn für ihn gab es die Göttin Amaterasu, doch die Tamagami lebten nicht nur für ihren Glauben, sondern für alle. "Ihren Namen habe ich lange nicht mehr gehört. Dann soll es so sein." Auch wenn diese Frau wie ein Plappermaul auf ihn wirkte, wer die Göttin Helia vereehrte sollte sein vertrauen bekommen. "Es wird berichtet, dass unser Clan einst durch einen Mönch entstanden ist, der es leid war dem Verlust der Traditionen und dem Glauben durch den modernen Wandeln zuzusehen. Es muss viele Jahrhunderte her sein, denn auch heute noch gleichen sich unsere Gebete und Rituale mit alten Schriften die weit über 500 Jahre alt sind.Es drehte sich alles um die alten Geister und Götter, sie gaben alles auf um für sie zu leben. Durch die tiefen und spirituellen Gebete an die Götter erhielten wir als Dank schließlich das "Shinrei no Me" um nicht nur für die Geister zu leben sondern auch mit ihnen. Es ist ein Doujutsu das immer aktiv ist und uns ermöglicht die Götterkinder zu sehen, gleichsam aber auch Dämonen, die Finsternis und die wahre Natur der Menschen. Es ist ein Fluch und Segen zugleich. Anfänglich war es unsere Aufgabe die Götterkinder - die Shinrei - zu finden und zu erretten, wir entwickelten uns weiter womit wir anfingen die bösen Geister, die Akuma, die Menschen beseelen und verfluchen und sie zu unmenschlichen Dingen treiben, zu kontrollieren anstatt sie zu vernichten." Dabei griff Yakuro zu der Schüssel die Kotaru ihm gebracht hatte um sich ein Stück eines Brotes darauß zu nehmen und es in der hälfte zu brechen. "Ich gehöre zu denjenigen die, die Shinrei suchen und die Akuma bekämpfen anstelle sie zu Kontrollieren. Kotaru hier ist einer dieser Shinrei. Am Anfang besitzen sie nur die Form einer kleinen leuchtenden Kugel aus Hoffnung, etwas hält sie an dieser Welt, warten darauf von uns gefunden zu werden um ihre Aufgabe an unserer Seite zu erfüllen. Es gibt sie nicht wie Sand am Meer, Menschen ohne das Shinrei no Me können sie nicht sehen weshalb auch niemand einen Kontakt herstellen kann. Keiner kann genau sagen wo man sie findet, doch meist sind es Orte die verloren sind und man lediglich den letzten Hoffnungsschimmer findet." Dabei blickte er auf den blonden der Yakuro schon lange nicht mehr so viel reden gehört hat, blinzelte einige Male, ehe Yakuro seinen Kopf leicht neigte. Mit einem leichten nicken erhob sich Kotaru schließlich, warf Haruka einen kurzen Blick zu ehe er den Raum verließ. Einen Moment wartete Yakuro, aß etwas von dem Brot ehe er weitersprechen würde. "Wir binden die Shinrei an uns damit die Hoffnung weiterhin auf dieser Welt bleibt, sie bleiben an unserer Seite bis die Zeit gekommen ist. Früher war der Clan anders strukturiert, keiner kann genau sagen ab wann die Noroi Krankheit auftrat, die uns befallen kann. Es ist eine Strafe, denn indem wir die Shinrei an uns binden, hindern wir sie daran zu gehen, andererseits wurden sie von den Göttern gesegnet, klammerten sich an diese Welt um den Glauben und die Hoffnung weiterhin in den Menschen erblühen zu lassen. Unsere Verbindung mit ihnen ist es was die Noroi Krankheit auslöst. Durch die früheren alten, Traditionen haben wir alles an die Geister und Götter gegeben, so auch unsere Emotionen. Wir können, Freude, Trauer, Liebe und all dies bis zu einem gewissen Maß empfinden. Durch die Shinrei-Geister sollen wir jene Emotionen zurückbekommen indem wir ihr empfinden teilen, weshalb wir ihre Erinnerungen an ihr früheres Leben erhalten sobald wir uns an sie binden." Er seufzte leise und blickte zu der rothaarigen Frau. "Doch bei übermäßigen Emotionen empfinden wir Schmerzen und können an der Noroi Infektion erkranken, da es noch immer eine Sünde ist, sich zu sehr seinen Gefühlen hin zu geben. Etwas das die Shinrei lernen müssen zu kontrollieren, denn in der Ruhe liegt die Kraft. Das innere Gleichgewicht ist sehr wichtig, doch sobald es durch Emotionen gestört wird leiden wir darunter. Es kann sich also nicht auf andere Übertragen und nur innerhalb der Tamagami Familie zu finden. Wenn es ein Mitglied nicht schafft seinen Shinrei Geist zu beruhigen, wird es auch ihn befallen und im schlimmsten Fall sterben beide daran. Das was Ihr zuvor gesehen habt... ich gebe zu ich habe keine wirkliche Erklärung dafür. Es war das erste mal das ich etwas derartiges Erfahren habe. Es ist uns möglich die Verbindung zu den Shinrei aufzuheben, doch selbst davon gelesen das einer, den anderen vernichtet habe ich noch nicht." Ein Schmerz war in seinen Augen zu sehen und er senkte seinen Blick. "Im Grunde fasst es unsere Fähigkeiten zusammen, über die vielen Jahre haben wir eine große vairität an Umgang mit Shinrei und Akuma entwickelt, Kotaru ist es möglich sich in ein Schwert zu verwandeln mit dem ich die Akuma bekämpfe, in einen Kampf gegen Menschen ist er allerdings machtlos. Die Akuma können kontrolliert werden um bestimme Regionen im Körper zu verstärken oder seine Gegner zu schwächen. Das hängt ganz von dem Tamagami selbst ab." Yakuro hob seinen Blick wieder um Harkua anzusehen und hatte eine ernstere Miene aufgesetzt. "Ich bitte Euch Kotaru gegenüber nichts weiter zu Fragen, es schmerzt ihn sich nicht erinnern zu können und ich kann ihm seine nicht mehr zurückgeben." Am Ende seufzte er leise auf und biss von einem Apfel aus der Schüssel vor sich. "Wenn es noch etwas gibt nur zu, doch würde es mich nun auch interessieren mit wem ich es genau zu tun habe. So sehr ihr Kotaru bei Eurem Namen unterstützen möchte, würde ich Euren richtigen bevorzugen. Ihr habt es geschafft die Noroi Infektion aufzuhalten, das ist normalen Iryonin nie möglich gewesen sondern nur mithilfe unserer Clantechniken, wenn es nich schon zu spät war." Meinte er schließlich an Haruka gewandt, als Kotaru mit einem Teil seiner Kleidung schließlich zurückkam um es zu dem Rest nahe des Feuers zu hängen und sich schließlich zu seinem Meister zu setzen.
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Kurozawa Haruka
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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeDi Okt 22, 2019 3:57 pm

Es war ein wenig verwunderlich, dass sein Clan keine Geheimnisse hatte. Im Laufe ihres Lebens hatte sie eher die Erfahrung gemacht, dass die Menschen dazu neigten ihr Wissen zu horten und es ja nicht zu teilen, egal wie falsch es oft war. Nur wer wissen teilte konnte sich weiterentwickeln, Gedanken austauschen und seine Kultur in die anderer integrieren. Ihr Clan selbst hatte sich immer dagegen entschieden das Wissen der Unsterblichkeit zu teilen und das lag an dem Schmerz und Krieg der Welt. Sie kämpften nicht und nur wenige erwiesen sich als vertrauenswürdig. Oft wollten die Menschen sich nicht in den Geist blicken lassen, aus Angst ihre dunklen Abgründe zu enthüllen. Ihr tiefster Abgrund war vielleicht das sie ihre Kleider und ihr aussehen in stand hielt, doch sonst war sie beinahe ein Engel. Ein launischer an einigen Tagen und doch darum bemüht das gute der Welt zu stärken. Sie hatte noch nie jemandem ihrem Hilfe verwehrt und sie wusste wirklich was sie tat, wenn sie los zog um ihre Kräfte zum Guten zu nutzen. Es wunderte nicht das ungläubige sich den Lehren des Clanes verschlossen, waren sie doch oft stur und glaubte nur an das was sie kannten und kennen wollte. Nur wer wissbegierig war würde hören wollen, was Yakuro ihr nun langsam begann zu erzählen. Freude stahl sich in ihre Züge, dass er immerhin von Helia gehört hatte. Während der nächsten Minuten hörte sie der etwas müden Stimme des jungen Mannes zu. Er erzählte von einem Mönch vor über 500 Jahren und sie fragte sich ob Benihime, sollte sie noch leben, diesen vielleicht gekannt hatte. Denn die Tamagami waren offensichtlich nicht für die Ewigkeit gemacht. Yakuro war also in der Lage in jemanden hinein zu blicken. Das was sie sich schwer durch Medizin, zuhören und beobachten erarbeiten musste konnte er einfach so. Ein bewundernswertes Erbe und eine angenehme Gabe. Man schien immer zu wissen wen man vor sich hat und das ohne viel Mühe. Eine Fähigkeit mit der man viel anstellen konnte, wenn man es denn wollte. Ihr Ziel lag darin die Geister zu kontrollieren die böses taten und dies scheinbar mit den guten, den Shinrei. Akuma sind also Neid und Missgunst. Ob die Kontrolle über diese einen Mensch besser machen kann? Sollten diese Leute sie alle kontrollieren, wären sie dann frei Gefühle zu steuern? Während der weiter sprach fragte sie sich unweigerlich ob sie schon vielen von ihnen begegnet war. Hatte sie solche guten und schlechten Wesen schon getroffen und war nur blind gewesen sie zu sehen. Wie gerne hätte sie eine Möglichkeit diese Augen für sich zu nutzen um das Leid der Welt zu lindern. Wie viele verlorene es wohl von ihnen gab und wie lange sie schon auf Erlösung warteten? Es war viel das sie erfuhr und doch gab es immer mehr fragen die sich ihr aufdrängen. Am liebsten hätte sie ihn mit Zwischenfragen bombardiert, doch sie wusste es würde ihrer Sache nicht dienen. Da sie jedoch nicht ruhig bleiben konnte begann sie irgendwann durch das Zimmer zu wandern. Während der kurzen Pause in der ihr Patient aß trat sie ein wenig näher an das Feuer und blickte dort hinein. Doch ihre Augen blieben Leer, konzentrierte sie sich doch darauf alles abzulegen was er ihr erzählte. Schritte im Raum und dann war Kotaru fort und Haruka blickte an die Stelle wo er verschwunden war. Kurz zog sie die Stirn kraus, ließ es dann jedoch wieder um keine Falten zu bekommen. So ganz durchdrang sie dieses Wisse noch nicht. Warum wurde sie bestraft, wenn sie zu emotional waren? Haruka selbst wäre wohl schon einige mal tot umgefallen, wenn sie diese Erbe mitbekommen hätte. Vielleicht wäre sie aber auch einfach anders erzogen worden, oder generell erzogen worden.  Es wurde immer diffuser für sie. Das Yakuro wusste was der Blonde getan hatte dieser aber nicht kam ihr seltsam vor. Er verlor also alles was er gewesen war, sein ganzes sei und lebte trotzdem weiter aus Hoffnung heraus. Was trieb ein Wesen an im Tod noch zu versuchen etwas im Leben zu bewegen? Hätte sie weiger oder präziser gefragt wäre sie jetzt wohl nicht so damit überfordert alles zu behalte. Ihr Aufmerksamkeitsdefizit half ihr dabei nicht wirklich weiter. Wieder lief sie auf und ab, zwang sich auf die Stimme zu höre und zu begreifen. Also hat er sich fast selbst umgebracht, weil er nicht wusste was gut oder böse ist. Diese Leute müsse ein seltsames Weltbild haben oder dem der Shinrei folgen mit dem sie zusammen gehören. Aber wenn die beiden sich nicht mochte, warum ist er dann ein Shinrei. Hätte der andere nicht dann ein Akuma sein müssen? Ihr schwirrte der Kopf gehörig von allem was sie versuchte zu behalten. Das sie den Blonden nicht weiter nerven sollte war etwas das ironischerweise sofort hängen blieb, also nickte sie geistesabwesend. Ich passe auf was ihn angeht, murmelte sie in Gedanken versunken. Langsam hob sie den Blick und wirkte beinahe so müde wie er. Nur zuzuhören schafft sie zutiefst, es war zu monoton und ruhig. Ein paar Dinge sind für mich nicht stimmig. Warum ist ein guter Geist zerstörerisch und legt sich mit einem anderen guten an. Ist die Definition der guten und schlechten geister ihre eigene aus dem Leben? Nur so ist das - Haruka brach ihr lautes denken ab und lief noch einige Runden im Zimmer hin und her, als würde sie hoffen, dass ihr Kopf aufhörte weh zu tun. Es war ihr schon immer schwer gefallen Dinge zu begreifen die nichts mit Medizin zu tun hatte. Irgendwer hatte immer gesagt sie wäre ohnehin nicht die hellst, nur wahnsinnig und gut weil sie sehr alt werden konnte. Daran war wohl einiges wahr, aber nicht alles. Immerhin gab sie sich gerade wirklich Mühe ruhig zu bleiben. Ach Hime-sama hat sich leider auch nicht durchgesetzt. Fing sie irgendwann wieder an, als sie sich an seine Bitte erinnerte. mit einmal blieb sie stehen und strahlte ihn schief an. Am Ende meines Lebens werden mich bestimmt alle für eine grausame heilige halten, meinte sie lachend und straffte sich dann. Mein Name ist Haruka und jaaaa ich bin keine langweilige normale Iroyonin. Ich bin die einzig wahre Anhängerin Helias, ihr treuester Anhänger und eines Tages wird sie mir erscheinen und mir eine Aufgabe anvertrauen! Die größte und beste wahrscheinlich und dann - oh dann - ach keine Ahnung was dann ist. Sorglos zuckte der Rotschopf mit den Schultern und neigte sich dem Geisterseher entgegen. Ich kann sogar in euren Kopf schaue, wenn ich es will. Aber leider nicht sooooo magisch wie ihr das scheinbar könnt. Ist schon ein wenig beneidenswert was ihr so könnt. Ob ihr das auf mich übertragen könnt? Dann wüsste ich wer plant mir meine Auftritte nicht - ach diese Kunstbanausen! Wieder war ihr Faden gerissen und sie wurde schon fast ein wenig eigennützig, aber irgendwie musste sie diese Kleider ja bezahlen. Meiner Familie würde es helfen Gläubige auswählen zu können, sinnierte sie weiter vor sich hin, bevor sie ihren Blick wieder auf die blauen Augen richtete. Aber ich will mal nicht so sein. Gibt es noch etwas das ihr wissen wollt und was ihr nicht mit euren hübschen Augen seht? Emotionen hin oder her, ich glaube ihr solltet ein bisschen netter schauen. Dieses ständige starren ist schon fast traurig. Sie hing ihm jetzt doch schon ein wenig vor der Nase und fixierte mit ihren blassen Augen seine die um einiges intensiver schienen. Mhmm naja. Immerhin lebt ihr noch obwohl ihr so lustlos schaut. Damit trat sie zurück, reckte sich ein wenig und war am überlegen was sie ihm alles erzählen konnte und was nicht, falls er fragen sollte.
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Tamagami Yakuro
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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeMo Nov 11, 2019 9:09 pm


Tatsächlich war Yakuro überrascht das die rothaarige Frau ihn wirklich ohne Unterbrechungen hatte ausreden lassen. Ihre ungeduldige und stürmische Art hatte ihn mental bereits auf alles gefasst gemacht. Entweder war seine Erzählung also so spannend, sodass sie sich nicht traute ihn zu unterbrechen oder aber sie hatte Angst vor den Ausdruck in seinen Augen weshalb sie sich nicht an ihn wenden wollte. Egal was es war, als er geendet hatte, lief die Anhängerin Helias etwas auf und ab, besah sich das Feuer in den kleinen Raum ganz genau, versprach ihm allerdings Kotaru gegenüber vorsichtig zu sein. "Ich danke Euch." Gab er ihr als Antwort ehe er sich etwas mehr zu Essen nahm, während sie seine Erzählungen verdaute und verarbeitete. Ihre ersten Fragen ließen nicht lange auf sich warten. Sie verstand nicht ganz weshalb Sora zerstörerischer Natur sein konnte obwohl sie doch ein Shinrei gewesen war. "Wer hat definiert, dass das Böse, Böse ist und das Gute, Gut? Ein Apfel der von außen unbeschadet aussieht, kann genauso einen verdorbenen Kern haben. In einem Stück Geröll kann sich genausogut ein wertvoller Edelstein verstecken." Gab er philosophisch von sich und legte seinen Kopf etwas in den Nacken. "Sie war der festen Überzeugung das richtige zu tun, so war ihre Natur als sie gestorben ist, ihre Hoffnung war es die Menschen auf ihren Weg it ihren Methoden zu führen. Daran ist nichts verwerflich. Unser Menschenverstand funktioniert anders als ihrer und Kotaru - er ist jung, und naiv, hat einen sehr großen Gerechtigkeitssinn und hat die Hoffnung ein weiteres Mal das Leben, leben zu können und frei zu sein. Hoffnung ist der Schlüssel zu einem Shinrei zu werden - die Akuma sind ledigliche Manifestationen von negativen Energien. Depressionen, Krankheiten, Trauma, Suzid-Gedanken... alles was entgegen der Natur der Menschen spricht." Das sich Yakuro selbst schon lange nicht mehr als Mensch ansah wurde deutlich wie er über die restliche Menschheit sprach. Nicht das er auf sie herabsah doch konnte er sich nicht mit ihnen identifizieren. "Helia kann sehr wohl froh um ihre loyalste Anhängerin sein. Es freut mich sehr Haruka-san." Tatsächlich stahl sich für einen kleinen Moment ein zucken seiner Mundwinkel nach oben auf seine Lippen. Er konnte nicht gut mit Frauen, doch mit einer Gläubigen zu sprechen die Helia angehörte konnte er sehr wohl umgehen. Weshalb es auch keine Untertreibung war das er sich wirklich freute jemanden zu treffen, der sich wie er selbst den Göttern - oder der Göttin - versprochen hatte. Doch sein kühler Ausdruck war sofort wieder zurück weshalb er seinen Blick wieder von Haruka abwandte. "Es gäbe nicht viel Interessantes zu sehen. An Orten an denen ich war, wart ihr sicher bereits, meine Vergangenheit... ist nicht sonderlich spannend." Bis auf das er dutzende Leute umgebracht hatte und sich selbst beinahe in den Tod gestürzt hätte. "Da es sich um ein Doujutsu handelt muss ich Euch enttäuschen." Er war sich nichteinmal sicher ob es noch funktionieren würde wenn man ihm die Augen ausreißen würde und verpflanzen würde. Das Shinrei no Me war permanent aktiv, weshalb es sicher Schaden nehmen würde, sollte man versuchen es zu transplantieren. "So..."magisch" und "beneidenswert" wie Ihr sagt ist es nicht. Das ganze Leben den Emotionen der Menschen ausgesetzt zu sein - und in 98% der Fälle sind es die negativen Gefühle die einen entgegen kommen, wünscht man sich oft das Ganze nicht zu sehen. Die Welt ist verdorben und sie werden sich noch selbst zu Grunde richten." Gab er stumpf und recht wehmütig von sich. Am Ende machte ihm Haruka schließlich noch das Angebot ihm einige Fragen zu beantworten und Yakuro gestand sich ein das er sich ebenfalls etwas zurückgehalten hatte mit seinen Fragen. Doch nun war also seine Zeit gekommen etwas mehr über diese selbsternannte Heilge Person zu erfahren. Als sie ihm etwas näher kam und direkt in sein Augen blickte, musste er dann doch seinen Oberkörper etwas nach hinten neigen, so viel Nähe zu einer Frau - allgemein einen Menschen der lebendig war - war sehr lange her gewesen. Er hob leicht seine Augenbrauen als sie ihn darauf ansprach doch etwas netter zu schauen, doch konnte er wirklich etwas gegen sein Gesicht tun das... einfach so war? "...Nun... dagegen werde ich nichts tun können." Meinte er doch etwas überfordert, blickte etwas zur Seite Richtung Feuer um seinen, etwas durcheinander gekommenen Herzschlag wieder zu beruhigen. "Ihr sagtet, ihr wartet auf Helias Worte für Eure Aufgabe - was ist bisher Euer Sinn zu Reisen? Welches Ziel verfolgt Ihr?" Fragte er doch etwas neugieriger. "Was meintet ihr damit das es Eurer Familie leichter machen würde Leute zu bekehren?" Damit wollte er etwas mehr über Helia als auch Haruka allgemein wissen. Gab es doch noch mehr? "Ich gebe zu, leider nur von Helia gehört zu haben, spezifisches Wissen fehlt mir, weshalb es mir eine Freude wäre mehr über die Göttin zu erfahren." Verdeutlichte er schließlich sein Interesse nocheinmal. Yakuro rutschte etwas in dem kleinen Bett in dem er lag zurück, lehnte seinen Rücken gegen die Rückwand und zog die Felle etwas höher um sich danach noch ein Stück Brot zu nehmen um sich weiter zu Stärken. Seine Haare waren inzwischen getrocknet, weshalb er sich mit seiner anderen Hand durch den dunklen Haarschopf fuhr und seinen müden Körper etwas mehr entspannen wollte.
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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeDo Nov 14, 2019 9:52 am

Haruka blieb ihrer unruhigen Art treu, während er begann ihre Fragen zu beantworten. Immerhin musste sie all die Dinge durchdringen die er da von sich gab und sie augenblicklich ablegen. Es war nicht schwer wenn man sich einen großen Gedächtnispalast ausgebaut hatte, es war nur schwer alles sofort dort abzulegen, wenn man versuchte zu erfragen, zu verstehen und sich zwanghaft auf viel zu viele Worte zu konzentrieren. Wie kam es überhaupt, dass er auf einmal so viele reden konnte? Heee ich muss das alles behalten, das wird ein Spaß sich daran zu erinnern, aber ich kann das, ich bin gut in sowas, erinnerte sie sich selbst und vermerkte sich das Böse und Gute der Geister. Es ging nur darum wie sich die Wesen selbst wahrnehmen und die Kurozawa nickte eifrig. Das war eine Option Dinge zu betrachten, die andere war meist richtend durch einen dritten. Normalerweise legten andere Instanzen für uns fest was gut oder schlecht war und danach wurden wir gerichtet. Hier war es jedoch vollkommen egal was andere glaubten. Wer sich als guten Menschen sah und so starb wurde auch als solch einer im Geisterzustand. Wenn einer seiner Geister jedoch so negativ gewesen war sie es schien, dann musste er ein Problem damit haben was genau Gesellschaftliches gut oder böse war. Hätte er sonst so lange auf etwas “Böses” gehört? Aber damit beschäftigte sie sich gedanklich erst einmal weniger, sie lächelte stattdessen strahlend zurück als er davon sprach sich zu freuen sie kennen zu lernen. Es war ein breites Lächeln im Gegensatz zu seinem schmalen vor sich hin Grinsen, aber es war immerhin ein Anfang. Wie schade das man es nicht transplantieren kann, stöhnte sie ein wenig überzogen und war wirklich bekümmert. Stellt euch vor ihr liegt ihm sterben, eure Gabe wäre verloren. So eine Verschwendung, aber gut dann will die Natur nicht das man durch eure Augen sieht. Da wird schon ein Sinn hinter stecken, eine tiefere Bedeutung - oder willkür. Wer weiß das schon mhm? Das er von seinen Augen nicht wirklich begeistert war merkte sie sofort. Warum das wohl so wahr? Ein wenig negativ oder nicht? Ich meine ihr könnt sehen was andere plagt und ihnen helfen. Alles was ich tun kann ist gebrochene Knochen zu flicken und den Glauben als Lösung anbieten. Aber stellt euch vor ihr könntet ALL diese psychischen Krankheiten heilen, weil ihr sie direkt seht. Therapiesitzungen wäre so viel besser. Das Gute was man tun könnte - überwältigend. In ihrem Kopf erschien alles so einfach, so genial. Neid und Missgunst konnte man erkennen, sie beheben und den Charakter der Person stärken. Alle geistigen Erkrankungen wäre so besser zu lösen, denn man musste sich nicht bis in die tiefen der Gedanken eines anderen fressen. Natürlich gibt es viele Irre da draußen, aber ihr seht es und ihr könnt es heilen - ich könnte es heilen. Sie könnten alle viel zufriedener mit sich selbst ein. Das wäre so wunderbar! Sollte er sterben würde sie wahrscheinlich dennoch in Versuchung kommen seine Augen zu erproben. Es sei denn er verbot es ihr wirklich, aber noch hatte er das nicht getan. Immerhin schien ihren Nähe ihn ein wenig zu überfordern. Natürlich konnte er etwas für diesen lustlosen Ausdruck! Ihr könnt mehr Lächeln und das Leben als Lebenswert ansehen, philosophierte sie an seiner Bettkante und strahlte vor sich hin - einfach so. Obwohl sie ein Kind verloren hatte war sie fähig zu leben, zu lachen und zu lieben. Aber sie hatte auch unnatürlich viel Zeit mit diesen Dingen umzugehen. Immerhin kam er auf ihr Angebot zurück und Haruka wurde von neuem Eifer erfasst, hüpfte in den Raum hinein und verbeugte sich demütig wie eine Künstlerin. Mein Ziel ist zu tun was mit beleibt und die Worte Helias in die Welt hinaus zu tragen, Gläubige zu finden und ihre Liebe und Wärme zu verbreiten. Ich bin Geheimnisrägerin meines Clanes, Meisterheilerin und die beste Konzertgeigerin in dieser Generation. Ich finde Menschen auf dem Pfad der Dunkelheit und helfe ihnen wenn ich es kann. In vielen Dörfern kennt man mich unter anderen Namen und Gesichtern als alte Kräuterfrau. Die Welt ist mein zu Hause und ich diene ihr mit meinem Wissen. Das beschrieb sie doch ganz gut oder nicht? Als sie wieder zu sprechen begann veränderte sich jedoch mit jedem Wort ihre Optik. Sie wurde älter, bis sie am Ende wie eine sehr alte Frau wirkte. Einige von uns sterben nicht, wir sind Meister über Leben und Tod und nur jene deren Herz rein ist wird diese Heilkunst gewährt. Eure Augen würden meiner Familie helfen dieses Wissen nur den richtigen weiter zu geben. Ihr Äußeres wurde wieder jünger, bis sie wieder aussah wie zu beginn. Dann holte sie erneut tief Luft und begann ihn mit Worten zu überschütten. Unsere Religion wird auch der Kult der Schlangensonne genannt. Unsere Anhänger sind Heiler und Kräutermeister, wir kämpfen nicht und meinem Clan ist es durch Helia sogar verboten. Unser Glaube gilt ganz der Sonne und ihrer Inkarnation Helia. Sie ist unser Leben, für uns die Göttin die alles erschafft und zerstört wie es ihr beliebt um das Gleichgewicht der Welt im zaum zu halten. Die Worte die ich für euch sprach sind ihre heiligen Worte. Wir beten häufig zu ihr und haben Lieder um sie zu ehren. Einige von uns sind gesegnet Kinder, wie wir uns selbst nenne. Damit wand sie ihm den Rücken zu, knöpfte ihr Oberteil auf und ließ es über die Arme fallen um ihren Rücken zu entblößen. Zwischen ihren Schulterblättern prangte eine Narbe in Form einer Blüte, es sah aus wie ein Tattoo, war jedoch keines. Die Blüten waren akkurat nebeneinander und von einem Rankengewirr umgeben das sich nur über ihren Rücken schlang. Über ihrer Linke Schulter Schlangen sich ebenfalls Blüten die sie jedoch nicht erklären würde. Sie ließ ihm Zeit das Muster zu betrachten, bevor sie sich wieder anzog und ihn an blickte. Der Fluch des ewigen Lebens, wenn ihr so wollt. Ich sehe alle sterben die mir etwas bedeuten, sogar meine eigenen Kinder, wenn sie nicht gesegnet sind. Die Blume ist unser Clanwappen und bildet sich bei gesegneten. Einen Moment trat Bitterkeit in ihre Züge, als sie an ihre verstorbene Tochter dachte, dann hellte sich ihre Miene wieder auf. Das sollte das wichtigste gewesen sein, schloss sie und zuckte die Schultern als hätte sie gerade ein Rezept erklärt.
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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeSa Dez 07, 2019 1:10 pm


Spielte sie wirklich mit dem Gedanken sich seine Augen zu holen sollte er sterben? "So schnell habe ich nicht vor zu sterben. Sie werden noch eine ganze Weile auf dieser Welt verweilen." Meinte er und hatte seinen Blick abgewandt. Außerdem gab es noch genügend von seinem Clan, so schnell würde ihr Doujutsu niemals verschwinden. "Ich verachte meine Fähigkeiten nicht." Für einen Moment hatte Yakuro seine Augenbrauen etwas zusammen gezogen. Er war erst 19, die jüngsten Ereignisse hatten ihn gezeigt wie Naiv er sein konnte und wie einfach er zu manipulieren war, da war es doch nur logisch das ihn die Eindrücke der Gefühle und Emotionen von Menschen einschüchterte. Je älter er werden würde umso weniger negativ würde er alles sehen, doch wie schon seit Jahren fragte er sich warum seine Mutter ihm die Lehren der Exorcisten beigebracht hatte und er ihrem Beispiel folgte um den Menschen zu helfen wenn sie doch so undankbar und böse waren. Kaum einer hatte seine Rettung verdient bisher. "Wenn es euch beruhigt ziehe ich durch die Landen um die verlorenen Menschen zurück zu holen. Es ist weniger üblich in meinem Clan unsere Augen für derartige Zwecke zu nutzen, denn auch wenn wir die Emotionen wahrnehmen können, ist es uns nicht möglich etwas direkt zu tun. Wir können den bösen Geist vernichten der die Menschen plagt und auf ihrer Schulter sitzt, doch von wirklicher Heilung kann man so nicht sprechen. Doch meine Mutter, sie ist keine gebürtige Tamagami, lehrte mich in den Künsten des Exorcismus. Ich entschied mich gegen den Shinobi Dienst, löste mich und versuche die Menschen in der Tat zu helfen." Über seine eigenen Gefühle verlor er wie immer kein Wort, die Zweifel, die Unsicherheit die er in sich trug, alles war tief in seinem Innern. Er verlor auch kein Wort darüber das Sora andere Ansichten hatte den Menschen "zu helfen", durch seine - ihre Hand waren viele gestorben, erst durch Kotaru mit seinen Fähigkeiten hatte er eine effektive Fähigkeit gefunden die Menschen wirklich zu heilen und ihnen zu helfen. Seine Finger gruben sich für einen Moment in das Bettlaken als er an die Geister Frau dachte. Es ist vorbei Yakuro.... du kannst jetzt ein anderes Leben anfangen. Sprach er sich selbst etwas mehr Mut zu ehe es darum ging WER nun Haruka wirklich war. Freudig tänzelte sie mehr in den Raum, verbeugte sich und erzählte ihm etwas mehr über sich selbst. Ihr Ziel war es also mehr Leute zum Glauben zu Helia zu bringen, außerdem stellte sie ihre Fähigkeiten als Heilerin zur Verfügung und konnte nach ihren Worten recht gut Geige spielen. "Wir scheinen ähnliches zu verfolgen." Ihr erstes Ziel überschnitt sich mit Yakuros in Gewisse Weiße, anders, aber dennoch gleich. Als sich ihr Aussehen veränderte hob er interessiert seinen Blick und lauschte ihren Worten. Angeblich gab es auserwählte die nicht starben und als sie ihren Rücken entblöste und eine Art Mal, Narbe oder Tattoo zeigte, wie man es eben interpretieren wollte. Die Bluten waren verschlungen mit Ranken und zog sich zwischen ihren Schulterblätter nach oben und unten über ihren Rücken. Also war sie eine der Auserwählten? "Helia ist mächtig." Sprach er als er sich ihre Worte über ihre Göttin gut merkte und feststellte das sie ihren Anhänger ewig Leben könnten, sollte Haruka ihr Wissen weiter geben. Ein schöner Gedanke wie er empfand. So einfach war es mit seinen Göttern nicht, doch zum Glück lehrte man den Tamagami offen für alle Arten des Glaubens zu sein. "Ihr seid wirklich besonders Haruka-san. Ewig zu Leben... ein Segen und Fluch." Wie sie selbst schon sagte, für ihre Mission ein Segen, für sie selbst... ein Fluch. "Ich danke Euch." Sprach er und neigte seinen Kopf leicht nach vorne und deutete eine Art Verbeugung an bevor er kurz Nachdenklich wirkte. "Ich werde es Euch wissen lassen, sollte ich jemanden begegnen der eine derartige Reine Ausstrahlung hat wie Ihr, damit Ihr Euer Ziel erreichen könnt." Ohne das Haruka ihn wirklich gefragt hatte, hatte er es sehr wohl in ihren Worten heraus gehört das es für ihren Glauben und ihr Wissen eine Erleichterung wäre seine Augen zu besitzen. Das er nun von sich aus dieses Angebot aussprach, nein eigentlich war es kein Angebot mehr, er hatte es bereits beschlossen. Yakuro lief durch dieses Leben bereits mit offenen Augen, es schadete nicht sich jemanden zu merken der in die Fußstapfen von Haruka treten könnte. Was für ihn nur ein Blick ist, wäre für Haruka lange Nachforschung, also konnte er ihr diesen Gefallen tun? Immerhin hatte sie ihm sein Leben geretten, warum ihres dann nicht etwas einfacher machen? Auch wenn er normal mit Frauen nicht so gut klar kam, sie ihm bisher nur Probleme bereitet hatten und diese Frau weniger einfach war, so verband die beiden mehr als es Yakuro bei einem Menschen jemals gespürt hatte. Ihr beider Glaube und ihre Mission die Menschen von ihrem Leid zu lösen war eine Basis auf die er aufbauen konnte, eine Basis von der er nicht enttäuscht werden würde und darauf vertraute er. Diese Frau war seit langem ein kleines -lebendes- Licht in seinem sonst so düsteren Leben in dem er nur von dem Tod und Toten umgeben war. Es blieb lediglich die Frage offen wie er sie finden sollte. Immerhin waren beiden Reisende, Yakuro traf selten zweimal die gleichen Leute. "Es ist für mich nur ein Blick auf die Menschen, schwieriger wird es Euch wieder zu finden." Damit wandte er sich mit auffordernden Blick zu der rothaarigen Frau, die vielleicht eine Möglichkeit hatte in der er Kontakt mit ihr aufnehmen konnte ohne Monatelang darauf zu warten das ein möglicher Brief sie irgendwie erreichen würde.
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BeitragThema: Re: Nur das Beste   Nur das Beste Icon_minitimeDo Dez 12, 2019 9:27 am

Scheinbar hatte Yakuro erahnt wie wichtig seine Augen für sie hätten sein können. Ihr Gründer, oder vielmehr der Gründer dieser Familie, das Genie hinter ihrem Erbe wie es hieße, wäre sicher fähig gewesen Augen zu transplantieren. Vielleicht sogar ohne sie zu zerstören. Nicht das sie vorhatte den jungen Mann auf zuschneiden oder gar zu ermorden, dennoch würde sie immer ein tieferes Interesse an diesen Augen hegen, dass konnte sie nicht abstreiten. Immerhin nutzte er seine Augen für etwas gutes und das beruhigte sie wirklich einen Moment. Das böse austreiben war etwas das in der Welt von Yakuro ging. Er sah das schlechte, während sie sich durch Gefühle wühlen konnte und hoffte am Ende ein klares Bild zu bekommen. Am Ende beruhte bei ihr jedoch alles auf optimistischen Einschätzungen und nicht auf etwas das sie wirklich sehen konnte oder in der Lage war zu begreifen. Sie musste raten bis sie irgendwann einmal starb oder vielmehr umgebracht wurde. Ein wenig ja, gab sie lächelnd zu und begann wieder sich mit leicht schwingenden Bewegungen durch den Raum zu bewegen. Seine Augen wären unheimlich nützlich für ihre Sache, egal wie man es drehte und wendete.  Wenn sie nicht nur Leute für ihre Familie finden wollte, sondern auch gute und zuverlässige Heiler wäre sie damit wesentlich schneller durch, als sie sonst voran kam. Andererseits war sie so oder so unsterblich, ewig Jung, da war es egal ob sie drei oder dreißig Jahre für etwas brauchte.  Für ihn wäre das jedoch nicht so einfach, wenn man sie nicht um brachte würde sie ihn so oder so überleben. In einigen Jahren, wenn sie sich lange kannten und vielleicht zusammen arbeiteten wäre vielleicht ein Punkt an dem sie nach seinen Augen fragen könnte. Das Ziel gutes zu tun würde sie vielleicht zusammen schweißen und er erkannte ihre Göttin an, sah sie als mächtiges Geschöpf an, was sie nur bestätigen konnte. Sie ist wirklich wunderbar, mächtig und weise. Nicht ohne Grund sind wir alle Heiler und nur darauf ausgelegt uns selbst zu schützen. Diese Welt kennt bereits zu viel Krieg und Gewalt. Wir sind eine eigen Familie für das gute, wenn man es so will. Eine durchaus optimistische Art und Weise die ewig Alten zu beschreiben. Einige von ihnen hatten bereits vergessen was sie einst zu tun hatten, denn sie wollten nicht mehr. Das ewig Leid und das Chaos der Welt waren nicht für jeden etwas. Ihre Eltern waren ein Teil jener welche nicht mehr konnten. Es galt nicht umsonst als kritisch mit einem sterblichen eine Bindung einzugehen. Zu viel Verlust resultierte aus diesen Dingen, doch sie wollte sich davon nicht unterkriegen lassen. Sie wollte ein Leben nach ihren Bedingungen Leben, sonst wäre es ja ein verschwendetes unendliches Leben.  Oh wirklich ihr werdet mit helfen? Meinte sie freudig und klatschte in leicht kindlicher Art in die Hände. Es würde ihr einiges an nerven abnehmen und sie musste die ganzen Menschen nicht anfassen um in ihren Kopf zu sehen. Ihm vertraute sie wohl auch nur, weil er offen zu ihr war und alles frei erzählte aus Dankbarkeit für seine Rettung. Stellte sich für ihn nur noch die Frage wie er sie finden konnte. Der Rotschopf winkt ab. DAS ist gar kein Problem wartet kurz. Sie huschte auf flinken Füßen aus seinem Zimmer, hinüber in den Raum wo alles lag was sie besaß und kramte in ihren Sachen bis sie eine Schriftrolle fand in der sie ihren Schmuck aufbewahrte. Mit einem Ring und einem Armband kehrte sie zu ihm zurück und setzte sich an die Kante seines Bettes um ihn genau anzusehen. Mhmm Ring oder Armband? Überlegte sie laut und hielt erst das Band über sein Handgelenk und dann den Ring über einen Fingern. Armband, definitiv. Ich glaube einen Ring würdet ihr so unglücklich drehen das er vollkommen deplatziert wäre. Also Armband. Ohne Umschweifen legte sie das silberne Band mit einem dunkelblauen Stein um sein Handgelenk und nickte zufrieden. Das ist natürlich kein einfaches Schmuckstück. ich meine das wäre ja langweilig nicht? Außer einem modischen Accessoire  ist dies auch eine Möglichkeit mit mir zu reden. Ihr müsst euch nur auf den Kern des Steines konzentrieren. Wenn man alt wird hat man viel zu viel Zeit für Spielereien. In dem Stein wohnt mein Chakra, ein wenig von mir, wenn ihr es so wollt. Normalerweise sind sie nur da um ein wenig heilendes Chakra zu verteilen, falls sein Träger Wunden hat. Wenn ihr also am sterben seid, werde ich es wissen und mich auf dem Weg zu euch machen können. Sonst könnt ihr euch einfach drauf konzentrieren und in eurem Kopf nach mir rufen. Erklärte sie sorgfältig und wog Kopf kurz hin und her. Meistens reagiere ich schnell, aber hin und wieder muss auch ich schlafen und so fuhr sie fort und ließ den Ring in ihrer Hand verschwinden. Wenn ich mit euch reden will werde ich ebenso nach euch rufen. Ist für mich natürlich einfacher, immerhin weiß ich wie mein Chakra sich anfühlt, gab sie grinsend zu und erhob sich dann von der Bettkante um sich zu strecken. Wisst ihr als eure Ärztin empfehle ich euch noch etwas auszuruhen, schlaf wird euch nicht schaden. Esst ein wenig und wenn ihr mich irgendwann vermisst, sie zwinkerte ihm verschwörerisch zu, dann ruft einfach nach mir. Ich lege mich jetzt hin und reise Morgen weiter. Euer Zimmer ist bezahlt, also keinen Kopf deswegen. Mit einem bezaubernden Lächeln verabschiedete sie sich aus dem Raum, nicht wissend wann und ob sie jemals wieder von ihm hören würde.
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